Alfred Andersch Die Kirschen der Freiheit

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Inhaltsangabe zu „Die Kirschen der Freiheit“ von Alfred Andersch

Am 6. Juni 1944 desertierte Alfred Andersch an der italienischen Front aus der deutschen Wehrmacht. In dem Bericht Die Kirschen der Freiheit, 1952 erstmals erschienen, schildert Andersch in szenischen Bildern entscheidende Situationen seines bisherigen Lebens und die Desertion als dessen logische Konsequenz. Gezeigt wird der Weg einer Emanzipation, der den Autor aus dem Münchner Kleinbürgermilieu heraus zu politischem Engagement in der Kommunistischen Partei und ersten künstlerischen Versuchen bis zur Fahnenflucht führt.

Über den Mut anders zu sein! Verdammt wichtiges Buch besonders auch heutzutage!

— Hazel93
Hazel93

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  • Rezension zu "Die Kirschen der Freiheit" von Alfred Andersch

    Die Kirschen der Freiheit
    Monsignore

    Monsignore

    30. January 2010 um 23:57

    "Ich baue nur noch auf die Deserteure." - diesen Satz von André Gide stellt Andersch seinem Buch vorweg. Denn er selbst war einer. Andersch desertierte im Juni 1944 in Italien. Dort hatten im übrigen die deutschen Soldaten die Toskana leergesoffen. Doch Andersch beginnt 1919 mit der Zerschlagung der Münchner Räterepublik und spannt einen autobiografischen Bogen bis zu seiner Desertion. Dieses Buch atmet die Freiheit, es ist ein Lebenszeugnis eines Mannes, "der nach 1933 das Denken nicht vergaß", wie es Heinrich Böll formulierte. Andersch schildert emotional und aufrichtig seinen Lebensweg durch entgleiste, verwilderte, verrohte Zeiten. Das Buch ist Zeugnis eines Freigeistes in geistfeindlicher Zeit. Es gibt wunderbare Textstellen, in denen Andersch seine ganze abgrundtiefe Verachtung für das ganze verlogene Gerede von der Kameradschaft, dem Vaterland und der Soldatenehre geradezu auskotzt.

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  • Rezension zu "Die Kirschen der Freiheit" von Alfred Andersch

    Die Kirschen der Freiheit
    GeschichtenAgentin

    GeschichtenAgentin

    08. April 2007 um 21:37

    Elementar wichtiges Buch für meine Pubertät ;-)