Ali Shaw THE GIRL WITH GLASS FEET By Shaw, Ali (Author) Paperback on 04-Jan-2011

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Inhaltsangabe zu „THE GIRL WITH GLASS FEET By Shaw, Ali (Author) Paperback on 04-Jan-2011“ von Ali Shaw

Strange things are happening on the remote and snowbound archipelago of St Hauda's Land. Unusual winged creatures flit around icy bogland; albino animals hide themselves in the snow-glazed woods; jellyfish glow in the ocean's depths... And Ida MacLaird is slowly turning into glass. (Quelle:'Fester Einband/01.05.2009')

Ein tragisch magisches Märchen, wunderbar für dunkle Winterabende.

— ichundelaine
ichundelaine
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    THE GIRL WITH GLASS FEET By Shaw, Ali (Author) Paperback on 04-Jan-2011
    WildRose

    WildRose

    18. September 2013 um 21:46

    Ich fand "The Girl With Glass Feet" insgesamt sehr gut. Das Buch besticht eher durch leise Töne, durch seine Melancholie und die liebevolle Beschreibung der Insel, St. Hauda's Land. Die Geschichte ist ziemich eigen und rätselhaft, man muss sich darauf einlassen, aber schafft man das erst einmal, dann berührt dieses Buch einen auf eine ganz eigenwillige Art. Ich finde, dass der Autor sehr schön und flüssig erzählt (das Buch ist mit 300 Seiten ja relativ kurz) und es gefällt mir, dass Gefühle und "Schlüsselmomente" nicht zu kurz kommen. Nicht immer finde ich es gut, wenn am Ende eines Buches vieles offen bleibt; hier aber habe ich das Ende als sehr passend empfunden. Wie der Autor es schafft, den Leser von seinen Protagonisten Midas und Ida zu "überzeugen", das fand ich wirklich bemerkenswert. Ich würde dieses Buch auch all jenen empfehlen, die Gefallen an "The Snow Child" gefunden haben. "The Girl with Glass Feet" - ein Buch der leisen Töne, ein Buch der Rätsel und Mysterien, das wirklich seinen ganz eigenen Reiz hat.

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  • Rezension zu "The Girl With Glass Feet" von Ali Shaw

    THE GIRL WITH GLASS FEET By Shaw, Ali (Author) Paperback on 04-Jan-2011
    Eeyorele

    Eeyorele

    03. April 2012 um 09:57

    Es ist schon einige Zeit her, seit ich das Buch gelesen habe. Ich habe in dieser Zeit imme rmal wieder versucht, mich hinzusetzen und eine Rezension zu schreiben. Aber es viel mir jedes Mal wirklich schwer. Auch jetzt bin ich mir noch nicht sicher, was ich wirklich schreiben werde. "The Girl with Glass Feet" verspricht eine fantastische Geschichte zu werden, darüber, wie Menschen miteinander leben und umgehen. Und dazu kommt eben noch ein Schauplatz, an dem die unmöglichsten Dinge möglich werden können. Und so macht sich Ida auf die Suche nach dem Grund und einer Heilung für ihre zu Glas werdenden Füße. Dabei trifft sie auf Midas, der die Welt nur zu ertragen scheint, wenn er sie durch die Linse seiner Kamera betrachtet, geschützt vor der eigentlichen Wirklichkeit. Und auch wenn Midas sich sonst nur wenigen Menschen öffnet, gelingt es Ida zu ihm durchzudringen und so suchen sie gemeinsam nach einer Lösung, um Ida zu retten. Man könnte mit Sicherheit noch viel mehr zum Inhalt des Buches schreiben. Doch bin ich eigentlich der Meinung, dass man den Inhalt des Buches selbst erleben muss, um in die Geschichte zu finden. Der Stil in dem das Buch geschrieben ist, ist, wenn auch teilweise wirklich sehr anspruchsvoll, wirklich schön. Dennoch hat mich das Buch nicht vollends überzeugt. Die fantastischen Elemente, die immer mal wieder auf der Insel auftauchen und zu denen auch Idas Verwandlung in Glas zählt, werden für meinen Geschmack viel zu oft einfach nur eingeführt, dann aber nicht aufgelöst oder haben auch keinen wirklichen Sinn und keine Rolle in dem Buch, das heißt, wenn sie nicht vorkommen würden, würde man sie für die Geschichte auch nicht vermissen. Und auch das Ende des Buches hat mich nicht überzeugt. Ich bin mir sicher das es geschmackssache ist, aber in meinen Augen ist vor allem das allerletzte Kapitel einfach eines zu viel. Mir hat das Buch gut gefallen. Und ich denke, ich werde es irgendwann auch noch einmal lesen. Aber ich bin mir auch jetzt noch immer nicht sicher, wie ich beschreiben soll, wie es mir wirklich gefallen hat. Dennoch würde ich sagen, dass es ein sehr empfehlenswertes Buch, dass man gelesen haben sollte, wenn man Fantasy und Geschichten liebt, in denen auch das Unmögliche mögliche werden kann.

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  • Rezension zu "The Girl with Glass Feet" von Ali Shaw

    THE GIRL WITH GLASS FEET By Shaw, Ali (Author) Paperback on 04-Jan-2011
    marimirl

    marimirl

    11. January 2012 um 09:40

    Ida und Midas lernen sich auf der fiktiven Insel St. Hauda's Land kennen. Sofort spüren beide, das es eine besondere Verbindung zwischen ihnen gibt. Was Midas jedoch nicht weiß, ist dass Ida sich langsam in Glas verwandelt. Anfangs hat mich vor allem das Englisch, die Sprache, irritiert. Nicht nur für ein Jugendbuch ist sie schon ziemlich anspruchsvoll. Nach ein paar Seiten hatte ich mich aber daran gewöhnt. Jetzt nach Beendigung des Buches kann ich auch näher erklären, warum ich mir mit der Sprache so schwer getan habe: Es wird sehr viel beschrieben, die Landschaft, die Umgebung, die Charaktere, es gibt Rückblicke in die Vergangenheit, usw. Ich bin nicht der Typ für ewige Beschreibungen und lese da meistens drüber hinweg. In dem Buch war mir das eindeutig zu viel. Mir ist aber bewusst, dass genau das den Reiz für andere ausmacht. Ein weiterer Punkt, ist die Grundstimmung im Buch. Es ist alles ziemlich melancholisch, man wird als Leser fast selber traurig. Die Geschichte an sich ist natürlich nicht besonders lustig oder schön, aber die Nebenhandlungen (die Rückblicke in die Vergangenheit) sind zum Teil sehr tragisch und ziehen den Leser noch mehr runter. Versteht mich nicht falsch, ich fand das Buch nicht schlecht, aber eben auch nicht überragend. Meine Erwartungen an das Buch waren ziemlich hoch. Das wunderschöne Cover, der silberne Buchschnitt, das breiter Format, die starken Seiten haben in mir sofort das Gefühl erweckt, dass das Buch einfach wunderschön sein müsste. Aber hier plätscherte alles nur so vor sich hin, es passiert nicht viel, es gibt keine Überraschungen - es ist eben ein sehr ruhiges und wie gesagt melancholisches Buch. Ich finde, "ganz nett" trifft es hier ganz gut. Daher kann ich nur eine durchschnittliche Bewertung abgeben: 3,5 Sterne Ich glaube aber, dass das Buch sehr vielen sehr gut gefallen könnte. Man muss eben auf ruhige Geschichten mit vielen Beschreibungen stehen.

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  • Rezension zu "The Girl With Glass Feet" von Ali Shaw

    THE GIRL WITH GLASS FEET By Shaw, Ali (Author) Paperback on 04-Jan-2011
    Rabenfrau

    Rabenfrau

    12. January 2011 um 13:52

    Ida McLairds Füße verwandeln sich in Glas. Beginnend an den Zehen breitet es sich nun immer weiter aus. Sie kehrt zurück nach St. Hauda’s Island, denn dort hat die Transformation ihrer Meinung nach begonnen. Ihre letzte Hoffnung ist Henry Fuwa, ein eher seltsamer Inselbewohner, der ihr nicht nur notgedrungen sein größtes Geheimnis offenbarte, sondern auch ein Heilmittel besitzen könnte… Auf der Suche nach Henry begegnet sie Midas Crook, einem äußerst schüchternen jungen Mann, der noch nach Jahren im Schatten seines längst verstorbenen Vaters lebt. Leicht widerwillig wird Midas zu ihrem Vertrauten und Weggefährten. Zwischen den Beiden entspinnt sich eine feine Beziehung, doch ihnen bleibt kaum Zeit sich ihrer Gefühle füreinander klar zu werden, denn Ida’s Verwandlung schreitet mit großen Schritten voran. Doch gibt es überhaupt eine Möglichkeit, Ida zu heilen? Mit „The Girl with Glass Feet“ von Ali Shaw ist mir ein wahrer Buchschatz in die Hände gefallen. Die Geschichte berührt den Leser auf eine seltsame Weise. Shaw nimmt sich enorm viel Zeit, seine Figuren zu charakterisieren. Er schafft ein dichtes Geflecht an zwischenmenschlichen Beziehungen: Henry Fuwa, der heimlich in Midas Mutter verliebt war; Carl, der in Ida ihre Mutter sieht, in die er Jahre lang unglücklich verliebt und der ebenfalls der Forschungspartner von Midas verstorbenen Vater war… Alle Charaktere weisen eine unglaubliche Tiefe auf, und Shaw gelingt es meisterhaft, diese doch schwierigen Figuren glaubhaft darzustellen. So erschafft er eigenwillige, komische, und doch absolut liebenswerte und menschliche Charaktere, die alle ihr eigenes Kreuz zu tragen haben. Shaw erzählt langsam und ruhig, mit einem ganz wundervollen Schreibstil und passend zur Handlung. Viele Rückblenden geben einem die Erklärung für das jetzige Verhalten der Figuren. Gleichzeitig schwingt immer ein trauriger Unterton mit, denn zum Lachen ist Ida’s Schicksal und die daraus resultierende Dramatik um die Beziehung zwischen ihr und Midas keinesfalls. Alles umgeben von der fast schon märchenhaften Atmosphäre der Insel: kleine Kühe mit Schmetterlingsflügeln, ein Tier das alles und jedem die Farbe entzieht, der es anschaut, ein Quallenfriedhof und Menschen die zu Glas werden. „The Girl with Glass Feet“ ist eine melancholische Geschichte, ein fast schon modernes, trauriges Märchen, über ein Mädchen das zu Glas wird und einen jungen Mann der das Leben kennenlernt, versehen mit einem wunderschönen, passendem Ende. Absolut lesenswert. Eine Geschichte, die im Kopf des Lesers nachklingt.

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