Algis Budrys Projekt Luna

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Inhaltsangabe zu „Projekt Luna“ von Algis Budrys

Auf dem Mond lauert der TodWir schreiben das Jahr 1959. Satelliten entdeckten ein rätselhaftes Gebilde auf dem Mond, das jetzt unter strengster Geheimhaltung untersucht wird. Es scheint ein gewaltiges Labyrinth zu sein, das offenbar von einer außerirdischen Zivilisation errichtet wurde. Als die Wissenschaftler, neugierig geworden, das Bauwerk betreten, erwartet sie dort ein grauenvoller Tod. Der Physiker Dr. Edward Hawks und der todesmutige Abenteurer Al Barker wollen das Rätsel des Labyrinths lösen, doch so leicht gibt der Mond seine Geheimnisse nicht preis ...

Nicht empfehlenswert! Der Klappentext hat kaum etwas mit dem Inhalt zu tun :(

— MiniMixi
MiniMixi

Ein Klassiker der Science Fiction mit nicht ganz stimmigem Klappentext.

— LillianMcCarthy
LillianMcCarthy

Das ganze Buch ist eine Farce! Wenn ihr einen spannenden Sci-Fi-Roman auf dem Mond erwartet, lasst bloß die Finger davon.

— Litis
Litis

Wenn ihr Science Fiction Lesen möchtet, solltet ihr dieses Buch weglassen. Sehr enttäuschend!

— Elizzy
Elizzy

Lust auf gute Science Fiction? Dann greift zu einem anderen Buch.

— pattyliest
pattyliest

Du erwartest einen spannenden Sci-Fi-Roman? Dann lass die Finger von diesem Buch!

— PollyMaundrell
PollyMaundrell

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  • Von mir gibt es zwei Sterne

    Projekt Luna
    Heartbooks

    Heartbooks

    05. January 2017 um 15:39

    Cover: Auf dem Cover sehen wir eine Person, die vor einem riesigen Labyrinth steht. Dieses wird von oben in einem Sonnenaufgangslicht getaucht und unten von der Nacht mit Dunkelblau beleuchtet. Meine Zusammenfassung und Meinung: Im Jahr 1959 entdecken die Menschen auf dem Mond ein sonderbares Gebilde. Es scheint ein gewaltiges Labyrinth zu sein, welches vielleicht von Außerirdischen gebaut wurde. Als ein Trupp Wissenschaftler das Labyrinth betreten, sterben sie auf grauenhafte Weise. Schließlich erklären sich die todesmutigen Abenteuer Al Barker und der Physiker Dr. Edward Hawks bereit, das Labyrinth zu untersuchen und das Geheimnis um das uralte Bauwerk zu lüften. Zunächst einmal möchte ich sagen, dass dieses Buch der Flopp des Jahres 2016 für mich war. Nicht, weil es ziemlich abgehackt, schleichend und nicht sehr spannend war, sondern weil der Klapptext etwas völlig anderes versprochen hat. Erwartet habe ich eine spannende Geschichte über ein mystisches Labyrinth, bei der vielleicht einige Stellen auf Aliens bezogen sind, und am Ende eine große Auflösung mit etwas wie einem Monster oder derart. Doch was der Autor mit dem Buch wohl eher erreichen wollte, war eine Antwort auf einer eher psychischen Ebene der Leser. Der Schreibstil des Autors war in Ordnung, ich hätte mir ein wenig mehr Spannung gewünscht, wo ich mir das Buch näher ans Gesicht halte und gespannt die Zeilen verschlinge, doch das blieb leider aus. Für mich wie gesagt eines der enttäuschendsten Bücher des Jahres, einfach weil ich mir anderes versprochen hatte vom Klapptext. Mit nur 272 Seiten allerdings eine leichte Kost für zwischendurch, deswegen gibt es von mir auch zwei Sterne für das Ganze. Bewertung: Von mir gibt’s für „Projekt Luna“ 2 Sterne.

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  • "Projekt Luna" von Algis Budrys

    Projekt Luna
    Jacynthe

    Jacynthe

    17. December 2016 um 14:40

    Inhalt Auf der Oberfläche des Mondes wurde ein gewaltiges Labyrinth gefunden, das jeden tötet, der nicht auf die richtige Weise hindurchgeht. Der Wissenschaftler Edward Hawks hat sich jedoch geschworen, das Geheimnis zu ergründen und schickt immer und immer wieder mithilfe eines Transmitters auf den Mond gebeamte Klone von Freiwilligen in das Labyrinth. Dennoch steht sein Projekt vor dem Aus und er setzt schließlich alle Hoffnungen in den Extremsportler Al Barker. Meine Meinung Ich mag Science Fiction Romane und habe mich sehr auf die Lektüre von Projekt Luna gefreut. Ein mörderisches Labyrinth auf dem Mond, das es zu ergründen gilt - eine faszinierende Idee. Leider hält der Klappentext nicht, was er verspricht und ich gehe sogar so weit zu sagen, dass er absolut irreführend ist. Aber lasst mich am Anfang beginnen.Die Geschichte spielt im Jahre 1959, doch die Wissenschaft ist viel weiter, als sie es zu jener Zeit tatsächlich war. Es ist beispielsweise möglich, Menschen zu klonen und auf den Mond zu "beamen". Auch leben dort bereits schon Wissenschaftler, jedoch geht die Technik nicht so weit, dass die Menschen von dort auch wieder zurück kommen könnten. Doch im Falle der Erkundung des mysteriösen Labyrinths ist das auch gar nicht nötig, denn die Probanden sterben in der Regel nach kurzer Zeit, weil es nur auf eine bestimmte Art und Weise möglich ist, sich durch das Labyrinth zu bewegen.Zum Glück stehen dem Wissenschaftler Edward Hawks dank der Möglichkeit zu klonen nahezu unbegrenzte Versuchsobjekte zur Verfügung. Doch obwohl die Menschen nicht wirklich sterben - die Originalvorlage befindet sich ja die ganze Zeit über im Labor - steht Hawks nun ohne Freiwillige da und seinem Projekt droht das Aus. Die psychische Belastung, die das Miterleben des eigenen Tods mit sich bringt, ist für die meisten Freiwilligen einfach zu groß. Da kommt Hawks der todesmutige Extremsportler Al Barker gerade recht.Ihr seht, das Buch strotz geradzu vor innovativen Ideen, die besonders beeindrucken wenn man sich vor Augen hält, dass das Buch bereits 1960 geschrieben wurde. Leider konnte mich der Roman dennoch nicht überzeugen, was zum einen an meiner Erwartungshaltung aufgrund des Klappentextes liegt, zum anderen an den Charakteren und deren Darstellung. Ich konnte mich einfach nicht mit ihnen identifizieren sondern verspürte oft sogar große Abneigung ihnen gegenüber.Allen voran war es Barker, der mich mit seinem Gehabe ärgerte, auch wenn eindeutig eine tiefe psychische Verletzung dafür verantwortlich ist. Seine Frau Claire war mir ebenfalls suspekt - ihre hundeartige Treue ihm gegenüber, doch gleichzeitig ihr offenes Flirten mit jedem, der in ihre Nähe kommt. Einmal weist sie den Vorwurf der Untreue zurück, bekommt dafür eine Ohrfeige und "dann lachte sie. "Das hast du schon besser gekonnt. Früher warst du wesentlich schneller. Aber das war nicht schlecht", [...]" (S. 48). Ich hätte sie nehmen und schütteln können. Hawks selbst ist einer dieser kühlen und berechnenden Wissenschaftler, die dennoch Mitgefühl und Interesse an ihrer Umgebung vortäuschen, bevor sie einsehen, dass sie mit ihrem Verhalten falsch liegen. Seine Charakterentwicklung ging für mich jedoch zu langsam voran, als dass sie meine Meinung über ihn noch hätte ändern können.Auch die Geschehnisse auf dem Mond und im Labyrinth waren für meinen Geschmack zu wenig ausführlich beschrieben. Ich hätte gerne mehr darüber erfahren oder auch darüber, wo das Gebilde denn nun her kommt und was es bezweckt, warum man sich nur auf eine bestimmte Art und Weise hindurch bewegen kann und so weiter.Was mir allerdings gefallen hat, war die Thematik des Klonens, die Gedanken darüber, welcher der beiden Personen denn nun der "echte" Mensch ist, welcher wirklich über Erinnerungen verfügt und was die letzte Konsequenz dieser Reise auf den Mond ist. Der Schluss konnte mich daher doch noch beeindrucken, was die Gesamtbewertung des Romans leider nicht großartig verbessert.Ich vergebe 2 von 5 Wolken für die gute Idee und die interessenten Denkanstöße bezüglich der Wissenschaft im Allgemeinen und dem Klonen im Besonderen. Vielen Dank an den Verlag und das Bloggerportal für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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  • Rezension zu "Projekt Luna" von Algis Budrys

    Projekt Luna
    MiniMixi

    MiniMixi

    19. October 2016 um 18:11

    Der Science-Fiction Roman "Projekt Luna" wurde von Algis Budrys geschrieben und erschien erstmals 1965. Das Buch hat 272 Seiten und spielt teilweise in unserer Welt (in den 60er Jahren) und teilweise auf dem Mond. Der Protagonist heißt Edward Hawks und ist ein weltbekannter Physiker. Er möchte ein seltsames Gebilde auf der Mondoberfläche erforschen und sucht dafür die richtige Testperson. Die findet er auch, doch weder sie noch das seltsame Gebilde machen Hawks die Arbeit leichter.Der geniale Physiker Edward Hawks bittet den todesmutigen Abenteurer Al Barker um Hilfe. Al soll auf den Mond und dort ein Gebilde für Hawks erforschen, das schon sehr viele Menshenleben gefordert hat. Länger als ein paar Minuten überlebt niemand dessen Betreten. Doch mit Al's Hilfe macht Hawks schnell Fortschritte, auch wenn Al Barker nicht der umgänglichste Typ ist. Sowohl er, als auch das Gebilde lassen Hawks mehr als einmal an seine Grenzen stoßen. Doch wird er hinter das Geheimnis des Mondes kommen?Leser ab 16 könnten dieses Buch beruhigt lesen, denn es ist nicht wirklich brutal, aber ein gewisses Grundwissen sollte schon vorhanden sein.Mir persönlich hat dieses Buch leider gar nicht gefallen. Es beginnt mit Dialogen, die keinen Offensichtlichen Bezug zur Handlung haben. Die ersten 50 Seiten waren sehr langatmig, da man einfach in der Geschichte nicht vorwärts gekommen ist und man sich kein Bild von den Charakteren machen konnte. Sie haben sich zwar Seitenlang unterhalten, aber wirklich charakterliche Eigenschaften hat man nicht daraus schließen können. Es kommt hinzu, dass der Klappentext leider so gut wie nichts mit dem eigentlichen Inhalt zu tun hat. Es gab in dem ganzen Buch nur eine Stelle, die mir gefiel, aber das war auch leider die Einzige. Ich hatte etwas vollkommen anderes erwartet. Hier wurde echtes potenzial vergeudet, schade. Nur wenn man sehr wissenschaftslastige Bücher mag, sollte man dieses Buch lesen. Jeder der eine spannende Science-Fiction Story erwartet, sollte einen Bogen um dieses Buch machen.Von mir gab es leider nur 2 von 5 Sternen.

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  • Ein Klassiker der Science Fiction mit nicht ganz stimmigem Klappentext.

    Projekt Luna
    LillianMcCarthy

    LillianMcCarthy

    18. September 2016 um 12:39

    Inhalt: Auf dem Mond lauert der Tod Wir schreiben das Jahr 1959. Satelliten entdeckten ein rätselhaftes Gebilde auf dem Mond, das jetzt unter strengster Geheimhaltung untersucht wird. Es scheint ein gewaltiges Labyrinth zu sein, das offenbar von einer außerirdischen Zivilisation errichtet wurde. Als die Wissenschaftler, neugierig geworden, das Bauwerk betreten, erwartet sie dort ein grauenvoller Tod. Der Physiker Dr. Edward Hawks und der todesmutige Abenteurer Al Barker wollen das Rätsel des Labyrinths lösen, doch so leicht gibt der Mond seine Geheimnisse nicht preis ... (Quelle: Verlag) Meine Meinung: Projekt Luna erschien erstmals 1960 und ist so ein SciFi-Roman, der längst unter die Klassiker aufgestiegen ist. In diesem Sommer erschien im Heyne Verlag eine Neuauflage und ich wurde durch den Klappentext sofort neugierig aufs Buch. Wie sich herausstellen sollte, war der Klappentext genau das, was vielen anderen das Buch verdorben hat und so bin ich froh, dass das bei mir nicht der Fall war. Wie es bei vielen klassischen SciFi-Romanen der Fall ist, geht es nicht darum,  einen Action geladenen Jugendroman zu schreiben sondern ein Werk, bei dem der technische Fortschritt und die damit verbundene psychologische Ebene mehr beleuchtet ist. Genau das leistet der Roman und ein rasantes Spiel ums Überleben in einem Labyrinth auf dem Mond sucht man vergeblich. Der Klappentext ist also das, was ich wenn überhaupt an dieser Klappentext-Stimmt-Nicht-Mit-Inhalt-Überein-Sache bemängeln kann. Natürlich regt dieser Klappentext heute mehr zum Kaufen und Lesen des Buches ein, während vor über 50 Jahren noch andere Aspekte bei Sci-Fi-Romanen im Vordergrund standen aber nicht jeder nimmt das so gelassen wie ich und kann sic dann trotzdem mit einem solchen Klassiker begeistern. Da ist die Enttäuschung meist vorprogrammiert. Mir war allerdings von Anfang an klar, dass es keine actionreiche Schlacht in einem Labyrinth auf dem Mond geben wird. Das Buch ist 1960 erschienen. Neun Jahre bevor der erste Mensch überhaupt einen Fuß auf den Mond gesetzt hat. Was für uns heute also selbstverständlich ist, war 1960 noch etwas, von dem man geträumt hat. Was so abstrakt war, wie für mich die Vorstellung, dass jemals jemand den Mars betreten würde. Die technischen Errungenschaften spielen in Projekt Luna eine große Rolle und ich muss sagen, dass ich sie auch sehr spannend fand. Im Sci-Fi-Genre interessiert mich immer besonders, was sich Autoren in der Vergangenheit ausgedacht haben, und wie diese Ideen in der Gegenwart, die damals natürlich noch die Zukunft war, anzutreffen sind bzw. ob überhaupt. Neben dem Sci-Fi-Aspekt spielen auch zwischenmenschliche Beziehungen eine Rolle. Im Mittelpunkt stehen hierbei sowohl der Protagonist Dr. Edward Hawks als auch Al Barker, der für Hawks Projekt Luna die wichtigste Versuchsperson ist. Sie beide haben je eine Frau, mit der sie auf unterschiedlichste Weise in Beziehung stehen, und die sich im Verlaufe des Buches entwickelt sowie ihr Verhältnis untereinander und mit anderen weniger wichtigen Charakteren zu klären. Nicht nur bringt der Aspekt so noch einmal etwas anderes und frisches in die Geschichte, die Beziehungen spielen auch im Hinblick auf das Projekt Luna eine Rolle und sind feinfühlig eingebaut. Einziger Kritikpunkt neben dem unzutreffenden Klappentext: Gerade das Ende ging mir zu schnell und war leider auch etwas verwirrend. Hier hätte ich mir wenige Seiten mehr gewünscht bzw. auch etwas weniger Vorgeschichte und dann diese letzten Szenen dafür mehr ausgearbeitet gesehen. Ich weiß nicht, ob das ein Ding unserer / meiner Zeit ist und es früher so perfekt war, oder ob es schon immer eine Schwäche des Buches war aber wenn mich etwas an der eigentlichen Geschichte gestört hat, dann war es wirklich das. Fazit: Projekt Luna ist ein Sci-Fi-Klassiker, der nicht mit actionreichen Szenen, sondern mit Technologie und zwischenmenschlichen Beziehungen überzeugt. Mir ging das Ende etwas zu schnell und auch der unpassende Klappentext kann bei dem einen oder anderen Leser für Verwirrung sorgen, aber insgesamt kann ich verstehen, wieso Algis Budrys Werk aus 1960 zu den Klassikern dieses Genres zählt Vielen lieben Dank an den Heyne Verlag für das tolle *Rezensionsexemplar.

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  • Finger weg!

    Projekt Luna
    Litis

    Litis

    05. August 2016 um 13:06

    Das Cover:Ein Astronaut steht vor einem riesigen Labyrinth - kurz davor, es zu betreten. Ein beeindruckendes Gebilde, das zusätzlich neugierig auf die Geschichte macht. Und zumindest mit dem Klappentext überein stimmt...Die Story:Wenn der Klappentext gehalten hätte, was er verspricht, wäre das Buch ein spannender Zeitvertreib geworden. Leider geht es total an dem vorbei, was die Inhaltsangabe vorgibt. Kurz: absolut irreführend.Eigentlich beschäftigt sich "Projekt Luna" nur mit den Problemchen des Hauptprotagonisten Hawks, die sich auch noch wie ein langweiliger Auszug aus seiner Autobiografie lesen. Wirklich ärgerlich!Charaktere:Man wird mit oberflächlichen Charakteren konfrontiert, die so an den Leser herangeführt werden als müsste man sie längst kennen. Vermehrt wirken ihre Eigenschaften erzwungen und kreiert.Edward Hawks ist der Hauptcharakter. Seine Handlungen kommen für mich stellenweise so unerwartet, dass ich das Gefühl habe, ihn eigentlich das ganze Buch über nicht zu kennen. Er ist mal unberechenbar, dann wieder lieb und nett, dann unbeherrscht und anschließend verständnisvoll. Als hätte der Autor mehrere Charaktere zusammen gewürfelt. Außerdem ist sein Leben nur ein einziges Bla Bla und absolut schnarchig.Alles wird aus der Sicht von Hawks beschrieben. Für mich ist das aber total unsinnig, da Hawks nicht derjenige ist, der auf den Mond geht. So erfährt man fast rein gar nichts von dem, was auf dem Mond geschieht. Glanzleistung, Herr Budrys!Der Schreibstil:Was ich dem Autor positiv anrechnen muss, ist sein anschaulicher Erzählstil. Die bildliche Vorstellung fällt einem leicht.Negativ sind die unnatürlichen und überzogenen Dialoge. So spricht einfach niemand.Ende:Also ich muss sagen, das Ende birgt noch einmal eine Überraschung. Leider hat sie aber nicht wie eine Bombe bei mir eingeschlagen. Ich habe das Buch zugeschlagen und mich als Leser einfach nur ver...schaukelt gefühlt (ich benutze hier für die Wahrung der Ernsthaftigkeit nicht das Schimpfwort, obwohl ich es gern möchte).Fazit:Das ganze Buch ist eine Farce! Wenn ihr einen spannenden Sci-Fi-Roman auf dem Mond erwartet, lasst bloß die Finger davon. So zum Narren gehalten wurde ich schon lange nicht mehr. Vielen Dank!1 von 5 Isis'litis-fabelhafte-welt-der-buecher.blogspot.de

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  • Projekt Luna

    Projekt Luna
    Elizzy

    Elizzy

    30. July 2016 um 10:06

    ZusammenfassendWir bewegen uns im Jahr 1959, noch kein Mensch hat es bis dahin zum Mond geschafft. Doch Dr. Edward Hawks macht das möglich, der Physiker schickt immer wieder Menschen auf den Mond. Doch nicht etwa per Rakete, nein er hat ein hochentwickeltes Gerät erfunden, das den Menschen „kopiert“ und nur die Kopie auf den Mond teleportiert. So kann er das Labyrinth ähnliche Objekt auf dem Mond erforschen, doch die Erforschung dieses hat einen hohen Preis. Das Experiment hat nämlich einen Haken, die ersten Menschen starben bereits beim Versuch zurück zu kommen und weitere kamen zwar zurück wurden aber verrückt.Dr. Hawks muss sich auf die Suche machen, nach einem Mann, der keine Angst vor dem Tod hat und sich diesem Risiko stellen möchte. Sein Personalchef hat auf Anhieb auch den richtigen auf Lager; Al Barker. Doch dieser scheint ein eigenwilliger Charakter zu sein. Gemeinsam mit seiner Frau Claire lebt er in einer Villa hoch über der Stadt. Claire, die sich jedem Mann um den Hals wirft. Aus deren Charaktere man nicht schlau wird und die einem sowohl unnahbar als auch absolut reizend erscheinen kann. „Sam, wie kompliziert und schrecklich ist doch der menschliche Geist.“ S. 89Plötzlich entwickelt sich die Geschichte in eine vollkommen andere Richtung. Anstatt um die Erforschung des Mondes geht es um das Liebesdrama zwischen Clarie und ihren Männern. Es kommen weitere Charakteren hinzu, die den Lauf der Geschichte aber nicht vorwärts bringen.Und plötzlich findet man sich in einem Theaterstück mit endlosen Dialogen wieder. Man erfährt zwar viel über das Seelenleben der einzelnen Protagonisten, doch trotzdem kann man keine Beziehung zu ihnen aufbauen.Offen bleiben Fragen wie;Was hat es mit dem Labyrinth auf sich?Was ist mit Al passiert?Und ist Dr. Hawks wirklich so blitzgescheit wie er vorgibt zu sein? „Gehen Sie zum Mond, Barker. Sterben Sie dort. Und wenn Sie dann feststellen, dass Sie den Tod wirklich so lieben, wie Sie bisher geglaubt haben, sind Sie vielleicht der Erste, der normal genug zurückkehrt, um sich an mir rächen zu können!“ S.148Gefiel mir sehr Als ich mir den Rückentext durch las, war ich sehr gespannt auf mein erstes Science Fiction Buch, doch wirklich viel hatte es mit diesem Genre nicht zu tun. Doch dazu unten mehr. Schwer zu sagen was mir wirklich gut gefiel. Der Schluss war meiner Meinung nach ganz in Ordnung und hatte doch endlich etwas mit der Haupthandlung zu tun. Doch von einem Buch erwarte ich mehr als nur ein akzeptables Ende. „Es ist… ein bisschen wie ein Traum, wissen Sie? Kein Albtraum, nein – dort gibt es weder Schreckensgespenster noch Angstschreie noch etwas Ähnliches – aber… einfach Regeln und diese verrückte Logik. Alice im Wunderland mit Reisszähnen.“ S. 153Gefiel mir nicht Wo fange ich bloss an? Das Hauptthema; nämlich die Besichtigung des Labyrinths kam beinahe gar nicht vor. Jedes Mal, wenn es darum ging, wurde dieses nur leicht gestreift und teilweise sogar schlecht geredet. Viel mehr ging es um die Liebesbeziehung von Claire und Al beziehungsweise um die vielen Liebschaften die Claire wohl pflegt. Ausserdem wurde Elizabeth eingebaut, die ein paar Kapitel einnimmt und meiner Meinung nach überhaupt nichts mit der Handlung zu tun hat? Was ist sie für Hawks? Wieso besucht er sie immer wieder und „plötzlich“ liebt er sie? Dabei führen sie Gespräche an denen sie komplett aneinander vorbei reden.Seitenlange Dialoge schreckten mich ab und am Ende fast jeden Kapitels, hatte ich das Gefühl nicht weiter in der Geschichte gekommen zu sein. Ausserdem wurde ich mit den Charakteren gar nicht warm. Ich fand keinen sympathisch und konnte mich auch schlecht in die Handlung hinein versetzen.Was ich auch ganz furchtbar fand, war eine Stelle im Buch, in der Frauen als minderwertig bezeichnet wurden. Was ganz klar die Zeit, in der das Buch geschrieben wurde, widerspiegelt. „Ich konnte nicht begreifen, welchen Zweck diese vernunftbegabten Wesen erfüllten, die neben den Männern nur existierten.“ S. 196Für mich als Leser sind diese Punkte für das Buch vernichtend.Schreibstil & Cover Der Schreibstil war trotz Neuauflage meiner Meinung nach doch veraltet. Beziehungsweise nicht der Stil an sich, sondern die Art zu denken. Ausserdem waren die Dialoge einfach viel zu lang und man verlor schnell den Zusammenhang.Das Cover an sich gefällt mir richtig gut, ich finde es weckt auf jeden Fall meine Neugier. Durch den kleinen Mann vor dem Labyrinth fragt man sich sofort; Wo befindet er sich? Und wird er den Ausweg finden? Was verbirgt sich hinter den Mauern?Fazit Leider konnte das Buch meine Erwartungen gar nicht erfüllen und war ein totaler Leseflopp. Falls ihr euch aber selbst davon überzeugen wollt, könnt ihr dies natürlich gerne tun. Dies ist nur meine persönliche Meinung und es kann sein, dass ich das Buch komplett falsch interpretiere und ein anderer sehr viel Freude damit hat. Und das ist eben auch das tolle an Bücher; keiner liest das gleiche Buch!BewertungBuchlänge ♥♥ (2/5)Schreibstil ♥♥ (2/5)Botschaft ♥ (1/5)Lesevergnügen ♥ (1/5) Vielen Dank an Bloggerportal und den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar!Hier geht es zur Leseprobe.Hier könnt ihr das Buch kaufen.

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  • Leider eher eine schlechte Soap Opera statt Science Fiction

    Projekt Luna
    pattyliest

    pattyliest

    25. July 2016 um 12:38

    INHALT Zum ersten Mal werde ich an dieser Stelle nicht meine persönliche Inhaltsangabe verfassen, sondern auf den Klappentext des Verlages zurückgreifen. Dieses Vorgehen hat einen ganz bestimmten Grund, welchen ich im nächsten Punkt genauer erläutern werde. "Auf der Oberfläche des Mondes steht ein Labyrinth. Dieses offenbar von Aliens hinterlassene Artefakt stellt die Menschen vor ein gewaltiges Rätsel. Wer war diese fremde Zivilisation? Warum hinterließ sie dieses eigenartige Gebilde auf dem Mond? Und was verbirgt sich in seinem Inneren? Doch so leicht gibt das Labyrinth seine Gehemnisse nicht preis - jeder, der es betritt, stirbt einen grauenvollen Tod. Für den brillianten Wissenschaftler Edward Hawks beginnt die größte Herausforderung seines Lebens: die Intelligenz einer fremden Spezies zu entschlüsseln" (Quelle: Heyne Verlag) MEINUNG Der Klappentext hat mich fasziniert. Es blieben leider viele Punkte aus und die tatsächliche Inhaltsangabe wäre doch etwas banaler ausgefallen. Denn das geheimnisvolle Labyrinth einer fremden Zivilisation lernt der Leser auf nur wenigen Seiten am Ende genauer kennen. Zuvor wird es zwar erwähnt, aber man erfährt eben nicht mehr als der Klappentext bereits verrät. Die Auflösung dieses Rätsels steht wahrlich nicht im Vordergrund, sondern dient nur als Kunstgriff, um eine eher langweilige Soap Opera als Science Fiction verkaufen zu können. Das Entschlüsseln einer fremden Spezies blieb sogar gänzlich aus. "Der Mensch ist ein Phönix, der sich aus seiner eigenen Asche erheben muss, denn er hat im gesamten Universum nicht seinesgleichen. Wenn der Wind die Asche verweht, dann ist der Phönix für immer tot." ~ S. 107 Leider kommt die Science Fiction im gesamten Buch etwas kurz. Viel mehr Aufmerksamkeit bekommt die zwischenmenschliche Beziehung diverser Charaktere und die Frage was einen echten Mann ausmacht. Diese Momente sind geprägt durch lange Monologe und langweilige Gespräche. Mir fehlte hier einfach die Spannung. Hawks neues Versuchskaninchen heißt Al Barker. Er ist eine todesmutiger Kandidat, der den Nervenkitzel sucht. Somit hat der Wissenschaftler seinen Wunschprobanden gefunden, da er einen Kandidaten benötigt, der keine Angst vor dem Tod hat und im Anblick dessen nicht verrückt wird. Um sein Projekt vorwärts zu bringen, nimmt er ständige Provokationen in Kauf. Die beiden sind wie Feuer und Eis und jeder meint sein Revier markieren zu müssen. Hinzu kommt Barkers kokette Frau, die mit jedem Mann spielt und verführt. Da wäre passenderweise auch noch der dicke Personalchef, der sich gerne verführen lässt. Die Entwicklung dieser Charaktere war konfus und nicht nachvollziehbar, sodass mich das Ende dieser seltsamen Beziehung unglaublich gestört hat. "Es ist... ein bisschen wie ein Traum, wissen Sie? Kein Albtraum, nein - dort gibt es weder Schreckensgespenster noch Angstschreie noch etwas Ähnliches - aber ... einfach Regeln und diese verrückte Logik. Alice im Wunderland mit Reißzähnen." ~ S. 153 Immerhin war ein wenig Platz für einige Grundkonzepte der Science Fiction, die mir ganz gut gefallen habe - auch wenn ich mir etwas völlig anderes vorgestellt habe. Die Menschheit ist Ende der 50er Jahre noch nicht so weit, um auf den Mond zu fliegen. Alternativ hat der brilliante Wissenschaftler Edward Hawks eine andere Möglichkeit gefunden das Space Race zu gewinnen. Teleportation heißt das Zauberwort. Um das Labyrinth zu betreten werden Freiwillige auf den Mond übermittelt und der Körper auf der Erde bleibt als eine Art Klon zurück, welcher mit seinem Ich auf dem Mond für eine bestimmte Zeit durch eine Art Telepathie verbunden ist. Sie finden heraus, dass das Labyrinth gewisse - ja geradezu unsinnige - Regeln hat. Sobald ein Proband stirbt, kann die Todesursache als neu entdeckte Regel niedergeschrieben werden. Die auf der Erde zurückgebliebenen Körper haben ihren eigenen Tod auf dem Mond miterlebt und die meisten werden durch dieses Wissen verrückt oder sterben. Theoretisch also ein genialer Science Fiction-Plot. Für mich hätte dieser einen größeren Stellenwert verdient. Denn besonders das Ende und der tatsächliche Gang durch das Labyrinth hat mir wirklich gut gefallen - schade, dass es nach nur sechs Seiten bereits vorbei war. Denn der Kampf ums Überleben hatte Spannung und ein wenig etwas von der Sendung Ninja Warrior. Wie habe ich das Buch erhalten? Entdeckt habe ich das Buch vor einer gefühlten Ewigkeit auf dem Bloggerportal und vor Kurzem dann auch tatsächlich angefragt. Vielen Dank an dieser Stelle an das Bloggerportal von Random House. Warum habe ich das Buch gelesen? Ich hatte Lust auf ein gutes Science Fiction Buch. Was liegt da näher als ein Klassiker, welcher als Meisterwerk der Science Fiction verkauft wird? Ein geheimnisvolles Labyrinth auf dem Mond? Klang vielversprechend. FAZIT Dieses Buch zieht sich leider sehr und ich war die letzte Seite erreicht zu haben. Viel langweilige Gerede und psychologische Belanglosigkeiten, die für mich in einem Sci-Fi Abenteuer nicht die Oberhand gewinnen dürfen. Auch wenn dieser Roman, der wohl bekannteste von Algis Budrys ist, hat er für mich nicht den Titel als eines der Meisterwerke der Science Fiction verdient und ich blieb enttäuscht zurück. Rezension erschienen auf Das Bücherchamäleon

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  • Du erwartest einen spannenden Sci-Fi-Roman? Dann lass die Finger von diesem Buch!

    Projekt Luna
    PollyMaundrell

    PollyMaundrell

    23. July 2016 um 12:54

    Auf der Oberfläche des Mondes steht ein Labyrinth. Dieses offenbar von Aliens hinterlassene Artefakt stellt die Menschen vor ein gewaltiges Rätsel. Wer war diese fremde Zivilisation? Warum hinterließ sie dieses eigenartige Gebilde auf dem Mond? Und was verbirgt sich in seinem Inneren? Doch so leicht gibt das Labyrinth seine Gehemnisse nicht preis - jeder, der es betritt, stirbt einen grauenvollen Tod. Für den brillianten Wissenschaftler Edward Hawks beginnt die größte Herausforderung seines Lebens: die Intelligenz einer fremden Spezies zu entschlüsseln. Eines Abends im Jahr 1959 saßen drei Männer in einem Zimmer um einen Tisch. Die Amerikaner entdecken auf der Rückseite des Mondes ein Gebilde, das von Aliens zu stammen scheint. Da man noch keine "echten" Menschen zum Mond schicken kann, entwickeln Wissenschaftler eine Art Beamer, die eine exakte Kopie der Menschen auf dem Mond erscheinen lässt, während das "Original" auf der Erde verbleibt. Das Labyrinth ist tödlich und es braucht viele Versuche nach und nach immer wieder ein kleines Stückchen zu erkunden, bevor die Kopie erneut stirbt. Die bisherigen Freiwilligen sind alle wahnsinnig geworden und haben den ewigen Tod einfach nicht ertragen können. Die letzte Hoffnung für die Mission ist Barker - exzentrisch, größenwahnsinnig und todessehnsüchtig. Also der perfekte Mann! Tja was soll ich sagen? Dieses Buch war mein erstes "echtes" Sience-Fiction Werk. Der Klappentext klang irre spannend und ich habe mich auf eine wahnsinnig interessante Geschichte auf dem Mond gefreut. Bekommen habe ich allerdings eher gähnende Langeweile. Die meiste Zeit über spielt diese Geschichte auf der Erde und ist geprägt von elendig langen Beschreibungen, Dialogen und Diskussionen zwischen den Charakteren, die alles andere als spannend waren. Das Labyrinth und der Mond wurden viel zu selten und viel zu kurz nur mal eben angerissen und die Geschichte dahinter in einer winzigen Hau-Ruck-Aktion nebenbei erwähnt. Zu spät, zu wenig - nicht gut! Ich weiß nicht warum auf dem Cover "Meisterwerke der Science-Fiction" steht, denn das war es für mich leider nicht. Man hätte so viel aus der Geschichte machen können, doch Algis Burys hat sich leider in Belanglosigkeiten verrannt. Eine Idee, die wirklich viel Potential gehabt hätte, aber leider in die Hose gegangen ist. Möglicherweise ist es einfach nicht mehr zeitgemäß, oder aber auch schon früher nicht so der Brüller gewesen. Schade! Ich hatte mir so viel davon erhofft. Schaut doch auch mal auf meinem Blog vorbei :-)

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  • Rezension zu "Projekt Luna" von Algis Budrys

    Projekt Luna
    rallus

    rallus

    27. September 2010 um 13:12

    Ein ungewöhnliches Buch, auf dem Mond wird ein Ausserirdisches Labyrinth entdeckt, doch jeder der diese erkundet stirbt eines grausamen Todes.
    Nun werden Doppelgänger dorthin geschickt die in telepathischen Kontakt mit Al Barker stehen, nur er kann den andauernden "Tod" aushalten und letztendlich das Labyrinth entschlüsseln.
    Spannendes und kniffliges Buch.