Alice Adams Als wir unbesiegbar waren

(78)

Lovelybooks Bewertung

  • 59 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 3 Leser
  • 68 Rezensionen
(21)
(40)
(15)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „Als wir unbesiegbar waren“ von Alice Adams

An der Universität sind Eva, Benedict, Sylvie und Lucien unzertrennlich. Als sie Ende der Neunzigerjahre ihr Studium beenden, glauben sie sich am Beginn eines aufregenden Lebens. Die Welt wird für sie nur das Beste bereithalten. Eva plant eine Karriere im Finanzbusiness. Sie will sich sowohl von ihrem Vater, einem bekennenden Sozialisten, als auch von ihrer unerwiderten Liebe zu Lucien befreien. Benedict verschreibt sich der Wissenschaft und hofft weiterhin, Eva für sich zu gewinnen – auch wenn er nicht so genau weiß wie. Die Geschwister Sylvie und Lucien dagegen streben vor allem eines an: ein freies Leben ohne Verpflichtungen und Verantwortung. Doch im Laufe der Jahre sehen die Freunde sich nur noch sporadisch, alle vier sind damit beschäftigt, ihre Träume und Pläne, die das Leben zu vereiteln scheint, zu retten. Zerbrochene Beziehungen und verhinderte Karrieren bringen sie schließlich wieder zusammen, jedoch ganz anders, als sie es sich vorgestellt hatten. Alice Adams hat mit ›Als wir unbesiegbar waren‹ einen berührenden Roman über Freundschaft, Liebe und Treue geschrieben.

Leise und emotional erzählt die Autorin ein Gedicht über das Leben und die Wichtigkeit guter Freunde. Unbedingt lesen!

— Haliax
Haliax

Die Freundschaft als Sinn im Leben

— Jonas1704
Jonas1704

Leise erzählt und wunderschön

— raven1711
raven1711

Für alle Lebenslagen lesbar

— DasBuecherregal
DasBuecherregal

Enttäuscht

— Stadtratte85
Stadtratte85

Die perfekte Sommerlektüre! Leicht zu lesen, schön erzählt und dennoch voller Tiefgang.

— Petris
Petris

eine schöne Geschichte über vier Freunde und ihre Lebens- und Irrwege, leider am Ende doch kitschig

— Evibtf
Evibtf

Tolles Buch über wahre Freundschaft

— silvia1981
silvia1981

Eine schöne Geschichte mit vielen schönen Momenten und einer Freundschaft für ein ganzes Leben.

— misery3103
misery3103

Freundschaft trotz Alltag und ein Leben lang

— Buchverschlinger2014
Buchverschlinger2014

Stöbern in Romane

QualityLand

Urkomische und doch gruselig nahe/düstere Dystopie mit herrlichen Charakteren . UNBEDINGT LESEN!!!

ichundelaine

Durch alle Zeiten

Eine starke Frau, die von der Liebe betrogen wurde, dennoch ihren Weg trotz vieler Hindernisse geht. Hervorragend geschrieben!

dicketilla

Kleine Schwester

Eine spannende, fesselnde Erforschung der Schuld, der weiblichen Psyche und der Bürde der Weiblichkeit.

JulesBarrois

Niemand verschwindet einfach so

Verloren, Ziellos, zu viele Gedanken, Erinnerungen dennen man nicht trauen kann, Emotional verkrüppelt Ab wann hört man auf zu fühlen?

karinasophie

Die Melodie meines Lebens

Eher Bandsalat als melodiöse Erzählung

katikatharinenhof

Das Floß der Medusa

Ein mit Leichtigkeit erzählter Roman - der ein schweres Thema zugrunde hat und auf einer wahren Begebenheit beruht: Einem Schiffbruch!

Nespavanje

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Über Freundschaft und Liebe

    Als wir unbesiegbar waren
    Gise

    Gise

    18. September 2017 um 15:34

    Die vier Freunde Eva, Benedict, Sylvie und Lucien haben sich an der Universität kennengelernt. Sie verbindet eine Freundschaft, die sie schier unzertrennlich macht. Was wird das Leben noch alles für sie bereit halten? Sicher nur das Allerbeste… Doch wie das Leben so spielt, gehen ihre Lebenswege auseinander, bis sie sich nach einigen Jahren wieder treffen.Mit diesem Buch hat die Autorin Alice Adams eine Geschichte über Freundschaft, Liebe und Treue geschrieben. Es scheint, als ob die Freundschaft der vier Protagonisten über alles steht, und doch gibt es Zeiten zu überbrücken, in denen die Lebenswege zu weit auseinander klaffen. Letztendlich aber ist es doch die Freundschaft, die sie auch über die schlimmsten Zeiten in ihrem Leben getragen haben.Anfangs habe ich mich sehr schwer getan, in die Geschichte hineinzufinden. Bis ich sortiert hatte, wer wer ist und wer was von wem möchte in dieser Viererriege, das brauchte ca. 100 Seiten. Dann erst konnte ich mich ganz auf die Geschichte einlassen. Das geht zu Lasten der Spannung, die teilweise erheblich abflaut. So richtig gefangen genommen hat mich die Geschichte nicht, dafür plätscherte sie mir zu sehr einfach nur dahin… Deshalb von mir 3,5 Sterne (von 5), die ich auf 4 aufrunde.

    Mehr
  • Toll geschrieben

    Als wir unbesiegbar waren
    rinochka

    rinochka

    15. September 2017 um 20:05

    Das Buch begleitet Eva, Sylvie, Benedict und Lucien 20 Jahre nach ihrem Uniabschluss. Während der Studienzeit waren die vier unzertrennlich, doch nach dem Studium hat jeder einen eigenen Weg vor sich. Was wird aus jedem der vier Freunde? Bleibt ihre Freundschaft bestehen? Mir hat das Buch gut gefallen, was vor allem an dem tollen Schreibstil der Autorin liegt. Ich habe es genossen, dieses Buch zu lesen. Die Handlung verläuft eher ruhig und trotzdem konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, da ich unbedingt erfahren wollte, wie die Geschichte ausgeht. Es war sehr interessant zu beobachten, wie sich die Charaktere im Laufe der Jahre weiterentwickeln und wie sie aus den eigenen Fehlern lernen. Die Charaktere sind gut durchdacht und die meisten von denen waren mir sympathisch. Nur die Eva hat mich leider im Laufe des Buches verloren: am Anfang fand ich sie nett, doch sie wurde immer mehr und mehr egozentrisch und unsympathisch. Da die meisten Kapitel leider aus ihrer Sicht geschrieben sind, ziehe ich einen Stern ab und gebe dem Buch 4 Sterne.

    Mehr
  • Authentisch geschrieben

    Als wir unbesiegbar waren
    Letizia

    Letizia

    12. September 2017 um 13:53

    Seit ihrer Zeit an der Universität sind Eva, Benedict, Sylvie und Lucien Freunde und unzertrennlich. Nach Beendigung ihres Studiums wartet einer neuer Lebensabschnitt auf jeden von ihnen. Eva plant eine Karriere im Finanzbusiness und stellt sich dabei gegen die Ideale ihres Vaters. Die Geschwister Sylvie und Lucien dagegen reisen erst einmal durch die Welt und genießen das Leben. Waren sie noch vor kurzem unzertrennlich, trennt das Leben die vier Freunde nun und die Treffen werden immer seltener. Das Buch ist sehr schwer zu beschreiben und zu bewerten. An sich gibt es zwar einen Handlungsstrang, da das Leben und die Entwicklungen der Charaktere gezeigt werden, doch eine richtige Geschichte gibt es in dem Sinne nicht. Es geht vor allem um Eva, die eine große Karriere anstrebt und dabei ihre Freunde und ihren Vater vernachlässigt. Man begleitet sie durch die Höhen und Tiefen ihres Lebens. Dabei erfährt man zwischendurch auch immer wieder, was mit den anderen drei Freunden passiert ist. Es bleibt im Endeffekt wohl jedem selbst überlassen, ob er die Charaktere sympathisch findet oder nicht. Es sind einfach ganz normale Menschen, die versuchen in der Welt Fuß zu fassen und auch mal mit Rückschlägen konfrontiert werden. Von der Autorin sehr authentisch beschrieben. Trotz allem hat das Buch eine gewisse Anziehungskraft. Man möchte immer weiter lesen und wissen, was die einzelnen Charaktere erleben, welche Entscheidungen sie treffen und ob sie irgendwann wieder zueinander finden und ihre alte Freundschaften wieder aufleben lassen. Der Schreibstil passt mit seiner leichten, ungezwungenen Art sehr gut zu dem Thema und den Personen.

    Mehr
  • Mehr erhofft...

    Als wir unbesiegbar waren
    DoReenchen306

    DoReenchen306

    04. September 2017 um 10:30

    Die Leseprobe klang wirklich interessant und spannend und hast Lust auf mehr gemacht, allerdings verging die Lust während des Lesens ziemlich schnell...Außerdem, so muss ich gestehen, hatte ich die Hoffnung, dieses Buch würde ein wenig vergleichbar mit „Ein wenig Leben“ von Hanya Yanagihara sein, da mich diese Geschichte um die vier Freunde wahnsinnig beeindruckt hat. Leider kann „Als wir unbesiegbar waren“ in keiner Weise mit „Ein wenig Leben“ mithalten… Worum geht es? Die vier Freunde Eva, Benedikt, Sylvie und ihr Bruder Lucien kennen sich seit der Studienzeit und sind beste Freunde. Eva empfindet ein wenig mehr als Freundschaft für Lucien, doch dieser scheint kein wirkliches Interesse an ihr zu haben. Genauso geht es Benedict, der Eva sehr zu mögen scheint, aber auch diese Gefühle werden nicht erwidert. Nach dem Studium kommt es wie es kommen muss - jeder der vier geht seine eigenen Wege und entwickelt sich weiter - in Lucien und Sylvies Fall wohl eher in die falsche Richtung... Eva befindet sich auf dem aufsteigenden Ast und entwickelt sich mehr und mehr von der kleinen grauen Maus zur Karrierefrau. Benedict geht ebenfalls seinen Weg – wenn auch in eine komplett andere Richtung. Nur die Geschwister Sylvie und Lucien scheinen irgendwie nicht weiterzukommen. So verlieren sich die vier ein wenig aus den Augen und haben nur noch sporadisch Kontakt miteinander. Dabei tauchen plötzlich Probleme auf, die in der Studienzeit schon da waren, jedoch niemals angesprochen wurden. Wird das Quartett einen Weg finden sich wieder zusammen zu raufen? Ich habe mir irgendwie mehr von dem Buch versprochen und bin ein wenig enttäuscht, in welche Richtung die Geschichte gegangen ist. Ich musste mich zwingen das Buch weiter zu lesen und hatte absolut keinen Spaß dabei... Ich kann nicht genau erklären warum das so war, nur dass mir dieses Buch absolut nichts gegeben hat... die 4 Protagonisten waren mir allesamt unsympathisch, keiner konnte mich wirklich für seine Geschichte bzw. seinen Werdegang erwärmen... Vielleicht habe ich mir auch einfach nur zu viel von der Geschichte erhofft und konnte mich deshalb nicht mit dem Buch und seinen Charakteren anfreunden. Alles in allem ein 2,5 Sterne Buch, das man nicht wirklich gelesen haben muss...

    Mehr
  • Ein Gedicht an die Freundschaft.

    Als wir unbesiegbar waren
    Haliax

    Haliax

    29. August 2017 um 20:29

    Eva, Silvie, Lucien und Benedict haben ihre Collegezeit abgeschlossen und blicken in eine ungewisse Zukunft. Sie wollen an ihrer Freundschaft festhalten und trotz Distanz miteinander in Kontakt bleiben. Früh müssen sie feststellen, dass das echte Leben ihre jahrelange Freundschaft gern auf die Zerreißprobe stellt. Werden die 4 Freunde auch über die Jahre an ihrer Freundschaft festhalten können?Dieses Buch ist ein Gedicht an die Freundschaft, die über Jahre bestand hat. Wir dürfen die 4 Freunde auf ihren Lebensweg 20 Jahre lang begleiten. Beginnend im Jahr 1995, wo sie dem College Adieu sagen und blauäugig in die Welt entlassen werden, verfolgen wir sie bis in das Jahr 2015. Ihr Leben ist geprägt von diversen Höhepunkten und erschütternden Tiefpunkten. Schonungslos zeigt die Autorin, dass das Leben nicht nur aus Sonnenseiten besteht. Diese Tatsache macht den Roman lebendig und authentisch. Authentizität zeigt sich auch bei den Charakteren und ihren Handlungen. So unterschiedlich die Charaktere sind, haben sie doch alle eines gemeinsam: Sie überzeugen auf vorderster Linie. Sie handeln stets nachvollziehbar, realistisch, einfach seiner Natur entsprechend. Die Charaktere dürfen abwechselnd von ihrem Leben berichten. Das bringt dem Leser ganz nah an die Gefühle und Sichtweise des jeweiligen Charakters und erlaubt einen tieferen Einblick in seine Sichtweise. Geschickt pickt die Autorin interessante Ereignisse aus jedem Leben der Gruppe heraus, sodass nie Langweile aufkommt, man immer weiterlesen möchte, um zu erfahren, wie sie gewisse Ereignisse bewältigen und ob sie einem Happy End zusteuern. FazitJahrelange Freundschaft bedeutet viel Arbeit, was auch Thema des Buches ist und sich grandios spiegelt. Leise und emotional erzählt die Autorin eine Gedicht über das Leben und die Wichtigkeit guter Freunde. Unbedingt lesen!

    Mehr
  • Die Freundschaft als Sinn im Leben

    Als wir unbesiegbar waren
    Jonas1704

    Jonas1704

    18. August 2017 um 12:38

    Als wir unbesiegbar waren ist ein Roman von Alice Adams, in dem viele Leser einige Seiten von sich selbst finden werden wie auch einige Facetten des Lebens, die auch die eigenen wiederspiegeln. Im Vordergrund steht die Freundschaft vier Studenten, Eva, Lucien, Benedict und Sylvie. Am Ende der Studienzeit fühlen sich alle stark, das Leben liegt ihnen zu Füssen, die Träume sind gross, die Erwartungen umso grösser. Doch wie das Leben so spielt, verläuft nicht alles nach Plan. Entäuschungen müssen eingesteckt werden, der berufliche Erfolg bleibt entweder aus oder hält nicht lange an, die Familienverhältnisse entsprechen nicht dem Idealen und das Leben zeigt sich komplizierter als man dachte. Die vier Freunde kommen nach eine grossen Pause wieder zusammen, und bewerten ihre Freundschaft und Lebensziele aufs Neue. Ein für mich sehr lehrreicher Roman, in dem ich mich teilweise wiedergefunden habe (auch meine Träume nach der Studienzeit wurden natürlich nicht alle wahr) und nochmals bestätigt gekriegt habe, dass man nicht erfüllten Träumen nicht immerzu hinterherjagen, sondern das hier und jetzt geniessen sollte. Der Nachgeschmack war also nicht bitter sondern ich fühlte mich verstanden und erleichtert, dass es eben so ist wie es ist. Deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung hierfür.

    Mehr
  • Die unterschiedliche Entwicklung vierer Freunde

    Als wir unbesiegbar waren
    leni-klaudi

    leni-klaudi

    07. August 2017 um 13:55

    Auf das Buch aufmerksam wurde ich durch das wunderschöne Cover! Es sieht so sommerlich und unbeschwert aus. Doch man darf sich nicht tauschen lassen, denn die Geschichte ist viel tiefgründiger als das Cover vermuten lässt. In der Geschichte lernen wir vier Freunde kennen, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Sie kennen sich seit dem Studium und sind beste Freunde. Wir begleiten sie 20 Jahre lange und lernen die verschiedenen Stationen ihres Lebens kennen. Zunächst konnte ich mit den Charakteren nicht viel anfangen, je weiter ich jedoch gelesen habe, umso besser konnte ich die einzelnen Charaktere und ihr Handeln verstehen und mit ihnen fühlen. Eva ist die vernünftigste und die erfolgreichste. Sie verdient viel Geld an der Börse. Doch das Erfolg und viel Geld allein nicht glücklich machen, muss sie allzu schnell feststellen. Sie ist in Lucien verliebt, der ihre Liebe nicht erwidert. Benedict hingegen ist heimlich im Eva verliebt, doch er ist viel zu schüchtern es ihr zu gestehen. Er wird ziemlich schnell Familienvater und lebt seinen Traum als Physiker aus. Lucien und Sylvie sind Geschwister. Sie sind Freigeister und wollen Karriere in der Kunst machen. Leider funktioniert das das nicht so gut wie erhofft und Sylvie muss sich mit Aushilfsjobs über Wasser halten, während ihr Bruder in die Drogensucht abdriftet. Die vier verlieren sich im Lauf der Zeit aus den Augen. Ihre Leben verlaufen ganz unterschiedlich und alle müssen Enttäuschungen einstecken. Viele Träume sind nicht in Erfüllung gegangen und viele Liebesbeziehungen haben nicht das gehalten, was sie versprochen haben. Auch ihre Herkunft bietet ganz unterschiedliche Voraussetzungen. Als sie sich wiederfinden, reflektieren sie ihr bisheriges Leben und beginnen wieder über neue Ziele zu sinnieren und erkennen, dass man nicht nur seinen nicht in Erfüllung gegangenen Träumen hinterherjagen sollte und wie wichtig Freundschaft ist. Alice Adams Schreibstil ist ganz hervorragend! Sie erzählt sehr gefühlvoll die Lebensgeschichten vierer Personen. Dabei schafft sie es alle vier Charaktere ausdrucksstark herauszuarbeiten, sodass man ihre Entscheidungen, ob richtig oder falsch, nachvollziehen kann. Sie verdeutlicht, dass das Leben nicht immer so läuft, wie man es sich wünscht und dass Träume auch mal nicht in Erfüllung gehen. Man sollte jedoch niemals aufgeben, aber auch mal mit dem zufrieden sein was man hat. Das Buch hat mir sehr gefallen und ich schließe nicht aus ein weiteres Buch der Autorin lesen zu wollen.

    Mehr
  • Jung waren wir alle

    Als wir unbesiegbar waren
    Lesemama

    Lesemama

    06. August 2017 um 22:42

              Zum Inhalt: Während des Studiums in den neunziger Jahren haben Eva, Benedict, Lucien und Silvie viel Zeit miteinander verbracht. Sie waren unzertrennlich und fühlten sich unbesiegbar. In den Jahren danach sahen sie sich immer seltener und ihr Leben driftete auseinander.   Meine Meinung: Ich habe mir mehr davon versprochen, ich dachte es ist mehr Spannung in der Geschichte. Die Erzählung ist nicht schlecht, nur hatte ich das Gefühl, in den frühen Jahren passierte soviel und dann gingen der Autorin die Ideen aus, die Geschichte plätscherte ohne Höhepunkt dahin. Die Protagonisten waren oberflächlich und teilweise sehr unsympathisch, vor allem Julien fand ich schlimm. Silvie war mir zu laut und egoistisch. Ich wurde mit keiner der Figuren wirklich warm. Fazit: Mich hat die Geschichte nur so mittelmäßig unterhalten und ich kann jetzt auch nicht sagen, dass man sie unbedingt lesen müsste.         

    Mehr
  • Leise erzählt und wunderschön

    Als wir unbesiegbar waren
    raven1711

    raven1711

    01. August 2017 um 14:28

    Rezension Alice Adams Als wir unbesiegbar waren Klappentext:An der Universität sind Eva, Benedict, Sylvie und Lucien unzertrennlich. Als sie Ende der Neunzigerjahre ihr Studium beenden, glauben sie sich am Beginn eines aufregenden Lebens. Die Welt wird für sie nur das Beste bereithalten. Eva plant eine Karriere im Finanzbusiness. Sie will sich sowohl von ihrem Vater, einem bekennenden Sozialisten, als auch von ihrer unerwiderten Liebe zu Lucien befreien. Benedict verschreibt sich der Wissenschaft und hofft weiterhin, Eva für sich zu gewinnen – auch wenn er nicht so genau weiß wie. Die Geschwister Sylvie und Lucien dagegenstreben vor allem eines an: ein freies Leben ohne Verpflichtungen und Verantwortung.Doch im Laufe der Jahre sehen die Freunde sich nur noch sporadisch, alle vier sind damit beschäftigt, ihre Träume und Pläne, die das Leben zu vereiteln scheint, zu retten. Zerbrochene Beziehungen und verhinderte Karrieren bringen sie schließlich wieder zusammen, jedoch ganz anders, als sie es sich vorgestellt hatten. Alice Adams hat mit ›Als wir unbesiegbar waren‹ einen berührenden Roman über Freundschaft, Liebe und Treue geschrieben.Meinung:Eva, Benedict, Lucien und Sylvie sind beste Freunde am College und wollen auch danach immer füreinander da sein. Doch das Leben verläuft nicht immer nach Plan, Interessen ändern sich, ebenso wie Lebensumstände. Und so halten die vier immer wieder mal mehr, mal weniger engen Kontakt, verlieren sich teilweise ganz aus den Augen und begegnen sich wieder.Im Fokus dieses Romans steht Eva, die anderen drei umrahmen ihren Werdegang und dürfen natürlich auch ihren Teil der Geschichte erzählen. Alice Adams beweist dabei sehr viel Fingerspitzengefühl für Ihre Protagonisten und zeichnet diese sehr einfühlsam und präzise. So erhält man als Leser den Eindruck, hier neue beste Freunde gefunden zu haben. Man leidet, hofft und bangt mit ihnen, freut sich für sie und trauert mit ihnen.Geradlinig und eingängig erzählt Alice Adams hier eine Geschichte über Liebe und Freundschaft, die so nah am realen Leben ist und wunderbar ohne große Überdramatisierung auskommt. Natürlich gibt es hier genügend spannende und dramatische Situationen, diese sind aber der Geschichte passend einfühlsam umgesetzt. So wird die Geschichte nicht zu schwermütig und es fällt einem leicht, die vier Freunde durch zwei Jahrzehnte zu begleiten. Ein wenig kommt auch Nostalgie auf, wenn man so durch die Jahre zieht, denn man erinnert sich gerne an eigene Erfahrungen, die einem zu diesem Zeitpunkt widerfahren sind.Der kurzweilige Erzählstil wurde übersetzt von Eva Kemper und die Kapitel haben eine angenehme Länge. Viel zu schnell ist man durch dieses besondere Buch durch, um es mit einem guten, aber auch etwas wehmütigen Gefühl zu beenden. Fazit:Als wir unbesiegbar waren ist kein Buch der lauten Tönen. Die braucht es aber auch nicht, denn die Story um die vier Freunde erzählt mit viel Fingerspitzengefühl eine Geschichte über Liebe und Freundschaft, die ans Herz geht.Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.Vielen Dank an die DuMont Buchverlage für das Rezensionsexemplar.

    Mehr
  • Die Jugend vergeht...

    Als wir unbesiegbar waren
    DasBuecherregal

    DasBuecherregal

    31. July 2017 um 09:50

    Hier und jetzt ist alles perfekt, doch wie wird sich die Freundschaft und jeder einzelne von uns in den nächsten zehn, zwanzig Jahren entwickeln? Inhalt Die vier Freunde Eva, Benedict, Lucien und Sylvie sind unzertrennlich und könnten verschiedener kaum sein. Ernst, lustig, künstlerisch, ambitioniert, verrückt… Während sie die letzten Wochen ihres Collegelebens genießen träumen sie von ihrer Zukunft und malen sich aus, was sie mal erreicht haben wollen. Sie wissen jetzt schon, dass sie sich niemals trennen werden. Im Laufe der Zeit entwickeln sich die Lebenswege der vier jedoch immer weiter und weiter auseinander, bis kaum mehr von der damaligen Clique übrig ist, als ein Anruf in drei Jahren und die Erinnerung an das, was war, plattgewalzt von der Realität. Meinung Mir persönlich hat „Als wir unbesiegbar waren“ sehr gut gefallen. Es erzählt keineswegs von geraden Lebenswegen, sondern vor allem von Fehlern, Scheitern, Verlusten und falschen Entscheidungen, was für den Leser inspirierend sein kann. Die Figuren entwickeln sich allesamt weiter, manche mehr, manche weniger vorhersehbar. Dadurch, dass der Erzählfokus auf Eva liegt, die an der Börse arbeitet, wird der Weg der beruflich-finanziellen (Miss)Erfolges besonders stark thematisiert, während beispielsweise Sylvies künstlerischer Weg nur bei Treffen mit Eva thematisiert wird. Das Streben nach beruflichem Erfolg ist wohl das populärste, was dem Buch eine gewisse Massenkompartibilität verleiht. Fazit Ein lesenswertes Buch, für jene, die noch nie gescheitert sind und solche, die gerade dabei sind.

    Mehr
  • Kaum Handlung

    Als wir unbesiegbar waren
    Stadtratte85

    Stadtratte85

    20. July 2017 um 13:56

    In dem Buch "Als wir unbesiegbar waren" geht es um die vier Freunde Lucien, Sylvie, Eva und Benedict, die während dem College eine enge Freundschaft pflegen und auch danach den Kontakt halten. Jeder geht seinen eigenen Weg, aber sie finden immer wieder zusammen und lassen die alten Zeiten wieder aufleben. Mir hatte die Leseprobe sehr gut gefallen, von dem Buch war ich letztendlich jedoch ein wenig enttäuscht, weil es doch recht langatmig war. Es war schön zu lesen, wie sich Freundschaft über Jahre hinweg auch über weite Entfernungen entwickeln kann, aber so richtig gepackt hat es mich nicht. Statt viel Handlung gab es immer wieder diverse Zeitsprünge und Rückblicke. Der Schreibstil an sich hat mir trotzdem gut gefallen.

    Mehr
  • unterhaltsam

    Als wir unbesiegbar waren
    Tara01092012

    Tara01092012

    18. July 2017 um 10:32

    Irgendwie bin ich mir unsicher wo ich das Buch nach dem Lesen so wirklich einordnen soll... Es ist kein Liebesroman und alles andere als ein Jugendbuch. Unter Amazon wurde es als Gegenwartsliteratur einsortiert, deswegen sehe ich das Buch dann auch mal aus dieser Perspektive an.Es geht um vier junge Erwachsene, die mit ihrem nächsten Schritt quasi ihr Leben verplanen und entscheiden. Am Ende ihres Studiums hat jeder eine andere Sichtweise für die Zukunft. Schnell wird klar, dass sie trotz Gefühlen derzeit keine Zukunft zusammen antreten werden.Die Freunde verlieren sich durch Alltagsstress und sonstigen Vorkommnissen mal aus den Augen, finden am Ende aber wieder zusammen.Ein schönes Buch über Freundschaft und das Leben.

    Mehr
  • Als wir unbesiegbar waren

    Als wir unbesiegbar waren
    angelj222012

    angelj222012

    16. July 2017 um 14:34

    Als wir unbesiegbar waren befasst sich mit den Lebensgeschichten von vier Studenten, die sich zur Unizeit kennenlernen und danach getrennte Wege gehen. Es sit sehr interessant zu lesen, wie unterschiedlich sich ihre Leben entwickeln, obwohl sie doch theoretisch ähnliche Chancen hatten. In den folgenden zehn Jahren verändern sie sich doch recht radikal. Dies zeigt das man sein Leben doch im Grunde selbst in der Hand hat. Der Schreibstil ist doch sehr flüssig und ließt sich sehr angenehm. Als sie sich nach zehn Jahren wiedertreffen sieht man wie man sich verändern kann. Man erinnert sich an die Jugend und wie einem die Welt offen stand. Das Buch hat einen bitter süßen Nebengeschmack. Ein sehr emotionales Buch

    Mehr
  • Die Bedeutung wahrer Freundschaft

    Als wir unbesiegbar waren
    silvia1981

    silvia1981

    14. July 2017 um 21:54

    "Freundschaft und Liebe sind so ziemlich alles, was im Leben zählt. Alles andere ist nur Rauschen." S. 328Das Buch „Als wir unbesiegbar waren“ von Alice Adams hat mich vom ersten Blick an begeistert. Ich finde das Cover sehr gelungen. Die Szene am Meer zeigt Unbeschwertheit und man würde am liebsten mit in das Cover eintauchen. Ebenso versprach mir der Klappentext eine tolle Geschichte und am Ende kann ich sagen, ich habe sie immer mehr genossen und kann dieses Buch definitiv jedem empfehlen! Protagonisten sind die vier Freunde Eva, Benedict, Sylvie und Lucien, wobei es sich bei den letzten beiden um Geschwister handelt. Alle vier könnten nicht unterschiedlicher sein. Das fängt schon damit an, unter welchen Familienverhältnissen sie aufgewachsen sind, und zieht sich auch mit ihren Lebensplänen weiter, aber eines verbindet sie – wahre Freundschaft. Evas Mutter starb früh und sie wuchs nur mit ihrem Vater auf, der eine klare politische Einstellung hat und von dem sie in ihren Augen zu wenig Lob und Wertschätzung für ihre Leistungen erhält. Sie steigt nach der Schule als professionelle Börsenhändlerin immer weiter auf, sie ist auch die Person, die in der Geschichte am stärksten hervorgehoben wird, und ich fand es sehr interessant ihre Entwicklung aus eher armen Verhältnissen zu einer richtig starken und reichen Persönlichkeit mit zu verfolgen. Ihr harter Arbeitsalltag wird sehr gut dargestellt, auch wenn vor allem eine lange Passage für Laien nicht ganz verständlich ist, trotzdem fühlt man, was der Job mit ihr macht und was man in Kauf nehmen muss, wenn man richtig gut verdienen möchte. Benedict wuchs in einer reichen Familie in sehr behüteten Verhältnissen auf und gründet selbst bald eine eigene Familie. Er lebt seinen Traumberuf als Physiker. Sylvie und Lucien haben eine Alkoholabhängige Mutter und das Glück, immer schon sich gegenseitig zu haben. Sylvie erinnert sich in ihrer Kindheit am Liebsten an die Ferienaufenthalte bei ihren Großeltern in Frankreich. Auch dort verbringt sie als Erwachsene ein paar Wochen, um sich neu zu finden. Denn die Beiden sind mit ihren Plänen, mit Kunst und Musik Geld zu machen, nicht wirklich erfolgreich und triften immer mehr in Richtung Alkohol und Drogen ab. Ehrlich gesagt war mir anfangs keine der Charaktere besonders sympathisch, aber umso mehr man sie kennen lernen durfte, umso besser ausgearbeitet sie waren, konnte ich immer mehr mit ihnen fühlen und sie doch mehr oder weniger liebgewinnen, vor allem dann zu dem Zeitpunkt, als alle vier Lebensträume gescheitert waren und die vier Freunde wieder richtig zueinander und neue gemeinsame Ziele in ihrem Leben fanden. Sie hatten sich wieder, sinnierten wieder zusammen über das Leben und waren am Ende glücklich mit dem was sie hatten, auch wenn das Leben nach wie vor nicht nur Gutes für sie bereit hielt. Und genau darum geht es im Leben - glücklich sein mit dem, was man hat und nicht dem hinterher trauern, was man nicht haben kann! Man durchlebt in dem Buch 20 Jahre. Fast jedes Jahr wird ein Ereignis aus dem Leben einer oder mehrerer Protagonisten erzählt, manchmal in meinen Augen etwas zu knapp bzw. die Kapitel endeten teilweise abrupt und man erfuhr erst später, wie das Ereignis geendet hat. Ganz aus den Augen verloren haben sich die vier nie, aber ihre Freundschaft wurde immer oberflächlicher und ihre unterschiedlichen Entwicklungen führten auch zu Streitigkeiten. Trotzdem finden sie wieder zueinander, weil sie nicht vergessen haben, was sie aneinander zu schätzen wissen.  Den Schreibstil fand ich sehr angenehm und gefühlvoll, umso länger ich gelesen habe, umso wohler konnte ich mich damit fühlen und es baute sich für mich auch immer mehr Neugierde auf, die verschiedenen Leben weiter verfolgen zu wollen. Das Buch hat für den Leser eine sehr große Bandbreite über das Leben parat. Es zeigt, wie unterschiedlichen Menschen sich entwickeln können, wenn sie ihren Träumen hinterherjagen. Wie erfolgreich man werden, aber auch wie schnell man abstürzen kann und sein Leben neu ordnen muss und neue Lichtblicke und Chancen entstehen. Es zeigt wahre Freundschaft, die auch heimliche Liebe enthält, verschiedene Beziehungen, die auf unterschiedlicher Basis gegründet sind und deren Entwicklung sowie die Bedeutung von Kindern, gesund und behindert. Für mich ist das Buch ein großer Leseschatz, den ich sehr gerne in meinem Bücherregal stehen habe.

    Mehr
  • Freunde fürs Leben

    Als wir unbesiegbar waren
    misery3103

    misery3103

    07. July 2017 um 07:59

    Die Freunde Eva, Lucien, Sylvie und Benedict gehen nach dem Studium unterschiedliche Wege und teilen trotzdem ihre Leben miteinander. Eva beginnt eine Karriere im Bankenwesen, Benedict macht seinen Doktor in Physik, Lucien, der keine Party auslässt, macht sich mit von ihm ausgerichteten Clubnächten einen Namen, während seine Schwester Sylvie auf ihren Durchbruch als Künstlerin wartet und sich mit Aushilfsjobs über Wasser hält. Kann ihre Freundschaft bestehen?Am Anfang des Buches irritierten mich die Zeitsprünge sehr. Mitunter waren Jahre vergangen, wenn ein neues Kapitel anfing. Im Lauf der Geschichte fand ich es aber spannend, über das Leben der Freunde in der vergangenen Zeit zu lesen und die Entwicklung in ihrem privaten und beruflichen Umfeld zu beobachten. Die Lebensläufe der vier Freunde gehen weit auseinander und zwischendurch scheint es immer mal wieder als würden sie sich aus den Augen verlieren. Doch bei jedem Wiedersehen ist ihre Freundschaft sofort wieder präsent. Es ist schön, die tiefgehenden Gefühle zwischen ihnen zu verfolgen. Schicksalsschläge und unerwiderte Gefühle begleiten die Freunde durch den kompletten Roman. Dabei ist die Geschichte immer leicht zu lesen und gut erzählt.Eine schöne Geschichte mit vielen schönen Momenten und einer Freundschaft für ein ganzes Leben.

    Mehr
  • weitere