Alice Lima de Faria

 4 Sterne bei 7 Bewertungen

Lebenslauf

Alice Lima de Faria, geboren 1968, ist eine norwegisch-schwedische Bühnenbildnerin und Illustratorin. Ihre Ausbildung absolvierte sie an der Hochschule für Design und Kunsthandwerk in Göteborg und der Dänischen Designschule in Kopenhagen. Für „Ich war’s nicht, sagt Robinhund“ erhielt sie 2018 den Bilderbuchpreis Huckepack.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Alice Lima de Faria

Cover des Buches Ich war’s nicht!, sagt Robinhund (ISBN: 9783958541054)

Ich war’s nicht!, sagt Robinhund

(4)
Erschienen am 14.08.2017
Cover des Buches FlatterVogelFest (ISBN: 9783958541238)

FlatterVogelFest

(2)
Erschienen am 13.03.2019
Cover des Buches Zwei kleine Ritter (ISBN: 9783711740311)

Zwei kleine Ritter

(1)
Erschienen am 31.01.2023

Neue Rezensionen zu Alice Lima de Faria

Cover des Buches Zwei kleine Ritter (ISBN: 9783711740311)
Eric_Maess avatar

Rezension zu "Zwei kleine Ritter" von Bjørn F. Rørvik

Eric_Maes
Kling Klang, Kling Klong! Ein modernes Ritterbuch über die Auflösung von Rollenklischees.

Kling klang, kling klong! Wer hat die Prinzessin entführt? Bjørn F. Rørvik, einer der bekanntesten norwegischen Kinderbuchautoren und die Illustratorin Alice Lima de Faria legen hier ein Kinderbuch von 6-12 Jahren vor, welches von Mut und Selbstbestimmung erzählt. Dabei geht es um de Auflösung von klassischen Rollenbildern.

Das Buch ist im großformatigen Hardcover herausgegeben und mit 56 Seiten großzügig ausgestattet. Die Illustrationen sind mit einem schnellen und großzügigen Pinselstrich in zarten Aquarellfarben und mit frechen Charakteren gestaltet. Der Text ist lustig – kling klang, klingeling klang! – und kurzweilig. Ich hätte mich bei der Seitenanzahl über Seitenzahlen gefreut.

In Klampenburg findet ein großes Ritterturnier statt und die Ritter Rosenbusch und Ritter Zack, auch bekannt als Zack-Bumm, weil er immer wieder stolpert, stehen noch am Spind, um sich umzuziehen. Rosenbusch kann sich nicht entscheiden welche Schuhe er anziehen soll. Leopardenmuster passt nicht so recht zu Rüstung und an sich trägt er lieber Sandalen. Die anderen Ritter sind nun weg!

Dann kommt der Chef, der König, selbst. Der Drache hat wohl SCHON WIEDER die Prinzessin entführt! Sie müssen sie zum Schloss zurückbringen!

Der bärtige Gefangene Gefängnis-Per weiß ungefähr noch, wie spät es war als die Prinzessin entführt wurde: „Halb drei Kacka Tschinderassa Bumm, Zack-Bumm. Krach, Zack, Bumm!“

Sie machen sich auf den Weg durch den Eichenwald und Zack-Bumm stolpert ein paar Mal und knallt gegen einen Baum. Kling Klang, klingeling! Tschinn zack bumm! Dann geht’s zur Drachenhöhle. „Ich kann nicht sagen, dass ich mich besonders darauf freue.“ Sagt Ritter Rosenbusch, „Ein Drache ist ja kein Kuscheltier.“ Er ist wohl scharlachrot und manchmal grün. Und er kann dich in Brand setzen.

Dann muss er auch noch aufs Klo! Mit Ritterrüstung im Wald. Da finden sie in einer Einkaufstasche das seidene Prinzessinnenkleid, den Hut und die goldenen Schuhe.

Dann kommen sie zur Höhle der übelsten Art mit einer Dröhnung lauter Musik. Da gibt es ein Ausweiskontrolle und sie haben keinen dabei. Die Prinzessin will außerdem nicht zurück!

Und eigentlich interessiert sich Rosenbusch auch nicht wirklich für Prinzessinnen und Mädchen. Doch der König fragt per SMS nach und er wird sie ohne Prinzessin sicher ins Gefängnis stecken und die Rüstungen wegnehmen. Was soll sonst der Gefängnis-Emoji zusammen mit einem Totenkopf bedeuten?!

Ob ihnen noch etwas einfällt? Tschinn, kling, klang, klingeling! Es gibt noch Rauchwolken und Feuerwerk und eine Drachin.

Ein lustiges Buch mit anderen Sichtweisen auf Rollenbilder in unseren klassischen Rittergeschichten.

Lustig und auch manchmal anders als sonst! Klingeling! Zack! Bumm!

Fünf Leopardenschuhe für Ritter Rosenbusch und fünf Helmbrillen für Zack-Bumm. Anders!

Cover des Buches Ich war’s nicht!, sagt Robinhund (ISBN: 9783958541054)
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Rezension zu "Ich war’s nicht!, sagt Robinhund" von Alice Lima de Faria

Ramgardia
Der große Bruder versteht den wilden Robinhund

Robinhund hat einen großen Bruder, dem er alles erzählen kann. Jeden Morgen bringt der Robenhund in den Kindergarten. Doch der kleine Hund will dort nicht hin. „Die sind alle doof.“ Aber Robinhund muss in den Kindergarten gehen. Schon beim Frühstück gießt Robinhund Milch ei, obwohl die Kinder das nicht dürfen und seine Freunde ihn daran erinnern. Natürlich läuft das Glas über und da der Karton umkippt, wird Onno auch noch nass. Hedda, die giftgrüne Erzieherin schickt Robinhund, der versichert, dass er es nicht war nach draußen. Fritzi sitz auf der Schaukel und Robinhund soll feste anschubsen. In der Sprechblase des kleinen hellblauen Kerlchens steht „Es ist nicht erlaubt so hoch zu schaukeln.“ Der Kleine ist ständig bei der Erzieherin und verpetzt Robenhund. Als Hedda nachfragt, sagt Robeninhund wieder „Aber das war ich nicht!“ Beim Fußballspiel achtet Robinhund nicht auf Onno und er bekommt den Ball voll mit. Als Robinhund, der wieder sagt, dass er es nicht war sich entschuldigen soll, schreit er das Wort ganz laut. Diesmal muss er in Sonjas Büro. Sonja ist Magentarot gezeichnet und wird riesengroß. Das Bild wirkt sehr beängstigend. Deshalb rennt Robinhund schnell weg. Danach versteckt er sich und will dort sitzen bleiben, obwohl ihn alle suchen und ihm versichern, nicht mehr böse mit ihm zu sein. Erst sein Bruder findet ihn. Auf der vorletzten Seite tröstet er den weinenden Robinhund, der es nicht war und der meint „Denn das war alles keine Absicht.“ Der Bruder hat das auch nicht gedacht, „Er glaubt Robinhund.“

Ich bin kein Psychologe nur Mutter zweier Töchter und bei denen hätte ich das Verhalten eines Robinhund nicht durchgehen lassen. Sicher hat er nicht absichtlich alles Unerlaubte getan, aber für mich muss ein Kind Regeln einhalten lernen. Auch Respekt finde ich wichtig für das Leben in der Gesellschaft. Robinhund tut anderen weh und hat kein Mitleid, er will sich nicht entschuldigen. Für mich ist der letzte Satz unbegreiflich, der Bruder glaubt ihm. Er hat ja alles getan und geleugnet. Das ist genau das Verhalten, was für mich nicht begreiflich ist. Wenn ich etwas falsch mache, muss ich zu meinen Fehlern stehen und mein Gewissen zeigt mir Reue an.  

 

Cover des Buches FlatterVogelFest (ISBN: 9783958541238)
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Rezension zu "FlatterVogelFest" von Alice Lima de Faria

Ramgardia
Die Vögel feiern ein fröhliches Fest, doch nicht alle sind eingeladen

Das Cover zeigt eigenartige rosa Vögel, auch im Einband sind sie zu sehen. Dort taucht auch die dicke dunkle Federmaus mit den roten Pumps auf. Das Buch beginnt in der Nacht und die Seite ist dunkelblau, auf Sprechblasen lesen wir „Ruhe“ und „Pst“ . Aber es will auch jemand spielen. Die Fledermaus Flapps und Mark, ein türkises wurmartiges Wesen mit pinker Hochfrisur. Ich hatte auch etwas Probleme Flapps, der mich an Samson aus der Sesamstraße erinnert als Fledermaus zu erkennen. Mark hat keine Lust zu spielen, Mark hat eine Einladung zum Flattervogelfest und will ausgeschlafen sein. Flapps stiehl ihm die Eintrittskarte, sie zieht ihre roten Pumps an und geht zum Fest. Dort ist sie nicht willkommen und weil ihr ein Geschenk fehlt, packt sie ihren Freund Mark ein. Leider kann Flapps das Fest nicht genießen, dazu ist sie einfach zu müde. Am Ende darf sie nicht mehr mitspielen und geht. Doch da merkt sie, dass ihr Mark fehlt und sie muss noch einmal zurück und ihn holen. Nachdem sich Flapps entschuldigt, sind die beiden wieder Freunde und spielen in der Nacht das Krach-Spiel. 

Das ist schon blöd, wenn der beste Freund allein mit anderen feiern will. Da kann ich Flapps schon verstehen. Schön, dass die beiden am Ende wieder zusammenspielen. Die Bilder des Buches sind sehr fantasiereich gezeichnet. Der Text ist zwar kurz, aber das Buch hat 54 Seiten. 

 

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