Ali Lewis

 3.5 Sterne bei 17 Bewertungen

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Es wird schon nicht das Ende der Welt sein

Es wird schon nicht das Ende der Welt sein

 (16)
Erschienen am 11.02.2013
Everybody Jam

Everybody Jam

 (1)
Erschienen am 01.07.2014

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Rezension zu "Es wird schon nicht das Ende der Welt sein" von Ali Lewis

Rezi "Es wird schon nicht das Ende der Welt sein"
wannabewriterinvor 2 Jahren

Es wird schon nicht das Ende der Welt sein.« – Als die Backpackerin Liz als Haushaltshilfe nach Timber Creek kommt, auf eine Farm im australischen Outback, geht erstmal einiges schief. Doch verfärbte Wäsche und verbrannter Toast sind Nichtigkeiten gegen eine schwangere Teenagertochter und den tragischen Unfall, der die Dawson-Familie einfach nicht loslässt. 

Der 13-jährige Danny Dawson wehrt sich zunächst mit Händen und Füßen gegen die Neue, die alles durcheinander bringt, doch am Ende ist es die unbekümmerte Liz, die seine Familie aus ihrer Schockstarre reißt …

Danny versucht im Laufe des Buches den schmerzhaften Tod seines verstorbenen Bruders zu verarbeiten. Im Buch begleiten die Leser Danny in seinem Leben ohne seinen geliebten großen Bruder, er lernt, dass auch ohne ihn das Leben schöne Seiten hat und dass das Leben einen Sinn hat. Zum ersten mal darf er beim Viehauftrieb mithelfen und alles das tun was auch die Erwachsenen machen. Er zieht sein kleines Kamel groß und freundet sich mit der Haushaltshilfe Liz an.

Mir persönlich hat das Buch gut gefallen, da es eine Abwechslung zu den Mädchenromanen war, trotzdem steckt in dem Buch etwas viel tiefer Gehendes. Lewis schreibt mit großen Liebe zum Detail, obwohl mir z. B beim Rinderschlachten ein bisschen weniger Details besser gefallen hätte. Hier und da fehlt es etwas am Außergewöhlichen. Dennoch ist es ein tolles Buch und wer sich für Tiere, tiefere Themen und Australien begeistert, für den ist es ein perfektes Buch.
Dieser Roman erhält von mir 5 von 5 Sternen

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Rezension zu "Es wird schon nicht das Ende der Welt sein" von Ali Lewis

Rezension zu "Es wird schon nicht das Ende der Welt sein" von Ali Lewis
Moenavor 7 Jahren

Das Leben auf einer Rinderfarm in der australischen Wüste ist alles andere als einfach für den dreizehnjährigen Danny. Seit dem tragischen Unfall seines Bruders läuft alles aus dem Ruder. Zu allem Überfluss kehrt die gerade einmal vierzehnjährige Sissy schwanger aus dem Internat zurück und will den Vater des Kindes nicht preisgeben. Und als wäre das alles nicht schon turbulent genug, stellen Dannys Eltern auch noch die völlig unfähige Backpackerin Liz als Hausmädchen ein, das alles durcheinander bringt. Halt gibt dem Jungen nur Buzz, das kleine Kamel, um das er sich kümmert.
Als der jährliche Viehauftrieb in einer Katastrophe zu enden droht, muss die Familie zeigen, dass sie trotz aller Probleme zusammenhält.

Auf dieses Buch bin ich in der Buchhandlung aufmerksam geworden, da das Cover auffällt und mir der Klappentext zusagte. Nach dem Lesen bin ich der Meinung, dass der Originaltext nicht ganz dem Inhalt des Buches entspricht, aber diesen zusammenzufassen, ist auch nicht gerade leicht. Im Buch werden sehr viele verschiedene Konflikte besprochen, doch ein zentrales Thema lässt sich nur schwer finden.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht des dreizehnjährigen Daniel Dawson, von allen Danny genannt, der mit seinen Eltern, seinen Schwestern Sissy und Emily und den diversen Angestellten auf der Rinderfarm Timber Creek lebt. Sprache und Schreibstil sind sehr einfach gehalten und bieten keinen besonders hohen Anspruch. So liest sich das dünne Buch sehr leicht und schnell weg. Ich hatte dabei allerdings oft einen viel jüngeren Erzähler vor Augen und keinen dreizehnjährigen Jungen.

Dass in der Familie vieles aus dem Ruder läuft, bekommt man als Leser sehr schnell mit. Gleich auf der ersten Seite wird man in Dannys Gedanken geworfen und mit der Schwangerschaft der Schwester konfrontiert. Danny ist das alles gar nicht recht. Er ist sauer auf Sissy und wirft ihr vor, dass sie mit dem Baby alles kaputt machen würde. Denn seit sich alles nur noch um Sissy und das Baby dreht, scheint der Unfall des älteren Bruders Jonny in Vergessenheit zu geraten. Danny scheint der Einzige zu sein, der noch an Jonny denkt, während das Thema vom Rest der Familie lieber totgeschwiegen wird, was Danny sehr belastet. Auch die Frage, wer der Vater von Sissys Baby ist, bringt regelmäßig Streit und Unruhe in die Familie.

Die Vorkommnisse um das neue Hausmädchen Liz, die von Danny nur "die Pommie" genannt wird, sind teilweise recht unterhaltsam. Die britische Backpackerin hat von nichts Ahnung und sorgt damit für einige Turbulenzen. Allerdings wird sie von Danny durchweg als ziemlich doof hingestellt, was auf Dauer ein wenig eintönig sein kann.

Doch Danny ist auch aufgeregt: Es ist sein letztes Jahr auf der Farm, bevor er den Unterricht im Internat besuchen wird, das sich viele Meilen weit weg in der nächsten Stadt befindet. Außerdem will er in diesem Jahr mit seinem Vater und den Männern beim Viehauftrieb dabei sein und muss nebenbei auch noch das kleine Waisenkamel Buzz trainieren, dem er sich angenommen hat.
Alle diese Themen werden immer wieder abwechselnd in der Geschichte behandelt und vor allem die Geschehnisse beim Viehauftrieb nehmen sehr viel Raum ein. Die Beschreibungen sind hier teilweise etwas monoton und wenig spannend.
Das Buch bespricht auch Themen wie Rassismus, Umgang mit dem Tod eines geliebten Menschen und Dannys jugendlichen Kampf um Aufmerksamkeit und Anerkennung. Damit regt das Buch zum Nachdenken an, erschien mir insgesamt allerdings zu kurz, um wirklich alle diese Konflikte tiefgründig genug zu behandeln, sodass die Erzählung eher oberflächlich bleibt.
So plätschert die Geschichte recht ruhig dahin. Zwar wird es gegen Ende etwas hektischer, doch wer große Spannung sucht, wird in diesem Buch nicht fündig.

Fazit:
Ruhige Unterhaltung für zwischendurch, die aber nicht lange nachhallt.

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Rezension zu "Es wird schon nicht das Ende der Welt sein" von Ali Lewis

Rezension zu "Es wird schon nicht das Ende der Welt sein" von Ali Lewis
gurkevor 7 Jahren

Danny ist dreizehn Jahre alt und lebt in einer völlig anderen Kultur als wir. Nämlich auf einer Farm im australischen Outback. Dort zu leben ist für ihn ganz normal und der Alltag gefällt ihm eigentlich.
Doch von heute auf morgen geht alles drunter und drüber. Sein über alles geliebter Bruder hatte einen tödlichen Unfall. Das zu verstehen und damit klarzukommen ist allein schon schwer genug. Dann ist seine Schwester, die gerade mal 14 Jahre alt ist auch noch schwanger. Den Vater des Kindes will sie nicht verraten. Dann ist da auch noch Buzz, das kleine Kamel von Danny, das ganz schnell zu seinem besten Freund wird. Und Liz, das neue Hausmädchen, bringt alles durcheinander und verändert das Leben der Familie völlig...

Die Geschichte ist aus der Sicht von Danny erzählt. Dementsprechend kindlich, flüssig und leicht verständlich ist auch der ganze Verlauf. Der Leser kommt gut durch das Buch und hat es in windeseile beendet.

Ali Lewis hat ein unglaubliches Talent, den Leser zum nachdenken zu animieren und viele Konflikte miteinander zu verknüpfen. Zunächst einmal ist da der Tod des Bruders. Es ist immer schwierig einen nahestehenden Menschen zu verlieren. Wie geht man mit der Trauer um? Wie soll das Leben ganz normal weiterlaufen?
Dafür hat der Junge, das Kamel, dass ihm über diesen schmerzlichen Verlust hinweghilft.
Doch halt Kamel? Ja richtig, wir befinden uns im Australischen Outback. Ein Land und eine Lebensweise, mit der wir uns so gar nicht auskennen oder gar identifizieren können. Um dem Leser, das näherzubringen haben wir das Hausmädchen Lizz. Sie stellt die Fragen, die wir uns stellen würden. Und so erklären sich die absurdesten Dingen im Lauf der Geschichte ganz von selbst, ohne belehrend zu wirken.

Wer eine spannungsgeladene Geschichte erwartet, den muss ich leider enttäuschen. "Es wird schon nicht das Ende der Welt sein" regt zum nachdenken an und plätschert eher so vor sich an. Das ist aber kein Kritikpunkt, im Gegenteil, es passt einfach zu der Handlung.

Ich für meinen Teil muss sagen, dass mich der Roman begeistert hat. Ich musste sehr viel nachdenken und hab mit Danny und allen anderen mitgefühlt. Ich erwischte mich immer wieder dabei, dass ich die Umgebung so lebendig wahrgenommen habe, dass ich förmlich das gleiche vor Augen hatte und alles riechen und sehen konnte, wie die Potagonisten.
Gleichzeitig war ich in Gedanken noch sehr lange in Australien und hing so der Geschichte nach.
Ich kann das Jugendbuch nur wärmstens weiterempfehlen und muss ein großes Lob an die Autorin aussprechen!

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