Alfred Kerr

 4.2 Sterne bei 14 Bewertungen

Lebenslauf von Alfred Kerr

Alfred Kerr (ursprünglich Kempner), Deutschlands meistbewunderter und meistgehaßter Theaterkritiker seiner Zeit, wurde 1867 in Breslau geboren und studierte Literaturwissenschaft in Berlin.Er war Mitarbeiter zahlreicher Zeitungen und Zeitschriften, unter anderen an der Breslauer Zeitung, am Tag, dem von ihm geleiteten zweiten Pan und am Berliner Tageblatt. In Buchform veröffentlichte er, neben einer fünfbändigen Sammlung seiner kritischen Arbeiten, vor allem Reiseprosa und Gedichte. 1933 Flucht aus Deutschland. Mühselige Existenz, erst in Paris, später in London. 1948 erlitt er, als Besucher in Hamburg, einen Schlaganfall und nahm sich das Leben.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Alfred Kerr

Sortieren:
Buchformat:
Cover des Buches Yankee Land (ISBN:9783351037192)

Yankee Land

 (4)
Erschienen am 13.09.2019
Cover des Buches Mein Berlin. Schauplätze einer Metropole (ISBN:9783351028640)

Mein Berlin. Schauplätze einer Metropole

 (2)
Erschienen am 01.01.1999
Cover des Buches Der Taucher und das Weh der See (ISBN:9783596150434)

Der Taucher und das Weh der See

 (1)
Erschienen am 01.05.2001
Cover des Buches Theaterkritiken (ISBN:9783150079621)

Theaterkritiken

 (1)
Erschienen am 01.03.1992
Cover des Buches Liebes Deutschland (ISBN:9783100495068)

Liebes Deutschland

 (0)
Erschienen am 01.03.1998
Cover des Buches »Ich sage, was zu sagen ist« (ISBN:9783100495105)

»Ich sage, was zu sagen ist«

 (0)
Erschienen am 01.11.1998

Neue Rezensionen zu Alfred Kerr

Neu

Rezension zu "Yankee Land" von Alfred Kerr

Tagebucheintragungen des Alfred Kerr
HEIDIZvor 16 Tagen

Judith Kerr, die im Mai vergangnen Jahres verstarb, war eine britische Schriftstellerin, von deren Vater Alfred Kerr ich neulich "Yankeeland" las, ein Buch über seine Reise durch Amerika 1924 - ein Klassiker kann man sagen, extrem gut geschrieben - muss man gelesen habe behaupt ich jetzt mal ...


Das Buch gab es schon vor mehr als 90 Jahren, nun wurde es wieder entdeckt und begeisterte mich sehr. In einer tollen und hochwertigen Auflage im Leinenkleid kommt es sehr hochwertig daher. Es erzählt davon, dass Alfred Kerr im Frühjahr 1924 von New York nach Los Angeles reise und diesen Text verfasste. "Literarisch brillant" wird er benannt, und zurecht, er ist einfach unvergleichlich, bildhaft lebendig darstellend und fesselnd flüssig zu lesen. Diese Reise wird beschrieben, aber mehr noch, es wird auch kritisiert aus seiner Sicht und es macht nachdenklich, ein wirklich vielseitiges kurzweiliges und lesenswertes Buch. Naturschauspiele werden lebendig beschrieben, Land und Leute und bürokratische Hürden, das Leben halt ... offen und pragmatisch ...


Mehr kann ich nicht sagen, als dass ich begeistert bin.


Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "Yankee Land" von Alfred Kerr

Yankee Land
buecherwurm1310vor 24 Tagen

Der Aufbau-Verlag gibt mit dieser Ausgabe ein Buch heraus, dass bereits im Jahr 1925 erschienen ist. Als erstes zog mich das Cover an, welches wirklich gut und passend gestaltet ist. 

Der Autor wurde als Sohn jüdischer Eltern geboren und hieß in Wirklichkeit Alfred Kempner. Er war Schriftsteller, Journalist und Theaterkritiker und veröffentlichte seine Arbeiten unter dem Namen Kerr, den er später offiziell ändern musste.

Im Jahr 1924 reiste Kerr nach Amerika und durchquerte den Kontinent von New York bis nach Los Angeles. Davon berichtet er als eine Art Tagebuch in diesem Buch. Er ist fasziniert von dem Land, das ihm viel Überraschendes bietet. Land und Leute haben seine Bewunderung. Auch die Natur hat es ihm angetan. Wer selbst einmal quer durch die USA gereist ist, kann seine Begeisterung nachvollziehen.

Der Schreibstil ist recht locker, zwar nicht mehr ganz zeitgemäß, aber das Buch gibt einen guten Einblick in das Amerika der zwanziger Jahre.  

Ein durchaus lesenswertes Buch.

Kommentieren0
1
Teilen

Rezension zu "Yankee Land" von Alfred Kerr

Eine Reise durch die USA
yellowdogvor 4 Monaten

Schön, das mal wieder ein Buch erscheint, das zwar alt ist, aber einmaliges bietet: Den Blick eines Deutschen auf die USA im Jahr 1924. Das vermag zu faszinieren. 

Ansprechend schon das gut gemalte Buchcover.

Kerr reist durch die USA, zum Beispiel nach Washington, wo der den Präsidenten trifft. Dann New Orleans und durch Arizona und Kalifornien. Der Abschnitt über San Francisco ist besonders strahlend. Neben den Städten mag Kerr auch die Natur-Parks. Weiter geht es nach Portland und Seattle. Salt Lakr City, die Stadt der Mormonen. Dann Chicago und Boston.

Manche Eindrücke von Alfred Kerr vermögen zu verblüffen, die Menschen in Chicago empfand er als ernster als die in New York oder San Francisco.

In New York klingt die Reise aus.


Alfred Kerr ist heute wahrscheinlich nicht unbedingt jedem bekannt, früher war eine Größe vor allen als Kritiker. Yankee-Land bietet im Ausdruck einige Überzeichnungen und einen teilweise altmodisch wirkenden Stil, daher ist es fraglich, ob er noch eine neue, junge Leser-Generation erreicht. Mich persönlich störte das aber nicht.

Kommentieren0
0
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Zusätzliche Informationen

Alfred Kerr wurde am 25. Dezember 1867 in Breslau (Deutschland) geboren.

Community-Statistik

in 20 Bibliotheken

von 3 Lesern aktuell gelesen

von 1 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks