Alia Cruz Isle of Gods. Die Kinder von Atlantis

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Inhaltsangabe zu „Isle of Gods. Die Kinder von Atlantis“ von Alia Cruz

**Nur die Stärksten des Landes dürfen um deine Hand anhalten…** Um sich selbst vor dem Aussterben zu bewahren, entsandten die griechischen Götter einst fünf direkte Nachkommen auf die versunkene Insel Atlantis. Dort sollten sie bis zu ihrem Erwachsenenalter ein behütetes Leben führen, um sich nach dem Eintreten ihrer göttlichen Fähigkeiten mit den Stärksten der Insel zu paaren und Kinder zu gebären. So lautet die Legende, die Isabel ein Leben lang begleitet hat. Sie ist eine der fünf Auserwählten, nun fast volljährig und immer noch ohne göttliche Eigenschaften. Sie lebt in Luxus und Überfluss, während die anderen Jugendlichen der Insel in Arenakämpfen ums Überleben und um die Hand eines der Götterkinder ringen. Darunter auch der momentane Champion Quinn, der nichts von der Legende hält…

3,5 Sterne. Leider Potenzial verschenkt, volle Idee mit ein paar Mängeln.

— weinlachgummi
weinlachgummi

3,5* - süßes Buch für zwischendurch, wobei mir die Liebe zu schnell ging und ein anderes Pärchen die Show gestohlen hat. Hatte mehr erwartet

— Jana1995
Jana1995

Viel ungenutztes Potenzial und dennoch langatmig

— Christina_Flores
Christina_Flores

Tolle Idee, sehr nett umgesetzt....

— Bjjordison
Bjjordison

Eine spannende Geschichte über Götter, Liebe, Macht und Verrat. Sehr abwechslungsreich...

— MartinaSuhr
MartinaSuhr

Trotz fehlender Emotionalität kann der Roman mit einer tollen Geschichte überzeugen.

— Lila-Buecherwelten
Lila-Buecherwelten

Viel zu flach und auf zu wenige Seiten gepresst, wirkt eher wie ein Prequel und konnte mich nicht überzeugen

— Rosenmaedchen
Rosenmaedchen

[4/5] Gelungene Verflechtung der verschiedenenen Mythologien und unterhaltsame Story :)

— Marysol14
Marysol14
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  • Rezension zu „Isle of Gods – Die Kinder von Atlantis“ von Alia Cruz

    Isle of Gods. Die Kinder von Atlantis
    Yvi33

    Yvi33

    18. June 2017 um 23:51

    Meine Meinung:Weil die Götter immer mehr ihre Kräfte verlieren, schmieden sie einen Plan. Sie schicken ihre Kinder auf die Insel Atlantis. Dort sollen sie ihnen zu neuen Kräften verhelfen. Doch was für die Götter einfach klingt, stürzt die Atlanter in eine traurige und grausame Zeit. Die fünf Götterkinder sollen mit den stärksten Kriegern verheiratet werden. Dazu werden die Kinder schon von klein auf in Lagern trainiert, bis sie dann irgendwann bis auf den Tod kämpfen müssen. Dieser grausame Alltag schürt nicht nur Zorn unter den Atlantern, sondern sorgt auch für Unmut und Unverständnis unter den Götterkindern. Doch kann der Rat, der die Gesetze macht, aufgehalten werden?Die Autorin hat hier eine sehr abwechslungsreiche Geschichte rund um die Götter geschaffen, die mich sehr fasziniert hat. Atlantis bietet eine wunderbare Kulisse, die einen zum Träumen einlädt. Gleichzeitig trüben die Grausamkeiten, die die Kinder durchleben müssen, dieses märchenhafte Bild. Die Schlingen um die Kämpfer und die Götterkinder zieht sich immer mehr zu und gerade, wenn alle zusammenhalten sollten, bricht die Gemeinschaft immer mehr auseinander. Die Geschichte spielt von Freundschaft und Liebe. Kann sie stärker als der Wille der Götter sein? Die Autorin hält so einige Überraschungen bereit und so beginnt schon bald ein spannendes und nervenaufreibendes Abenteuer.Das Buch ist in der Erzählperspektive geschrieben. Dadurch können wir gleichzeitig die Erlebnisse bei den Götterkindern, bei den Atlantern und bei den Göttern selbst miterleben. Der Schreibstil ist flüssig und emotional. Die traumhafte Kulisse wird wunderbar eingefangen und auch die Spannung kommt nicht zu kurz.Lediglich bei einigen wenigen Geschehnissen hätte ich mir noch genauere Schilderungen zum besseren Verständnis gewünscht. Dies hielt sich aber in Grenzen, so dass man der Geschichte trotzdem folgen konnte. Trotzdem hätte das Buch ruhig etwas länger sein können.Die Charaktere sind sehr unterschiedlich und doch auf ihre Art und Weise beeindruckend. Während Quinn schon immer sehr stark sein musste, müssen die Götterkinder erst noch mit den Gefahren wachsen. Bei ihnen überzeugt vor allem ihr gutes Herz. Die Charaktere konnten sich aufgrund der Kürze der Geschichte vielleicht nicht so entfalten, wie sie es verdient hätten. Ich hätte locker noch hundert Seiten mehr lesen können. Lasst Euch in die zauberhafte Kulisse von Atlantis und in ein tolles Abenteuer entführen.Cover:Das Cover ist ein absoluter Hingucker. Es ist mir sofort ins Auge gestochen. Es strahlt eine wunderbare Inselromantik aus und gleichzeitig etwas Magisches. Fazit:Eine tolle Geschichte rund um die Mythologie.Ich gebe dem Buch 4 von 5 Möpsen.

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  • Isle of Gods. Die Kinder von Atlantis

    Isle of Gods. Die Kinder von Atlantis
    weinlachgummi

    weinlachgummi

    15. June 2017 um 10:39

    Der Klappentext hat sich richtig gut angehört. Atlantis, Götter und Jugendliche die gegeneinander Kämpfen müssen ala Tribute von Panem. Da habe ich eine spannende Geschichte erwartet. Doch irgendwie war ich dann doch enttäuscht. Der Einstieg hat mir noch richtig gut gefallen. Man lernt die Welt kennen und die Charaktere. Die Götter werden immer schwächer und ein Plan muss her um ihre Existenz zu retten. So gibt es dann 5 Nachkommen, diese werden nach Atlantis geschickt. Dort müssen sich nun die Jugendlichen in brutalen Kämpfen auf Leben und Tod beweisen, um sich die Würde zu verdienen eines der Götter Kinder zu ehelichen. Das Hauptaugenmerk liegt auf Quinn und Isabel. Sie ist die Göttin und er der Kämpfer. Die beiden verlieben sich sehr schnell ineinander. Für meinen Geschmack etwas zu schnell. Ich mag es einfach nicht, wenn es in Büchern so schnell geht. Von, Er hat so schöne Augen zu, Ich würde mein Leben für ihn geben, in nur ein paar Tagen. So kam die Liebesgeschichte der beiden auch nicht so richtig an mich ran. Es gab noch eine andere Liebesgeschichte, die ich ganz süß fand. Aber um diese wirklich zu fühlen, kam sie zu kurz. Gut die ersten 30% haben mir sehr gefallen. Doch dann gab es mal einen Hänger, dann wurde die Geschichte etwas zäh und es ging irgendwie nicht mehr so recht voran. Das ganze Thema mit den Göttern und den Kindern fand ich richtig super. Doch die Umsetzung scheiterte oft, es gab ein paar Logikfehler. Und das Ende hat mir so gar nicht gefallen. Und so was schreibe ich wirklich nicht oft. Normalerweise akzeptiere ich ein Ende, sei es Happy oder nicht. Aber dieses hier war, na ja. Ohne zu Spoilern kann ich nicht mehr dazu sagen. Ich weiß nicht, ob es einen zweiten Teil gibt, dann würde das Ende noch gehen. Aber so für sich, hat es mir die Geschichte schon etwas versaut.Fazit:Tribute von Panem meets Percy Jackson.Jugendliche, die gegeneinander Kämpfen müssen, um zu beweisen, dass sie eines Gottes würdig sind.Leider war die Umsetzung nicht ganz so toll und das Ende hat mir nicht gefallen.Die Idee fand ich super, doch teilweise fehlte mir etwas. Ein bisschen mehr Hintergründe oder einfach Details, um das Bild abzurunden.3,5 Sterne

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  • Viel ungenutztes Potenzial und dennoch langatmig

    Isle of Gods. Die Kinder von Atlantis
    Christina_Flores

    Christina_Flores

    23. May 2017 um 12:41

    Das Buch "Isle of Gods. Die Kinder von Atlantis" von Alia Cruz handelt von der versunken Insel Atlantis. Die Insel wird von dem Rest der Welt abgeschirmt, da hier die göttlichen Kinder leben, welche an ihrem 18. Geburtstag ihre göttlichen Kräfte erlangen. Jedes Gotteskind soll sich dann mit dem Stärksten der Insel vermehren um noch stärkere und göttlichere Nachkommen zu bekommen- So jedenfalls die Legende, weshalb die fünf Götterkinder im Luxus schwelgen und die restlichen Kinder auf der Insel in Lagern trainiert werden, um dann in einem tödlichen Kampf gegeneinander anzutreten. Isabel ist eine von den Götterkindern, welche als einzige den Misstand erkennt und nach einem heftigen Streit mit ihren Geschwistern auf den fast-Champion Quinn trifft... Das Cover:Das Cover hat mir sehr gut gefallen und war auch einer der Gründe weshalb ich das Buch gekauft habe. Die Idee:Die Idee an sich hat mir auch gefallen und ich liebe die griechische Mythologie, weshalb ich auch jedes Buch das diese behandelt wie ein Schwamm aufsauge, was eben auch der zweite Grunde für diesen Kauf war.  Ehrlich gesagt muss ich sagen, dass ich dem Buch am liebsten nur zwei Sterne geben würde, aber das Cover hat mir dafür zu gut gefallen also wurden es drei. Am Anfang des Lesen hat mich die Geschichte und das Setting auch direkt mitgerissen, doch dann mittendrin musste ich mich richtig zwingen weiterzulesen und es wurde auch am Ende einfach nicht besser. Irgendwann hat auch die geheimnisvolle Mythologie nicht mehr geholfen. Die Charakter sind einfach ein trauriger ein- bis zweidimensionaler Haufen, was wirklich Schade ist und die Logik hatte sich zwischendrin auch verabschiedet. Mein Fazit ist ; das bei diesem Buch wirklich jeder selbst herausfinden muss ob er sich das antun möchte oder nicht. 

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  • mäßig begeistert

    Isle of Gods. Die Kinder von Atlantis
    Steiniline

    Steiniline

    23. May 2017 um 11:01

    ╔═★══════╗Vorab╚══════★═╝Alia Cruz hat zwar schon einige Bücher geschrieben, aber für mich ist „Isle of Gods“ das erste von ihr. Leider konnte es mich nicht so ganz überzeugen. Warum? Das könnt ihr weiter unten lesen.╔═★══════════════════╗Cover & innere Gestaltung╚══════════════════★═╝Das Cover ist schön gestaltet und hatte mich mit dem Klappentext zusammen richtig neugierig gemacht.╔═★═══════╗Meinung╚═══════★═╝Nach dem Beenden des Buchs muss ich sagen, dass ich anfangs noch sehr gespannt war, dann gedacht habe, dass ich mit den kleineren Kritikpunkten wirklich gut leben kann, aber dann fiel es gegen Ende immer mehr ab. Es schlichen sich immer mehr Logikfehlerchen ein, nach einer kleinen Flaute (die Geschichte zog ich an einer Stelle etwas) ging es plötzlich zu schnell, es passiert zu viel und das Ende.. Nun der Band ist erstmal abgeschlossen, aber eigentlich müsste es noch einen zweiten Band geben, denn das "Böse" (so nenne ich es jetzt mal) ist immer noch auf freien Fuß und das nicht nur auf Atlantis, nein, sogar die ganze Welt ist bedroht.Ob es einen zweiten Band geben wird, weiß ich nicht. Aber ich weiß auch nicht ob ich ihn lesen würde.Mit der Grundidee hatte mich die Autorin sofort und ich mochte sie auch im Buch sehr. Wobei ich bei der Ausarbeitung nicht so ganz sicher bin, ob ich die Kampflager und vielen Morde „gut“ finde. Es gehört dazu, zur Dramatik und die griechischen Götter waren schon immer grausam, weshalb es gut passt, aber so komme ich zu meinem zweiten Problem.Quinn und Isabel verlieben sich sofort auf den ersten Blick. Erst ist er noch absolut sauer auf sie und die anderen Götterkinder, was ich auch wäre, wenn ich mein Lebenslang so gedrillt und behandelt worden wäre. Wenn ich andere Gleichaltrige töten müsste, um zu leben und dauernd nur kämpfen müsste. Ganz ehrlich, das verstehe ich, aber was ich nicht verstehe ist, dass es sofort verpufft. Man kann es im Nachhinein auf die göttliche Abstammung schieben, aber nein, das ist für mich dennoch nicht das Argument und was ich noch unverständlicher finde ist, dass es Isabel schon beim zweiten Treffen zwischen den Beinen kribbelt.Kurz gesagt ging mir die Liebesgeschichte zu schnell und war zu flach.Zeitlich bin ich mir nicht so ganz sicher, wann das Ganze spielt. Es könnte in der Moderne sein, sicher bin ich mir aber nicht. Auf die Idee mit der Moderne komme ich wegen Quinns Papa der aus dem "Nichts" Dinge aus der Neuzeit erfindet. Davon abgesehen, dass ich mich frage, wie er an die Materialien dafür kommt, ist auch die Frage wie er auf die Ideen dafür kam. Vielleicht erinnert er sich an sein Leben vor Atlantis, aber dennoch ist es für mich alles nicht so richtig stimmig.Und dann verstehe ich auch gegen Ende nicht warum angeblich der Glaube an die Götter wieder erstarkt ist. Klar die fünf Jugendliche haben Kräfte bekommen, aber die Menschen haben die ganze Zeit die Götter und die Aufseher von Atlantis gehasst. Manche wollten sie sogar tot sehen und dann jubeln sie begeistert, dass sie wieder da sind?Und das Ende! Wirklich? Die Bösewichte sind entkommen und unsere Götterkinder schmieden erstmal entspannt mit ihren Eltern Zukunftspläne?Wie ihr seht, haben sie so einige Dinge angesammelt (und noch ein paar mehr).Insgesamt muss ich aber dennoch sagen, dass es sich sehr angenehm lesen lies. Der Schreibstil war gut und deshalb habe ich es wohl auch zu Ende gelesen. Einfach weil es lesenswert geschrieben war, auch wenn ich inhatlich nicht alles gut daran fand.Vielleicht war auch nicht der richtige Zeitpunkt für uns beide, aber ich habe es eben jetzt gelesen und jetzt konnte ich auch nicht über die Kritikpunkte hinwegsehen. Dabei ist es so schade, da die Idee wirklich gut ist.╔═★══════╗Kurzum╚══════★═╝Eine Welt mit einem brutalen Grundsetting, ein paar Fehlerchen und Liebe auf Knopfdruck.Insgesamt für mich ein netter Roman, mehr aber leider auch nicht.╔═★═══════════════════╗Wem würde ich es empfehlen╚═══════════════════★═╝Falls ich es überhaupt weiterempfehlen würde, dann an Fans von grichischer Mythologie.╔═★════════╗Bewertung╚════════★═╝★★☆☆☆Am liebsten würde ich nur 2,5 Sterne vergeben, aber da nur volle Sterne gehen runde ich es dieses Mal ab, da mir für 3 Sterne doch noch etwas gefehlt hat.╔═★═════════╗Dankeschön╚═════════★═╝Vielen Dank an Netgalley für das Rezensionsexemplar.Herzlichst,eure Franzy

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  • Eine vielseitige Story!

    Isle of Gods. Die Kinder von Atlantis
    himmelsschloss

    himmelsschloss

    15. May 2017 um 07:15

    In dieses Cover habe ich mich direkt verliebt, denn ich finde es sieht wirklich traumhaft schön aus.  Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, weil direkt am Anfang die Spannung direkt vorhanden war. Erzählt wird aus der Sicht von Isabell und Quinn, so erhält man einen Einblick in beide Gedankenwelten. Isabell und Quinn waren wir sehr sympathisch und ich mochte beide unheimlich gern.  Die Story ist abwechslungsreich, spannend und teilweise auch dramatisch, denn man konnte wirklich bis zum Schluss nicht erraten, welche Wendung und welches Ende der Verlauf der Geschichte nimmt.  Was mir besonders gut gefiel, dass hier so viele Sagen und Mythen in der Geschichte vorkommen und es wirklich gut recherchiert wurde. Der Schreibstil selbst war überzeugend, bildlich und angenehm flüssig. Das Tempo der Handlungen und Szenen war angenehm, nicht zu schnell, aber auch nicht zu langsam.  Die Liebesgeschichte gefiel mir auch ganz gut, es hat der ganzen Story die gewisse Tiefe gegeben.  Wie man merkt, habe ich der Geschichte keinen negativen Aspekt zu geben, denn es war wirklich ein faszinierendes Buch und hat mich positiv überrascht.  Mein Fazit: Eine sehr schöne Story rund um Mythen und Sagen, geprägt von tollen Hauptpersonen und einem bildlichen Schreibstil. Eine Geschichte die einem im Gedächtnis bleibt. 

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  • Süße Göttergeschichte

    Isle of Gods. Die Kinder von Atlantis
    Marysol14

    Marysol14

    14. May 2017 um 15:21

    Gelungene Ent- und Verflechtung der verschiedenen Mythologien mit der Sage um Atlantis und unterhaltsame Story voller Spannung, einigen Überraschungen und zwei süßer Liebesbeziehungen :)   Zur vollständigen Rezension: http://marys-buecherwelten.blogspot.de/2017/04/sammelrezensionen-carlsen.html#gods Durch die Leseprobe im im.press Magazin bereits angefixt, war die Freude groß, das eBook auf meinem Reader begrüßen zu dürfen. Und ich wurde nicht enttäuscht - von Beginn an eine höchst unterhaltsame Geschichte, bei der mich vor allem die Ein- bzw. Verflechtung der verschiedenen Mythologien begeistert hat. Griechische, römische, keltische, südamerikanische und nordische Götter in Atlantis - genial! Die Hauptstory hat mir durchaus auch gefallen, wenngleich mir hier zu wenig passierte. Nicht im Sinne, dass Langweile herrscht oder die Protagonisten nur Däumchen drehen, nein gar nicht, die Geschichte war handlungsreich. Sondern in dem Sinne, dass mir 263 Seiten zu wenig (Handlungs-) Spielraum boten, damit sich die Charaktere richtig entfalten können und ihre Talente entwickeln. Das war mir hier zu plötzlich. Am liebsten mochte ich ja Harry und Dian, denn seufz, die Beiden sind unschlagbar süß ♥ Isabelle hingegen war mir anfangs zu schwach und naiv, und obwohl sie durchaus an Stärke dazugewinnt und ihre Momente hatte, bin ich mit ihr nicht hundertprozentig warm geworden. Quinn hingegen ist großartig ^^ Ähnlich wie bei der Handlung an sich, war mir auch die Entwicklung der Liebesgeschichte ein paar Kapitel zu schnell - trotz göttlicher Vorhersehung. Zum Thema griechischer Mythologie gibt es ja bereits einige Bücher und trotz der anderen Göttergruppen steht auch in dieser Geschichte die griechische Götterwelt im Vordergrund, allerdings mit einigen ungewöhnlichen Konstellationen und neuen Ansätzen. Hat mir mehr als gefallen und kann ich Mythologiefans nur empfehlen :) Das Ende ist verhältnismäßig offen, lässt die Möglichkeit einer Fortsetzung im Raum stehen und wäre dennoch auch als Einzelband problemlos denkbar. Falls es weitergehen sollte, begleite ich Isabella und Quinn jedoch gerne!

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  • Isle of Gods

    Isle of Gods. Die Kinder von Atlantis
    Bjjordison

    Bjjordison

    08. May 2017 um 05:33

    Da ich ja ein großer Fan von Göttergeschichten bin, wollte ich unbedingt das Buch lesen, denn ich fand den Klappentext sehr interessant und das Cover finde ich bezaubernd. Nun schickt uns die Autorin, aber nicht nach Griechenland, sondern nach Atlantis, was ich dachte, dass es sehr interessant werden könnte, denn jeder hat schon von Atlantis gehört und hat sich so seine Vorstellungen gemacht. Leider war bei mir die Vorstellung irgendwie ganz anders und ich hätte mir mehr aus der Beschreibung und Erzählung über Atlantis erhofft. Also wir sind nun in Atlantis und lernen die fünf Geschwister Isabel, Brigitte, Liliana, Dian und Harry. Diese sollen Abkömmlinge der Gottheiten sein und mit einem Menschen vermählt werden, der diverse Voraussetzungen erfüllt und so lernen wir hier Quinn kennen, der eigentlich kein Fan der Götter ist. Die Charaktere fand ich eigentlich recht gut gestaltet, obwohl sie stellenweise sehr jugendlich wirken und ich die Verhaltensweise von manchen nicht ganz verstehen konnte. Ich fand die Handlung recht interessant und durchaus gelungen dargestellt, denn das Buch unterhält wunderbar. Es ist spannend, es gibt Fantasy und natürlich hat die Autorin, die Liebe nicht vergessen. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Sie hat die Idee recht gut umgesetzt und sie hat doch eine schöne Geschichte geschaffen, die mit 290 Seiten sich recht flott lesen lässt. Leider hatte das Buch für mich ein paar kleine Schwächen. Fazit: 4 von 5 Sterne. Das Buch ist unterhaltsam und ich kann es fast ohne Einschränkung weiterempfehlen.

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  • Isle of Gods. Die Kinder von Atlantis

    Isle of Gods. Die Kinder von Atlantis
    laraundluca

    laraundluca

    04. May 2017 um 08:23

    Inhalt: **Nur die Stärksten des Landes dürfen um deine Hand anhalten** Um sich selbst vor dem Aussterben zu bewahren, entsandten die griechischen Götter einst fünf direkte Nachkommen auf die versunkene Insel Atlantis. Dort sollten sie bis zu ihrem Erwachsenenalter ein behütetes Leben führen, um sich nach dem Eintreten ihrer göttlichen Fähigkeiten mit den Stärksten der Insel zu paaren und Kinder zu gebären. So lautet die Legende, die Isabel ein Leben lang begleitet hat. Sie ist eine der fünf Auserwählten, nun fast volljährig und immer noch ohne göttliche Eigenschaften. Sie lebt in Luxus und Überfluss, während die anderen Jugendlichen der Insel in Arenakämpfen ums Überleben und um die Hand eines der Götterkinder ringen. Darunter auch der momentane Champion Quinn, der nichts von der Legende hält… Meine Meinung: Der Schreibstil ist sehr angenehm, einfach, leicht, locker und flüssig zu lesen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Isabel und Quinn erzählt. Zwischendurch erleben wir in Rückblicken die Vorgeschichte aus Sicht der Götter. Dieser Wechsel war sehr interessant, da der Leser dadurch sowohl Einblicke in die Welt der Götterkinder und die Umstände in den Lagern erhält. Das Setting und die Grundidee haben mir sehr gut gefallen. Die versunkene Insel Atlantis, die grausamen Zustände unter den Menschen, in den Lagern, die bis zum Tod um die Götterkinder kämpfen müssen. Der Blick auf die Welt der Götter. Das Erwachen der Götterkinder bringt einen magischen Zauber in die brutale Welt. Die Handlung ist abwechslungsreich und interessant, fesselnd und unvorhersehbar, die Umsetzung ist sehr gelungen. Diese Mischung aus Magie, dem behüteten Leben der Götterkinder und Brutalität in den Lagern ist sehr gut gelungen. Nach und nach verschmelzen diese beiden Welten und bringen durch Intrigen, Wendungen und unvorhersehbaren Ereignissen neue Spannung in die Handlung. Bis zum Schluss habe ich über den Verlauf, die Absichten und Pläne der Götter gerätselt. Die Gefühle kamen mir etwas zu kurz. Bei der Liebesgeschichte hätte ich mir einen Hauch mehr Emotionen gewünscht. Dennoch hat mich die Handlung vollkommen gefesselt und gepackt, so dass es mich komischerweise kaum gestört hat. Die Stimmungen und die Atmosphäre wurde hingegen sehr gut eingefangen und bildlich verdeutlicht. Die Charaktere sind sehr facettenreich und interessant gewählt. Sie bringen alleine schon von ihrer Unterschiedlichkeit viel Abwechslung und Farbe in die Handlung. Sie sind sehr authentisch und lebendig gezeichnet. Sowohl Isabel als auch Quinn sind mir sehr ans Herz gewachsen. Eine facettenreiche Geschichte, die mich sehr gut unterhalten und mir eine spannende Lesezeit beschert hat. Ich bin begeistert. Fazit: Eine abwechslungsreiche und spannende Geschichte, die mich sehr gut unterhalten hat.

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  • facettenreiche Kombination aus blutig-brutal und magisch-gefühlvoll

    Isle of Gods. Die Kinder von Atlantis
    hexe2408

    hexe2408

    03. May 2017 um 10:57

    Umso schneller die Entwicklung der Menschen voranschreitet, umso mehr rücken die Götter, Mythologie und Legenden in den Hintergrund. Technik, Neuerungen und Zukunftsvisionen dominieren das denken. Doch die Götter möchten nicht vergessen werden und überlegen sich, was sie tun können. Um ihr Erbe wieder ins Gedächtnis der Menschen zu rufen, schicken sie fünf ihrer Kinder in die versunkene Stadt Atlantis. Gemeinsam mit den stärksten Nachkommen der Inselbewohner wollen sie so ihr göttliches Überleben sichern. Doch welchen Plan sie tatsächlich verfolgen, ahnt niemand.   Dass es in der versunkenen Welt von Atlantis nicht so zugeht, wie wir es in der heutigen Zeit gewohnt sind, ist vielleicht kein großes Wunder. Doch die Zustände, die im Buch präsentiert werden, sind schon erschreckend und beängstigend. Durch die Ankunft der fünf göttlichen Kinder hat sich das Leben dramatisch verändert. Die Bevölkerung wird in Klassen geteilt, die Heranwachsenden teilweise in Lager gepfercht und geknechtet, damit sie stark genug werden, um an der Seite der Götterkinder leben zu dürfen. Die Lebensumstände in diesen Lagern sind grausam und brutal, Freundschaften gibt es kaum, nur wer sich beweist, hat eine Chance, was zu werden. In blutigen Kämpfen müssen sie bestehen, um sich ein Leben auf der Insel zu sichern. Im krassen Gegenteil zu diesen Umständen steht das Reich der jugendlichen Götter. Diese wachsen behütet und beschützt heran, haben alles, was sie brauchen und werden in ihren Talenten gefördert. In Kontakt mit den anderen Bewohnern kommen sie nur selten. Sie fiebern ihrer Volljährigkeit entgegen, damit sie endlich erfahren, welche Fähigkeiten sie haben – Probleme von denen die anderen Bürger nur träumen können. Das Erwachen der göttlichen Gaben wird dann richtig magisch und man fiebert der Auflösung entgegen, wer was kann und von wem er abstammt. Diese zwei Welten vermischen sich im Verlauf der Geschichte immer wieder miteinander. Teilweise auf eine sehr schöne, gefühlvolle Weise, an einigen Stellen jedoch auch sehr blutig und brutal. Immer mehr Geheimnisse und Zusammenhänge werden aufgedeckt und ergeben so nach und nach ein komplexes Bild über die Handlung und die Hintergedanken.   Neben den Perspektivwechseln, die entweder die Welt der jugendlichen Götter, mit Isabel, oder die Verhältnisse in den Lagern, mit Quinn, beleuchten, gibt es Rückblicke in die Vergangenheit, in denen erläutert wird, was sich die Götter gedacht haben, wer mit wem kooperiert und welche Intrigen gesponnen wurden. So erschließen sich mit der Zeit auch die Gegebenheiten in der Gegenwart, die für die Jugendlichen nicht immer sofort zu durchschauen sind. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Die unterschiedlichen Stimmungen und Gefühle werden gut rübergebracht. Man kann sich in die Figuren einfühlen, die ihre Ungläubigkeit, Zweifel und Ängste nicht verstecken. Die neue Situation überfordert die unwissenden Götterkinder und stellt sie vor riesige Herausforderungen, die sie lösen sollen, obwohl so viel vor ihnen geheim gehalten wird.   Im Verlauf der Geschichte bekommt man einen sehr umfassenden Blick auf die Welt der Götter. Ich habe mich mit dem Thema bisher noch nicht so intensiv beschäftigt. Vor kurzem habe ich allerdings ein Buch gelesen, in dem die Verbindungen auch teilweise thematisiert wurden. Für jemanden, der damit keine großen Berührungspunkte hatte, können die vielen Namen und Verstrickungen schon etwas verwirrend sein. Ich musste mich da ziemlich konzentrieren, nichts durcheinander zu bringen und die richtigen Schlüsse zu ziehen – zumindest bis es dann aufgelöst wurde. Aber das ist sicherlich auch davon abhängig, ob man sich mit Mythologie, Legenden und Götterkunde beschäftigt hat bzw. sich dafür interessiert, wie viel man darüber so weiß.   Eine abwechslungsreiche Welt mit einer facettenreichen Kombination aus göttlichen und menschlichen Figuren, die vor allerhand Rätseln stehen. Auf der einen Seite magisch und gefühlvoll, auf der anderen sehr blutig und brutal – es ist immer was los.   Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!    

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    • 2
  • Tiefgründiger als erwartet

    Isle of Gods. Die Kinder von Atlantis
    MartinaSuhr

    MartinaSuhr

    30. April 2017 um 10:54

    Gesamteindruck:Ein romantisch, exotisches (ein bisschen an die Südsee erinnerndes) Cover lädt zum Lesen ein und hat bei mir falsche Erwartungen geweckt. Oh Gott, das klingt jetzt fatal, aber so ist es gar nicht gemeint, denn die Geschichte hat definitiv mehr zu bieten, als das Titelbild erahnen lässt.Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Selbst die Wirrungen der Götterwelt werden anschaulich und gutverständlich beschrieben. Auch die verschiedenen Figuren werden sehr lebendig beschrieben und ich konnte mich sehr leicht in die Protagonisten einfühlen.Die Handlung spielt hauptsächlich auf Atlantis, allerdings wird der Leser Abschnittweise in die Vergangenheit entführt, anhand derer die Gegenwart erläutert wird. Nach und nach versteht man so, wie das alles miteinander verwoben ist und warum gewisse Entscheidungen getroffen wurden und die Dinge sind, wie sie sind. Ich weiß, das klingt alles furchtbar kryptisch, aber ich will euch nicht zu viel verraten, denn die Erzählung, die zwischen den Buchdeckeln wartet, ist definitiv um einiges actionreicher, spannender und geheimnisvoller, als sein Äußeres verspricht. Mir persönlich hat sehr gut gefallen, dass die Liebesgeschichte in diesem Buch zwar präsent aber nicht die Handlung dominiert hat. Die Handlung ist abwechslungsreich und regt des Öfteren zum Nachdenken an. Mich hat besonders die Theorie beeindruckt, dass die Götter nur dann existieren können, wenn die Menschen an sie glauben und da dieser Glaube über die Jahrhunderte immer weniger wurde, verloren die Götter ihre Macht und Stärke. Mein Fazit:Eine sehr unterhaltsame Geschichte mit überraschend und unerwartet viel Tiefgang. Die Mischung aus verschiedenen mystischen Gottheiten, dem sagenumwobenen Atlantis, Intrigen und einer Liebesgeschichte, die zwar einen Handlungsstrang des Romans darstellt, sich aber nicht in den Vordergrund drängt. Eine absolute Leseempfehlung für Fans gefühlvoller Fantasy.

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  • Trotz mangelnder Emotionalität eine tolle Geschichte

    Isle of Gods. Die Kinder von Atlantis
    Lila-Buecherwelten

    Lila-Buecherwelten

    28. April 2017 um 23:24

    Details: Seitenzahl: 263 Seiten Verlag: Impress Erschienen: 6. April 2017 Inhalt: Um sich selbst vor dem Aussterben zu bewahren, entsandten die griechischen Götter einst fünf direkte Nachkommen auf die versunkene Insel Atlantis. Dort sollten sie bis zu ihrem Erwachsenenalter ein behütetes Leben führen, um sich nach dem Eintreten ihrer göttlichen Fähigkeiten mit den Stärksten der Insel zu paaren und Kinder zu gebären. So lautet die Legende, die Isabel ein Leben lang begleitet hat. Sie ist eine der fünf Auserwählten, nun fast volljährig und immer noch ohne göttliche Eigenschaften. Sie lebt in Luxus und Überfluss, während die anderen Jugendlichen der Insel in Arenakämpfen ums Überleben und um die Hand eines der Götterkinder ringen. Darunter auch der momentane Champion Quinn, der nichts von der Legende hält… Meine Meinung:Sprache: „Isle of Gods“ ist wirklich schön geschrieben. Es liest sich sehr flüssig und man fliegt geradezu durch die Seiten. Leicht zu lesen und dabei doch spannend. Leider hat mir die Emotionalität und die Tiefe etwas gefehlt, weshalb ich mich nicht völlig auf das Buch einlassen konnte. Mehr dazu unter dem Punkt „Figuren und Handlung“. Figuren und Handlung: Die Idee der Geschichte ist wirklich toll. Geschichten rund um Götter – vor allem wenn dann auch noch alle zusammenkommen – sind immer sehr interessant und das Konzept hinter diesem Roman erst recht. Eine Insel voll von Nachfahren der Götter und Kriegern, die um sie kämpfen müssen? Klingt wie eine Mischung aus „Die Tribute von Panem“ und Mythologie. Auch die Umsetzung hat mir ziemlich gut gefallen, allerdings muss ich sagen, dass ich hier leider Abstriche machen muss. Denn so gut die Grundidee auch war, mich konnte gerade die Liebesgeschichte nicht überzeugen. Leider kamen bei mir keine Emotionen an, da ich die Tiefe und die inneren Gefühle der Figuren vermisst habe. Zwar wird gesagt, was die Charaktere fühlen, aber es wird leider nicht rübergebracht. Oft ging es zwischen den beiden Love-Interests einfach zu schnell und wieder gab es hier dasselbe Problem wie auch schon bei den Emotionen. Dem Leser wird gesagt, was er denken soll, was passiert und was sich zwischen den Figuren entwickelt. Aber wieder ist hier das Fühlen das Problem. Es gibt schöne Wendungen, die mich auf jeden Fall gut unterhalten haben und bis auf die eben geschilderte Sache fand ich „Isle of Gods“ wirklich gut. Fazit: Trotz fehlender Emotionalität kann der Roman mit einer tollen Geschichte überzeugen.

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  • Zu oberflächlich und zu emotionslos

    Isle of Gods. Die Kinder von Atlantis
    Rosenmaedchen

    Rosenmaedchen

    28. April 2017 um 12:41

    Um sich selbst vor dem Aussterben zu bewahren, entsandten die griechischen Götter einst fünf direkte Nachkommen auf die versunkene Insel Atlantis. Dort sollten sie bis zu ihrem Erwachsenenalter ein behütetes Leben führen, um sich nach dem Eintreten ihrer göttlichen Fähigkeiten mit den Stärksten der Insel zu paaren und Kinder zu gebären. So lautet die Legende, die Isabel ein Leben lang begleitet hat. Sie ist eine der fünf Auserwählten, nun fast volljährig und immer noch ohne göttliche Eigenschaften. Sie lebt in Luxus und Überfluss, während die anderen Jugendlichen der Insel in Arenakämpfen ums Überleben und um die Hand eines der Götterkinder ringen. Darunter auch der momentane Champion Quinn, der nichts von der Legende hält… •●• Mich interessiert das Buch wegen dem Einfluss der griechischen Götter – schon immer konnte mich solch eine Thematik gut in ihren Bann ziehen und ich war sehr auf die Storyline im Detail gespannt. Die Idee hinter dem Buch ist neuartig; die griechische Mythologie mit ihren tausend Göttern und fantastischen Figuren bietet so viel Platz für neue Erzählungen. Auch das sagenumwobene Atlantis bekommt einen hohen Stellenwert, was mir sehr gut gefällt. Die Gegensätze der Menschen, die auf der Insel leben, sind nicht neu und ich war gespannt, wie das Ganze umgesetzt wird. Die Umsetzung hat mich dennoch stark ernüchtert, denn neben der ausreichenden Anzahl der griechischen Götter treten plötzlich sämtliche andere Mythologien weltweit dazu und man kann echt schnell den Überblick verlieren. Generell ist das Buch geprägt von einer gewissen Distanz und sehr arrangiertem Handlungsverlauf. Auch die Welt von der Insel Atlantis wird nur sehr oberflächlich beschrieben und man kann gar nicht seine Fantasie auf die Reise schicken, da man zu wenige Informationen für eine Imagination bekommt. Auch ein paar kleine Logikfehler schlichen sich ein, wie z.B. die unzähligen Kinder, die jeden Tag aufs Neue ihr Leben in den Kämpfen lassen mussten – wohlbemerkt schon seit vielen Jahren; wo nehmen sie immer wieder so viele neue Kinder her? So richtig fesseln konnte das Buch mich nie, eher im Gegenteil: ich musste mich wirklich zwingen weiterzulesen. Es gibt keine spannenden Wendungen, keine großen Geheimnisse – alles wirkt starr platziert und oberflächlich gehalten, was auch meinen Lesespaß wirklich sehr in Grenzen hielt. - Die Charaktere im Buch sind zahlreich, bleiben aber alle auf einer gewissen Distanz zum Leser und insgesamt dann doch eher blass. Die Protagonistin Isabel ist eine herzliche junge Frau, die für die Gerechtigkeit einsteht und die einem schon sympathisch sein kann, aber dennoch irgendwie fremd wirkt. Ihr Gegenstück Quinn ist dagegen noch ein ganzes Stück blasser und seine superschnellen Sinneswandel nicht gerade sehr nachvollziehbar. Die Beziehung der beiden konnte mich überhaupt nicht berühren, allein schon deswegen, weil man den Charakteren nie wirklich nah kommt. Emotionen zwischen ihnen sind einfach überhaupt nicht greifbar und prallen an mir ab wie von einem Schild. Generell gingen mir ihre plötzlich sehr tiefen Gefühle einfach zu schnell, so schnell kann man kein echtes Vertrauen aufbauen. Auch der kurze, prägnante aber auch abgehackte Schreibstil trug dazu sein Übriges bei. Nebencharaktere gab es viele, angefangen bei Isabels Geschwistern, anderen Kämpfern, dem Rat oder auch allen Göttern – dennoch, es waren auch nicht alle nötig und sie bekommen teilweise nur wenige Charaktereigenschaften zugeordnet und/oder dienen einem bestimmten Zweck. - Die Handlung begann für mich eigentlich ja noch ganz gut; ich mochte gerade zu Beginn diese prägnante Schreibart der Autorin, die einem auch gleich Isabel und Quinn nah brachte und man nicht das Gefühl hatte, dass hier eine große Einleitung entstehen sollte. Doch sehr schnell zog das Tempo immer weiter an und man rast förmlich durch die Handlung, was keinen Spaß macht. Detailreiche Beschreibungen der Umgebung suchte ich vergeblich. Irgendwann fühlte ich mich schon richtig gehetzt und konnte überhaupt keine Bindung zu den Charakteren aufbauen. Die Spannung war quasi auch nicht wirklich vorhanden und an einem bestimmten Punkt wusste ich auch überhaupt nicht, was das Ziel der ganzen Geschichte sein soll – was soll erreicht werden? Ich erkannte den roten Faden einfach nicht und empfand viele Szenen als sinnlos; gerade weil auch die Beziehung von Isabel und Quinn schnell in den Vordergrund rückte und mich kaum berühren konnte. Leider konnte auch im Verlauf die Storyline nicht sehr facettenreich werden, es blieb flach und oberflächlich,e gal was die Autorin noch aus ihrem Hut gezaubert hatte. Am Ende war ich sehr unzufrieden, denn insgesamt wirkt das Buch wie eine lange Einleitung auf weitere Teile; vieles wirkt zu gepresst auf diese wenigen Seiten – da hätte man sich auch mehr Zeit und der Geschichte mehr Raum geben müssen, damit das Werk bei mir besser punkten kann. •●• Für mich war „Isle of Gods“ viel zu oberflächlich und emotionslos geschrieben. Man rast förmlich durch die Handlung und hat keine Zeit die Charaktere richtig kennen und lieben zu lernen. Emotionen sind kaum greifbar und bis auf den guten Start ins Buch und die außergewöhnliche Idee bleibt mir nicht viel Positives am Ende des Tages zu sagen. Verschenktes Potential, man hätte so viel mehr daraus machen können, v.a. mit mehr detailreichen Beschreibungen und einer ruhigeren Atmosphäre.

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  • Mythologie mal anders... aber dennoch gut!

    Isle of Gods. Die Kinder von Atlantis
    KristiesBookcreed

    KristiesBookcreed

    27. April 2017 um 10:32

    Vorweg mal gleich:Ich liebe Mythologie! Ich hatte vier Jahre lang Latein und Altgriechisch in der Schule und bin, was das betrifft dezent "befangen"Auch ein Grund, wieso ich so scharf auf diese Geschichte war.Ich mochte die Idee und die Umsetzung sehr, dass die Götter sterben und um etwas dagegen zutun fünf Nachkommen auf die Erde schicken. Wirklich gute Idee.Die Umsetzung war auch gelungen, obwohl man hier und da vielleicht den ein oder anderen Ort hätte etwas mehr beschreiben können. Wäre schön gewesen, das "Fehlen dessen" hat mich aber beim Lesen selbst nicht gestört, es fiel mir eher hinterher auf.Auch das ein oder andere "Warum das denn jetzt passiert." kam mir erst hinterher in den Sinn, beim Lesen fielen diese Fragen nicht ins Gewicht.Die Charaktere waren an sich gut beschrieben und auch greifbar, allerdings fand ich die Emotionen... es wurde beschrieben, was sie fühlten, doch irgendwie habe ich es nicht wirklich gefühlt. Das hat mich dann doch schon etwas gestört, weil es sie für mich etwas platt machte... leider.An sich aber dennoch ein gutes Buch, dass ich gerne gelesen habe und das mir einige schöne Stunden geschenkt hat.Deshalb und auch weil mir die meisten "Knackpunkte" wirklich erst hinterher aufgefallen sind und mich beim Lesen nicht gestört haben, bekommt das Buch von mir trotz allem 4 Sterne.

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  • Die Kinder von Atlantis!

    Isle of Gods. Die Kinder von Atlantis
    Line1984

    Line1984

    25. April 2017 um 11:43

    Dieses Buch hatte ich bereits in der Verlagsvorschau entdeckt und schon da stand für mich fest das ich es einfach lesen muss.Das Cover ist ein wahrer Traum, ich habe mich auf Anhieb in dieses verliebt.Doch auch der Klappentext machte mich neugierig, voller Vorfreude begann ich mit dem lesen.Ich muss nicht erwähnen das meine Erwartungen enorm hoch waren, oder?Die Autorin kannte ich noch nicht, es war mein erstes Buch von ihr.Isabel ist eine tolle Protagonistin, obwohl auf ihren Schultern eine doch schwere Bürde lastet lässt sie sich nicht unter kriegen denn sie weiß genau was sie will.Sie lebt behütet, zurück gezogen und voller Luxus, aber leider auch unter ständiger Bewachung.Quinn, ein Champion bei den Arenakämpfen, hält nicht viel von den sogenannten Götterkindern. Denn nur durch sie wurde er gedrillt und musste so viele Qualen erleiden. Seine Meinung ändert sich allerdings schlagartig als er eines dieser Kinder trifft. Ganz langsam merkt auch er das sehr viel mehr dahinter steckt.Dieses Buch steckt voller Mythen, Sagen und Götter, das gefiel mir richtig gut.Ich finde auch die Autorin hat dies klasse umgesetzt.Ihr Schreibstil ist in meinen Augen flüssig gehalten und leicht zu lesen.Dadurch habe ich dieses Buch innerhalb weniger Stunden verschlungen.Die Charaktere sind authentisch gezeichnet.Sowohl Isabel als auch Quinn habe ich sehr schnell in mein Herz geschlossen. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzten und habe dadurch auch ihre Gefühle und Gedanken nachvollziehen können.Die Handlung an sich ist wirklich sehr fesselnd und auch spannend. Ich wusste bis zum Ende nicht welchen Verlauf die Story nehmen würde. Ich war gespannt darauf welchen Plan die Götter wirklich verfolgen. Die Auflösung und das Ende haben mir unglaublich gut gefallen.Ich für meinen Teil bin von diesem Buch mehr als begeistert.Daher kann ich euch dieses Buch nur empfehlen.Fazit:Mit "Isle of Gods - Die Kinder von Atlantis" ist der Autorin ein fesselnder Roman gelungen der mich vor allen durch seine tollen Ideen überzeugte.Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl.

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  • Gut, aber mit kleinen Schwächen

    Isle of Gods. Die Kinder von Atlantis
    JuliaSchu

    JuliaSchu

    24. April 2017 um 15:17

     Dass die Cover  aus dem Impress-Verlag zumeist ein Traum sind, ist nichts Neues. Die Geschichten hinter dem Imprint Label sind bekannt für ihre Romantik und zauberhafte Welten. Genau diese beiden Faktoren erwarten den Leser auch bei „Isle of Gods – Die Kinder von Atlantis“. Alia Cruz schafft es, in eine traumhafte Kulisse zu entführen und eine Liebesgeschichte in ihr zu platzieren, die zuckersüß ist.  Dazu kommt das schöne Thema der griechischen Mythen und Götter und fertig ist der Young-Adult-Roman. Vieles an dieser Geschichte hat mir gut gefallen, allerdings gab es auch ein paar Punkte, die etwas schwach waren. Doch „Isle of Gods“  hat etwas Wunderschönes und ist die perfekte leichte Urlaubslektüre!KlappentextUm sich selbst vor dem Aussterben zu bewahren, entsandten die griechischen Götter einst fünf direkte Nachkommen auf die versunkene Insel Atlantis. Dort sollten sie bis zu ihrem Erwachsenenalter ein behütetes Leben führen, um sich nach dem Eintreten ihrer göttlichen Fähigkeiten mit den Stärksten der Insel zu paaren und Kinder zu gebären. So lautet die Legende, die Isabel ein Leben lang begleitet hat. Sie ist eine der fünf Auserwählten, nun fast volljährig und immer noch ohne göttliche Eigenschaften. Sie lebt in Luxus und Überfluss, während die anderen Jugendlichen der Insel in Arenakämpfen ums Überleben und um die Hand eines der Götterkinder ringen. Darunter auch der momentane Champion Quinn, der nichts von der Legende hält…MeinungEs ist bekannt, dass ich die griechische Mythologie liebe und viele Romane lese, die diesen Themenkomplex beinhaltet. Es gibt berühmte Vorgänger, wie etwa die „Percy Jackson-Saga“ oder auch die „Göttlich“-Reihe. Der Stoff ist uralt und kann doch immer wieder neu verarbeitet werden. So bleibt das Thema immer spannend – vorausgesetzt, man hat einen innovativen Ansatz. Diesen Ansatz hat Alia Cruz auf jeden Fall. Die Grundidee der Geschichte gefiel mir gut. Außerdem setzt die Autorin genau den richtigen Fokus auf die Kulisse im Buch. Atlantis ist die versunkene und sagenumwobene Insel, die durch ihre Schönheit besticht. Doch, was auf ihr passiert, ist weniger schön. Der Leser begleitet die junge Isabel auf ihrer Reise zu ihrer Göttlichkeit. Isabel ist bescheiden und herzensgut. Sie ist ein liebes Mädchen. Ihre vier Geschwister sind ebenfalls sehr liebe Charaktere. Mir haben ihre beiden Brüder unglaublich gut gefallen! Die Geschichte zwischen den beiden ist interessant, aktuell und daher beeindruckend eingearbeitet. Die Selbstverständlichkeit, mit der in diesem Buch mit dem Thema Homosexualität umgegangen wird, gefiel mir. Es ist zwar nur ein Randthema, aber dennoch war es eine gelungene Komponente. Die Liebe zwischen den fünf Geschwistern ist für mich der schönste Punkt der Handlung gewesen. Die fünf halten zusammen, was immer auch passiert und können sich aufeinander verlassen – mit einer Ausnahme natürlich. Aber ich will ja nichts verraten. Der Träger der Handlung ist Quinn, der klassische Held. Auch er gefiel mir recht gut. Im Gegensatz zu den göttlichen Kindern hat er wenigstens ein paar Ecken und Kanten und ist nicht so überaus nett. Er ist stark und selbstbewusst. Seine Geschichte war sehr interessant und um ihn wurden interessante Schlingen gelegt. Insgesamt muss man aber sagen, dass man Großteile der Handlung voraussehen kann. Zum Ende hin wird es allerdings sehr spannend – denn es geht in die Arena. Hier fließt Blut und die großen Emotionen kommen zum Tragen. Das Meiste, das in diesem Buch eine Rolle spielt ist neu und logisch aneinandergebunden. Es gibt die Guten, die Bösen, die scheinbar Bösen, die eigentlich gut sind und natürlich die Götter. Das ist ein Thema, bei dem ich ein bisschen vorsichtig bin. Gelungen ist die Zusammensetzung der Götter. Es spielen nämlich nicht nur die griechischen eine Rolle, sondern auch germanische und asiatische usw. Dennoch scheint es so, als wenn die griechischen Götter die wichtigsten wären und das war irgendwie ein bisschen platt. Schließlich gibt es unter verschiedenen Religionen keine Rangordnung. Aber gut. Für jemanden, der es sehr ernst mit den griechischen Göttersagen nimmt, kommen ein paar Punkte nicht hin. Zum Beispiel waren den Göttern ihre Kinder völlig egal. (Stichwort: Ares und Aphrodite als happy family?“ Ähm..nope.) Das fiel mir zwar negativ auf, beeinflusste den Leseprozess aber nicht. Etwas platt sind auch manche Formulierungen und Handlungswechsel. Wie ich schon sagte, kann man manche Handlungssprünge voraussehen. Und wenn dann auch noch eine Formulierung wie die folgende kommt, kann ich nur den Kopf schütteln:„‘Quinn, du bist mutig, intelligent und du bist unglaublich attraktiv. Ich verstehe nicht, warum du denkst, du seist nicht gut genug für mich.‘“ (55%)Vielleicht werde ich einfach zu alt für manche Geschichten. Aber hier sind echt ein paar zu viele Vorurteile platziert… Die Liebesgeschichte in „Isle of Gods“ ist allerdings sehr süß und hat mir gut gefallen. Insgesamt gibt es einen Themenmix aus Mut, Stärke, Zusammenhalt, Kampf, Liebe, Freundschaft und Familie. All diese Themen spielen eine Rolle und sind sinnvoll eingearbeitet. Der Schreibstil ist flüssig und sehr jugendlich. Er passt zu Isbal. Allerdings ist Isabel ein wenig naiv und das spiegelt sich auch im Stil wieder.FazitInsgesamt konnte ich mich mit „Isle of Gods“ wunderbar entspannen und eine schöne Geschichte in einer tollen Kulisse genießen. Die Themen haben mir sehr gut gefallen, allerdings gibt es auch viele Ereignisse, die voraussehbar sind. Die Darstellung der griechischen Götter war ebenfalls nicht ganz so gut, allerdings muss ich die innovative Idee der Autorin loben, denn das Konzept ist klasse! Ein etwas anderer Fokus wäre manchmal gut gewesen, aber auch so bleibt Isbals Geschichte sehr schön und wird von mir mit 3,5 Spitzenschuhen belohnt.

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