Das Mädchen, das die Welt veränderte

von Alfonso Pecorelli und Jan Reiser
4,1 Sterne bei13 Bewertungen
Das Mädchen, das die Welt veränderte
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Maxi_Meiers avatar

Wundervolles Buch mit ethischem und religiösen Hintergrund.

K

Ein ausergewöhnliches Buch, mit viel Tiefgang und mit Liebe geschrieben, eine Reise in die Entscheidungen vieler verschiedenen Menschen.

Alle 13 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Das Mädchen, das die Welt veränderte"

Was geschieht, wenn der letzte Funken Menschlichkeit erloschen ist?
Die kleine Marie begibt sich auf eine fantastische Reise, um dies zu herauszufinden.

Die kleine Marie ist acht Jahre alt. Von Hunger und Krankheit geschwächt, stirbt sie in den Armen ihres Großvaters. An einem wundersamen Ort wacht sie jedoch wieder auf und trifft einen alten Mann. Dieser erklärt ihr, dass die Menschen ihn zutiefst enttäuscht haben und deshalb dem Untergang geweiht seien.
Marie fleht um eine letzte Chance für die Menschheit. Der alte Mann willigt ein und schickt Marie auf eine fantastische Reise, um jemand zu finden, der die Antwort auf die Frage aller Fragen kennt – nur dann sei die Welt noch zu retten.
Doch gibt es überhaupt einen Menschen, der die Antwort kennt oder ist es längst zu spät?

»Ein zeitloses Meisterwerk von durchdringender Strahlkraft, dessen Magie man sich unmöglich entziehen kann.«

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783952490624
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:184 Seiten
Verlag:Riverfield Verlag GmbH
Erscheinungsdatum:13.09.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    buecherigelvor 16 Tagen
    Geschichte zum Nachdenken über die Menschen

    Meinung:
    Mich hat das Buch gleich interessiert da es auf der Erde doch sehr viel Leid gibt. Mir hat die Idee dahinter sehr gefallen.
    Gleich zu Beginn verstirbt das kleine acht Jährige Mädchen.
    Sie kommt in eine andere Welt und trifft dort auf jemanden den sie Onkel Elvis nennt. Elvis ist „alles“, so wie er es sagt. Er erzählt die Schöpfungsgeschichte der Erde und die der Menschen. Am Ende bringt er zum Ausdruck das er sehr enttäuscht von den Menschen ist, da sie Marie, diejenige die die Antwort auf die Frage aller Fragen weiß, streben lassen haben. Da Marie die Antwort wusste wird sie im Paradies weiter Leben, aber die anderen Menschen werden vernichtet. Marie ist sehr traurig darüber da sie an ihren Opa und ihre Eltern denken muss. Sie bittet Onkel Elvis um eine zweite Chance. So begibt sich Marie auf die Reise und sucht eine Person die ebenfalls die Frage alle Fragen richtig beantworten kann. Sie trifft viele Menschen, doch es scheint als wüsste niemand die Antwort…

    Marie ist ein kleines Tapferes Mädchen, die viel zu früh gestorben ist. Sie setzt sich sehr für die Menschheit ein und tut alles für ein glückliches Ende.
    Sie stellt sehr viele Fragen, da ihr auf der Reise viel neues begegnet. 

    Die Geschichte lässt sich schnell und einfach lesen. Man trifft auf bekannte Namen alter Dichter oder Philosophen, die Marie besucht.
    Sie haben Marie immer von ihrer Theorie oder Entdeckung erzählt, was jedoch nicht immer leicht zu verstehen, aber für die Geschichte unrelevant war.
    Die Frage aller Fragen wird erst am Ende aufgelöst. Die Menschen enttäuschen Onkel Elvis bis zum Schluss. 

    Fazit
    Obwohl die Geschichte immer gleich abläuft und nicht wirklich spannendes Geschieht ist es ein schönes Buch das zum Nachdenken anregt. Es zeigt einen anderen Blick von den Menschen. Erst am Ende wird klar was der Autor dem Leser mitteilen möchte und jeder sollte über Die Fragen aller Fragen nachdenken und für sich selber beantwortet.
     Die Geschichte ist kein Must Read aber dennoch eine schöne kurze Geschichte die sich zum Lesen lohnt.

    ~Bücherigel

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    flokratissons avatar
    flokratissonvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein philosophisches Märchen, das den moralischen Vorschlaghammer stets bereithält.
    Auf der Suche nach dem Guten im Menschen

    Marie ist erst acht Jahre alt, als sie von Krankheit gezeichnet in den Armen ihres Großvaters stirbt. Sie erwacht an einem warmen, paradiesischen Ort, wo sie auf einen alten Mann trifft, der sich als Gott herausstellt. Marie nennt ihn Elvis. Elvis ist erbost über die Menschheit und will ihrem Wandeln auf Erden ein Ende bereiten. Einzig Marie habe es verdient, im Paradies zu verweilen. Die kleine Marie kann Elvis überzeugen, der Menschheit eine letzte Chance zu geben. Er schickt sie auf eine Reise durch die Weltgeschichte. Mit dabei: eine magische gelbe Blume. Ihre Blätter verleihen den Menschen Weisheit.  Nun liegt es allein an Marie, den einen Menschen zu finden, der die Antwort auf die Frage aller Fragen kennt und die Menschheit rettet.


    Stelldichein mit historischen Personen

    Auf ihrer Reise begegnet Marie Philosophen aus den unterschiedlichen Epochen der Weltgeschichte. Angefangen mit Platon aus dem antiken Griechenland, über  den französischen Wissenschaftler Blaise Pascal  bis hin zu Artur Schopenhauer. Alle erzählen dem Mädchen von ihren Errungenschaften und Erkenntnissen, beantworten ihr Fragen über Gott, die Menschheit und die Welt mit Worten, die auch ein Kind versteht. Doch keiner vermag es, die Frage aller Fragen richtig zu beantworten. Um welche Frage es sich hierbei  handelt, offenbart sich erst am Ende des Buches, der Leser wird lange im Dunkeln gelassen und muss eigene Überlegungen anstellen.

    Das Buch bietet einen großartigen Lerneffekt, da die Positionen der unterschiedlichen Größen der letzten Jahrhunderte dargestellt werden und der Leser damit in gewisser Weise in einen philosophischen Diskurs eingebunden ist. Aus dramaturgischer Sicht erlahmt die Geschichte, da die Prozedur der Begegnung Maries mit den Berühmtheiten stets  dieselbe ist und die Reise wenig Höhen und Tiefen bietet.

    Auch Hitler darf nicht fehlen

    Das ändert sich, als Marie niemanden geringeren als Adolf Hitler trifft. Hitler als die Personifikation des Bösen abzubilden ist gleichermaßen nachvollziehbar wie abgedroschen. Eine Geschichte, die offensichtlich ein kritisches Menschenbild zu zeichnen versucht, hätte die Rolle des Bösen auf mehrere Schultern verteilen können. Hitler ist noch ein Kind, als Marie ihn erstmals trifft. Bereits hier sind von „dunklen Schatten“ die Rede, die von Hitler ausgehen. Dies ist insofern problematisch, als dass es suggeriert, das Böse läge in der Veranlagung eines Menschen. Dagegen repräsentiert Marie die reine Unschuld, den idealen Menschen. Viel schwarz und weiß – doch wenig Platz für Grautöne.

    Die moralische Instanz des Werkes ist zweifellos Elvis. Er definiert in aller Deutlichkeit, was richtig und falsch ist. Die Menschheit wird ganz pauschal als schlecht dargestellt. Es entsteht der Eindruck, als gäbe es nur ein einziges moralische Wertekorsett, das sich alle Menschen anziehen müssen. Der moralische Diskurs wirkt so sehr unreflektiert. Die Vermittlung erfolgt nicht subtil, sondern eher mit dem Vorschlaghammer.

    Das Werk erreicht seine düstersten Momente, als die kleine Marie in Kriegsszenen involviert wird. Die Beschreibungen sind bedrückend und wirkungsvoll, auch wenn der Umschwung von einer friedlichen Geschichte über die Fragen des Lebens zu einem bitterbösen Buch über die Abgründe des Menschen recht überraschend und unvermittelt kommt.


    Poetische Bildsprache

    Dass „Das Mädchen, das die Welt veränderte“ trotz einiger Schwächen in der Darstellung und Handlung gut zu lesen ist, lässt sich auf Pecorellis poetischen und bildhaften Schreibstil zurückführen. Highlights sind die fantasievoll beschriebenen Momente, in denen Marie zu ihrem nächsten Ziel reist. Wenn Marie beispielsweise im „Lichtstrom des Regenbogens aufgeht“ oder das Gefühl hat „in einem Himmel voller Bunter Ballons zu schweben“. Trotz einer weitestgehend kindgerechten Sprache und Aufmachung ist die Zielgruppe sicher eher unter den Jugendlichen und junge Erwachsenen zu finden – die philosophischen Gespräche sind recht abstrakt und das letzte Drittel viel zu düster, als dass Kinder mit dem Werk zurechtkämen.

    „Das Mädchen, das die Welt veränderte“ ist eine poetische und fantasievolle Umsetzung einer guten Idee und bietet dem Leser obendrein ein Crashkurs in die Grundlagen der Philosophiegeschichte. Vorlieb nehmen muss der Leser allerdings mit dramaturgischen Schwächen, einer ausgeprägten Schwarz-Weiß-Mentalität und etwas zu dick aufgetragener Moral.

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    Pat82s avatar
    Pat82vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr Speziell
    Sehr Speziell

    Ein Mädchen begibt sich auf die Suche nach einer Antwort =>  DIE ANTWORT auf eine wichtige Frage. Kriegt die Menschheit noch einmal eine Chance zu beweisen, dass wir es doch Wert sind ??
    Ein wirklich sehr spezielles kleines Büchlein. Auf 222 Seiten begehen wir mit Marie eine Reise und sie regt zum Denken an. Dazu kommen noch wunderschöne Zeichungen ... wirklich mal was Anderes, einfach wunderschön

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    SusySpoerlers avatar
    SusySpoerlervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Buch, welches den Leser fasziniert.
    Einfach nur magisch ...

    Ein Buch, welches den Leser fasziniert. Man taucht in die Welt ein, in eine Welt voller Geschichte, Fantasie, Liebe und Gefühl. 
    Alfonso Pecorelli ist Autor, aber auch Verleger beim Riverfield Verlag in der Schweiz. Ein Verlag, den ich bereits durch ein paar Bücher kennenlernen durfte. 
    Diese Buch hat mich bereits durch den Klappentext überzeugt. Ein Roman, eine historische Geschichte, die aber auch durch religiöse Einflüsse geprägt wurde? Man war gespannt darauf, was den Leser erwartet. 
    Bereits die Hauptperson der Geschichte, Marie, ein kleines Mädchen, schließt der Leser sofort in sein Herz. Marie hatte leider nur ein kurzes Leben. Doch sie bekommt die Möglichkeit durch die Zeit und die Welt zu reisen. Denn Marie ist noch voller Glauben an die Menschheit, an das Gute der Menschen, die Liebe und die Zuversicht. Sie soll jemanden finden, der auf die alles entscheidende Frage eine Antwort weiß. 
    Sie trifft die Persönlichkeiten, die unsere Welt vorangebracht haben - Visionäre, Zeitgeister, Erfinder, Philosophen, Gute, sowie Böse Menschen - doch die Antwort auf die wichtige Frage fällt sehr unterschiedlich aus. Marie überzeugt durch ihre kindliche Art, ihre Idee, schwierige Erkenntnise zu vereinfachen, verständlich zu machen. 
    Die Geschichte liest sich sehr schön. Man ist gespannt darauf, wen sie als nächstes trifft, was sie sich zu erzählen haben und wie die Geschichte ausgehen wird.
    Dieses Buch ist bezaubernd, magisch und auch voller Träume.

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    vivreavecdeslivress avatar
    vivreavecdeslivresvor einem Jahr
    Das Mädchen, das die Welt veränderte | Rezension

    Der Riverfield Verlag hat mir diesen Schatz hier zukommen lassen und ich bin unendlich dankbar, dieses Buch erlebt zu haben. Es gibt nicht viele solche Bücher wie Das Mädchen, das die Welt veränderte und zu meinem Glück habe ich doch schon einige davon gelesen - meine ich zumindest.  Sie alle haben mich geprägt und gehören zu meinen Lieblingen (Den Mond aus den Angeln heben, Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück). Bücher, die eigentlich vom Schreibstil her nicht besonders herausstechen, aber eine philosophische Note haben, die einem über den Inhalt nachgrübeln lässt. Der einfache Schreibstil ist hier extrem geeignet. Im Mail, welches ich vom Riverfield Verlag aus Basel bekommen habe, hiess es, dass das Buch auch schon mit dem kleinen Prinzen verglichen worden ist, und auch ich stimme dem zu. Wie der kleine Prinz ist Marie noch ein Kind, das die Welt mit ganz anderen - vielleicht sogar etwas naiven Augen, wahrnimmt. Marie erhält eine Blume, Isabelle, mit der sie eine Reise in die Vergangenheit antritt und die Antwort auf die Frage aller Fragen sucht. Wie auch beim kleinen Prinz ist die Geschichte wohl für jedes Alter gedacht, von jung bis alt. In einem Mail, das ich erst vor zwei Tagen erhalten habe, wurde mir ein PDF mit Hintergedanken von Alfonso Pecorelli zum Buch zugeschickt. Ich danke ihm ganz herzlich, es hat mich sehr berührt, was Sie geschrieben haben und ich bin mehr als froh, dass ich dieses Buch lesen konnte und es alles, was Sie sich erhofft haben, in mir hervorgerufen hat. Maries Zauberblume Isabelle hat magische Kräfte. Jedem Menschen dem das Mädchen einen Besuch abstattet, darf sie eine Blüte von der Blume geben, diese gibt dem Beschenkten dann magische Kräfte, die zu einer Erfindung, oder zu einem wichtigen Schritt in der Geschichte der Menschheit führen. 
    "Wenn das Leben sinnlos ist, warum suchen denn alle Menschen nach einem Sinn?Man sucht doch nichts, dass man nicht zu finden hofft."
    Marie reist in verschiedenen Zeiten zu verschiedenen Männern - keine Frau (...) ist darunter, was  von Marie selbst auch erwähnt wird und mich schmunzeln liess. Alfonso Pecorelli ist sich sehr wohl bewusst, dass es in der Weltgeschichte wenige Frauen gab, die als wichtige und ausschlaggebende Erfinderinnen oder Denkerinnen benannt wurden. Und vielleicht gerade deswegen stattet Marie  nur männlichen Wesen einen Besuch ab.  Sie reist zusammen mit Isabelle, ihrer weiblichen Begleiterin,  im Auftrag von Onkel Elvis - hier ein schönes Zitat von Anfang Buch und der ersten Begegnung der beiden:
    "Wer bist du?", fragte Marie leise und schüchtern."Ich bin alles", antwortete er. Marie machte grosse Augen. "Du bist alles?""Ja, alles, mein Kind, das Erste und das Letzte.""Hast du keinen Namen?" Er musste lachen."Haha ... Ich habe viele Namen und keinen Namen! Aber nenn' mich einfach Elvis!"
    Diese Textstelle zeigt so wunderbar, wie ahnungslos und doch klug unsere Marie ist. Marie hinterfragt alles und bittet jeden ihr eine einfach verständliche Antwort zu geben.  Jedem der Männer stattet sie zwei Besuche ab. Beim ersten übergibt sie ihnen eine Blüte, beim zweiten sind sie bereits erfolgreich und haben eine "Erleuchtung" gehabt. Sie reist zu Platon, der ihr von seinem Höhlengleichnis berichtet. Sie geht zu Bischöfen in Kathedralen und zu Mönchen in Klöstern. Sie begibt sich in die Zeiten des dreissig jährigen Kriegs und begegnet dort René Descartes, dem Vater der heutigen Philosophie. Von ihm stammt der berühmte Satz: Cognito ergo sum. Ich denke, also bin ich. Marie trifft weitere berühmte Philosophen und Denker wie Rousseau, oder Immanuel Kant. Sie trifft Charles Darwin, der die Evolutionstheorie aufgestellt hat und Sigmund Freund, der Mann, der uns sagte, dass das Unterbewusstsein über den Menschen bestimmt. Sie alle sind nicht nur zu ihrer Zeit berühmt gewesen, sie sind auch heute noch wichtige Namen. Viele neue Entdeckungen beruhen auf dem Grundsatz ihrer Fakten. Alfonso Pecorelli hat diese Männer geschickt gewählt, sie alle sind vor allem berühmt für ihr grossartiges Denken und trotzdem schafft es keiner von ihnen Marie die Antwort auf die Frage aller Fragen zu geben. Das sie alle Genies sind, ist dies umso erschreckender. Sie sind  so klug, aber eben nur mit dem Verstand und haben kein reines Herz. Sie haben ihre Angst nicht besiegen können.
    "Was nützt den Menschen alles Wissen, wenn sie das Wesentliche dabei vergessen?"


    Ich möchte die wunderschönen Illustrationen im Buch loben. Selten habe ich Literatur besessen, die so zauberhaft schön in meinen Händen lag, wie dieses Buch. Jan Reisers Bilder passen ausgezeichnet zu Maries Geschichte und verderben einem die eigenen Bilder im Kopf auf keinen Fall, viel mehr sind sie eine Gedankenstütze. Jedes Mal als ein neues Bild kam, flog mir ein Lächeln übers Gesicht. Das Buchcover passt daher überhaupt nicht zum übrigen Werk. Weder zum Inhalt, noch zu den restlichen Illustrationen innerhalb des Buches. Das Cover ist zu farbig, zu kitschig und zu banal. Wenn ich das Buch nach seinem Cover beurteilen würde, dann käme mir eine kitschige und esoterische Geschichte in den Sinn. Und das ist dieses kleine Meisterwerk wirklich nicht. Sehr schade! Die Qualität des Druckes ist aber wunderbar. Die Seiten sind dick und angenehm umzublättern, sie lassen die Zeichnungen von Jan Reiser regelrecht leuchten. Riesen Kompliment. Auch und vor allem natürlich an Alfonso Pecorelli. Der Autor aus Basel hat es geschafft mich für Maries Rettung der Menschheit zu begeistern. Er hat meinen grössten Respekt verdient, alle Philosophen haben das. Ihr seid so kluge Menschen und beeindruckt mich mit euren Gedanken. Ich bin so glücklich und froh darüber, dass es solche spannenden, gescheiten und inspirierende Menschen gibt. 
    "Der Mensch ist ein kluges Tier, das sich jedoch zugleich selbstvöllig überschätzt. Denn sein Verstand ist nicht auf die grosse Wahrheit,sondern nur auf die kleinen Dinge im Leben ausgerichtet."


    Marie macht mit allem Bekanntschaft. Mit dem Guten und mit dem Bösen. Sie lernt die Dunklen Seiten der Menschen kennen aber vorwiegend die Schönen - sie ist die wohl herzlichste Protagonistin, die mich je auf eine Reise mitgenommen hat. Das Buch von Alfonso Pecorelli lässt mich zwischen den Zeilen lesen, es lässt mich Nachdenken und philosophieren. Die Geschichte gibt mir Kraft und ist dabei so wahr und einfach gehalten, dass ich mich nicht entscheiden kann, ob ich beim Beenden todun- oder endglücklich sein sollte. Ein wunderbares Werk, ich bin so froh diese kurze Story gelesen zu haben, sie hat mir ganz viel Mut gegeben, mich weitergebildet und meinen Tag versüsst. Danke! Eine magische Geschichte, die Leben verändern kann, weil sie Hoffnung gibt, ohne je die Abgründe des menschlichen Seins zu leugnen. 



    http://wonderful-ne-books.blogspot.ch/2017/05/das-madchen-das-die-welt-veranderte.html

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    Bookiliciouss avatar
    Bookiliciousvor einem Jahr
    Tolle Illustrationen, aber ansonsten wenig berührend


    *Inhalt*
    "Die kleine Marie ist acht Jahre alt. Von Hunger und Krankheit geschwächt, stirbt sie in den Armen ihres Großvaters. An einem wundersamen Ort wacht sie jedoch wieder auf und trifft einen alten Mann. Dieser erklärt ihr, dass die Menschen ihn zutiefst enttäuscht haben und deshalb dem Untergang geweiht seien.
    Marie fleht um eine letzte Chance für die Menschheit. Der alte Mann willigt ein und schickt Marie auf eine fantastische Reise, um jemand zu finden, der die Antwort auf die Frage aller Fragen kennt – nur dann sei die Welt noch zu retten.
    Doch gibt es überhaupt einen Menschen, der die Antwort kennt oder ist es längst zu spät?


    Eine magische Geschichte die Leben verändern kann, weil sie Hoffnung gibt, ohne je die Abgründe des menschlichen Seins zu leugnen." (Quelle: Amazon)
      
    *Infos zum Buch*
    Seitenzahl: 224 Seiten
    Verlag: Riverfield Verlag
    ISBN: 978-3952464076
    Preis: 22,00 € (gebundene Ausgabe) / 18,99 € (E-Book)


    *Infos zur Autorin*
    "Alfonso Pecorelli, der schweizerisch-italienische Autor hat bereits mehrere Romane, Novellen und Sachbücher veröffentlicht und lebt in der Nähe von Basel (CH)" (Quelle: Amazon)


    *Erster Satz des Buches*
    "Es war einmal ein blauer Planet, den die Menschen Erde nannten."


    *Fazit*
    -> Wieso wollte ich dieses Buch lesen? Ich mag philosophische Bücher sehr gerne und "Der kleine Prinz" gehört zu einem meiner liebsten Bücher. Aus diesem Grund wollte ich dieses Buch unglaublich gerne lesen. 


    -> Cover: Das Cover ist einfach nur fantastisch! Ein kleines Mädchen, welches über eine Wiese geht, allerdings ganz in schwarz gehalten. Oben auf dem Cover sieht man viele verschiedene bunte Blumen. Das Cover passt wunderbar zum Inhalt und ist ein echter Blickfang! 


    -> Story: Hält man das Buch in den Händen, erwartet man eine wundervoll philosophische Geschichte, die zu Tränen rührt, zum nachdenken anregt und einen voll und ganz ins Herz trifft. Leider war dies bei diesem Buch nicht so ganz der Fall, was ich ehrlich gesagt dann doch ein wenig enttäuschend fand. Möglicherweise sind meine Erwartungen zu hoch, da ich es irgendwie in der Erwartung las, einen neuen "De Saint-Exupéry" in den Händen zu halten. "Der kleine Prinz" gehört zu einem meiner liebsten Bücher und man kommt nur schwer an ihn heran - das weiß ich, dennoch war die Hoffnung wohl da. 


    "Das Mädchen, das die Welt veränderte" ist ein schönes Buch und besonders die vielen Besuche bei großen Philosophen gefielen mir, trotz ähnlicher Handlung, eigentlich ganz gut. All den Philosophen und hellen Köpfen stellt Marie eine Frage, die wir als Leser jedoch erst ganz zum Schluss erfahren. Aus den Antworten der Philosophen, die wir nicht erfahren, kann man leider nicht ableiten, was die Fragestellung war und dies empfand ich persönlich irgendwann als etwas frustrierend.Auch Maries letzte Begegnung fand ich ehrlich gesagt dann doch etwas merkwürdig und auch wenn das Ende an sich eigentlich ganz schön fand, war die "letzte Begegnung" doch reichlich unnötig. 


    Der Charakter der Marie gefiel mir unglaublich gut, denn das Buch wirkt durch ihre kindlichen Fragen total schön. 


    Die Illustrationen sind wunderschön und passen unglaublich gut zur Geschichte. 


    -> Schreibstil: Der Schreibstil ist angenehm und der Verfasser kann sich gut in die Sichtweise des kleinen Mädchens einfinden. Die Kapitel haben eine angenehme Länge. 


    -> Gesamt: Insgesamt gefiel mir "Das Mädchen, das die Welt veränderte" eigentlich ganz gut, jedoch konnte es mich nicht ganz so berühren, wie ich es mir erhofft hatte. Auch der, zum nachdenken Anregende, philosophische Part den ich erwartet hatte, fehlte mir und die "letzte Begegnung" nahm mir ebenfalls ein wenig den Spaß am lesen. Dennoch mochte ich dieses Buch, denn die Begegnungen mit den verschiedensten Menschen fand ich sehr interessant und die wunderschönen Illustrationen rissen auch noch einmal einiges raus. 


    Wertung: 3 von 5 Sterne!

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    Maxi_Meiers avatar
    Maxi_Meiervor 15 Tagen
    Kurzmeinung: Wundervolles Buch mit ethischem und religiösen Hintergrund.
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    K
    kroatin79vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein ausergewöhnliches Buch, mit viel Tiefgang und mit Liebe geschrieben, eine Reise in die Entscheidungen vieler verschiedenen Menschen.
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    LisaLiebeskinds avatar
    LisaLiebeskindvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein außergewöhnliches Buch, das zum Nachdenken und Umdenken anregt. Liebevoll gestaltet, lehrreich und einzigartig.
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    RolandBs avatar
    RolandBvor 5 Monaten

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