Ali Eskandarian Die goldenen Jahre

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Inhaltsangabe zu „Die goldenen Jahre“ von Ali Eskandarian

Ein Amoklauf in Brooklyn. Unter den Toten: der Sänger und Songwriter Ali Eskandarian. Geblieben sind seine Musik und dieser Roman, den er kurz zuvor einem Freund anvertraut hatte. Brutal und zärtlich, wahrhaftig, poetisch und unverbraucht schreibt Eskandarian darin von seinem Leben am Rande des Abgrunds. Alis Leben ist ein Tanz auf dem Vulkan. Mit seinen Freunden bewohnt er ein leerstehendes Fabrikgebäude in Brooklyn. Sie feiern gemeinsam, teilen sich Drogen und Frauen und vor allem machen sie zusammen Musik. Aber Ali, der ein paar Jahre älter ist als die anderen, weiß, dass das für ihn nicht alles sein kann. Er weiß, was Liebe ist - und was es heißt, sie wieder zu verlieren. Und er weiß, dass ihn schon die Emigration aus dem Iran, als er noch ein Kind war, für immer für ein bürgerliches Leben verdorben hat. Er beginnt zu schreiben, um herauszufinden, worum genau er eigentlich trauert. Auch weil »Die Goldenen Jahre« vom Lebensgefühl einer verlorenen Generation erzählt, hat es das Zeug zu einem Kultbuch. Es geht um Sex & Drugs & Rock'n'Roll – noch mehr aber um die Einsamkeit in der Metropole, um die Heimatlosigkeit des Emigranten, um Lust und Qual des Lebens am Limit. Der gewaltsame Tod des Autors lässt seinen stark autobiographischen Roman geradezu prophetisch wirken - aber Gänsehaut bekommt man bei der Lektüre dieses eindringlichen Manifests eines wunderbaren Künstlers in jedem Fall.

"Ich denke, es könnte der große iranisch-amerikanische Roman werden.“

— JulesBarrois

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  • Poetisch, lyrisch, authentische, frisch und brutal

    Die goldenen Jahre

    JulesBarrois

    09. November 2015 um 10:06

    Die goldenen Jahre - Ali Eskandarian (Autor), Robin Detje (Übersetzer), 208 Seiten, Berlin Verlag (9. November 2015), 20 €, ISBN-13: 978-3827012661 Am 11. November 2013 wurden in Brooklyn Ali Salehezadeh, der Manager der Band Yellow Dogs, einer iranischen Punkband erschossen. Weiterhin ihr Gitarrist Soroush Farazmand und der Schlagzeuger Arash Farazmand. Ebenfalls erschossen wurde Ali Eskandarian, ein Musikerfreund, der nicht Teil der Band war. Erschossen von einem 29-jährigen verärgerten Musiker, Ali Akbar Mohammed Rafie (auch als Raefe Akhbar bekannt). Sänger Ali Eskandarian hatte gerade seinen Roman „Golden Years“ abgeschlossen. Ein Roman im Stil „On-the-Road“, ein großer Punk-Beat-Roman. Es ist die Geschichte einer Gruppe von iranischen Musikern in den Zwanzigern und unserem Erzähler, in den Dreißigern, der im Bann des großen amerikanischen Beats ist und Visionen von alten assyrischen Futurismus hat. Hungrig und arm, hüpfen von Bett zu Bett und von Liebhaber zu Liebhaber, die Charaktere in „Die goldenen Jahre“ sind Romatiker, die im Exil leben und Rock'n'Roll ist ihre Religion. Zwei Jahre vorher hatte Ali Eskandarian an den Mann geschrieben, von dem er hoffte, dass er sein Verleger werden würde. Er würde einen Roman über sich selber schreiben, einen Roman über den Einwanderer, das Kriegskind, den Rock`n ´Roller, den Künstler, der versuche in einer modernen Welt zu leben, die er ärgerlich und berauschend empfinde. Es gehe um Rebellion, um politisches Engagement, um das Schreiben, um „Sex, Drugs and Rock'n'Roll" Entstanden ist ein semi-autobiographischer Roman. Eskandarian schreibt, über die ersten 10 Jahren des 21. Jahrhunderts, und das Leben in Williamsburg, und das Leben on tour als Musiker. Er zeichnet das Erwachsenwerden und das sich Selber-Finden eines jungen Einwanderers, die Einsamkeit, die Heimatlosigkeit und er verleiht seiner Trauer eine Stimme. Es ist mehr als eine klassische Coming-of-Age-Geschichte. Es ist die Geschichte der Jugend, der Hoffnung, der Desintegration und der Regeneration. Ali Eskandarian schreibt poetisch, lyrisch, authentische, frisch und brutal. Er zeichnet sehr überzeugend die sensiblen und zerbrechlichen Charaktere von Menschen, die ihr Land verlassen, alles zurücklassen und sich fragen: „Was willst du noch?“ Er lässt in rasendem Tempo, wie ein Punk-Beat, dunkle Stunden, die Gemeinschaft der Musiker, Freundschaften, Liebschaften, harte Arbeit, die eigene Kultur, die geteilten Träume, real und voller Leben auferstehen. Leidenschaftlich, intensiv und schnell schreibt der "Bob Dylan des Iran" seinen Roman, von dem er im Vorfeld selber sagte: "Ich denke, es könnte der große iranisch-amerikanische Roman werden.“ Hier geht es direkt zum Buch auf der Seite des Berlin Verlages: http://www.berlinverlag.de/buecher/die-goldenen-jahre-isbn-978-3-8270-1266-1 Fragen Sie in Ihrer örtlichen Buchhandlung nach diesem Buch. Wenn Sie in meiner Gegend „Landkreis Merzig-Wadern“ leben, dann wenden Sie sich an die Rote Zora: http://www.rotezora.de

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