Rezension zu "Wie groß ist Platons Höhle?" von Alfred Meier-Koll
Gestützt auf Platons Höhlengleichnis führt uns der Autor in die "Innenwelten unseres Bewusstsein". Dabei beginnt er beinahe bei Null, ganz vorn, mit den physikalischen Grundbedingungen für Leben und Bewusstsein, erklärt dissipative Strukturen und Selbstorganisation, bis er schließlich - über die Darstellung der neuronalen Entwicklung - bei spannenden neuropsychologischen Fallbeschreibungen sowie Erkenntnissen aus Computermodellen und künstlichen neuronalen Netzen landet. Einzig seine abschließenden Überlegungen zur Evolutionsgeschichte des menschlichen Bewusstseins sind arg spekulativ, was dem Buch insgesamt jedoch keinen Abruch tut.



