Alfred Komarek

 4 Sterne bei 233 Bewertungen
Autor von Polt muß weinen, Blumen für Polt und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Alfred Komarek

Alfred Komarek, geb. 1945, lebt als freier Schriftsteller in Wien, Bad Aussee und Niederösterreich. Vier seiner Polt-Romane – zuletzt »Polterabend« (2003) und »Polt« (2009) – wurden für den ORF und arte verfilmt.

Neue Bücher

Cover des Buches Polt. (ISBN: 9783852189468)

Polt.

 (17)
Neu erschienen am 23.08.2021 als Taschenbuch bei Haymon Verlag. Es ist der 5. Band der Reihe "Simon Polt".

Alle Bücher von Alfred Komarek

Cover des Buches Polt muß weinen (ISBN: 9783852189314)

Polt muß weinen

 (35)
Erschienen am 13.09.2018
Cover des Buches Blumen für Polt (ISBN: 9783709978863)

Blumen für Polt

 (25)
Erschienen am 13.02.2017
Cover des Buches Zwölf mal Polt (ISBN: 9783852189475)

Zwölf mal Polt

 (23)
Erschienen am 11.04.2014
Cover des Buches Polterabend (ISBN: 9783709978870)

Polterabend

 (23)
Erschienen am 13.02.2017
Cover des Buches Himmel, Polt und Hölle (ISBN: 9783852189444)

Himmel, Polt und Hölle

 (19)
Erschienen am 10.12.2013
Cover des Buches Polt. (ISBN: 9783852189468)

Polt.

 (17)
Erschienen am 23.08.2021
Cover des Buches Polt - Die Klassiker in einem Band (ISBN: 9783852187297)

Polt - Die Klassiker in einem Band

 (9)
Erschienen am 12.03.2014

Neue Rezensionen zu Alfred Komarek

Cover des Buches Alfred Komareks Weihnachtsgeschichten (ISBN: 9783709981061)Sikals avatar

Rezension zu "Alfred Komareks Weihnachtsgeschichten" von Alfred Komarek

Eintauchen in eine Weihnachtswunderwelt
Sikalvor 10 Monaten

 

Wer Komarek nicht kennt, wird sich anfangs sehr schwer tun mit seinen Geschichten. Was will er uns sagen bei der Geschichte um einen Raben, der sich immer wieder um dieselbe Zeit am selben Ort einfindet. Oder dem Engel, der erst fliegen lernen muss? Ganz zu schweigen von träumenden Pflastersteinen…

 

Wer Komarek nicht kennt und sich dennoch auf seine Weihnachtsgeschichten einlässt, wird bald schon nicht mehr aus dem Staunen herauskommen. Welch herrlich schöne, traurige oder auch bizarre Geschichten verbergen sich hinter Komareks Worten.

 

Wer Komarek kennt, weiß von Anfang an auf was man sich einlässt und macht es gerne.

 

Geschichten, die zum Nachdenken anregen sind ja Alfred Komareks Spezialitäten. Hier spielt er die Kraft seiner Worte voll aus. Geschichten für die Stille Zeit – still erzählt ohne großen Anspruch erheben zu wollen und dennoch mit solch einer Kraft, dass es schwer fällt die Erzählungen links liegen zu lassen oder gar einfach so zu vergessen. Auf jeden Fall gibt es dafür 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Cover des Buches Narrenwinter (ISBN: 9783257237207)MAZERAKs avatar

Rezension zu "Narrenwinter" von Alfred Komarek

Unwirklich, verwirrend
MAZERAKvor 2 Jahren

Daniel Käfer, arbeitsloser Autor und Schriftsteller, recherchiert im Salzkammergut die "narrischen Tage". Fasching und Narrentreiben, seltsame Begegnungen, surreale Erlebnisse, skurrile Charaktere...

Ich bin sehr begeistert von Alfred Komarek's "Polt"-Krimis und habe eine spannende Geschichte erwartet. Leider konnte mich "Narrenwinter" nicht überzeugen. Das Buch ist verwirrend, die Sprache etwas gestelzt und aufgesetzt, die Handlung unwirklich und nicht greifbar. Wahrscheinlich ist genau dieser Effekt beabsichtigt - aber für mich seltsam und undurchschaubar, nicht flüssig zu lesen und unangenehm. 

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Cover des Buches Alfred (ISBN: 9783709934548)Duffys avatar

Rezension zu "Alfred" von Alfred Komarek

Eine Reise durch das Leben
Duffyvor 2 Jahren

Wer an Donna Leon denkt, denkt an Brunetti, wer Schimanski hört, hat Götz George im Sinn und wer den Namen Jürgen Drews vernimmt, sieht vor seinem geistigen Auge ein Bett im Kornfeld. Wer Komarek liest, erinnert sich an den kauzigen Polt. So funktionieren die Verbindungen zwischen den Erfindern von Figuren und Szenarien und genauso schnell werden sich die beiden Elemente nicht mehr los. Ein Teufelskreis für die einen, eine sichere Bank für die anderen, ein Verlust für das Publikum, wenn es über das festgefahrene Verhältnis nichts anderes zulässt oder entdecken will. 

So ist es hier auch mit „Alfred“, ein kleines, schmales Buch von Komarek, das so gar nichts mit dem Polt zu tun hat. Alfred ist eine kleine Nummer, ein Unauffälliger, ohne Ambitionen. Weil er aber versucht, allem eine Zuordnung und einen Sinn zu geben, bricht er auf und macht sich auf die Suche nach sich selbst. Dabei lässt er keine Hölle aus, rettet sich manches Mal in fast zynischen Pragmatismus und ist am Schluss die Summe seiner Ereignisse und Erfahrungen. Ob er sein Ziel erreicht hat, wird dem Leser und dessen Sichtweise überlassen

Was das denn sein soll, wird sich er/sie dann fragen. Was denn eine akzeptable Antwort wäre, könnte man zurückfragen. Komarek selbst gibt uns keinen Anlass, in die eine oder andere Richtung zu denken, er hat eine Geschichte über eine Reise erzählt, deren Besonderheit in der Spitzfindigkeit der Formulierungen besteht und deren Emotionsskala von traurig bis lustig reicht. Ob man ihm Biografisches unterstellen soll, scheint nicht nur sekundär, sondern auch unwichtig. Es ist eine Reise, die der Hauptfigur aufgegeben ist und die ihn scheinbar an ein Ziel führt.

Nach seinen großen Erfolgen mit Polt und Käfer lädt uns Komarek in eine schriftstellerische Gegend ein, die man von ihm nicht gewohnt ist. Aber diese Reise lohnt sich, denn sie zeigt den Autoren nicht nur von einer ungewohnten Seite, sondern auch von der des sorgfältig und stilistisch großartig arbeitenden Schreibers. 

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Gespräche aus der Community

Wer sich auf Alfreds Wege und Irrwege einlässt, 
könnte ans Ziel kommen,
wer die Moral der Geschichte sucht, 
wird ein paar köstliche Sünden finden. 

Und irgendeinen Alfred haben wir alle in uns.

Schlagt Alfred Komareks neues Buch auf und begebt euch auf eine fabelhafte Lesereise. Allen Abenteurern, TräumerInnen und Alltagsflüchtigen sei diese einzigartige Genusslektüre wärmstens ans Herz gelegt. Komareks neue lebensphilosophische Botschaft hat uns gerade in unserer entfesselt rasanten Gegenwart viel zu sagen.

Ein Buch zum Zurücklehnen, Schmunzeln, Runterkommen und Immer-wieder-neu-Entdecken: Alfred ist eine federleichte Einübung in Achtsamkeit und eine fantasievolle Aufforderung zu lustvoller Langsamkeit.

Smartphone aus, Fantasie an – „Alfred“ ist Spazierengehen im Geist


Mit Alfred auf die Reise gehen, heißt berührt und bezaubert sein, irritiert und erheitert, und oft mehreres zugleich. Alfred Komarek erzählt von seinem Alfred ebenso spielerisch wie präzise, weicht keinem Himmel und keiner Hölle aus. Nicht zuletzt gibt er ihm aber schier unverwüstliche Lust am Leben mit. 
Sein Geheimnis liegt im Umgang mit der Umwelt und den Mitmenschen. Fantasie braucht es, um durch das Leben zu kommen, und ein hohes Maß an Rücksicht und natürlich ein Auge für die kleinen Dinge im Alltag. 

„Wer Alfred Komareks Welt nicht wahrnimmt, sieht nur das halbe Leben.“
DIE WELT

Bewerbt euch sich bis zum 4. Februar 2018 und gewinnt eines von 10 Exemplaren von "Alfred".

Euer Haymon-Team


* Jeder der mitspielt, sollte bereit sein, im Gewinnfall eine Rezension zu schreiben und zu posten.

** Da es sich hier um eine Buchverlosung handelt und nicht um eine Leserunde, ist eine Diskussion mit dem Autor und Moderation nicht vorgesehen. Zum Diskutieren und zum regen Austausch eurer Leseerlebnisse seid ihr aber selbstverständlich herzlich eingeladen! Wir sind schon gespannt auf eure Erfahrungen und Eindrücke!

63 BeiträgeVerlosung beendet

Eine Hommage an Menschen, die sich die Freiheit nehmen, anders zu sein

Worum geht's?

Dieses Buch widmet sich einem Artenschutzprogramm. Denn sie werden immer seltener, die schrägen Vögel. „Sie nisten“, schreibt Alfred Komarek, „im Schweigen der Schwätzer, unter den Dächern der Unbehausten, hinter den Regeln der Vernunft, über den Niederungen des Größenwahns, in Wissenslücken, Budgetlöchern und in der Höhle des Löwen.“ Zusehends fehlt es ihnen an Lebensraum. Höchste Zeit, ihnen Würdigung und Ermutigung zuteil werden zu lassen, in Worten, aber auch in den wunderbaren Bildern des Fotografen János Kalmár.

Eine Auswahl solcher rarer Köpfe ist in diesem Buch versammelt, u.a.:

Heini Staudinger: Idealist und Realist, friedfertiger Rebell, erfolgreicher Unternehmer.

Gottfried Umschaid: Weinkeller-Unterweltskönig, Winzer, Galerist, Künstler, Mitbegründer des „Nonseums“ im „verruckten“ Dorf Herrenbaumgarten.

Bodo Hell: Hüter der Worte und der Ziegen, gründlich geerdeter Sprachakrobat, kompliziert, weil nichts komplexer ist als das einfache Leben.

Martha Labil: Clown und Komödiantin fernab der Bühne, hemmungslos exponierte Akrobatin, möglichst unmöglich, befremdlich alltäglich.

Arnold Lobisser: Instrumentenbauer, Musiker und vieles mehr. Ein Lehrer, der nie auslernt, ein Künstler, der mit den Händen träumt, ein schöpferischer Handwerker.

Erscheinungstermin: 1. September 2014

Alfred Komarek
geboren 1945 in Bad Aussee. Literarischer Wegbegleiter durch Österreichs Kulturlandschaften, Essayist und Erzähler. Autor der „Polt“-Kriminalromane und der Salzkammergut-Tetralogie rund um den Publizisten Daniel Käfer. „Glauser“- und „Romy“-Preisträger, Toleranzpreis des österreichischen Buchhandels. Sieben Romane wurden von ORF und arte verfilmt. Lebt als freier Schriftsteller in Wien, Bad Aussee und Niederösterreich.


János Kalmár
geboren 1937 in Budapest, freier Fotograf in Wien. Veröffentlichungen u.a. in „Merian“, „Geo“, „Ambiente“, „Cosmopolitan“, „Harper’s Bazaar“. Über 40 Bildbände. Arbeitsschwerpunkte: kulturhistorische Themen, Landschafts- und Städteporträts, Phänomene des Lebens. V.a. Bücher wie „Laguna“, „Bauet Häuser und wohnet darin“ oder „Gelebte Räume“ zeigen die besondere Qualität seiner Arbeit. Ausstellungen im In- und Ausland.

>> Informationen zum Buch

Bewerbung zur Leserunde:

Wenn ihr wissen wollt, wer diese schrägen Vögel sind und was sie zu einem schrägen Vogel macht, dann bewerbt euch bis einschließlich 1. September 2014 für eines von 15 Leseexemplaren von "Schräge Vögel". Beschreibt uns doch einen "schrägen Vogel", dem ihr einmal begegnet seid und sagt uns auf welchen Plattformen ihr eure Rezension veröffentlichen werdet.

Dafür könnt ihr gerne das Unterthema "Bewerbung" verwenden. Eine baldige Beteiligung an der Leserunde sowie das Schreiben einer Rezension sind gewünscht!

Natürlich sind auch alle LeserInnen mit einem eigenen Exemplar herzlich eingeladen, an unserer Leserunde teilzunehmen.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

> Besucht unsere neue Webseite! www.kremayr-scheriau.at
> Folgt uns auf Facebook und Twitter und verpasst keine Neuigkeiten und Buchverlosungen mehr.

Leseprobe (Vorwort):

Es gibt sie noch, die schrägen Vögel. Sie nisten im Schweigen der Schwätzer, unter den Dächern der Unbehausten, hinter den Regeln
der Vernunft, über den Niederungen des Größenwahns, in Wissenslücken, Budgetlöchern und in der Höhle des Löwen. Sie fliegen zu ebener Erde, sie fallen in den Himmel, sie wachen in ihren Träumen auf. Schräge Vögel sind zu allem fähig, sie nehmen sich alles heraus und denken nicht daran, alles hinzunehmen. Sie mögen Künstler oder Abteilungsleiter sein, Spötter oder Propheten,
Menschenfreunde oder Eigenbrötler, Clowns oder Gelehrte, Träumer oder Maschinisten, Forscher oder Eremiten, doch eines sind sie nie: so wie die andern.
Um sie wogt die breite Masse, überragt von Angebern, übertönt
von Schreihälsen, kommentiert von Besserwissern, gelenkt von Geschäftemachern, beherrscht von der angemaßten Macht der Mächtigen.
Ohne schräge Vögel wäre die Welt schier zum Verzweifeln, oder zumindest sehr, sehr langweilig.
Aber es fehlt zusehends an Lebensraum für diese ohnedies schon rar gewordene Spezies. Auch ihre Welt wird reglementiert, betoniert und parzelliert. Wer nicht in den Raster passt, passt nirgendwo
hin.
In diesem Buch geht es demnach um eine aussterbende Gattung
oder, positiv gesagt, um deren Würdigung und Ermutigung. Die schrägen Vögel mögen doch bitte, bitte weiter flattern: allen zur Freude, die gerne so wären wie sie, aber auch um jene zu ärgern,
die sich gestört sehen.
Fürs erste kann es nur um eine kleine Zahl rarer Köpfe gehen, aber sie stehen fürs Ganze. Die Auswahl zeugt von hemmungsloser
Willkür, die Beschreibung von ungenierter Subjektivität (passt ja irgendwie zum Thema).
Dennoch: Dies ist der Anfang eines ambitionierten Artenschutzprojektes.
Man wird ja lesen, wie es weitergeht.
221 BeiträgeVerlosung beendet
Blausterns avatar
Letzter Beitrag von  Blausternvor 7 Jahren

Zusätzliche Informationen

Alfred Komarek wurde am 05. Oktober 1945 in Bad Aussee (Österreich) geboren.

Alfred Komarek im Netz:

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