Alfred Kerr

 4,2 Sterne bei 14 Bewertungen
Autor von Yankee Land, Wo liegt Berlin? und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Alfred Kerr (1867-1948) war einer der einflussreichsten Kritiker Berlins in der Zeit vom Naturalismus bis 1933, als er nach London ins Exil ging.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Ja, es ist ein Zauberort (ISBN: 9783351042271)

Ja, es ist ein Zauberort

Erscheint am 15.05.2024 als Gebundenes Buch bei Aufbau.

Alle Bücher von Alfred Kerr

Cover des Buches Yankee Land (ISBN: 9783351037192)

Yankee Land

 (4)
Erschienen am 13.09.2019
Cover des Buches Wo liegt Berlin? (ISBN: 9783442755578)

Wo liegt Berlin?

 (3)
Erschienen am 01.09.1999
Cover des Buches Mein Berlin. Schauplätze einer Metropole (ISBN: 9783351028640)

Mein Berlin. Schauplätze einer Metropole

 (2)
Erschienen am 01.01.1999
Cover des Buches Der Taucher und das Weh der See (ISBN: 9783596150434)

Der Taucher und das Weh der See

 (1)
Erschienen am 01.05.2001
Cover des Buches Theaterkritiken (ISBN: 9783150079621)

Theaterkritiken

 (1)
Erschienen am 01.03.1992
Cover des Buches Berlin wird Berlin (ISBN: 9783835338623)

Berlin wird Berlin

 (0)
Erschienen am 26.05.2021

Neue Rezensionen zu Alfred Kerr

Cover des Buches Yankee Land (ISBN: 9783351037192)
HEIDIZs avatar

Rezension zu "Yankee Land" von Alfred Kerr

Tagebucheintragungen des Alfred Kerr
HEIDIZvor 4 Jahren

Judith Kerr, die im Mai vergangnen Jahres verstarb, war eine britische Schriftstellerin, von deren Vater Alfred Kerr ich neulich "Yankeeland" las, ein Buch über seine Reise durch Amerika 1924 - ein Klassiker kann man sagen, extrem gut geschrieben - muss man gelesen habe behaupt ich jetzt mal ...


Das Buch gab es schon vor mehr als 90 Jahren, nun wurde es wieder entdeckt und begeisterte mich sehr. In einer tollen und hochwertigen Auflage im Leinenkleid kommt es sehr hochwertig daher. Es erzählt davon, dass Alfred Kerr im Frühjahr 1924 von New York nach Los Angeles reise und diesen Text verfasste. "Literarisch brillant" wird er benannt, und zurecht, er ist einfach unvergleichlich, bildhaft lebendig darstellend und fesselnd flüssig zu lesen. Diese Reise wird beschrieben, aber mehr noch, es wird auch kritisiert aus seiner Sicht und es macht nachdenklich, ein wirklich vielseitiges kurzweiliges und lesenswertes Buch. Naturschauspiele werden lebendig beschrieben, Land und Leute und bürokratische Hürden, das Leben halt ... offen und pragmatisch ...


Mehr kann ich nicht sagen, als dass ich begeistert bin.


Cover des Buches Yankee Land (ISBN: 9783351037192)
buecherwurm1310s avatar

Rezension zu "Yankee Land" von Alfred Kerr

Yankee Land
buecherwurm1310vor 4 Jahren

Der Aufbau-Verlag gibt mit dieser Ausgabe ein Buch heraus, dass bereits im Jahr 1925 erschienen ist. Als erstes zog mich das Cover an, welches wirklich gut und passend gestaltet ist. 

Der Autor wurde als Sohn jüdischer Eltern geboren und hieß in Wirklichkeit Alfred Kempner. Er war Schriftsteller, Journalist und Theaterkritiker und veröffentlichte seine Arbeiten unter dem Namen Kerr, den er später offiziell ändern musste.

Im Jahr 1924 reiste Kerr nach Amerika und durchquerte den Kontinent von New York bis nach Los Angeles. Davon berichtet er als eine Art Tagebuch in diesem Buch. Er ist fasziniert von dem Land, das ihm viel Überraschendes bietet. Land und Leute haben seine Bewunderung. Auch die Natur hat es ihm angetan. Wer selbst einmal quer durch die USA gereist ist, kann seine Begeisterung nachvollziehen.

Der Schreibstil ist recht locker, zwar nicht mehr ganz zeitgemäß, aber das Buch gibt einen guten Einblick in das Amerika der zwanziger Jahre.  

Ein durchaus lesenswertes Buch.

Cover des Buches Yankee Land (ISBN: 9783351037192)
yellowdogs avatar

Rezension zu "Yankee Land" von Alfred Kerr

Eine Reise durch die USA
yellowdogvor 4 Jahren

Schön, das mal wieder ein Buch erscheint, das zwar alt ist, aber einmaliges bietet: Den Blick eines Deutschen auf die USA im Jahr 1924. Das vermag zu faszinieren. 

Ansprechend schon das gut gemalte Buchcover.

Kerr reist durch die USA, zum Beispiel nach Washington, wo der den Präsidenten trifft. Dann New Orleans und durch Arizona und Kalifornien. Der Abschnitt über San Francisco ist besonders strahlend. Neben den Städten mag Kerr auch die Natur-Parks. Weiter geht es nach Portland und Seattle. Salt Lakr City, die Stadt der Mormonen. Dann Chicago und Boston.

Manche Eindrücke von Alfred Kerr vermögen zu verblüffen, die Menschen in Chicago empfand er als ernster als die in New York oder San Francisco.

In New York klingt die Reise aus.


Alfred Kerr ist heute wahrscheinlich nicht unbedingt jedem bekannt, früher war eine Größe vor allen als Kritiker. Yankee-Land bietet im Ausdruck einige Überzeichnungen und einen teilweise altmodisch wirkenden Stil, daher ist es fraglich, ob er noch eine neue, junge Leser-Generation erreicht. Mich persönlich störte das aber nicht.

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Zusätzliche Informationen

Alfred Kerr wurde am 24. Dezember 1867 in Breslau (Deutschland) geboren.

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