Alice Gabathuler Das Projekt

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Inhaltsangabe zu „Das Projekt“ von Alice Gabathuler

Ausnahmezustand! So ist die Projektwoche überschrieben, die Frau Kramer mit ihren Schülern wagt. Freundschaften, Feindschaften, Liebe, Hass, Gleichgültigkeit - bei der Zusammenstellung der Teams spielt das alles keine Rolle. Denn das Los entscheidet! Normalerweise gehen sich Jessie, Tina, Alex und Michael aus dem Weg, wann immer sie können. Nichts verbindet sie. Doch nun müssen sie sich zusammenraufen, ob sie wollen oder nicht. Ein Experiment beginnt. Grenzen werden überschritten. Ihr Leben gerät in Gefahr. Psyochologisch überzeugend und packend geschriebener Roman für Jugendliche ab 13 Jahren

Gute 3 Sterne realistisch in jedem Punkt & spanned nicht ganz so "Hardcore-Jugendthrill"

— yumenomakki
yumenomakki

Ich habe das Buch noch nicht gelesen habe es aber als Referat könnte mir jemand ein bisschen darüber erzählen natürlich nich das Ende

— lisa-m
lisa-m

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  • Der Draht zu den Jugendlichen - Die Brücke zu den Erwachsenen

    Das Projekt
    Tom_Zai

    Tom_Zai

    05. March 2014 um 13:10

    Musik! Calvin Russel diesmal – Crossroads. Einfach genial! Kannte ich ja gar nicht. Allein deswegen ist das Buch eine Inspiration.   I'm standing at the crossroads There are many roads to take But I stand here so silently For fear of a mistake One path leads to paradise One path leads to pain One path leads to freedom But they all look the same.   (aus Crossroads, Calvin Russel)   Nur schon darüber, ob's nun „roads“ oder „paths“ sind (je nach Version), könnte man ins Grübeln kommen. [Da fällt mir das (bescheuerte) Beispiel aus dem Religionsunterricht mit der breiten und der schmalen Strasse ein!]   Dämme brechen! Sich aufstauende Kräfte, Wasser- und Geröllmassen, die nur darauf warten, zu Tal zu donnern, Dinge freizulegen, Dinge zu verschütten, Dämme, die brechen – wieder bedient sich Alice des für „Bergler“ naheliegenden Bildes. Vielleicht berührt es mich deswegen, weil ich genau weiss, wovon sie schreibt.   Die „lieben“ Eltern! In meinem Alter kann man Alice' Bücher simultan aus zwei Perspektiven lesen: jenem der sich ver- und entpuppenden Jugendlichen und jenem der strauchelnden, zweifelnden, besorgten, hoffenden, behütenden, ... Eltern. In diesem Roman gibt es allerdings einen Vater, mit dem sich keiner identifizieren will. Dennoch gibt es sie, Väter, die zu Monstern werden. Mir gefällt besonders, wie Alice die Grenze zieht, um ihn in die Schranken zu weisen.   Die „lieben“ Jugendlichen! Wie gesagt, sie sind dabei, sich zu verpuppen. Jede Menge Camouflage, Panzer, Unfertiges, Verletzliches auch Falsches. Es werden mehr als genügend Identifikationsmöglichkeiten für alle geboten, wobei man sich vermutlich nicht auf eine Figur beschränken wird. In vielen von uns steckt der Rebell, das hässliche Entchen, die Zimmtzicke, der Unterdrückte, der Unterdrücker, der oder die sich selber in die Scheisse reitet, der oder die unglücklich Verliebte, usw. Ich bekomme fast Lust nochmal zurückzuspringen – in den Kokon – um mich zu verwandeln, nochmal die Kontrolle zu verlieren. Andererseits, wie das Buch zeigt, bin ich auch wieder froh, es überstanden zu haben.   Freundschaft! Solange du allein bleibst in deinem Kokon, hast du ein Problem! So etwa lautet für mich die Botschaft. Die Umstände, welche die Jugendlichen zwingen, zusammenzuspannen, sind zwar etwas krass, ein Zumutung eigentlich, stehen für mich aber stellvertretend für alle anderen Zumutungen des Lebens.   Die Sprache! Alice zeichnet ihre Figuren zuweilen holzschnittartig, spricht und schreibt nur das aus, was gesagt werden muss. Der Rest erledigt der Leser, die Leserin selber. Ich kann mir vorstellen, dass die Sprache sehr nahe bei den Jugendlichen ist. Mich jedenfalls trifft sie mitten ins Herz - besonders die bildhaften Vergleiche, denkwürdige Sprüche und Weisheiten, die scheinbar aus dem Nichts kommen, bestimmt aber wohlplatziert sind.   Ich finde, „das Projekt“ hilft Jugendlichen, Stereotypen zu erkennen, ihnen zu widersprechen und sich selber und die Welt nicht zu eng oder zu klein zu machen. Ich finde, es hilft ihnen auch, etwas beim Namen zu nennen, für sich und für andere einzustehen, den einen oder anderen Dammbruch zu riskieren oder die Dinge gar nicht erst so lange aufzustauen.   Ein weiteres grossartiges Buch aus der Feder einer Frau, die den Draht zu den Leuten, insbesondere den Jugendlichen, „am Scheideweg“ hat.   Alice, tiefe Verbeugung!

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  • Rezension zu "Das Projekt" von Alice Gabathuler

    Das Projekt
    Cadiz

    Cadiz

    21. April 2011 um 12:43

    Mich hat der Klappentext des Buches sofort angesprochen und so habe ich es mir gekauft und fing gleich an zu lesen, voller Erwartungen, die sich leider beim Lesen des Buches nicht erfüllt haben. Die Geschichte beginnt recht spannend, es geht um vier Jugendliche, die sich innerlich wie äußerlich sehr unterscheiden. Da ist Alex, der Aufreißer, Tina, das schüchterne dicke Mädchen, Jessie, die selbstbewusst und hochnasig daherkommt und Michael, der zu Hause Gewalt erfährt und sehr zurückgezogen lebt, kaum ein Wort spricht. Diese vier sollen in einem Projekt, das sich "Ausnahmezustand" nennt, zusammenraufen und gemeinsame Wochen planen. Leider wird das Projekt an sich nie genau beschrieben, lediglich von der Lehrerin Frau Kramer als Zustand abgetan, den sie mit kritischen Augen beobachtet. Es wird aber nie klar, warum die Lehrerin dieses Projekt überhaupt ausführt, was sie sich davon verhofft und wie genau es verläuft. Der Leser erhält nur wenige, spärliche Informationen. Die vier Jugendlichen leben zusammen in einem Internat, wo sie sich aber außer zur Unterrichtszeit nur selten aufhalten. Auf einmal sind sie wieder zu Hause und dann wieder im Internat- dieser Wechsel war anfangs sehr verwirrend. Das Buch ist nicht als zusammenhängende Geschichte geschrieben, sondern abwechselnd mal aus Tinas, Alex´, Jessies oder Michaels Sicht. Der Sichtwechsel ist am Anfang noch sinnvoll, da die vier noch kaum gemeinsam Zeit verbringen, aber zum Ende hin wirkt es sehr sprunghaft, fast störend. Zu Beginn des Buches erwartet man bis zum Ende hin eine glaubwürdige Veränderung der einzelnen Persönlichkeiten, die während des Projekts hin und wieder mal auf den anderen schauen müssen und sich mal nicht nur um sich selbst kümmern, aber da wird man leider auch enttäuscht. Lediglich Tina scheint sich etwas verändert zu haben, wovon zwar dann immer wieder die Rede ist, aber ganz nachvollziehbar ist es nicht. Dazu fehlt den Personen leider auch jegliche Charaktertiefe. Alex ist einfach nur arrogant, genau wie Jessie. Tina ist nur schüchtern und Michael auf einmal aus heiterem Himmel zu Gewalttaten bereit. Die Sprache ist sehr einfach, teilweise sehr salopp, was mir an vielen Stellen nicht gefallen hat. Ja, das ist ein Jugendbuch, aber die Sprache darf auch hier etwas ansprechender sein. Als sehr störend habe ich empfunden, dass nicht wenige Textstellen kaum bis keine Erklärungen bereithalten. Man bekommt kaum Beschreibungen und zum Ende hin scheint das noch mehr abzunehmen. Es gibt viele Dialoge, aber man verliert sich leicht beim Suchen nach Beschreibungen. Natürlich will man auch nicht von ebendiesen erschlagen werden, ein Mittelweg ist hier ganz gut, ein wenig Beschreibung darf schon sein. Das Ende ist sehr abrupt und ohne jegliche Vorwarnung. Und plötzlich geht es nicht weiter im Text. Die Geschichte an sich hätte mehr Spannung vertragen. Schade, die Aufmachung des Buches und die Grundidee haben mir nämlich ganz gut gefallen. Da hätte man sicher einiges mehr draus machen können.

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  • Rezension zu "Das Projekt" von Alice Gabathuler

    Das Projekt
    legolas

    legolas

    30. January 2009 um 13:21

    Obwohl dieses Buch für Teenager ist,habe ich es gelesen und war sehr erstaunt über die brisante Thematik und die Umsetzung. Zum Inhalt: In einem schweizer Internat beginnt eine Lehrerin mit dem Projekt "Ausnahmezustand",in dem nicht die Schüler entscheiden wer mit wem zusammenarbeitet,sondern das Losverfahren. So vereinen sich in der dritten Gruppe die Hauptpersonen des Romans und erleben sich von einer ganz anderen Seite.Sie gehen an Grenzen,geraten in Lebensgefahr und lernen sich und die Mitschüler von einer neue Seite kennen. Ein Projekt,dass diese vier Menschen verändert und merken lässt,was es heißt füreinander dazusein und einzustehen.Ein Projekt,dass sie über sich selbst nachdenken lässt. Mit einer vereinfachten Sprache schafft es die Autorin von der ersten Seite an dieses Buch zu einem spannenden Roman zu machen,den man bis zum Ende nicht mehr aus der Hand legen mag,um zu erfahren wie es nun weitergeht. Feinfühlig und zart werden die Protagonisten geschildert und der Leser erlebt eine Entwicklung und "freundet" sich mit den Hauptpersonen an. Ein wundervoller Roman,nicht nur für Teenager.....der so manche Frage in den raum stellt und zum Nachdenken anregt.

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