Alfred Goubran

 3.3 Sterne bei 19 Bewertungen
Autor von Durch die Zeit in meinem Zimmer, Schmerz und Gegenwart und weiteren Büchern.

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Cover des Buches Durch die Zeit in meinem Zimmer (ISBN: 9783992001040)

Durch die Zeit in meinem Zimmer

 (17)
Erschienen am 03.01.2014
Cover des Buches Schmerz und Gegenwart (ISBN: 9783992002542)

Schmerz und Gegenwart

 (1)
Erschienen am 02.09.2019
Cover des Buches Herz (ISBN: 9783992001835)

Herz

 (1)
Erschienen am 03.04.2017
Cover des Buches Wo ich wohne bist du Niemand. (ISBN: 9783902973153)

Wo ich wohne bist du Niemand.

 (0)
Erschienen am 26.10.2014
Cover des Buches Tor (ISBN: 9783902585158)

Tor

 (0)
Erschienen am 07.03.2008
Cover des Buches Ort (ISBN: 9783992000289)

Ort

 (0)
Erschienen am 01.02.2012
Cover des Buches Aus. (ISBN: 9783992000166)

Aus.

 (0)
Erschienen am 09.11.2010
Cover des Buches Kleine Landeskunde (ISBN: 9783992000524)

Kleine Landeskunde

 (0)
Erschienen am 05.03.2012

Neue Rezensionen zu Alfred Goubran

Neu
K

Rezension zu "Schmerz und Gegenwart" von Alfred Goubran

Schmerz und Gegenwart – Ritzungen.
kvelvor einem Jahr

Inhalt (gemäß Verlagshomepage):
Kennzeichen einer Verdrängungsgesellschaft ist, schreibt Alfred Goubran, dass Status und öffentliche Bedeutung an der Verdrängungsleistung bzw. dem Verdrängungswert gemessen werden.

Die Verdrängungsleistung wird honoriert als das, was der Ablenkung und Zerstreuung dient und unter dem Begriff „Unterhaltungsindustrie“ firmiert (obwohl diese eigentlich „Zerstreuungsindustrie“ heißen sollte).

Der einzige Maßstab, der hier zum Tragen kommt, sei „der Erfolg“ – das ist die Verdrängungsleistung. Sie wird in den Bestsellerlisten, Hitparaden, den In&Outs und den diversen Rankings abgebildet. Dort ist abzulesen: „Was die Stunde geschlagen hat“ – es ist das Diktat der Zerstreuungsindustrie, die, im Öffentlichen, für die Gegenwart bestimmend sein will. Eine Besetzung der Gegenwart, die in allen Bereichen etabliert wird, der Meinungsterror, der vor der Kunst ebenso wenig haltmacht wie vor der Politik, die letztlich der Zerstreuungsindustrie zuzurechnen ist.

Der Ort der Verdrängung ist die Gegenwart. Hier kommt auch das besondere Verhältnis des Schmerzes zur Gegenwart zu tragen.


Hinweis:

Einordnung vom Verlag: „Thema: Literatur deutschsprachig“.


Definition:

Essay: Abhandlung, die eine literarische oder wissenschaftliche Frage in knapper und anspruchsvoller Form behandelt.


Meine Meinung:

Gut ein Essay, finde ich, ist eigentlich immer irgendwie schwierig zu lesen.
Schon alleine deshalb ist die Frage „Wie es gefallen hat“ schwierig zu beantworten.
Jedoch ist die Frage „Ist es lesenswert“ dann doch schon einfacher zu beantworten: nämlich mit ja.


Anmerken möchte ich, dass dieser Text wirklich ganz hervorragende philosophische Betrachtungen enthält und wirklich aktuell ist, denn es kommen Anmerkungen darin vor zum Thema Klimawandel, aktuelle Wahlen (bzw. deren Ausgang) und neue Steuerarten.


Hier ein paar schön Textstellen:

„Die Verdrängungsgesellschaft bringt nichts hervor.“ (S. 16)
„Die Verdrängungsgesellschaft ist ein Gebilde, das im Ausweglosen gedeiht“ (S. 17)
„... denn die Ausweglosigkeit ist auch immer eine Sicherheit.“ ( S. 22)
„... der Einzelne schon früh dazu herangezogen wird, die Verantwortung für die Welt zu übernehmen“ (S. 94)
„... den Staatsbürger in einem Kaff in den Alpen für die Vermüllung der Weltmeere in die Pflicht nimmt“ (S. 108)

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C

Rezension zu "Durch die Zeit in meinem Zimmer" von Alfred Goubran

philosophische Gedanken zwischen Realität und Fieberwahn
cachingguysvor 6 Jahren

Definitiv ist dies kein Buch für zwischendurch. Hier muss man sich Zeitnehmen und manche Sätze zweimal lesen. Philosophische Gedanken, teils poetisch, teils langatmig .Elias, der mit den Gewohnheiten bricht, seinen Weg sucht und damit für die Meisten an den Rand der Gesellschaft gerutscht ist. Die Geschichte selber ist verworren und erschließt sich mir nicht ganz. Was ist Realität und was Fieberwahn? Und was will der Autor mir letztendlich damit sagen? Außer ein paar gut formulierten philosophischen Gedanken, nicht viel.

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K

Rezension zu "Durch die Zeit in meinem Zimmer" von Alfred Goubran

Kein einfacher Lesestoff, aber bemerkenswerte philosophische Betrachtungen.
kvelvor 6 Jahren

 

Elias lehnt sämtliche bürgerliche Konventionen ab. Er lebt das einfache Leben eines Außenseiters und gibt sich seinen philosophischen Betrachtungen hin.

Spannend wurde der Roman, als ihn die Reise durch das verschneite Gebirge Richtung Süden führt und er zufällig bei Franziska und in dem Schwarzen Schloß standet. Ich denke dort hat er die Bindung gefunden, die er wahrscheinlich die ganze Zeit gesucht hat.


Der Sprachstil, an vielen Stellen aus kurzen, oftmals zusammenhanglosen Sätzen bzw. Satzfragmenten, macht das Lesen oftmals etwas holprig.


An vielen Stellen ist es für mich als Leser gar nicht klar erkennbar, was ist Wirklichkeit oder Erinnerung, was ist Fieberwahn oder Halluzination.


Ein sehr ungewöhnliches, nicht einfach zu lesendes Buch.
Ich würde raten, dass man sich Zeit und Ruhe zum Lesen nehmen sollte, um sich auf das Geschriebene einlassen zu können.


Sehr gut gefallen haben mir die bemerkenswerten Formulierungen und philosophischen Betrachtungen.

Beispiele:
„Schnee ist das Blut der Geister.“ (Zitat auf S. 5)

„Februar. Herbst des Winters.“ (S. 7)

„Eins nach dem anderen. Einen Tag nach dem anderen. Das ist auch ein Leben … wenn man kein anderes hat.“ (S. 102)


Wer mal wieder auf der Suche nach einem außergewöhnlichen Buch ist, das nicht auf der Linie des Main-Streams liegt, und auch mal wieder Lust auf etwas „Rätselhaftes“ hat, der mag sich diesem Roman gerne nähern.


Gefallen hat mir der Roman zwar eigentlich nicht, aber er besitzt wirklich eine faszinierende (Sog-)Wirkung und 2 Sterne würden dem Werk auch nicht gerecht werden (aber zu 5 Sternen hat es auch nicht ganz gereicht).


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