Algernon Blackwood Das leere Haus

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Inhaltsangabe zu „Das leere Haus“ von Algernon Blackwood

"Algernon Blackwood ist der absolut und unbetrittene Meister der unheimlich-übernatürlichen Atmosphäre, und seine Werke rufen die ehrfürchtige Überzeugung hervor, daß wir von fremdartigen spirituellen Sphären oder Wesen umgeben sind". (H. P. Lovecraft)

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  • Rezension zu "Das leere Haus" von Algernon Blackwood

    Das leere Haus

    Sonoris

    24. April 2012 um 18:55

    1. Das leere Haus (1906) "Das leere Haus" ist eine unheimliche Geschichte, die eine dichte Atmosphäre aufweist und spannend erzählt wurde. Das Ende ist für mich nicht ganz klar. 4 Sterne 2. Der Wendigo (1910) Algernon Blackwoods Stärken liegen in der Beschreibung von Naturgewalten und das Entstehen lassen von Stimmungen, was in dieser Erzählung mit seiner dichten Atmosphäre besonders deutlich wird. Mit dieser unheimlichen und sehr schönen Atmosphäre beschrieb er die Natur und seine Erscheinungen, die sich jenseits unserer Vorstellungskraft befinden und mich gruseln ließen. Das Faszinierende dabei ist, dass dies Blackwood ohne große Beschreibungen oder gar Gewaltdarstellungen vermochte. 4 Sterne 3. ... á cause du sommeil et á cause des chats (1908) Nur ganz wenige unheimliche Erzählungen vermochten Beklemmungen bei mir zu erzeugen, oder ließen mich ängstigen. Blackwood hat es mit "... á cause du sommeil et á cause des chats" geschafft: Nur ungern habe ich mich auf die Geschichte eingelassen, sie ließ mich fürchten... Ich fand nichts Süßliches oder ähnlich Angenehmes darin vor. Soweit ich meinen früheren Aufzeichnungen entnehmen kann, geht es um einen Mann, der etwas Schreckliches erlebt hat. Dabei ließ der Autor die Reinkarnationslehre und das Hexenwesen mit einfließen. 4 Sterne 4. Die Weiden (1907) "Die Weiden" ist nicht nur ein Klassiker unter den unheimlichen Geschichten, sondern auch eine der besten aus diesem Genre. Mit einer sehr dichten und unheimlichen Atmosphäre stellt Blackwood die Natur sehr überzeugend als etwas Übernatürliches dar. Das Übernatürliche bekommt besonders im ersten Drittel dieser Erzählung einen großen Raum. Was in den letzten beiden Dritteln passiert, kann ich leider oder zum Glück nicht mehr sagen. Die Aussage von "Die Weiden" ist jedenfalls, dass überall dort, wo der Mensch noch nicht war, jenseitige Mächte herrschen. Eine grandiose Erzählung, die ich auf jeden Fall noch mal lesen werde. 5 Sterne

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  • Ode an die Angst

    Das leere Haus

    Stefan83

    Selbst Vielleser, vielleicht besonders diese, leben von den Empfehlungen anderer. Ich bin da keine Ausnahme und in diesem Fall sehr froh durch einen Tipp auf diesen Autoren gestoßen zu sein, der mir wir wohl ob seines Alters im Allerlei der fantastischen Literatur entgangen wäre. Algernon Blackwood ist nicht nur einer der bedeutendsten Schriftsteller im Bereich des Gruselgenres, seine Geschichten vermögen auch gut hundert Jahre nach ihrer Entstehung noch für Schauergefühle und Unwohlsein zu sorgen. Zentrales Thema ist dabei immer die Angst, die stets im Menschen vorhanden, in den verschiedensten Situationen in vielerlei Art und Weisen zutage treten kann. Suhrkamps zweiter Band mit den Kurzgeschichten des namhaften Gruselautors enthält neben der Titelgebenden Story "Das leere Haus" noch drei weitere: Der Wendigo Á cause du sommeil et à cause des chats Die Weiden Wenngleich in unterschiedlicher Umgebung spielend haben sie alle die stimmungsvolle Schreibe Blackwoods gemeinsam, mit der er uns in unbekannte Dimensionen zerrt, ohne dabei aber im großen Maßstab den Boden der Realität zu verlassen. Seine Stärke ist die Zwischenwelt, wo zwischen Einbildung und Begegnung mit phantastischen Wesen oft nur ein Wimpernschlag liegt. Nie ist das Unerklärbare wirklich greifbar, stets versperrt eine unsichtbare Trennlinie den Zugang zum Irrationalen. Und doch wird mit unseren Ängsten gespielt. Mit der Furcht vor einer Verfolgung, vor unsichtbaren Augen, seltsamen Geräuschen, unangenehmen Gerüchen. Auch wenn Blackwood hier nicht selten sehr gewunden vorgeht, sich in kleinen Schritten dem Kern der Geschichte nähert, bleibt eine Grundspannung vorhanden, von der man sich einfach in den Bann ziehen lassen muss. Wie bei einer Hypnose hängt man an den geschriebenen Lippen des Autors, appellieren die Kurzgeschichten an die Vorstellungskraft des Lesers. Wo endet die Einbildung? Wo beginnt der klaustrophobische Horror? Blackwood vermag den Spagat in allen vier Geschichten wunderbar zu bewältigen, wenngleich besonders "Der Wendigo" und "Die Weiden" herausragen. Es hat den Anschein, als würde dem Autor die freie Natur sehr liegen. Sei es die Abgeschiedenheit der unendlichen Weiten Kanadas oder eine Hochwasserumspülte Insel voller Weiden inmitten der Donau. Die bildreiche Sprache ist beeindruckend, Schlüssel zur Geschichte, die stets mit einem steigenden Spannungsbogen aufwartet. Eine nähere Beschreibung der Stories verbietet sich jedoch allein aus eben diesem Grund. Die Atmosphäre würde ebenso drunter leiden, wie der Überraschungsgehalt des Plots. Ergo: Einfach zurücklehnen, genießen und wohlig erschaudern. Insgesamt ist "Das leere Haus" ein sehr guter Sammelband von Kurzgeschichten, der in seiner Zusammenstellung eine breite Thematik abdeckt und allen Freunden des Gruselns nur ans Herz gelegt werden kann. Allein die archaische, etwas sperrige Sprache stellt hier das kleine Hindernis beim Lesespaß da.

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  • Rezension zu "Das leere Haus" von Algernon Blackwood

    Das leere Haus

    anouphagos

    24. June 2008 um 17:21

    Unterhaltsame Geschichten, deren sperriger Stil und blumige Sprache einiges von der Spannung nimmt.

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