Alfred Wallon Dark Worlds

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Inhaltsangabe zu „Dark Worlds“ von Alfred Wallon

Die Welt in der nahen Zukunft – oder das, was von ihr noch übrig geblieben ist: Ein lebensfeindlicher und gesetzloser Ort, an dem Menschen zwischen Teermeeren und trockenen Wüsten einen knallharten Überlebenskampf führen. Angeführt vom jungen Ryan, dessen Pflegeeltern einem Mord durch Outlaws zum Opfer gefallen sind.

Dabei hat Ryan neben seiner Rache an den Mördern noch ein weiteres Ziel vor Augen: Er will das sagenumwobene geheime Tunnelsystem tief in den Ausläufern des nördlichen Grand Canyons finden, wo angeblich Luther Collins, ein legendärer General, seine letzte Zuflucht gefunden hat. Mit Hilfe von Collins atomaren Waffenschatz will Ryan endgültig das Böse von dieser Welt verbannen. Ryan ahnt jedoch nicht, dass sein Schicksal und das des einstigen Generals auf untrennbare Weise miteinander verbunden sind. Denn zum einen führt die Spur der flüchtigen Mörder genau an diesen Ort, und zum anderen liegt das Schicksal der gesamten Region in seiner Hand und der von Luther Collins.

Leider nur ein mäßiger Lesespaß

— burnedeyez

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    Dark Worlds

    burnedeyez

    18. April 2014 um 20:39

    Die Verbindung zwischen Western und Endzeit scheint auf den ersten Blick zunächst etwas absonderlich. Wenn man sich beide Thematiken genauer betrachtet, gibt es jedoch so manchen Schnittpunkt in den grundsätzlichen Mechaniken: beide Genres zeigen im Normalfall Menschen in einer Welt, die sehr hart ist und mit den (noch) vorhandenen technischen Mitteln nur schwer zu handhaben. Mit diesen Gedanken im Hinterkopf schien es mir so, als ob Alfred Wallons Genremix “Dark Worlds” durchaus gut funktionieren könnte. Oftmals tut er das auch. Besonders die ersten Kapitel bieten eine sehr schöne Verbindung der Genres, welche dann aber im Mittelteil immer weiter abfällt und erst zum Finale hin wieder etwas mehr an Bedeutung gewinnt. Das ist etwas schade, denn besonders die Passagen, in denen die Verquickung im Mittelpunkt stand, habe ich persönlich als die gelungendsten empfunden. Der Mittelteil hingegen ist so eine “Them against us”-Geschichte, die man schon tausendfach irgendwo anders gesehen oder gelesen hat und die an anderen Stellen auch deutlich spannender und besser funktionert hat. Hier kommt es leider zur einen oder anderen Länge im bis dahin doch recht konstanten Spannungsbogen. Auch das Finale konnte mich nicht so wirklich vom Hocker reißen, denn durch die Intention der Hauptfigur und deren Glorifizierung schon im früheren Verlauf der Geschichte war recht deutlich abzusehen, wohin “Dark Worlds” sich entwickeln wird – und auch, wie es ausgehen wird. Dadurch ging die Spannung hier noch mehr verloren und ich muss gestehen, dass ich die letzten Seiten des Romans schließlich nur noch quergelesen habe. Es war schießlich klar, wie alles enden würde. Auch die Figuren wussten mich nicht so richtig zu überzeugen. Die Entwicklung von Hauptcharakter Ryan war mir einfach zu schnell und sprunghaft. Zwar bildet die Ausformung seines Backgrounds einen wesentlichen Teil der Geschichte, dennoch konnte ich den Eindruck nie ablegen, dass er oberflächlich bleibt und eben jener Hintergrund nicht viel mehr als Mittel zum Zweck gewesen ist. Die Nebendarsteller der Geschichte kommen dabei fast gänzlich ohne einen Lebenslauf aus und dienen lediglich als Antrieb. Sehr schade, denn in einigen Fällen hätte man hier durchaus noch etwas reißen und die Charaktere deutlich lebendiger werden lassen können. Die Welt ist in “Dark Worlds” sehr eindeutig in gut und böse aufgeteilt, was ebenfalls etwas schade ist, denn gerade das gewählte Setting hätte deutlichen Spielraum für so manche Graustufe geboten. Wallons Stil ist nach meinem Empfinden gewöhnungsbedürftig. Oftmals zeigt sich, dass er durchaus schriftstellerisches Talent hat, vor allem seine Umgebungsbeschreibungen sind (zumindest in den mehr an das Western-Genre angelehnten Passagen des Buches) sehr bildlich ausgefallen und haben es gut geschafft, meine Vorstellungskraft auf Betriebsgeschwindigkeit zu bringen. Andererseits wirkt sein Stil aber oftmals auch etwas altbacken, besonders was Formulierungen und Wortwahl angeht, dazu neigt er dazu, bestimmte Phrasen und Redensarten sehr gerne und sehr häufig zu wiederholen (zwischenzeitig habe ich tatsächlich überlegt, mir eine “Er wusste, was die Stunde geschlagen hatte”-Strichliste zu machen, Wallon scheint diesen Satz tatsächlich zu lieben). Das stört den Lesefluss teilweise schon, vor allem wenn man innerhalb von zwei oder drei Seiten tatsächlich ein und den selben Satz bis zu drei Mal gelesen hat. Was an dieser Stelle jedoch unbedingt erwähnt werden sollte, ist die (wie eigentlich immer) geniale Umschlagsgestaltung von Timo Kümmel. Fazit: “Dark Worlds” bietet eine an und für sich interessante Idee, deren Umsetzung und Ausarbeitung allerdings nicht komplett zu überzeugen vermochte. Die Geschichte wird ab dem Mittelteil absolut vorhersehbar und zudem hätten die Figuren noch deutlich mehr Feinschliff vertragen können, um sie vom Genre-Standard abzuheben. Wallons Stil ist nicht schlecht, aber gewöhnungsbedürftig. Hervorzuheben sind lediglich die bildlichen Umgebungsbeschreibungen, die aber natürlich nicht ausreichen, um aus einem mittelmäßigen Roman eine gute Geschichte zu machen. Eine Kritik von www.review-corner.de

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