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Mumien
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Neu erschienen am 17.09.2018 als Hardcover bei Heyne.

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Alfred RiepertingerMein Leben mit den Toten
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Mein Leben mit den Toten
Mein Leben mit den Toten
 (10)
Erschienen am 01.10.2012
Alfred RiepertingerMein Leben mit den Toten: Ein Leichenpräparator erzählt Mit einem Vorwort von Mark Benecke: Ein Leichenpräparator erzählt - Mit einem Vorwort von Mark Benecke
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Mein Leben mit den Toten: Ein Leichenpräparator erzählt Mit einem Vorwort von Mark Benecke: Ein Leichenpräparator erzählt - Mit einem Vorwort von Mark Benecke
Alfred RiepertingerMumien
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Mumien
Mumien
 (1)
Erschienen am 17.09.2018

Neue Rezensionen zu Alfred Riepertinger

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Rezension zu "Mumien" von Alfred Riepertinger

Informatives Sachbuch zum Thema Mumien
Buchraettinvor 19 Tagen

Ich habe mich schon auf das Buch gefreut. Über Mumien habe ich bisher eher Kinder und Jugendsachbücher gelesen. Der Autor des Buches Alfred Riepertinger ist der Oberpräparator am Institut für Pathologie des Klinikums Schwabing.

Mumien üben eine gewisse Faszination aus. Bei mir taucht gleich das Bild von Tutanchamun auf. Die alten ägyptischen Mumien, die Pyramiden, als Kind hat wohl jeder diese Phase, in der man begeistert alles über Mumien und die alten Ägypter verschlingt.
Aber auch in der heutigen Zeit werden noch Mumien gefunden. Sei es der Fund von „Ötzi“, Mumien aus den Mooren, oder auch Entdeckungen in Wohnungen.
Es ist irgendwie faszinierend.
Gelungen finde ich in Sachbücher zu Beginn das Inhaltsverzeichnis. Es bietet dem Leser einen guten Überblick über das Buch und auch die Themen, die einen Leser interessieren. Im Buch findet sich ein Vorwort von Professor Dr. Dr. Andreas Nerlich.
Das Buch unterteilt sich nun in Abschnitte, wie z. B. „Geheimnisvolle Gräber“, „Die hohe Kunst der Einbalsamierung“, „Berühmte Mumien“, „Moorleichen“ und viele mehr.
Im Anhang des Buches folgt eine Danksagung des Autors und was ich sehr gelungen finde in einem Sachbuch ein ausführliches Literaturverzeichnis.
Es gab Szenen im Buch, da wird einem als Leser ein wenig gruselig zu mute. Der Autor berichtet von sogenannten „Auskleide-Partys“ in der Vergangenheit in deren Mittelpunkt eine Mumie stand- mir hat gefallen, dass er auch immer wieder betont, dass es echte Menschen waren und man hier auch die Würde des Menschen immer wahren soll und auch den Respekt vor den Toten.
Zu Beginn werden auch die Begriffe Pathologe und Gerichtsmediziner noch einmal erklärt. Ich denke für medizinische Laien ist das Buch wirklich gut erklärt und geht auch nicht zu sehr in medizinische/ anatomische Tiefen.
Den Stil im Buch fand ich durchaus unterhaltsam und auch informativ. Gut gefallen hat mir, dass man die Passion des Autors für seinen Beruf spürt und seine Leidenschaft springt auch auf den Leser über.
Ich fand den Stil recht leicht zu lesen, manchmal wurden mir aber auch einige Details zu oft wiederholt. Was mir auch aufgefallen ist, besonders bei Personen werden viele Adjektive zu deren Beschreibung genutzt. Mir war auch das etwas zu viel manchmal- da hätte mir in einem Sachbuch ein eher distanzierter -sachlicher Stil besser gefallen.
In einigen Kapiteln hatte ich fast ein wenig das Gefühl, eine Art sachlichen Roman zu lesen. Der Autor benutzt hier Dialoge als Darstellung von Szenen. Das ist sehr anschaulich und auch sehr gut zu lesen. Für mich braucht es so einen Stil eher nicht in einem Sachbuch, aber ich denke, es ist unterhaltsam und lockert das Buch auf.
Sehr interessant fand ich vor allem die Techniken, die wurden auch sehr gut und sachlich beschrieben und wirklich informativ.
Ein interessantes Sachbuch, unterhaltsamer Stil, manchmal etwas viel Wiederholungen, aber dennoch gelungenes Sachbuch über die Welt der Mumien.

Kommentare: 1
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melli.die.zahnfees avatar

Rezension zu "Mein Leben mit den Toten" von Alfred Riepertinger

Ein ganz besonderes Buch
melli.die.zahnfeevor 3 Jahren

Der letzte Zeuge Jedes Leben endet tödlich. Doch oftmals kommt der Tod sehr plötzlich und auf grausame Weise. Alfred Riepertinger ist spezialisiert darauf, Leichname so wiederherzustellen, dass Angehörige würdig Abschied nehmen können – was besonders wichtig ist, wenn es sich um Unfälle, Suizide oder Opfer schlimmer Verbrechen handelt. Erstmals schildert er seine ungewöhnlichsten Fälle aus der Pathologie und seine berührenden Begegnungen mit den Toten und ihren Angehörigen. Warum er das getan hat, ist bis heute rätselhaft. Der Junge ging in den Keller, nahm die Schrotflinte seines Großvaters in den Mund und drückte ab. Einige Stunden später lag der Leichnam auf einem Tisch aus Edelstahl – das Gesicht nicht mehr erkennbar, der Schädel zertrümmert. Es war eine aufwendige Rekonstruktion des Gesichts notwendig, denn die Mutter hatte den Wunsch, sich von ihrem Sohn zu verabschieden, sie wollte den Anblick im Keller vergessen können. Alfred Riepertinger hat als Oberpräparator der Pathologie des Klinikums München-Schwabing täglich mit Toten zu tun. Jetzt erzählt er, warum sein Leben von Anfang an von einem ganz besonderen Umgang mit dem Thema Tod geprägt war – und wie es dazu kam, dass er den Leichnam von Franz-Josef Strauß unter Polizeischutz einbalsamierte.

Dieses Buch hat mich sehr berührt. Es ist absolut authentisch  geschrieben und man merkt dem Autor mit jeder Faser seines Herzens an , dass er seinen Beruf sehr liebt. Herr Riepertinger erzählt aus seinem Alltag als Leichenpräparator, das bedeutet aber auch dieses Buch ist nur für Menschen interessant, die eine gewisse Affinität zu dieser Materie haben. Entweder als eingefleischte Thriller oder Medizin-Pathologiefans. Wobei Herr riepertinger ja " nur " präpariert. Er ist nicht CSI . Und eben deshalb ist dieses Buch so berührend, da er völlig alltägliche Situationen und Menschen beschreibt. Die Frage nach dem Warum zieht sich wie ein roter Faden durch dieses Buch.
Fazit : Empfehlenswert für Leser mit Hang zu diesem Thema.

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