Mörderisches Verlangen

von Alia Cruz 
2,0 Sterne bei1 Bewertungen
Mörderisches Verlangen
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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783864431432
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:204 Seiten
Verlag:Sieben Verlag
Erscheinungsdatum:31.05.2013

Rezensionen und Bewertungen

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    Meduzas avatar
    Meduzavor 5 Jahren
    Zu Beginn leidlich unterhaltsam, Schluss enttäuschend

    Versicherungsmaklerin Rebecca lernt auf einem Rennpferdegestüt, das sie beruflich besucht, den attraktiven Marc kennen. Gleichzeitig macht auch Freundin Kathrin eine Männerbekanntschaft, den ebenfalls sehr attraktiven Künstler Robert. Beide Männer verbergen ein Geheimnis ...

    Schauplatz der Handlung ist ein Rennpferdegestüt, hätte jedoch genauso gut eine Stuhlfabrik etc. sein können. Die wenigen blassen Pferderennen-Szenen lassen Atmosphäre vermissen und auch für die Handlung spielt das Setting keine Rolle, bleibt austauschbar. Da hab ich mehr erwartet.

    Zitat Robert: "Ich liebe Klischees!" Davon gibt es hier einige: Die erfolgreiche, aber unbefriedigte Geschäftsfrau, die doch eigentlich nur auf ihren Prinzen wartet und sich nach einer Familie sehnt; die lieblos aufgewachsene Frau, die Misshandlungen mit Liebe verwechselt; der sadistische Ex-IRA-Kämpfer, der als Kind missbraucht wurde; der sexsüchtige Macho-Pferdetrainer mit dem goldenen Herzen; der Witwer, der sich liebevoll um seine kleine Tochter kümmert und der Frauenwelt entsagt hat. Und natürlich sind alle sehr attraktiv. Wie sich herausstellt, sind auch alle Waisen mit mehr oder minder schlimmer Kindheit, was wohl ihr meist unverständliches Verhalten erklären soll.  

    Die ersten drei Viertel bieten leichte Unterhaltung. Der locker flockige Schreibstil der Autorin, durchsetzt mit Umgangssprache lässt sich flott lesen. Dass die Handlung vorausschaubar ist und wenig Überraschungen bietet, kann noch dem Genre geschuldet sein. So hatte ich anfangs durchaus Spaß beim Lesen. Das Verhalten der Figuren konnte ich jedoch nicht nachvollziehen und es blieb mir z.B. ein Rätsel, worauf ihre geradezu magnetische Anziehungskraft auf das jeweils andere Geschlecht beruht, zumal sie mir immer unsympathischer wurden. Anfangs habe ich noch gehofft, dass Weiterlesen erhellende Erkenntnisse bringt, doch dem war leider nicht so. Am besten gefiel mir noch Drew, der notgeile Trainer, der als Figur zumindest in sich schlüssig war und im Vergleich zu den anderen recht authentisch wirkte.  

    Recht unmotiviert werden auch einige Sexszenen eingestreut. Diese trafen nicht meinen Geschmack, da fehlte mir das erotische Prickeln, die gefühlvolle Annäherung, die Leidenschaft, überhaupt die Gefühle. Aber Geschmacksache. Gestört haben sie mich nicht.

    Was mir absolut nicht gefallen hat, war der Schluss. Nichts gegen Gewalt im Thriller, aber das spannende machen für mich die nachvollziehbaren, sich aus ihrem Charakter erschließenden Reaktionen der Figuren darauf aus. Hier gab es nur eine: kaltschnäuzige Gleichgültigkeit. Das unreflektierte, stoische Hinnehmen von Mord und Folter unabhängig vom Hintergrund der Figur konnte mich nicht überzeugen. Ich kann nicht wirklich mitfiebern und mitleiden, wenn schon die Protagonisten so gefühlsarm rüberkommen.

    Fazit: Durchaus unterhaltsam, wenn man darüber hinwegsehen kann, dass die Handlung und der Schluss vorhersehbar sind. Mich hat vor allem gestört, dass die Aktionen und Reaktionen der Figuren nicht nachvollziehbar, zum Teil absurd und widersprüchlich sind und die Gründe dafür sich aus dem Text nicht erschließen. Daher hatte ich anfangs zwar ein kurzweiliges Leseerlebnis, die Protagonisten ließen mich jedoch kalt und Spannung bzw. Mitfiebern konnte nicht aufkommen.    

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