Alfred Komarek Die Schattenuhr

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Inhaltsangabe zu „Die Schattenuhr“ von Alfred Komarek

Der ehemalige Chefredakteur Daniel Käfer, 39, will die Sommerfrische im Salzkammergut gerade verlassen, um sich in Wien wieder ernsthaft dem Berufsleben zu widmen. Da begegnet ihm der Bergler Gerd Gamsjäger. Und der erzählt Geschichten von Hallstatt und dem Salzbergwerk, die Daniel Käfer schon bald mehr fesseln als jede Story aus der Stadt. Was hat es mit dem Mann im Salz auf sich? Ist er eine Art ›Hallstätter Ötzi‹? Ein sagenhafter archäologischer Fund wäre nicht nur eine touristische Sensation, sondern auch genau der journalistische Coup, der Käfer wieder ins Geschäft bringen könnte… Archäologische Abenteuer, Männerrituale und Frauen, die beschädigte Helden pflegen, halten Daniel Käfer in Atem. Für langweiligen Alltag bleibt später noch Zeit genug."

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    Die Schattenuhr
    Duffy

    Duffy

    12. December 2014 um 10:21

    Gerade hat Daniel Käfer beschlossen, sein Exil im Salzkammergut zu verlassen, um sich in Wien neuen Aufgaben zu stellen, da trifft er Bernd Gamsjäger, der in Hallstatt beheimatet und ein Kenner des dortigen Salzbergwerkes ist. Zudem ist er begeisterter Heimatkundler und unternimmt mit Daniel einige Ausflüge, von denen einer dem Gamsjäger zum Verhängnis wird, denn in einer Eishöhle stürzt er so schwer, dass er im Krankenhaus landet. Daniel bleibt in Hallstatt und beschäftigt sich mit dem Geheimnis des Bergwerks, dem "Mann im Salz". Befeuert wird das Ganze noch von einem Lageplan, der plötzlich auftaucht. Komarek hat neben dem Polt auch den Käfer geschaffen, den Journalisten, dessen Dauerbeziehung zu Freundin Sabine und dem Aussee immer wieder für Überraschungen sorgt. Wie beim Polt gibt es auch hier  wiederkehrende Orte und Personen, die eine schöne Vertrautheit herstellen, in die sich der Leser sogleich einbettet. Der neue Fall des Daniel Käfer ist ja gar kein richtiger Fall und so ist auch die Handlung ein gemütliches, von einigen kleinen Aufregern unterbrochenes Stück Heimatroman, allerdings so liebenswert, wie es nur der Komarek schreiben kann. Ein wenig ermüdend das ausführliche Eindringen in die Bergwerksmaterie, wenn der Leser nicht so sehr daran interessiert ist. Der Autor schiesst ein wenig über das Ziel hinaus, wenn er diesmal mehr Sachliches hineinbringt, um seine Geschichte zu fundieren. Trotzdem - Komareks Gemütlichkeit im Rahmen der wunderbaren Landschaften ist wieder spürbar, ein kleiner Urlaub auch für den Leser. Für den Komarek-Fan sowieso.

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