Alfred J. Schindler Die Frau im Zug: Horrorthriller

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Inhaltsangabe zu „Die Frau im Zug: Horrorthriller“ von Alfred J. Schindler

Die Frau im Zug Ein junger Mann steigt im Münchner Hauptbahnhof in einen Nahverkehrszug ein, der ihn nach Augsburg bringen soll. Er nimmt in einem Abteil Platz, in dem lediglich eine junge, äußerst attraktive Dame sitzt. Eine mehr als merkwürdige Konversation zwischen den beiden beginnt. Aber das ist noch lange nicht alles… - es wird die Fahrt seines Lebens… eine Fahrt des absoluten Grauens - ja, so kann man es wohl nennen.
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  • Die Frau im Zug

    Die Frau im Zug: Horrorthriller
    hege

    hege

    01. February 2015 um 20:42

    Die Frau im Zug. Sie kennt alle Namen. Sie kennt auch die Geburtsdaten aller Menschen. Aber wer ist SIE? Wer ist diese Frau? Sebastian ist erstaunt und sein Staunen wird noch größer: „Kennen wir uns?“ „Ja“, sagt sie leise. Jeder kennt mich.“ Am Ende jeden Tunnels ist Licht. Sebastian tappt im Dunkeln, was seine Bekanntschaft angeht. Nach Durchquerung des ersten Tunnels altert die Frau von ungefähr zwanzig auf fünfzig Jahre. Nach dem zweiten Tunnel und einem Blick in den Spiegel muss Sebastian erkennen, dass auch er gealtert ist und nun ebenfalls ungefähr fünfzig Jahre alt ist. Hat die Frau ihn bestohlen? Zeit, Jugend, Leben? Bevor sie in den dritten Tunnel fahren, bittet Sebastian die Frau, in wieder zu verjüngen. Aber im dritten Tunnel offenbart SIE sich als der Tod. Leseeindruck: Der Autor personifiziert den Tod und ermöglicht ein Gespräch mit ihm, in welchem dem Protagonisten die Kürze des Lebens plastisch vor Augen geführt wird. Die ganze Geschichte wird von Dialogen vorangetrieben. Der Diaolog, die Auseinandersetzung, der Zwang, sich mit dem Sachverhalt überhaupt „anzufreunden“ oder in Worten zu nähern, ist der Dreh- und Angelpunkt. Fazit: Es ist eine clevere, längere Kurzgeschichte, die zum Nachdenken anregt. Das Ende ist nicht überraschend, aber passend, denn die lange Reise beginnt erst nach dem Tod :) 4 von 5 Sternen – gern gegeben.

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