Alfred Komarek

 4 Sterne bei 239 Bewertungen
Autor von Die Schattenuhr, Polt muß weinen und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Alfred Komarek, geb. 1945, lebt als freier Schriftsteller in Wien, Bad Aussee und Niederösterreich. Vier seiner Polt-Romane – zuletzt »Polterabend« (2003) und »Polt« (2009) – wurden für den ORF und arte verfilmt.

Neue Bücher

Cover des Buches Zwölf mal Polt (ISBN: 9783852189475)

Zwölf mal Polt

 (23)
Neu erschienen am 03.06.2024 als Taschenbuch bei Haymon Verlag. Es ist der 6. Band der Reihe "Simon Polt".

Alle Bücher von Alfred Komarek

Cover des Buches Die Schattenuhr (ISBN: 9783709978108)

Die Schattenuhr

 (61)
Erschienen am 28.12.2017
Cover des Buches Polt muß weinen (ISBN: 9783852189314)

Polt muß weinen

 (36)
Erschienen am 28.02.2024
Cover des Buches Blumen für Polt (ISBN: 9783709978863)

Blumen für Polt

 (25)
Erschienen am 13.02.2017
Cover des Buches Zwölf mal Polt (ISBN: 9783852189475)

Zwölf mal Polt

 (23)
Erschienen am 03.06.2024
Cover des Buches Polterabend (ISBN: 9783852189451)

Polterabend

 (23)
Erschienen am 12.08.2022
Cover des Buches Himmel, Polt und Hölle (ISBN: 9783852189444)

Himmel, Polt und Hölle

 (19)
Erschienen am 10.12.2013
Cover des Buches Polt. (ISBN: 9783852189468)

Polt.

 (18)
Erschienen am 23.08.2021

Neue Rezensionen zu Alfred Komarek

Cover des Buches Der süße Zauner (ISBN: 9783710403774)
Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Der süße Zauner" von Josef Zauner

Wer Bad Ischl sagt, muss auch Zauner sagen oder umgekehrt?
Bellis-Perennisvor 2 Monaten

Wer Bad Ischl sagt, muss auch Zauner sagen oder umgekehrt?

Josef Zauner, Seniorchef des gleichnamigen Betriebes, der inzwischen seit mehreren Generationen in Familienbesitz ist, erzählt aus dem Nähkästchen. Doch zuvor dürfen wir uns über eine durchaus launige Einleitung des im Jänner 2024 verstorbenen Schriftstellers Alfred Komarek erfreuen. Komarek, ein gebürtiger Ausseer (das „Bad“ lassen die Einheimischen auch in Ischl weg) kennt Ischl und seine Bewohner recht genau. 

Neben zahlreichen Anekdoten spielen die natürlich die kulinarischen Köstlichkeiten des Zauners die Hauptrolle. Der Zauner ist nicht nur ein Kaffeehaus, in dem Schön und Reich (oder wer sich dafür hält) ein und aus geht, sondern eine Institution. 

Mehr als zwanzig vom Seniorchef sorgfältig ausgewählte Rezepte werden erstmals (?) zum Nachbacken veröffentlicht. Das, des berühmten „Zauner-Stollen“ bleibt allerdings nach wie vor ein Familiengeheimnis. Meine absoluten Favoriten sind: das Erdbeer-Biskuit-Omelette (S. 60) und der Kastanienreis mit Obers, Eis und Schokoladensauce (S. 86).  

Fans der Habsburger kommen vermutlich am Sisi-Parfait (S. 98) und am Schratt-Gugelhupf (S. 55) nicht vorbei. 

Wer sich nun an den köstlichen Mehlspeisen gütlich getan hat, kann die erworbenen Kalorien bei einem Spaziergang durch Ischl oder eine Wanderung auf den Jainzen und/oder die Katrin, die Hausberge Ischls, wieder loswerden.  

Das Buch besticht durch seine gediegene Aufmachung als Hardcover mit Lesebändchen und seinen zahlreichen tollen Fotos. Dabei sind auch viele historische Ansichten aus Ischl, wobei manches auf Nimmerwiedersehen verschwunden ist.  

Fazit: 

 Ein gelungenes Buch, das eine Liebeserklärung an den Zauner ist und sich perfekt als Gescgenk eignet. Gerne gebe ich dieser guten Melange (um im Kaffeehaus zu bleiben) aus Rezepten, Fotografien und Geschichten rund um Ischl 5 Sterne.

 

Cover des Buches Der süße Zauner (ISBN: 9783710403774)
annlus avatar

Rezension zu "Der süße Zauner" von Josef Zauner

Kaiserliche Desserts aus dem Kurort
annluvor 3 Monaten

Zur Kur in Bad Ischl – um 1900 ein Muss in der Monarchie. Wer etwas auf sich zählte kam in den Kurort und damit auch zum Zauner, dem berühmten Kaffeehaus. Seniorchef Josef Zauner und Juniorchef Philipp Zauner präsentieren 26 Rezepte für ein kaiserliches Dessert. 


Das Buch vermischt Eindrücke von Bad Ischl mit den Rezepten aus dem Zauner. Einleitend erzählt Alfred Komarek die Geschichte des Kaffeehauses. Ihm folgen Zeitzeugen, die in unterschiedlicher Form über „ihr“ Bad Ischel erzählen. Unterbrochen werden diese von den Rezepten. Hier finden sich nicht nur Torten, sondern eine Vielzahl an Desserts. Eisvariationen sind ebenso mit dabei wie Mehlspeisen, Kekse und süße Mahlzeiten. Ich war überrascht, wie vielfältig die Rezepte hier waren. Nicht nur sie werden mit stilvollen Fotografien präsentiert. Auch mehrere historische und aktuelle Bilder zeigen Bad Ischl in seiner ganzen Pracht. 


Fazit: Ein gelungenes Buch, das einerseits gute eine Mischung aus Rezepten, Fotografien und Geschichten rund um Bad Ischl bietet. 


Cover des Buches Der süße Zauner (ISBN: 9783710403774)
MissStrawberrys avatar

Rezension zu "Der süße Zauner" von Josef Zauner

Backen wie die Profis
MissStrawberryvor 3 Monaten

Ganz im aktuell so erfolgreichen Format des Rezeptbuches mit Lesestoff kommt Der süße Zauner daher. Es geht um die Liebe zur Konditorei, um die Familiengeschichte und Traditionen, um Bad Ischl und alle, die gern genießen. Das ist schön zu lesen und stimmt auf die Rezepte geradezu ein. Die Familiengeschichte und ganz besonders die Fotos aus längst vergangenen Zeiten gefallen mir sehr. Bei mir hat das Buch schon deshalb gewonnen, weil es die in Heidelbergs ältestem Café erfundenen Studentenküsse beinhaltet.

 

Die Rezepte sind klar strukturiert und dabei klassisch aufgebaut. Der Titel, eine kurze Bemerkung, die Zutatenliste, die Zubereitungsschritte und ein aussagekräftiges Foto – so mag ich das. Und weil es hier um edles Gebäck geht, finde ich es stimmig, dass auf Angaben von Nährwerten und sonstigem verzichtet wurde. Die Rezepte sind einfach nicht für eine Diät gedacht! Und wer sich ansonsten bewusst ernährt, kann sich auch zwischendurch mal eine solche kleine süße Sünde erlauben.

 

Die Rezepte sind teils aufwändig und für Anfänger nicht sehr gut geeignet. Das ist für mich jedoch kein Problem, da es immerhin Konditoren-Rezepte sind und einen Teil der Produkte widerspiegelt, die im Café Zauner verkauft werden.

 

Ein sehr schönes und hochwertig verarbeitetes Buch, das auch ein wunderbares Geschenk ist für alle, die gern schlemmen und backen. Von mir fünf Sterne!

Gespräche aus der Community

Eine Hommage an Menschen, die sich die Freiheit nehmen, anders zu sein

Worum geht's?

Dieses Buch widmet sich einem Artenschutzprogramm. Denn sie werden immer seltener, die schrägen Vögel. „Sie nisten“, schreibt Alfred Komarek, „im Schweigen der Schwätzer, unter den Dächern der Unbehausten, hinter den Regeln der Vernunft, über den Niederungen des Größenwahns, in Wissenslücken, Budgetlöchern und in der Höhle des Löwen.“ Zusehends fehlt es ihnen an Lebensraum. Höchste Zeit, ihnen Würdigung und Ermutigung zuteil werden zu lassen, in Worten, aber auch in den wunderbaren Bildern des Fotografen János Kalmár.

Eine Auswahl solcher rarer Köpfe ist in diesem Buch versammelt, u.a.:

Heini Staudinger: Idealist und Realist, friedfertiger Rebell, erfolgreicher Unternehmer.

Gottfried Umschaid: Weinkeller-Unterweltskönig, Winzer, Galerist, Künstler, Mitbegründer des „Nonseums“ im „verruckten“ Dorf Herrenbaumgarten.

Bodo Hell: Hüter der Worte und der Ziegen, gründlich geerdeter Sprachakrobat, kompliziert, weil nichts komplexer ist als das einfache Leben.

Martha Labil: Clown und Komödiantin fernab der Bühne, hemmungslos exponierte Akrobatin, möglichst unmöglich, befremdlich alltäglich.

Arnold Lobisser: Instrumentenbauer, Musiker und vieles mehr. Ein Lehrer, der nie auslernt, ein Künstler, der mit den Händen träumt, ein schöpferischer Handwerker.

Erscheinungstermin: 1. September 2014

Alfred Komarek
geboren 1945 in Bad Aussee. Literarischer Wegbegleiter durch Österreichs Kulturlandschaften, Essayist und Erzähler. Autor der „Polt“-Kriminalromane und der Salzkammergut-Tetralogie rund um den Publizisten Daniel Käfer. „Glauser“- und „Romy“-Preisträger, Toleranzpreis des österreichischen Buchhandels. Sieben Romane wurden von ORF und arte verfilmt. Lebt als freier Schriftsteller in Wien, Bad Aussee und Niederösterreich.


János Kalmár
geboren 1937 in Budapest, freier Fotograf in Wien. Veröffentlichungen u.a. in „Merian“, „Geo“, „Ambiente“, „Cosmopolitan“, „Harper’s Bazaar“. Über 40 Bildbände. Arbeitsschwerpunkte: kulturhistorische Themen, Landschafts- und Städteporträts, Phänomene des Lebens. V.a. Bücher wie „Laguna“, „Bauet Häuser und wohnet darin“ oder „Gelebte Räume“ zeigen die besondere Qualität seiner Arbeit. Ausstellungen im In- und Ausland.

>> Informationen zum Buch

Bewerbung zur Leserunde:

Wenn ihr wissen wollt, wer diese schrägen Vögel sind und was sie zu einem schrägen Vogel macht, dann bewerbt euch bis einschließlich 1. September 2014 für eines von 15 Leseexemplaren von "Schräge Vögel". Beschreibt uns doch einen "schrägen Vogel", dem ihr einmal begegnet seid und sagt uns auf welchen Plattformen ihr eure Rezension veröffentlichen werdet.

Dafür könnt ihr gerne das Unterthema "Bewerbung" verwenden. Eine baldige Beteiligung an der Leserunde sowie das Schreiben einer Rezension sind gewünscht!

Natürlich sind auch alle LeserInnen mit einem eigenen Exemplar herzlich eingeladen, an unserer Leserunde teilzunehmen.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

> Besucht unsere neue Webseite! www.kremayr-scheriau.at
> Folgt uns auf Facebook und Twitter und verpasst keine Neuigkeiten und Buchverlosungen mehr.

Leseprobe (Vorwort):

Es gibt sie noch, die schrägen Vögel. Sie nisten im Schweigen der Schwätzer, unter den Dächern der Unbehausten, hinter den Regeln
der Vernunft, über den Niederungen des Größenwahns, in Wissenslücken, Budgetlöchern und in der Höhle des Löwen. Sie fliegen zu ebener Erde, sie fallen in den Himmel, sie wachen in ihren Träumen auf. Schräge Vögel sind zu allem fähig, sie nehmen sich alles heraus und denken nicht daran, alles hinzunehmen. Sie mögen Künstler oder Abteilungsleiter sein, Spötter oder Propheten,
Menschenfreunde oder Eigenbrötler, Clowns oder Gelehrte, Träumer oder Maschinisten, Forscher oder Eremiten, doch eines sind sie nie: so wie die andern.
Um sie wogt die breite Masse, überragt von Angebern, übertönt
von Schreihälsen, kommentiert von Besserwissern, gelenkt von Geschäftemachern, beherrscht von der angemaßten Macht der Mächtigen.
Ohne schräge Vögel wäre die Welt schier zum Verzweifeln, oder zumindest sehr, sehr langweilig.
Aber es fehlt zusehends an Lebensraum für diese ohnedies schon rar gewordene Spezies. Auch ihre Welt wird reglementiert, betoniert und parzelliert. Wer nicht in den Raster passt, passt nirgendwo
hin.
In diesem Buch geht es demnach um eine aussterbende Gattung
oder, positiv gesagt, um deren Würdigung und Ermutigung. Die schrägen Vögel mögen doch bitte, bitte weiter flattern: allen zur Freude, die gerne so wären wie sie, aber auch um jene zu ärgern,
die sich gestört sehen.
Fürs erste kann es nur um eine kleine Zahl rarer Köpfe gehen, aber sie stehen fürs Ganze. Die Auswahl zeugt von hemmungsloser
Willkür, die Beschreibung von ungenierter Subjektivität (passt ja irgendwie zum Thema).
Dennoch: Dies ist der Anfang eines ambitionierten Artenschutzprojektes.
Man wird ja lesen, wie es weitergeht.
221 BeiträgeVerlosung beendet
Blausterns avatar
Letzter Beitrag von  Blausternvor 9 Jahren

Zusätzliche Informationen

Alfred Komarek wurde am 05. Oktober 1945 in Bad Aussee (Österreich) geboren.

Alfred Komarek im Netz:

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