Alice Kuipers Vor meinen Augen

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Inhaltsangabe zu „Vor meinen Augen“ von Alice Kuipers

19 Minuten – und nichts ist mehr so, wie es warDas Haus kommt ihr zu groß vor, der Schultag zu lang, das Licht zu hell. Manchmal dreht sich alles und Sophies Hände werden schweißnass. Und was in aller Welt hat sie jemals mit Abigail verbunden? Ihre beste Freundin hat nur noch Partys und Jungs im Kopf und ist Sophie mit einem Mal furchtbar fremd. Verbunden fühlt sich Sophie dagegen mit der neuen Mitschülerin Rosa-Leigh. Sie schreibt Gedichte und genießt es, anders zu sein. Aber wie soll Sophie ihr näherkommen – ohne über den schrecklichen Tag zu reden? Den Tag, der alles veränderte ...Poetisch und mit großer Sensibilität hat Alice Kuipers, Autorin des Bestsellers ›Sehen wir uns morgen?‹, Sophies Geschichte umgesetzt. Fast wie in einem Krimi, erfährt der Leser durch Sophies Tagebuch nur Stück für Stück die furchtbare Wahrheit.

Eine tolle und emotionale Geschichte

— -Bitterblue-
-Bitterblue-

Eigentlich ein Buch mit wichtiger Message und Tiefsinn, welche aber leider durch viel Teenie-Geschwafel in den Hintergrund rücken.

— tomatenjohnny91
tomatenjohnny91

Ein ernstes Thema sehr gut umgesetzt, dennoch nicht der totale Wow-Effekt.

— AnnaBerlin
AnnaBerlin

Trotz ein paar Schwächen konnte es mich am Ende noch total überzeugen

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Sooo schön, soooo traurig T_T ... WUNDERVOLL !!!!!!!!

— NussCookie
NussCookie

Eine Erzählung, die teilweise etwas langatmig und unspektakulär wirkt, doch im Ganzen nette Leseunterhaltung bietet

— Cattie
Cattie

Eines der berührendsten Romane die ich je gelesen habe.Alice Kuipers hat es wieder geschafft einen großartigen Buch zu schreiben!!!!

— Sophiiie
Sophiiie

Eines der berührendsten Romane die ich je gelesen habe.Alice Kuipers hat es wieder geschafft einen großartigen Buch zu schreiben!!!!

— Sophiiie
Sophiiie

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  • Wenn die Schuldgefühle dich auffressen...

    Vor meinen Augen
    -Bitterblue-

    -Bitterblue-

    02. January 2017 um 21:06

    „Vor meinen Augen“ ist ein emotionales Buch. Es ist in einer Tagebuchform geschrieben und lässt sich durch die kurzen Abschnitte sehr gut und schnell lesen. Sophie hat ihre Schwester verloren, die genauen Umstände sind zunächst unklar. Man ahnt jedoch, dass sich Sophie die Schuld am Tod ihrer Schwester Emily gibt. Die Beziehung zwischen der Protagonistin und ihrer Mutter ist kurz vor dem Zerfall. Sophie leidet unter einer Depression und Panikattacken, sie verschließt sich vor der Welt und ihren Freunden. Das Buch ist sehr überzeugend geschrieben, immer wieder möchte man Sophie schütteln und „Wach endlich auf und lebe!“ ins Gesicht schreien. Man leidet mit ihr mit. Schade fand ich, dass die Umstände zu Emilys Tod erst gegen dem Ende zur Sprache kommt. Obwohl das Buch bereits 2011 erschienen ist, passt gerade dieses Unglück sehr gut in die letzte Zeit. „Vor meinen Augen“ endet ziemlich abrupt, hier hätte ich mir einen eher runden Abschluss gewünscht. Insgesamt empfand ich das Buch als gut und lesenswert.  

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  • Vor ihren Augen...

    Vor meinen Augen
    tomatenjohnny91

    tomatenjohnny91

    11. June 2016 um 12:32

    Vor ihren Augen tötet eine Bombe Sophie's Schwester. Doch die Bombe nimmt ihr nicht nur Emily, sondern auch irgendwie ihr Leben. Verzweifelt versucht das Mädchen den schrecklichen Terrorangriff zu vergessen und ihr aus den Fugen geratenes Leben wieder in den Griff zu bekommen. Ein Notizbuch soll ihr dabei helfen...Dieses Buch enthält eigentlich eine so wichtige Message - nämlich, dass Krieg und Terror auf dieser Welt nichts zu suchen haben, am Ende stets zu viele unschuldige Menschen ihr Leben verlieren und die Hinterbliebenen sich oft nie von den Angriffen erholen.Bezüglich dieses Hintergrundes schafft es die Autorin, Sophie authentisch wirken zu lassen und den Leser an der Trauer und Verzweiflung der Protagonistin teil haben zu lassen. Allerdings rücken diese Sequenzen durch viel Teenie-Geschwafel und jeder Menge pubertärer Probleme zu sehr in den Hintergrund. Schade! Das Buch konnte mich daher nicht wirklich überzeugen und ich vergebe dafür 2 Sterne. 

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  • Lesemarathon zu Ostern vom 3. - 6. April 2015

    Panthertage - Mein Leben mit Epilepsie
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ostern rückt immer näher und damit ein schönes, verlängertes Wochenende um mal wieder richtig viel zu lesen! Wir zumindest finden, dass das die perfekte Gelegenheit für einen Lesemarathon ist, bei dem wir uns so richtig Zeit für all unsere tollen Bücher nehmen. Wir freuen uns schon sehr und sind natürlich dabei - ihr auch? Was ist ein Lesemarathon? Bei unserem Lesemarathon kommen wir hier vom 3. - 6. April (Karfreitag bis Ostermontag) zusammen und tauschen uns darüber aus, welche Bücher wir gerade lesen. Der Lesemarathon ist die perfekte Gelegenheit, um sich mal wieder ganz bewusst Zeit fürs Lesen zu nehmen und das gleich für mehrere Tage. Sonst kommt ja doch immer wieder was dazwischen und plötzlich hat man die schöne Lesezeit mit Putzen, Fernsehen usw. verbracht. Natürlich müsst ihr nicht die gesamten 4 Tage durchlesen, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir dann einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns über unsere Lesefortschritte und die gelesenen Bücher austauschen können. Wie kann man mitmachen? Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein - wir freuen uns über jeden, der uns ein kleines oder auch großes Stück unseres Lesemarathons begleiten möchte. Für die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier im Zeitraum der 4 Tage kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. Natürlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue Bücher zu entdecken und sich sein eigenes Leseverhalten näher anzuschauen. Selbstverständlich könnt ihr gern auch über eure Blogs und Social Media Kanäle teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #lblm - so können wir unsere Beiträge leicht wiederfinden. Jetzt heißt es nur noch, ein paar Tage warten und schon ist unser Lesemarathon da. Wir freuen uns auf viele spannende, berührende, lustige und einfach nur schöne Lesestunden mit euch! PS: Vielleicht wundert ihr euch, warum wir unseren Lesemarathon gerade zum Buch "Panthertage" angelegt haben? Wir möchten euch dieses Buch gern als persönliche Leseempfehlung ans Herz legen. Die Autorin Sarah ist eine ehemalige Kollegin von uns und hat hier fast 4 Jahre mit uns zusammen gearbeitet. Wir sind ganz begeistert von ihrem Buch und sehr stolz! Vielleicht sucht der ein oder andere von euch ja noch passenden Lesestoff?

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    • 734
  • Wie verhält man sich, wenn die eigene Schwester plötzlich nicht mehr da ist?

    Vor meinen Augen
    Cattie

    Cattie

    14. September 2014 um 22:42

    "Vor meinen Augen" von Alice Kuipers ist eine nette Erzählung, leider jedoch ohne großartige Spannungsbögen. Story: Sophie ist nach dem Tod ihrer Schwester Emily völlig aus der Bahn geworfen. Ihre Mutter kann den Verlust ebenso wenig verkraften wie sie, aber trotzdem ist die Beziehung zwischen den beiden angespannt und wenig herzlich. Als sich Sophie dann auch noch von ihrer besten Freundin Abigail entfremdet und diese sich neue Freunde sucht, kann es eigentlich nicht schlimmer kommen. Doch da ist die neue Mitschülerin Rose-Leigh und der süße Dan. Charaktere: Da das ganze Buch aus Sophies Sicht geschrieben ist, in Form von Tagebucheintragen, erfährt man als Leser eine Menge über sie und nimmt die anderen Charaktere auch nur so war, wie sie von Sophie gesehen und beschrieben werden. Auf die Dauer ist das leider etwas langweilig. Rose-Leigh habe ich  gleich von Anfang an gemocht. Sie wirkt so frisch und lebensfroh, im Gegensatz zu Sophie. Mit ihren viele Brüdern hat sie es sicher auch nicht leicht, aber sie tut Sophie gut und drängt sie zu nichts, was ich sehr wichtig finde. Abigail tat mir erst gegen Ende Leid, als man das ganze Ausmaß von Sophies psychischer Abwesenheit merkt. Schreibstil: Anfangs fand ich spannend zu erfahren, wie Emily gestorben ist. Ich habe auf Selbstmord getippt, dann auf einen Unfall und leider wurde die Todesursache viel zu früh aufgelöst. Ich hätte es schön gefunden, erst ganz zum Schluss davon zu erfahren, aber dann hätte das Buch natürlich anders weitergehen müssen. Wie schon geschrieben, wurde durch die Tagebucheinträge von Sophie die Geschichte auf Dauer etwas langweilig und unspektakulär. Obwohl ich kein großer Fan von Gedichten bin, waren diese hier ganz nett und schön in den Kontext mit einbezogen. Auch, dass wichtige Themen wie Bulimie genannt werden. Ich gebe 3 von 5 Notizheften, da das Buch eine nette Lektüre ist, aber auch nicht mehr.

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  • Trauer & Wut

    Vor meinen Augen
    Sweetybeanie

    Sweetybeanie

    28. January 2014 um 18:30

    Sophie schreibt auf Anraten ihrer Therapeutin ein Tagebuch um ein schreckliches Erlebnis zu verarbeiten. Der Leser selbst erfährt immer nur Bruchstückchen, aber er erfährt viel über Sophies Leben, wie das Leben seit dem "Unglück ist", wie ihre Gefühlswelt aussieht, die hauptsächlich von Trauer, Wut und Panikattaken bestimmt ist. Sie entfernt sich von ihrer besten Freundin und auch das Verhältnis zu ihrer Mutter ist sehr angespannt. Eines Tages lernt sie Rosa-Leigh, eine neue Mitschülerin kennen und die beiden werden Freundinnen...Diese Freundschaft hilft Sophie, langsam wieder zurück ins Leben zu finden. Dieses Buch hat mir sehr, sehr gut gefallen, ich habe es innerhalb einiger Stunden ausgelesen. Der Schreibstil in Form von Tagebucheinträgen ist fesselnd geschrieben, Sophies Wut und Traurigkeit hat mich beim Lesen sehr berührt. Zum Ende hin, als der Leser erfährt, warum Emily nicht mehr da ist, habe ich auch ein Taschentuch gebraucht. Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen! Sehr lesenswert, nicht nur für Jugendliche!

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  • Rezension zu "Vor meinen Augen" von Alice Kuipers

    Vor meinen Augen
    achterbahnmaedchen

    achterbahnmaedchen

    01. January 2014 um 23:58

    Auf dieses Buch habe ich mich lange gefreut, da ich einfach schon sehr darauf gespannt war. Und ich muss sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Der Schreibstil war sehr ansprechend und fesselnd. Ich mag Bücher, die im Tagebuchformat geschrieben sind. Mir geht das Lesen da noch einfacher von der Hand. Und durch die Tagebucheinträge hat man auch einen sehr guten Einblick in die Gefühlswelt von Sophie. Sophie. Ein sehr ... facettenreicher Charakter. Ein Charakter, der sehr viel mitgemacht hat und der daran fast gänzlich zerbricht. Aber sie gibt nicht auf, sie kämpft. Sie fällt, aber sie kämpft weiter. Irgendwie. Und das finde ich sehr bewundernswert. Auch die anderen Charaktere sind mir sehr sympathisch, da die Autorin diese ebenfalls sehr bunt und facettenreich darstellt. Ferner merkt man im Laufe der Geschichte, dass sich Beziehungen ändern, Menschen ändern, Gefühle verändern. Man wächst mit Sophie mit, quasi. Sie wächst an ihren Aufgaben und den Hindernissen, die sie zu bezwingen hat. Kuipers gelingt es auf einer sehr gute Art und Weise, den Leser an das Buch zu binden. Es hat mich sehr berührt und ich musste (natürlich) etwas weinen. Die Thematik ist von großer Bedeutung, da dieses Thema leider oft präsent ist. Es ist ein Thema, das Angst macht und Sorge. Umso besser finde ich es, dass es Teil des Buches ist. Das Buch ist eine sehr gefühlvolle, vorsichtige, zarte und zwischendurch auch laute Geschichte, die den Leser berührt und wirklich sehr zum Nachdenken anregt.

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  • Berührt!

    Vor meinen Augen
    MissRichardParker

    MissRichardParker

    13. October 2013 um 20:14

    Sophie schreibt Tagebuch, denn die Welt hat sich für sie komplett geändert. Nichts ist mehr wie es war. Ihre Schulfreunde sind anders zu Ihr, mit ihrer Mutter kommt Sie auch nicht mehr gut klar, immer mehr verkriecht sich Sophie und zieht sich vom Leben zurück. Allerdings versteht sie sich immer besser mit ihrer neuen Mitschülerin und fängt sogar an Gedichte zu schreiben... Dieses tief bewegende und berührende Buch ist in Tagebuchform geschrieben und man erfährt Stück für Stück was Sophie passiert ist und wie sie damit umgeht. Das Buch trifft mitten ins Herz! Jeder, der schon mal einen geliebten Menschen verloren hat, kann nachvollziehen wie Sophie sich fühlt. Wie machtlos, traurig, ohnmächtig und verzweifelt einem das machen kann. Ein Buch über Verlust, Trauer, Freundschaft und die Liebe. Man kann es nicht einfach so weglegen ohne noch lange darüber nachzudenken. Sehr sehr lesenswert! Ich kann es absolut empfehlen!

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  • Tiefgründiges Jugendbuch

    Vor meinen Augen
    herzmusikerin

    herzmusikerin

    15. July 2013 um 12:45

    Das Cover haut mich um. Durch die Fensterscheibe mit Regentropfen sieht man Sophie, die sehr traurig wirkt. Sie trägt grüne Ohrringe, die ihre Augen betonen und auch das Cover mit einem Grün-Lila Kontrast. Perfekte Gestaltung, sehr stimmig zur Geschichte. Der Charakter Sophie ist manchmal etwas schwierig zu verstehen, jedoch sehr gut beschrieben und man kann sich gut in sie hineinversetzen. Ihre beste Freundin Abigail ist jedoch ein Charakter, den ich zwischenzeitlich wegen ihrer Verhaltensweise am liebsten ausgelöscht hätte. Die Ich-Perspektive im Tagebuchstil macht das Buch umso spannender. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Etwas gestört haben mich zwischendurch jugendliche Worte wie "Scheiße", obwohl sie die Lage ausdrucksvoll beschrieben haben. Das Layout hat mich umgehauen. Das Datum hatte eine sehr schöne, zarte und kräftige Schriftart. Falls jemand weiß, wie diese heißt, sagt mir das bitte. Die Kapitelüberschriften bildeten jeweils nach einigen Kapiteln ein Gedicht, das zum Ende hin, immer länger wird und die Geschichte in kurzen Worten wiedergibt. Und alles passiert vor Sophies Augen. Fazit: Das Buch hat mir sehr gut gefallen, auch wenn es meiner Meinung eindeutig zu dünn war. Man hätte die Story kompakter schreiben können. Ich empfehle das Buch an alle Leser des ersten Romans "Sehen wir uns morgen?" der Autorin Alice Kuipers, sowie an alle anderen. Ein Gutes Buch, das viele mögen werden.

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  • Rezension zu "Vor meinen Augen" von Alice Kuipers

    Vor meinen Augen
    Dunkelbunt

    Dunkelbunt

    03. August 2012 um 16:00

    Inhalt: 19 Minuten und nichts ist mehr so, wie es war... Das Haus kommt ihr zu groß vor, der Schultag zu lang, das Licht zu hell. Manchmal dreht sich alles und Sophies Hände werden schweißnass. Und was in aller Welt hat sie jemals mit Abigail verbunden? Ihre beste Freundin hat nur noch Partys und Jungs im Kopf und ist Sophie mit einem Mal furchtbar fremd. Verbunden fühlt sich Sophie dagegen mit der neuen Mitschülerin Rosa-Leigh. Sie schreibt Gedichte und genießt es, anders zu sein. Aber wie soll Sophie ihr näherkommen ohne über den schrecklichen Tag zu reden? Den Tag, der alles veränderte ... Poetisch und mit großer Sensibilität hat Alice Kuipers, Autorin des Bestsellers Sehen wir uns morgen? Sophies Geschichte umgesetzt. Fast wie in einem Krimi, erfährt der Leser durch Sophies Tagebuch nur Stück für Stück die furchtbare Wahrheit. Kleine Bäche formten federartige Muster auf dem glatten Asphalt, schwarz und nass. - Seite 5o meine Meinung: einen geliebten Menschen zu verlieren ist hart. Nur selten kommt man ganz darüber hinweg und trauert um die verstorbenen. Krieg, Terroranschläge und Attentate sind etwas völlig überflüssiges- sie töten viele Menschen für nichts und wiedernichts. Diesem Buch stand ich mit sehr gemischten Gefühlen gegenüber. Einerseits wusste ich, dass ich es nicht mit leichter Lektüre zu tun habe, das es eher eine traurige Geschichte ist. Andererseits las ich einige positive Rezensionen und der Klappentext machte mich neugierig, was sich wohl hinter diesem Buchdeckel verbergen mag. Allerdings muss ich sagen, das ich Geschichten, wo man nur Schritt für Schritt alles erfährt, nicht sehr schätze, da ich ein eher direkter Mensch bin und halt eine "Wundernase" ;) Die Thematik dieses Buches ist sehr aktuell. Immer wieder geschen Massaker und Anschläge. Die Medien stürzen sich regelrecht auf solche Storys und man erfährt vieles- viel Klischeebehaftetes. Was mit den zurückgebliebenen Menschen passiert, was in ihnene abgeht, was sie fühlen, wie sie versuchen, das Unfassbare zu glauben, von dem weiss der grösste Teil nichts. Und mit genau diesem Thema beschäftigt sich dieses Buch. Die Autorin hat einen sehr aussergweöhnlichen und poetischen Schreibstil. Das ist auch der Grund, weshalb ich das Buch nicht zur Seite gelegt habe. Ihre Wortwahl war atemberaubend und man sog jedes Wort förmlich in sich auf. Man lauschte den Klängen der Gedichte und blätterte rasch zur nächsten Seite, um auch ja nichts zu verpassen. Inhaltlich war das Buch eher lasch für meinen Geschmack. Klar- es ist ein Drama, jedoch wird alles bis ins Detail beschrieben, was manchmal auch stört. Die Geschichte zieht sich an manchen Stellen wie Kaugummi und man erfährt Sachen, die man eigentlich gar nicht wissen muss/ will. Auf dem Back des Buches steht: fast wie in einem Krimi. Diesen Krimi habe ich lange gesucht und habe kein kleines bisschen davon gefunden. Wenn jemand einen streunenden Krimi findet- bitte melden! Er hört auf den Namen Rex. Die Gestaltung, ob innen oder aussen fand ich allerdings sehr schön. Geschrieben wurde im Tagebuchstyle, geschmückt mit kleinen Gedichten zwischendurch. Ausserdem ist zu jedem Kapitelanfang eine kurze Zeile, die zum Schluss ein Gedicht ergeben. Fazit: Ein kurzweiliges Buch, ohne viel Spannung und Aufregung, das mit seiner poetischen Schreibweise glänzen kann. 3 von 5 Herzen. Autorin: Alice Kuipers Gebundene Ausgabe: 224 Seiten Verlag: Fischer FJB Erschienen am: 5. August 2011 Englischer Titel: Lost for words empfohlenes Alter: 12 - 16 Jahre

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  • Rezension zu "Vor meinen Augen" von Alice Kuipers

    Vor meinen Augen
    catbooks

    catbooks

    22. July 2012 um 14:03

    Dieses Buch ist definitiv kein Buch, das man schnell weg liest ohne sich danach einige Gedanken zu machen. Alice Kuipers ist wieder ein Buch gelungen, das einen sehr zum Nachdenken anregt. Das Buch ist komplett als Tagebuchform geschrieben – aus der Sicht von der Protagonistin Sophie. Von Anfang an merkt man, dass etwas schlimmes in dem Leben der jungen Sophie passiert ist, dem Leser ist von Anfang an jedoch nicht klar in welcher schlimmen und schwierigen Situation sich Sophie wirklich befindet. In dem Tagebuch bringt Sophie zwischen den Zeilen immer wieder ihre Wut, Angst und Trauer zum Ausdruck und nimmt den Leser mit auf eine eigentlich sehr emotionale Reise in das Leben eines traumatisierten Mädchens, bei dem der Leser immer wieder auf die Suche geht was genau passiert ist. Sophie ist ein wirklich liebes Mädchen, sie tat mir auch wirklich sehr leid, denn es nie leicht ein wichtiges Familien- und Lebensmitglied zu verlieren. Doch ab und an ist sie mir etwas zu sehr in Selbstmitleid versunken. Da sie auch von einer Psychiaterin betreut wird, habe ich schon erwartet, dass sie mit ihrer Trauer anders umgehen wird. Ich hätte sie sooo gerne einmal in den Arm genommen, sie getröstet und auf der anderen Seite auch gerne gepackt und wach gerüttelt, damit sie das Leben wieder von einer anderen Seite sieht, denn aus ihrem Freundes- und Familienkreis tut das leider niemand. Sie ist, bis auf die Psychiaterin, völlig auf sich gestellt und es wird sehr schnell klar, dass sie ihre Trauer nicht ohne Unterstützung ihrer gesamten Umgebung bewältigen kann. Alice Kuipers Schreibstil ist sehr einfach und leicht, wodurch sich das Buch sehr schnell lesen lässt. Leider schafft sie es immer nur ab und zu emotionale Momente bei dieser eigentlich emotionalen Geschichte zu erzeugen. Die andere, leider überwiegende, Zeit wird kaum Spannung erzeugt. Das Buch liest sich einfach weg ohne das das Ausmaß wirklich spürbar ist. Wirklich sehr schade! Dieses Buch ähnelt vom Aufbau und der Machart sehr dem ersten Buch von Alice Kuipers. Man findet wenig neue Elemente und teilweise neue Themen in diesem Buch, die man auf ihrem ersten nicht schon kennt. Ich habe mir doch etwas mehr erhofft. Das Cover ist super! Es drückt perfekt die Gefühle und die Gedanken von Sophie aus und der Leser weiß schon vorher genau, dass ihn hier eine traurige Geschichte erwarten wird. Der Titel ist ebenfalls sehr gut gewählt. Anfangs wusste ich nicht so recht was ich mit dem Titel anfangen soll und wie er in die Geschichte passt, doch zum Schluss weiß man wie richtig er ist! Fazit: “Vor meinen Augen” ist ein trauriges, melancholisches Buch, dass sich trotz des sehr ernsten Themas schnell weg liest! Für junge Mädchen und Jungen ab 12 Jahren durchaus geeignet. Man sollte es sich als junger Leser auf jeden Fall vorher auf jedem Fall im Klaren sein, ob man mit dem Thema Verlust gut umgehen kann oder nicht.

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  • Rezension zu "Vor meinen Augen" von Alice Kuipers

    Vor meinen Augen
    Splitterherz

    Splitterherz

    31. May 2012 um 17:36

    Ich bohrte meinen Stift in das Holz meines Tisches und schrieb den ersten Buchstaben meines Namens. S. Sophie. Ob ich ein völlig neuer Mensch sein könnte, wenn ich einen neuen Namen hätte? Ein Mensch ohne Vergangenheit. Ein Mensch, der nur die Zukunft vor sich hat. Erster Satz: Ich blicke auf die Worte hinab, sie sind schwarz wie Tintenspinnen, und ich betrachte die Netze, die sie weben. Inhalt: Manchmal brennen sich Bilder in dein Gedächtnis ein, verfolgen dich, wie ein Fluch. Als wollten sie dir zuflüstern: Du vergisst uns nicht... Sophie schreibt Tagebuch. Mit Buchstaben, Wörtern und Sätzen fängt sie ihre Tage ein und versucht den letzen, schrecklichen Sommer zu verarbeiten. Zu traumatisch, zu schrecklich ist die Vergangenheit um sie mit ihrer Stimme, mit einem Ton, einem Geräusch, laut in die Welt zu entlassen. Um das Geschehene zu verarbeiten besucht Sophie eine Psychologin, diese ihr dieses Tagebuch schenkte. Doch manchmal kann man nicht vergessen, will man nicht vergessen, weil jene Erinnerung, die sich Tag für Tag in dein Herz beißt, einfach zu schrecklich ist. Mit aller Kraft versucht das junge Mädchen die Bilder, vor ihren Augen, abzuschütteln und bekommt dabei, das erste Mal, einen ganz neuen Blick auf ihre Umwelt, auf ihr bisheriges Leben. Idee/ Umsetzung: Manchmal erfüllen dich Worte, die du aussprechen musst, mit tiefem Unbehagen. So ergeht es mir genau jetzt, in diesem Moment. An "Vor meinen Augen" ist mir wieder einmal bewusst geworden, dass viele Geschmäcker auseinander gehen. Bisher hatte ich nur gutes über die Geschichte gehört und in groben Zügen wusste ich auch ganz genau, was sich hinter den Seiten für mich verstecken würde - eine gelungene, emotionale und aufwühlende Geschichte. Ich ging also mit all diesen Gefühlen und Erwartungen los, zog das Buch aus meinem Regal und begann zu lesen. Schon nach der ersten Seite, wurde ich von der unglaublichen Wortwahl der Protagonistin verzaubert. Schon allein, wenn man sich den ersten Satz, ganz sanft auf der Zunge zergehen lässt, dann wird man gar nicht anders können: Man muss weiterlesen. Doch was danach kam stürzte mich tiefer und tiefer in eine Welle aus schlechtes Gefühlen. Was nach einem relativ starken Anfang klang, entwickelte sich schon nach wenigen Seiten zu einer langweiligen Geschichte, der man nur bedingt, weiter folgen wollte. Auf dem Umschlag des Buches wird gesagt: "Fast wie in einem Krimi, erfährt der Leser durch Sophies Tagebuch nur Stück für Stück die furchtbare Wahrheit." Was ich mich also als erstes fragte, schon nach wenigen Seiten: "Wo versteckt sich der angebliche Kimi...?" Es ist richtig, dass man der wahren Geschichte, der schrecklichen Vergangenheit, nur sehr langsam und Stück für Stück auf die Schliche kommt, aber die Geschichte mit einem Krimi zu vergleichen, ist wohl sehr abwegig. Ein Krimi hat nämlich vor allem eines für mich: Spannung! Diese kam hier leider gar nicht auf. Stattdessen erzählt Sophie ihren Lesern, bis ins aller, aller kleinste Detail, aus ihrem Leben. Dabei verwischen nicht nur immer und immer mehr die Schwerpunkte, sondern auch die Spannung un der Antrieb des Lesers, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, verlieren sich hinter jeder, scheinbar unnötigen Erzählung. Schreibstil: Der Schreibstil von Alice Kuipers ist wohl, für mich, der einzige Pluspunkt an dieser Erzählung. Gekonnt verwebt die Autorin umgangssprachliche Elemente, wie sie in Tagebüchern üblich sind, mit poetischen Aussagen, wie z.B. Gedichten. Dabei offenbaren vor allem diese poetischen Stellen, die wahren Emotionen der Protagonistin. Zwar neigt die Autorin dazu, viel zu detailreich zu beschreiben, dafür kann sie trotzdem, sehr gelungen, Emotionen zu ihren Lesern transportieren. Der Schreibstil von Alice Kuipers, wäre aus meiner Sicht, der einzige Antrieb, um der Autorin eine erneute Chance, mit einem anderen Werk zu gewährleisten. Charaktere: Obwohl die Autorin sehr viele Kleinigkeiten offenbart, die jene Geschichte, nur unnötig in die Länge ziehen, bleiben die meisten Figuren hinter einer dicken Oberfläche verborgen. Zwar konnte ich am Ende eine gewisse Bindung und ein Verständnis für Sophie aufbauen, doch trotzdem blieben viele Gedanken von ihr im Dunkeln. So erging es mir auch mit zahlreichen anderen Figuren. Genau wie bei der Handlung neigt Alice Kuipers dazu, den "Topf" einfach zu überladen. Für eine Geschichte, mit knapp 200 Seiten und einem so dramatischen und emotionalen Grundproblem, hat die Autorin einfach den Fokus falsch platziert. Sie bindet unglaublich viele Personen in das Buch und die Handlung ein und so bleiben die Meisten, für ihre Leser, nur ein grober Schatten. Wenn man sich hier, auf 1-3 Personen beschränkt hätte, wäre eine viel bessere Basis für den Leser entstanden. Cover/ Innengetsaltung: Das Cover gefällt mir sehr gut, es ist unglaublich schlicht und passt so sehr gut zu der Geschichte. Zur Innengestaltung: Das Buch hat mehrere Kapitel, die in sich, wieder einzelne Abschnitte haben. Diese Abschnitte sind wie Tagebuch-Einträge gestaltet. Werden demnach mit Tag und Datum versehen. Ab und an gibt es dann noch ein paar Gedichte zwischen den Zeilen. Als kleiner Tipp: Behaltet die Überschriften der Kapitel im Auge, denn diese setzten sich am Ende, zu einem Gedicht zusammen. Fazit: Wenn es eines gibt, was ich wirklich nicht gerne mache, dann ist es Bücher schlecht zu rezensieren. Doch manchmal muss man sich einfach ein Herz fassen und seinen schlechten Gefühlen Raum verschaffen. "Vor meinen Augen" war ein Buch, an welches ich viele Erwartungen hatte und dem ich mit einer gewissen Vorfreude entgegen getreten bin. Doch leider konnte die Geschichte mir nicht jenes bieten, was mir von so vielen versprochen wurde. Die Geschichte bot, in meinen Augen, leider keinen überzeugenden Spannungsbogen und verdrehte den roten Faden, durch unnötige Figuren und viel zu viele Details. Dabei blieb der Kernpunkt der Geschichte irgendwo, tief hinter den Buchstaben verborgen und trat erst gegen Ende der Geschichte, wirklich in den Mittelpunkt. Bei einem Buch, von knapp 200 Seiten, was in meinen Augen keine lange Geschichte ist, kann man es sich einfach nicht erlauben, dass über die Hälfte des Werkes für die Leser langweilig erscheint. Dabei erwarte ich gar keine Action, Blut oder Grusel. Ich erwarte eine natürliche und authentische Story, die etwas in mir bewegt und mich an dieses Buch fesselt. Leider konnte mich dieses Werk, von Alice Kuipers, nur bedingt überzeugen. Der Schreibstil bietet durchaus Potential, aber die Umsetzung, ging mehr als einmal, unglücklich nach hinten los. Deshalb lege ich euch dieses Buch nur bedingt ans Herz, denn es wird leider nicht, "vor meinen Augen" bleiben und sich schon nach kurzer Zeit, im Strudel der Vergessenheit verlieren.

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  • Rezension zu "Vor meinen Augen" von Alice Kuipers

    Vor meinen Augen
    Selina_

    Selina_

    01. April 2012 um 22:33

    Meine Meinung: "Vor meinen Augen" hat mir unglaublich gut gefallen. Bevor ich mit dem Buch begann, hatte ich schon eine Reihe positiver Rezensionen gelesen, sodass ich richtig gespannt darauf war und auch eine Menge Erwartungen hatte. Diese wurden alle erfüllt, ja sogar übertroffen. Das Buch ist in Tagebuchform geschrieben, was wirklich gut passt. So konnte ich mich besser in Sophie hineinversetzen und die Zeitspanne überblicken, in der das Buch spielt. Der Schreibstil ist ziemlich einfach, aber dennoch sehr fesselnd und flüssig. Da Sophie Gedichte liebt und sie sogar selbst schreibt, sind auch im Buch an einigen Stellen welche zu finden. Sie sind wunderschön und passen perfekt in die Situation. Auch die Charaktere wurden sehr gut beschrieben, besonders die Familie um Sophie. Sie sind alle sehr liebenswürdig und ich habe sie total ins Herz geschlossen. Ich konnte sie mir alle lebendig vorstellen, was mir bis jetzt bei keinem einzigen Buch passiert ist. Klar, die wichtigsten Personen sehe ich meist schon, aber schwierige Charaktere kann ich oft nur schemenhaft wahrnehmen. Bei diesem Buch gab es das nicht. Jeder noch so komplizierte Charakter wurde so gut beschrieben, dass ich eine genaue Vorstellung von der Person hatte. Sophie ist eine Hauptperson, deren Handlungen und Gedanken ich in der Regel nachvollziehen konnte. Ich habe oft darüber nachgedacht, wie ich mich selbst in ihre Situation einleben würde, wenn es mir so ginge. Überhaupt ist "Vor meinen Augen" ein Buch, über das man in allen möglichen Lebenslagen nachdenkt, weil es so gefühlvoll und mit so viel Einfühlungsvermögen geschrieben ist. Das ganze Buch über baut die Autorin eine natürliche Spannung auf. Immer wollte ich als Leser wissen, was denn nun genau passiert ist, was der Grund für Sophies Stimmung ist. Das erfuhr man aber erst ziemlich am Ende, was auch gut war, da mir so beim Lesen niemals langweilig wurde. Da das Buch ziemlich dünn ist, hat man es auch schnell durch, fast schon schneller als es einem lieb ist. Ich wünsche mir so sehr eine Fortsetzung von diesem wunderschönen Buch, weiß aber auch, dass dies nicht wirklich möglich ist, weil am Ende eigentlich alle Fragen geklärt sind und eine Fortsetzung das Ganze eher kaputt machen würde. Trotzdem werde ich das Buch sicherlich noch ganz oft lesen. Fazit: Ein Buch, das wirklich jeder einmal gelesen haben sollte! Ich konnte so viel für mein eigenes Leben mitnehmen und war an keiner einzigen Stelle gelangweilt. Genial!

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  • Rezension zu "Vor meinen Augen" von Alice Kuipers

    Vor meinen Augen
    mausispatzi2

    mausispatzi2

    25. March 2012 um 13:56

    Inhalt: Alles, was Sophie will, ist zu vergessen. Den furchbaren Tag vergessen, der ihr Leben verändert hat und der daran Schuld ist, dass sich alles anders anfühlt als bisher. Das Haus kommt ihr zu groß vor,der Schultag zu lang, das Licht zu hell. Manchmal dreht sich alles, und Sophies Hände werden schweißnass. Und was in aller Welt hat sie jemals mit Abigail verbunden? Ihre beste Freundin hat nur noch Partys und Jungs im Kopf und ist Sophie mit einem Mal furchtbar fremd. Verbunden fühlt sich Sophie dagegen mit der neuen Mitschülerin Rosa-Leigh. Sie schreibt Gedichte und genießt es, anders zu sein. Aber wie soll Sophie ihr näherkommen - ohne über den schrecklichen Tag zu reden? Den Tag, der alles veränderte.... Über die Autorin: Alice Kuipers wurde 1979 in London geboren, studierte in Manchester und lebt heute in Saskatoon in Kanada. Sie hat Kurzgeschichten in Literaturzeitschriften und als Radioproduktionen veröffentlicht. Cover: Das Cover passt sehr gut zu dem Thema, des Buches. Ein Mädchen (Sophie) ist im Hintergrund sichtbar, sie sieht sehr zurückgezogen aus, da sie sich hinter einem Schleier von tränen versteckt. Auch der Buchtitel passt perfekt, das wird einem aber erst ziemlich am Schluss des Buches klar. Die Charaktere: Sophie - Sie hat estwas sehr schreckliches erlebt und gibts sich die Schuld dafür, man kann ihre reaktionen und Gefühle anfangs nur schlecht nachvollziehen. Man fragt sich die ganze Zeit, was ihr den so furchtbares passiert sein kann. Je weiter man liest, desto mehr versteht man das Warum? Emily - Sophies Schwester, eine Künstlerin. Sophies Mutter - Ich habe mich oft gefragt was, los ist und warum so eine Schlucht zwischen beiden klafft. Abigail - Sophies beste Freundin, die sich während des Buches sehr verändert und mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen hat, sie kam mir von Anfang an komisch vor und ich konnte nicht verstehen, was Sophie mit ihr verbindet. Rosa-Leigh - die "Neue" am Anfang mochte ich ihre Art garnicht, das wurde aber schnell besser. Meine Meinung: Als das Buch bei mir angekommen ist, war ich erstaunt, ich hatte es mir viel dicker vorgestellt. Das Buch ist das Tagebuch von Sophie, das sie von ihrer Therapeutin bekommen hat, um das erlebte aufzuschreiben, da sie nicht darüber sprechen kann. So erfährt man nur nach und nach was passiert ist, das macht das ganze etwas spannend. Alice Kuipers hat alle Charaktere gut beschrieben, und dadurch, dass die Tagebucheinträge, die Gespräche und alles andere auch sehr genau wiedergibt, kann man alles sehr gut nachvollziehen.

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  • Rezension zu "Vor meinen Augen" von Alice Kuipers

    Vor meinen Augen
    BookFriend

    BookFriend

    22. March 2012 um 22:22

    Story: 19 Minuten – und nichts ist mehr so, wie es war Das Haus kommt ihr zu groß vor, der Schultag zu lang, das Licht zu hell. Manchmal dreht sich alles und Sophies Hände werden schweißnass. Und was in aller Welt hat sie jemals mit Abigail verbunden? Ihre beste Freundin hat nur noch Partys und Jungs im Kopf und ist Sophie mit einem Mal furchtbar fremd. Verbunden fühlt sich Sophie dagegen mit der neuen Mitschülerin Rosa-Leigh. Sie schreibt Gedichte und genießt es, anders zu sein. Aber wie soll Sophie ihr näherkommen – ohne über den schrecklichen Tag zu reden? Den Tag, der alles veränderte ... Meine Meinung: In ihrem zweiten Jugendroman gibt die Autorin Alice Kuipers einen glaubwürdigen Einblick in die Gefühlswelt eines Mädchen, das ein schweres Schicksal erlitten hat. Ich war gespannt und auch skeptisch, ob die Geschichte es schafft, mich auf nur 224 Seiten zu berühren - und stellte schnell fest, das mir die Geschichte unter die Haut ging! Die Geschichte wird durch die Tagebucheinträge von Sophie erzählt. Man merkt schnell, dass etwas nicht in Ordnung ist und etwas geschehen ist, was sie aus ihrem geordneten Leben gerissen hat. Durch die Tatsache, dass man Sophies Tagebuch liest und somit ihre tiefsten Gedanken und Gefühle liest, baut man eine sehr private und persönliche Beziehung zu ihr auf. Die Autorin schafft eine sehr authentische Protagonistin, die nicht nur nachvollziehbar in ihrem Denken ist, sondern mir auch schnell ans Herz gewachsen ist. In 224 Seiten bleibt natürlich nicht so viel Zeit, viele tiefgründige Charaktere aufzubauen, aber dennoch erhält man einen guten Einblick in Sophies Familie und ihrem Freundeskreis. Als Leser möchte man natürlich wissen, was für ein Ereignis, Sophie aus ihrem Leben geworfen hat und mit genau dieser Tatsache spielt die Autorin hier auch. Die Wahrheit erfährt man nur Stück für Stück, wodurch das Interesse an der Geschichte und die Spannung gefördert werden, sodass man komplett in die Geschichte gefesselt ist. In diesem Interesse, die Wahrheit zu erfahren, könnten einige von Sophies Einträgen, die für das eigentliche Erlebnis nur nebensächlich sind, stören. Jedoch muss man berücksichtigen, dass genau diese Einträge Tagebuch typisch sind. Die Autorin trifft viele schöne Formulierungen und schreibt in vielen Metaphern, fast schon poetisch und erzählt diese Geschichte sehr sensibel und intensiv. Ihr gelingen viele zu Tränen rührende Stellen, ebenso wie sie es schafft, mich zum Nachdenken anzuregen. Sie versteht es gut, ihre Leser neugierig zu machen und macht die Geschichte durch die Idee, sie durch Sophies Tagebuch zu erzählen, glaubwürdiger. Die Auflösung, was Sophie geschehen ist, hat mich dann völlig überrascht. "Vor meinen Augen" ist eine bewegende Geschichte mit einer unglaublich authentischen Protagonistin, die mir ans Herz gewachsen ist. Mit einem schönen Schreibstil erzählt, schafft es die Geschichte zu berühren und ging mir unter die Haut. Von mir gibts eine klare Leseempfehlung! Wertung: 4,5 von 5 Sternen Infos: Autorin: Alice Kuipers Verlag: Fischer FJB Gebunden: 224 Seiten Erschienen: 05.08.2011 Preis: € 14,95 [D] ; € 15,40 [A]

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  • Rezension zu "Vor meinen Augen" von Alice Kuipers

    Vor meinen Augen
    Damaris

    Damaris

    Der erste Satz: Ich blicke auf die Worte hinab, sie sind schwarz wie Tintenspinnen, und ich betrachte die Netze, die sie weben. * Emily wird nie wieder ein Teil von Sophies Leben sein. Sie ist weg - für immer. Emily möchte nicht darüber reden, was geschah. Nicht mit Mutter, nicht mit ihren Freundinnen und schon gar nicht mit ihrer Therapeutin. Also schweigt sie. Sie bemerkt sehr wohl, dass sich ihr Umfeld verändert. Ich Freundinnen wenden sich mehr und mehr von ihr ab und mit ihrer Mutter kommt sie gar nicht mehr zurecht. Sophie ist hin- und hergerissen, zwischen der Sorge, dass es mit ihrem verstockten Verhalten zu tun hat, will aber auch nichts ändern. Ein kleiner Lichtblick ist für sie die neue Mitschülerin Rosa-Leigh, die ihr empfiehlt, Gefühle in Gedichten auszudrücken. * Ich holte tief Luft und rief mir meinen Neujahrsvorsatz in Erinnerung: Ich lasse alles, was passiert ist, hinter mir. Ich rede nicht mehr darüber, denke nicht mehr daran und lasse mich auch nicht von Erinnerungen überfallen wie von einem lauernden Tiger, nichts von all dem! S. 12 * Alice Kuipers schreibt angenehm einfach. Der Sprachstil ist jugendlichen Leser angepasst, ohne durch übertriebene Umgangssprache aufzufallen. Die Geschichte wird in Form von Tagebucheinträgen aus der Sicht von Hauptprotagonistin Sophie erzählt. Teils in der Gegenwart, was Sophie gerade fühlt und teils in der Vergangenheit, wenn sie Erinnerungen oder vom Schulalltag erzählt. Schon nach den ersten Seiten wird einem klar, was das Hauptthema der Geschichte ist. Warum es so kam, erfährt der Leser nach und nach. * Das wäre soweit auch alles plausibel und interessant. Ein so schwieriges Thema, wie der Tod der eigenen Schwester, ist nicht einfach zu verpacken. Eine sympathische, authentische Protagonistin würde die Sache einfacher machen. Doch Sophie macht es dem Leser hier alles andere als leicht. Bei allem Verständnis, das man für ihre schlimme Situation aufzubringen versucht (und natürlich bemüht sich hier jeder Leser, um sich nicht selbst als ignorant zu fühlen), mag es einem doch nicht so recht gelingen bei Sophie einfühlsam zu sein. Wie auch? Eine depressive Buchstimmung war bei dieser Thematik zu erwarten, doch Sophie zieht einen förmlich in einen Strudel aus Negativitäten und beginnt mit fortschreitender Geschichte nur noch zu nerven. Traurigkeit wird so schnell zur anhaltenden Rebellion gegen jeden und alles. Niedergeschlagenheit artet in Naivität aus. * Am schlimmsten wird das durch die Beziehung von Sophie zu ihrer Mutter deutlich. Diese ist nämlich so geistig abwesend und kaum für ihre verbliebene Tochter ansprechbar, dass man sie anfangs nicht gerade mit Symathiepunken überschütten möchte. Und da Sophie auch nicht aus ihrer Haut kann, spitzt sich die Situation zwischen den beiden immer mehr zu. Doch die Mutter hat genauso ein Recht zu leiden, wie ihrer Tocher! Mit der Zeit gibt sie sich wirklich Mühe, sie will wieder für ihre Tochter da sein - kurz, sie kriegt die Kurve, bevor alles aus dem Ruder läuft. Und Oberzicke Sophie ist nur bockig und unfreundlich, lässt ihre Mutter immer und immer wieder auflaufen! So schlimm, dass sich die Sympathien vollends der Mutter anstatt Sophie zuwenden. Mitleidiges Kopfschütteln inklusive! * Alle weiteren Charaktere sind gut beschrieben und vermitteln dem Leser, was sie sind und was in ihnen steckt. Würde Sophie auch nur ein wenig über den Tellerrand blicken, könnte sie vielen Konfliktsituationen schon im Anfangsstadium entgehen. Eine weitere Tatsache ist, dass die Autorin in ihre Geschichte nicht nur den zu verkraftenden Tod eines Familienmitglieds gepackt hat. So spielen Dinge wie Bulimie, Fremdgehen, Alkoholismus, Zickenkrieg und Krankheit ebenfalls eine ständige Nebenrolle. Was zu viel ist, ist zu viel! * So plätschert die Geschichte um Sophies Alltag und der Trauer um ihre Schwester über manchen spitzen Stein. Für kleine Wasserfälle oder Stromschnellen reicht es aber nicht. Anspruchsvolle Leser werden sich bald langweilen. Am Ende zeigt sich sogar für Sophie die Sonne am Horizont. Das gibt einem das Gefühl, die Geschichte wurde zu einem guten Ende gebracht. Inhaltlich ansprechend war besonders die Trauerbewältigung in Form von Gedichten. * Persönliches Fazit Gilt es als herzlos bei diesem Buch nicht die volle Gefühlsbandbreite zu durchlaufen? Muss ich ein Buch, dass sich mit einer so schwierigen Thematik befasst nicht mit der vollen Punktzahl bewerten? Nein, muss ich nicht! Ein guter Schreibstil, das traurige Grundthema und nicht zuletzt das wunderschöne Cover retten keine Geschichte, wenn die Protagonistin nicht das entsprechende Gefühl vermittelt. Ein depressiv vor sich hinplätscherndes Bächlein ist eben kein tiefgründiger See. "Vor meinen Augen" wir die Meinungen spalten. Für mich reicht es nur für 2 Sterne.

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