Sehen wir uns morgen?

von Alice Kuipers 
3,6 Sterne bei348 Bewertungen
Sehen wir uns morgen?
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (188):
Laudia89s avatar

mal ein etwas anderes Buch

Kritisch (57):
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Schöne Idee, nur die Umsetzung fand ich nicht so toll.

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Inhaltsangabe zu "Sehen wir uns morgen?"

Unsere Zettel an der Kühlschranktür

Claire und ihre Mutter verpassen sich ständig. Dann hinterlassen sie sich Nachrichten an der Kühlschranktür – mit Einkaufslisten, Verabredungen, kleinen Geschichten aus ihrem Leben. Bis Claires Mutter eines Tages eine Entdeckung macht, nach der nichts mehr ist wie zuvor. Und Mutter und Tochter auf den kleinen Zetteln so viel mehr unterbringen müssen als bisher.

Ein ganzes Leben, ein ganzer Roman in Botschaften an der Kühlschranktür – tief berührend und voller Liebe.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596807666
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:240 Seiten
Verlag:FISCHER KJB
Erscheinungsdatum:01.12.2010
Das aktuelle Hörbuch ist am 04.03.2009 bei Argon Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    NatisWelts avatar
    NatisWeltvor 5 Tagen
    Leichte Lektüre ohne Tiefgang

    Das Cover passt in diesem Fall mal wieder sehr gut zur Geschichte, da Claire und ihre Mutter vorwiegend über Klebezettel am Kühlschrank kommunizieren und sich auf diesen auch immer fragen "Sehen wir uns morgen?"

    Durch den Beruf der Mutter sehen die beiden sich recht selten und wenn es dann doch mal klappt, dann eher nur kurz. Deshalb kommunizieren Claire und ihre Mutter über Klebezettel. Mal sind es eher nur kurze Notizen, aber sie schreiben sich auch mal "Briefe" auf den Klebezetteln, wenn sie sich mal mehr zu erzählen haben. Eines Tages erhält Claires Mutter die schreckliche Diagnose Brustkrebs, doch viel ändert sich dadurch nicht zwischen den beiden nur das die Nachrichten eher emotionaler Natur sind anstatt fröhlich.

    Die Idee mit den Klebezettel hat mir wirklich gut gefallen, aber ich kann es nicht ganz nachvollziehen das die beiden sich nicht mehr um Treffen gekümmert haben auch nicht als die Mutter von Claire schwer krank wurde. Ich meine will man wirklich als letztes Lebenszeichen von der Mutter einen Klebezettel? Ich kann mich da schwer hineinversetzen. Aber dementsprechend war es auch einfach mal wieder was neues was uns die Autorin dort bietet.

    Ihr Schreibstil ist locker leicht und lässt sich wirklich ziemlich flüssig lesen, sodass man diese Geschichte auch schnell mal zwischendurch lesen kann ohne viel Konzentration. Denn dieses Buch hat zwar stellenweisen seine Emotionen, aber wer in diesem Tiefgang erwartet, den muss ich tatsächlich enttäuschen.

    Es ist jetzt nicht wirklich DIE Lesempfehlung, aber abraten kann ich euch auch nicht von dem Buch. Also wenn ihr wirklich mal wieder was leichtes für Zwischendurch sucht, dann nehmt euch "Sehen wir uns morgen?", aber es ist jetzt kein "Must read"-Buch.

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    Laudia89s avatar
    Laudia89vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: mal ein etwas anderes Buch
    mal ein etwas anderes Buch

    Claire und ihre Mutter verpassen sich ständig. Dann hinterlassen sie sich Nachrichten an der Kühlschranktür – mit Einkaufslisten, Verabredungen, kleinen Geschichten aus ihrem Leben. Bis Claires Mutter eines Tages eine Entdeckung macht, nach der nichts mehr ist wie zuvor. Und Mutter und Tochter auf den kleinen Zetteln so viel mehr unterbringen müssen als bisher ...

    Die Geschichte war sehr interessant geschrieben und einmal etwas anderes nur kleine Zettel zu lesen. Negativ ist das man dadurch sehr schnell durch das BUch durch ist. Es ist eine leichte Kost,aber das Niveau des Buches bleibt immer gleich und der Schreibstil ist sehr flüssig.

    Ein gutes Buch nur leider viel zu schnell zu ENde.


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    j125s avatar
    j125vor 3 Jahren
    Kann man lesen oder lassen

    Inhalt:
    Claire und ihre Mutter sehen sich selten. Als Hebamme ist die Mutter häufig unterwegs, arbeitet im Schichtdienst. Claire mit ihren 15 Jahren hat natürlich besseres zu tun als ständig auf ihre Mutter zu warten. Freunde treffen, Babysitten, Lernen, der erste Freund und ihren Vater besuchen zum Beispiel. Da die Mutter kein Handy hat, kommunizieren beide über Zettel am Kühlschrank, bis Claires Mutter krank wird und auf einem Zettel eigentlich gar nicht mehr genug Platz ist, für all die ungesagten Worte…

    Meine Meinung:

    Ich liebe Notizzettel und mag auch diese Art von Romanen gerne, weshalb ich das Buch unbedingt lesen wollte.

    Die Zettel am Kühlschrank sind besonders am Anfang sehr kurz und ja, fast inhaltslos, weshalb man nicht nur in einer Stunde mit dem Buch durch ist, sondern sich auch fragt was man jetzt über das Buch denken soll. Zu Beginn sind es wirklich die typischen Sachen, die wohl jeder seinen Eltern mal auf einen Zettel schreibt. Es geht ums Einkaufen, mehr Taschengeld oder „Ich bin Babysitten“. Später behandeln die Zettel natürlich dann auch die Krankheit von Claires Mutter und die Probleme, die das so mit sich bringt.

    Man konnte der Handlung immer gut folgen, auch wenn Claire und ihre Mutter mal persönliche Gespräche geführt haben, die man als Leser nicht mitbekommt, weil sie ja nicht auf den Zettel stehen. Ich hatte jedenfalls nie das Gefühl etwas Wichtiges zu verpassen.

    Mein Problem lag einfach in der Kürze, obwohl das Buch ja eigentlich einen normalen Umfang hat. Man rast durch die Monate und dann ist es auch schon wieder vorbei. Zwar hat man Claire und ihr Leben ein bisschen kennen gelernt, aber ich glaube nicht, dass sie mir lang im Gedächtnis bleiben wird. Außerdem soll das Buch sehr poetisch sein, laut Cecelia Ahern liegt hinter den Zeilen eine ganze Welt. Irgendwie kann ich das nicht ganz so nachvollziehen. Klar, es war irgendwie nett, wie Claire Gedichte für ihre Mutter schreibt damit sie wieder gesund wird, aber die meiste Zeit standen auf dem Zettel so alltägliche Dinge, das sie auch von meinen Brüdern oder mir an meine Mutter stammen könnten.

    Fazit:
    Ich bleibe mit einer Art „Und jetzt?“-Gefühl zurück, weil ich denke, die Stunde Lesezeit hätte ich mir auch sparen können. Das Buch ist nicht schlecht, aber mir fehlt auch dieses Wow-Gefühl. Kann man lesen, wenn es ganz oben auf der Wunschliste steht, kann man aber auch lassen.

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    Eldorininasbookss avatar
    Eldorininasbooksvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Schön, schön, schön.
    Große Gefühle auf kleinen Zettelchen

    Da Claire und ihre Mutter sich nicht oft sehen, haben sie mittels Zettelchen, die sie schreiben und an den Kühlschrank hängen Kontakt. Hier regeln sie alles - Was es neues gibt, Taschengeld, Einkaufslisten usw. - doch dann erfährt ihre Mutter, dass sie krank ist und sie müssen sich so unendlich viel mehr sagen, als auf leinen Zetteln möglich ist.

    Mir wurde das Buch empfohlen, nachdem ich selbst einen Schicksalsschlag hinter mir hatte und ich muss sagen, ich fand es toll. Es war sehr, sehr leicht zu lesen und man hat es sehr schnell durchgelesen, aber trotzdem ist es von Gefühlen durchzogen, die ich absolut teilen konnte.

    Es kann defintiv hilfreich sein, so etwas zu lesen, wenn man in ähnlichen Situationen steckt und deshalb kann ich es wirklich weiterempfehlen.

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    Anrubas avatar
    Anrubavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: DIe Geschichte blieb zu oberflächlich und kurz. Ich konnte trotz Tragik keine Beziehung zu den Personen aufbauen...
    Die Geschichte blieb zu oberflächlich....

    Meine Meinung:

    Das Buch kann man in einer guten Stunde durchlesen. Es ist ein reiner Briefroman und die Unterhaltungen finden nur in Form von geschriebenen Zetteln statt.

    Auf den kurzen Notizen, die sich Claire und ihre Mutter schreiben, geht es um Alltagsbanalitäten bis die Erkrankung der Mutter auftritt. 

    Das Buch ist wirklich nicht schlecht, aber mir war es zu oberflächlich. Auch wenn ich am Ende ein Tränchen verdrückt habe, waren die Seiten davor ziemlich langweilig.
    Mir ist bewusst, dass die Autorin mit dem Auflisten von Einkaufsgegenständen den Alltag darstellen wollte. So sind die Briefchen sicher authentisch, aber mich persönlich interessierte es beim vierten Mal nicht mehr, ob der Hasenkäfig gereinigt werden muss oder nicht.

    Ich hätte mir gewünscht, dass die Nachrichten etwas ausführlicher dargestellt worden wären. So kratzt alles nur an der Oberfläche vorbei und das Buch ist zu Ende, bevor man angefangen hat, sich mit den Personen zu identifizieren.
    Ich hätte auch gerne mehr über Claire und ihre Freunde erfahren oder warum die Eltern getrennt leben etc. Mir fehlte die Verbindung zu den Protagonisten. Durch diese kurze Darstellung war das in meinen Augen nicht möglich.

    Fazit:

    Das Buch hat eine tolle Grundidee, aber die wurde leider nur oberflächlich umgesetzt. Nur weil es um eine schwere Krankheit geht, wird aus ein paar Einkaufszetteln in meinen Augen noch kein Bestseller. Kann man lesen, muss man aber nicht. Drei neutrale Sterne.

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    B
    Buecher-Liebevor 4 Jahren
    Nicht Schlecht!!!


    Das Buch lässt sich wirklich super schnell weglesen, obwohl es 448 Seiten hat. Es ist keine normale Geschichte, sondern Mutter und Tochter schreiben sich Zettelbotschaften, da sie irgendwie miteinander und doch aneinander vorbei leben. Anfangs wirkt es nicht wirklich problematisch, doch als die Mutter schwer erkrankt und das Schicksal den Beiden übel mitspielt beginnt eine emotionale Achterbahnfahrt. Mir persönlich hat an manchen Stellen die direkte Interaktion der beiden Protagonisten gefehlt, am Ende wurde es jedoch schlüssig, warum die Autorin wirklich nur bei ihren Zetteln geblieben ist. Besonders der letzte Zettel/Brief an die Mutter hat mich sehr berührt und nachdenklich gemacht. 
    Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen, weil es mal etwas ganz anderes ist. Das Thema Krankheit und Verlust vs. Teenieleben wird wirklich beeindruckend dargestellt. Ich habe mir bis zur letzten Seite ein positives Ende für die sympatischen Hauptcharaktäre gewünscht, obwohl das sicher den Aussagegehalt und den Gedankenfluss nach dem Lesen gebremst hätte.
    Keine so leichte Kost, aber beeindruckend emotional, eine Gradwanderung des Lebens simple und doch fesselnd dargestellt.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Zettelchen an der Küchentür

    Monat und Monat geht vorbei und die Zettelchen an der Küchentür sind scheinbar die einzige Möglichkeit offen gegenüber dem anderen zu sein. Claire und ihre Mutter leben aneinander vorbei. Nie schaffen sie es Pünktlich zu sein, sich zu sehen, oder miteinander zu leben. Die Zettelchen sind meist ihre "letzte" Möglichkeit ungesagtes zu sagen. Sei es eine Entschuldigung oder eine liebe Botschaft. 
    Und ja, es ist wirklich so wahr und ja es tut wirklich so weh wie es wahr ist.
    Ein tolles Buch, das mich wirklich berührt hat, da einfach so viel Ehrlichkeit und Alltag drinne steckt, dass es weh tut. Lesenswert und dazu noch eine tolle Abwechslung.

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    kattiis avatar
    kattiivor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Gelungene Idee, die zum Nachdenken anregt. hat mir ganz gut gefallen
    Gelungene Idee, die zum Nachdenken anregt

    Die Idee ein komplettes Buch als Zettelnachrichten zu schreiben hat mir gefallen. In kurzer knapper Art spricht es Themen zum Nachdenken an ... die schnelle Lebensart, die wenige Zeit miteinander und dann eben noch Verlust. Die Art sich mit dem Thema auseinander zu setzen war mal was neues und lies sich so auch schnell lesen. Ich habe es an einem Abend in der Badewanne durch gehabt. :-) 
    In so fern kann ich sagen gut umgesetzte Idee und ein Buch für nebenbei trotz recht ernsten Thema, liebevoll umgesetzt. 

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    A
    Arunvor 4 Jahren
    Ein ganz besonderer Roman???

    Sehen wir uns morgen? von Alice Kuipers

    Hier habe ich länger überlegt ob ich überhaupt etwas zu diesem Buch schreiben soll.

    Zur vielleicht angedachten Zielgruppe gehöre ich sicherlich nicht!

    Lese trotzdem ab und zu Bücher die normalerweise nicht auf meiner Schiene liegen, zwecks Horizonterweiterung und Neugier.

    „Publisher Weekley“ eine Fachzeitschrift für Literatur titelt „Bittersüß, humorvoll und so wahr, dass es fast wehtut.“

    Zum Inhalt: Mutter Ärztin in einer Geburtsklinik und Tochter Schülerin 15 Jahre leben nach Trennung von Ehemann und Vater zusammen. Da sie sich öfter wegen der Arbeits- und Schulzeiten nicht sehen kommunizieren sie über Zettel die an den Kühlschrank geklebt werden miteinander.

    Allgemeine Dinge aus dem Alltag  werden aufgeschrieben und ausgetauscht, dies ändert sich ein wenig nachdem bei der Mutter eine Krebserkrankung festgestellt wird.

    Meine Meinung: Ein Buch von 445 Seiten welches aber so wenig Text enthält, dass die Lesezeit gerade mal 50 Minuten beträgt. Viele Seiten sind nur mit einem oder zwei Sätzen beschrieben dabei meist noch nichtssagend oder belanglos.

    Das ernste Thema wird eher nur oberflächlich behandelt, gerade nach der Erkrankung hätte das Zettelspiel sich ändern müssen.

    Ein Buch an dem sich die Geister mal wieder scheiden.

    Hat mich nicht überzeugt, daher nur ein Stern.


    Kommentare: 14
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    Prinzessins avatar
    Prinzessinvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Mir fehlen die Worte!
    Thema Brustkrebs auf eine so tragische und gleichzeitig so rührende Art und Weise!

    Mama, 
    müssen wir jetzt bis Ende der Woche warten, bis wir wissen, dass alles gut ist? Ich hasse warten Mama! Weißt du noch, wie wir damals auf das Boot gewartet haben und über Nacht auf dieser Insel festsaßen? Wo waren wir da eigentlich? Wie alt war ich da? Ach ja ich hab ne 2 in Bio. Wir sehen uns beim Abendessen. - Claire


    Der Klappentext verrät nicht all zu viel vom Inhalt. Was ich sehr schade fand. Andererseits kann man sich überraschen lassen. Genau das habe ich auch getan. Und ich wurde nicht enttäuscht. Das Thema "Brustkrebs" wird hier wirklich ansprechend und berührend abgehandelt. Zu Beginn denkt der Leser sich, was dieses ständige Notiz-hinterlassen-Spiel von  Mutter und Tochter soll und worauf das Ganze hinaus läuft. Nach und nach wird dem Leser klar, es geht um eine Geschichte über eine Mutter die Brustkrebs und um ihre 15-jährige Tochter die versucht ihre Mutter zu verstehen und zu unterstützen. Ich war zu Tränen gerührt und habe mich absolut in Claires Haut gefühlt. 
    Wirklich berührend! Wer was zum Nachdenken und Tiefgang liebt sollte dieses mal etwas andere Buch unbedingt lesen.
    5 Sterne!!!

    Kommentare: 1
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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    akoyas avatar
    Hallo :) Gibt es das Buch "Sehen wir uns morgen?" nicht mehr im Handel zu kaufen? Ich habe eben bei amazon und ebay geguckt, aber da gab es entweder Mängelexemplare oder gebrauchte. Ich würde nämlich gerne die gebundene Ausgabe haben. Liebe Grüße und einen schönen Dienstag~
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