Ali Mahlodji Und was machst Du so?

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Inhaltsangabe zu „Und was machst Du so?“ von Ali Mahlodji

„Die Kids haben alle ein Smartphone und Internet, aber immer noch dasselbe Problem, das ich in dem Alter hatte. Sie wissen nicht, was sie mit ihrem Leben anstellen sollen!" - Ali Mahlodj.   Ali Mahlodji wurde im Iran geboren und wuchs in einem österreichischen Flüchtlingsheim auf. Er stotterte, schmiss das Abitur und probierte über vierzig verschiedene Jobs aus. Dabei lernte er auch, wie unglücklich der falsche Beruf machen kann. Schon als 14-jähriger hatte er sich ein „Handbuch der Lebensgeschichten« gewünscht. Ein Buch, in dem man sich von den Lebenswegen anderer inspirieren lassen könnte. 2012 gründete er das StartUp whatchado, eine Internet-Videoplattform auf der Menschen von ihrem Leben, ihrer Karriere und ihren Träumen erzählen. Damit will er Mut machen und Perspektiven bieten. Tausende – vom Auszubildenden bis zum österreichischen Bundespräsidenten – geben dort mittlerweile Einblick in ihren Beruf und in ihr Leben. In diesem Buch erzählt Ali Mahlodji nun seine eigene Geschichte, nach der er immer wieder gefragt wird.    

Eine interessante Lektüre, die dazu führt, die eigene Biografie und Berufswahl zu hinterfragen.

— seschat

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  • Flüchtling, Stotterer, Schulabbrecher, erfolgreicher Gründer

    Und was machst Du so?

    lesefreude_book

    28. August 2017 um 20:19

    Ali Mahlodji hat die perfekten Voraussetzungen, um Teil einer Negativstatistik zu werden. Doch Ali Mahlodji gibt nicht viel auf Vorurteile und Klischees. Er nimmt sein Leben lieber selbst in die Hand. Heute ist Ali Mahlodji ein erfolgreicher Startup Gründer. Die Entstehung von watchado ist keineswegs geradlinig. Langzeit sah gar nichts so aus als ob diese Idee jemals umgesetzt geschweige denn zu einem Erfolg wird. whatchado möchte vor allem Jugendlichen um die 15 Jahre eine Perspektive geben und ihnen aufzeigen welche Möglichkeit das Berufsleben bereithält. Vom Facility Manager, Key Account Manager über den Bassinaufseher bis hin zur Youtuberin und Blogger  gibt es viele unbekannte, moderne und neue Jobmöglichkeiten mit teils komplizierten Namen. Doch was macht so ein Facility Manager nun wirklich und wie kann ich das auch werden? Zusätzlich bittet whatchado mit dem Matching ein tolles Features, um seinen perfekten Traumjob zu finden. Ähnlich wie auf einer Partnervermittlungsseite beantwortet man 14 Fragen. Möchtest du viel mit Menschen zu tun haben? Ist dir Geld oder Spaß bei der Arbeit wichtiger? Anschließend siehst du mit welchen Berufen bzw. Personen die größte Übereinstimmung besteht. Ali Mahlodji war mir schon vor „Und was machst du so als?“ als sympathische Persönlichkeit, die etwas Tolles geschafft hat bekannt. Nach dem Lesen seiner Geschichte offenbart sich, wie großartig er sein Leben gemeistert hat. Das Buch beginnt mit der Flucht des zweijährigen Alis mit seinen Eltern aus dem Iran nach Österreich. Mit seiner offenen, fröhlichen Art hat Ali seiner Familie damals vermutlich das Leben gerettet. Der erste Teil der Buches zeigt Ali Mahlodjis persönlichen Lebensweg. Von der Verlockung den Vorurteilen nach zu geben und sich in eine Schublade stecken zu lassen. Schließlich ist es viel leichter Teil einer Negativstatistik zu werden, als an sich selbst und an seinen Träumen zu arbeiten. Denn wie Ali eindrucksvoll zeigt, war es keineswegs leicht dorthin zu kommen wo er heute steht. Doch wie Ali Mahlodji selbst lässt sich whatchado nicht einfach in eine Schublade stecken und so dreht sich im zweiten Teil des Buches alles um sein Unternehmen, die Gründung, aber auch den Erfolg und das große Thema Führung. Die Hauptzielgruppe sind zweifelsohne die Berufseinsteiger. Jugendliche sollen in der Phase der Berufsorientierung an die Hand genommen werden und ein Hilfsmittel auf diesem verwirrenden Weg bekommen. In den mittlerweile über 6000 Stories zeigt sich, dass 80% der Lebensläufe nicht geradlinig sind, sondern wilde Zickzack-Fahrten.  Viele Startups werden dazu getrieben ihre Umsätze Jahr für Jahr zu verdoppeln. Auch bei whatchado war dies die ersten drei Jahre so, bevor die Gründer die Reißleine zogen und sich vom „Hockey Stick“ abwendten. Wachstum mit all seinen positiven und negativen Konsequenzen in diesem Ausmaß ist nicht jedes Jahr notwendig. Selten habe ich mir in einem Buch so viel schöne Stellen markiert, an die ich mich gerne erinnern möchte. Wenn mich dann auch noch jedes Gespräche  immer wieder dazu führt, etwas von diesem großartigen Buch zu erzählen und Gedankengänge davon wiederzugeben, ist es mehr als eindeutig, dass „Und was machst du so?“ pure Lesefreude ist. Ali Mahlodji erzählt seine persönliche Geschichte und regt damit zum Nachdenken an. Am Ende bleibt der Leser mit dem Gefühl „Ich kann alles schaffen, was ich möchte“ zurück.

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    Und was machst Du so?

    seschat

    18. August 2017 um 08:30

    Der gebürtige Iraner Ali Mahlodji (*1981) ist ein wahrer Selfmademan. Obschon er in seinem bisherigen Leben einige Rückschläge einstecken musste, hat er nie den Glauben an sich und seine Idee - eine Berufsorientierungsplattform für Jugendliche im Internet aufzubauen - verloren. Mahlodjis Biografie ist alles andere als geradlinig und beginnt mit der Flucht aus dem Iran. In Wien findet die Familie Asyl und eine neue Heimat. Doch die Scheidung der Eltern und sein Stottern werfen den jungen Mahlodji gehörig aus der Bahn. Was folgt ist ein Schulabbruch aus Angst vor den mündlichen Prüfungen und 40 verschiedene Jobs, u.a. als Koch, Kassierer, Putzmann, Apothekenhelfer, Projektmanager, Taxifahrer und Systemadministrator, in denen sich der Autor ausprobiert und viel für sein späteres Herzensprojekt "whatchado" dazulernt. Schritt für Schritt kämpft sich der stigmatisierte Schulabbrecher aus dem beruflichen Abseits heraus, indem er auf die Abendschule geht, den Schulabschluss nachholt und sogar studiert, während er tagsüber arbeitet. Sein Fleiß, seine Neugier und sein Biss scheinen grenzenlos zu sein. Hinzu kommt, dass er sich zeit seines Berufslebens für Jugendliche und Flüchtlinge einsetzt, die nach einem Beruf bzw. einer beruflichen Perspektive suchen. Vorträge an Schulen gehören seitdem zu seinem Alltag. Und er kommt an, gerade weil er dabei unverstellt aus seinem eigenen Erfahren berichtet. Sein Optimismus und seine Stehaufmännchen-Mentalität wirken ansteckend. Doch als Workaholic bleibt das Burnout auch bei Mahlodji nicht aus und er erkennt, dass er kürzertreten muss. Daraufhin gibt er seine Managementposition bei Sun Microsystems auf und besinnt sich auf eine Idee aus der Jugend. Damals hatte er die Idee, eine Internetplattform namens whatchado zu gründen, die verschiedene Lebensgeschichten vom normalen Bürger bis zum Prominenten abbilden sollte. Ein sog. "Wikipedia der Lebensgeschichten" sollte enstehen, das vor allem orientierungslosen Jugendlichen ab 14 bei der Berufswahl helfen sollte. Und diesen Traum setzt Mahlodji mithilfe seiner Freunde und Sponsoren auch in die Tat um. Von den damit verbundenen Erfolgserlebnissen wie neuen Verantwortungen berichtet er eingehend.Insgesamt fand ich die Lektüre des Buchs sehr spannend, inspirierend und vor allem horizonterweiternd. Der Autor Ali Mahlodji ist ein wahres Energiebündel und ein Menschenfreund. Seine ehrliche Art auf junge Menschen und deren Probleme einzugehen, imponiert mir. Zudem zeigt er auf beeindruckende Weise, dass man seine Lebensträume leben und nicht verstreichen lassen sollte.FAZITEine interessante Lektüre, die dazu führt, die eigene Biografie und Berufswahl zu hinterfragen. Darüber hinaus lohnt sich ein Blick auf die Internetseite "https://www.whatchado.com/de/" nicht nur für Jugendliche.

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