Alfred Mehran Der Terminalmann

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Inhaltsangabe zu „Der Terminalmann“ von Alfred Mehran

Im August 1988 trat Sir Alfred eine schicksalhafte Reise an: Er wollte von Brüssel über Paris nach London. Dort wurde er sofort zurückgeschickt, ohne seinen belgischen Flüchtlingsausweis ließ ihn aber auch Frankreich niocht einreisen. Brüssel schickte keine Originaldokumente: Er hätte sie persönlich abholen müssen. Doch die belgischen Behörden verweigerten ihm die Einreise.§§Gefangen in einem bürokratischen Alptraum wartet Sie Alfred seit 16 Jahren auf seine Identität.

Alfred sitzt seit 16 Jahren in einem französischen Flughafen fest. Ohne Papiere kann er den Flughafen nicht verlassen, also kann er sich di

— supersusi

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    Der Terminalmann

    supersusi

    03. August 2017 um 08:58

    Dies ist die wirkliche Geschichte des Terminal man, die mit Tom Hanks - allerdings sehr verfremdet und für Hollywood adaptiert- verfilmt wurde. Sir Alfred, wie er sich nennt, sitzt zum Zeitpunkt des Erscheinens des Buches, seit 16 Jahren in einem französischen Flughafen fest (Tom Hanks glaube ich nur ein Jahr). Zuvor ist er als Flüchtling zwischen vielen Ländern Europas hin und her geschickt worden. Zuletzt haben ihm die Engländer die Einreise verweigert und nach Frankreich geschickt. Ohne Papiere kann er den Flughafen nicht verlassen, weder nach Frankreich, noch mit einem Flugzeug ins Ausland. Verlässt er den Flughafen, wird er wegen fehlender Aufenthaltserlaubnis verhaftet (was mehrfach passiert ist). In Belgien liegen die nötigen Papiere, aber die belgischen Behörden weigern sich, ihm diese zu schicken. Er soll sie sich persönlich abholen, was er aber nicht kann, da Belgien ihm die Einreise verweigert. Der echte Sir Alfred (im Gegensatz zu Tom Hanks) ist ein wenig kautzig, sehr, sehr stur und eigen, hat aber auch Humor (aber auch der ist etwas eigenwillig) und es gibt keinerlei romantische Verwicklungen wie im Film. Das Buch enthält viele Tagebuchauszüge und ansonsten erzählt Sir Alfred von Begebenheiten und seinem Leben am Flughafen in seiner schlichten Weise, aber auch Rückblenden in seine Kindheit, sein Studium in England und die Verhaftung und Folter bei Rückkehr in seine Heimat. Es gibt Wiederholungen und vieles klingt monoton und unspektakulär und genau dieser Stil spiegelt die Situation wieder : tagaus tagein die gleiche Routine, warten, warten, warten. Jahrelanges Warten. Keine Aufgabe, kein Lebensinhalt, keine Abwechslung. Die Erzählweise ist sehr einfach und wirkt teilweise naiv-kindlich. Also vom Literarischen her keine Kunst. Aber das Schicksal des Mannes macht das Buch so spannend und lesenswert. Ich werde aber jetzt mal nachforschen, was aus Sir Alfred geworden ist. Inzwischen ist das Erscheinen des Buches ja auch schon wieder 12 Jahre her.  Ob er noch dort ist ?  Oder ob er nach England konnte und seine Mutter gefunden hat ? Ach so, die wenigen Sterne liegen an dem schlichten Erzählstil, der zwar authentisch ist und genau zum Buch passt, mir persönlich aber nicht zusagt.

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  • Rezension zu "Der Terminalmann" von Alfred Mehran

    Der Terminalmann

    Molks

    16. September 2009 um 14:37

    Das Buch legt Zeugnis ab über eine unglaubliche Geschichte, die fast zu absurd klingt um wahr zu sein: ein Mann landet auf einem Pariser Flughafen und kann weder zurück in seine Heimat noch direkt nach Frankreich einreisen, da er keinen Pass besitzt. Ihm bleibt nichts anderes übrig als auf dem Flughafen sein Leben zu beginnen.

  • Rezension zu "Der Terminalmann" von Alfred Mehran

    Der Terminalmann

    Jolene

    26. June 2008 um 11:19

    Der Schreibstil sowie die seltsame Einstellung des Protagonisten/Autors haben mich halb wahnsinnig gemacht. Sich wiederholende Sätze können ein schönes Stilmittel sein, im Falle von Alfred Mehran empfand ich sie als schwer anstrengend: Immer wieder fährt er mit einem bestimmten Fingernagel über seine Lippen, um zu sehen, ob der Fingernagel noch glatt ist? Aha? Als Staatenloser ist er auf dem Pariser Flughafen gefangen, in der Erzählweise, die er an den Tag legt, wird klar, dass dies mehr oder weniger ein freiwillig gewähltes Unglück ist. Der Protagonist/Autor kommt sehr starrköpfig und uneinsichtig daher, nimmt ihm angebotene Hilfe nicht an und tut durch Unehrlichkeit und Unnachgibigkeit nichts dazu, sein Schicksal zu wenden, während andere Menschen mit allen Mitteln versuchen, ihm zu helfen - für mich ist Alfred Mehran kein Sympathieträger und somit war es mir unmöglich, mich auch nur im geringsten mit ihm zu identifizieren oder irgendeinen Bezug zu ihm herzustellen, der seine Geschichte für mich nachvollziehbar oder interessant gemacht hätte. Fazit: Irgendwie ein Stück weit selbst Schuld, Herr Mehran; das Lesen des Buches war in großen Teilen verschwendete Zeit.

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  • Rezension zu "Der Terminalmann" von Alfred Mehran

    Der Terminalmann

    Pleitegeier

    22. March 2008 um 10:00

    Merkwürdige Geschichte über einen merkwürdigen Flüchtling. Weil er gegen den Schah protestiert bekommt er Probleme mit dem Geheimdienst im Iran. Er muss fliehen, wird von vielen Ländern abgewiesen und "landet" im Terminal Eins wo er 16 Jahre lebt.

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