Alfred B. Gottwaldt Deutsche Kriegslokomotiven

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Inhaltsangabe zu „Deutsche Kriegslokomotiven“ von Alfred B. Gottwaldt

Dieses Buch ist ein Klassiker der deutschen Eisenbahnliteratur. Als erster Autor überhaupt setzte sich Alfred B. Gottwaldt mit der Produktion der Kriegslokomotiven in Deutschland während des Zweiten Weltkriegs auseinander. In ungewohnter Zusammenarbeit mussten die Deutsche Reichsbahn, Lokomotivfabriken, das Rüstungsministerium und die Wehrmacht zahlreiche Probleme lösen, als die Produktion auf 500 Maschinen pro Monat gesteigert wurde. Für diese Ausgabe erhält das Buch eine ausführliche Einleitung, die Leben und Werk von Alfred B. Gottwaldt entsprechend würdigt und kurz den aktuellen Forschungsstand zum Thema skizziert.

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    Deutsche Kriegslokomotiven
    derMichi

    derMichi

    15. June 2017 um 18:50

    Einzelne Bände über die vorgestellten Baureihen hat es wiederholt gegeben, den größeren Zusammenhang macht aber nur dieses Buch angemessen verständlich. Vom Beginn des Kriegslokomotiven-Programms bis hin zur Umsetzung und der tatsächlichen Nutzung der fertigen Loks ist viel geschehen, mit dem auch die damaligen Experten nicht gerechnet hatten. Der Kriegsoptimismus der beteiligten Industrien und Ministerien führt die größenwahnsinnige Propaganda des Nationalsozialismus' vor Augen, man plante schon siebenfach gekuppelte Güterzuglokomotiven und Breitspurbahnen für die im Osten eroberten Gebiete zu bauen. Irgendwo zwischen den großen Plänen und der Realität entstanden schließlich vergleichsweise abgespeckte Versionen bereits vorhandener Einheitsbaureihen, die zumindest optisch weit von der ersehnten Glorie entfernt waren. Gottwaldts intensive Recherche verdient Respekt, ein so umfangreiches Bild dieser Seite des Zweiten Weltkrieges hat es vor und nach ihm nie wieder gegeben. Mit wissenschaftlicher Genauigkeit (Fußnoten inklusive!) belegt der Autor die dargelegten Fakten, zahlreiche Grafiken, Originalskizzen und Fotos aus dem Betriebsalltag ergänzen den Text. Als besonders gelungen erweisen sich jene Kapitel, in denen nicht realisierte Entwürfe besprochen werden (wie die von Märklin/Trix als H0-Modell umgesetzte fiktive 53 0001). Manche dieser Großgelenkloks können sich zumindest auf dem Papier mit entsprechenden Baureihen aus den USA und Russland messen. Auch seltene, tatsächlich realisierte Sonderbauarten, wie Loks mit Kondenstendern, Wellrohrkesseln und hölzernem (!) Frostschutz, finden Erwähnung.Kriegsverlauf und -ende verhinderten bekanntlich weitere Fortschritte, der Verbleib der Baureihen 42, 50ÜK und 52 verweist aber eindrucksvoll auf ihre Langlebigkeit dank vereinfachter Bauteile und unkomplizierter Bedienung. Das zehnte und letzte Kapitel spürt den in ganz Mitteleuropa verstreuten Exemplaren nach, die teils als Reparationsleistung, Kriegsbeute oder verkaufte Restbestände ihren Weg u.a. nach Luxemburg, Belgien, Norwegen, Rumänien, in die Türkei und die Sowjetunion fanden.Tonnenweise fundierte Informationen über ein vielschichtiges Kapitel der Zeitgeschichte also, die dank des hervorragend ausgewählten und großformatig abgedruckten Bildmaterials auch für Leser interessant sein dürften, die mit endlosen Bleiwüsten nichts anfangen können.Seitenzahl: 152Format: 23 x 27,1 cm, gebundenVerlag: transpress

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