Alice Gabathuler dead.end.com

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Inhaltsangabe zu „dead.end.com“ von Alice Gabathuler

„Schlussendlich sind wir nur Spielfiguren. Auch im ganz realen Leben.“
Carlos

Alle reden von diesem neuen Game.
dead.end.
24 Jugendliche dürfen es testen.
In einer abgeriegelten Militäranlage
kämpfen sie gegen mehr als einen Feind.
Realität und Spiel verschmelzen.
Bis keiner mehr dem anderen traut.
Und alles außer Kontrolle gerät.

Ein starker Thriller der preisgekrönten Autorin Alice Gabathuler

Gefiel mir wahnsinnig gut!

— 66jojo

Hat mich wirklich gefesselt...

— tschulixx

Ein gut gelungener Jugenthriller, der sich locker und leicht lesen läßt

— SillyT

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    Ein Spiel, das man nicht kaufen kann. Ein Spiel, das mit dir spricht. Ein Spiel, das dich beobachtet, dich belohnt, dir droht, dir Aufgaben erteilt. Weil sein bester Freund sich seltsam verhält und immer mehr geheimnisvolle Pakete in der Schule weitergegeben werden, will auch Nick wissen, was es damit auf sich hat. Endlich bekommt er eines davon in die Hand und findet sich bald schon in der Welt des Computerspiels Erebos wieder. Immer mehr zieht es ihn nach Erebos um dort mit seinem Spielcharakter Sarius erfolgreich weiter zu kommen. Seltsam nur, dass das Spiel alles über ihn zu wissen scheint und Einfluss auf sein richtiges Leben nimmt. Die Geschichte zeigt einerseits das, was in der realen Welt passiert, andererseits beschreibt sie den Spielverlauf, wobei dort sein Spielcharakter Sarius im Vordergrund steht. Die Beschreibung des Spiels wird ebenso realistisch beschrieben, wie die Geschichte, die in London spielt, sodass der Leser einen Eindruck davon gewinnt, wie real das Spiel für Nick wird. Schon von Beginn an wird der Eindruck erweckt, dass etwas Seltsames in der Schule vor sich geht. Nick ist einerseits neugierig, andererseits skeptisch. Sein Einstieg ins Spiel hätte ihm viele Anlässe gegeben, die Skepsis zu erhöhen. Allerdings entscheidet er sich dafür, die Regeln einzuhalten und kommt damit weiter in die Fänge von Erebos. So verändert sich auch Nick. Neben den Folgen, die ich auch einem „normalen“ Computerspiel nachsagen würde – wie das Sich-verlieren im Spiel und der damit einhergehende Schlafentzug – scheint Erebos viel gefährlicher zu sein. Die Szenen aus der realen Welt fand ich ansprechender. So waren mir die Abschnitte im Spiel zu Beginn manchmal etwas zu lang. Aus ihnen hätte ich mir mehr Spannung erwartet, die sich auf die Besonderheit von Erebos beziehen. Die Eingriffe in die Wirklichkeit ließen auf sich warten und waren erst einmal eher verhalten. Zwar benahmen sich die Jugendlichen in der Schule anders, als sonst, richtig gefährlich kam es mir aber vorerst nicht vor. Mit der Zeit wurden die Auswirkungen auf die Realität aber drastischer und die Geschichte nahm eine Wendung, die mir sehr gut gefallen hat. So fand ich sie spannend und habe den zweiten Teil des Buches verschlungen. Fazit: Der Beginn war für meinen Geschmack etwas langatmig, steigerte sich dann aber enorm, sodass die Spannung bis zum Schluss hin sehr hoch war und das Buch einen besseren Gesamteindruck hinterlassen hat, als ich vorerst dachte.

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    • 3
  • Ein gefährliches Spiel

    Erebos

    Primrose24

    In Nicks Schule kursiert ein neues, außergewöhnliches Computerspiel, dass jeden in seinen Bann schlägt. Erebos ist kein gewöhnliches Spiel, denn es belohnt die, die sich mit ihm verbünden und bestraft die, die es verraten. Als sich Erebos Einfluss immer mehr auf die Realität erstreckt und gewaltsame Züge annimmt, die Nicks Leben zu zerstören drohen, muss er herausfinden, welches Ziel das Spiel verfolgt, bevor es nicht mehr aufzuhalten ist. Die Bücher von Ursula Poznanski stehen schon eine ganze Weile auf meiner Leseliste. Nachdem ich nun eines ihrer bekanntesten und ausgezeichneten Bücher gelesen habe, werde ich wohl alle weiteren Bücher der Autorin auch noch erstehen müssen. In Erebos wechselt der Leser zwischen Nicks Erlebnissen im Spiel und der Realität. Da Geheimhaltung oberste Priorität im Spiel ist, ist es wirklich interessant wie Nick trotzdem versucht den jeweiligen Spielfiguren seinen Freunden in der Schule anhand ihres Verhaltens zuzuordnen und wie mäßig ihm dies gelingt. Nach seiner anfänglichen Skepsis gegenüber dem Spiel taucht er immer mehr in die Kämpfe darin ein und verliert dabei fast sich selbst und seine Prinzipien aus den Augen nur um etwas so banales wie ein weiteres Level im Spiel zu schaffen. Die Verknüpfung des Weiterkommens im Spiel und den Aufgaben, die die Spieler dafür in der Realität ausführen müssen, geben der ganzen Geschichte eine unglaubliche Spannung, die letztendlich die wahre Intention des Spiels enthüllt. Eine spannende, geheimnisvolle, mitreißende Geschichte die genauso süchtig macht wie das Spiel selbst.

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    • 3
  • Ein kurzes aber sehr gutes Abenteuer!

    dead.end.com

    tschulixx

    26. January 2017 um 12:09

    Ein Computerspiel das sowohl in der Realität als auch virtuell passiert. Während du spielst bist du gleichzeitig im Spiel! Während du vor deinem Computer sitzt und deine Figur durchs Spiel führst, werden in echt deine Mitspieler gefangen genommen. Du hast ein Leben. Wenn du stirbst, bist du tot und hast keine zweite Chance. Ein Spiel auf Zeit, ein Spiel um Geld und ein Spiel um die Zukunft....1.Kriterium: Die Idee des Buches.Das Buch hörte sich für mich an wie eine sehr gute Science Fiction Story. Stellte sich dann aber heraus als ein Thriller der unter die Haut geht. Man begleitet als Leser mehrere Personen bei ihrer neuen Spielerfahrung und verfolgt ihre Erfahrungen miteinander. Als Leser kennt man sich zuerst gar nicht so aus und ich hatte viele Bilder im Kopf. Was könnte alles noch passieren? Was ist hier eigentlich los? Es waren so viele Rätsel und ich wollte einfach wissen was hier abgeht. Die Vermischung mit der Realität und der virtuellen Welt wurde von der Autorin wirklich sehr gut und auch gruselig umgesetzt. Zusätzlich noch ein Spiel das in der Zukunft spielt. In einer Welt die komplett zerstört ist...2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.Das Buch beginnt mit einem Interview, das nach dem Spiel geführt wird. Zwischendrin wird das immer wieder eingebaut. Dann steigt man als Leser ein in die Anfangsphase des Spiels. Wie die Computerspieler real in ein altes Areal gebracht werden, wo der Test des neuen Spiels starten soll. Dann wie sie eingesperrt werden und das Spiel beginnt. Man wechselt als Leser immer zwischen der Realität und der virtuellen Welt hin und her und verfolgt die eigenartigen Ereignisse in der Realität. Kommt euch alles sehr kompliziert vor? Ist es überhaupt nicht!Jedes Kapitel ist mit einer Zeit und der Person gekennzeichnet, von der gerade berichtet wird. Das ist alles sehr unkompliziert geschrieben und man findet sich sehr gut in die Geschichte ein. Nochmal: überhaupt nicht kompliziert!3. Kriterium: Die Charaktere.Mit den Charakteren konnte ich keine richtige Bindung aufbauen. Das war wegen mehreren Gründen so: der Schreibstil der Autorin ließ es gar nicht zu, dass man jemanden gern oder weniger gern hat. Ihr Hauptaugenmerk lag auf der Handlung und den Problemen zwischen den Charakteren sowie auf den Hintergrund der Geschichte.Und der zweite Grund ist, dass das Buch an sich finde ich sehr kurz ist und ruhig hätte länger sein können. Dadurch wird man genau dann wenn man mehr über die Charaktere erfährt aus dieser neuen Welt herausgerissen.Ich fand das aber überhaupt nicht schlecht, denn mir gefiel genau das sehr gut. Die Charaktere waren eine Nebenhandlung, ich wollte mehr über das Spiel und die Hintergründe erfahren. Es gibt von mir deswegen hier einen ganzen Weltentaucher.4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. Absolut! Ich hab angefangen zu lesen und war dann in zwei Tagen mit dem Buch durch. Es hat mich beschäftigt, während ich nicht gelesen habe und das zeigt mir, wie sehr es mich gefesselt hat.Die ständige Bedrohung und das Nichtwissen des Lesers machte das ganze sehr viel spannender. Jedoch das Ende war viel zu schnell und auch zu kurz. Ich ziehe deswegen auch einen halben Weltentaucher ab, weil es mich viel zu ruckartig herausgerissen hat.5. Kriterium: Die Schreibweise.Die Autorin hat die Jugendlichen bzw. die jungen Erwachsenen sehr gut getroffen. Wie sie sprechen, wie sie denken und wie sie miteinander umgehen war sehr realistisch und glaubhaft. Hatte deswegen das Gefühl, wie wenn es die Charaktere wirklich geben würde.Auch liest sich das Buch sehr schnell. Ich flog über die Seiten.Das Buch bekommt von mir 4,5 Weltentaucher, weil es mir wirklich gut gefallen hat. Es war ein kurzer Ausflug in eine Welt mit sehr viel Hintergrundgedanken. Jugendliche sind die Zukunft der Erde und das wissen die Erwachsenen nur zu genau...Wie werden wir in der Zukunft leben? Wollt ihr das wissen? Dann holt euch gleich das Buch. ;)

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    • 2
  • LL rezensiert

    dead.end.com

    lenasbuecherwelt

    17. October 2016 um 10:53

    Wer mich kennt, der wird wissen, dass ich nach dem Klappentext gar nicht anders konnte als das Buch zu lesen! Schon ähnliche Geschichten wie „Erebos“ haben mir sehr gefallen und überhaupt habe ich wohl ein kleines Faible für Thriller, in denen die neue Technik eine Rolle spielt. Das Buch beginnt spannend, die 24 Jugendliche werden in eine Militäranlage verfrachtet und sollen gegeinander kämpfen. Dabei werden sie ständig überwacht und es dauert nicht lange, da misstraut jeder jedem. Und schon bald läuft das Spiel aus dem Ruder… Die Erzählweise ist vorallem am Anfang chaotisch, es dauert, bis man sich an die vielen Wechsel gewöhnt hat. In kurzen Kapiteln erzählen verschiedene Beteiligte am Spiel die Geschichte, dazwischen gibt es Szenen aus der Zukunft, in der während einem Interview schon klar wird, dass während dem Test etwas gewaltig schiefgelaufen sein muss… Diese ständig wechselnden Erzählperspektiven waren anfangs anstrengend, doch mit der Zeit hat mir besonders der Blick in die Zukunft gefallen, durch den immer wieder Spannung aufgebaut wurde. Als Thriller hätte ich die Geschichte nicht unbedingt beschrieben, denn obwohl es einige spannende Stellen gab, wurde ich letztendlich nicht vollständig mitgerissen. Die Charaktere blieben allesamt recht stereotypisch und oberflächlich. Schade, denn ich hätte gerne mehr von ihren Hintergründen erfahren!

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  • Glaubwürdiger Jugendthriller

    dead.end.com

    SillyT

    15. September 2016 um 16:29

    Um ein neues Computerspiel zu testen, werden sechs Gruppen á vier Jugendlicher zu einem Testprogramm eingeladen. Auf einer Militäranlage sollen sie die unterschiedlichen Level kennenlernen. Doch schon beim Betreten der Anlage kommt ihnen das ganze Unternehmen komisch vor, sie müssen sich Untersuchungen unterziehen, müssen ihre eigene Kleidung ablegen und auch an die Computer dürfen sie zunächst nicht, dabei sollte es doch eigentlich genau darum gehen. Die Jugendlichen beginnen nicht nur gegen die anderen Gruppen misstrauisch zu werden, sondern auch innerhalb der eigenen Gruppe wird es immer schwerer Vertrauen zu finden. Wird das Experiment aus dem Ruder laufen?Meine Meinung: Mag sein, dass das Grundthema, Computerspiele für und mit Jugendlichen, nicht unbedingt neu ist, aber der Klappentext versprach viel Spannung. Ich wurde auch nicht enttäuscht, denn das Buch brachte ein paar Stunden angenehme Unterhaltung. Der Schreibstil ist sehr einfach und locker gehalten, so dass ich keine Verständnisprobleme hatte, die Sprache ist sehr jugendlich und ich hatte durchaus auch den Eindruck, dass sich hier Jugendliche unterhalten. Deshalb ist dieses Buch auch ausgezeichnet für Jugendliche geeignet, sprich genau richtig für die Zielgruppe. Die Spannung steigt innerhalb der einzelnen Kapitel und man hat als Leser durchaus immer die Ahnung, dass das ganze Unternehmen nicht gut ausgehen wird. Denn ich bekam zwischen den einzelnen Kapiteln, die als Rückblicke angelegt sind, auch Kapitel die in der Gegenwart spielen. So wurde ich auch immer neugieriger, was denn da so alles schief gehen wird. Dank der kurzen Kapitel läßt es sich auch sehr angenehm lesen und man wird geradezu dazu angehalten, immer weiter zu lesen. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht dreier Teenager in der Ich-Perspektive. Dadurch lernte ich in der Vergangenheit Mo und Greti kennen und in der Gegenwart einen äußerst verstörten Carlos. Während man also die einzelnen Gedankengänge der Spieler verfolgt, bekommt man immer wieder kleinere Eindrücke, dass so manch einer von ihnen Geheimnisse mit sich herumträgt, doch allzu viel gibt niemand von sich preis. Das zieht sich dann auch durch die ganze Geschichte und hält so den Leser weiterhin bei der Stange. Ich als Leser hätte mir hier ein kleines bisschen mehr Hintergründe der Hauptcharaktere gewünscht. Wer sind sie? Wie stehen sie zueinander? Woher kommen sie? Denn ich wurde hier gleich mitten ins Geschehen geworfen und hatte den Eindruck, dass nicht alle Geheimnisse eine endgültige Auflösung erhielten. So bleiben die einzelnen Charaktere auch eher blass und man erfährt recht wenig über ihr Gefühlsleben und mir fiel es recht schwer, mich in einen der Spieler hineinzuversetzen. So blieben aber dann auch größere Verwirrungen aus und ich konnte die Seiten so weglesen. Also auch in der Charakterisierung absolut für die Zielgruppe geeignet, was man als Leser bei diesem Buch auch nicht aus den Augen verlieren sollte.Mein Fazit:Ein gelungener, spannender Jugendthriller, der sich locker und schnell weglesen ließ. In erster Linie bietet dieses Buch gute Unterhaltung für die Zielgruppe, aber auch mir, als erwachsenen Leser, hat es gute Unterhaltung geboten. Mit kurzen Kapiteln und jugendlicher Sprache legt man das Buch nur ungern aus der Hand. Die Charaktere sind für mich noch das größte Manko, denn sie bleiben leider noch recht blass und geben wenig über Vergangenheit oder Gefühle preis. Alles in allem ein solider Jugendthriller, der von mir eine Leseempfehlung erhält!

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    • 2
  • Spannendes Buch mit blassen Charakteren

    dead.end.com

    Caruschia

    02. September 2016 um 22:23

    Obwohl ich nicht zu den berühmten "Zockern" gehöre, die sich die Nächte um die Ohren schlagen, um Zombies oder andere übernatürliche Wesen zu jagen, habe ich seit Erebos eine Faszination für Bücher entwickelt, die sich mit sämtlichen Arten von modernen Spielen beschäftigen. Wenn dann auch noch Realität und Phantasie/Spiel verschmelzen, hat man mich dann wohl endgültig geködert. Die Geschichte teilt sich in zwei Handlungsstränge auf: einmal in den der Gegenwart, in dem einer der ehemaligen Mitspieler in einer Talkshow landet und in den des Spiels. Die Talkshow wird immer nur kurz aufgegriffen, was die Spannung aber unglaublich anhebt, da man als Leser schon erahnt, dass irgendetwas nicht mit rechten Dingen zugehen kann. Somit wird man ständig dazu animiert, weiterzulesen, um die Gründe für alle Geschehnisse zu erfahren. Der Spannungsbogen ist während des ganzen Buches sehr hoch gehalten, weshalb ich mich an keiner einzigen Stelle langweilen konnte. Mit ihrem Schreibstil konnte die Autorin die meist düstere, beklemmende Atmosphäre perfekt darstellen, sodass sich ein klares Bild der ganzen Situation in meinem Kopf bilden konnte. Die locker-leichte Schreibweise hat neben des spannenden Handlungsverlaufes und der kurz gehaltenen Kapitel zum Großteil auch dazu beigetragen, dass ich so angenehm und schnell durch das Buch kam. Ein großes Manko liegt jedoch an den Hintergründen der einzelnen Personen. Wie spielen sie zusammen (vor allem wie haben sich die einzelnen Teams zusammengefunden), wodurch ergänzen sie sich bzw. haben sie eine gemeinsame Vorgeschichte? Wenn ja, welche? Ich wurde nach beenden des Buches das Gefühl einfach nicht los, irgendwo etwas verpasst bzw. nicht mitbekommen zu haben. Meine Zufriedenheit (so gut ich dieses Buch auch fand) war nicht vollkommen erreicht, was mich schon ein wenig enttäuscht zurückgelassen hat. Die Figuren Mo, Greti, Carlos und Tessa waren die Charaktere, von denen noch am meisten Informationen übermittelt wurden - auch wenn das schon nicht ganz so viele waren. Richtig eindringen konnte man in die Personen nicht und auch wenn man das Gefühl hatte sie nach einer Weile zu kennen, blieben sie leider in vielen Bereichen noch transparent. Wenn wenigstens auf einen Protagonisten noch näher eingegangen worden wäre... aber so konnte man sich leider von keinem von ihnen ein vollständiges Bild machen. Von der Thematik her hat es Alice Gabathuler sehr gut eingewickelt, Realität und Spiel verschmelzen zu lassen. Ich hatte beim Lesen auch manchmal so meine Schwierigkeiten zu erkennen, wann die Figuren in den Computern oder im echten Leben loszogen. Auch die ganze Idee des "dead.end.com" und seinen Machern fand ich sehr gut gelungen und geschickt eingefädelt! FAZITEin hochspannendes Buch mit einer tollen Idee, die man sicherlich hätte noch weiter ausbauen können - doch so wie die Autorin mit ihrem Schreibstil die Wörter ohne große Beschreibungen in meinem Kopf zum Leben erweckt hat, war das nicht unbedingt nötig. Leider sind die Charaktere das ganze Buch über etwas blass geblieben, sodass man sich als Leser mit keinem von ihnen richtig verbinden konnte. Trotzdem eine gute Geschichte, die ich allen Fans von "Erebos" gerne weiterempfehle.

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  • Eine recht abenteuerliche Geschichte, die etwas wirr erzählt wird

    dead.end.com

    R_Manthey

    15. August 2016 um 12:30

    Mehrere Gruppen Jugendlicher sollen ein Computerspiel testen. Dazu werden sie auf ein Militärgelände verbracht, unterschreiben Verträge, die sie nicht vollständig verstehen und können plötzlich nicht mehr einfach weggehen. Mit dieser interessanten aber nicht neuen Grundidee beginnt dieser Thriller für Jugendliche. Zur Überraschung der Kandidaten beginnt das Spiel nicht am PC, sondern in den Tunneln und Gängen der Militäranlage. Dabei werden die gegeneinander kämpfenden Spieler fast lückenlos überwacht. Auch das ist keine neue Idee. Dass das Spiel dann im Folgenden aus dem Ruder laufen wird, kann man sich denken. Auch keine neue Idee. Kurz vor dem Ende überschlagen sich die Dinge. Plötzlich kommt eine völlig neue Komponente ins Spiel, die selbst die Überwacher zunächst vor Rätsel stellt und den eigentlichen Überraschungseffekt für den Leser ausmacht. Allerdings erweist sich damit die ganze Story als sehr abenteuerlich. Bei einem Thriller muss nicht alles realistisch sein. So ist es auch hier. Als nervig empfand ich die Konstruktion der Geschichte. Die Autorin erzählt sie in kurzen Kapiteln immer aus der Perspektive einer wechselnden Person. Da man sich weder die Namen so schnell merken kann, noch einen Plan der Anlage vor sich hat, streikt die Vorstellung irgendwann. Zu allem Überfluss mischt sich dann auch noch ein anderer Erzählzweig in den Ablauf ein, der aus der Zukunft kommt und das Geschehen im Rahmen eines Fernsehinterviews von hinten aufrollt. Das geschieht selbstverständlich in vielen Einzelteilen, immer so dosiert, dass man im aktuellen Handlungsablauf nicht zu viel vom Ende verraten wird. Ich empfand diese Geschichte als recht anstrengend und ziemlich weit hergeholt. 

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  • Was Nettes für Zwischendurch

    dead.end.com

    Windprinzessin1985

    20. February 2014 um 08:45

    Kurzbeschreibung: Es ist eine Gelegenheit, nach der jeder Gamer/Zocker sich die Finger leckt: exklusiv dabei zu sein, wenn DIE Spielesensation der Zukunft vorab auf ihre Tauglichkeit getestet wird. Für Mo, Tessa, Greti, Carlos und 20 weitere Jugendliche wird dieser Traum wahr. Sie sind die Ersten, die dead.end.com spielen dürfen. In einer groß angelegten und vermarkteten Aktion werden die Gamer-Clans in eine hermetisch abgeriegelte ehemalige Militäranlage gebracht, um dort das Spielerlebnis ihres Lebens zu machen. Doch kaum läuft dead.end.com an, wird auch schon klar, dass das hier mehr ist als nur ein Spiel. Die Grenzen zwischen Realität und virtueller Welt verschwimmen ... und bald schon stellt sich den Spielern nur noch eine Frage: Wer spielt hier falsch? Rezension: dead.end. ist eine neue Spielesensation, die von mehreren Jugendlichen, darunter Mo, Tessa, Greti und Carlos, auf Herz und Nieren getestet wird. Insgesamt handelt es sich um sechs Teams. Am Anfang müssen die Jugendlichen erstmal die Gegend der Militäranlage erkunden, was alle stutzig macht, da sie ein "normales" Computerspiel erwarten. Schon da passieren mehrere bis dahin unerklärliche Dinge, die im Laufe des Buches aufgegriffen werden. Dann beginnt das eigentlich Spiel in einem unterirdischen Bunker und immer mehr verschwimmt Realität und virtuelle Welt. Das Buch ist aus mehreren Perspektiven geschrieben, u.a. aus Sicht von Mo & Greti während des Spielens und aus Sicht von Carlos in Form eines Interviews, was nach dem Computerspiel stattfindet. Dies ist gut an den Zeitangaben am Anfang eines jeden Kapitels zu erkennen. Als Fan von Erebos, war ich wenig enttäuscht. dead.end.com kann man damit auf keinen Fall vergleichen, obwohl es ja um die selbe Thematik geht. Trotzallem kann ich jedem dieses Buch empfehlen, als schöne Lektüre für zwischendurch, weil es spannend und durch seinen Schreibstil, auch sehr gut zu Lesen ist.

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  • So verworren, dass es keine Handlung erkennen ließ

    dead.end.com

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. October 2013 um 14:23

    Cover: Mir gefällt das Cover wirklich gut, weil es perfekt zu einem thrillerlastigen Buch passt, welches sich mit Computerspielen beschäftigt, was man auch an der Zielscheibe erkennen kann.  Meinung: Ich habe mich wirklich auf das Buch gefreut, weil ich es immer spannend finde, wie Autoren Computerspiele mit Thriller-Elementen verbinden und die Grenzen zwischen Spiel und Wirklichkeit entweder stark verwischen oder aufzeigen.  Mir ist es leider von der ersten Seite an bis zur letzten nicht gelungen, das Buch ansatzweise zu verstehen, oder durchzusteigen. Ich habe nicht mal verstanden, wer die Figuren wirklich sind. Warum ist mir das nicht gelungen? Das liegt meiner Meinung nach an vielen Dingen: zum einen beginnt das Buch damit, dass man ins Geschehen geworfen wird. Die Autorin gibt sich keine Mühe, den Leser in die Personenkonstellation einzuführen, das Geschehen zu erklären oder auch nur ansatzweise ein Wörtchen der Erklärung zu verlieren, was das Ganze überhaupt soll. Ich habe bis zur letzten Seite keinen Schimmer gehabt, wie viele Personen wirklich an diesem Spiel teilnehmen, wer wer ist und wer in welchem Team spielt. Auf der einen Seite ist es eine überschaubare Gruppe, auf der anderen Seite habe ich da nicht durchblicken können, weil ich nie wusste, was los war.  Es werden Dinge erwähnt, die darauf schließen lassen, dass die Figuren sich untereinander schon länger kennen, die Frage, woher dies kommt, bleibt bis jetzt unbeantwortet. Es werden Geschehnisse erwähnt, die auf die Protagonisten erhebliche Einflüsse gehabt haben, was genau es damit aber auf sich hat, bleibt ebenfalls ungewiss. Ich dachte zuerst, das Buch gehört zu einer Reihe und ich hab die ersten Teile verpasst zu lesen, aber dem ist nicht so! Wo ist die Einleitung hin?! Dazu kommt, dass so unnötige Infos gestreut werden, die den Leser zusätzlich verwirren. Über jedem Kapitel steht, welches Datum ist, wo man sich befindet (aber nicht nur die Stadt, nein noch eine spezifischere genaue Ortsangabe), dann die Uhrzeit und dann erst aus welcher Sicht das Kapitel geschrieben ist. Die ersten Infos habe ich konsequent überlesen, das war mir einfach zu viel des Guten. So viele Infos brauchte ich nicht und fand ich unnötig. Die Handlung springt außerdem vom Jetzt ins „Danach“ und dann wieder ins Geschehen, was an sich spannungsfördernd ist, wenn man aber überhaupt nicht weiß, was gerade los ist, erhöht das nur die Zahl der Fragezeichen im Kopf des Lesers.  Die Handlung wird aus Gretis und Mos Sicht erzählt, die sich abwechseln. Manchmal kommen auch die „Spielemacher“ zu einer Erzählperspektive, aber das sehr unregelmäßig. Das Problem ist, dass ich nie wusste, wer gerade erzählt. In „Leaving Paradise“ von Simone Elkeles zum Beispiel hoben sich die Erzählarten von Maggie und Caleb ganz stark voneinander ab, Caleb eher schnoddrig, Maggie eher zart. Das war hier nicht so. Theoretisch hätte die Handlung von ein und derselben Person erzählt werden können, weil es gar keine Unterschiede in der Art der Formulierung gab und dann ist es meiner Meinung nach unnötig, überhaupt unterschiedliche Erzählperspektiven einzuführen, da hätte man gleich auktorial erzählen können. Und nun kommen wir zum größten Problem: Was ging da eigentlich ab? Ich würde ja gerne wenigstens IRGENDWAS über die Handlung schreiben, aber ich habe es absolut nicht kapiert. Die Teenies werden in ein Militärgelände gebracht (die ganze Vorbereitung erinnerte mich unweigerlich an Panem, leider) und testen dann das neuste Spiel der Spiele. In irgendeinem Keller. Und dann passieren ganz viele komische Dinge, die keiner versteht und die unlogisch sind und irgendwas ist ganz tragisch und vielleicht auch ein wenig thrillerlastig, ich kann es beim besten Willen nicht sagen. Mein Problem war vor allem, dass ich es nicht verstanden habe, wie dieses Spiel funktioniert. Es wird beschrieben, dass sie am Computer sitzen, mit der Tastatur ihre Figuren steuern und sich unterhalten, aber dann sind sie auf einmal selbst als lebende Person im Spiel und tasten die Wände ab. Gehen aber dann wiederum in der nächsten Szene in eine Zelle, um auf Toilette zu gehen und sich auszuruhen. Ich weiß, dass hier versucht wurde, die Grenzen zwischen Spiel und Realität verschwimmen zu lassen, das war aber so ungeschickt gemacht, dass ich gar nicht wusste, was jetzt eigentlich damit gemeint war.  Ich war nach Seite 120 so kurz davor, das Buch wegzulegen, weil es mich wütend gemacht hat, habe mich dann aber doch durchgebissen und tadaaa es wurde nicht besser. Nicht mal ansatzweise.  Fazit: Wer wirklich einen guten Thriller lesen will, der sich mit PC-Spielen beschäftigt, sollte „Erebos“ von Ursula Poznanski lesen. Mehr habe ich zu diesem verworrenen und unlogischen Buch nicht zu sagen.

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  • Rezension zu "dead.end.com" von Alice Gabathuler

    dead.end.com

    abuelita

    20. May 2012 um 13:41

    Es ist eine Gelegenheit, nach der jeder Gamer sich die Finger leckt: exklusiv dabei zu sein, wenn DIE Spielesensation der Zukunft vorab auf ihre Tauglichkeit getestet wird. Für Mo, Tessa, Greti, Carlos und 20 weitere Jugendliche wird dieser Traum wahr. Sie sind die Ersten, die dead.end.com spielen dürfen. In einer groß angelegten und vermarkteten Aktion werden die Gamer-Clans in eine hermetisch abgeriegelte ehemalige Militäranlage gebracht, um dort das Spielerlebnis ihres Lebens zu machen. Doch kaum läuft dead.end.com an, wird auch schon klar, dass das hier mehr ist als nur ein Spiel. Die Grenzen zwischen Realität und virtueller Welt verschwimmen ... und bald schon stellt sich den Spielern nur noch eine Frage: Wer spielt hier falsch? Ein Spiel das nicht nur am Computer, sondern auch in der Realität gespielt wird. Ein Spiel, das entgleist. Ein Spiel, an dessen Ende vier Tote stehen – wie kommt man mit so was klar? Man schneidet sich die Seele raus und schaut ihr zu, wie sie verblutet“ – so sagt Carlos in einem TV-Interview „danach“ – auch wenn das nicht von ihm, sondern von Grit stammt. Mo, Carlos, Grit, Yuki – das sind nur ein paar der Spieler, die in Teams vorab dieses neue Game testen dürfen und die keine Ahnung haben, was hier auf sie zukommt. Und vor allem: was und wer dahintersteckt… Nun gut, es war durchaus spannend, hat aber nicht ausgereicht, dass ich von Anfang bis Ende gefesselt war und vor allem: es hat mich nicht überzeugt. Dabei kann ich nicht mal ganz genau sagen, warum. Es liegt sicher nicht daran, dass es imgrunde eher ein Jugend-Buch ist und ich längst nicht mehr zu dieser Zielgruppe gehöre (Erebos z.B. gefiel mir sehr gut , auch Little Brother mochte ich) - an was also dann? Vermutlich, weil mir das „dahinter“ (mehr kann ich leider dazu nicht verraten) zu unglaubwürdig war. Und zu heftig umgesetzt dann, während es mir auf der anderen Seite eben „dazu“ viel zu wenig einleuchtende und überzeugende Informationen gab. Wie auch immer – empfehlenswert, vor allem für jugendliche Gamer - ist das Buch allemal!

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  • Rezension zu "dead.end.com" von Alice Gabathuler

    dead.end.com

    Lesemomente

    25. October 2011 um 10:23

    Inhalt: „Es gibt […] nicht viele Jungs in meinem Alter, die schon mal jemanden umgebracht haben. Und es gibt nicht viele Jungs in meinem Alter, die wissen, was ich weiß.“ (S. 6) Carlos, Greti und Mo sind nur drei von vierundzwanzig Spielern, die die Möglichkeit erhalten, das neue Spiel dead.end vorab zu testen. Es sollte ein einmaliges Erlebnis werden. Stattdessen erleben die Jugendlichen die vermutlich schlimmsten Stunden ihres Lebens, denn dead.end läuft anders ab als alle vermutet haben… Meine Meinung: In „dead.end.com“ geht es um ein Computerspiel, das vollkommen außer Kontrolle gerät. dead.end ist ganz anders, als sich die Testspieler das vorgestellt haben. Außerdem spielt man dead.end nicht nur am Computer, sondern auch in der Realität. Zu einem ähnlichen Thema hat gerade ein absolutes Lieblingsbuch von mir („Erebos“) den Jugendliteraturpreis bekommen. Vor dem Lesen war ich also sehr unsicher, ob der Jugendthriller von Alice Gabathuler mit diesem Buch mithalten kann. Die gute Nachricht: Er kann! Denn „dead.end.com“ ist trotz dieser scheinbaren Parallelen ganz anders als „Erebos“. Die Fiktion des Spiels und die Realität werden auf eine ganz neue, auf eine erschreckende und fesselnde Art und Weise miteinander verknüpft. Die Geschichte des Buches wird auf zwei Zeitebenen erzählt: Wir starten mit einer Talkshow, in der Carlos von seinen Erlebnissen mit dem Spiel berichten soll. Durch seine Gedanken und Andeutungen wird schnell klar, dass während der Testphase des Spiels schreckliche Dinge passiert sind. Abwechselnd mit diesen Sprüngen in der Gegenwart werden aus der Sicht verschiedener Spieler die Geschehnisse während des Spielens erzählt. Langsam fügt sich so Puzzleteil an Puzzleteil, bis ein erschreckend realistisches Bild entsteht. In diesem Buch ist es der Autorin gelungen, mich von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Selten habe ich mich so in den Bann gezogen gefühlt und war von der Handlung so mitgenommen. Ich habe mich während des Lesens selbst in den Situationen von zum Beispiel Carlos oder Mo befunden, habe selbst gerätselt, was hinter allem steckt. Die Spieler befinden sich einen großen Teil der Handlung in einem dunklen, verwinkelten Keller. Gerade diese Szenen haben auf mich sehr beklemmend gewirkt. *Wer einen wirklich spannenden Jugendthriller mit einer erschreckenden und gleichzeitig grandiosen Auflösung lesen möchte, sollte unbedingt zu „dead.end.com“ greifen. Von mir gibt es 8 von 10 Sternen. *

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  • Rezension zu "dead.end.com" von Alice Gabathuler

    dead.end.com

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. October 2011 um 11:25

    Kurzbeschreibung: Es ist eine Gelegenheit, nach der jeder Gamer sich die Finger leckt: exklusiv dabei zu sein, wenn DIE Spielesensation der Zukunft vorab auf ihre Tauglichkeit getestet wird. Für Mo und Greti wird dieser Traum wahr. Sie sind die Ersten, die dead.end.com spielen. In einer groß angelegten und vermarkteten Aktion werden sie und ihre Gamer-Clans in eine hermetisch abgeriegelte ehemalige Militäranlage gebracht. Doch kaum läuft dead.end.com an, wird klar, dass es mehr ist als nur ein Spiel. Die Grenzen zwischen Realität und virtueller Realität verschwimmen...Und bald schon stellt sich den Spielern nur noch eine Frage: Wer spielt hier falsch? Zur Autorin: Alice Gabathuler wurde 1961 in der Schweiz geboren. Sie arbeitete als Radiomoderatorin, Werbetexterin und Englischlehrerin. Heute ist sie Lehrerin in einer privaten Englischschule und freiberufliche Autorin. Sie lebt mit ihrer Familie in Werdenberg, einem kleinen Ort in der Ostschweiz. Rezension: dead.end.com ist die neue Computerspielsensation, die von mehreren Jugendlichen, darunter Greti, Tessa, Mo und Carlos, auf Herz und Nieren getestet werden soll. Insgesamt stellen sich sechs Teams dieser Herausforderung. Getestet wird auf einem hermetisch abgeriegelten ehemaligen Militärgelände. Doch bevor es zum eigentlichen Zocken geht, müssen die Spieler erst einmal die Gegend erkunden, was einige von ihnen stutzig macht. Dabei geschehen bereits einige Ungereimtheiten: Greti wird in einer Höhle von einem Unbekannten angegriffen. Ihr Verdacht fällt auf Mo, der sich ebenfalls dort aufhält, ihr zwar zu Hilfe eilt, aber daraufhin einige Zeit später verletzt zurückkehrt. Was genau ist in dieser Höhle vorgefallen? Am nächsten Tag beginnt das eigentliche Spiel, zu dem die Teams in unterirdische Bunker verfrachtet werden. In einem vorgegebenen Zeitraum sind diverse Missionen zu erfüllen, die bei Versagen den Ausschluss des jeweiligen Teams zur Folge hat. Stirbt ein Teammitglied im Spiel, scheidet auch der jeweilige Spieler aus. Doch die so ausgeschiedenen Spieler verschwinden auch in Wirklichkeit und schon bald misstraut jeder jedem. Was genau geht hier vor sich? "dead.end.com" ist geschickt und spannend aufgebaut: Es wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, z.B. aus der Sicht von Mo und Greti während des Spiels, unterbrochen von einem Interview, das Carlos nach dem Test im Fernsehen gibt und das bereits von Anfang an durchscheinen lässt, dass dieser nicht ungefährlich vonstatten ging. Auch eingestreute Eindrücke aus der Zentrale der Spielemacher fehlen nicht. Diese Perspektivwechsel machten mir den Einstieg zwar etwas schwer, doch ist man erst einmal im Lesefluss, legt sich das merklich. Da ich bereits vor einiger Zeit sehr von "Erebos" von Ursula Poznanski begeistert war, das eine ähnliche Thematik (Computerspiele) behandelt, war ich an der Geschichte von "dead.end.com" sehr interessiert, zumal es nicht so sehr viele Bücher zu diesem Thema auf dem Markt gibt. Die Geschichte an sich ist gut durchdacht und auch durchaus spannend formuliert, doch leider fehlte mir etwas der Tiefgang in den einzelnen Charakteren. Mo fand ich als durchaus anschaulich beschrieben, doch gerade bei Greti, Tessa und Carlos hätte ich mir mehr Hintergrundinformationen gewünscht, die etwas zu oberflächlich ausfielen. Man kann "dead.end.com" durchaus als Jugendthriller ansehen, aber nicht als reinen Thriller, so wie es auf dem Buchcover angepriesen wird. Trotzdem bereitet Alice Gabathulers Buch einige spannende Lesestunden mit einer schlüssigen und nachvollziehbaren Auflösung, auch wenn es meiner Meinung nach nicht an "Erebos" herankommt. Zur Gestaltung des Buchs: Auf dem Cover der Klappenbroschur, das größtenteils in Schwarz-Weiß gehalten ist, sieht man einen Tunnelgang und in der Mitte davon eine Zielscheibe. Der Buchtitel ist in einem dunklen Rot aufgedruckt und geprägt. Fazit: "dead.end.com" ist zwar spannend, doch fehlten mir bei einigen Charakteren nähere Hintergrundinformationen, die sie plastischer und greifbarer gemacht hätten. Trotzdem ist das Buch ob seiner Thematik fesselnd und wird interessierte jugendliche Leser mit Sicherheit ansprechen können.

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  • Rezension zu "dead.end.com" von Alice Gabathuler

    dead.end.com

    Cadiz

    04. August 2011 um 18:59

    Eine einmalige Gelegenheit. Ein unvergessliches Spielerlebnis. Ein einzigartiges Abenteuer. Doch dead.end.com ist mehr als nur ein Spiel… Inhalt: Unter den Zockerfreunden macht sich Aufregung breit: bald soll das neue, spektakuläre Computerspiel „dead.end“ erscheinen und Mo wird dabei sein, um das Spiel vorab zu testen! Zusammen mit anderen leidenschaftlichen Spielern wird er in ein ehemaliges Militärareal gebracht, wo sie in Gruppen gegeneinander spielen werden. Doch bald wird klar, dass etwas nicht stimmt, denn dead.end.com findet nicht nur am Computer statt, sondern auch in der Realität. Als plötzlich Spieler verschwinden, spitzt sich die Lage zu und Zweifel kommen auf: welches Spiel wird hier wirklich gespielt? Zum Buch: „dead.end.com“ bringt eine interessante, rasante und brisante Idee mit, denn die zwei Themen Computer und Macht findet, wie mir scheint, immer häufiger Aufmerksamkeit und gelangt in Buchform an manchen Leser, der dies spannend zu lesen findet und sich für jene Entwicklung im technischen Bereich interessiert. Ich finde das Thema immer mal wieder recht anregend, weil es sich mit Dingen auseinandersetzt, die bislang unmöglich scheinen, aber für die Zukunft als gar nicht mal so unrealistisch bezeichnet werden können. Mit „dead.end.com“ erwartete ich eine weitere beeindruckende Ideensammlung, die mich nachdenklich machen würde und nebenbei natürlich eine packende Story. Das Buch lud am Anfang auch dazu ein, an einer Talfahrt teilzunehmen, die durch Wälder noch unerreichter Computerentwicklungen führte. Hier findet der Leser vor allem das Wort „töten“ immer wieder. Und daraufhin verfolgt den Leser wie ein Schatten im ganzen Buch die Frage: Wie weit kann die Macht eines PC-Spieles gehen? Diese Überlegungen waren gut umgesetzt, zumindest zu Beginn des Buches. Beim Weiterlesen geriet ich immer mehr in einen Strudel einer Geschichte, die nicht genau weiß, worauf sie hinaus will. Es gab viele Dinge, die mich an andere Bücher denken ließen. Einige Ideen, die ich so oder so ähnlich schon mal gelesen habe, was nicht weiter schlimm ist, weil hier die Bemühungen für eine ganz eigene Geschichte sichtbar sind. Trotzdem finde ich die Umsetzung insgesamt eher lasch. Das Buch war nicht das erste, das ich von der Autorin gelesen habe und leider, leider ist mir wieder dasselbe aufgefallen: mir haben einfach viele Erklärungen gefehlt. Die Story war immer wieder verwirrend. Auf einmal passiert das und dann was ganz anderes. Vielleicht habe ich dem Buch ab und an zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt, das mag sein (, weil es sich auch zwischendurch immer mal hinzog und irgendwie ermüdend war), aber ich habe mehr als einmal gedacht: Huch, was ist denn das jetzt? Die Länge der Kapitel hat mir gut gefallen. Sie waren nicht zu lang und ließen sich relativ rasch lesen. Die Charaktere selber hatten leider so gar nichts Individuelles an sich. Es wurde sich zwar um diverse individuelle Charakterzüge bemüht oder ein besonderes äußeres Merkmal geschaffen (z.B. hat eine Figur hat andauernd Paranoia, eine andere sieht aus wie Lara Croft und wird auch so genannt (mh, ja…)). Ich hatte so meine Probleme damit, die vielen Namen auseinander zuhalten. Wer nun in welcher Gruppe ist, wer der Böse ist und wer nicht und überhaupt… das kam mir alles bald vor wie eine Buchstabensuppe, die umgerührt wird, wobei die Buchstaben sich kreuz und quer verteilten und man sie nicht mehr einander zuordnen konnte. „dead.end.com“ bietet unterhaltsame Momente, schwächt aber aufgrund fehlender Erklärungen, Charaktere ohne wirklichen Charakter und einer faden Entwicklung ziemlich ab.

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