Alfred Bekker Der Teufel von Münster

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Inhaltsangabe zu „Der Teufel von Münster“ von Alfred Bekker

Ein Serienkiller geht um im Münsterland, sein letztes Opfer wird auf dem berühmten Mittelaltermarkt von Telgte gefunden. Doch während Kriminalhauptkommissar Sven Haller von der Kripo Münster und Kriminalpsychologin Anna van der Pütten im Dunkeln tappen, heftet sich ein Ermittler an die Fersen des irren Mörders, der selbst wahnsinnig zu sein scheint: Er nennt sich Branagorn der Elbenkrieger und behauptet, aus einer anderen Welt zu stammen. Doch er scheint der Einzige zu sein, der es mit dem Mörder aufnehmen kann …

Der Autor versucht, Fantasy und Krimi glaubhaft miteinander zu kombinieren, leider gelingt es nicht.

— fredhel
fredhel

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Kreuzschnitt

Ein leichterer Kriminalromand mit einigen "Oh Gott"-Momenten!

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Es liest sich wie ein Tagebuch eines Mörders. MIr hat es letzendlich doch gut gefallen. Auch wenn die große Spannung ausblieb.

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  • Münsteraner Maskerade

    Der Teufel von Münster
    fredhel

    fredhel

    20. June 2016 um 19:55

    Seit Jahren schon treibt in Münster ein unheimlicher Mörder sein Unwesen. Den Opfern wird die Kehle durchschnitten und der Kopf kahl rasiert. Als auf dem jährlich stattfindenden Telgter Mittelalter Markt, einem Eldorado für alle Rollenspieler, erneut eine junge Frau getötet wird, nimmt Kommissar Haller die Ermittlungen auf. Ihm zur Seite gestellt ist die Kriminalpsychologin Anna van der Pütten. Sie verliert ihre berufliche Kompetenz sobald sie auf ihren Patienten Frank Schmitt trifft. Er ist ein wichtiger Zeuge, aber auch ein schwieriger Fall, denn er hält sich für den Elbenkrieger Branagorn, der seit Urzeiten auf der Erde lebt. Durch eine Inselbegabung hat Schmitt nicht nur ein spektakuläres Wissen, sondern auch äußerst geschärfte Sinne. Er nimmt mehr wahr und kombiniert besser als "Normalsterbliche", was Anna oft an ihrem gesunden Menschenverstand zweifeln lässt. Ein kleiner Rest in ihrem Inneren fragt sich, ob Schmitt nicht vielleicht doch ein Relikt aus grauer Vorzeit ist.Der Autor versucht immer wieder um Branargon eine mystische Aura aufzubauen. Anna van der Pütten, aber auch der Leser selbst, sollen zweifeln, ob dieser Mann nur ein Aussenseiter der Gesellschaft ist, oder ob an dem Elbenmythos doch etwas dran ist. Mir persönlich waren die gestelzten mitteralterlichen Reden von ihm einfach zu langatmig. Auch die mystische Aura hat mich nicht erreicht, ich fand sie zu aufgesetzt. Die Krimihandlung selbst ist gute Hausmannskost, aber leider auch nur durchschnittlich.

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  • Mittelalterspiele und Mord im Münsterland

    Der Teufel von Münster
    gaby2707

    gaby2707

    In der Umgebung von Münster wurden in den letzten 7 Jahren 4 Frauen von einem Serienmörder skalpiert: dem Barbier. Die Abstände zwischen den Morden werden immer kürzer. Auf dem Mittelalter-Markt in Telgte wird eine weitere junge Frau gefunden, der der Mörder aufgelauert hat. Kriminalhauptkommissar Sven Haller und Kriminalpsychologin Anna van der Putten beginnen mit den Ermittlungen.  Die anfängliche Spannung lässt etwas nach und ich lerne die einzelnen Protagonisten näher kennen. Durch die Dialoge gerade zwischen Sven Haller und Anna van der Putten und die viele wörtliche Rede wird die Geschichte für mich leicht zu lesen und auch aufgelockert. Als dann Branagor alias Frank Schmitt, ein Patient aus Anna´s Privatpraxis in die Ermittlungen ein-greift, wird das ganze etwas unglaubwürdig. Mit dem Mann, der behauptet ein Elbenkrieger zu sein und in Anna seine Cherenwen wiederzuerkennen glaubt, driftet das Ganze in die Fantasy ab und das ist absolut nicht mein Genre. Mittelalterspiele und Verkleidungen kann ich noch gut nachvoll-ziehen, aber Branagor geht mir da etwas zu weit. Ansich finde ich die Protagonisten alle sehr gut und detailliert beschrieben und mein Kopfkino lief auf Hochtouren. Besonders habe ich mich mit Seven Haller angefreundet. Anna van der Putten wirkt auf mich etwas unglaubwürdig, da ich denke, dass eine Psychologin Distanz zu ihrem Patienten halten sollte, was hier genau das Gegenteil ist. Auch unter dem Gesichtspunkt der Ermittlungen kann ich mir ein solches Verhalten nicht vorstellen. Was mir gut gefallen hat, dass bei Branagor mit einer zuerst gespreizt anmutenden Sprache gearbeitet wurde, die mich aber dann immer mehr angesprochen hat. Auch die Beschreibungen einzelner Regionen des Münsterlandes haben mir sehr gut gefallen und ich habe einiges wiedererkannt. Insgesamt habe ich einen spannenden Krimi gelesen, der mich sehr gut unterhalten hat, der mir aber an einigen Stellen einfach zu unglaubwürdig rüberkam. Trotzdem 4 Punkte und eine Leseempfehlung.

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  • Rezension zu "Der Teufel von Münster" von Alfred Bekker

    Der Teufel von Münster
    Ichbinswieder

    Ichbinswieder

    05. June 2012 um 09:48

    Achtung: diesmal leider Spoilergefahr ! Von diesem Autor las ich schon das Kinder-/Jugendbuch „Die Herrschaft der Alten“, welches mir gut gefiel. An „Der Teufel von Münster“ reizte mich die Verbindung zwischen Kriminalroman und Fantasy, und ich war sehr gespannt, wie der Autor die unterschiedlichen Genres zusammen führt. Die Geschichte fängt sehr spannend an, und man wird mehr oder weniger direkt ins Geschehen hinein katapultiert. Danach geht es erstmal seichter weiter, und die Protagonisten werden eingeführt. Allen voran Kriminalpsychologin Anna van der Pütten und Sven Haller von der Kripo Münster. Sie ermitteln in diesem Fall und werden unfreiwillig von Herrn Schmitt alias Branagorn unterstützt, der behauptet ein Elbenkrieger zu sein. Die Protas waren sehr plastisch, doch bei Anna van der Pütten und Branagorn bin ich sehr zwiegespalten was die Glaubwürdigkeit angeht. Branagorn passt sich ganz gut in das Setting ein, welches viel auf mittelalterlichen Märkten spielt, doch ansonsten wirkt er deplatziert. Das mag evtl. noch verständlich erscheinen, da er aus einer anderen Welt kommt und nur wegen seiner geliebten „Cherenwen“ in diese Welt kam. Doch man erfährt wenig darüber, wie er das geschafft hat, noch wie er früher gelebt hat. Außerdem behauptet er den Mörder, bzw. die Mörderseele zu kennen, denn sie sei mit ihm in diese Welt gelangt. Auch hier erfuhr ich nur im Ansatz wie das geschehen konnte. Bei dem Namen „Cherenwen“ geht es auch direkt bei Anna weiter, denn sie wird von ihm so genannt. Angeblich ist sie seine einstige Geliebte, die in seiner Welt gestorben und hier wiedergeboren wurde. Über diese Umstände erfuhr ich etwas mehr, doch was mich hier störte waren Annas Reaktionen. Da Branagorn nicht nur Mitermittler sondern auch ihr Patient ist, hätte ich erwartet, dass sie auf Abstand geht. Genau das Gegenteil war jedoch der Fall. Im Verlauf stellt sie sogar ihr eigenes Handeln diesbezüglich als unprofessionell dar und was soll ich sagen, ich konnte ihr nur zustimmen. Normalerweise hätte man sie suspendieren müssen. Trotz der Kritik an diesen Protas muss ich allerdings sagen, dass besonders Branagorn ein sehr liebenswerter Charakter ist, nicht zuletzt durch seine altertümliche Sprache und Höflichkeit. Der Krimi ist ohne Frage spannend und gut geschrieben. Das Setting ist sehr interessant und man merkt, dass sich der Autor im Münsterland auskennt. Auch die Ausformung der Figuren hat mir überwiegend gut gefallen. Sven Haller fand ich sogar sehr gut. Vielleicht wäre es bei Branagorn besser gewesen, wenn man ihm lediglich einen schizophrenen Anstrich gegeben hätte. Damit hätte er sich fast ebenso gut präsentieren und einbringen können. So erhielt man jedoch den Eindruck, dass zwanghaft versucht wurde, einen Fantasybezug einzubauen. Darunter leidet der Krimi leider sehr, was ich sehr schade fand.

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