Alfred Döblin November 1918. Eine deutsche Revolution

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Inhaltsangabe zu „November 1918. Eine deutsche Revolution“ von Alfred Döblin

Weltgeschehen zum Klingen gebracht Was geschah in Deutschland, als sich im November 1918 die militärische Niederlage nicht länger leugnen ließ? Als alles möglich schien – eine Revolution des Proletariats ebenso wie eine Diktatur des Militärs? Döblins vierbändiges Monumentalwerk entstand in den Jahren 1937 bis 1943, auf der Flucht vor den Nationalsozialisten. Die bereits vorliegende Hörspielfassung der ersten drei Bände wird nun mit der grandiosen, rund 70-stimmigen akustischen Umsetzung des vierten Bandes komplettiert: Hier entwirft Döblin ein Porträt der Revolutionäre Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg. Ihr politisches Scheitern und ihr gewaltsamer Tod stehen für den missglückten Versuch, eine deutsche sozialistische Utopie zu verwirklichen. (Laufzeit: 2h 54)

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    November 1918. Eine deutsche Revolution
    Pongokater

    Pongokater

    15. October 2016 um 19:10

    Das zweite Hörspiel zu Döblins Erzählwerk ist weniger durch das Montageprinzip geprägt als das erste. Es gibt wenige, dafür längere Erzählpassagen im Wechsel, darunter eine Fortsetzung der Becker-Geschichte sowie die titelgebenden letzten Tage von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg. Dabei liefert Döblin kein Heldenepos. Quellengetreu entwirft er das Bild einer Zweifelnden und eines Überheblichen. Überhaupt fehlt im Grunde jede positive politische Perspektive. Am schäbigsten erscheinen wieder die Mehrheitssozialdemokraten um Ebert und seinen Bluthund Noske. Nur manchmal, vor allem bei Becker und Rosa Luxemburg, gibt es einen Aufschein von Menschlichkeit. Ansonsten herrscht existentielle Verzweiflung, wie in den dunkelsten Tiefen von Shakespeares Historiendramen. Dank den Hörspielmachern, die einem der größten Schriftsteller deutscher Sprache des 20. Jahrhunderts, am Anfang des 21. Jahrhunderts ein wenig Gehör verschafft haben.

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