Alfonso Pecorelli

 4 Sterne bei 18 Bewertungen

Neue Bücher

Das Mädchen, das die Welt veränderte
 (13)
Neu erschienen am 13.09.2018 als Taschenbuch bei Riverfield Verlag GmbH.

Alle Bücher von Alfonso Pecorelli

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Alfonso PecorelliDas Mädchen, das die Welt veränderte
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Das Mädchen, das die Welt veränderte
Das Mädchen, das die Welt veränderte
 (13)
Erschienen am 13.09.2018
Alfonso PecorelliGlück ist Leben
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Glück ist Leben
Glück ist Leben
 (1)
Erschienen am 17.08.2016
Alfonso PecorelliMord und andere kleine Geschenke des Himmels
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Mord und andere kleine Geschenke des Himmels
Alfonso PecorelliKönig der Angst
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Erschienen am 27.05.2014
Alfonso PecorelliKathleen
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Erschienen am 31.03.2010
Alfonso PecorelliMord und andere kleine Geschenke des Himmels
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Alfonso PecorelliSünden der Macht
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Sünden der Macht
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Erschienen am 24.10.2011
Alfonso PecorelliMein Wille geschehe
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Mein Wille geschehe
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Erschienen am 01.12.2015

Neue Rezensionen zu Alfonso Pecorelli

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B

Rezension zu "Das Mädchen, das die Welt veränderte" von Alfonso Pecorelli

Geschichte zum Nachdenken über die Menschen
buecherigelvor 12 Tagen

Meinung:
Mich hat das Buch gleich interessiert da es auf der Erde doch sehr viel Leid gibt. Mir hat die Idee dahinter sehr gefallen.
Gleich zu Beginn verstirbt das kleine acht Jährige Mädchen.
Sie kommt in eine andere Welt und trifft dort auf jemanden den sie Onkel Elvis nennt. Elvis ist „alles“, so wie er es sagt. Er erzählt die Schöpfungsgeschichte der Erde und die der Menschen. Am Ende bringt er zum Ausdruck das er sehr enttäuscht von den Menschen ist, da sie Marie, diejenige die die Antwort auf die Frage aller Fragen weiß, streben lassen haben. Da Marie die Antwort wusste wird sie im Paradies weiter Leben, aber die anderen Menschen werden vernichtet. Marie ist sehr traurig darüber da sie an ihren Opa und ihre Eltern denken muss. Sie bittet Onkel Elvis um eine zweite Chance. So begibt sich Marie auf die Reise und sucht eine Person die ebenfalls die Frage alle Fragen richtig beantworten kann. Sie trifft viele Menschen, doch es scheint als wüsste niemand die Antwort…

Marie ist ein kleines Tapferes Mädchen, die viel zu früh gestorben ist. Sie setzt sich sehr für die Menschheit ein und tut alles für ein glückliches Ende.
Sie stellt sehr viele Fragen, da ihr auf der Reise viel neues begegnet. 

Die Geschichte lässt sich schnell und einfach lesen. Man trifft auf bekannte Namen alter Dichter oder Philosophen, die Marie besucht.
Sie haben Marie immer von ihrer Theorie oder Entdeckung erzählt, was jedoch nicht immer leicht zu verstehen, aber für die Geschichte unrelevant war.
Die Frage aller Fragen wird erst am Ende aufgelöst. Die Menschen enttäuschen Onkel Elvis bis zum Schluss. 

Fazit
Obwohl die Geschichte immer gleich abläuft und nicht wirklich spannendes Geschieht ist es ein schönes Buch das zum Nachdenken anregt. Es zeigt einen anderen Blick von den Menschen. Erst am Ende wird klar was der Autor dem Leser mitteilen möchte und jeder sollte über Die Fragen aller Fragen nachdenken und für sich selber beantwortet.
 Die Geschichte ist kein Must Read aber dennoch eine schöne kurze Geschichte die sich zum Lesen lohnt.

~Bücherigel

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flokratissons avatar

Rezension zu "Das Mädchen, das die Welt veränderte" von Alfonso Pecorelli

Auf der Suche nach dem Guten im Menschen
flokratissonvor 8 Monaten

Marie ist erst acht Jahre alt, als sie von Krankheit gezeichnet in den Armen ihres Großvaters stirbt. Sie erwacht an einem warmen, paradiesischen Ort, wo sie auf einen alten Mann trifft, der sich als Gott herausstellt. Marie nennt ihn Elvis. Elvis ist erbost über die Menschheit und will ihrem Wandeln auf Erden ein Ende bereiten. Einzig Marie habe es verdient, im Paradies zu verweilen. Die kleine Marie kann Elvis überzeugen, der Menschheit eine letzte Chance zu geben. Er schickt sie auf eine Reise durch die Weltgeschichte. Mit dabei: eine magische gelbe Blume. Ihre Blätter verleihen den Menschen Weisheit.  Nun liegt es allein an Marie, den einen Menschen zu finden, der die Antwort auf die Frage aller Fragen kennt und die Menschheit rettet.


Stelldichein mit historischen Personen

Auf ihrer Reise begegnet Marie Philosophen aus den unterschiedlichen Epochen der Weltgeschichte. Angefangen mit Platon aus dem antiken Griechenland, über  den französischen Wissenschaftler Blaise Pascal  bis hin zu Artur Schopenhauer. Alle erzählen dem Mädchen von ihren Errungenschaften und Erkenntnissen, beantworten ihr Fragen über Gott, die Menschheit und die Welt mit Worten, die auch ein Kind versteht. Doch keiner vermag es, die Frage aller Fragen richtig zu beantworten. Um welche Frage es sich hierbei  handelt, offenbart sich erst am Ende des Buches, der Leser wird lange im Dunkeln gelassen und muss eigene Überlegungen anstellen.

Das Buch bietet einen großartigen Lerneffekt, da die Positionen der unterschiedlichen Größen der letzten Jahrhunderte dargestellt werden und der Leser damit in gewisser Weise in einen philosophischen Diskurs eingebunden ist. Aus dramaturgischer Sicht erlahmt die Geschichte, da die Prozedur der Begegnung Maries mit den Berühmtheiten stets  dieselbe ist und die Reise wenig Höhen und Tiefen bietet.

Auch Hitler darf nicht fehlen

Das ändert sich, als Marie niemanden geringeren als Adolf Hitler trifft. Hitler als die Personifikation des Bösen abzubilden ist gleichermaßen nachvollziehbar wie abgedroschen. Eine Geschichte, die offensichtlich ein kritisches Menschenbild zu zeichnen versucht, hätte die Rolle des Bösen auf mehrere Schultern verteilen können. Hitler ist noch ein Kind, als Marie ihn erstmals trifft. Bereits hier sind von „dunklen Schatten“ die Rede, die von Hitler ausgehen. Dies ist insofern problematisch, als dass es suggeriert, das Böse läge in der Veranlagung eines Menschen. Dagegen repräsentiert Marie die reine Unschuld, den idealen Menschen. Viel schwarz und weiß – doch wenig Platz für Grautöne.

Die moralische Instanz des Werkes ist zweifellos Elvis. Er definiert in aller Deutlichkeit, was richtig und falsch ist. Die Menschheit wird ganz pauschal als schlecht dargestellt. Es entsteht der Eindruck, als gäbe es nur ein einziges moralische Wertekorsett, das sich alle Menschen anziehen müssen. Der moralische Diskurs wirkt so sehr unreflektiert. Die Vermittlung erfolgt nicht subtil, sondern eher mit dem Vorschlaghammer.

Das Werk erreicht seine düstersten Momente, als die kleine Marie in Kriegsszenen involviert wird. Die Beschreibungen sind bedrückend und wirkungsvoll, auch wenn der Umschwung von einer friedlichen Geschichte über die Fragen des Lebens zu einem bitterbösen Buch über die Abgründe des Menschen recht überraschend und unvermittelt kommt.


Poetische Bildsprache

Dass „Das Mädchen, das die Welt veränderte“ trotz einiger Schwächen in der Darstellung und Handlung gut zu lesen ist, lässt sich auf Pecorellis poetischen und bildhaften Schreibstil zurückführen. Highlights sind die fantasievoll beschriebenen Momente, in denen Marie zu ihrem nächsten Ziel reist. Wenn Marie beispielsweise im „Lichtstrom des Regenbogens aufgeht“ oder das Gefühl hat „in einem Himmel voller Bunter Ballons zu schweben“. Trotz einer weitestgehend kindgerechten Sprache und Aufmachung ist die Zielgruppe sicher eher unter den Jugendlichen und junge Erwachsenen zu finden – die philosophischen Gespräche sind recht abstrakt und das letzte Drittel viel zu düster, als dass Kinder mit dem Werk zurechtkämen.

„Das Mädchen, das die Welt veränderte“ ist eine poetische und fantasievolle Umsetzung einer guten Idee und bietet dem Leser obendrein ein Crashkurs in die Grundlagen der Philosophiegeschichte. Vorlieb nehmen muss der Leser allerdings mit dramaturgischen Schwächen, einer ausgeprägten Schwarz-Weiß-Mentalität und etwas zu dick aufgetragener Moral.

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Pat82s avatar

Rezension zu "Das Mädchen, das die Welt veränderte" von Alfonso Pecorelli

Sehr Speziell
Pat82vor 9 Monaten

Ein Mädchen begibt sich auf die Suche nach einer Antwort =>  DIE ANTWORT auf eine wichtige Frage. Kriegt die Menschheit noch einmal eine Chance zu beweisen, dass wir es doch Wert sind ??
Ein wirklich sehr spezielles kleines Büchlein. Auf 222 Seiten begehen wir mit Marie eine Reise und sie regt zum Denken an. Dazu kommen noch wunderschöne Zeichungen ... wirklich mal was Anderes, einfach wunderschön

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