Ich bin Wachauer und meine Familie war dort angesiedelt bis zum Tode. Ich liebe die Wachau und Alfred Komarek kommt eigentlich aus dem Salzburger Land, aber hat sich gut eingearbeitet. Die Wachau ist ein so wunderschöner Flecken Erde und es gibt Geschicht überlal. Großartige Bauten, alte Ruinen, im Tal und auch hoch oben auf dem Berg oder direkt an der Donau. Die Donau schlängelt sich durch einen wunderschönen Landstrich und begeistert von allen Punkten aus. Die Bilder sind schön und gut und die Texte informativ und literarisch gut gemacht. Aber als Einheimischer und Kenner, ist es nicht ganz perfekt, aber echt sehr gut gemacht.
Alfred Komarek
Lebenslauf
Alle Bücher von Alfred Komarek
Die Schattenuhr
Polt muß weinen
Blumen für Polt
Zwölf mal Polt
Polterabend
Himmel, Polt und Hölle
Polt.
Schräge Vögel, Faszinierende Lebensentwürfe
Neue Rezensionen zu Alfred Komarek
Wer Bad Ischl sagt, muss auch Zauner sagen oder umgekehrt?
Josef Zauner, Seniorchef des gleichnamigen Betriebes, der inzwischen seit mehreren Generationen in Familienbesitz ist, erzählt aus dem Nähkästchen. Doch zuvor dürfen wir uns über eine durchaus launige Einleitung des im Jänner 2024 verstorbenen Schriftstellers Alfred Komarek erfreuen. Komarek, ein gebürtiger Ausseer (das „Bad“ lassen die Einheimischen auch in Ischl weg) kennt Ischl und seine Bewohner recht genau.
Neben zahlreichen Anekdoten spielen die natürlich die kulinarischen Köstlichkeiten des Zauners die Hauptrolle. Der Zauner ist nicht nur ein Kaffeehaus, in dem Schön und Reich (oder wer sich dafür hält) ein und aus geht, sondern eine Institution.
Mehr als zwanzig vom Seniorchef sorgfältig ausgewählte Rezepte werden erstmals (?) zum Nachbacken veröffentlicht. Das, des berühmten „Zauner-Stollen“ bleibt allerdings nach wie vor ein Familiengeheimnis. Meine absoluten Favoriten sind: das Erdbeer-Biskuit-Omelette (S. 60) und der Kastanienreis mit Obers, Eis und Schokoladensauce (S. 86).
Fans der Habsburger kommen vermutlich am Sisi-Parfait (S. 98) und am Schratt-Gugelhupf (S. 55) nicht vorbei.
Wer sich nun an den köstlichen Mehlspeisen gütlich getan hat, kann die erworbenen Kalorien bei einem Spaziergang durch Ischl oder eine Wanderung auf den Jainzen und/oder die Katrin, die Hausberge Ischls, wieder loswerden.
Das Buch besticht durch seine gediegene Aufmachung als Hardcover mit Lesebändchen und seinen zahlreichen tollen Fotos. Dabei sind auch viele historische Ansichten aus Ischl, wobei manches auf Nimmerwiedersehen verschwunden ist.
Fazit:
Ein gelungenes Buch, das eine Liebeserklärung an den Zauner ist und sich perfekt als Gescgenk eignet. Gerne gebe ich dieser guten Melange (um im Kaffeehaus zu bleiben) aus Rezepten, Fotografien und Geschichten rund um Ischl 5 Sterne.
Zur Kur in Bad Ischl – um 1900 ein Muss in der Monarchie. Wer etwas auf sich zählte kam in den Kurort und damit auch zum Zauner, dem berühmten Kaffeehaus. Seniorchef Josef Zauner und Juniorchef Philipp Zauner präsentieren 26 Rezepte für ein kaiserliches Dessert.
Das Buch vermischt Eindrücke von Bad Ischl mit den Rezepten aus dem Zauner. Einleitend erzählt Alfred Komarek die Geschichte des Kaffeehauses. Ihm folgen Zeitzeugen, die in unterschiedlicher Form über „ihr“ Bad Ischel erzählen. Unterbrochen werden diese von den Rezepten. Hier finden sich nicht nur Torten, sondern eine Vielzahl an Desserts. Eisvariationen sind ebenso mit dabei wie Mehlspeisen, Kekse und süße Mahlzeiten. Ich war überrascht, wie vielfältig die Rezepte hier waren. Nicht nur sie werden mit stilvollen Fotografien präsentiert. Auch mehrere historische und aktuelle Bilder zeigen Bad Ischl in seiner ganzen Pracht.
Fazit: Ein gelungenes Buch, das einerseits gute eine Mischung aus Rezepten, Fotografien und Geschichten rund um Bad Ischl bietet.
Gespräche aus der Community

Wer sich auf Alfreds Wege und Irrwege einlässt,
könnte ans Ziel kommen,
wer die Moral der Geschichte sucht,
wird ein paar köstliche Sünden finden.
Und irgendeinen Alfred haben wir alle in uns.
Ein Buch zum Zurücklehnen, Schmunzeln, Runterkommen und Immer-wieder-neu-Entdecken: Alfred ist eine federleichte Einübung in Achtsamkeit und eine fantasievolle Aufforderung zu lustvoller Langsamkeit.
Smartphone aus, Fantasie an – „Alfred“ ist Spazierengehen im Geist
DIE WELT
* Jeder der mitspielt, sollte bereit sein, im Gewinnfall eine Rezension zu schreiben und zu posten.
** Da es sich hier um eine Buchverlosung handelt und nicht um eine Leserunde, ist eine Diskussion mit dem Autor und Moderation nicht vorgesehen. Zum Diskutieren und zum regen Austausch eurer Leseerlebnisse seid ihr aber selbstverständlich herzlich eingeladen! Wir sind schon gespannt auf eure Erfahrungen und Eindrücke!

Eine Hommage an Menschen, die sich die Freiheit nehmen, anders zu sein
Worum geht's?
Dieses Buch widmet sich einem Artenschutzprogramm. Denn sie werden immer seltener, die schrägen Vögel. „Sie nisten“, schreibt Alfred Komarek, „im Schweigen der Schwätzer, unter den Dächern der Unbehausten, hinter den Regeln der Vernunft, über den Niederungen des Größenwahns, in Wissenslücken, Budgetlöchern und in der Höhle des Löwen.“ Zusehends fehlt es ihnen an Lebensraum. Höchste Zeit, ihnen Würdigung und Ermutigung zuteil werden zu lassen, in Worten, aber auch in den wunderbaren Bildern des Fotografen János Kalmár.
Eine Auswahl solcher rarer Köpfe ist in diesem Buch versammelt, u.a.:
• Heini Staudinger: Idealist und Realist, friedfertiger Rebell, erfolgreicher Unternehmer.
• Gottfried Umschaid: Weinkeller-Unterweltskönig, Winzer, Galerist, Künstler, Mitbegründer des „Nonseums“ im „verruckten“ Dorf Herrenbaumgarten.
• Bodo Hell: Hüter der Worte und der Ziegen, gründlich geerdeter Sprachakrobat, kompliziert, weil nichts komplexer ist als das einfache Leben.
• Martha Labil: Clown und Komödiantin fernab der Bühne, hemmungslos exponierte Akrobatin, möglichst unmöglich, befremdlich alltäglich.
• Arnold Lobisser: Instrumentenbauer, Musiker und vieles mehr. Ein Lehrer, der nie auslernt, ein Künstler, der mit den Händen träumt, ein schöpferischer Handwerker.
Erscheinungstermin: 1. September 2014
Alfred Komarek
geboren 1945 in Bad Aussee. Literarischer Wegbegleiter durch Österreichs Kulturlandschaften, Essayist und Erzähler. Autor der „Polt“-Kriminalromane und der Salzkammergut-Tetralogie rund um den Publizisten Daniel Käfer. „Glauser“- und „Romy“-Preisträger, Toleranzpreis des österreichischen Buchhandels. Sieben Romane wurden von ORF und arte verfilmt. Lebt als freier Schriftsteller in Wien, Bad Aussee und Niederösterreich.
János Kalmár
geboren 1937 in Budapest, freier Fotograf in Wien. Veröffentlichungen u.a. in „Merian“, „Geo“, „Ambiente“, „Cosmopolitan“, „Harper’s Bazaar“. Über 40 Bildbände. Arbeitsschwerpunkte: kulturhistorische Themen, Landschafts- und Städteporträts, Phänomene des Lebens. V.a. Bücher wie „Laguna“, „Bauet Häuser und wohnet darin“ oder „Gelebte Räume“ zeigen die besondere Qualität seiner Arbeit. Ausstellungen im In- und Ausland.
Wenn ihr wissen wollt, wer diese schrägen Vögel sind und was sie zu einem schrägen Vogel macht, dann bewerbt euch bis einschließlich 1. September 2014 für eines von 15 Leseexemplaren von "Schräge Vögel". Beschreibt uns doch einen "schrägen Vogel", dem ihr einmal begegnet seid und sagt uns auf welchen Plattformen ihr eure Rezension veröffentlichen werdet.
Dafür könnt ihr gerne das Unterthema "Bewerbung" verwenden. Eine baldige Beteiligung an der Leserunde sowie das Schreiben einer Rezension sind gewünscht!
Natürlich sind auch alle LeserInnen mit einem eigenen Exemplar herzlich eingeladen, an unserer Leserunde teilzunehmen.
Wir freuen uns auf eure Teilnahme!
> Besucht unsere neue Webseite! www.kremayr-scheriau.at
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Es gibt sie noch, die schrägen Vögel. Sie nisten im Schweigen der Schwätzer, unter den Dächern der Unbehausten, hinter den Regeln
der Vernunft, über den Niederungen des Größenwahns, in Wissenslücken, Budgetlöchern und in der Höhle des Löwen. Sie fliegen zu ebener Erde, sie fallen in den Himmel, sie wachen in ihren Träumen auf. Schräge Vögel sind zu allem fähig, sie nehmen sich alles heraus und denken nicht daran, alles hinzunehmen. Sie mögen Künstler oder Abteilungsleiter sein, Spötter oder Propheten,
Menschenfreunde oder Eigenbrötler, Clowns oder Gelehrte, Träumer oder Maschinisten, Forscher oder Eremiten, doch eines sind sie nie: so wie die andern.
Um sie wogt die breite Masse, überragt von Angebern, übertönt
von Schreihälsen, kommentiert von Besserwissern, gelenkt von Geschäftemachern, beherrscht von der angemaßten Macht der Mächtigen.
Ohne schräge Vögel wäre die Welt schier zum Verzweifeln, oder zumindest sehr, sehr langweilig.
Aber es fehlt zusehends an Lebensraum für diese ohnedies schon rar gewordene Spezies. Auch ihre Welt wird reglementiert, betoniert und parzelliert. Wer nicht in den Raster passt, passt nirgendwo
hin.
In diesem Buch geht es demnach um eine aussterbende Gattung
oder, positiv gesagt, um deren Würdigung und Ermutigung. Die schrägen Vögel mögen doch bitte, bitte weiter flattern: allen zur Freude, die gerne so wären wie sie, aber auch um jene zu ärgern,
die sich gestört sehen.
Fürs erste kann es nur um eine kleine Zahl rarer Köpfe gehen, aber sie stehen fürs Ganze. Die Auswahl zeugt von hemmungsloser
Willkür, die Beschreibung von ungenierter Subjektivität (passt ja irgendwie zum Thema).
Dennoch: Dies ist der Anfang eines ambitionierten Artenschutzprojektes.
Man wird ja lesen, wie es weitergeht.
Zusätzliche Informationen
Alfred Komarek wurde am 05. Oktober 1945 in Bad Aussee (Österreich) geboren.
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