Alfred Keller

 3 Sterne bei 1 Bewertungen
Autor*in von Apollo 22.

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Cover des Buches Apollo 22 (ISBN: B006N0X7D8)

Apollo 22

(1)
Erschienen am 16.12.2011

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Cover des Buches Apollo 22 (ISBN: B006N0X7D8)
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Rezension zu "Apollo 22" von Alfred Keller

nickypaula
Ich habe mir nach dem Lesen des Klappentextes irgendwie einfach etwas Anderes erhofft

Apollo 22 ist ein Buch, das als Rezensionsexemplar bei mir einging, nachdem eine Freundin von mir sich an dem Werk versucht und leider nicht reingekommen ist.

Da ich normalerweise auch kein Freund von Weltraumgeschichten bin, weil sie mir etwas zu abgespact sind, ich jedoch den manch einen All-Film mochte und inzwischen sogar eine Dystopie gelesen habe, die im Weltraum spielt und die mich angesprochen hat, dachte ich, ich versuch es mal ;)

Erstmal so die Randdaten: Das Buch hat 360 Seiten und ist von Autor Alfred Keller geschrieben. Das Buch erschien 2011 im Machtwortverlag. Weitere Werke des Autors sind mir nicht bekannt.

Nun zum Inhalt:
Das Buch erzählt im lockerleichten Stil die Geschichte einer Bergungsmission, die durch Peter Ghost ins Leben gerufen wird, durch die die ehemaligen Crewmitglieder von Apollo 21 gefunden werden. Gemeinsam geht es zurück zum Mars, wo man auf außerirdisches Leben trifft. Kurz darauf wird ein Shuttle-Service zur Erde eingeführt und zu anderen Planeten.
Das ist soweit das Grobe zur Story. Nun zu meiner Meinung:
Ich habe mich wirklich irre schwergetan, in die Geschichte hereinzukommen. Irgendwie habe ich weder für die Mission spannungsgeladene Gefühle aufbauen können, noch irgendein Mitreißen für die Charaktere. Die Geschichte war zwar eigentlich interessant, aber die Umsetzung hat mich leider überhaupt nicht gepackt. An den Stellen, wo ich mir mehr Tiefgang und Spannung gewünscht hätte, raste die Story nur so vorweg und dort, wo ich der Ansicht war, keine größeren Beschreibungen zu brauchen, waren sie vorhanden. Ich muss dazu sagen, dass ich dieses „Kaugummi-Gefühl bei gewissen Szenen“ oft bei Büchern habe, die von Männern geschrieben werden. Nur sehr selten finde ich Storys von männlichen Autoren perfekt und nicht zu ausschweifend. Daher kann es gut und gerne daran liegen, dass ich hier deshalb so empfunden habe.
Aber mich hat auch weder der Schreibstil noch die eigentliche Geschichte jetzt nicht so geflasht, dass ich darüber hinwegsehen konnte. Es war kurz gesagt anstrengend, weil ich auch beim Schreibstil her eher das Gefühl hatte, dass der Autor das zwischen Tür und Angel geschrieben hat. Ich hatte einfach irgendwie das Gefühl, dass das ein Teenager geschrieben hat und kein erfahrener Autor, wenn ihr versteht, wie ich das meine.
Für mich war das Buch daher leider nichts, was am Thema, Schreibstil, Aufbau der Charaktere und den langen Szenen lag.
Ich habe mir nach dem Lesen des Klappentextes irgendwie einfach etwas anderes erhofft, denke ich.

Deshalb vergebe ich auch 3 Sterne, einfach weil es nicht mein Genre und bevorzugtes Lesethema ist und womöglich auch das der Grund ist, weshalb mich das Buch nicht packen konnte.
Aber am besten lest ihr selbst mal rein. Bei Internethändlern ist ja zum Glück der Blick ins Buch möglich und dann entscheidet selbst.

Eure Nicky von Die Librellis

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