Als wir unbesiegbar waren

von Alice Adams 
4,0 Sterne bei91 Bewertungen
Als wir unbesiegbar waren
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Positiv (69):
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Mir hat die Entwicklung der Protagonisten über die Jahre gefallen ...

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Hat mich nicht ganz überzeugt

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Inhaltsangabe zu "Als wir unbesiegbar waren"

Als Eva, Benedict, Lucien und Sylvie Ende der Neunzigerjahre ihr Studium be-enden, glauben sie sich am Beginn eines aufregenden Lebens. Die Welt wird nur das Beste für sie bereithalten. Eva plant eine Karriere im Finanzbusiness. Sie will sich sowohl von ihrem Vater, einem bekennenden Sozialisten, als auch von ihrer unerwiderten Liebe zu Lucien befreien. Benedict verschreibt sich der Wissenschaft und hofft weiterhin, Eva für sich zu gewinnen – auch wenn er nicht so genau weiß, wie. Die Geschwister Sylvie und Lucien dagegen streben vor allem eines an: ein freies Leben ohne Verpflichtungen und Verantwortung.
Im Laufe der Jahre sehen die Freunde sich nur noch sporadisch, alle vier sind damit beschäftigt, ihre Träume und Pläne zu retten, die das Leben zu vereiteln scheint. Eva verliert ihren Job, Benedicts Ehe zerbricht. Lucien muss die Rechnung für sein rücksichtsloses Leben zahlen, und Sylvie sieht sich plötzlich alleingelassen mit ihrem Kind. Inmitten ihrer jeweiligen Lebenskrise besinnen sie sich wieder aufeinander und sehen erneut einen gemeinsamen Weg.

Alice Adams hat mit ›Als wir unbesiegbar waren‹ einen berührenden Roman über Freundschaft, Liebe und Treue geschrieben.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783832164676
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:332 Seiten
Verlag:DuMont Buchverlag
Erscheinungsdatum:19.09.2018

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    wbetty77s avatar
    wbetty77vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Roman über Lebenspläne, Freundschaft und das man nicht immer das bekommt, was man sich erträumt.
    Wie das Leben so spielt

    Eva, Benedict, Lucien und Sylvie lernen sich Mitte der 1990igern Jahre an der Universität kennen. Bis zum Studienabschluss sind die vier unzertrennlich, doch dann trennen sich ihre Wege. Voller Hoffnung stolpern sie in ihre Leben, müssen aber nach einigen Jahren erkennen, dass das Leben oftmals anders verläuft, als sie es sich vorgestellt haben. Auch wenn die vier Freunde ganz unterschiedliche Wege einschlagen, halten sie den Kontakt zueinander. Es ist die jahrelange Freundschaft, die jedem einzelnen schlussendlich den Halt und die Zuversicht gibt, das Leben so anzunehmen, wie es ist.

    Obwohl die vier Freunde Eva, Benedict, Lucien und Sylvie während des Studiums unzertrennlich sind, geht jeder von ihnen nach dem Universitätsabschluss seinen eigenen Weg. Eva entscheidet sich für eine Karriere in der Londoner Finanzwelt, Benedict träumt als Physiker am CERN zu arbeiten und das Geschwisterpaar Sylvie und Lucien reist erst einmal um die Welt. Eva wird schnell zur hart arbeitenden Karrierefrau, die sehr viel Geld verdient. Auch bei Benedict läuft es gut. Er kann seinen Traum wahr machen und geht mit seiner schwangeren Frau in die Schweiz ans CERN. Der Frauenheld Lucien organisiert derweil Partys in Londoner Clubs. Nebenbei dealt er mit Drogen, was ihm eines Tages zum Verhängnis wird. Seine Schwester Sylvie hingegen möchte eine gefragte Künstlerin werden, schlägt sich nun mit schlecht bezahlten Jobs durch und trinkt zu viel Alkohol. Diese ungleichen Lebensweisen sorgen für Schwierigkeiten innerhalb der Freundschaft, denn sie führen zu Neid und Vorwürfen. Vor allem die Freundschaft zwischen dem Familienvater Benedict und den anderen gestaltet sich kompliziert, ebenso wie zwischen der karrierebewussten Eva und der desillusionierten Sylvie. Doch in den ca. 10 Jahren, in denen wir Leser die vier Freunde begleiten, muss jeder von ihnen einen Rückschlag hinnehmen. Schlussendlich können sich die Freunde aufeinander verlassen und geben einander den nötigen Halt.

    Der Roman erzählt beginnend in den 1990igern Jahren die Geschichte von vier Freunden, die unterschiedlicher nicht sein können und doch eine unzertrennliche Gemeinschaft bilden. Sie starten mit den verschiedensten Erwartungen in das Leben nach der Universität. Manche Träume erfüllen sich, manche Gefühle werden nicht erwidert, aber ihre Freundschaft übersteht einige Höhen und Tiefen. Der Roman handelt von den Erwartungen, die man ans Leben stellt und was davon übrigbleibt, wenn man die erste Strecke hinter sich hat. Es ist eine wahrhaftige Geschichte über Freundschaft, Liebe und das Leben, welches sich nie an Pläne hält. Die Charakteren sind unterschiedlich gezeichnet. Lucien und Sylvie erscheinen zunächst sehr oberflächlich, doch nach einigen Kapiteln erfährt man mehr über die beiden und versteht sie besser. Ich konnte mich gut mit den Figuren identifizieren. Eine Freundschaft über Jahre und auch über Ländergrenzen hinweg aufrecht zu erhalten, ist schwierig. Wenn zudem auch die Lebensplanungen weit auseinander driften, wird es häufig unmöglich. Ich denke, die Zielgruppe des Romans beginnt ab 35 Jahren, da es auch ums Scheitern von Lebensentwürfen geht. Die Geschichte dieser Vier ist toll erzählt und ich konnte mich darin wieder finden.

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    NeriFees avatar
    NeriFeevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Der Autorin gelingt es auf einfühlsame Weise ihren Figuren Leben einzuhauchen
    Von Anfang bis Ende einfach schön

    Entdeckt habe ich das Buch zum ersten Mal auf dem Blog von der lieben Inga. Und sofort hat Als wir unbesiegbar waren mein Interesse geweckt. Das lag diesmal vor allem am Inhalt und der Rezension von Inga, der ich mich nach dem Lesen in vollem Umfang anschliessen kann. Das nehme ich deshalb direkt vorweg, weil es kaum Kritikpunkte von mir gibt.

    Klappentext
    Eva, Benedict, Lucien und Sylvie – vier unzertrennliche Freunde, die nach dem College dem wahren Leben entgegenfiebern. Zwei Jahrzehnte später haben alle einen Weg mit Höhen und Tiefen hinter sich. Sinnlich, präzise und mit großem Gespür für die Gefühlswelt ihrer Figuren erzählt Alice Adams, was einem Halt gibt, wenn die eigenen Träume mit der Wirklichkeit kollidieren – wahre Freundschaft.

    Die Autorin hat einen wunderbar emotionalen Schreibstil und schafft es so, ihren Figuren Leben einzuhauchen. Die Charaktere sind allesamt durchaus sympathisch, auch wenn ich mich nicht immer mit allen identifizieren konnte. Das Buch liest sich durchweg flüssig und es fiel mir schwer, dass Buch aus der Hand zu legen. Und selbst wenn ich es doch tun musste, war es angenehm leicht, wieder in das Leben der Clique einzutauchen.

    Ein wenig hat mich das Buch an Zwei an einem Tag von Dave Nicolls erinnert. Das liegt wohl daran, dass es auch hier um eine große Zeitspanne geht, in welcher sich das Geschehene abspielt. Der Roman beginnt im Sommer 1995 und endet im August 2015. Zwanzig Jahre lang begleitet der Leser die vier Hauptcharaktere durch alle Höhen und Tiefen, die das Leben bereithält. Ich hatte stets das Gefühl, direkt dabei zu sein, teilzunehmen an der Freude und den Sorgen von Eva und Co.

    Eva war mir zunächst die sympathischste aller Protagonisten. Ich mochte ihre natürliche, offene Art und ihre Leichtigkeit. Benedeit, welcher aus gutem Hause stammt, war für mich dagegen nicht so recht einzuschätzen. Die Geschwister Sylvie und Lucien fand ich weniger ansprechend. Aber auch diese Antipathie währte nur kurz. Adams erzählt die Geschichten der vier sehr detailliert und einfühlsam, sodass die Clique sehr menschlich erscheint.

    Ich mag die Vielfältigkeit dieser Geschichte, die fantastisch umgesetzt wurde. Es wird nie langweilig, die Geschehnisse spielen hauptsächlich in London, die Autorin nimmt den Leser allerdings mit auf eine kleine Weltreise, denn im Laufe der Jahre machen einige der Charaktere Halt in anderen Ländern. Die Schauplätze werden sehr realistisch und nah geschildert, sodass ich mich oft an diese Orte versetzt fühlte.

    Die Freunde sind füreinander da, entfernen sich voneinander, verlieren sich und finden wieder doch zusammen. Mit großen Gefühlen wird nicht gespart. Es geht um traurige Kindheitserinnerungen, gescheiterte Beziehungen, bitteren Liebeskummer, die Suche nach dem eigenen Platz im Leben, berufliche Misserfolge, ungeplante Schwangerschaften und den Kontakt mit Drogen und Alkohol. Somit ist wohl eine ziemlich breite Palette sichtbar.

    Ein so schönes Buch, dass es mich richtig traurig machte, als ich die letzte Seite las und das Buch zuklappen musste. Alice Adams ist hier ein wundervoller Roman gelungen, der tolle Charaktere verspricht und mich beim Lesen oft glücklich zurückließ. Ich möchte euch Als wir unbesiegbar waren sehr gerne ans Herz legen.


    Danke an den Dumont-Verlag für das Rezensionsexemplar. 

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    brauneye29s avatar
    brauneye29vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Nicht mein Buch
    Nicht mein Buch

    Zum Inhalt: 
    An der Universität sind Eva, Benedict, Sylvie und Lucien unzertrennlich. Als sie Ende der Neunzigerjahre ihr Studium beenden, glauben sie sich am Beginn eines aufregenden Lebens. 
    Meine Meinung: 
    Ich habe mich mit dem Buch eher schwer getan. Man begleitet die vier durch ihr Leben, das kann natürlich für den ein oder anderen interessant sein, für mich war das trotz der unterschiedlichen Lebenswege eher langweilig. Auch wenn sich natürlich immer wieder was neues ereignet, konnte mich das Buch und die Geschichte nicht mitnehmen. Da mir die Geschichte zunehmend immer weniger gefiel, konnte auch der Schreibstil, der wirklich nicht schlecht war, nichts mehr raus reissen. Die Protagonisten waren mir anfangs eigentlich auch noch ganz sympathisch, irgendwann gingen mir diese auch etwas auf die Nerven. 
    Fazit: 
    Nicht jedes Buch ist für jeden geeignet.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Wahre Freundschaft

    In dieser Geschichte erzählt uns die Autorin über 20 Jahre das Leben der vier Freunde Eva, Benedict, Lucien und Sylvie nach deren Studium.
    Eva, in der es in dieser Geschichte hauptsächlich geht, möchte Karriere im Finanzbisness machen. Sie und Benedikt, der schon immer in Eva verliebt war und sich der Wissenschaft widmet, sind in ihrem Bestreben sehr ehrgeizig.
    Die Geschwister Lucien und Sylvie leben irgendwie so in den Tag hinein und nehmen nichts so richtig ernst. Was vielleicht zum Teil auch daran liegt, dass ihre Mutter Alkoholikerin war und sich nie so um die beiden gekümmert hat.
    Doch alles kann man nicht auf die Eltern schieben, die beiden haben schließlich studiert und sollten schön langsam ihr Leben auf die Reihe bringen.

    Mir hat die Geschichte gut gefallen, vor allem, weil der Kontakt zwischen den vieren nie abgerissen ist. Es wird ihnen nichts geschenkt, sie haben ihre Hochs und Tiefs.
    Die Autorin hat einen wunderbar lockeren Schreibstil, so konnte man sich gut in die Charaktere hineinversetzen und die Seiten flogen nur so dahin.
    Mehr möchte ich über den Inhalt nicht verraten, ich wußte auch nicht mehr und habe es richtig genossen mitzuerleben, was aus den Freunden geworden ist.
    Ich werde die Autorin auf alle Fälle im Auge behalten und freue mich schon auf ihre nächstes Buch

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine schöne Geschichte über Freundschaft und ihre Bedeutung fürs Leben.
    Wie das Leben so spielt...

    Vier Freunde haben das College beendet. Ihnen liegt die Welt vor Füßen, denken sie zumindest. Wie so oft kommt aber das Leben dazwischen, viele Zukunftspläne und Träume, die sie sich vorgenommen haben, entwickeln sich doch anders als erwartet oder treten durch Schicksalsschläge oder getroffene Entscheidungen erst gar nicht ein. Viele Hoffnungen bleiben unerfüllt, manches kommt aber besser als erwartet. Trotz allem schwebt über der ganzen Erzählung ein Hauch von Melancholie. Die Sehnsucht nach den vergangenen Tagen, dem abhandengekommenen Freiheitsgefühl der Jugend, noch alles vor sich zu haben, und das Bedauern über die Vergänglichkeit der Dinge überwiegen häufig die Stimmung des Romans.  Außerdem erinnerten mich die ein oder anderen Lebenswege zu sehr an die typische Idee des amerikanischen Traums: Wer sich anstrengt und fleißig ist, kann es vom Tellerwäscher bis zum Millionär schaffen, wer sich nur treiben lässt und zu faul ist, sich um einen anständigen Lebensstandard zu kümmern, kann eigentlich nur kriminell werden und wird vom Pech verfolgt.

    Zum Glück schafft es die Autorin hier doch noch ein wenig zu differenzieren und die eingetretene „Zeigefingermoral“ etwas abzumildern. Nicht alles ist Gold, was glänzt, Erfolg und Reichtum sind genauso vergänglich, wie die Liebe und die Fähigkeit, sich seines eigenen Glückes bewusst zu sein oder zufrieden sein zu können, mit dem was man hat. Auch wenn es sich hierbei meinetwegen um oberflächliche Binsenweisheiten handeln mag, haben mir diese Wendungen gefallen.

    Nach Beenden des Buches war ich nicht allzu überrascht vom Ausgang der Geschichte, aber glücklich damit. Es machte Spaß, den Lauf des Lebens dieser vier Freunde zu verfolgen und dabei immer wieder selbst daran erinnert zu werden, was das Leben so Unerwartetes oder Erhofftes bringen kann.

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    G
    Gisevor einem Jahr
    Über Freundschaft und Liebe

    Die vier Freunde Eva, Benedict, Sylvie und Lucien haben sich an der Universität kennengelernt. Sie verbindet eine Freundschaft, die sie schier unzertrennlich macht. Was wird das Leben noch alles für sie bereit halten? Sicher nur das Allerbeste… Doch wie das Leben so spielt, gehen ihre Lebenswege auseinander, bis sie sich nach einigen Jahren wieder treffen.

    Mit diesem Buch hat die Autorin Alice Adams eine Geschichte über Freundschaft, Liebe und Treue geschrieben. Es scheint, als ob die Freundschaft der vier Protagonisten über alles steht, und doch gibt es Zeiten zu überbrücken, in denen die Lebenswege zu weit auseinander klaffen. Letztendlich aber ist es doch die Freundschaft, die sie auch über die schlimmsten Zeiten in ihrem Leben getragen haben.

    Anfangs habe ich mich sehr schwer getan, in die Geschichte hineinzufinden. Bis ich sortiert hatte, wer wer ist und wer was von wem möchte in dieser Viererriege, das brauchte ca. 100 Seiten. Dann erst konnte ich mich ganz auf die Geschichte einlassen. Das geht zu Lasten der Spannung, die teilweise erheblich abflaut. So richtig gefangen genommen hat mich die Geschichte nicht, dafür plätscherte sie mir zu sehr einfach nur dahin… Deshalb von mir 3,5 Sterne (von 5), die ich auf 4 aufrunde.

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    R
    rinochkavor einem Jahr
    Toll geschrieben

    Das Buch begleitet Eva, Sylvie, Benedict und Lucien 20 Jahre nach ihrem Uniabschluss. Während der Studienzeit waren die vier unzertrennlich, doch nach dem Studium hat jeder einen eigenen Weg vor sich. Was wird aus jedem der vier Freunde? Bleibt ihre Freundschaft bestehen? Mir hat das Buch gut gefallen, was vor allem an dem tollen Schreibstil der Autorin liegt. Ich habe es genossen, dieses Buch zu lesen. Die Handlung verläuft eher ruhig und trotzdem konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, da ich unbedingt erfahren wollte, wie die Geschichte ausgeht. Es war sehr interessant zu beobachten, wie sich die Charaktere im Laufe der Jahre weiterentwickeln und wie sie aus den eigenen Fehlern lernen. Die Charaktere sind gut durchdacht und die meisten von denen waren mir sympathisch. Nur die Eva hat mich leider im Laufe des Buches verloren: am Anfang fand ich sie nett, doch sie wurde immer mehr und mehr egozentrisch und unsympathisch. Da die meisten Kapitel leider aus ihrer Sicht geschrieben sind, ziehe ich einen Stern ab und gebe dem Buch 4 Sterne.

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    Letizias avatar
    Letiziavor einem Jahr
    Authentisch geschrieben

    Seit ihrer Zeit an der Universität sind Eva, Benedict, Sylvie und Lucien Freunde und unzertrennlich. Nach Beendigung ihres Studiums wartet einer neuer Lebensabschnitt auf jeden von ihnen. Eva plant eine Karriere im Finanzbusiness und stellt sich dabei gegen die Ideale ihres Vaters. Die Geschwister Sylvie und Lucien dagegen reisen erst einmal durch die Welt und genießen das Leben. Waren sie noch vor kurzem unzertrennlich, trennt das Leben die vier Freunde nun und die Treffen werden immer seltener.

    Das Buch ist sehr schwer zu beschreiben und zu bewerten. An sich gibt es zwar einen Handlungsstrang, da das Leben und die Entwicklungen der Charaktere gezeigt werden, doch eine richtige Geschichte gibt es in dem Sinne nicht.

    Es geht vor allem um Eva, die eine große Karriere anstrebt und dabei ihre Freunde und ihren Vater vernachlässigt. Man begleitet sie durch die Höhen und Tiefen ihres Lebens. Dabei erfährt man zwischendurch auch immer wieder, was mit den anderen drei Freunden passiert ist. Es bleibt im Endeffekt wohl jedem selbst überlassen, ob er die Charaktere sympathisch findet oder nicht. Es sind einfach ganz normale Menschen, die versuchen in der Welt Fuß zu fassen und auch mal mit Rückschlägen konfrontiert werden. Von der Autorin sehr authentisch beschrieben.

    Trotz allem hat das Buch eine gewisse Anziehungskraft. Man möchte immer weiter lesen und wissen, was die einzelnen Charaktere erleben, welche Entscheidungen sie treffen und ob sie irgendwann wieder zueinander finden und ihre alte Freundschaften wieder aufleben lassen.

    Der Schreibstil passt mit seiner leichten, ungezwungenen Art sehr gut zu dem Thema und den Personen.

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    DoReenchen306s avatar
    DoReenchen306vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Nicht wirklich meins...
    Mehr erhofft...

    Die Leseprobe klang wirklich interessant und spannend und hast Lust auf mehr gemacht, allerdings verging die Lust während des Lesens ziemlich schnell...Außerdem, so muss ich gestehen, hatte ich die Hoffnung, dieses Buch würde ein wenig vergleichbar mit „Ein wenig Leben“ von Hanya Yanagihara sein, da mich diese Geschichte um die vier Freunde wahnsinnig beeindruckt hat. Leider kann „Als wir unbesiegbar waren“ in keiner Weise mit „Ein wenig Leben“ mithalten…

    Worum geht es?

    Die vier Freunde Eva, Benedikt, Sylvie und ihr Bruder Lucien kennen sich seit der Studienzeit und sind beste Freunde. Eva empfindet ein wenig mehr als Freundschaft für Lucien, doch dieser scheint kein wirkliches Interesse an ihr zu haben. Genauso geht es Benedict, der Eva sehr zu mögen scheint, aber auch diese Gefühle werden nicht erwidert. Nach dem Studium kommt es wie es kommen muss - jeder der vier geht seine eigenen Wege und entwickelt sich weiter - in Lucien und Sylvies Fall wohl eher in die falsche Richtung... Eva befindet sich auf dem aufsteigenden Ast und entwickelt sich mehr und mehr von der kleinen grauen Maus zur Karrierefrau. Benedict geht ebenfalls seinen Weg – wenn auch in eine komplett andere Richtung. Nur die Geschwister Sylvie und Lucien scheinen irgendwie nicht weiterzukommen. So verlieren sich die vier ein wenig aus den Augen und haben nur noch sporadisch Kontakt miteinander. Dabei tauchen plötzlich Probleme auf, die in der Studienzeit schon da waren, jedoch niemals angesprochen wurden. Wird das Quartett einen Weg finden sich wieder zusammen zu raufen?

    Ich habe mir irgendwie mehr von dem Buch versprochen und bin ein wenig enttäuscht, in welche Richtung die Geschichte gegangen ist. Ich musste mich zwingen das Buch weiter zu lesen und hatte absolut keinen Spaß dabei... Ich kann nicht genau erklären warum das so war, nur dass mir dieses Buch absolut nichts gegeben hat... die 4 Protagonisten waren mir allesamt unsympathisch, keiner konnte mich wirklich für seine Geschichte bzw. seinen Werdegang erwärmen... Vielleicht habe ich mir auch einfach nur zu viel von der Geschichte erhofft und konnte mich deshalb nicht mit dem Buch und seinen Charakteren anfreunden.

    Alles in allem ein 2,5 Sterne Buch, das man nicht wirklich gelesen haben muss...

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    Haliaxs avatar
    Haliaxvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Leise und emotional erzählt die Autorin ein Gedicht über das Leben und die Wichtigkeit guter Freunde. Unbedingt lesen!
    Ein Gedicht an die Freundschaft.

    Eva, Silvie, Lucien und Benedict haben ihre Collegezeit abgeschlossen und blicken in eine ungewisse Zukunft. Sie wollen an ihrer Freundschaft festhalten und trotz Distanz miteinander in Kontakt bleiben. Früh müssen sie feststellen, dass das echte Leben ihre jahrelange Freundschaft gern auf die Zerreißprobe stellt. Werden die 4 Freunde auch über die Jahre an ihrer Freundschaft festhalten können?

    Dieses Buch ist ein Gedicht an die Freundschaft, die über Jahre bestand hat. Wir dürfen die 4 Freunde auf ihren Lebensweg 20 Jahre lang begleiten. Beginnend im Jahr 1995, wo sie dem College Adieu sagen und blauäugig in die Welt entlassen werden, verfolgen wir sie bis in das Jahr 2015. Ihr Leben ist geprägt von diversen Höhepunkten und erschütternden Tiefpunkten. Schonungslos zeigt die Autorin, dass das Leben nicht nur aus Sonnenseiten besteht. Diese Tatsache macht den Roman lebendig und authentisch. 

    Authentizität zeigt sich auch bei den Charakteren und ihren Handlungen. So unterschiedlich die Charaktere sind, haben sie doch alle eines gemeinsam: Sie überzeugen auf vorderster Linie. Sie handeln stets nachvollziehbar, realistisch, einfach seiner Natur entsprechend. 
    Die Charaktere dürfen abwechselnd von ihrem Leben berichten. Das bringt dem Leser ganz nah an die Gefühle und Sichtweise des jeweiligen Charakters und erlaubt einen tieferen Einblick in seine Sichtweise.

    Geschickt pickt die Autorin interessante Ereignisse aus jedem Leben der Gruppe heraus, sodass nie Langweile aufkommt, man immer weiterlesen möchte, um zu erfahren, wie sie gewisse Ereignisse bewältigen und ob sie einem Happy End zusteuern. 


    Fazit
    Jahrelange Freundschaft bedeutet viel Arbeit, was auch Thema des Buches ist und sich grandios spiegelt. Leise und emotional erzählt die Autorin eine Gedicht über das Leben und die Wichtigkeit guter Freunde. Unbedingt lesen!

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