Ali Harris

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Ein Weihnachtswunder zum Verlieben

Ein Weihnachtswunder zum Verlieben

 (42)
Erschienen am 21.09.2012
Der erste letzte Kuss

Der erste letzte Kuss

 (26)
Erschienen am 21.12.2015
Ein Tag für ein neues Leben

Ein Tag für ein neues Leben

 (12)
Erschienen am 16.01.2017
Ein Weihnachtswunder zum Verlieben: Roman

Ein Weihnachtswunder zum Verlieben: Roman

 (6)
Erschienen am 12.10.2012
Ein Tag für ein neues Leben: Roman

Ein Tag für ein neues Leben: Roman

 (2)
Erschienen am 16.01.2017
Miracle on Regent Street

Miracle on Regent Street

 (2)
Erschienen am 10.11.2011
The First Last Kiss

The First Last Kiss

 (1)
Erschienen am 17.01.2013
UNTITLED ALI HARRIS 3 PA

UNTITLED ALI HARRIS 3 PA

 (0)
Erschienen am 16.01.2014

Neue Rezensionen zu Ali Harris

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Diary-of-a-Booklovers avatar

Rezension zu "Der erste letzte Kuss" von Ali Harris

Abgebrochen - Für mich leider der reinste Aufreger
Diary-of-a-Booklovervor einem Jahr

Heute schreibe ich für euch anstelle einer Rezension erstmals einen Beitrag über ein nicht zu Ende gelesenes Buch. Das kommt bei mir eigentlich nie vor, denn auch wenn mir eine Lektüre nicht so gut gefällt, lese ich sie trotzdem zu Ende, um mir eine begründete Meinung bilden zu können.

Bei dem Roman, den ich euch heute vorstellen möchte, habe ich lange mit mir gerungen, es aber einfach nicht über mich gebracht, mich noch weiter darüber aufzuregen, denn ich kam mit Der erste letzte Kuss von Ali Harris leider überhaupt nicht klar.


Inhalt in einem Satz
In diesem Buch begleiten wir über Jahre hinweg die Protagonisten Molly und Ryan durch die unterschiedlichsten Phasen ihrer Beziehung.


Darum habe ich das Buch abgebrochen

Schon meine kümmerliche Inhaltsangabe lässt vermuten, dass es hier eigentlich keine zentrale Geschichte gibt. Wir begegnen dem Pärchen ausschnittweise von ihrem ersten bis zum letzten gemeinsamen Tag. Erzählt wird aus Mollys Sicht, die auf die gemeinsamen Jahre zurückblickt und dabei einzelne Erinnerungsfetzen preisgibt.

Hier sind wir auch schon bei einem der Hauptprobleme. Die Zeitsprünge sind völlig konfus und knüpfen kaum aneinander an. Mal springen wir drei Jahre zurück, dann drei Tage, danach wieder in die Gegenwart, vier Jahre zurück, von dort aus noch eine Woche weiter vor, und dann noch mal mitten dazwischen, und das Schlimme: was in all diesen Kapiteln passiert, ist oftmals irrelevant für die Story und sagt nicht viel aus.

Noch schlimmer fand ich aber die Kapitel, in denen wirklich Handlung stattfindet. Denn diese besteht - wenn wir nicht gerade in Kitsch und überzogenen Klischees versinken - oftmals darin, dass die permanent unzufriedene Molly sich einfach unglaublich selbstsüchtig und sprunghaft verhält. Eine Szene möchte ich euch kurz als Beispiel erzählen. Wenn ihr nicht gespoilert werden wollt (wobei hier Spoilern sowieso kaum möglich ist), überspringt die nächsten beiden Absätze am besten.

Molly und Ryan leben seit einer Weile zusammen und es hat sich eingespielt, dass der stets liebevolle und nachsichtige Ryan ihr ein tolles Abendessen kocht. Eines Tages kommt sie nicht nach Hause und er ruft an, um nachzufragen, was los ist. Sie hat vergessen, ihm von der Weihnachtsfeier ihrer Redaktion zu erzählen. So weit, so gut.

Allerdings reagiert Molly auf Ryans Anruf völlig unreif. Sie regt sich maßlos darüber auf, dass Ryan sie ja niemals Spaß haben lässt, woraufhin sich ihr Mann vor Schreck schmerzhaft am Kochtopf verbrennt und Molly sich darüber erst einmal kaputtlacht. Dann legt die Gute einfach auf und geht wild mit ihrem Arbeitskollegen herummachen, was sie mit konfusen feministischen Gründen rechtfertigt. Ohne auch nur einen Gedanken an den (emotional und nun auch körperlich) verletzten Ryan zu verschwenden.

Und dies ist nur einer von vielen Momenten, in denen mich Molly in den Wahnsinn getrieben hat. Im Nachhinein allerdings beschreibt sie, wie sehr sie es bereut, ihre ach so glückliche Beziehung nicht mehr wertgeschätzt zu haben und dass sie ihn ja unendlich geliebt hat - allerdings konnte ich der Autorin davon kein Wort mehr abkaufen, nachdem Molly in der gemeinsamen Zeit niemals mit irgendetwas zufrieden war.

Ich weiß einfach nicht, was Ali Harris ihren Lesern mit diesem Buch sagen will, denn bei mir blieben nur negative Botschaften hängen - wie, dass die große Liebe im Laufe der Zeit sowieso vorübergeht. Nach den ersten vielversprechenden Kapiteln hinterließ nach einer Weile jedes weitere Wort nur noch ein schlechtes Gefühl bei mir. Bei einem weiteren Seitensprung der lieben Molly konnte ich es auf Seite 275 dann einfach nicht mehr ertragen und habe das Ganze abgebrochen.

Die zweite Hälfte habe ich dann noch grob überflogen, um herauszufinden, ob ich dem Buch unrecht tue und sich alles noch aufklärt. Als Ryan dann aber einen Schicksalsschlag erleidet und Molly wieder nur in Selbstmitleid versinkt, anstatt auch nur eine Sekunde in Betracht zu ziehen, wie es Ryan damit geht (in etwa so: Oh Mist, mein Mann ist totkrank - jetzt darf ich bestimmt nie gereizt sein und muss mich sogar um ihn kümmern, während es alle anderen Frauen ja viel besser haben als ich), hat es mir entgültig gereicht.

Sicher gab es in Der erste letzte Kuss auch gelungene Apekte. Ich würdige die Arbeit, die die Autorin in einen so ausführlichen Roman gesteckt haben muss, und finde auch die Idee, die Aufs und Abs eines Beziehungsalltags auf längere Frist zu begleiten, gar nicht schlecht. Doch all das wurde für mich von den nervenaufreibenden Aspekten überstrahlt. Deshalb von mir leider keine Empfehlung…

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Gelindes avatar

Rezension zu "Ein Tag für ein neues Leben" von Ali Harris

Ein Tag für ein neues Leben
Gelindevor einem Jahr

Ein Tag für ein neues Leben, von Ali Harris


Inhalt.
Bea, gerade mal 30, geht auf den Traualtar zu.
Vor diesem wartet der gutaussehende und sehr wohlhabende Adam.
Doch ist er wirklich der Richtige?

Als sie unter ihren Hochzeitsgästen Kieran sieht, ihre erste große Liebe, mit der sie immer noch ein unausgesprochenes Geheimnis verbindet, kommen Bea Zweifel!
Sie stolpert, stürzt und verliert ihr Bewusstsein.

Als sie wieder erwacht, durchlebt sie plötzlich zwei ganz unterschiedliche Leben.

Was wäre wenn….

Meine Meinung:
Ein wirklich unglaubliches Buch.
Es hat mich wie auf einer Achterbahn hin und her gezogen.
Der Anfang war spannend und hat mich neugierig gemacht, dann wurde es etwas zäh, ab der Mitte hat es mich unwahrscheinlich angesprochen und es gab viele Textpassagen, die ich auch auf mich und mein Leben übertragen konnte.
Was wäre wenn…
Wer hat sich diese Frage bei den vielen Entscheidungen die täglich auf uns eintreffen nicht auch schon gestellt. Und dann werden viele Möglichkeiten durchgespielt und am Ende denkt man, man hat alles falsch gemacht und fühlt sich für alles „schuldig“ und verantwortlich.
Hier bemerken wir, dass dem gar nicht so ist.

Zitat: Wir können unser Leben damit verschwenden, uns zu fragen, ob wir die richtige Entscheidung getroffen haben, oder wir können sie akzeptieren. Wir können aufhören, auf die anderen Wege zu blicken, und einfach unserem inneren Kompass folgen.

Ein Satz den ich mir groß ausgedruckt habe.

Ansonsten ist das Ganze in eine schöne Liebesgeschichte eingewoben.

Was ich noch besser gefunden hätte:
Wenn die beiden unterschiedlichen Geschichten in einem unterschiedlichen Schriftbild gedruckt worden wäre.
Es war für mich nicht immer einfach zu merken in welcher von beiden ich mich denn jetzt befinde.


Mein Fazit:
Ein interessantes Buch für das ich gerne eine Leseempfehlung ausspreche und 4 Sterne vergebe.

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federmaedchensfederlands avatar

Rezension zu "Ein Tag für ein neues Leben: Roman" von Ali Harris

Zwei Leben - Ein Schicksal
federmaedchensfederlandvor einem Jahr

Zur Zeit bin ich wirklich total im romantische Frauenroman-Rausch, denn inzwischen ist es schon das zweite Buch, dass ich aus diesem Genre lese und es warten noch ein paar mehr im Regal. Aber um die soll es jetzt auch gar nicht gehen, sondern um diesen Schatz!! Und das ist Ein Tag für ein neues Leben in der Tat.
In was hab ich mich zu erst verguckt?! Das Cover? Den Klappentext? Den Titel? Ich glaube, dass es der Titel war, der mich wirklich sehr angesprochen hat und der mir (aus meiner momentanen Situation heraus) irgendwie aus der Seele spricht. Der Titel weckt Sehnsüchte, Träume und den Wunsch nach Neubeginn, also alles worum es letztenendes auch in dem Buch ging. Das Cover im übrigen hat seine Wirkung auch nicht verfehlt, denn der Kontrast zwischen dem Knatschpink und dem warmen Gelborange haben mich direkt in ihren Bann gezogen. Ein wirklich wunderschönes Cover, dass ich definitiv auch in meinem Regal stehen haben möchte und nicht nur in der digitalen Form.

Die Geschichte beginnt und wir befinden uns mitten auf der Hochzeit von Bea Bishop, die, wie es den Anschein hat, sich endlich dazu durchringen konnte ihren Verlobten zu heiraten. Zu diesem Zeitpunkt alles schön und gut, aber schon im ersten Kapitel wird der Leser in der Zeit zurück katapultiert und findet sich ein ganzes Jahr in der Vergangenheit wieder. Auch diesmal ist er zu Gast auf einer Hochzeit und auch diesmal ist Bea die Braut, doch alles läuft etwas anders als man es sich ausmalt. Denn bis zum "in guten wie in schlechten Zeiten" kommen wir gar nicht. Bea tut das, was der Horror eines jeden Bräutigams ist. Während sie auf Adam Hudson zuschreitet, der Hochzeitsmarsch im Hintergrund spielt, erblickt sie in der Masse ein Gesicht, dass sie schon lange lange Zeit nicht mehr gesehen hat und es eigentlich für immer aus ihrem Leben versucht hat zu verbannen. Sie erblickt Kieran - ihre erste große Liebe! Und mit einem Mal bricht alles über der jungen Frau zusammen und sie flieht vor der Vergangenheit, vor der Zukunft und vor sich selbst.

Ab diesem Punkt beginnt das Buch sehr sehr spannend zu werden und ich hatte wirklich Probleme (wenn man das jetzt wirklich als "Problem" bezeichnen kann), das Buch wegzulegen. Am liebsten hätte ich es in einem Rutsch durchgelesen, durchgefressen, eingesogen!! Die Art und Weise, wie das Leben für Bea nach diesem katastrophalen Nicht-Hochzeitstag weiterging, ist so fantastisch und mitreißend. Ali Harris erzählt zwei Geschichten, nämlich die von Bea Bishop, die ihren Freund vor dem Altar stehen gelassen hat, die nach und nach beginnt ihre Vergangenheit aufzuarbeiten. Der bewusst wird, was sie in ihrem Leben wirklich will und was nicht, wen sie will und braucht und wer eigentlich nur Ballast ist. Und Ali Harris erzählt auch die Geschichte von Bea Hudson, die ihren Adam geheiratet hat, mit ihm das Abenteuer Ehe beginnt und sich bald mit der Vergangenheit auseinandersetzen muss. Die sich fremd fühlt in der Welt, in der sie nun lebt und die Verbindung zu sich selbst immer weiter verliert. Zwei Leben, die auf den gleichen Parametern basieren, aber komplett unterschiedlich zu verlaufen scheinen, aber witzigerweise oder vielleicht auch durch das Schicksal berührt, irgendwie doch zum selben Punkt in der Zukunft führen. Ich finde diese Idee wahnsinnig faszinierend, denn im Grunde zeigt die Geschichte von Bea, dass manche Entscheidungen im Leben notwendig sind um sich weiter zu entwickeln und das manchmal die richtigen Menschen da sind, aber der Zeitpunkt einfach der Falsche ist! (Ja ich stehe auf diesen ganzen Schicksalskram, merkt man das etwa!?) Auch der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen, flüssig, unkompliziert und auf den Punkt! Die Bilder sind mir gerade zu zugeflogen und ich konnte mich unheimlich gut in beide Versionen von Beas Leben hineinversetzen.

Wieder einmal habe ich mir ein Buch ausgesucht, bei dem mir auch das wirklich tragische Thema gefällt, denn in der heutigen Gesellschaft wird das Thema "Depression" immer noch wie ein Tabu behandelt. Ich weiß, dass es sich in den letzten Jahren stark gebessert hat und es inzwischen wesentlich mehr Anlaufstellen für Betroffene gibt, aber nach wie vor haben Menschen, die an einer Depression erkrankt sind, Hemmungen offen damit umzugehen, weil man nie weiß, wie das Umfeld reagiert. Verständnis? Ablehnung? Das Buch schildert (natürlich in einer schon sehr dramatischen Weise) das Leben mit einer solchen Erkrankungen, wie das Umfeld reagiert, wie der Betroffene selber reagiert und wie machtlos er sich manchmal fühlt. Besonders schön finde ich die Parallele zu den einzelnen Monaten und ihrem Jahresverlauf, die durch die Briefe von Beas Vater gezogen werden.

Auch die Figuren haben mir wahnsinnig gut gefallen. Bea in ihrer Doppelrolle, als die tragische Figur, die einerseits anfangs mutwillig wegen einem anderen Mann ihre Hochzeit boykottiert und davon rennt um sich schließlich selbst zu finden und andererseits sich durch die Hochzeit hinter einer Maske versteckt, die nicht ihrer Persönlichkeit entspricht und immer wieder an ihre Grenzen getrieben wird bis es schließlich eskaliert. Aber auch Adam hat in beiden Versionen von Beas Leben mit sich selbst und seinen Entscheidungen zu kämpfen. Er sieht sich mit der Rolle als erfolgreicher Geschäftmann konfrontiert, die er von seinem Vater auferlegt bekommen hat, aber ob er wirklich glücklich ist steht auf einem anderen Stern. Und auch Kieran, der all das erst ins Rollen gebracht hat, hat in beiden Varianten ein schweres Päckchen zu tragen und sucht eigentlich nichts weiter als Absolution. 

Fazit

Ein Tag für ein neues Leben hat mich von anfang an überzeugt!! Ich habe es verschlungen und jedes einzelne Wort aufgezogen. Es war so schade (aber auch irgendwie sehr schön) als das Buch dann zu Ende war, denn ganz ehrlich hätte ich mir keine bessere Entwicklung bis zum Happy End ausdenken können!! Definive Leseempfehlung!!!

An dieser Stelle möchte ich mich noch bei Random House, blanvalet und dem Bloggerportal für dieses tolle Rezensionsexemplar bedanken!!

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