Alfred Komarek Narrenwinter

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Inhaltsangabe zu „Narrenwinter“ von Alfred Komarek

Daniel Käfer hat als Journalist nach wie vor nichts zu tun. Da bietet sich ihm die Chance, aus den verrückten Tagen etwas Ernsthaftes zu machen: Ein Buch über das legendäre Faschingstreiben im Salzkammergut soll er für ein Medienunternehmen in Hamburg schreiben. Freundin Sabine ist zwar nicht recht heiratswillig, aber die Fotos will sie gerne beisteuern. Fleckerlgewand und Karriere? Und das in der Scheinwelt der Medien? Ein Projekt, bei dem Käfer selbst zum Narren zu werden droht: Die geschnitzten und bemalten Holzmasken vor den Gesichtern waren nicht symbolhaft starr, sondern verzerrten den Alltag variantenreich ins Groteske. Käfer erblickte bösen Biedersinn, hässliche Eitelkeit, grausamen Geiz, lächerliche Geilheit, plumpen Hochmut, kalte Schönheit.

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  • Faschingsbrauchtum im Salzkammergut

    Narrenwinter
    Duffy

    Duffy

    11. January 2014 um 17:00

    Komareks zweiter Seriencharakter nach dem Polt ist Daniel Käfer. Ein Journalist, der gerade nichts zu tun hat. Der soll nun im Auftrag eines Hamburger Medienkonzerns ein Buch über die Faschingsorgien im Salzkammergut schreiben. Gerne macht er sich daran und taucht in das närrische Leben am Aussee ein. Seine Freundin soll die Photos machen. Während dieser tollen Tage stellt er nicht nur fest, wie verliebt er in seine Freundin ist, sondern bekommt auch ein Geheimnis mit, das die Ausseer und die benachbarten Elbseer hin- und her schieben. Zudem muss er auch schmerzlich feststellen, dass sein neuer Arbeitgeber von falschen Voraussetzungen ausgeht, die wiederum das Ergebnis einer heftigen Intrige sind. Ein gelungener Heimatroman mit Idylle und Schwierigkeiten, die der Held mit der Hilfe seiner Freunde auf eine symphatische und zutiefst menschliche Art und Weise meistert. Kleine Lektionen in das Brauchtum inklusive. Doch manchmal kommt das ein wenig zu beschaulich daher, manche Dialoge sind ein etwas gestelzt, besonders die zwischen Käfer und seiner Freundin Sabine. Den Vergleich mit dem Polt kann man, muss man aber nicht ziehen, weil die zwei Figuren total unterschiedlich angelegt sind. Trotzdem prickelt es beim Polt mehr, während es hier nur ruhig fließt. Das ändert nichts daran, dass Komarek ein hervorragender Schreiber ist, der sich sehr gut auf die warmen und menschlichen Zwischentöne versteht.

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