Lucy ist schwer krebskrank. Um ihr Leben zu retten, wird ihre Schwester Grace geboren. Sie liefert die so dringend notwendigen Stammzellen und wird als stille Heldin in der Familie gefeiert. Doch am Ende ist alle Hilfe vergebens und Lucy stirbt im jungen Erwachsenenalter. Über die Trauer um ihre Schwester hinaus fühlt sich Grace plötzlich völlig nutzlos. Ihre bisherige Identität war an die Lebenserhaltung von Lucy gekettet. Wer ist sie eigentlich und was fängt sie jetzt mit ihrem Leben ohne ihre Schwester an? Doch diese hat vorgesorgt: Eines Tages übergibt ihr Opa Grace ein Spiel "Die Karte der Sehnsüchte", welches Lucy entwickelt hat. Zusammen mit einem ihr Fremden - Will Tucker - soll sie die darin enthaltenen Aufgaben erfüllen. Zuerst skeptisch und distanziert, baut sie doch langsam Vertrauen in Will auf und findet Gefallen am Spiel. Doch wird sie es schaffen, wieder ganz zu sich selbst zu finden?
Ich habe dieses Buch unheimlich gern gelesen. Es ist so poetisch geschrieben, mit vielen bezaubernden Vergleichen und bedeutenden Erkenntnissen. In die Charaktere konnte ich mich sehr gut einfühlen und habe die meisten auch in mein Herz geschlossen. Eine wirklich empfehlenswerte Liebesgeschichte, die einen manchmal zu Tränen rührt.






















