Alfred Lansing 635 Tage im Eis

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Inhaltsangabe zu „635 Tage im Eis“ von Alfred Lansing

Am Anfang steht der Plan von der erstmaligen Durchquerung des weißen Kontinents. Doch das gewaltige Naturwunder Antarktis wird im Jahr 1915 für die Crew der 'Endurance' zur Hölle aus Eis. Beharrlich verfolgt Expeditionsleiter Sir Ernest Shackleton bald nur noch ein Ziel: 28 Männer lebend wieder in die Zivilisation zurückzubringen. <BR> Die faszinierende Geschichte einer Irrfahrt ans Ende der Welt. "Gebt mir Scott als wissenschaftlichen Expeditionsleiter ..., gebt mir Amundsen für eine störungsfreie und effiziente Polar-Expedition, aber wenn sich das Schicksal gegen euch verschworen zu haben scheint, dann fallt auf die Knie und betet um Shackleton."

Eins der inspirierensten Bücher, das ich je gelesen habe!

— Papillion
Papillion

Unglaublich was Menschen alles schaffen und ertragen können! Toll geschrieben, zum Mitfiebern :)

— daneegold
daneegold

Absolut faszinierend

— LisbethR
LisbethR

Spannender als jeder Thriller. Fesselnder als jeder Abenteuerroman.

— seanbeckz
seanbeckz

Wunderbar geschrieben: spannend, interessant, heiter und in jedem Augenblick lebensbejahend! Pflichtlektüre!

— Wortteufel
Wortteufel

In jeder Hinsicht extremes Buch. Unvorstellbar, unbeschreiblich was Menschen aushalten, vorstellbar beschrieben! absolute Spitzenklasse.

— AnMich_09
AnMich_09

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    635 Tage im Eis
    Papillion

    Papillion

    30. April 2017 um 08:29

    Ich habe das Buch durch Zufall beim Stöbern entdeckt und bin restlos begeistert! Das Buch handelt von Shackletons Expedition in die Antarktis mit dem Schiff Endurance. 28 Männer kämpfen ums nackte Überleben im Eis. Gleich auf den ersten Seiten wird man direkt ins Geschehen hineinkatapultiert. Ich finde, dass das Buch eigentlich in Schulen gelesen müsste, da man so viel lernen kann. Was mich am meisten fasziniert hat war welchen Naturgewalten die Abenteurer ausgesetzt waren, mit was für einer Einstellung die Mannschaft die Tage überstanden hat und was sie alles erleiden mussten und trotzdem ihren Humor nicht verloren haben. Wie schon bereits in meinem Titel beschrieben ist dieses Buch absolut spannend und man hofft nur, das nichts Schlimmeres passiert. Das Buch liest sich sehr flüssig und basiert teilweise auf Tagebüchern der Expeditionsteilnehmer. Auch ein paar Fotos in der Buchmitte veranschaulichen diese Expedition. Ich bin auf jeden Fall auf den Geschmack gekommen und kann es nur wärmstens empfehlen. Man lernt sehr viel über Verantwortung, Strategien und wie unfassbar mutig diese Männer waren. Man überlege, ein Holzschiff fährt ins Packeis! Es ist in so vielen Facetten inspirierend. Mein nächstes Buch wird Amundsen und Scott sein - das sind waschechte Abenteuer!

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria
    Ginevra

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

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    • 1702
  • Rezension zu "635 Tage im Eis" von Alfred Lansing

    635 Tage im Eis
    Asmos

    Asmos

    25. October 2012 um 16:12

    Meine Weltreise auf dem Rücken der Bücher führte mich diese Mal in die Antarktis, wo 1915 eine Truppe wagemutiger Männer unter der Führung von Ernest Shakleton die erstmalige Durchquerung ebendieser plante. Das Buch erzählt die Geschichte der Crew der Endurance, die – noch bevor sie ihre eigentliche Mission antreten konnte - dem Packeis zum Opfer fällt, festfriert und schlussendlich sinkt. Die Männer finden sich ohne Schiff auf dem Meer wieder und kämpfen fortan ums Überleben. Das Buch ist sehr spannend geschrieben, was mich bei einem Tatsachenbericht immer besonders freut. Der Autor schrieb das Werk mithilfe der Tagebücher einiger Crewmitglieder, sowie der Hilfe verschiedener Zeitzeugen, was den Inhalt des Buches sehr lebendig werden lässt. So erklärt es sich, dass man bis zum Schluss mit den Männern auf dem Eis zittert und um ihr Leben bangt, obwohl man von Beginn des Buches an weiß, wie die Geschichte rund um die Shakleton-Expedition ausgegangen ist. Die Reise in ihrem Ganzen ist ausführlich, aber nicht erschöpfend erzählt, sodass man die Strapazen dieser zwei Jahre miterleben, aber nicht durch sich immer wieder wiederholenden Ereignisse in den Schlaf erzählt wird, immerhin sind große Unterhaltungen auf irgendwelchen Packeisschollen irgendwo im Meer eher begrenzt verfügbar. Die Bedenken bei einem derartigen Buch liegen deshalb meist darin, dass das ‚große Abenteuer’ im Prinzip schon nach wenigen Kapiteln, wenn nicht gar Seiten, eigentlich bereits tot erzählt ist. Man trifft normalerweise auf zwei inhaltlichen Möglichkeiten, wie ein derartiges Buch aufgebaut ist: der realitätsnahen und der ausschmückenden. Erstere zählt die Fakten auf und ist dabei meist derart einschläfernd [oder kurz angebunden], dass man das Ende nur schwer erreicht [oder viel zu schnell], während der Autor bei Letzterem die eigentlichen Ereignisse im Zuge von Begriffen wie ‚künstlerischer Freiheit’ nach Belieben ausschmückt, bis man eher das Gefühl hat einen achten Harry Potter Band in der Hand zu halten. ‚635 Tage im Eis’ hingegen elegant schafft den Spagat, belässt es bei den Fakten und beleibt trotzdem – meist durch Zitate aus den ausführlichen Tagebücher der Besatzung – durchwegs unterhaltsam und spannend. Der einzige Wehmutstropfen sind die Männer an sich, welche einem niemals so nahe kommen können, wie es bei erfundenen Charakteren der Fall ist. Einige werden nur spärlich erwähnt, die meisten nur oberflächlich dargestellt und nur sehr wenige schaffen es einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Natürlich ist es in einem derartigen Buch sehr schwer den Figuren die Tiefe zu geben, die Charaktere in der Regel benötigen, immerhin handelst es sich hier um reale Personen, deren Charakter wohl kein Autor wahrheitsgemäß wiedergeben könnte. Trotzdem waren es genau diese kleinen und teilweise kurzen Ausbrecher, wenn mal ein Mann z.B. etwas Dummes [nicht im Sinne von leichtsinnig] getan hat, die dem Buch das gewisse Etwas gegeben haben. Sofern die Tagebücher und die Zeugenberichte in diese Richtung mehr hergegeben hätten, hätte man das Buch ruhig großzügiger damit ausstatten können. Es hätte mich allgemein nicht gestört mehr über die Männer zu erfahren. Als besonderes Extra sind auch einige Fotos dem Buch beigefügt, welche es dem Leser einfacher machen sich die Ereignisse auf dem Packeis vorzustellen. Der Kampf zwischen dem Packeis und dem Schiff wird greifbar, immerhin dürften wenige Leser jemals erlebt haben, wie ein eigentlich stabiles Schiff von gefrorenem Wasser mit spielender Leichtigkeit zerquetscht wird. Im Laufe des Buches lernt man viele Dinge und Fakten, nicht nur bezüglich der Seefahrt. Es ist amüsant sich vorzustellen, dass all die feinen Damen mit ihren Burberry-Handtäschchen im Karomuster wahrscheinlich nicht wissen, dass dieselbe Luxusmarke vor über hundert Jahren die Mäntel der Shakleton-Expedition gefertigt hat. Am Ende der Lektüre bleibt nichts außer Respekt für die Männer übrig, die zwei Jahre gekämpft gehaben: um die Expedition, ihr Schiff, Essen und nicht zuletzt ihr eigenes Leben und das der anderen Crewmitglieder. Man stellt sich die Frage, ob es Männer wie diese heute noch gibt [und damit meine ich keinen Felix Baumgartner, der zehn Minuten durch die Luft segelt…]. Wäre es in der heutigen Zeit möglich, dass eine ganze Gruppe gestandener Männer einem einzigen von ihnen vertraut und dessen Anweisungen ohne vorgehaltener Waffe befolgen, ohne dass mindestens fünf davon Zeter und Mordio brüllen, zwei sich aus menschenrechtlichen Gründen weigern und einer heimlich einen Meuchelmord plant, um die Herrschaft an sich zu reißen. Natürlich wäre in der heutigen Zeit auch mindestens ein Vegetarier dabei, sowie zwei Tierschützer und so weiter. Aber vielleicht lag es tatsächlich nur an den stets hoch gelobten Führungsfähigkeiten von Ernest Shakleton. Teilweise habe ich das Gefühl, dass wir in den letzten hundert Jahren sicher vieles gewonnen [an Erkenntnis in der Forschung, im Rechtssystem usw.], aber auch eine Menge verloren haben, nicht zuletzt gewisse Tugenden [und Fähigkeiten, denn es ist beeindruckend, was die Männer der Expedition irgendwo im nirgendwo geleistet haben und das in einer Zeit mit deutlich weniger technischen Hilfsmitteln]. Ich war sogar ein kleines Bisschen enttäuscht, dass ich in einer Zeit lebe, in der unsere Welt schon dermaßen erforscht ist, dass große territoriale Entdeckungen nur noch auf fernen Planeten möglich sind und ein ganz kleines Bisschen hatte ich das Gefühl, dass die Welt seit damals ein wenig zu klein für den Menschen und seine Suche nach Neuem und Unbekanntem geworden ist. Fazit: Ein echtes Abenteuer, heute kaum noch vorstellbar, das fesselt und unterhält und nicht zuletzt auch unter die Haut geht, eben weil alles, was in diesem Buch steht, tatsächlich so geschehen ist. Zudem ist die Geschichte gut und lebendig geschrieben.

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  • Rezension zu "635 Tage im Eis" von Alfred Lansing

    635 Tage im Eis
    HarryF

    HarryF

    30. November 2011 um 20:21

    Für jemanden, der sosehr von der Kälte fasziniert ist, wie ich, war das natürlich ein "Must-Read". Die Erlebnisse der Shackleton Expedition ist allerdings nicht nur für "Eissüchtige" oder Abenteurer interessant.
    Der Pioniergeist, der Einsatz, die Aufopferungsgabe der beteiligten Männer ist auf jeder Seite spürbar, wozu auch die immer wieder eingewobenen Tagebucheinträge ihr Schärflein beitragen.

  • Rezension zu "635 Tage im Eis" von Alfred Lansing

    635 Tage im Eis
    Petra44

    Petra44

    03. September 2010 um 18:27

    Alfred Lansing schreibt in diesem Buch über die Shackleton – Expedition von 1915. Zu beginn der Expedition steht eigentlich nur der Gedanke von Sir Ernest Shackleton, den weißen Kontinent zu durchqueren um so zu Ruhm, Ehre und Geld zu kommen. Seine Frau stammt aus einer wohlhabenden Familie und das vergrößerte sein verlangen nach Wohlstand , um seiner Frau ein Leben wie sie es gewohnt ist zu ermöglichen. Und all das würde er haben, wenn dieses Experiment gelingen würde. Die Expedition soll für die Besatzung der Endurance zu einer Hölle im Eis der Antarktis werden. Alles in diesem Buch beruht auf Tatsachen und Aufzeichnungen, die Alfred Lansing aus den Tagebüchern der Überlebenden dieser Expedition erhalten hat. Bis zum Schluss versuchten die Männer der Endurance alles mögliche um ihr Schiff zu retten, obwohl es Ausweglos war und das Eis sie immer mehr einschloss und den Schiffsrumpf zerquetschte. Lesend auf dem Sofa liegen, wird die arktische Nacht lebendig, wenn Alfred Lansing von dem glitzernd schönen Eisregen, gespenstisch hellen Nordlichtern, enorm großen und endlosen, im Mondschein schimmernden Eisbergen erzählt. Schönheit, Furcht, Verzweiflung und Grauen. Man fällt von einer Emotion in die andere. Da fiebert jeder beim lesen richtig mit, wenn uns vor Augen führt wird , wie die Männer müde und erschöpft im dunklen Rumpf des Schiffes in ihren Kojen liegen, während draußen stöhnend, kreischend und wimmernd gigantische Eismassen gegen die Planken drücken, sich schreiend, quietschend und knirschend übereinander schieben. Letztendlich geben sie das Schiff auf und ziehen von Eisscholle zu Eisscholle in Richtung Zivilisation. Wozu ist der menschliche Körper in der Lage: welche Sorgen, Gedanken und Sehnsüchte gehen in einem Menschen vor,fragt man sich da und man wird es beim lesen erfahren. Wochenlang Temperaturen von -36 Grad, da sind -10 Grad wie eine Hitzewelle im Hochsommer für die Männer. Und als es nur noch -2 Grad sind, suchen sie nach dem sie sich ihrer Kleider entledigt haben, Abkühlung im Schnee. Shackleton versucht so gut es geht seine Leute mit allem Möglichen bei Laune zu halten. Was ihm auch gut gelingt. In den Zelten werden Nachts Gespräche geführt, die von Dingen handeln die sie jetzt nicht haben! Von Apfelpudding, Sahne und Süßspeisen wird geredet. Hundedörrfleischkeksen, Trockenmilchwasser und Robbenspeck Ist das einzigste was sie jetzt haben. Und von Fleisch möchten sie in der Zivilisation nichts mehr wissen, und wollen jeden erschießen der es ihnen anbietet. Ach wie wunderbar ist das Leben, dass man fast vergessen könnte, in einer ausweglosen Situation festzuhängen und nicht raus zu kommen " irgendwann an einem morgen, der wie jeder andere begonnen hatte sagt einer der Männer:. Die Laune hier ist geprägt von ursprünglicher Zufriedenheit, und das solange, bis die Eisscholle zu schmelzen beginnt und ein Seeleopard Hunger auf Menschen. bekommt. Ernest Shackleton tut alles Mögliche um sein Versprechen zu halten und bringt seine 28 Männer nach 635 Tagen im Eis wohlbehalten zurück in die Zivilisation. Ich konnte nicht aufhören in diesem Buch zu lesen und fand es einfach nur von der ersten bis zur letzten Seite Spannend.

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  • Rezension zu "635 Tage im Eis. Die Shackleton- Expedition." von Alfred Lansing

    635 Tage im Eis
    AehmSophie

    AehmSophie

    09. February 2010 um 17:04

    Zuerst einmal muss ich die äußere Gestaltung des Buches sehr loben. Am Anfang gibt es eine Karte, auf der genau die Stationen der Reise mit entsprechendem Datum eingetragen sind. Außerdem findet sich zu Beginn ebenfalls eine Liste der Expeditionsteilnehmer sowie deren Aufgaben auf dem Schiff, was im Verlaufe des Buches zwar eigentlich nicht wichtig ist, mir aber bei der Zuordnung doch sehr geholfen hat, da es immer schwieriger wurde, die einzelnen Männer auseinander zu halten. Ganz hinten im Buch befinden sich nicht nur Literaturangaben, sondern auch mehrere Seiten mit Erklärungen zu den vielen Fachbegriffen, um die man im Buch nicht herum kommt, wie zum Beispiel Achtersteven, Chronometer, oder Pemmikan. Das Highlight sind allerdings die Originalfotos in der Mitte des Buches, aufgenommen vom Fotografen Frank Hurley, einer der Teilnehmer der Expedition. Der einzige Haken an den Fotos ist meiner Meinung nach, dass man kaum einen der Teilnehmer wirklich erkennen kann, was mich sehr interessiert hätte. Nur Shackleton ist auf einem Bild (daneben übrigens, wie ich herausgefunden habe, sitzt Hurley) und ich muss sagen, er entspricht tatsächlich genau meinen Vorstellungen. Irgendwie Cowboy-mäßig... Das Buch beginnt mit einem Vorwort, in dem der Autor Alfred Lansing deutlich macht, dass sich die Ereignisse wirklich so zugetragen haben wie er sie beschreibt und erklärt auch, dass er original Tagebuchauszüge der Männer mit hinein genommen hat. Dies stimmt schon einmal sehr gut auf das ein, was im Verlaufe des Buches folgt. Wüsste man nicht, dass es wahr ist, wäre es wahrscheinlich nur halb so eindrucksvoll. Zuerst wird wie in einem Schnappschuss, die Aufgabe der Endurance beschrieben, kurz bevor sie untergeht. Dies ist nun wirklich ein beeindruckender Auftakt zum Roman. Alleine die Tatsache, dass die Männer von nun an von jeglicher Zivilisation abgeschnitten mit knappen Vorräten auf dünnen Eisschollen hausen sollen und das für mehrere Monate lässt das Schlimmste erwarten... Danach geht es chronoligisch weiter, wobei der Autor auch auf die Vorbereitungen eingeht: Wie Shackleton überhaupt auf die Idee gekommen ist, wie er an Geld gekommen ist, der Bau des Schiffes und dessen Besonderheiten, die Suche nach Crewmitgliedern, ... Dabei wird schon klar, dass wir es bei Shackleton mit einem sehr speziellen Menschen zu tun haben. Ob jemand mit auf das Schiff gelassen wird oder nicht, hängt einzig und allein vom ersten Eindruck ab, den er auf den Leiter der Expedition macht. Was er für Qualifikationen hat ist eher nebensächlich. So wurde zum Beispiel ein Anthropologe als Meteorologe angeheuert, der dafür extra noch einen Kurs in Meteorologie belegen musste, weil er davon absolut keine Ahnung hatte. Dann geht es endlich los. Zwischendurch kommt noch Blackboro, der erst 18 Jahre alt ist, als blinder Passagier dazu, was zu einem Wutausbruch Shackletons führt. So sind sie also 28 Mann, als sie mit der Endurance in das Packeis im Weddellmeer eindringen - und eingeschlossen werden. Einige Monate harren sie dort aus und warten darauf, dass das Eis sie wieder freigibt. Noch ist die Stimmung recht entspannt. Erst als die Endurance schließlich vom Eis zerschmettert wird, geht das Abenteuer erst richtig los. Zu viel will ich jetzt auch gar nicht mehr verraten. Mich hat das Buch sehr beeindruckt. Alleine Shackleton als Person muss ein beeindruckender Mann gewesen sein. Seine Zukunftspläne zum Beispiel sahen so aus, dass er unbedingt viel Geld machen wollte, ohne jedoch einer regulären Arbeit nachzugehen. Die Antarktis sah er als so etwas wie seine Lebensversicherung an. Außerdem war er fest davon überzeugt, dass einMann mit starkem Willen und Durchhaltevermögen alles erreichen kann, weswegen es auch diverse Bücher á la "Was Manager von Shackleton lernen können" gibt. Er hat es sicherlich verstanden, seinen Männern Mut zu machen und Hoffnung zu geben. Das kam auch daher, dass sein eigener Optimismus ungebrochen blieb, was nicht nur aus seinen, sondern auch aus den Tagebüchern seiner Männer hervorgeht. Diese kurzen Passagen aus den persönlichen Tagebüchern haben mich besonders beeindruckt. Schon die Tatsache, dass sie unter diesen Bedingungen überhaupt geschrieben haben... Und dass die Bücher das überlebt habe. Mehrere Monate lang, während des Sommers, war nämlich die gesamte Ausrüstung, wie auch die Expeditionsmitglieder, grundsätzlich immer durchnässt oder zumindest feucht. Was diese Männer für einen Mut und eine Verbissenheit bewiesen haben und unter welchen Bedingungen sie immer noch Hoffnung auf Rettung hatten, das kann man sich gar nicht ausmalen. Zwar wäre die Sache ohne Shackleton vermutlich nicht annähernd so gut ausgegangen, aber das ist mit Sicherheit kein Grund die anderen Männer nicht genauso zu bewundern. Obwohl das eigentliche Ziel der Expedition also nicht erreicht wurde, haben die Männer ein Abenteuer erlebt, an das sich noch fast ein Jahrhundert später die Menschen erinnern. Wahrscheinlich wäre eine Durchquerung der Antarktis nur wenigen in Erinnerung geblieben. Mich hätte es sicher nicht so sehr beeindruckt. 635 Tage im Eis ist definitiv ein Buch, das ich nicht so schnell vergessen werde und das mich, vor allem am Ende, sehr bewegt hat. Mittlerweile bin ich geradezu davon besessen noch mehr über diese Fahrt herauszufinden, genug Literatur und Filmmaterial gibt es in jedem Fall. Am Schönsten ist mit Sicherheit, dass diese Geschichte, obwohl sie von vorne bis hinten der Wahrheit entspricht, ein richtiges Happy End hat. Nachdem das Buch jahrelang in meinem Keller gelegen hat bin ich geradezu überwältigt davon, was ich da für einen Schatz zu tage gefördert habe. Dieses Buch, die Geschichte, und die Männer von der sie erzählt werden mir auf jeden Fall noch lange im Gedächtnis herumspuken. Mein Lesehighlight dieses Jahr, das kann ich jetzt schon sagen!!!

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  • Rezension zu "635 Tage im Eis" von Alfred Lansing

    635 Tage im Eis
    EvilTikiGod

    EvilTikiGod

    17. August 2008 um 18:00

    Ein spannender Bericht über eine Expedition, die zum Desaster wird. Angeführt von Sir Ernest Shackelton kämpfen die Männer ums nackte Überleben und leisten Unglaubliches im ewigen Eis. Interessant sind auch die Tagebucheinträge der Männer, die immer wieder ins Buch eingebunden sind.

  • Rezension zu "635 Tage im Eis" von Alfred Lansing

    635 Tage im Eis
    Latvic

    Latvic

    21. July 2008 um 19:57

    Auch für Laien äußerst interessanter und fesselnder Bericht einer unglaublichen Odyssee.

  • Rezension zu "635 Tage im Eis. Die Shackleton- Expedition." von Alfred Lansing

    635 Tage im Eis
    bahe

    bahe

    11. May 2007 um 22:13

    Packende Dokumentation über die Erlebnisse der Expeditionsteilnehmer nach dem Scheitern der Expedition. Der Überlebenswille der Männer ist beeindruckend beschrieben.