Alfred Kubin Die andere Seite

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Inhaltsangabe zu „Die andere Seite“ von Alfred Kubin

Ein Jahrhundertroman über den Kampf zwischen Gut und Böse. Eines Tages erhält ein Mann überraschend Besuch. Der verkündet ihm: «Claus Patera, absoluter Herr des Traumreichs, beauftragt mich als Agenten, Ihnen die Einladung zur Übersiedelung in sein Land zu überreichen.» Der Mann folgt der Einladung. Doch die Traumwelt entpuppt sich als Überwachungsstaat, in dem sich ein apokalyptischer Kampf anbahnt … «Ein großer, düsterer Klassiker der phantastischen Literatur.» (DEUTSCHLANDRADIO KULTUR)

Ein wegweisender phantastischer Roman (vor 1984 etc), leider mit handwerklichen Fehlern (z.B. Adjektivitis) aber stimmungsvoll!

— Simon_liest
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— georg_moor
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— MattT
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  • Rezension zu "Die andere Seite" von Alfred Kubin

    Die andere Seite
    winter-chill

    winter-chill

    01. August 2013 um 21:53

    Eigentlich war Alfred Kubin Maler und kein Schriftsteller. “Die andere Seite” blieb sein einziger Roman und entstand aus einer Schaffenskrise heraus. Im Grunde schade, denn Kubin hätte als Schriftsteller großes Potential gehabt. “Die andere Seite” zumindest ist einer der besten phantastischen Romane, die im Laufe der Zeit entstanden sind. Mit außergewöhnlicher Sogkraft und bildgewaltig erzählt Kubin, wie ein System ohne Mittelpunkt kollabiert. Düster, poetisch und spannend. Schade auch, dass das Werk bis heute kaum Beachtung fand. Ich finde, es lohnt sich das Buch zu lesen. Vor allem  diejenigen, die Dystopien mögen, sollten mal einen Blick auf das Buch werfen.

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  • Rezension zu "Die andere Seite" von Alfred Kubin

    Die andere Seite
    ToruOkada86

    ToruOkada86

    05. April 2010 um 14:14

    Die andere Seite das ist die Seite des Traums, der Vorstellung, der Phantasie. Der Autor erschafft hier eine Welt die nicht ist obwohl sie ist, die aussieht, schmeckt und riecht wie ein Traum und plötzlich dann doch mehr zu sein scheint als das. Der Protagonist, seines Zeichens Illustrator, wird im Auftrage eines alten Schulfreundes mitsamt Anhang in ein fernes Land eingeladen, das eben erst in der Entstehung begriffen ist. Das „Traumreich“ kommt zunächst ganz wie eine europäische Enklave irgendwo in Asien daher, dann als überdimensionierter Trödelmarkt, auf dem nur angeboten wird was alt genug ist nicht mehr modern zu sein, jedoch nicht zu alt um noch benutzt zu werden, dann als kafkaeskes Zerrbild von was auch immer. Doch Kubins eigentliche Leistung besteht meiner Meinung nach (so faszinierend die Konzeption Stadt und Staat auch sein mag) darin ein zunächst mühsam aufgerichtetes Konstrukt in der zweiten Hälfte des Buches konsequent Stück für Stück einzureißen bis nichts mehr bleibt. Schlicht und ergreifend ein großartiges Werk und in der Ausgabe von Suhrkamp, vor allem dank der schönen Abdrucke von Kubins selbstgezeichneten Illustrationen, auch noch generell sehr ansehnlich.

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  • Rezension zu "Die andere Seite" von Alfred Kubin

    Die andere Seite
    Inishmore

    Inishmore

    07. July 2007 um 23:50

    Ich weiß, es ist ein Klassiker. Trotzdem konnte ich nicht viel damit anfangen.