Algis Budrys

 2.5 Sterne bei 14 Bewertungen
Autor von Projekt Luna, Harte Landung und weiteren Büchern.

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Algis BudrysProjekt Luna
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Projekt Luna
Projekt Luna
 (11)
Erschienen am 11.07.2016
Algis BudrysHarte Landung
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Harte Landung
Algis BudrysProjekt Luna: Meisterwerke der Science Fiction - Roman
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Projekt Luna: Meisterwerke der Science Fiction - Roman
Algis BudrysDas verlorene Raumschiff
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Das verlorene Raumschiff
Das verlorene Raumschiff
 (1)
Erschienen am 01.01.1971
Algis BudrysMichaelmas
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Michaelmas
Michaelmas
 (1)
Erschienen am 01.12.1986
Algis BudrysUngeahnte Dimensionen
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Ungeahnte Dimensionen
Ungeahnte Dimensionen
 (0)
Erschienen am 01.07.1985
Algis BudrysZwischen zwei Welten
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Zwischen zwei Welten
Zwischen zwei Welten
 (0)
Erschienen am 01.02.1990
Algis BudrysDie sanfte Invasion
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Die sanfte Invasion

Neue Rezensionen zu Algis Budrys

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Heartbookss avatar

Rezension zu "Projekt Luna" von Algis Budrys

Von mir gibt es zwei Sterne
Heartbooksvor 2 Jahren

Cover:

Auf dem Cover sehen wir eine Person, die vor einem riesigen Labyrinth steht. Dieses wird von oben in einem Sonnenaufgangslicht getaucht und unten von der Nacht mit Dunkelblau beleuchtet.

Meine Zusammenfassung und Meinung:

Im Jahr 1959 entdecken die Menschen auf dem Mond ein sonderbares Gebilde. Es scheint ein gewaltiges Labyrinth zu sein, welches vielleicht von Außerirdischen gebaut wurde. Als ein Trupp Wissenschaftler das Labyrinth betreten, sterben sie auf grauenhafte Weise. Schließlich erklären sich die todesmutigen Abenteuer Al Barker und der Physiker Dr. Edward Hawks bereit, das Labyrinth zu untersuchen und das Geheimnis um das uralte Bauwerk zu lüften.

Zunächst einmal möchte ich sagen, dass dieses Buch der Flopp des Jahres 2016 für mich war. Nicht, weil es ziemlich abgehackt, schleichend und nicht sehr spannend war, sondern weil der Klapptext etwas völlig anderes versprochen hat. Erwartet habe ich eine spannende Geschichte über ein mystisches Labyrinth, bei der vielleicht einige Stellen auf Aliens bezogen sind, und am Ende eine große Auflösung mit etwas wie einem Monster oder derart. Doch was der Autor mit dem Buch wohl eher erreichen wollte, war eine Antwort auf einer eher psychischen Ebene der Leser. Der Schreibstil des Autors war in Ordnung, ich hätte mir ein wenig mehr Spannung gewünscht, wo ich mir das Buch näher ans Gesicht halte und gespannt die Zeilen verschlinge, doch das blieb leider aus.

Für mich wie gesagt eines der enttäuschendsten Bücher des Jahres, einfach weil ich mir anderes versprochen hatte vom Klapptext. Mit nur 272 Seiten allerdings eine leichte Kost für zwischendurch, deswegen gibt es von mir auch zwei Sterne für das Ganze.

Bewertung:

Von mir gibt’s für „Projekt Luna“ 2 Sterne.

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Jacynthes avatar

Rezension zu "Projekt Luna" von Algis Budrys

"Projekt Luna" von Algis Budrys
Jacynthevor 2 Jahren

Inhalt


Auf der Oberfläche des Mondes wurde ein gewaltiges Labyrinth gefunden, das jeden tötet, der nicht auf die richtige Weise hindurchgeht. Der Wissenschaftler Edward Hawks hat sich jedoch geschworen, das Geheimnis zu ergründen und schickt immer und immer wieder mithilfe eines Transmitters auf den Mond gebeamte Klone von Freiwilligen in das Labyrinth. Dennoch steht sein Projekt vor dem Aus und er setzt schließlich alle Hoffnungen in den Extremsportler Al Barker.


Meine Meinung


Ich mag Science Fiction Romane und habe mich sehr auf die Lektüre von  Projekt Luna gefreut. Ein mörderisches Labyrinth auf dem Mond, das es zu ergründen gilt - eine faszinierende Idee. Leider hält der Klappentext nicht, was er verspricht und ich gehe sogar so weit zu sagen, dass er absolut irreführend ist. Aber lasst mich am Anfang beginnen.

Die Geschichte spielt im Jahre 1959, doch die Wissenschaft ist viel weiter, als sie es zu jener Zeit tatsächlich war. Es ist beispielsweise möglich, Menschen zu klonen und auf den Mond zu "beamen". Auch leben dort bereits schon Wissenschaftler, jedoch geht die Technik nicht so weit, dass die Menschen von dort auch wieder zurück kommen könnten. Doch im Falle der Erkundung des mysteriösen Labyrinths ist das auch gar nicht nötig, denn die Probanden sterben in der Regel nach kurzer Zeit, weil es nur auf eine bestimmte Art und Weise möglich ist, sich durch das Labyrinth zu bewegen.

Zum Glück stehen dem Wissenschaftler Edward Hawks dank der Möglichkeit zu klonen nahezu unbegrenzte Versuchsobjekte zur Verfügung. Doch obwohl die Menschen nicht wirklich sterben - die Originalvorlage befindet sich ja die ganze Zeit über im Labor - steht Hawks nun ohne Freiwillige da und seinem Projekt droht das Aus. Die psychische Belastung, die das Miterleben des eigenen Tods mit sich bringt, ist für die meisten Freiwilligen einfach zu groß. Da kommt Hawks der todesmutige Extremsportler Al Barker gerade recht.

Ihr seht, das Buch strotz geradzu vor innovativen Ideen, die besonders beeindrucken wenn man sich vor Augen hält, dass das Buch bereits 1960 geschrieben wurde. Leider konnte mich der Roman dennoch nicht überzeugen, was zum einen an meiner Erwartungshaltung aufgrund des Klappentextes liegt, zum anderen an den Charakteren und deren Darstellung. Ich konnte mich einfach nicht mit ihnen identifizieren sondern verspürte oft sogar große Abneigung ihnen gegenüber.

Allen voran war es Barker, der mich mit seinem Gehabe ärgerte, auch wenn eindeutig eine tiefe psychische Verletzung dafür verantwortlich ist. Seine Frau Claire war mir ebenfalls suspekt - ihre hundeartige Treue ihm gegenüber, doch gleichzeitig ihr offenes Flirten mit jedem, der in ihre Nähe kommt. Einmal weist sie den Vorwurf der Untreue zurück, bekommt dafür eine Ohrfeige und "dann lachte sie. "Das hast du schon besser gekonnt. Früher warst du wesentlich schneller. Aber das war nicht schlecht", [...]" (S. 48). Ich hätte sie nehmen und schütteln können. Hawks selbst ist einer dieser kühlen und berechnenden Wissenschaftler, die dennoch Mitgefühl und Interesse an ihrer Umgebung vortäuschen, bevor sie einsehen, dass sie mit ihrem Verhalten falsch liegen. Seine Charakterentwicklung ging für mich jedoch zu langsam voran, als dass sie meine Meinung über ihn noch hätte ändern können.

Auch die Geschehnisse auf dem Mond und im Labyrinth waren für meinen Geschmack zu wenig ausführlich beschrieben. Ich hätte gerne mehr darüber erfahren oder auch darüber, wo das Gebilde denn nun her kommt und was es bezweckt, warum man sich nur auf eine bestimmte Art und Weise hindurch bewegen kann und so weiter.

Was mir allerdings gefallen hat, war die Thematik des Klonens, die Gedanken darüber, welcher der beiden Personen denn nun der "echte" Mensch ist, welcher wirklich über Erinnerungen verfügt und was die letzte Konsequenz dieser Reise auf den Mond ist. Der Schluss konnte mich daher doch noch beeindrucken, was die Gesamtbewertung des Romans leider nicht großartig verbessert.

Ich vergebe  2 von 5 Wolken für die gute Idee und die interessenten Denkanstöße bezüglich der Wissenschaft im Allgemeinen und dem Klonen im Besonderen. Vielen Dank an den Verlag und das Bloggerportal für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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MiniMixis avatar

Rezension zu "Projekt Luna" von Algis Budrys

Rezension zu "Projekt Luna" von Algis Budrys
MiniMixivor 2 Jahren

Der Science-Fiction Roman "Projekt Luna" wurde von Algis Budrys geschrieben und erschien erstmals 1965. Das Buch hat 272 Seiten und spielt teilweise in unserer Welt (in den 60er Jahren) und teilweise auf dem Mond. Der Protagonist heißt Edward Hawks und ist ein weltbekannter Physiker. Er möchte ein seltsames Gebilde auf der Mondoberfläche erforschen und sucht dafür die richtige Testperson. Die findet er auch, doch weder sie noch das seltsame Gebilde machen Hawks die Arbeit leichter.

Der geniale Physiker Edward Hawks bittet den todesmutigen Abenteurer Al Barker um Hilfe. Al soll auf den Mond und dort ein Gebilde für Hawks erforschen, das schon sehr viele Menshenleben gefordert hat. Länger als ein paar Minuten überlebt niemand dessen Betreten. Doch mit Al's Hilfe macht Hawks schnell Fortschritte, auch wenn Al Barker nicht der umgänglichste Typ ist. Sowohl er, als auch das Gebilde lassen Hawks mehr als einmal an seine Grenzen stoßen. Doch wird er hinter das Geheimnis des Mondes kommen?

Leser ab 16 könnten dieses Buch beruhigt lesen, denn es ist nicht wirklich brutal, aber ein gewisses Grundwissen sollte schon vorhanden sein.

Mir persönlich hat dieses Buch leider gar nicht gefallen. Es beginnt mit Dialogen, die keinen Offensichtlichen Bezug zur Handlung haben. Die ersten 50 Seiten waren sehr langatmig, da man einfach in der Geschichte nicht vorwärts gekommen ist und man sich kein Bild von den Charakteren machen konnte. Sie haben sich zwar Seitenlang unterhalten, aber wirklich charakterliche Eigenschaften hat man nicht daraus schließen können. Es kommt hinzu, dass der Klappentext leider so gut wie nichts mit dem eigentlichen Inhalt zu tun hat. Es gab in dem ganzen Buch nur eine Stelle, die mir gefiel, aber das war auch leider die Einzige. Ich hatte etwas vollkommen anderes erwartet. Hier wurde echtes potenzial vergeudet, schade.

Nur wenn man sehr wissenschaftslastige Bücher mag, sollte man dieses Buch lesen. Jeder der eine spannende Science-Fiction Story erwartet, sollte einen Bogen um dieses Buch machen.

Von mir gab es leider nur 2 von 5 Sternen.

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Algis Budrys wurde am 09. Januar 1931 in Königsberg geboren.

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