Alice Frontzek Blaues Gold

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Inhaltsangabe zu „Blaues Gold“ von Alice Frontzek

Die Erfurter Waidhändlerin Caterina widersetzt sich der Zunftordnung und setzt das Blaufärbemittel als Medizin ein. Doch dann stirbt eine Patientin.

für Interessierte der Geschichte lesenswert, als historischer Roman rückt die Story zu sehr ins Abseits

— Engel1974
Engel1974

Ein sehr spannendes und lehrreiches Buch, unbedingt zu empfehlen!

— Yoyomaus
Yoyomaus

Ein authentischer Historischer Roman um den Waidhandel in Erfurt im Jahre 1630. 200 sehr spannende & packende Seiten.

— Magena
Magena

Interessanter und ausgezeichnet recherchierter Roman aus dem mittelalterlichen Erfurt!

— mabuerele
mabuerele

Selten habe ich Geschichte so interessant, packend und anschaulich vermittelt bekommen. Unbedingt lesenswert.

— hasirasi2
hasirasi2

Frauenschicksal in Erfurt zu Zeiten des 30jährigen Krieges. Interesant, spannend, packend und super recherchiert!

— danielamariaursula
danielamariaursula

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  • mittelmäßiger, historischer Roman.....

    Blaues Gold
    steffis-und-heikes-Lesezauber

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    09. December 2015 um 06:36

    Kurzbeschreibung Der 30-jährige Krieg bedroht den Erfurter Waidhandel. Nur Florian und Caterina Seber erweisen sich als geschickte Händler des traditionsreichen Blaufärbemittels – zum Neid der Zunftbrüder. Dann kehrt Florian von einer Handelsreise nicht zurück und Caterina steht vor der schwierigen Aufgabe, den Handel gegen den Widerstand der Zunft weiterzuführen. Sie muss sich über die Waidordnung hinwegzusetzen, egal, welche Konsequenzen das für sie haben wird. Meinung Mittendrin mag ich es ganz gerne, mal einen historischen Roman zu lesen. Als ich die Anfrage vom Sutton Verlag bekam, konnte ich nicht wider stehen und machte mich voller Neugierde an „Blaues Gold“. Ich muss sagen, die Geschichte rund um Florian und Caterina Seber habe ich schon öfters so ähnlich gelesen, dennoch fühlte ich mich unterhalten. Schon von der ersten Seite an wurde ich mitten in das Geschehen im Jahre 1630 eingeführt. Ich erfuhr viel über die Lebens- und Arbeitsweisen der Einwohner Erfurts. Vor allem über den Waidhandel und das ganze Drum herum wurde von der Autorin sehr detailliert dargestellt. Im Mittelalter war das Leben ja meiner Meinung nach nicht so prickelnd. Viele Intrigen wurden gesponnen und wenn man sich einen Fehler leistete, konnte es dazu kommen, getötet zu werden. Vor allem Frauen hatten keinen leichten Stand. Schnell waren sie als Hexe verschrien und wurden hingerichtet. So geschah es auch mit Caterina. Als ihr Mann Florian von einer Reise nicht mehr lebend heim kam, wollte sie das Geschäft übernehmen und weiter führen. Leider gestaltete sich dies als schwierig. Es gab viele Neider und unrechtmäßige Unterstellungen, die dazu führten, dass Caterina als Hexe verurteilt wurde. Zum Glück hatte sie doch ein paar Freunde, die ihr zur Flucht halfen…… Frau Frontzek hat gekonnt die Gefühle und Emotionen, vor allem die Sorgen und Ängste der Menschen, gut dargestellt. Auch der Schreibstil konnte mich überzeugen, einfach und flüssig ging das Buch zu lesen. Kurze Kapitel mit der Zeitdauer, welches spielt und eine normale Schriftgröße machten es zu einem gelungenen Werk. Die Charaktere waren mir dann aber leider etwas zu unscheinbar. Ich hätte gerne mehr über sie erfahren und somit konnte ich mich mit keinem so richtig verbunden fühlen. Auch die Umgebungsbeschreibungen hätten meiner Meinung nach besser sein können. Cover Ein eher unscheinbares Cover, dass ich in einem Buchladen höchstwahrscheinlich nicht zur Hand genommen hätte. In der unteren Buchhälfte die Stadt Erfurt und darüber der Titel in blau aufgedruckt. Fazit „Blaues Gold“ war für mich ein mittelmäßiger historischer Roman, mit einer doch schon bekannten Handlung. Flache Charaktere und eine etwas zu geringe Beschreibung der Umgebung lassen mich das Buch mit noch 3 von 5 Sternen bewerten.

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  • Leserunde zu "Blaues Gold - Ein Erfurter Waid-Roman" von Alice Frontzek

    Blaues Gold
    katja78

    katja78

    Spannende historische Unterhaltung aus dem Herzen von Thüringen Kürzlich ist der neue Roman von Alice Frontzek beim Sutton Verlag erschienen. Taucht ein in die Zeit des 30 jährigen Krieges und erlebt Caterinas Geschichte hautnah in einer gemeinsamen Leserunde, mit. Regionale Unterhaltung mit einem Erfurter Waid-Roman Der 30-jährige Krieg bedroht den Erfurter Waidhandel. Nur Florian und Caterina Seber erweisen sich als geschickte Händler des traditionsreichen Blaufärbemittels – zum Neid der Zunftbrüder. Dann kehrt Florian von einer Handelsreise nicht zurück und Caterina steht vor der schwierigen Aufgabe, den Handel gegen den Widerstand der Zunft weiterzuführen. Sie muss sich über die Waidordnung hinwegzusetzen, egal, welche Konsequenzen das für sie haben wird. Alice Frontzek, Jahrgang 1966, lebt seit vielen Jahren in Erfurt. Seit 2000 führt sie Gäste durch durch die Stadt. Sie hat bereits mehrere Stadtführer über Erfurt für Jung und Alt sowie einen Roman um den Erfurter Schatz veröffentlicht. Wir suchen nun mindestens 15 Leser, die gerne in Historisch/Regional-Krimis versinken und sich in dem Genre richtig wohlfühlen. Wir vergeben 15 Bücher für diese Leserunde. Blogger dürfen sich gerne mit ihrer Blogadresse bewerben. Bewerbungsfrage:  Was findet ihr an historischen Krimis interessant? Wir freuen uns auf eure Bewerbungen! Schaut auch mal beim Sutton Verlag rein, da winken nun tolle Neuerscheinungen! *** Wichtig *** Ihr solltet Minimum 2-3 Rezensionen in eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind. Der Erhalt eines Rezensionsexemplares ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches Erwiesene Nichtleser werden nicht ausgewählt.

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    danielamariaursula

    danielamariaursula

    12. November 2015 um 09:05
  • Blaues Gold - Ein Erfurter Waid-Roman

    Blaues Gold
    Engel1974

    Engel1974

    11. November 2015 um 08:22

    Mit ihren historischen Roman "Blaues Gold" entführt die Autorin und Stadtführerin Alice Frontzek den Leser nach Erfurt ins Jahr 1630. Inhalt: Florian Seber ist Waidhändler. Zusammen mit seiner italienischen Frau Catharina und seiner Mutter Regine führt er erfolgreich sein Geschäft. Sehr zum Mißgunst der Zunft, die ihen aus Neid immer wieder Steine in den Weg legt. Um seine Einnahmen zu sichern, muß Florina öfters nach Italien reisen , um mit italienischen Stoffen und Farben eine zusätzliche Einnahmequelle zu erhalten. Auf eine dieser Reisen verunglückt er tödlich. Nun versucht Catharina, auch wenn ihr die Waidhändler nun noch mehr Steine in den Weg legen und ihr das Leben schwer machen, das Geschäft ihres Mannes fortzuführen. Meinung: Beim Lesen merkt man das die Autorin, die Stadführerin in Erfurt ist, sich sehr mit der Geschichte dieser Stadt auseinander gesetzt hat. Der Roman ist sehr gut recherchiert udn entält eine Vielzahl von historischen Informationen. Leider kommt dadurch die Story um Florian und catarina viel zu kurz und rückt mir einfach zu sehr in den Hintergrund. Schreibstil: für einen Roma leider doch sehr zäh es gibt zwar eine Vielzahl wissenswerter Fakten, die allerdings sehr zu Lasten der eigentlcihen Story gehen und so geht ihr die Spannung verloren. Insgesamt ist es kein Roman der sich schnell und flüssig liest. Charaktere: glaubhaft und sympathisch, wenn auch sehr im Hintergrund Sehr schön fand ich das Nachwort, Glossar und die Nennung der historischen Personen am Ende des Buches. Die vielen historischen Informationen über die Stadt Erfurt fand ich sehr interessant, dennoch hat mich das Buch als Fan historischer Romane nicht angesprochen. Mir viel das Lesen durch den sehr zähen Schreibstil sehr schwer und die Konzentration lies schnell nach. Fazit: Wer historische Infos über die Stadt Erfurt sucht liegt hier richtig, wer allerdings eine flüssige und gute Story sucht, dem würde ich dieses Buch nicht empfehlen. Anmerkung: Insgesamt betrachtet viel es mir sehr schwer hier meine Sterne zu vergeben und so habe ich mich entschieden: für die historischen Informationen: für die Story es historischen Romans: insgesamt:

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  • Blau, blau, blau sind alle meine Kleider

    Blaues Gold
    Estrelas

    Estrelas

    09. October 2015 um 15:58

    Die Italienerin Caterina folgt ihrem Mann Florian nicht nur nach Erfurt, sondern tritt auch beim Waidhandel in seine Fußstapfen. Der Roman "Blaues Gold" spielt in den 30er Jahren des 17. Jahrhunderts, als die Blaufärbepflanze die Stadt reich machte. Die Autorin, eine Erfurter Stadtführerin, hat viele historische Fakten in das Buch einfließen lassen - von der Waidverarbeitung, über Hinrichtungsmethoden bis zum Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges. Ich hatte manchmal den Eindruck, dass die historische Detailtreue etwas zu Lasten der Geschichte geht. Ansonsten hat es mir aber viel Freude bereitet, durch die Gassen meiner Heimatstadt zu wandeln und noch so manche Information dazuzulernen. Das Ende war gelungen, denn nach den Intrigen, die das Buch bestimmten, gab es noch eine unerwartete kriminalistische Auflösung.

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  • Ein sehr spannendes und lehrreiches Buch, unbedingt zu empfehlen!

    Blaues Gold
    Yoyomaus

    Yoyomaus

    06. October 2015 um 10:45

    Wir schreiben das Jahr 1630. Erfurt ist eine gefragte Stadt und berühmt für die blauen Farben, die aus der Waidpflanze hergestellt wird. Die junge Waidhändlerfamilie um Florian Serber und italienische Ehefrau Catarina ist glücklich und erfolgreich, ganz zum Verdruss ihrer Konkurrenten, welche den Geschäftssinn der jungen Familie neiden, besonders da durch den Krieg mit den Schweden der Handel stark eingeschränkt ist. Als Florian von einer Reise nach Italien nicht zurück kehrt, versuchen die Waidhändler Erfurts Catarina und ihren Handel in den Ruin zu treiben, dabei ist ihnen jede Methode recht. Sie versucht mit allen Mitteln dagegen zu halten. Und es gelingt ihr, trotz der vielen Verbote ihre blaue Farbe aus dem Waid herzustellen. Schnell werden Stimmen laut, dass es bei ihr nicht mit rechten Dingen zugehen kann. Als sie aus der Waidpflanze auch noch Medizin produziert und eine Patientin daran stirbt, wird Catarina schließlich als Hexe verschrien. Etwas, was im Mittelalter auf dem Scheiterhaufen enden kann. Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und muss sagen, dass es mir, bis auf ein paar winzige Fehler, sehr gut gefallen hat. Man lernt viel über die Lebensweise der Erfurter im Mittelalter und vor allem lernt man auch viel über die Waidpflanze - mir bis dato eine unbekannte Pflanze, deren Funktion und Verarbeitung mir durch das Buch anschaulich näher geführt wurde. Außerdem legt das Buch nahe, wie schnell man als Hexe verschrien war und wie hinterlistig Menschen sein können, wenn sie Neid empfinden. Die Geschichte um Catarina und ihre kleine Familie ist spannend und ergreifend.  Ich finde es schön, wie sie immer wieder aus ihrer verfahrenen Situation entkommt und mit Ideenreichtum den Waidjunkern immer wieder eins auswischen kann. Auch finde ich gut, dass nahe gelegt wird, wie schnell ein böses Wort den Untergang für einen Menschen im Mittelalter bedeuten konnte. Gar grausig fand ich, wie man Geständnisse erzwang und schließlich über unschuldige Menschen richtete beziehungsweise fand ich es sehr makaber, wie schaulustig die Menschen zu der damaligen Zeit waren, wenn es denn um Hexenverbrennungen oder Wasserproben ging. Das Buch kann ich allen wärmstens empfehlen, die einen guten historischen und regionalen Roman sowie Spannung mögen. Das Buch ist es auf jeden Fall wert verschenkt zu werden und wird sicher gut bei dem Beschenkten ankommen. Die Schreibweise ist flüssig und man kann das Buch quasi in einem Rutsch verschlingen, da keine Fragen offen bleiben. Absolut empfehlenswert.

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  • Blaues Gold

    Blaues Gold
    nirak03

    nirak03

    05. October 2015 um 19:40

    Caterina, eine junge Italienerin, ist der Liebe wegen nach Erfurt gezogen. Ihr Mann Florian Seber lebt und arbeitet dort im Jahre 1630. Er ist Waidhändler und dies sehr erfolgreich. Auch wenn es für die Menschen schwer war in dieser Zeit des Krieges, denn der Krieg bedroht die für die Stadt Erfurt so wichtigen Waidfelder. Das Schicksal meint es auch nicht gut mit Caterina, schon bald verliert sie ihren Mann. Nun muss sie allein dafür sorgen, dass ihr Geschäft weiterläuft. Die Zunft der Stadt sieht dies aber nicht gern. Vor Caterina entsteht ein Berg von Problemen. „Blaues Gold“ erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die versucht sich in einer fremden Welt zu Recht zu finden. Für Caterina ist schon das Eingewöhnen in der fremden Umgebung schwer genug, als sie dann auch noch ihren Mann verliert, scheint es so als habe sie nun gar keine Chance mehr. Mit viel Mut macht sie sich daran, ihr Schicksal zu meistern. Die Autorin hat hier das Schicksal der jungen Frau wunderbar mit historischen Details über die Waidherstellung und dessen Verwendung verwoben. Sie schildert eindrucksvoll nicht nur von den Schwierigkeiten, sondern auch von dem Leben in dieser schweren Zeit. Scheinbar ganz nebenbei entsteht eine gewisse Spannung. Man ist automatisch bei der Protagonistin, die es eben nicht leicht hat. Sie ist schön und eine Fremde. Die Menschen in Erfurt wollen sie nicht recht akzeptieren und legen ihr einige Steine in den Weg. Frontzek schildert wunderbar, wie sie eben nicht aufgibt und ihr Leben meistert. Sie erzählt aber eben auch von der Herstellung und von der Verwendung des Waid. Wie aus der Pflanze Waid eben ein Farbstoff zum Blaufärben wird. Es gibt Einblicke in die Gegebenheiten der Zunft und gemeinsam mit Caterina lernt man die historische Stadt Erfurt kennen. Caterina zur Seite steht vor allem ihre Schwiegermutter, die für sie einsteht und ihr hilft. Die Protagonistinnen sind sympathisch und mal fühlt und leidet einfach mit ihnen. Ein Nachwort lässt das Buch ausklingen. Ein kleines Glossar und ein Personenregister der historischen Persönlichkeiten befinden sich auch noch am Ende. Für meinen Geschmack hätten es gern ein paar mehr Seiten sein können. Die eine oder andere Szenen gern ein bisschen länger und ausführlicher erzählt, obwohl die Autorin alles gesagt hat, was es wohl zu sagen gab. Die Geschichte in sich ist stimmig.   

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  • Blaues Gold

    Blaues Gold
    Blaustern

    Blaustern

    02. October 2015 um 12:07

    Erfurt im Jahre 1630: Florian Seber bringt seine italienische Frau Caterina mit nach Erfurt. Sie ist jung und wunderschön, und das Geschäft, der Waidhandel, blüht bei ihnen. Ganz im Gegensatz bei seinen Zunftbrüdern. Immer mehr Neid kommt auf. Der Dreißigjährige Krieg breitet sich weiter aus; es kommt zu Engpässen, so muss sich Florian wieder auf Handelsreise nach Italien begeben. Doch von dort kehrt er nicht zurück. Die Witwe Caterina muss sich überlegen, wie sie von nun an allein durchkommt. Sie setzt sich über die Waidordnung hinweg, wodurch sie nun gestürzt werden kann, und auch die verschiedenen Religionen sind ein großes Problem, denn als Katholikin hat sie es nun ganz ohne ihren Mann sehr schwer. Der historische Roman spielt im Mittelalter in Erfurt und bringt die komplette Atmosphäre dieser Zeit rüber. Es wurde ausgezeichnet recherchiert, was das Alltagsleben und auch die Herstellung der blauen Farbe betrifft, und alles über den Waid, die Herstellung und den Handel, war sehr spannend und interessant zu lesen. Ich habe eine Menge dazugelernt. Zunftvorschriften mussten eingehalten werden. Da waren die Zunftbrüder richtig konservativ. Caterina jedoch, entschlossen und mutig, war allem Neuen gegenüber aufgeschlossen und probierte einiges aus. Die Zeit änderte sich, und sie verpasste diesen Zug nicht. Dafür musste sie allerdings sehr leiden. Sie und auch die anderen Charaktere wurden intensiv skizziert.

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  • Rezension zu "Blaues Gold" von Alice Frontzek

    Blaues Gold
    dorli

    dorli

    01. October 2015 um 20:27

    In ihrem historischen Roman „Blaues Gold“ entführt Alice Frontzek den Leser in das 17. Jahrhundert nach Erfurt und erzählt von einem damals sehr bedeutenden Gewerbe: dem Waidhandel. Der Autorin ist eine tolle Mischung aus Historie und Spannung gelungen. Geschickt verknüpft sie die tatsächlichen Ereignisse in Erfurt während des 30-jährigen Krieges mit einer fesselnden Geschichte rund um Neid, Missgunst und Verrat unter den Waidhändlern und zeichnet ein facettenreiches und vor allen Dingen sehr glaubwürdiges Bild der damaligen Zeit. Als der Waidhandel durch das voranschreitende Kriegsgeschehen und durch das auf den Markt drängende, billigere Indigo aus Indien zunehmend in die Krise gerät, ist den alteingesessenen Waidhändlern das florierende Geschäft von Florian und Caterina Seber mehr und mehr ein Dorn im Auge. Als Florian von einer Handelsreise nicht zurückkehrt, sehen die Zunftbrüder eine Möglichkeit, dass Sebersche Handelshaus auszulöschen und damit einen lästigen Konkurrenten loszuwerden. Sie pochen auf Einhaltung der Waidordnung und legen Caterina und ihrer Schwiegermutter Regine immer neue Steine in den Weg, doch die beiden Frauen kämpfen und versuchen ihr Waidgeschäft am Leben zu erhalten… Caterina ist eine fröhliche Frau mit einem starken Willen und dem Mut, auch neue Wege zu gehen. Obwohl die gebürtige Italienerin den Feindseligkeiten und der Falschheit der Erfurter ausgesetzt ist, versucht sie sich zu behaupten. Besonders gut hat mir das entspannte Verhältnis zwischen Caterina und Regine gefallen. Mal kein Schwiegermutter/Schwiegertochter-Zwist. Das ist selten in Büchern und daher erfrischend anders. „Blaues Gold“ lässt sich angenehm zügig lesen und hat mir nicht nur spannende, unterhaltsame Lesestunden beschert, sondern mir auch interessante Einblicke in die Historie Erfurts und die Geschichte des Waidhandels ermöglicht.

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  • Eine starke Frau

    Blaues Gold
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    01. October 2015 um 16:44

    Florian Seber übernimmt nach dem Tod des Vaters das Waidgeschäft. Er reist nach Italien um Stoffe und Farben zu kaufen, die auch anspruchsvolleren Wünschen genügen, wie denen des Herzogs. Er lernt Caterina kennen, die sowohl schön als auch intelligent ist. Schon bald ist die Hochzeit. Das Paar kommt nach Erfurt und dort kommt es dann zu Neid und Missgunst. Die Zunftgenossen nutzen ihre , um Florian immer mehr Steine in den Weg zu legen. Von einer Italienreise kehrt Florian nicht wieder zurück. Dieser historische Roman ist relativ kurz und doch werden eine ganze Reihe von Themen behandelt. Man erfährt vieles über den Waidhandel, Zünfte, Rollenbild der Frau, Konflikte zwischen Katholiken und Protestanten, Aberglauben und Hexenverfolgung. Obwohl das Unternehmen der Sebers schon lange existiert, neidet man Florian seinen Erfolg im Geschäft und seine schöne Frau, die auch noch geschäftstüchtig ist. Doch eine Frau hat zu jener Zeit im Geschäft nicht verloren und dann kann sie auch noch lesen und schreiben, was die meisten Männer nicht einmal können, auch nicht Florian. Als Florian nicht mehr zurückkommt, wird die junge Frau noch mehr angefeindet. Wird sie dem standhalten können? Die Charaktere sind sehr gut geschildert. Caterina ist eine starke und gebildete Frau. Sie versucht gegen die Anfeindungen zu kämpfen, doch ihre Gegner sind zahlreich. Es ist eine interessante Geschichte, die uns Alice Frontzek erzählt. Das Buch ist sehr flüssig zu lesen und hat mich bis zum Ende gefesselt. Bei der dieser Geschichte hätte – wie so oft – auch ein Frauenbild als Cover gepasst, umso erfreulicher ist es, dass  dieses wunderschöne Cover. Die unterhaltsame Geschichte einer starken Frau im Mittelalter.

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  • Ein authentischer Roman über eine starke Frau in Erfurt 1630.

    Blaues Gold
    Magena

    Magena

    27. September 2015 um 10:24

    Wir sind in Erfurt im Jahre 1630. Catarina Seber, eine hübsche und kluge Frau aus Italien, führt mir ihrem Mann Florian Seber einen erfolgreichen Waidhandel. Doch der Erfolg und auch Catarinas Schönheit und Intelligenz führen zu Neid und Mißgunst bei den anderen Waidhändlern. Gemeinsam als Waidzunft machen sie den Sebers daher das Leben schwer. Als schließlich Florian tödtlich verunglückt ist Catarina ganz auf sich gestellt. Doch sie lässt sich nicht unterkriegen und führt den Handel mit Klugheit und Erfindertum weiter. Nun wollen die Zunftmitglieder sie erst recht mit allen Mitteln zum Sturz bringen... Blaues Gold ist ein spannender, authentischer Historischer Roman mit nur 200 Seiten. Doch diese sind reich gefüllt mit einer spannenden Geschichte rund um dem Waidhandel und einer starken Frau. Die Fakten sind gut recherchiert und man tauch ein in den Waidhandel und dem mittelalterlichen Erfurt. Catarina als Charakter, sowie auch ihre Schwiegermutter, ihr Waidknecht und einige Mitbürger, Freunde wie Feinde, sind wunderbar gelungen. Ein Roman mit tollen Charakterzeichnungen, einer bildlichen Sprache und einer mitreißenden Geschichte!

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  • Gelungener historischer Roman über Erfurt und den Waid

    Blaues Gold
    yari

    yari

    Im Erfurt des Jahres 1630 leben Florian Seber, und seine italienische Frau Caterina mit dessen Mutter und gehören zu den erfolgreichsten Waidhändlern der Stadt. Dies ruft einige neidische Zunftbrüder auf den Plan, die versuchen, Florian mit allen möglichen Mitteln Schwierigkeiten zu machen. Hinzu kommt, dass der Dreißigjährige Krieg auch Erfurt nicht verschont. Die Kämpfe rücken immer näher. Caterina ist schließlich allein auf sich gestellt, als ihr Mann Florian von einer Handelsreise nicht zurückkehrt. Um zu überleben, beschreitet Caterina neue Wege um Farbe zu gewinnen und setzt sich über die Waidordnung hinweg. Doch dies weckt erneut den Neid in den Zunftbrüdern und Caterina wird schließlich als Hexe angeklagt.... Blaues Gold ist ein historischer Roman, der hervorragend recherchiert ist, was bestimmt auch daran liegt, dass Alice Frontzek Stadtführerin in Erfurt ist. Auch spielen einige historisch verbürgte Personen eine Rolle in dem Roman. Die Protagonisten sind sehr gut gezeichnet. Caterina, die willensstarke junge Frau, die für ihre Zeit sehr mutig ist und sich über einige Köpfe hinwegsetzt, kann man sich bildlich vorstellen. Auch Florian oder Jost, der Waidknecht, sind sehr gut charakterisiert. Besonders gut hat mir gefallen, mehr über den Waid und die Verarbeitung zu erfahren, und wie streng die Zunftordnung war. Auch der Gegensatz zwischen der Familie Seber, die für ihre Zeit sehr fortschrittlich war, und den Zunftbrüdern, die an alten Regeln festhielten und nicht offen für Neues waren, wird sehr gut deutlich. Blaues Gold hat gerade wegen der vielen historischen Details, die aber immer sehr interessant und nie langweilig zu lesen waren, gut unterhalten. Ebenso ist die Geschichte der Familie Seber so spannend geschrieben, dass dieses Buch uneingeschränkt fünf Sterne von mir bekommt.

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    • 3
  • Handel und Wandel im mittelalterlichen Erfurt

    Blaues Gold
    mabuerele

    mabuerele

    „...Die Sonne stand tief und würde bald hinter den sechs Türmen von Dom und St. Severin verschwinden...“ Mit obigen Zitat beginnt das Buch, das mich nach Erfurt ins Jahr 1630 führt. Im Lande tobt der Dreißigjährige Krieg. Die Zerstörung von Feldern macht den Erfurter Waidhändlern Kopfzerbrechen. Sie brauchen die Pflanze Waid, um das Blau zum Färben von Textilien herzustellen. Indigo, das Blau des Orients ist zwar in Thüringen verboten, doch die Konkurrenz lauert schon im Hintergrund. Der junge Waidhändler Florian Seber hat seine Frau Caterina in Italien kennengelernt und mit nach Erfurt gebracht. Die Autorin hat einen vielschichtigen, spannenden und interessanten historischen Roman geschrieben, der mich schnell in seinen Bann gezogen hat. Detailgenau wird das Leben im mittelalterlichen Erfurt dargestellt.Der Schriftstil zeichnet sich durch exakte Beschreibung der historischen Gegebenheiten aus. Passende Metapher findet die Autorin nicht nur für das abendliche Treiben in Erfurt. Auch das Marktgeschehen und die Gewinnung des blauen Farbstoffs werden so anschaulich wiedergegeben, dass ich mich in die Zeit zurückgesetzt fühlte. Sehr gut gefallen hat mir, dass auch auf andere Farbstoffe und deren Herstellung eingegangen wurde. Auch die Protagonisten werden ausführlich charakterisiert. Ein Blick in die Vergangenheit lässt manche Entscheidung lebendig werden. Doch Erfurt ist keine friedliche Stadt. Neid und Missgunst haben ihren Platz hinter den Mauern. Caterinas lebensfrohe Art stößt den Erfurter Händlerfrauen sauer auf. Hinzu kommt, dass die Waidhändler Protestanten sind, Caterina aber als Italienerin dem katholischen Glauben angehört. Beide Konfessionen haben zwar in Erfurt ihre Gotteshäuser, doch eine Vermischung wird nicht gern gesehen. Fremdenfeindlichkeit war also schon damals ein negatives Phänomen. Als Florian bei einer Handelsfahrt tödlich verunglückt, muss Caterina hart um das Geschäft kämpfen. Sie wagt sich nicht nur an eine neue Herstellung des Farbstoffs, sie kann auch mit dem starren Kodex des Waidhandels nichts anfangen. Das aber ist lebensgefährlich. Festhalten am Alten, Starrsinn und Engstirnigkeit der Alteingesessen, Eifersucht und Verleumdung sind Themen, die die Geschichte vorantreiben. Nachwort, Glossar und Personenverzeichnis vervollständigen das Buch. Das Cover mit der Waidpflanze und der mittelalterlichen Stadtansicht sieht sehr schön aus. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Auf fesselnde Weise hat die Autorin ein wenig bekanntes historischen Handwerk in den Mittelpunkt gestellt. Geschickt wurden wesentliche Ereignisse des Krieges einbezogen und seine negativen Auswirkungen auf den Handel thematisiert.

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    • 2
  • Ein gelungener Roman

    Blaues Gold
    Curin

    Curin

    21. September 2015 um 19:32

    Erfurt im Jahr 1630. Florian Seber führt gemeinsam mit seiner italienischen Frau Catarina und seiner Mutter Regine das Waidgeschäft der Familie. Da sie sehr erfolgreich sind und Catarina im Gegensatz zu den anderen Frauen klug und schön ist, werden sie von der Zunft beneidet. Als Florian dann auch noch bei einer Reise tödlich verunglückt, versuchen die anderen Waidhändler alles, um ihr das Leben schwer zu machen... . Wenn man beginnt dieses Buch zu lesen, merkt man von Anfang an, dass die Autorin Alice Frontzek auch Stadtführerin in Erfurt ist und sich wirklich sehr gut mit der Geschichte dort auskennt. Sie schafft es mit vielen Details den Leser zurück in die frühe Neuzeit zu versetzen und vor allem mit dem Waidhandel vertraut zu machen. Mit Catarina hat sie eine sympatische und vor allem glaubhafte Figur geschaffen, die viel Kampfgeist für ihre Zeit hat und mich begeistert hat.  Der Schreibstil hat an der einen und der anderen Stelle kleinere Schwächen, aber das hat den Lesefluss bei mir nicht gestört.Frau Frontzek überzeugt einfach, indem sie eben keine besonders actionreiche Handlung entwirft, sondern indem sie einfach den Alltag der Menschen schildert und dabei viel Geschichtliches einfließen lässt. Mich hat dieses Buch gut unterhalten und ich empfehle es gerne weiter!

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  • Unbedingt lesenswert

    Blaues Gold
    hasirasi2

    hasirasi2

    Erfurt 1630: Der Waidhandel steckt wegen des Schwedenkrieges in der Krise, nur dem Kaufmann Florian Seber und seiner italienischen Gattin Caterina scheint es gut zu gehen. Sie ist umwerfend schön und verdreht den Männern den Kopf, was deren Frauen nicht goutieren. Der Handel der Sebers floriert, sie beliefern sogar Herzöge und Könige. Doch auch der Neid unter den Zunftbrüdern wächst, noch können sie dem Paar nichts anhaben, sie nur einschränken und behindern. Als sich der Krieg ausbreitet und die Waren knapp werden, muss Florian wieder auf Handelsreise nach Italien gehen – aber dieses Mal kommt er nicht zurück. Für Caterina wird es als verwitwete Katholikin in einer protestantischen Stadt ohne den Schutz ihres Mannes noch schwerer. Sie wird gemieden, verleumdet und als Hexe beschimpft. Die Zunft will ihr unbedingt das gutgehende Geschäft abnehmen. Wie lange kann sie sich noch behaupten???  Das Buch vermittelt von Beginn an eine tolle Atmosphäre. Der Alltag zu dieser Zeit wird sehr anschaulich geschildert - es wirkt alles so real, so bildhaft, fast wie ein Film. Ich habe vor Jahren Olivier Bleys „Die Blaufärber“ gelesen und hatte zumindest Grundkenntnisse, was die Verarbeitung von Waid angeht. Aber mit „Blaues Gold“ tauche ich noch tiefer in diese Materie ein. Die Verbindung von Geschichte, Wissenschaft und Schicksal ist genial. Man lernt etwas, ohne belehrt zu werden. Auch die Personen haben mir gut gefallen. Die Sebers, allen voran Caterina, stehen für die neue, moderne Zeit. Sie halten sich nicht wortwörtlich an die Zunftvorschriften sondern experimentieren schon mal mit neuen Waren und Herstellungsmethoden. Dies sehen die Zunftbrüder und auch die Waidbauern natürlich nicht gern, sie sträuben sich gegen alles Neue und Unbekannte. Ein weiteres Problem sind die Religionsunterschiede. Die Katholiken sind ihnen nicht gut gelitten, auch wenn sich der protestantische Prediger mehrfach gegen Hexenprozesse und die Verteufelung der Katholiken ausspricht. So zeichnet die Autorin ein allumfassendes Bild der damaligen Zeit und ich würde mich sehr freuen, mehr von ihr lesen.

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    • 4
  • Ein Erfurter Waid-Roman

    Blaues Gold
    esposa1969

    esposa1969

    19. September 2015 um 22:37

    Buchbeschreibung: Der 30-jährige Krieg bedroht den Erfurter Waidhandel. Nur Florian und Caterina Seber erweisen sich als geschickte Händler des traditionsreichen Blaufärbemittels – zum Neid der Zunftbrüder. Dann kehrt Florian von einer Handelsreise nicht zurück und Caterina steht vor der schwierigen Aufgabe, den Handel gegen den Widerstand der Zunft weiterzuführen. Sie muss sich über die Waidordnung hinwegzusetzen, egal, welche Konsequenzen das für sie haben wird. Leseeindrücke: Mit "Blaues Gold - Ein Erfurter Waid-Roman" hat die Autorin Alice Frontzek einen historischen Roman geschaffen, der mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat. Wir befinden uns zu Beginn der Handlung in Erfurt um 1630 und schon sind wir mittendrin in der Handlung. Caterina ist ihrem Mann Florian Seber, der zuvor geschäftlich in Italien zu tun hatte und sich dort in die schöne Italienerin verliebt hatte, einst von Italien ins "Thüringische Rom" gefolgt und gehören bald zu den erfolgreichsten Waidhändlern der Stadt, sie beliefern den Adel und sind gut situiert. Doch durch die Kämpfe des Dreißigjährigen Krieges werden die wertvollen Waidfelder gefährdet und dieser traditionsreichen Handel mit dem Blauen Gold wirkt bedroht. Bald schon muss sich Caterina, inzwischen Witwe, der Waidordnung widersetzen, wenn sie überleben will … Ich muss sagen, dass ich zum ersten Male in diesem Roman über Färberwaid und über diesen Beruf und der Waldpflanze gelesen hatte und dass eben aus diesem Färberwaid Indigoblau gewonnen wird, zum Färben… das Blaue Gold. Diese Thematik hat mich sehr interessiert und empfand ich auch als sehr anschaulich beschrieben. Auch hatte ich das Gefühl mich mitten selbst in der Handlung zu befinden und ganz klar das Bild der damaligen Zeit vor Augen. Der Schreibstil liest sich wunderbar angenehm und flüssig. Die Figuren werden wunderbar vorstellbar und detailliert beschrieben. Da bei historischen Roman i.d.R. historische Personen mit fiktiver Handlung vermengt werden, finden wir im Anhang neben einem kurzen Glossar auch das Verzeichnis der historischen Personen. Ich lese gerne historische Romane, mag sie aber eher knapp und kompakt, so hier geschehen: Die angenehm kurzen 15 Kapitel verteilen sich auf 196 Seiten und waren zügig und kurzweilig zu lesen. Im übrigen gefällt mir das Cover sehr gut, eben auch wieder mit der antiken Erfurt-Kulisse und der Färberwaid-Pflanze dominierend im Vordergrund. © esposa1969

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