Alia Yunis Feigen in Detroit

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Inhaltsangabe zu „Feigen in Detroit“ von Alia Yunis

'Wortgewandt, witzig und wunderbar exotisch.' Für Sie Seit Fatima vor 992 Tagen zu ihrem Lieblingsenkel nach LA gezogen ist, kommt Scheherazade jede Nacht auf ein Pläuschchen vorbei. Leidenschaftliche, pikante Geschichten möchte die sagenumwobene Prinzessin von Fatima hören, doch die erzählt nur von ihrem Haus im Libanon, das sie vor 68 Jahren verlassen hat, um ihrem ersten Mann in die USA zu folgen, zu Mister Ford und seiner River-Rouge-Fabrik. Welchem ihrer acht ungeratenen, über ganz Amerika verteilten Kinder soll sie es bloß vererben, wenn sie in Bälde das Zeitliche segnen wird? Besagte "Kinder" sind unterdess mit ihren eigenen Sorgen beschäftigt: eigenen ungeratenen Sprösslingen, dem Partner, dem Job, Alkoholproblemen, Krebs oder einfach nur dem verzweifelten Versuch, den texanischen Nachbarn ihre arabische Herkunft zu verbergen. Liebevoll, zutiefst menschlich und dabei grandios komisch zeichnet Alia Yunis das Bild einer ganz normalen amerikanischen Familie - aus dem Libanon - und eines Jahrhunderts der Integration und Desintegration im Melting Pot der Kulturen. "Eine warmherzige Familiengeschichte voller Witz." Emotion Fatimas Familienkochbuch mit libanesischen Köstlichkeiten und Anekdoten finden Sie unter www.aufbau-verlag.de/alia-yunis-rezepte

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  • Ein vielschichtiger, kulturen- und generationenüberspannender Roman

    Feigen in Detroit
    Christin87

    Christin87

    15. September 2014 um 17:56

    Fatima ist über 80, war zweimal verheiratet, hat 8 Kinder und zahlreiche Enkel und Urenkel. Sie wohnt bei Ihrem Lieblingsenkel Amir in L. A. und seit sie bei ihm eingezogen ist, bekommt sie jede Nacht Besuch von, der aus den alten orientalischen Märchen bekannten, Sheherazade. Indem diese Fatima an jedem Abend, sozusagen nötigt ;), aus ihrem Leben zu erzählen, erfährt man über jedes einzelne der oben genannten, zahlreichen, Familienmitglieder ein Stück aus deren Lebensgeschichte. Insgesamt ergibt dies ein sehr abwechslungsreiches, interessantes Buch mit Einblicken in eine für uns fremde Kultur. Man verfolgt die sich verändernde Einstellung der verschiedenen Generationen zur eigenen Herkunft und schwankt stetig zwischen vielen verschiedenen Gefühlen für die einzelnen Darsteller. Ich habe mich ürsprünglich zum Kauf entschieden, weil es mir eine gute Gelegenheit schien, sich ein wenig an die für mich bisher fremde, arabische Welt heran zu wagen, und die Hemmschwelle, die zwischen dieser und unserer Welt ja doch besteht, ein wenig abzubauen, und wurde absolut positiv überrascht. Vorallem Fatima, Ibrahim und ihre Urenkelin Dezimal sind mir während des Lesens sehr ans Herz gewachsen. Ein ruhig erzählter Roman, der aber nachwirkt.

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  • Rezension zu: Feigen in Detroit von Alia Yunis

    Feigen in Detroit
    Kleines91

    Kleines91

    12. May 2014 um 11:30

    Klappentext Seit Fatima vor 992 Tagen zu ihrem Lieblingsenkel nach LA gezogen ist, kommt Scheherazade jede Nacht auf ein Pläuschchen vorbei. Leidenschaftliche, pikante Geschichten möchte die sagenumwobene Prinzessin von Fatima hören, doch die erzählt nur von ihrem Haus im Libanon, das sie vor 68 Jahren verlassen hat, um ihrem ersten Mann in die USA zu folgen, zu Mister Ford und seiner River-Rouge-Fabrik. Welchem ihrer acht ungeratenen, über ganz Amerika verteilten Kinder soll sie es bloß vererben, wenn sie in Bälde das Zeitliche segnen wird? Besagte „Kinder“ sind unterdessen mit ihren eigenen Sorgen beschäftigt: eigenen ungeratenen Sprösslingen, dem Partner, dem Job, Alkoholproblemen, Krebs oder einfach nur dem verzweifelten Versuch, den texanischen Nachbarn ihre arabische Herkunft zu verbergen.  Meine Meinung Ein wunderschönes Buch, dass eigentlich nur schnell als Zeitvertreib gekauft wurde, damit ich etwas zu lesen hatte, während meine Mitbewohnerin bei der Kosmetikerin war und dann von mir nur schwerlich aus der Hand gelegt wurde, um mein angefangenes Buch zu beenden! Ich finde, hier hat der Leser ein herrlich komisches und doch auch ernstes Buch. Es ist eine Mischung aus Märchen und einer Art Biographie. Eine Parabel und zeitgleich Kritik an die arabischen Familien. Es ist göttlich, wie "Fatima" von Ihren Kindern spricht und dann zu sehen, wie es wirklich bei Ihnen ist, wenn Ihnen "Scheherazade" einen Besuch abstattet. Alle Figuren, selbst die unsympathischen der Kinder oder die FBI-Dame, sind in gewisser Weise sympathisch. Man will mehr über Ihr Leben wissen. Mir hat das Buch so unheimlich gut gefallen, weil man der eigenen Welt entfliehen konnte und eine durchgeknallte und liebenswürdige Familie mit einer unglaublichen Familien"saga" kennen lernen durfte.  Es war so spannend, Fatima zuzuhören und Dinge über die Vergangenheit und Ihr Leben zu erfahren. Diese verschrobene, alte Dame, die auf streng macht und im Grunde äußerst liebenswert ist. Ich kann dieses Buch echt jedem empfehlen, der sich für die arabische Kultur interessiert oder gerne witzige und echte Familiengeschichte liest. Ich selbst hatte vorher nicht gerne Bücher gelesen, die im arabischen Raum spielten und in denen Charaktere arabische Namen hatten - aber seit "Feigen in Detroit" möchte ich unbedingt mehr darüber lesen und denke, dass ich auch das ein oder andere Rezept, dass im Internet zu finden ist, ausprobieren werde. Aber auf alle Fälle weiß ich, dass ich diese Familie so schnell nicht vergessen werde! :)

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  • Buch-Assoziationen - Bücher passend zu Substantiven, Adjektiven und Verben lesen!

    Die Verratenen
    Daniliesing

    Daniliesing

    Hallo ihr Lieben, gerade hatte ich spontan eine Idee und vielleicht haben ja ein paar Lust dabei mitzumachen! In diesem Thema soll in jeder Woche ein anderes Wort im Mittelpunkt stehen. Dieses Wort kann eigentlich jeder Art sein, egal ob Substantiv, Adjektiv, Verb, Farbe etc. - dabei ist nur wichtig, dass man dazu gut etwas assoziieren kann. Für die erste Woche, die am 3. Mai startet, gebe ich als Wort "Muster" vor. Wenn ihr Lust und Zeit habt, dann könnt ihr in dieser Woche ein Buch beginnen, das hierzu passt. Wie ihr das Wort "Muster" für euch interpretiert, bleibt euch dabei natürlich überlassen. Hat das Cover vielleicht ein bestimmtes Muster oder handelt eine Figur im Buch nach einem bestimmten Muster? Das vorgegebene Thema soll einfach als Anregung dienen, sich vielleicht mal ein passendes Buch vom Stapel ungelesener Bücher (= SuB) zu schnappen! Natürlich soll es viele verschiedene Wörter für Buch-Assoziationen geben - genauer gesagt für jede Woche eins! Wer hier gern mitmachen möchte, kann also direkt auch ein Wort vorschlagen. Die vorgeschlagenen Wörter würde ich einfach in der Reihenfolge eurer Anmeldungen oben für die einzelnen Wochen eintragen. Wer mitmachen möchte, muss das selbstverständlich nicht in jeder Woche tun, sondern ganz so, wie man Spaß daran hat. Wenn ihr euch über die Bücher, die ihr gerade zu einem bestimmten Assoziations-Wort lest, austauschen möchtet, dann tut das bitte immer im zugehörigen Unterthema oben. Einfach auf das Thema klicken und dort eure Beiträge schreiben :-) Falls ihr Fragen und Ideen habt, richte ich dafür auch ein extra Thema ein. Nun wünsche ich uns ganz viel Spaß!

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  • Feigen in Detroit

    Feigen in Detroit
    HeikeM

    HeikeM

    22. April 2013 um 12:49

    Vor 992 Nächten zog die 82-jährige Fatima von Detroit zu ihrem Lieblingsenkel Amir, der auf die große Karriere als Schauspieler hofft, nach Los Angeles. Seit dem erscheint ihr in jeder Nacht Scheherezade, die jedoch für alle anderen unsichtbar ist und lässt sich von Fatima die Geschichten ihres Lebens erzählen und Fatima hat davon viele. Sie berichtet von ihren beiden Ehemännern, Marwan, der früh verstarb und Ibrahim, von dem sie annahm, er hätte sie nur aus Pflichtgefühl heraus geheiratet und von dem sie sich nach über 50 Ehejahren trennte, von ihren 10 Kindern, die alle ihre eigenen Wege gehen und über die ganzen USA verteilt leben und sie schwelgt in Erinnerungen an ihr Haus in Deir Zeitoun im Libanon. Da sie sich sicher ist, nach der 1001. Nacht sterben zu müssen, hat sie in der verbleibenden Zeit noch viel zu erledigen, sie muss eine Frau für den schwulen Amir finden, damit sie ihm das Haus im Libanon vererben kann und auch für ihre anderen Besitztümer sind geeignete Erben zu finden. Zwischen den nächtlichen Unterhaltungen reist Scheherezade mit ihrem fliegenden Teppich zu den Kindern und Enkeln. Sie schaut wie es ihnen ergeht und begleitet sie auf einem kurzen Stück ihres Lebensweges. Bei Scheherezade laufen die Handlungsfäden dieses Romans zusammen. Sie ist es, die Fatimas Erzählungen lauscht, um sich kurz darauf zu einem der Kinder oder Enkel zu begeben. So lernt der Leser nach und nach die gesamte Familie Fatimas kennen, ein im Buch enthaltener Stammbaum erleichtert dabei die Orientierung. Die Kinder sind sich fremd, nur Amir informiert hin und wieder die "Fatima-Angehörigen" per E-Mail, in der jedoch das Wetter die bedeutendste Rolle spielt, schließlich will er die Familienmitglieder nicht beunruhigen oder gar mit zusätzlichen Problemen belasten. Zugegebenermaßen hatte ich zu Beginn des Romanes ein kleines Problem mit der durch Scheherezade und ihr Reisegefährt entstandenen Märchenhaftigkeit dieses Buches. Im Laufe der Zeit fand ich aber Gefallen an dieser Erzählweise, kam so doch ein zusätzlicher arabischer Hauch in die Handlung. Das Märchenhafte wurde aber auch dadurch abgemildert, dass die Autorin die zeitgeschichtlichen Aspekte nie ganz aus dem Blick verlor und die Handlung gut damit verknüpfte. Alia Yunis Romanfiguren sind mit Leben erfüllt. Sie haben eigene Charaktere, wirken mitunter schrullig und sehr speziell und sind die Puzzleteilchen für ein facettenreiches Bild einer Großfamilie, die sich ein wenig aus den Augen und aus dem Herzen verloren hat. Die Autorin hat mit ihrem Debütroman einen Familienroman geschrieben, der nicht die heile Familie in dem Mittelpunkt rückt. Tief in sich trägt jedes der Familienmitglieder zwar eine Harmoniesehnsucht, in der Realität sind jedoch Entfremdung, Nichtverstehen, Einsamkeit in der Großfamilie und unterschiedlicher Umgang mit der Familientradition vordergründig. Ein für diesen Roman bedeutungsvolles Thema ist die Integration der arabischen Einwandererfamilie in die us-amerikanische Gesellschaft, von Familienangehörigen, die amerikanischer sind als die Amerikaner, bis hin zu denen, die nur soweit wie nötig integriert sind, findet der Leser alle Abstufungen. Alia Yunis erzählt Geschichten zum Schmunzeln und Lachen, zum Nachdenken und Weinen. Urkomische Szenen und sehr nachdenklich machende stehen in einem sehr guten Verhältnis und ließen mich diesen Roman sehr gern lesen. "Verhörgerät" und "Gackermolke" sind für mich die Wortschöpfungen des Buches. Auch wenn der Roman in der zweiten Hälfte ein wenig abflacht, so steigert die Autorin die Spannung zum Ende hin noch einmal und verabschiedet die Leser mit einem bitter-süßen Finale.

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  • Rezension zu "Feigen in Detroit" von Alia Yunis

    Feigen in Detroit
    Natalie77

    Natalie77

    25. April 2011 um 19:54

    Das Buch ist das letzte von vier Büchern, das ich von der Buchhandlung Schreiber zur Rezension bekam. Es ist eher zufällig bei mir gelandet und hätte ich es in der Buchhandlung gesehen wäre es gewiss nicht in mein Beuteschema gefallen. es ist die Geschichte der Protagonistin Fatima die jeden Tag von Scheherazade besucht wird, eine Figur aus 1001 Nacht, und so möchte sie auch 1001 Geschichte aus Fatimas Leben hören. So erleben wir die letzten der 1001 Geschichten mit und erfahren etwas über die Kinder von Fatima, aber durch die Geschichten von den Kindern aus der Vergangenheit reist Scheherazade in der Gegenwart zu den Kindern und ihren Familien und schaut wie es ihnen geht was sie machen. Da erfährt man so manches "Familiengeheimnis" was die Kinder, die am Telefon immer nur vom Wetter reden, Fatima verschweigen. Der Schreibstil ist locker und flüssig und so war für mich aber auch die Geschichte, es dümpelt so ein wenig dahin, es gab keine großartigen Höhen, trotzdem fand ich es nicht so schlecht, es ist wohl einfach nicht meine Richtung, auch wenn es immer mal was zu lachen gab und ab und an ein wenig Drama ;-). Das Buch ist ein Buch für ruhige Tage, an dem man nicht viel Aufregen mag und ein wenig lachen und man auch ein wenig gerührt sein mag .

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  • Rezension zu "Feigen in Detroit" von Alia Yunis

    Feigen in Detroit
    Readyforbooks

    Readyforbooks

    27. March 2011 um 01:09

    Es war dann doch interessant zu lesen, aber so richtig von Hocker hat es mich jetzt nicht gerissen, vielleicht ist auch der Nahe Osten (bzw. die Arabische Welt) nicht so ganz mein Ding

  • Rezension zu "Feigen in Detroit" von Alia Yunis

    Feigen in Detroit
    Gruenente

    Gruenente

    13. February 2011 um 13:41

    Fatima, weit über 80 hat sich im hohen Alter von Ihrem Mann scheidenlassen und zog von Detroit nach LA zu Ihrem Enkel Amir. Nach für Nacht erscheint ihr Scheherazade und erzählt aus Ihrem Leben. Vor allem aus ihrem geliebten Heimtdorf im libanon. Fatima ist überzeugt, dass sie nach der 1001. Nacht sterben muss und will bis dahin ale Angelegenheiten geregelt haben. In jeder Nacht ist eines Ihrer 10 Kinder ein Thema. Die verschiedenen Lebensläufe und -lügen kommen zu Tage, als Scheherazade anfängt die Kinder zu besuchen. .Die Mutter weiss von vielen tragödien nichts, da alle Kinder immer nur übers Wetter reden um sie nicht aufzuregen. Sehr vielfältig, aber irgendwie nicht wirklich spannend. Aber sehr gute Unterhaltung!

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  • Rezension zu "Feigen in Detroit" von Alia Yunis

    Feigen in Detroit
    Bücherwurm

    Bücherwurm

    01. February 2011 um 19:26

    "Feigen in Detroit" ist ein Debüt der Autorin Alia Yunis. Es ist eines dieser seltenen Bücher, die Heimweh verursachen, Heimweh nach der Heimat, aber auch nach dem Buch und den Protagonisten, noch bevor man zum Schluss den Buchdeckel zuklappt. Fatima Abdulla, eine alte Araberin, die als Auswanderin in den USA lebt, erhält seit 992 Nächten Besuch der Prinzessin Scheherazade aus 1001ner Nacht. Überzeugt davon, dass sie in der 1001ten Nacht sterben wird, erzählt Fatima Scheherazade aus ihrem Leben, von ihren Ängsten und Gedanken und Sorgen. Sie hatte sich nach 50 Ehejahren von ihrem Mann Ibrahim getrennt, lebt derzeit bei ihrem schwulen Enkel Amir, der auf eine Schauspielerkarriere hofft und versucht von dort, noch die wichtigen Dinge vor ihrem Tod zu regeln. Unter anderem möchte sie noch einge Familienmitglieder verkuppeln, und sie sucht verzweifelt einen Schlüssel, den Schlüssel zu dem Haus, welches im Libanon steht, ihrem Elternhaus, welches vererbt werden wird, allerdings ist noch nicht klar, welches von den 10 Kindern, deren Kindern und Kindeskindern den Schlüssel erhalten wird. Immer wenn Fatima schläft, fliegt Scheherazade zu den Nachkommen, von denen sie durch das Gespräch mit Fatima erfahren hat. So lernt der Leser nach und nach eine Familie kennen im Heute und Jetzt, mit allen Problemen, Sorgen und im ungeschönten Zustand der Wirklichkeit und Wahrheit. Da nur Fatima fähig ist Scheherazade zu sehen, ist der Roman an sich sehr humorvoll, auch in den Momenten, in denen es eigentlich bitter ernst und traurig ist. Ob Fatima im Bus Beifall erhält, weil sie die Mitfahrenden auf unverständlichem Arabisch unterhält, oder der Enkel Amir erstmals durch die vermeindlichen Selbstgespräche die Oma kennenlernt, die Geschichte berührt, unterhält, bringt den Leser zum Schmunzeln oder Lachen, aber auch zum Weinen. Für mich eine völlig neue Art des Familienromans, durch die ineienandergeschachtelten Geschichten so voller Abwechslung, so unabhängig, so facettenreich. Man sollte sich Zeit nehmen, dies ist kein Roman zum schnellen Runterlesen. Zusätzlich gewürzt wird die Geschichte durch die Situation der Araber in den USA allgemein seit dem 11. September 2001. Es zeigt, wie schwer es auch für die Nachkommen der Einwanderer ist, mit anderer Kultur, Sprache, Hautfarbe, Fuss zu fassen, heimisch zu werden, endlich anerkannt zu werden; es zeigt, wie unterschiedlich auch die Generationen mit dem Problem der Integration umgehen. Für mich ist dieser Roman ein fabelhaftes Werk, ein Buch, das ich nicht wegstellen, sondern mit mir tragen werde und sicherlich noch mehrmals lesen werde. Und vermutlich wird es mich immer wieder entsetzen, berühren, amüsieren und zum Nachdeneken bringen. Ich wünsche mir viele Leser für diese Buch!

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  • Rezension zu "Feigen in Detroit" von Alia Yunis

    Feigen in Detroit
    GJay89

    GJay89

    05. January 2011 um 16:25

    So schlecht, wie ich es am Anfang vielleicht eingeschätzt habe, war es letztendlich nicht, aber man sollte bei diesem Buch eine Sache bedenken: Man braucht wahnsinnig viel Zeit. Das Buch beginnt so, als würde Fatima zurückblicken auf ein Leben. Tatsächlich erscheint das Buch auch eine lange Zeit als Rückblick. Erst gegen Ende, wenn man die Auflösung des Buches sieht erscheinen die einzelnen Teile des Puzzles so klar kommen als hätte man tatsächlich gepuzzlet. Jeden Abend bekommt Fatima Besuch von Scheherazade, die sie bittet die eine Geschichte zu erzählen. Jeden Abend erzählt Fatima ihr die Geschichte. Sie erzählt viel über ein Haus im Libanon. Außerdem spricht sich viel über das was kam bevor sie verheiratet war. Sie erzählt über jeden in ihrem kleinen Dorf und hält dabei ihre Familie nahezu komplett aus ihren Geschichte raus. Erst als Scheherazade ein bisschen tiefer bohrt, sprudeln zahlreiche Geschichten aus der alten Dame hervor. Wie Scheherazade bereits weiß, wo und Fatima bei ihrem Enkel Amir, der homosexuell ist. Amir versorgt meine Großmutter und kümmert sich sehr um die alte Dame. Umso schockierter ist er, als Fatima beginnt selbst Gespräche zu führen. Denn Scheherazade, die Kunstfigur aus 1001. Nacht existiert natürlich nicht wirklich. Niemand außer Fatima kann sie sehen. Mit den Geschichten über ihre Familie ordnet Fatima ihr Leben, da sie glaubt am 1001. Tag zu sterben. Bis dahin müsse jedoch noch eine ganze Menge erledigen. Sie muss das Haus im Libanon vererben, eine geeignete Frau für Amir finden, sich mit ihren Ex-Ehemann, ihrer Urenkelin den Koran in Arabisch beibringen und noch einiges mehr. Wie dieses Buch letztendlich endet, das solltet ihr am besten selber lesen. Aber eines sollte sie vorab wissen, plant viel Zeit ein um über die einzelnen Episoden nachzudenken, denn nur dann ergibt sich eine gewisse Logik und Philosophie innerhalb der Geschichte, die einem so vielmehr gibt als der Stil in dem die Geschichte verfasst wurde. An dieser Stelle möchte ich auf den Stil des Buches zu sprechen kommen. Alia Yunis ist sicherlich eine ganz bemerkenswerte Frau, die in ihrem Leben schon einiges erlebt hat und quasi zwischen den Welten (Arabisch und Amerikanisch) pendelt. Allerdings ist es genau dieser Sachverhalt, der die Geschichte schwierig erscheinen lässt und es dem Leser schwer macht den ganzen Ablauf zu Folgen. Alia Yunis lebt quasi zwischen den Welten und kennt sich in beiden aus. Insofern hat sie natürlich eine andere Sicht auf die Welt über die sie schreibt. Das ist für manch einen Leser nicht wirklich einfach nachzuvollziehen. Man weiß gerade wenn man sich nicht in der arabischen Welt auskennt nicht genau, wo zu das ganze eigentlich führen soll. Es ist so ähnlich wie die Katze, die hinter einem Faden her rennt, ohne zu merken, dass dieser Schaden gerade wieder aufgewickelt wird. Eine Sache ist Feigen in Detroit ganz sicher nicht, ein gutes Buch für Anfänger. Aufgrund der Tatsache, dass die Autorin in dieser Welt beheimatet ist, setzt sie viele Aspekte als gegeben voraus, die wir, die wir nur unsere europäische Welt kennen nicht immer nachvollziehen können. Für jene Menschen, die sich jedoch intensiv mit beiden Kulturen auseinandergesetzt haben, mag dieses Buch großartig sein, wenn es darum geht eine Philosophie kennen zu lernen, die unserer so ähnlich und doch so anders ist. Allerdings möchte ich dieses Buch nicht nur jenen Leuten empfehlen, die sich mit Philosophie auseinandersetzt möchten. Ich möchte es auch solchen empfehlen, die chaotische Großfamilien lieben und gern einmal hinter die Fassade blicken möchten, die Fatima und ihre Familie über Jahrzehnte hinweg aufgebaut haben. Wenn ich dieses Buch bewerten müsste, würde ich ist für einen langen Urlaub empfehlen, bei der man die Ruhe hat, sich intensiv mit diesem Buch zu beschäftigen. Dann lässt sie sich nämlich erstaunlich gut lesen.

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  • Rezension zu "Feigen in Detroit" von Alia Yunis

    Feigen in Detroit
    sumsidie

    sumsidie

    02. January 2011 um 09:53

    Fatima ist sicher, dass sie bald sterben wird, weil ihr seit vielen Nächten Scheherazade erscheint und von ihr eine Geschichte erzählt haben will. Meist wählt sie dazu eine Szene aus ihrem Leben im Libanon, das sie sehr vermisst. Denn eigentlich hat Fatima ihr Leben in den USA verbracht, wo sie auch 10 Kinder zur Welt gebracht hat. Nacht für Nacht entblättert sich die Familiegeschichte ein bißchen mehr. Die Charaktere sind liebenswert exzentrisch und interessant. Ein nettes Buch für zwischendurch, kann man lesen, muss man aber nicht.

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  • Rezension zu "Feigen in Detroit" von Alia Yunis

    Feigen in Detroit
    JessSoul

    JessSoul

    26. December 2010 um 22:53

    Die 82-jährige Fatima bekommt seit ihrem Umzug zu Enkel Amir jeden Abend Besuch von Scheherazade, der sie 1001, Nacht lang etwas aus ihrem Leben erzählen soll. Aufgrund einer Äußerung der Märchenfigur ist Fatima der Überzeugung, nach 1001. Geschichte sterben zu müssen und in den letzten 10 Tagen, in die das Buch uns entführt, plant sie die Verteilung ihres Erbes und ihre Beerdigung. Die neugierige Scheherazade besucht auf ihrem fliegenden Teppich nach und nach alle Kinder Fatimas und entführt uns so in die verschiedenen Lebensarten der in Amerika aufgewachsenen Menschen mit ihrem muslimischen Hintergrund. Nach und nach gelingt es Scheherazade die gut gehüteten Geheimnisse Fatimas und ihrer Kinder zu lüften. Wir erfahren, warum sich Fatima nach so langer Ehe von ihrem Mann Ibrahim hat scheiden lassen, was es mit dem Haus im Libanon auf sich hat und welche Bürden ihre Kinder tragen, ohne sie mit jemandem zu teilen. Im Hintergrund steht die seit dem 11. September aktuelle Bedrohung, als Mensch mit muslimischem Hintergrund schnell in die Fänge des FBI´s zu geraten, könnte doch jeder von ihnen ein Terrorist seien. "Feigen in Detroit" von Alia Yunis ist ein Roman voller Fingerzeige auf unsere Vorurteile anderen gegenüber und überraschenderweise auch von anderen gegenüber uns, denn Fatima zum Beispiel tut sich schwer, ihre dunkelhäutige Urenkelin oder die Homosexualität ihres Enkels zu akzeptieren und kann es ebenfalls nicht lassen, ihre alten erlernten Werte loszulassen und zu begreifen, dass ein eheloses Leben nicht ehrlos ist und auch nicht jeder verheiratet sein muss, um Kinder zu bekommen. Trotz des humoristischen Grundtons des Romans schwingen zwischen den Zeilen starke Emotionen wie Angst, Wut, Einsamkeit und Ratlosigkeit mit. Die Angst vor der Bedrohung, als Terrorist verdächtigt zu werden, die Wut darüber, dass andere in ihrem Glauben Kraft finden, während man selbst sich allein gelassen fühlt und nicht mehr weiß, woher man die Kraft schöpfen soll, um weiterzukämpfen, das einsame Gefühl verlassen worden zu sein, ohne wirklich zu wissen warum und obwohl man geliebt hat und sich nur nicht getraut hat, es zuzugeben und auszusprechen und die Ratlosigkeit, nicht zu wissen was man tun soll oder wie man anderen helfen kann. Der Roman beschreibt eine zerstreute Geschichte einer amerikanischen Familie, die über die Entfernung hinweg verlernt hat, ihre Sorgen und Ängste mit dem Rest der Familie zu teilen, was bleibt sind Gespräche über das Wetter und als Mittelpunkt die unglaublichen Verhaltensweisen der alten Fatima. Es ist definitiv ein lesenwerter, aufrüttelnder und politisch angehauchter Roman, der uns allerdings weniger in den Zauber aus 1001. Nacht als in unser tiefstes Inneres entführt. Von mir gibt es dafür 4 Sterne. (Einen Stern musste ich für den wirklich unpassenden Brief Dezimals abziehen, denn wie viele schon gesagt haben, passt der Inhalt nicht zu der ihr zugesprochenen Intelligenz und Reife).

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  • Rezension zu "Feigen in Detroit" von Alia Yunis

    Feigen in Detroit
    sabatayn76

    sabatayn76

    Alf layla wa layla ohne orientalischen Zauber Inhalt: Fatima ist im stolzen Alter von 82 Jahren von Detroit nach Los Angeles gezogen und zählt die Tage, bis sie sterben muss. Mit fast wahnhafter Gewissheit glaubt sie, dass sie nur noch wenige Tage zu leben hat und plant bereits ihre Beerdigung. Vor ihrem Ableben muss sie sich jedoch noch um zwei wichtige Dinge kümmern: erstens eine Ehefrau für ihren (homosexuellen) Lieblingsenkel Amir finden und zweitens einen geeigneten Erben für ihr Haus im Libanon auswählen. Zwischen dem Besuch diverser Beerdigungen und der Zubereitung von Kibbeh widmet sich Fatima zudem ihrer geheimnisvollen (und nur von ihr wahrgenommenen) Besucherin Scheherazade und erzählt dieser Geschichten aus ihrem Leben. Mein Eindruck: Ich bin eine große Liebhaberin der Märchen aus 1001 Nacht, konnte jedoch mit der Idee der Autorin, Scheherazade auftreten und agieren zu lassen, wenig anfangen. Meiner Meinung nach misslingt die Verwebung von Realität und Fiktion auf ganzer Strecke. Nie habe ich das Gefühl gehabt, dass Yunis' Schilderungen authentisch sind oder dass das Auftreten der Phrasen dreschenden und bemüht witzigen Scheherazade gut in die restliche Handlung eingebunden ist. Das gesamte Buch wirkt auf mich unfertig, zu unstrukturiert und zu wenig ausgeklügelt. Manche der Geschichten haben mir zwar recht gut gefallen, doch auch dort haben die Komplexität und vor allem die psychologische und die politische Tiefe gefehlt. Lediglich die lebendige Sprache aufgrund der vielen arabischen Wörter und Redewendungen hat mir gut gefallen. Mein Resümee: Hier fehlen der orientalische Zauber der Märchen aus 1001 Nacht, eine klare Struktur sowie eine authentische Verwebung von Realität und Fiktion.

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  • Rezension zu "Feigen in Detroit" von Alia Yunis

    Feigen in Detroit
    bücherelfe

    bücherelfe

    Das Cover dieser Mischung aus Familiendrama, Gesellschaftsroman und Komödie strahlt so richtig Wärme aus. Dieses Äussere, gepaart mit dem vielversprechenden Klappentext hat förmlich danach gerufen, gelesen zu werden; darum habe ich in der Bibliothek auch gleich zugegriffen. Leider hat das Buch mehr versprochen, als es halten kann. Fatima Abdullah hat alle Hände voll zu tun, seit sie vor 992 Tagen bei ihrem Lieblingsenkel, Amir, in Los Angeles eingezogen ist. Von dieser Homebase aus, versucht sie die überaus wichtige Entscheidung zu fällen, welchem ihrer acht ungeratenen Kinder sie das Haus im Libanon, das sie vor 68 Jahren verlassen hatte, um ihrem ersten Mann in die USA zu folgen,  vererben soll. So vieles muss bedacht werden. Und Fatima hat nur noch so wenig Zeit  Denn seit sie bei Amir wohnt, bekommt sie jede Nacht Besuch der sagenumwobenen Prinzessin Sheherazade; und Fatima weiss, dass sie nach dem 1001sten Besuch von Sheherazade sterben wird.. Das Haus im Libanon ist aber nicht das einzige Problem. Fatima muss eine Ehefrau für Amir finden;  dann hört diese alberne Sache mit dem Schwulsein  auch endlich auf. Und ihrer 17jährigen schwangeren Urenkelin muss sie beibringen, den Koran auf  Arabisch zu lesen. Die Idee der Autorin ist vielversprechend.Aber sie hat einfach zu viele Akteure reingepackt.  Auf 462 Seiten werden stilistisch durchaus charmant und mit Witz die Lebensthemen und Macken ihrer acht Kinder, mehrerer Enkel und der Urenkelin erzählt.  Stellenweise wusste ich beim Lesen nicht mehr, von wem den jetzt die Rede ist und worum es eigentlich geht. Und kaum hatte ich den Protagonisten und sein Problem identifiziert, war das Kapitel zu Ende und das ganze Brimborium ging von vorne los….. Ab der Hälfte des Buchs habe ich mich nur noch geärgert und die letzten zwanzig Seiten habe ich mir sogar geschenkt. Fazit: Enttäuschend!

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    • 3
  • Rezension zu "Feigen in Detroit" von Alia Yunis

    Feigen in Detroit
    Sarii

    Sarii

    13. December 2010 um 23:55

    Der Roman „Feigen in Detroit“ von Alina Yunis ist die Geschichte der Familie Abdullah. Diese stammt aus dem Libanon bzw. die Eltern Ibrahim und Fatima, welche in die USA kamen um ihr Glück zu finden. Ihre Geschichte und insbesondere die Fatimas wird im Verlauf der Erzählung thematisiert. ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Fatima hat sich nach vielen Jahren von Ibrahim getrennt und ist zu ihrem Enkel Amir nach Florida gezogen. Die Geschichte setzt in der 992. Nacht ein. Scheherazade (die Geschichtenerzählerin aus 1001 und eine Nacht) erscheint Fatima seit 992. Nächten und es scheint als, ob Fatima in der 1001. Nacht versterben wird. Während der ganzen Nächte hat sie Scheherazade ihre Geschichte erzählt, d.h. ihre Kindheit, Bräuche der Familie usw. Neben den Geschichten versucht Fatima ihren Nachlass gerecht auf die Kinder 8 Kinder aufzuteilen und noch einige Aufgaben zu lösen, wie ihrem schwulen Enkel mit einer Frau zu verheiraten. In jeder Nacht besucht Scheherazade die Kinder und zeigt somit einen Ausschnitt aus deren Leben. In diesen Episoden erfährt man etwas über die Kinder und ihr Leben selbst, aber auch etwas über die Familie im allgemeinen. Deutlich wird durch all diese Episoden, dass die Familie nicht als Einheit besteht und jeder seine eigenen Probleme hat und diese nicht wahrhaben bzw. darlegen möchte. Erst als deutlich wird, dass Fatima sterben wird scheint sich die Familie zu ändern..... ---- Das Besondere an diesem Buch ist die Authentizität der Sprache, da viele arabische Begriffe eingearbeitet wurden und auch Bezug auf geschichtliche Ereignisse gemacht werden, was die Geschichte der Familie für mich persönlich wahrer/ realer erscheinen lässt. Insgesamt war es sehr gut lesbar und interessant, da man viele unterschiedliche Probleme der Familie wahrnehmen konnte. ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Leider muss ich jedoch gestehen, dass ich etwas enttäuscht bin, da ich schon ab 2 Nächten den Überblick über die Familie verloren habe, da es einfach zu viele Personen waren. Trotz des hilfreichen Stammbaums am Anfang konnte ich die Geschichten nicht mehr genau zuordnen. Das Glossar am Ende mit der Erklärung der arabischen Begriffe war auch etwas umständlich, da das nachblättern ziemlich lästig war. Das Buch konnte man aber auch ohne Nachschlagen verstehen, da ich es irgendwann nicht mehr getan habe. Ein großer Kritikpunkt ist die FBI- Episode, da ich diese Thematik komplett überflüssig fand und einfach nur klischeehaft, schade eigentlich. Die Protagonistin an sich fand ich anfangs sehr symphatisch, jedoch ließ dies gegen Ende nach. Meine anfängliche Begeisterung bzw. Euphorie ist leider einer total Enttäuschung gewichen. Fazit: Nett zu lesen, aber für mich eine Enttäuschung, da ich mehr erwartet hatte.

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  • Rezension zu "Feigen in Detroit" von Alia Yunis

    Feigen in Detroit
    Zoeybird

    Zoeybird

    12. December 2010 um 17:25

    Ein Buch, das durchaus eine Menge Potanzial hat, aber nciht gut umgesetzt wurde. Es geht um die Intigration in neue Länder, insbesondere für Menschen moslimischen Glaubens. ___________________________________ Titel: Feigen in Detroit Autor: Alia Yunis Verlag: aufbau-Verlag Sonstiges: Erster Roman der Autorin, Anhang mit Hintergrundinformationen ___________________________________ Sheherazade - die aus 1001 Nacht - besucht immer Leute und begleitet diese dann für 1001 Nacht. Diesmal ist Fatima isr "Opfer" . Und fatima glaubt fest dran, dass sie stirbt, nwenn die Nächte mit Sheherazade rum sind. Sie erzählt der vermeindlichen Fabelfrau Sachen aus ihrem früheren Leben, doch Sheherazade möchte Sachen aus ihrem neuen Leben, dem in Amerika wissen... Nun fängt es an, dass in den letzten 10 Nächten sich noch sehrl viel ereignet, z.B., dass Fatima noch all ihr Erbe aufteilt, sie Armir verheiratet, ihre Urenkelin Dezimal lernt, den Koran zu lesen, und vieles, vieles mehr. Zwischendurch werden immer wieder andere Charaktere erzählt, jedes Kind und ein paar Enkel, Urenkel, Männer und FBI- Leute kriegen immer eigene Abscnitte.Trotzdem stehen Fatima und Sheherazade im Vordergrund. Die Geschichte ist in die Nächte unterteilt und dann noch in die Protagonisten, wodurch keine richtige Handlung ensteht, man kann sich in niemanden richtig hinein versetzen.Erst zum Ende hin, wird das Buch noch ein bisschen aufregender.Zusätzlich nervt es noch, dass man immer wieder libanesische Wörter hinten im Glossar nachgucken muss. Das Buch hätte definitiv wesentlich mehr aus sich machen können.Man hätte durch die FBI-Leute eine richtige Spannung erzeugen können, leider war es doch noch ziemlich langweilig, erst am Ende wurde es ein bisschen besser.Das Buch würde trotz allem 3 Sterne von mir bekommen, denn es ist wirklich witzig! Nur 1 Stern allerdings, weil es sonst nicht als Flop zählt, was es für mich ist ;). Empfehlen würde ich es nur an Leute, die Biographien und solche Dinge mögen, wo es eben keinen wirklichen Höhepunkt gibt.Für Abenteuerliebhaber würde ich es nicht empfehlen, damit sie sich nicht die Mühe machen müssen, dass Buch zu kaufen und Geld zu verschwenden. Tut mir Leid Alia Yunis, sie werden noch üben müssen!Fatima ist eine 85-jährige Mutter von 10 Kindern, die 2 mal geschieden ist und nun schon seit 991 Nächten bei ihrem Enkel Amir wohnt. Die selbe Anzahl Nächte kommt nun schon Sheherazade, die Originale aus "1001 Nacht", vorbei und entlockt Fatima ihre Geschichten.Doch diese erzählt nur langweilige Geschichten von ihrem Haus in Deir Zeitoun im Libanon und Sheherazade drängt sie, von ihren beiden Männern und ihrer Liebe zu ihnen und ihren Kindern zu erzählen, denn schließlich sind ihre Tage bald gezählt.. Nun fängt es an, dass in den letzten 10 Nächten sich noch sehrl viel ereignet, z.B., dass Fatima noch all ihr Erbe aufteilt, sie Armir verheiratet, ihre Urenkelin Dezimal lernt, den Koran zu lesen, und vieles, vieles mehr. Zwischendurch werden immer wieder andere Charaktere erzählt, jedes Kind und ein paar Enkel, Urenkel, Männer und FBI- Leute kriegen immer eigene Abscnitte.Trotzdem stehen Fatima und Sheherazade im Vordergrund. Die Geschichte ist in die Nächte unterteilt und dann noch in die Protagonisten, wodurch keine richtige Handlung ensteht, man kann sich in niemanden richtig hinein versetzen.Erst zum Ende hin, wird das Buch noch ein bisschen aufregender.Zusätzlich nervt es noch, dass man immer wieder libanesische Wörter hinten im Glossar nachgucken muss. Das Buch hätte definitiv wesentlich mehr aus sich machen können.Man hätte durch die FBI-Leute eine richtige Spannung erzeugen können, leider war es doch noch ziemlich langweilig, erst am Ende wurde es ein bisschen besser.Das Buc kriegt trotz allem 3 Sterne von mir, denn es ist wirklich witzig! Empfehlen würde ich es nur an Leute, die Biographien und solche Dinge mögen, wo es eben keinen wirklichen Höhepunkt gibt.Für Abenteuerliebhaber würde ich es nicht empfehlen, damit sie sich nicht die Mühe machen müssen, dass Buch zu kaufen und Geld zu verschwenden. Tut mir Leid Alia Yunis, sie werden noch üben müssen!

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