Alfred Andersch Sansibar oder der letzte Grund

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Inhaltsangabe zu „Sansibar oder der letzte Grund“ von Alfred Andersch

»In einer kleinen Stadt an der Ostsee treffen zufällig sechs Gestalten zusammen: ›Der Junge‹; Gregor, der KPD-Funktionär; Judith, die Jüdin; am Ort selbst befinden sich der Pfarrer Helander; Knudsen, der Fischer und Kutterbesitzer; als letzter die Holzplastik des ›Lesenden Klosterschülers‹. Und diese sechs Gestalten haben kein anderes Anliegen, als Deutschland zu verlassen… Alfred Anderschs großes Buch von Sansibar ist ein Mißtrauensvotum ersten Ranges gegen unser behäbig aufgeblasenes ›Volk der Mitte‹.«

Ich habe dieses Buch anfangs nicht wirklich verstanden. Es hat sich dann jedoch zu einer akzeptablen Geschichte entwickelt.

— jasmiin_1511

Anderschs Blick auf die Zeit des dritten Reichs ist vielschichtig und gelungen!

— Wortteufel

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  • Sansibar oder der letzte Grund

    Sansibar oder der letzte Grund

    consoul

    15. October 2016 um 12:32

    Mmh... ich habe das Buch gelesen, weil es mir von meinem Chef gegeben wurde und es auch um eine Figur von Gustav Barlach geht. Tja und es war durchaus ein lesenswertes Buch, dass durch die Perspektivwechsel sehr dynamisch war, aber dennoch bin ich nur so semizufrieden damit. Irgendwie hat es mich zwar schon an manchen Stellen berührt, aber nicht gänzlich überzeugt, weil manches nur angedeutet war, weil manches sich zu schnell löste, weil manches hätte intensiver geschildert werden können. So ungefähr... ja, also von mir 3 1/2 Sterne für ein durchaus lesenswertes Buch, für eine eindringliche Geschichte.Aber vielleicht nicht die beste Lese-Zeit für mich, in der ich es wirklich wertschätzen konnte.

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  • Gemeinsam für die gute Sache

    Sansibar oder der letzte Grund

    dominona

    24. April 2016 um 15:55

    Auf den ersten Blick haben die Personen nicht viel gemeinsam, aber schnell merkt man, dass die kleine Stadt Rerik hier zum Schauplatz für eine Art Flüchtlingsdrama der ANDEREN Art wird. Doppeldeutiger geht es gar nicht mehr, aber wer das Buch liest, wird wissen was ich meine. Dies ist zurecht ein Klassiker, in dem deutlich wird, wie schwer und gefährlich es sein kann, gegen den Strom zu schwimmen und sich gegen die Gesellschaft zu stellen - auch wenn jeder andere Gründe hat.

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