Alfonso Pecorelli

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Das Mädchen, das die Welt veränderte

Das Mädchen, das die Welt veränderte

 (17)
Erschienen am 13.09.2018
Glück ist Leben

Glück ist Leben

 (1)
Erschienen am 17.08.2016
Kathleen

Kathleen

 (0)
Erschienen am 31.03.2010
Mein Wille geschehe

Mein Wille geschehe

 (0)
Erschienen am 01.12.2015
Nacht ohne Morgen

Nacht ohne Morgen

 (0)
Erschienen am 04.11.2010
König der Angst

König der Angst

 (0)
Erschienen am 27.05.2014

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V

Rezension zu "Das Mädchen, das die Welt veränderte" von Alfonso Pecorelli

Ein kleines Büchlein mit großen Worten
Verena_Breuervor 2 Monaten


Die Geschichte, die uns Alfons Pecorelli geschenkt hat, lässt sich sehr gut lesen und die Sprache ist so gewählt, dass auch jüngere Leser sowohl Inhalt als auch Sinn verstehen können.

Ein unschuldiges Kind, welches reinen Herzens und Glaubens ist, sucht unter den großen Philosophen dieser Welt den einen, der ebenso wie sie die letzte aller Fragen richtig beantworten kann. Diese Besuche Maries sind sehr schön zu lesen und keineswegs langweilig, trotz des sich immer wiederholenden Schemas. Sowohl einmal in jungen Jahren als noch einmal im Alter werden die Herren aufgesucht und in einfachen Worten "fachsimpeln" die Erwachsenen und Marie miteinander. Ich persönlich hätte gerne noch mehr von solchen Aufeinandertreffen gelesen; es war wirklich interessant und einiges Neue habe ich auch über den einen oder anderen wichtigen Kopf erfahren! Das Ergebnis dieser Besuche ist allerdings eher ernüchternd:  Niemand wusste die richtige Antwort!

Da Marie aber eine solch gute Seele ist und einfach nicht verstehen kann, warum die Menschheit vernichtet werden muss, lehrt Elvis sie bei einem weiteren, den letzten Besuch, das Fürchten. Mir hat es in der Seele weh getan mitzuerleben, wie dieses engelsreine Kind mit all den Schlechtigkeiten der Menschen konfrontiert wird. Jeder andere Mensch wäre daran zerbrochen. Nicht Marie!

Ich fand das Ende von Alfons Pecorellis Geschichte rührselig und wirklich schön! Auch das Rätsel um die ominöse Frage wird gelüftet. Und da Marie diese Frage auch ein zweites Mal, trotz all der Gewalt, die sie erfahren musste, erneut "richtig" beantwortet hat, entscheidet sich Elvis dafür, der Menschheit doch noch eine zweite Chance zu geben!

Mir hat das Buch "Das Mädchen, das die Welt veränderte" recht gut gefallen. Ob es von Nöten ist, in der letzten Begegnung das Böse durch Adolf Hitler darstellen zu lassen, sei dahin gestellt. Zumindest kann fast jeder mit diesem Namen etwas anfangen, als Synonym für das größte Übel schlechthin.

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B

Rezension zu "Das Mädchen, das die Welt veränderte" von Alfonso Pecorelli

Geschichte zum Nachdenken über die Menschen
buecherigelvor 3 Monaten

Meinung:
Mich hat das Buch gleich interessiert da es auf der Erde doch sehr viel Leid gibt. Mir hat die Idee dahinter sehr gefallen.
Gleich zu Beginn verstirbt das kleine acht Jährige Mädchen.
Sie kommt in eine andere Welt und trifft dort auf jemanden den sie Onkel Elvis nennt. Elvis ist „alles“, so wie er es sagt. Er erzählt die Schöpfungsgeschichte der Erde und die der Menschen. Am Ende bringt er zum Ausdruck das er sehr enttäuscht von den Menschen ist, da sie Marie, diejenige die die Antwort auf die Frage aller Fragen weiß, streben lassen haben. Da Marie die Antwort wusste wird sie im Paradies weiter Leben, aber die anderen Menschen werden vernichtet. Marie ist sehr traurig darüber da sie an ihren Opa und ihre Eltern denken muss. Sie bittet Onkel Elvis um eine zweite Chance. So begibt sich Marie auf die Reise und sucht eine Person die ebenfalls die Frage alle Fragen richtig beantworten kann. Sie trifft viele Menschen, doch es scheint als wüsste niemand die Antwort…

Marie ist ein kleines Tapferes Mädchen, die viel zu früh gestorben ist. Sie setzt sich sehr für die Menschheit ein und tut alles für ein glückliches Ende.
Sie stellt sehr viele Fragen, da ihr auf der Reise viel neues begegnet. 

Die Geschichte lässt sich schnell und einfach lesen. Man trifft auf bekannte Namen alter Dichter oder Philosophen, die Marie besucht.
Sie haben Marie immer von ihrer Theorie oder Entdeckung erzählt, was jedoch nicht immer leicht zu verstehen, aber für die Geschichte unrelevant war.
Die Frage aller Fragen wird erst am Ende aufgelöst. Die Menschen enttäuschen Onkel Elvis bis zum Schluss. 

Fazit
Obwohl die Geschichte immer gleich abläuft und nicht wirklich spannendes Geschieht ist es ein schönes Buch das zum Nachdenken anregt. Es zeigt einen anderen Blick von den Menschen. Erst am Ende wird klar was der Autor dem Leser mitteilen möchte und jeder sollte über Die Fragen aller Fragen nachdenken und für sich selber beantwortet.
 Die Geschichte ist kein Must Read aber dennoch eine schöne kurze Geschichte die sich zum Lesen lohnt.

~Bücherigel

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Rezension zu "Das Mädchen, das die Welt veränderte" von Alfonso Pecorelli

Auf der Suche nach dem Guten im Menschen
flokratissonvor einem Jahr

Marie ist erst acht Jahre alt, als sie von Krankheit gezeichnet in den Armen ihres Großvaters stirbt. Sie erwacht an einem warmen, paradiesischen Ort, wo sie auf einen alten Mann trifft, der sich als Gott herausstellt. Marie nennt ihn Elvis. Elvis ist erbost über die Menschheit und will ihrem Wandeln auf Erden ein Ende bereiten. Einzig Marie habe es verdient, im Paradies zu verweilen. Die kleine Marie kann Elvis überzeugen, der Menschheit eine letzte Chance zu geben. Er schickt sie auf eine Reise durch die Weltgeschichte. Mit dabei: eine magische gelbe Blume. Ihre Blätter verleihen den Menschen Weisheit.  Nun liegt es allein an Marie, den einen Menschen zu finden, der die Antwort auf die Frage aller Fragen kennt und die Menschheit rettet.


Stelldichein mit historischen Personen

Auf ihrer Reise begegnet Marie Philosophen aus den unterschiedlichen Epochen der Weltgeschichte. Angefangen mit Platon aus dem antiken Griechenland, über  den französischen Wissenschaftler Blaise Pascal  bis hin zu Artur Schopenhauer. Alle erzählen dem Mädchen von ihren Errungenschaften und Erkenntnissen, beantworten ihr Fragen über Gott, die Menschheit und die Welt mit Worten, die auch ein Kind versteht. Doch keiner vermag es, die Frage aller Fragen richtig zu beantworten. Um welche Frage es sich hierbei  handelt, offenbart sich erst am Ende des Buches, der Leser wird lange im Dunkeln gelassen und muss eigene Überlegungen anstellen.

Das Buch bietet einen großartigen Lerneffekt, da die Positionen der unterschiedlichen Größen der letzten Jahrhunderte dargestellt werden und der Leser damit in gewisser Weise in einen philosophischen Diskurs eingebunden ist. Aus dramaturgischer Sicht erlahmt die Geschichte, da die Prozedur der Begegnung Maries mit den Berühmtheiten stets  dieselbe ist und die Reise wenig Höhen und Tiefen bietet.

Auch Hitler darf nicht fehlen

Das ändert sich, als Marie niemanden geringeren als Adolf Hitler trifft. Hitler als die Personifikation des Bösen abzubilden ist gleichermaßen nachvollziehbar wie abgedroschen. Eine Geschichte, die offensichtlich ein kritisches Menschenbild zu zeichnen versucht, hätte die Rolle des Bösen auf mehrere Schultern verteilen können. Hitler ist noch ein Kind, als Marie ihn erstmals trifft. Bereits hier sind von „dunklen Schatten“ die Rede, die von Hitler ausgehen. Dies ist insofern problematisch, als dass es suggeriert, das Böse läge in der Veranlagung eines Menschen. Dagegen repräsentiert Marie die reine Unschuld, den idealen Menschen. Viel schwarz und weiß – doch wenig Platz für Grautöne.

Die moralische Instanz des Werkes ist zweifellos Elvis. Er definiert in aller Deutlichkeit, was richtig und falsch ist. Die Menschheit wird ganz pauschal als schlecht dargestellt. Es entsteht der Eindruck, als gäbe es nur ein einziges moralische Wertekorsett, das sich alle Menschen anziehen müssen. Der moralische Diskurs wirkt so sehr unreflektiert. Die Vermittlung erfolgt nicht subtil, sondern eher mit dem Vorschlaghammer.

Das Werk erreicht seine düstersten Momente, als die kleine Marie in Kriegsszenen involviert wird. Die Beschreibungen sind bedrückend und wirkungsvoll, auch wenn der Umschwung von einer friedlichen Geschichte über die Fragen des Lebens zu einem bitterbösen Buch über die Abgründe des Menschen recht überraschend und unvermittelt kommt.


Poetische Bildsprache

Dass „Das Mädchen, das die Welt veränderte“ trotz einiger Schwächen in der Darstellung und Handlung gut zu lesen ist, lässt sich auf Pecorellis poetischen und bildhaften Schreibstil zurückführen. Highlights sind die fantasievoll beschriebenen Momente, in denen Marie zu ihrem nächsten Ziel reist. Wenn Marie beispielsweise im „Lichtstrom des Regenbogens aufgeht“ oder das Gefühl hat „in einem Himmel voller Bunter Ballons zu schweben“. Trotz einer weitestgehend kindgerechten Sprache und Aufmachung ist die Zielgruppe sicher eher unter den Jugendlichen und junge Erwachsenen zu finden – die philosophischen Gespräche sind recht abstrakt und das letzte Drittel viel zu düster, als dass Kinder mit dem Werk zurechtkämen.

„Das Mädchen, das die Welt veränderte“ ist eine poetische und fantasievolle Umsetzung einer guten Idee und bietet dem Leser obendrein ein Crashkurs in die Grundlagen der Philosophiegeschichte. Vorlieb nehmen muss der Leser allerdings mit dramaturgischen Schwächen, einer ausgeprägten Schwarz-Weiß-Mentalität und etwas zu dick aufgetragener Moral.

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