Alfred Komarek Zwölf mal Polt

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Inhaltsangabe zu „Zwölf mal Polt“ von Alfred Komarek

Der Weinviertler Kult-Gendarm ist wieder im Dienst: Ein ertrunkener Japaner in der Kellergasse, Schüsse im Weinkeller – gleich zwölf neue Fälle für den trinkfesten Inspektor Simon Polt. Alfred Komarek schlägt mit seinem Gespür für Land und Leute einen Bogen von Polts ersten Tagen im Gendarmeriedienst bis zu seinem Leben als Ermittler im Ruhestand. Neue Begegnungen mit Polt und den Menschen um ihn – und nicht zuletzt mit Kater Czernohorsky.

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    VeroG

    VeroG

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  • Der krönende Abschluss der österreichischen Krimireihe um Simon Polt

    Zwölf mal Polt
    LEXI

    LEXI

    09. June 2013 um 11:09

    Nach begeisterter Lektüre aller Bücher Alfred Komareks über den sympathischen Gendarmeriebeamten Simon Polt aus dem Wiesbachtal im Weinviertel war dieses Buch nach fünf Polt-Kriminalromanen ein wundervoller Abschluss. In den zwölf kurzen Kriminalgeschichten lässt der Autor einige Ereignisse aus seinen Polt-Krimis kurz angedeutet Revue passieren, ermöglicht dem eingefleischten „Polt-Fan“ ein Wiedersehen mit vielen Protagonisten aus seinen Büchern und vermittelt Details und Hintergründe, die man aufgrund der Lektüre der Polt-Krimis noch nicht wusste. Besonders beeindruckend empfand ich den ersten Tag, den Amtsantritt, des jungen Simon Polt, als er frisch von der Schule auf die Realität im Leben eines Dorfgendarmen traf. Wohltuend auch die kleinen Wiedersehen mit alten Bekannten und letztendlich die Befriedigung, endlich mehr über das „happy end“ mit seiner Lebensgefährtin Karin Walter zu lesen. Alfred Komarek verrät uns hier, wie es nach dem fünften und letzten Polt-Krimi  weiter ging, was aus Simon Polt und seiner Karin wurde – und vor allen Dingen, wie es beruflich mit ihm weiter ging.   Der liebenswürdige Schreibstil, die die atmosphärische Beschreibung der Kellergasse und der Presshäuser bilden zusammen mit einer wunderbaren Charakterisierung seiner handelnden Figuren den Kern dieser interessanten Kriminalgeschichtensammlung. Da es sich jedoch um Kurzgeschichten handelt, kann naturgemäß auf die Protagonisten eher nur oberflächlich eingegangen werden. Man sollte daher vor der Lektüre von „Zwölf mal Polt“ bereits die fünf Polt-Krimis gelesen haben, da im vorliegenden Abschlussband viele Personen und Hinweise auf diese früheren Werke enthalten sind. Für Fans von Alfred Komarek und Freunde seines sympathischen Protagonisten Simon Polt ist dieses Buch meines Erachtens ein „must have“ und bildet einen würdigen Abschluss einer charmanten, österreichischen Krimireihe. Ich habe dieses Wiedersehen mit Simon Polt aus dem kleinen Weinviertler Brunndorf und den aus seinen Krimis altbekannten Protagonisten sehr genossen und vergebe nur zu gerne fünf Bewertungssterne für diese „Krönung der Polt-Reihe“.

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  • Rezension zu "Zwölf mal Polt" von Alfred Komarek

    Zwölf mal Polt
    HarryF

    HarryF

    Als ich den fünften Polt zugeklappt hatte, war ich traurig. Simon Polt ist so österreichisch, dass es mir in der Seele weh tat, nichts mehr von ihm zu lesen zu kriegen. Umso glücklicher war ich, dass sich Alfred Komarek entschlossen hat, 12 Kurzgeschichten rund um Simon zu veröffentlichen. Skurril, spannend, amüsant - so kennen wir Simon Polt's Weinviertel mit all seinen Einwohnern. Jeder der einen Einblick in die österr. Seele haben möchte, seien die Romane von Alfred Komarek an's Herz gelegt. Warum gibt's keine 5 Sterne? 180 Seiten sind arg kurz für beinahe 20 Euro ...

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  • Rezension zu "Zwölf mal Polt" von Alfred Komarek

    Zwölf mal Polt
    konstanze7

    konstanze7

    03. August 2011 um 22:30

    12 Kurzgeschichten mit Simon Polt, der anfangs als Dorfgendarm, später als Familienvater und "Greißlereiretter"agiert. Handlungsort ist ein fiktives Dorf im Weinviertel (jedoch bin ich mir sicher, dass ein adäquates Dorf in dieser Gegend existiert!). In diesem Buch gibt es keinen wirklichen Mord, dafür erhält man aber aufschlussreiche und groteske Einsichten in eine Art Kellergassen-Psychosoziologie mit dazu passenden schrägen aber durchaus realistischen Charaktären. Ein Krimi der anderen Art, nicht nur für Krimifans! Alfred Komareks Sprache ist gewandt, authentisch und klar, sodass das Buch leicht und schnell zu lesen ist, gleichzeitig wird trotzdem Spannung aufbaut und den Lesenden immer wieder ein Schmunzeln entlockt. Alle im Weinviertel beheimateten werden (wie ich) wohl immer wieder ein "aha-Erlebnis" empfinden, allen anderen, die vielleicht neugierig geworden sind, kann ich nur empfehlen, sich selbst einmal zu überzeugen, was sich in den Tiefen so mancher Kellergasse zuträgt...

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  • Rezension zu "Zwölf mal Polt" von Alfred Komarek

    Zwölf mal Polt
    Bellexr

    Bellexr

    23. May 2011 um 12:25

    Das Leben von Polt in 12 Kapiteln . Simon Polts erster Arbeitstag als Gendarm des kleinen österreichischen Ortes Burgheim nahe der tschechischen Grenze gestaltet sich anders als erwartet. Muss er doch mit ansehen, wie sein ältere Kollege doch recht lapidar mit dem Gesetz umgeht und hierbei in massive Schwierigkeiten gerät. Und auch sein weiteres Leben weist in den folgenden Jahren so einige Höhen und Tiefen auf. Da wird sein Kater Czernohorsky als Dieb entlarvt, im Weintank wird ein ertrunkener Japaner gefunden oder als der Totengräber morgens nach dem frisch ausgehobenen Grab für die angesetzte Beerdigung schauen will, liegt schon ein Toter darin. . So zeigen die 12 Geschichten das Leben von Simon Polt auf, von seinem ersten Tag als Polizist, über sein Ausscheiden aus dem Polizeidienst, seinen Aushilfsjobs bis hin zu seinem Ruhestand. Und auch sein Privatleben ist mit eingebunden und so erlebt man seine Heirat wie auch die Geburt seiner Zwillinge. Während dieser Zeit hat er einige skurrile und auch knifflige Fälle zu lösen, die des Öfteren auch ziemlich viel Fingerspitzengefühl benötigen. Diese Krimikurzgeschichten sind durchweg abwechslungsreich, teilweise ein wenig spannend und reflektieren so unterhaltsam das Leben von Simon Polt wieder. . Alfred Komarek erzählt seine Geschichten rund um seinen Protagonisten Simon Polt sehr humoristisch, warmherzig und unterhaltsam. Mit viel Lokalkolorit sind diese bestückt, denn der Autor bindet ständig die Einwohner wie auch das Dorf selbst mit seiner Kellergasse in das Geschehen ein. So bekommt man zudem auch noch einen wunderbaren Einblick in das Dorfleben von Burgheim mit seinen Weinbauern und deren Arbeit und vor allem mit deren Erzeugnissen. Und so ist auch Polt selten abgeneigt, wenn von einem Winzer erst einmal die Aufforderung kommt: Trinken wir erst mal einen! . Sein Protagonist Polt ist ein sehr geradliniger Mann, der – wo es angebracht ist – auch einmal ein Auge zudrückt, absolut unempfänglich gegenüber Bestechung ist und dem man so schnell nichts vormachen kann. Aber er ist auch schüchtern, nachdenklich, etwas schrullig und zurückhaltend, liebt eine guten Tropfen Wein, ist ein liebevoller Ehemann und Vater. Einfach so, wie man sich einen liebenswürdigen, hilfsbereiten, freundlichen Dorfpolizisten vorstellt, der alle Einwohner mit ihren Fehlern und Schwächen kennt und immer das gerechte Maß findet. Und auch, als Polt seinen Dienst quittiert hat und als Aushilfe bei Frau Habesam arbeitet, später als Wirt oder Führer durch die Kellergasse spürt man immer, wie verbunden er sich seinem Heimatort fühlt. . Fazit: Ein kurzweiliges, erfrischendes Krimivergnügen mit einem Protagonisten, der einem ans Herz wächst.

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  • Rezension zu "Zwölf mal Polt" von Alfred Komarek

    Zwölf mal Polt
    gurke

    gurke

    12. May 2011 um 10:04

    In "Zwölf mal Polt" finden wir eine Sammlung von verschiedenen Kriminalgeschichten, die sich so im Leben des jungen Instektors Simon Polt abspielen. Die Episoden beginnen in den Anfängen seiner Karriere und enden letztendlich, als Polt im Ruhestand ist. Zu dem eigentlichen Inhalt lässt sich nicht viel sagen, da die Episoden an sich schon recht kurz und schnell gelesen sind. Die Geschichten an sich waren herzallerliebst beschrieben. Der Autor bedient sich Ironie, Charme und Witz. Polt wird dem Leser so nach und nach richtig sympathisch. Auch der Bekanntenkreis von Polt lernen wir mit der Zeit kennen. Allerdings nur oberflächlich. Denn in die Tiefe geht Alfred Komarekt leider nicht. Die Kriminalfälle an sich sind sehr einfach gestrickt. Und die Aufklärung zwar sehr simpel, lassen den Leser doch das eine oder andere Mal schmunzeln. Sprachlich sind die Kriminalgeschichten zwar wundervoll geschrieben, allerdings musste ich mich als Nicht-Österreicher an den Schreibstil erst einmal daran gewöhnen. Das ist mein einziger Kritikpunkt an dem Buch. Wer Spannung erwartet, den muss ich hier allerdings enttäuschen. Die Geschichten sind unterhaltsam, regen zum schmunzeln und manchmal auch zum Nachdenken an - aber richtige Spannung kann der Leser hier nicht finden. Das ist meiner Meinung nach aber nicht unbedingt negativ. Für mich war "Zwölf mal Polt" ein perfekter Schmöker für zwischendurch. Mir gefiel es, das es zwar zwölf unabhängige Fälle sind, aber diese dennoch eine chronologische Reihenfolge haben. So konnte ich Problemlos die Entwicklung des Protagonisten mitverfolgen. Ich fand die Kurzgeschichten auf jeden Fall sehr unterhaltsam. Allerdings war das Buch auch sehr kurzweilig und der Lesespaß somit nur von kurzer Dauer.

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  • Rezension zu "Zwölf mal Polt" von Alfred Komarek

    Zwölf mal Polt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. May 2011 um 15:43

    Fatal, wenn der Anfang gleich ein Ende ist. Polt hatte sich seinen ersten Arbeitstag anders vorgestellt. Er platzt völlig unvorbereitet in ein System, welches im wahrsten Sinne des Wortes läuft wie geschmiert. Mit seinem Vorgesetzten Gabler auf seiner ersten Dienstfahrt unterwegs, erlebt er, wie ein allseits bekannter, völlig betrunkener PKW-Fahrer unbehelligt davonkommt. Der Wurm Karl hat nämlich eine geräucherte Polnische dabei, die den Besitzer wechselt. Leider hat die Bestechung böse Folgen, denn kurz darauf erfahren Gabler und Polt über Funk von einem sehr schweren Unfall ... Polt mag keine Obduktionen vor dem Mittagessen, doch ein überraschender Leichenfund kann eingefahrene Lebensgewohnheiten schnell durcheinanderbringen. Erwin Bär, der Totengräber in Burgdorf, ist entsetzt und wütend zugleich. Er marschiert guten Mutes durch die Kellergasse und erinnert sich an die feucht-fröhliche Zecherei am Vorabend. Schön ist es, als Lebender unter die Erde zu kommen. Vor allem, wenn man an diesem Ort von ordentlich gefüllten Weinfässern umgeben ist sowie von ebenso männlichen wie trinkfesten Gleichgesinnten. So macht das Leben einfach Spaß. Das Grab zur anstehenden Beerdigung war bereits fertiggestellt, was seine gute Laune zusätzlich beflügelt. Ein letzter Kontrollgang soll dennoch sein, um die Freude über das getane Werk zu untermauern. Umso größer ist der Schock, als er in der ausgehobenen Grube eine Leiche entdeckt. Der Totengräber radelt zum Polizeiwachzimmer in Burgheim. Polt ist sofort zur Stelle ... und der Bürgermeister ebenfalls. In Bergheim tut sich allerhand, was den doch eher beschaulichen Alltag im Wiesbachtal ordentlich durcheinander bringt. Das fängt schon mit allerlei Diebstählen an, die sich in der letzten Zeit häufen. Dabei geht es nicht nur um eine Stange Wurst ("eine teure"), die in Frau Habesams Laden gestohlen wurde, sondern gar um eine Kiste Bier, die man Kirchenwirt Greisinger entwendet hat. Ferner fehlen das alte Kofferradio vom Fürnkranz und ein Blumentopf vom Kriegerdenkmal! Fatal wird es auch, wenn ein Japaner im Maischebehälter vom Höllenbauer gefunden wird. Den Saft kann man nämlich wegkippen bzw. als Dünger im Weingarten benutzen. 2000 Liter tun da schon weh. Doch auch wahrlich Seltsames tut sich in der Region. Erich Hofstetter ist urplötzlich verschwunden und zu klären wäre jetzt, ob er vor seinen Schulden oder vor seiner Frau weggelaufen ist! Überfälle sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren, denn wie soll man sich erklären, dass bei einem Tankstellenüberfall die Täter, nachdem sie den Tankwart gefesselt haben, vergessen haben, das Geld mitzunehmen. Ganz schnell wollen sie über die nahe tschechische Grenze flüchten, doch sie verfahren sich in der Hektik. Sie fragen an einer Tankstelle nach dem Weg, und der geneigte Leser darf sich fragen, an welcher Tankstelle sie das tun und wer dort auf sie wartet ... Zwölf Episoden, mal lustig verschroben, mal tragisch traurig, aus dem Alltag von Gendarminspektor Polt führen uns vom seinem ersten Arbeitstag bis in die Gegenwart. Inzwischen verheiratet und Kindsvater bleibt er aber seinem schrulligen Eigensinn und vor allem seinem geliebten Weinviertel treu. Alfred Komarek gelingt das Kunststück, gut 20 Lebensjahre des eigenwilligen Ex-Ermittlers in diesen Geschichten zusammenzufassen und gleichzeitig an den fünften Band seiner Polt-Reihe anzuknüpfen bzw. die weiteren Ereignisse zu skizzieren! Großes Gewicht bekommen auch wieder Komareks eindringlich formulierte Landschaftsbeschreibungen: "An trüben Wintertagen hängt der Himmel so tief über dem Wiesbachtal, dass die Flügelspitzen der Engel die Hörner der Teufel berühren." Erstaunlich, welch gewaltige Bilderfluten man mit wenigen Worten erschaffen kann! Vier Romane um den Weinviertler Dorfgendarmen waren einst geplant. Der fünfte "Polt." sollte dann wirklich der letzte sein, was wohl die Interpunktion im Titel unterstreichen sollte. Mit "Zwölf mal Polt" hat der Autor sein Versprechen zum zweiten Mal nicht eingelöst. Ich verleihe meiner ausdrücklichen Hoffnung Ausdruck, dass er dies abermals tun wird. Das kann es noch nicht gewesen sein! © Thomas Lawall - www.querblatt.com

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  • Rezension zu "Zwölf mal Polt" von Alfred Komarek

    Zwölf mal Polt
    depe58

    depe58

    06. May 2011 um 00:03

    Ein nette zusammenstellung von Krimis, die sehr nett zu lesen ist. "Zwölf mal Polt" beinhaltet zwölf Kurzkrimis diie meiner Meinung nach sehr gut zu lesen sind. Die Geschichten kann man flott und gefesselt lesen, was bei mir nicht jeder Krimi schafft. Es lag einige Abende neben meinem Bett sodass ich jeden Tag ein oder zwei Kurzkrimis lesen konnte und es waren guten Geschichten. Die Sprache der Geschichten ist recht einfach gehalten, wodurch die Geschichten jedoch nicht billig wirken. Wie man dem Klappentext schon entnehmen kann, ziehen sich die zwölf Geschichten durch einzelne Lebensabschnitte von Simon Polt. Jeder der gerne einmal flotte, spannende und kurze Geschichten lese will, dem empfehle ich dieses Buch sehr. Ich wünsche jedem viel Spaß mit dem Buch.

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  • Rezension zu "Zwölf mal Polt" von Alfred Komarek

    Zwölf mal Polt
    Buechersuechtig

    Buechersuechtig

    26. April 2011 um 17:54

    DIE GESCHICHTE: "Zwölf mal Polt" heißt eine Kurzgeschichtensammlung mit genau 12 Geschichten, die sich alle um den Gendarmerieinspektor Simon Polt drehen. In der 1. Geschichte "Der Anfang vom Ende" erleben wir Polts erste Tage in der Gedarmerie-Dienststelle Burgheim, in "Eine Ewigkeit Belichtungszeit" klärt Simon Polt den Mord an einem deutschen Fotografen auf und in "Die Himmelsleiter" dürfen wir Polt (nunmehr Ruheständler, Aushilfe im Kaufhaus und Lebensgefährte der Dorflehrerin Karin Walter) als Vater von Zwillingen erleben. Andere Geschichten tragen Titel wie "Katerfrühstück", "Kellerleichen" und "Der Hass nebenan". MEINE MEINUNG: Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich vorher noch nichts von Alfred Komarek bzw. Simon Polt gelesen habe. Auf 208 Seiten führt uns der Autor gemeinsam mit Simon Polt durch das österreichische Weinviertel. In einer kleinen Ortschaft im (erfundenen) Wiesbachtal -in tschechischer Grenznähe- lebt und arbeitet Simon Polt. Die Kurzgeschichten umfassen schätzungsweise 20, 25 Jahre Lebensjahre des schrulligen Dorfgendarmen. Simon Polt ist eine interessante, liebenswerte Figur mit Potential. Nach dem Ausscheiden aus der Gendarmerie (den Grund dafür habe ich nicht herausgefunden) bestreitet er seinen Lebensunterhalt als Gehilfe im Kaufhaus von Frau Habesam, als Teilzeitwirt und hin und wieder als Führer durch die schönen Kellergassen - denn der vielschichtigen Hauptperson liegt sein Heimatort sehr am Herzen. Der oftmals grüblerische, aber auch sture Mann hält viel von Tradition, Gerechtigkeit und gutem Wein, deshalb besitzt er sogar ein eigenes Presshaus. Immer mit von der Partie ist sein gefräßiger Kater Czernohorsky. Und auch die originellen Nebencharaktere sind gut gezeichnet und wirken lebensecht. Wer richtige Kriminalgeschichten erwartet, ist hier falsch am Platz, denn in "Zwölf mal Polt hat man es mehr mit kleinen Gaunereien und Ähnlichem zu tun, aber manchmal findet man doch einen toten Fotografen in einem Grab oder einen leblosen Japaner in der Maische. ;-) Anfangs tat ich mich ein wenig schwer, in die Geschichten hineinzufinden, aber hat man sich erst in die Materie "eingearbeitet", lesen sich die Kurzgeschichten flüssig. Die 12 Kurzgeschichten geben uns einen guten Einblick in das dörfliche Leben und die Lebensweise von Polt, der hier als Erzähler fungiert. Interessant finde ich auch die Weiterentwicklung vom jungen Anfänger bis hin zum gestandenen Familienvater, obwohl man nicht immer gleich zuordnen kann, in welchem Lebensabschnitt sich die Hauptperson in der jeweiligen Geschichte befindet. Und da ich ja selbst in einer Weinbaugemeinde im benachbarten Bundesland Burgenland lebe, ist mir der malerische Schauplatz mit den Presshäusern und Kellergewölben, sowie den unterschiedlichen Weinsorten nicht fremd. Und der Herr Polt genehmigt sich auch gern ein oder zwei Gläser Grüner Veltliner, Traminer oder Blauer Portugieser, denn bei einem Glaserl Wein redet es sich gleich leichter. ;-) Der Schreibstil von Alfred Komarek lässt sich als als etwas eigenwillig, aber durchaus angenehm bezeichnen. Auf Seite 109 sagt Polt so schön: "Ich bin nüchtern. Aber auch besoffen vor Glück". FAZIT: Ein unterhaltsamer Kurzgeschichtenband rund um einen verschrobenen, rundlichen Dorfgendarmen in einer malerischen Gegend. Wer gern kauzige Protagonisten und nicht alltägliche Geschichten mag, ist mit "Zwölf mal Polt" gut beraten. Dafür vergebe ich 4 STERNE.

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  • Rezension zu "Zwölf mal Polt" von Alfred Komarek

    Zwölf mal Polt
    Volpina

    Volpina

    04. April 2011 um 00:56

    Alfred Komarek hat uns mit „Zwölf mal Polt“ einen besonderen Einblick in das Leben des einmaligen Ermittlers Simon Polt gegeben und wer dem Polt und seiner Art verfallen ist, der wird in diesen Geschichten besondere Momente finden. Die Anekdoten erzählen vom Beginn seiner Gendarmenzeit und losen Enden, die verknüpft werden, bis hin zu … nun … sagen wir einem nein zwei einschneidenen, alles verändernden Erlebnissen. Ich habe diese teilweise sehr kurzen Geschichten, welche wieder viel vom Leben im Wiesbachtal und den Dörfern, „in denen nur der Wein wohnte“ (S. 179), beschreiben, sehr genoßen, aber ich denke, dass sie sich nicht als Einstieg in die Polt-Krimis eignen. Der Lesespaß wird durch die Menschen getragen, die man in den anderen Büchern kennen und lieben gelernt hat. Auch dieses Mal hat mich die unaufgeregte Sprache gefangen genommen. Von der Langsamkeit der Weinbauern beeinflusst, deren wichtigste Eigenschaft die Geduld ist, sind die Krimis um Simon Polt nicht gewaltbeherrscht, sondern menschlich, zwischenmenschlich. © wortsplitter (Simone Wilhelmy) ausführliche Rezension:http://wp.me/pN7E1-tW

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  • Rezension zu "Zwölf mal Polt" von Alfred Komarek

    Zwölf mal Polt
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    26. March 2011 um 23:18

    Simon Polt ist Polizist – oder vielmehr Gendarm – in einem kleinen Dorf in Österreich. Er lebt in einem Weinanbaugebiet, was in den Geschichten immer wieder zum Ausdruck kommt. In „Zwölf mal Polt“ erfährt der Leser so einiges aus Polts Leben. So wird zum Beispiel sein erster Tag bei der Polizei geschildert sowie der Tag, an dem Polt Vater wird. In zwölf Kurzgeschichten darf der Leser an Polts Leben teilhaben. Die Geschichten sind alle sehr unterhaltsam und kurzweilig, und mir persönlich hat besonders der wohl typisch österreichische Wortschatz gefallen. Wer allerdings hier zwölf packende Kurzkrimis erwartet, wird vielleicht enttäuscht sein, denn wirklich spannende Krimis gibt es in diesem Buch nicht. Ich habe mich aber dennoch sehr unterhalten gefühlt und vergebe daher drei von fünf Punkten. Es ist ein schönes Buch, das man sehr gut mal zwischendurch oder im Wartezimmer beim Arzt lesen kann, da die Geschichten gerade dafür auch die passende Länge haben!

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  • Rezension zu "Zwölf mal Polt" von Alfred Komarek

    Zwölf mal Polt
    sabatayn76

    sabatayn76

    26. March 2011 um 18:49

    Weißwein - Weinpresse - Presshaus Inhalt: 'Zwölf mal Polt' beinhaltet 12 Kriminalgeschichten rund um den Gendarmen Simon Polt. Der Leser begleitet ihn von dem Tag an, an dem er nach Beendigung seiner Ausbildung seine Stelle als Gendarmerieinspektor antritt, bis zu seinem späteren Leben als Ehemann und Familienvater. Dabei lernt man nicht nur die Dörfer und Kellergassen des Weinviertels sowie die urigen Bewohner der Region kennen, sondern liest auch von einigen absonderlichen Kriminalfällen, zum Beispiel vom toten Japaner in der Maische und vom toten Fotografen aus Deutschland, der eines Morgens in einem frisch ausgehobenen Grab gefunden wird. Mein Eindruck: Der Gendarm Simon Polt ist ein sympathischer Zeitgenosse, der viel Sinn für Gerechtigkeit und Verantwortung hat, der aber auch gerne mal die Fünf gerade sein lässt. Mir hat die Figur des Polt sehr gut gefallen, und auch die anderen Protagonisten wurden sehr lebendig und überzeugend charakterisiert. Die einzelnen Geschichten sind teils bewegend, teils amüsant, stets unterhaltsam und abwechslungsreich. Ich hätte mir ein bisschen mehr Geheimniskrämerei und Kniffligkeit gewünscht, denn dass die Täter immer gleich alles gestehen und nicht einmal versuchen, sich in Ausreden zu winden, empfand ich als etwas störend. Mein Resümee: 'Zwölf mal Polt' ist ein sehr kurzweiliges Buch, das man flink und flüssig durchlesen kann und das einem das niederösterreichische Weinviertel und seine Bewohner näher bringt.

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  • Rezension zu "Zwölf mal Polt" von Alfred Komarek

    Zwölf mal Polt
    sonjastevens

    sonjastevens

    24. March 2011 um 15:37

    Alfred Komarek - „12 Mal Polt“ 12 Episoden um den Gendarm Polt 12 liebevolle und lustige Geschichten um den Polizisten Simon Polt, die Bewohner von Wiesbachtal in Österreich und seinem Kater Czernohorsky. Der Leser begleitet Polt ab Anfang seiner Karriere, als er seinen ersten Tag als Polizist hat, bis er seinen Dienst quittiert und anderen Jobs nachgeht und zum Schluss eine neue Berufung findet. Während dieser Zeit verliebt er sich, bekommt Kinder und heiratet. Simon begegnet allerhand schwieriger Situationen, er muss sich mit Korruption auseinandersetzten, ein illegaler Toter wird im Grab eines anderen gefunden, er sucht einen Katzenmörder, es gibt einen Toten in einem Weinkeller. Simon Polt muss einen Wurstdieb fangen und einem Nachbarschaftsstreit beilegen. Im Wiesbachtal gibt es Kidnapping, Fluchtversuche aus der Ehe und eine Schießerei… Die Geschichten aus dem Weinviertel sind vielschichtig und kurzweilig. Leider haben mir manchmal ein paar Informationen gefehlt, es hätte mich interessiert genauer zu wissen, wie er seine Frau kennen lernt und warum er nicht mehr bei der Polizei ist, außerdem wäre es interessant zu wissen wie alt Polt in den jeweiligen Geschichten ist. Der Autor Alfred Komarek hat bis jetzt 5 Polt-Krimis verfasst, vielleicht hätte das Vorwissen dieser Krimis meine Fragen beantwortet, dennoch kann man das Buch gut lesen, ohne vorher Simon Polt gekannt zuhaben. Sprachlich ist das Buch toll geschrieben, auch wenn man nicht Österreicher ist. Ebenso haben die Namen der Charaktere mich öfters zum Lachen gebracht. Simon Polt ist mir richtig an Herz gewachsen und ich habe mir vorgenommen bei Gelegenheit auch die anderen Bücher über ihn zu lesen.

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  • Rezension zu "Zwölf mal Polt" von Alfred Komarek

    Zwölf mal Polt
    Sophia!

    Sophia!

    19. March 2011 um 23:26

    “Mord und Totschlag“, sagte Polt beeindruckt. „In einer Stunde gibt’s frische Blutwurst.“ _ „Zwölf mal Polt“ ist eine Zusammenstellung einzelner Kriminalerzählungen, die besser nicht hätte sein können. Einsetzend mit dem Beginn der Karriere des jungen Inspektors Simon Polt kann der Leser eine Vielzahl weiterer spannungsreicher Geschehnisse rund um das Wiesbachtal mitverfolgen bis hin zu seinen späteren Erlebnissen im Ruhestand. Ebenso werden allmählich Freunde und Bekannte des Inspektors vorgestellt. Seine unterschiedlichen Charaktereigenschaften werden dem Leser ebenfalls nach und nach offenbar. Der sensible, gerechtigkeitsliebende Polt ist ein sympathischer Protagonist, dessen packende Fälle gerne verfolgt werden. Jeder einzelne davon zeichnet sich durch einen hohen Spannungsbogen aus. _ Der Schreibstil des Autors ist einzigartig. Freunde des Wiesbachtals sowie des österreichischen Dialekts werden die Geschichten lieben. Komarek versteht es, die beschriebene Handlung in seinen Worten lebendig werden zu lassen. An vielen Stellen darf man sich als Leser über Elemente des Witzes und der Ironie freuen, durch die das Lesen besonders genossen werden kann. Aus diesem Grund gehört „Eine Ewigkeit Belichtungszeit“ zu einer meiner liebsten Erzählungen des Bandes. Es geht um eine Leiche, die vom Totengräber Bär gefunden wird und auf rätselhafte Weise in einem Grab gelandet ist. Grandios ist die Beschreibung des Anfangs der Erzählung: _ „Heute nahm er die Abzweigung nach links und ließ seine Blicke gemächlich über Häuser und Felder hin zur Friedhofsmauer schweifen. Wirklich, es war eine Lust zu leben. Dieser Sommermorgen gab sich aber auch alle Mühe. Der noch hellblaue Himmel glänzte wie frisch gewaschen...“ _ Alfred Komarek erhielt bereits zahlreiche Auszeichnungen. Seine Figur des Inspektors Simon Polt ist völlig zu Recht zu einer Kultfigur der deutschsprachigen Kriminalliteratur geworden. Mehrere Erzählungen des Autors wurden mittlerweile verfilmt.

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  • Rezension zu "Zwölf mal Polt" von Alfred Komarek

    Zwölf mal Polt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. March 2011 um 18:36

    Zwölf mal Polt enthält 12 Kurzkrimis, über deren Inhalt ich natürlich nur wenig sagen kann. Es dreht sich dabei um den Polizisten Polt, der in einer kleinen Ortschaft Österreichs seiner Arbeit auf seine ganz eigene Art und Weise nachgeht. Die zwölf Geschichten enthalten verschiedenste Kriminalfälle, die sich typischerweise in einem kleinen Ort, wo jeder jeden kennt, ergeben. Dabei geht es über Diebstahl und Katzenmörder bis hin zu einer Entführung. Aber nicht alle Geschichten drehen sich um solche Fälle, einige wenige enthalten auch Erzählungen über das Privatleben Polts, so dass man diesem ein ganzen Stück näher kommen kann. Ich bin immer wieder überrascht, wie unterhaltsam Kurzgeschichten sein können. Auch diese hier haben mich wieder voll davon überzeugt. Jede Geschichte für sich fing langsam an, baute sich auf bis hin zu einem Höhepunkt und lies dann alles in einem Ende ausklingen, genauso wie man es auch bei einem Roman erwarten würde. Nur wird hier alles auf das wesentliche reduziert, es gibt keine langen Schilderungen, es wird nicht groß ausgeholt, man bleibt auf dem Punkt. Wie sagt man so schön: In der Kürze liegt die Würze. Denn auch wenn man nicht die Chance dazu hat, die Personen näher kennen zu lernen, hat man doch genau diesen Eindruck, einfach weil die Personen immer genau so dargestellt sind, wie man sich solch typische Leute aus dem Dorf vorstellt. Man hat als Leser die Freiheit, sich die Personen selbst zu kreieren und so vorzustellen, wie sie für einen selbst in die Geschichte passen. Da es sich meist um sehr simple Kriminalfälle handelt, reicht die Anzahl der wenigen Seiten auch vollkommen aus. Alfred Komarek braucht keinen reißerischen Roman, in dem viel Blut fließt und es nur so vor Spannung trotzt. Er hält den Leser durch gute Unterhaltung bei der Stange. Polt als Charakter ist mir sofort sympathisch gewesen und vor allem seine Art der Ermittlungen, ist das, was diese Geschichten ausmacht. Diese ist einfach super unterhaltsam, man hat immer wieder mal was zum Lachen. Auch die Aufdeckung der Taten fand ich immer wieder sehr gelungen. Meist steckt etwas total Simples dahinter und doch fällt es einem als Leser schwer, selbst darauf zu kommen. Außerdem sind auch diese mehr als lustig, eben typisch kleine Ortschaft, wie man sie sich so vorstellt. Gut gefallen hat mir auch, dass nicht jede Geschichte für sich stand, sondern eine Entwicklung des Charakter Polts zu sehen ist. Sie alle hängen zeitlich zusammen, sollten also in der richtigen Reihenfolge gelesen werden. Die erste Geschichte bezieht sich noch auf Polts ersten Arbeitstag, in den letzten dagegen ist er schon nicht mehr als Gendarm tätig, lässt es sich aber trotzdem nicht nehmen, zu ermitteln. 12 sehr unterhaltsame Kurzgeschichten, die ich wie im Flug durchgelesen hatte. Ich bin jedes Mal auf neue gespannt darauf gewesen, was mich am Ende jeder Geschichte erwartet.

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