Sommerdunkle Tage

von Alice Kuipers 
3,6 Sterne bei7 Bewertungen
Sommerdunkle Tage
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Hellomymedias avatar

„Sommerdunkle Tage“ erzählt eine sympathische, atmosphärische und geheimnisvolle Freundschaftsgeschichte, deren Ende nicht so ganz schmecke

Leseeule96s avatar

Rezi folgt am 22.08. auf meinem Blog!

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Inhaltsangabe zu "Sommerdunkle Tage"

Eine wiedererwachte Freundschaft, ein dunkles Geheimnis und eine verhängnisvolle Liebe

Wie aus dem Nichts taucht Ivy nach drei Jahren wieder auf. Ivy, die so ist, wie Callie gerne sein möchte: selbstbewusst, unbekümmert, immer im Mittelpunkt. Plötzlich sind sie wieder beste Freundinnen, und mit Callies Kumpel Kurt verbringen sie zu dritt zwei Sommerwochen voller Bootstouren, Partys und Spaß. Doch unter der Oberfläche brodelt es. Kann Callie Ivy wirklich vertrauen? Welches Geheimnis trägt sie mit sich herum?

'Kuipers ist eine Meisterin der Manipulation, die ihre Leser kunstvoll täuscht. Sommerdunkle Tage ist ein brillanter Roman mit einem unvorhersehbaren Twist, der die Leser atemlos zurücklässt.' —National Reading Campaign

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783737341295
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:240 Seiten
Verlag:FISCHER KJB
Erscheinungsdatum:22.08.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    dieDoreens avatar
    dieDoreenvor einem Monat
    Überraschend

    Von "Sommerdunkle Tage" habe ich mir eine locker leichte Teenager Story versprochen. Und irgendwie auch bekommen.
    Jedoch steckt in dem Buch noch viel viel mehr. Der Schreibstil ist recht nüchtern und wird aus der Perspektive der 3 Hauptprotagonisten erzählt. Zum Einen ist da Ivy. Schön, sexy und mit einem großen Geheimnis. Ivy trägt ein schweres Päckchen mit sich herum und irgendwie tat sie mir leid. 
    Callie ist das typische Mädchen von nebenan. Jedoch verbindet sie etwas ganz besonderes mit Ivy.
    Und schließlich ist da noch Kurt. Kurt ist nett, freundlich und intelligent. Seine Perspektive spielt am Tag des verhängnisvollen Unfalls, wohingegen Ivys und Callies Geschichte mehrere Tage vor dem Unfall spielt.
    Was zunächst als leichtes Teenagerdrama beginnt, spitzt sich nach und nach zu und endet schließlich in einem dramatischen Finale. Und genau dieses unerwartete Ende, lässt die Geschichte in einem ganz anderen Licht erscheinen. So dass ich schließlich sogar die ganze Geschichte erneut gelesen habe.

    Mein Fazit

    "Sommerdunkle Tage" ist eine locker, leichte Lektüre für laue Sommerabende. Jedoch überrascht das Buch am Ende und lässt damit die ganze Geschichte in einem ganz anderen Licht erscheinen. Die Story hat etwas von einem Teenagerdrama mit leichten Thrillerelementen und mich gut unterhalten.

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    BeaSwissgirls avatar
    BeaSwissgirlvor einem Monat
    Sommerdunkle Tage

    Mein Leseeindruck subjektiv aber spoilerfrei ;)

    Durch eine begeisterte Rezension einer lieben Bloggerin angefixt durfte das Buch spontan bei mir einziehen.

    Der Schreibstil ist sehr simpel, schnörkellos, dennoch nicht plump, flüssig und der Autorin gelingt es mit wenig Aufwand eine gewisse unterschwellige, unheilverkündende Atmosphäre zu erschaffen. 
    Erzählt wird aus drei Perspektiven, jeweils am Anfang des Kapitels mit dem Namen der Person deklariert. Zusätzlich wird mit Zeitsprüngen gearbeitet, aber auch diese werden vermerkt, so dass es jedenfalls bei mir nie zu einem Durcheinander kam.

    Die Charaktere sind solide ausgearbeitet und mehr oder weniger greifbar, was wahrscheinlich aber auch so gewollt war. Auf Gedankengänge oder Gefühle wird nur vage eingegangen und viele Botschaften verstecken sich zwischen den Zeilen.
    Am sympathischsten war mir Callie, für mich irgendwie auch die Protagonistin der Geschichte. Kurt war zwar ganz nett, vollständig warm geworden bin ich jedoch mit ihm nicht. Wen ich absolut nicht mochte war Ivy, sie wirkte auf mich doch sehr egoistisch und manipulativ, obwohl im weiteren Verlauf der Geschichte erfahren wir wie es wahrscheinlich dazu kommen konnte.

    Das Buch lässt sich sehr schnell lesen, da die Kapitel kurz und die Schrift sehr gross ist. Ebenso herrscht immer diese latent, fesselnde Spannung, die sich von Seite zu Seite steigert und mich immer wieder zum rätseln einlud. Natürlich war ich auch wahnsinnig gespannt auf den, auf dem Buchrückentext angepriesenen " unvorhersehbaren Twist" ;) 
    Ich gebe offen und ehrlich zu, dass ich mit dieser Wendung nicht gerechnet hätte, obwohl sie mir auch schon in einigen anderen Romanen begegnet ist. Natürlich musste ich mit dem Wissen am Ende nochmals zurückblättern und gewisse Stellen nochmals lesen ;) 
    Für mich war es eine kurzweilige, spannende und geheimnisvolle Geschichte, die ich sehr gerne gelesen habe.

    Vier Sterne   

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    Leseeule96s avatar
    Leseeule96vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Rezi folgt am 22.08. auf meinem Blog!
    3/5 Sterne

    Ich habe dieses Buch vom Verlag als Rezensionsexemplar erhalten. Nochmal vielen Dank dafür.

     

    In dieser Geschichte geht es um die beiden Freundinnen Ivy und Callie. Drei Jahre sind vergangen, seitdem Ivy und ihre Mutter die Stadt verlassen haben. Doch nun sind sie wieder da. Callie kann es noch nicht ganz fassen, doch Ivy und sie verbringen jeden Tag miteinander und knüpfen dort an, wo ihre Freundschaft vor drei Jahren ein abruptes Ende nahm. Denn damals ist etwas mit Ivys Mutter passiert und Callie musste ihrer Freundin versprechen, niemandem zu erzählen, was passiert ist. Die beiden Mädchen verbringen den Sommer mit Callies Bekanntem Kurt, was einiges an Gefühlschaos hervorruft und ein tragisches Ende nimmt.

     

    Dieses Cover ist wunderschön, ich habe mich sehr auf das Buch gefreut. Ich habe eine sommerliche und locker, leichte Geschichte erwartet, diese habe ich auch teilweise bekommen.
    Mit seinen 240 Seiten ist dieses Buch nicht sehr dick und somit habe ich es mehr oder weniger an einem Stück gelesen. Das Buch konnte mich gut unterhalten und war eine nette Geschichte für zwischendurch, aber leider hat mir trotzdem das gewisse Etwas gefehlt.

     

    Das Buch wird aus drei Perspektiven erzählt. Ivys, Callies und Kurts, wobei die Sicht von Kurt am 31. Juli spielt, was also das “heute” ist und dann gibt es immer wieder Rückblicke (vor 14 Tagen, vor 12 Tagen, vor 2 Tagen, etc.), die aus der Sicht von den beiden Mädels erzählt werden. Man weiß also schon von der ersten Seite an, dass etwas schlimmes passiert ist und nach und nach baut sich die Geschichte auf und wir erfahren, was zuvor passiert ist.

     

    Die hauptsächliche Story ist eher belanglos gewesen, aber immer wieder sind ein paar Einzelheiten zu Callies und Ivys gemeinsamer Vergangenheit durchgekommen. Ich persönlich fand das, was passiert ist jetzt gar nicht so heftig, aber für Ivy schien es eine sehr große Sache zu sein. Durch die Zeitsprünge, auch wenn es kleine waren, wurde eine gewisse Spannung aufrecht erhalten und ich wollte unbedingt wissen, was passiert ist. Als wir es dann endlich erfahren haben, gab es nochmal einen Plot-Twist, den ich sehr gelungen, wenn auch etwas voraussehbar fand. Das hat mir trotzdem richtig gut gefallen.


    Fazit: Eine kurzweilige Lektüre, die mich aber gut unterhalten hat. Von Anfang an war es spannend und wir wussten, was passiert, aber nicht, wie es dazu kommt und aus dem Grund konnte ich das Buch auch nicht aus der Hand legen, auch wenn der Zwischenteil nicht so besonders spannend und interessant war, aber das Buch hat sich trotzdem schnell und flüssig lesen lassen. Mit der Wendung zum Ende hin habe ich schon ein wenig gerechnet, aber auch wenn es voraussehbar war, hat mir diese gut gefallen. Dies ist also ein gutes Buch für zwischendurch, was man gut lesen kann, was aber kein Must-Read ist.

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    Lovinbooks4evers avatar
    Lovinbooks4evervor 2 Monaten
    Sommerdunkle Tage


    Das Cover von "Sommerdunkle Tage" finde ich echt hübsch. Ich mag diese warmen Farben und den Sonnenuntergang. Auch der Klappentext hörte sich sehr geheimnisvoll an und ich war echt gespannt auf das Buch. 
    Callie tut mir oftmals leid. Ihre Eltern haben nochmal ein Kind bekommen und es dreht sich alles nur noch um das Baby. Callie bleibt da echt oftmals auf der Strecke und auch wenn es nachvollziehbar ist, dass ein Baby viel Nähe und Liebe braucht, so heißt das nicht, dass man das ältere Kind vernachlässigen darf. Auch wenn es schon ein Teenager ist. Als Callie dann wieder auf Ivy trifft ist sie gleich Feuer und Flamme und vergisst ihre anderen Freundinnen oftmals. Sehr schade, aber es passt zu ihrem Charakter und der Freundschaft zu Ivy. 
     
    Ivy ist in meinen Augen ein Mädchen, dass immer im Mittelpunkt stehen will, weil es von zuhause nicht das bekommt, was es braucht. Sie heischt förmlich nach Aufmerksamkeit und ich muss gestehen, dass ich sie von der ersten Minute an nicht leiden konnte. Sie ist mir zu egoistisch und egozentrisch. 
     
    Die Geschichte wird aus Sicht von Callie, Ivy und Kurt geschrieben. Kurt berichtet aus der Gegenwart und Ivy's und Callie's Sicht wird aus der Sicht von 2 Wochen zuvor beschrieben. Die Kapitel waren immer sehr kurz und man konnte sich auf niemanden so richtig einlassen. Mir fehlte jegliche Verbindung zu den Protagonisten und dadurch konnte ich das Buch leider nicht so sehr geniessen. Die Story an sich war ja ganz nett, aber auch nicht mehr. Es fehlte mir oftmals an Spannung. 
     
     


    Für zwischendurch eine ganz nette Geschichte, aber für mich nicht mehr. Ich mochte Ivy nicht und in meinen Augen fehlte es auch an Bindung zu den anderen Protagonisten. 

    3 von 5 Punkten

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    Damariss avatar
    Damarisvor 2 Monaten
    Ein gefühlvoller und soghafter, aber auch ein tragischer und schmerzvoller Roman

    Wer kennt es nicht, das Gefühl der Bewunderung für eine andere Person? Vielleicht sogar den Wunsch, so sein zu wollen wie der beste Freund oder die beste Freundin? So geht es zumindest Callie in "Sommerdunkle Tage", deren seit drei Jahren weggezogene Freundin Ivy plötzlich wieder zurück ist. Ivy, die früher schon hübsch war und die jetzt umwerfend aussieht. Die bei jedem sofort gut ankommt, umschwärmt wird und überall im Mittelpunkt steht. Ivy, mit der Callie schon als 13-Jährige mehr verband als nur gute Freundschaft.

    Die Geschichte wird von Kurt, Callie und Ivy erzählt. Callies Sichtweisen mochte ich am liebsten, weil sie am häufigsten vorkommen und darum sehr deutlich sind. Im Grunde ist "Sommerdunkle Tage" die Geschichte von ihr. Die Situation in der Familie ist gerade nicht einfach. Callies Beziehung zu ihrer Mum, die sie sehr einschränkt (aus Gründen), ist eher problematisch. Und dann ist da auch noch ihr Babybruder, der die Eltern in Beschlag nimmt. Als dann plötzlich Ivy wieder auftaucht, ist das für Callies Mum ein rotes Tuch (aus Gründen). Das bringt viele Konfliktsituationen mit sich.

    Es ist nicht so dass Ivy hinterhältig oder manipulativ ist. So ist es gar nicht. Sie ist eher sehr vereinnahmend und hat etwas Gewinnendes. Ivy hatte, und hat jetzt, kein stabiles und sicheres Leben. Vielleicht treiben sie Verlustängste um, woraus Besitzansprüche an andere Menschen resultieren. Bei Ivy brodelt etwas unter der Oberfläche, das ich lange nicht greifen konnte, obwohl ich mir natürlich Gedanken machte. Irgendetwas scheint in Ivy kaputtgegangen.

    Das Buch liest sich ruhig und fesselnd. Immer ist da dieses Gefühl, dass noch etwas passiert, etwas Schlimmes oder Fatales. Außerdem gilt es herauszufinden, was in Callies und Ivys Vergangenheit passiert ist. Daraus ergibt sich ein Lesesog, wegen dem ich das Buch fast am Stück gelesen habe.
    Der Klappentext verspricht einen völlig unvorhersehbaren Twist, der die Leser atemlos zurücklässt. Und ja, das stimmt schon. Allerdings muss ich auch anmerken, dass ich gerade diese Form des tragisches Twists jetzt schon öfter gelesen habe. Für mich war die Wendung also nicht neu. Trotzdem haute sie mich wieder aus den Socken, ich fühlte mich hier sogar überrascht, mit einem deutlichen Klos im Hals. Am Ende möchte man einfach nur zurückblättern oder das Buch gleich nochmals lesen.

    Zusammengefasst:
    "Sommerdunkle Tage" ist einer der Romane, bei dem man mit dem Wissen am Ende nochmals hektisch zurückblättert, vielleicht sogar den Wunsch hat, die Geschichte nochmals zu lesen. Es ist ein gefühlvoller und soghafter, aber auch ein tragischer und schmerzvoller Roman. Ich denke jetzt noch darüber nach. Wer noch kein Buch von Alice Kuipers gelesen hat, der sollte mit diesem anfangen. 

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    Freakajuless avatar
    Freakajulesvor 2 Monaten
    Geheimnisvoll gute Freundschaftsgeschichte.

    "Sommerdunkle Tage" ist in jedem Fall etwas Besonderes – das schon mal vorne weg. Trotzdem oder gerade deshalb fand ich es nicht so einfach, meine Meinung zu diesem Buch in Worte zu fassen und es mit Sternebewertungen in eine bestimmte Schublade zu stecken. Denn die Geschichte in "Sommerdunkle Tage" ist zum einen vollkommen normal, aber zum anderen auch verrückt. Sie wird recht oberflächlich beschrieben, aber birgt einiges an Tiefgründigkeit. Es macht lange nicht wirklich den Eindruck, als hätte der Plot einen roten Faden und doch läuft am Ende alles zusammen. Teilweise plätschert die Geschichte nur vor sich, steckt aber gleichzeitig so voller kleiner Wende- und Überraschungspunkte, die man erst später wirklich erkennt und miteinander verbinden kann.

    Ihr seht also – es ist gar nicht so einfach "Sommerdunkle Tage" zu bewerten und zu beschreiben, was mir an diesem Buch gut gefallen hat und was nicht. Ich habe mich lange gefragt, womit die Autorin mit ihrem Plot eigentlich hinauswill. Wenn man die Geschichte sehr genau liest, merkt man natürlich schnell, dass die Charaktere mit ihren eigenen Probleme konfrontiert sind, ihre eigenen Geheimnisse hüten und ihre ganz eigene Geschichte eine große Rolle bei den Handlungen spielt, doch wo genau soll das hinführen?

    Mit jedem Kapitel erfährt man neue Dinge und man merkt nach und nach, dass die Geschehnisse auf einen dramatischen Höhepunkt zulaufen. Und das tun sie wirklich, denn die Geschichte endet mit einem Knall, der zwar ein bisschen überspitzt und übertrieben ist, aber doch einen Sinn ergibt und mir gefallen hat. Ich hatte zwar circa 220 Seiten Zeit, mich darauf vorzubereiten, aber trotzdem war ich am Ende geschockt, traurig und auch ein bisschen verzweifelt. Trotzdem mag ich es, wenn die kleinen Details, die während des Lesens nicht wirklich ins Gewicht fallen, am Ende doch so bedeutend sind – und alles einfach einen Sinn ergibt. Die Autorin hat die Geschichte meiner Meinung nach deswegen sehr gut aufgebaut und konstruiert und mit ihren 240 Seiten ein spannendes, wendungsreiches und unterhaltsames Buch erschaffen, das ich nicht aus der Hand legen konnte.

    Im Vordergrund stehen dabei Callie, Kurt und Ivy, die das Buch aus ihren jeweiligen Perspektiven erzählen und dabei umfassende Einblicke darin geben, mit welchen Problemen jeder kämpft – in der Vergangenheit und in der Gegenwart. Ich könnte euch natürlich jetzt erzählen, was genau jeden plagt, aber das würde die Spannung versauen und euch den Lesespaß nehmen. Daher kann ich nur so viel dazu sagen, dass alle drei sehr unterschiedlich sind, gleiche Situationen sehr verschieden betrachten und dies zu Konflikten führt. Callie hat mir als Figur am besten gefallen, aber alle drei haben ihre einnehmenden Momente und tragen einiges zum dramatischen Plot bei.

    Auch der Schreibstil von Alice Kuipers hat mir gefallen und ich wurde ausgesprochen schnell warm mit den Beschreibungen und den Figuren. Meiner Meinung nach schafft die Autorin von Anfang eine leicht angespannte Atmosphäre, die durch das komplette Buch getragen wird. Vor allem, da immer nur kleiner Teil der Geheimnisse verraten wird und die Spannung bis zum Höhepunkt zum Schluss getragen wird. Ich kann mir auf jeden Fall vorstellen, noch weitere Bücher von Alice Kuipers zu lesen.

    Fazit
    "Sommerdunkle Tage" hat mich berührt und mich unterhalten, mich geschockt und mich deprimiert. Der Erzählstil war toll und die Figuren größtenteils einnehmend, so dass Alice Kuipers eine kurzweilige, geheimnisvolle Freundschaftsgeschichte geschaffen hat. Für mich war es ein perfektes Buch für Zwischendurch, das mir einige kurzweilige, spannende und dramatische Lesestunden beschert hat. Wer genau dies sucht, wird mit diesem Buch sicher glücklich werden.

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    Hellomymedias avatar
    Hellomymediavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: „Sommerdunkle Tage“ erzählt eine sympathische, atmosphärische und geheimnisvolle Freundschaftsgeschichte, deren Ende nicht so ganz schmecke
    Atmosphärisches Jugendbuch, dessen Ende nicht überzeugen kann!

    Eine intensive Freundschaft, ein mysteriöses Verschwinden und ein ebenso geheimnisvolles Auftauchen – was ist das Geheimnis, was hinter Ivys Vergangenheit steckt? Alice Kuipers präsentiert uns in ihrem Jugendroman „Sommerdunkle Tage“ einen wendungsreichen Plot, den sie atmosphärisch zu erzählen weiß. Welche Leseeindrücke ich bei dem Konsumieren vorliegender Lektüre gewonnen habe, erfährst du in der folgenden Rezension.


    An Kuipers‘ Schreibstil konnte ich mich zügig gewöhnen. Sie schreibt locker und flüssig, jedoch immer ein wenig geheimnisvoll. Man merkt, sie will die Pointe bis auf die allerletzten Seiten hinauszögern. Die Kapitel sind größtenteils in einen Teil der Gegenwart, anschließend zwei Erzählstücke als Rückblende aufgebaut und strukturiert.

     

    Die Autorin schafft es überzeugend, eine sommerliche, aber immer mysteriöse Atmosphäre aufzubauen. Dabei sind die Hauptfiguren, die wir in dem Buch kennenlernen dürfen, sympathisch und agieren als identifizierbare Jugendliche. Dafür, dass in den knapp zweihundertfünfzig Seiten viel Erzählzeit in die Protagonisten Ivy, Callie und Kurt investiert wird, kommt das restliche Figurenensemble überwiegend zu kurz. Ihnen wird an nur wenigen Stelle genug Tiefe eingehaucht, als dass man sich in sie hineinversetzen kann. So bleiben die meisten für mich belanglose Nebenfiguren, die nur existieren, damit die Handlung funktioniert.

     

    Das Buch ist für mich rundum sympathisch – es macht Spaß, die Figuren in ihren Sommerferien zu begleiten und man rätselt gerne mit, welche Geheimnisse jede Person zu verbergen hat. Es ist ein kurzweiliges Lesevergnügen, das in jedem seiner Kapitel näher auf den Höhepunkt zusteuert.

     

    Der Twist, der auf den letzten Seiten präsentiert wird, konnte mich nicht überzeugen. Ich kann nicht näher darauf eingehen, da ich sonst Inhalte vorwegnehmen müsste, was nicht Sinn und Zweck einer Rezension ist. Jedoch finde ich, dass das Ende seinem gelungenen Anfang gerecht wird. Ich mag solche Handlungsstränge nicht, wie sie die Wendung bereithalten, denn ihnen fehlt es an Überzeugungskraft und Logik. Das Ende lässt mich enttäuscht zurück.

     

    Die Hauptfigur Callie macht eine interessante Figurenentwicklung durch, die mich ein wenig an die „Lara Jean“-Reihe erinnert. Ich finde es spannend, dass sie sich im Laufe des Buches zu ihrer Außenwelt hin immer mehr öffnet, jedoch ist ihre Gefühlswelt, wie sie uns hier präsentiert wird, nicht ganz schlüssig, da sie sich selbst mit der Zeit Emotionen einredet, deren Ursache sich größtenteils jeglicher Logik entbehren.

     

    Wenn man mich also abschließend fragt, ob ich vorliegendes Buch weiterempfehlen kann, dann ist meine Antwort nicht eindeutig. Ich glaube, dass diejenigen, die sich von dem Klappentext angesprochen fühlten, Spaß mit „Sommerdunkle Tage“ haben könnten. Alle anderen, die keine Lust auf eine solche Geschichte oder eine zweifelhafte Wendung haben, sollten wahrscheinlich eher die Finger davon lassen.

     

    Fazit:
     „Sommerdunkle Tage“ erzählt eine sympathische, atmosphärische und geheimnisvolle Freundschaftsgeschichte, deren Ende nicht so ganz schmecken will.

     

    Ich vergebe drei von fünf möglichen Sternen.

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