Alfred Bekker

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Interview mit Alfred Bekker

Interview mit LovelyBooks, Mai 2011

1) Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Ich schreibe seit ich sieben Jahre alt bin. Der erste Roman, den ich veröffentlichen konnte war DAS GESETZ DES DON TURNER, ein Western, den ich 1989 an Bastei unter meinem Pseudonym Neal Chadwick verkaufte. Ich hatte zuvor für denselben Verlag einige Horror-Kurzgeschichten geschrieben. Da rief mich ein Lektor an und meinte, dass mir das Schreiben offensichtlich leicht viele und ob ich es nicht mal mit etwas Längerem versuchen wollte. Und da gerade Bedarf an Western war, fing ich damit an. Vorher hatte ich allerdings schon AXTKRIEGER DER NAMENLOSE verfasst, einen Fantasy-Roman. Den konnte ich allerdings erst später an einen Verlag verkaufen.

2) Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Ganz früher Karl May mit seinen Abenteuererzählungen. Fantasy-Autoren wie Michael Moorcock, Friz Leiber und Leigh Brackett finde ich bis heute gut und ich verehre Frank Herbert für den Wüstenplaneten. Dashiell Hammett schätze ich für die Knappheit des Stils und Raymond Chandler für die Ironie.

3) Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Die besten Ideen bekommt man beim Schreiben. Wenn man eine Geschichte erfindet, muss man andauernd Entscheidungen treffen. Wer ist die Hauptperson? Wer stirbt? Wer heiratet wen? Wer hat welche Kinder und wer wird mit wem Freund oder Feind? Jedesmal könnte man sich anders entscheiden und hätte dann eine andere Geschichte. Und so bedenkt man eigentlich immer gleich mehrere Geschichten im Kopf, während man nur eine einzige aufschreibt. Aber manche dieser "anderen" Stories sind dann so gut, dass man daraus eine eigene Geschichte machen kann...

4) Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Durch das Internet und Emails. Meine Email-Adresse Postmaster@AlfredBekker.de steht auch auf den Autogrammkarten, die ich auf Lesungen verteile und viele machen davon Gebrauch. Ich freue mich über jede Zuschrift, auch wenn es manchmal ein paar Tage dauern kann, bis ich die Zeit finde, sie zu beantworten. Außerdem gibt es meine Homepage www.AlfredBekker.de. Manche Leser schicken mir auch Pakete mit Büchern, die ich dann signiert zurückschicke (sofern Rückporto beiligt).

5) Wann und was liest Du selbst?

Ich meide immer die Genres, in denen ich gerade schreibe. Die Freude an Geschichten und am Lesen war bei mir der Grund, um mit dem Schreiben zu beginnen, denn ich habe eigentlich immer die Geschichten erzählt, die ich selber gerne gelesen hätte. So ist das eine vom anderen nicht zu trennen.