Alice Munro Himmel und Hölle

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Inhaltsangabe zu „Himmel und Hölle“ von Alice Munro

Nobelpreis für Literatur 2013 In neun Geschichten, die vordergründig alltäglich-harmlos wirken wie ein Kinderspiel, lässt Alice Munro rätselvolle Beziehungen und verdrängte Schuld aufblitzen. Sie erzählt von bestürzend kühnen Momenten des Ausbrechens aus dem eigenen Leben: das ist der Stoff, aus dem ihre Erzählungen sind.Die Geschichten entführen den Leser an jenen einzigartigen Ort, an dem eine unerwartete Wendung den Bogen eines ganzen Lebens zum Aufleuchten bringen kann.

Schöne, stille Geschichten.

— Moerteltoertel
Moerteltoertel

Ein großartiger Erzählband!

— Hamlets_Erbin
Hamlets_Erbin

Geschichten, die mir tagelang in Erinnerung bleiben und umherschwirren!

— Julia_20
Julia_20

Jede Geschichte hinterlässt einen traurigen Beigeschmack...

— jockel12
jockel12

Was für die Ideen diese Frau hat, unheimlich.

— Susanne_Mischke
Susanne_Mischke

Munro hat sicher den Nobelpreis verdient. Ihre Geschichten sind meist sehr gut zu lesen. Die Leser koennen unterschiedlichen Alters sein

— DrGordon
DrGordon

Die erste Geschichte gefiel mir, die folgenden langweilten mich. Ich nahm mehrere Anläufe - um es dann wegzulegen, weit vor der Hälfte ...

— Buchstabenliebhaberin
Buchstabenliebhaberin

Beste Kurzgeschichten von Alice Munro! Bin kein Fan von KG! Sie fasziniert! Must Read! *.*

— BuecherFeenkiste
BuecherFeenkiste

Der Literturnobelpreis 2013 geht an Alice Munro und ihre Erzählungen. Herzlichen Glückwunsch!

— elane_eodain
elane_eodain

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    Himmel und Hölle
    rumble-bee

    rumble-bee

    09. September 2015 um 13:53

    Ich habe schon viel von Alice Munro gelesen. Immer - oder zumindest oft - geht es um ungewöhnliche Frauen und ihre Schicksale, um die Bedeutung von lebensverändernden Ereignissen, um die Verstrickungen innerhalb von Familie und Freundeskreis. Dieses Buch habe ich jedoch, aus welchem Grund auch immer, als "besonders" empfunden. Besonders düster in den Untertönen, besonders weitreichend in den Konsequenzen, die man gedanklich ziehen kann. Ungewöhnlich oft geht es in diesen neun Geschichten zum Beispiel um den Tod und das Lebensende. In "Trost" sucht zum Beispiel eine Frau nach dem Tod ihres schwer kranken Mannes verzweifelt nach einem Abschiedsbrief - und entdeckt dabei Unglaubliches. Vielleicht hat sie ihren eigenen Mann kaum wirklich gekannt...? In "Was in Erinnerung bleibt" begegnen sich ein Mann und eine Frau auf einer Beerdigung. Was nicht ohne Folgen bleibt.  In "Eine schwimmende Brücke" macht eine schwer krebskranke Frau eine charmante Spritztour mit einem jungen Mann. Und in "Der Bär klettert über den Berg" schließlich sieht sich ein alternder Universitätsdozent mit der schwierigen Situation konfrontiert, seine an Alzheimer erkrankte Frau in ein Heim geben zu müssen. Gerade letztere Geschichte hatte mich dazu bewogen, dieses Buch zu lesen. Denn sie ist vor einigen Jahren grandios verfilmt worden, mit Julie Christie in der Rolle der an Alzheimer erkrankten Frau. "An ihrer Seite" heißt der Film, soweit ich mich erinnere. Mich hat beeindruckt zu sehen, dass die Kurzgeschichte eigentlich mit einem Minimum an Worten und Szenen mindestens ebenso viel ausgedrückt hat wie der ganze Film! Das kann eine Alice Munro! Sie zieht einige Pinselstriche, porträtiert ihre Figuren gekonnt, und schon entstehen ganze Landschaften und Schicksale vor dem inneren Auge des Lesers. Auch die moralische Problematik fand ich hervorragend getroffen. Ist ein Mensch, der sich nicht mehr an mich erinnert, für mich überhaupt noch derselbe...? Ich hatte einen dicken Kloß im Hals. Ja, ich fand es diesmal nicht ganz leicht zu lesen, dieses Buch. Man musste schon nach jeder Geschichte pausieren. Manchmal auch mittendrin. Aber der Titel der Sammlung - zumindest der deutschen Fassung - ist ausgesprochen gelungen. (Das englische Buch wurde hingegen einfach nach der ersten Geschichte benannt. Nicht immer sind veränderte deutsche Buchtitel ein Fehler!) Denn wer definiert schon Himmel und Hölle? Immer ist auch ein Körnchen des einen im anderen enthalten. Das verdeutlicht diese Sammlung auf zutiefst berührende Weise.

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  • Kurzgeschichten zum Thema Familie, Tod, Krankheit und manchmal auch Liebe

    Himmel und Hölle
    DrGordon

    DrGordon

    25. January 2015 um 18:38

    Munro hat sicher den Nobelpreis verdient. Ihre Geschichten sind emeist sehr gut zu lesen und was noch wichtiger ist auch interessant zu lesen. Entweder man liest die Kurzgeschichten am Stueck oder zeitlich versetzt. Die Geschichten spielen entweder in Ontario oder Britisch Kolumbien und in unterschiedlichen Jahrzehnten meist des vergangenen Jahrhunderts. Die meisten davon in den 50-70er Jahren. Auffallend ist, dass in fast allen Krankheit oder Tod die eine oder andere Rolle spielt und auch die handelnden Personen meist schon etwas aelter sind. Es ist klar, dass nicht alle Geschichten gleich gut oder interessant sind. Richtig gut sind folgende Der Baer kletterte ueber den Berg geht es um das Thema Alzheimer, bei Was in Erinnerung bleibt geht es neben dem Thema Krebs und Tod um Religion. Auch Erbstuecke ist ein sehr klassisches Munro Thema. Familie

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  • Verlosung der Lieblingsbücher 2013 vom LovelyBooks-Team - unsere Buchtipps für euch!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Es ist schon zu einer kleinen Tradition geworden, dass wir euch hier über die Weihnachtszeit auch mal unsere Lieblingsbücher vorstellen, die wir in diesem Jahr gelesen haben. Deshalb grübelt das gesamte LovelyBooks Team schon seit ein paar Wochen, welche Bücher wir euch empfehlen und als Buchpaket unter euch verlosen wollen. Denn die Entscheidung ist jedem von uns in diesem Jahr überhaupt nicht leicht gefallen, aber das kennt ihr bestimmt auch selbst. Neben dem Buchpaket mit den 10 Lieblingsbüchern vom Team verlosen wir außerdem einen Kobo GLO E-Reader in schwarz. Hier dürfen sich also gleich 2 Gewinner sehr freuen! Unsere Buchtipps: 1. miadonna empfiehlt: "Die Tochter der Wälder" von Juliet Marillier Ich drehe die Regeln dieses Jahr für mich etwas um und nenne nicht mein Lieblingsbuch für dieses Jahr, sondern möchte die letzte Gelegenheit nutzen euch eine Autorin ans Herz zu legen, die in Deutschland leider nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die sie eigentlich verdient hätte. Für mich ist das richtig, richtig schmerzhaft, weil ich in einigen ihrer Serien feststecke, die jetzt nicht weiter übersetzt werden. Es geht um Juliet Marillier, die mir mit ihren Büchern diese besonderen Lesemomente ermöglicht, wie ich sie das letzte Mal als Teenager z. B. bei der Lektüre von den Nebeln von Avalon hatte. Das ist jetzt über 20 Jahre her und ich habe angenommen, dass mir dieses Gefühl 'völlig in der Geschichte zu leben' einfach nicht mehr passieren kann, weil ich a.) zu erwachsen b.) zu unaufmerksam c.) zu fantasielos geworden bin. Als mir dann Dani von ihrer Lieblingsreihe 'Sevenwaters' erzählte, wurde ich zwar hellhörig, aber ich hatte nicht mit diesem Geschenk gerechnet. "Die Tochter der Wälder" hat mich mit Haut und Haaren gefressen, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, ich musste mich wegen akuten Leserfiebers bei der Arbeit krank melden, die großen Abenteuer warteten schließlich auf mich. Nachdem ich die Tochter der Wälder gelesen hatte, musste Nachschub her und ich las mich im Anschluss durch alle verfügbaren Bücher und Reihen von Juliet Marillier. Normalerweise bin ich von irgendeinem Band dann enttäuscht, aber das ist mir einfach nicht passiert. Leider war irgendwann trotzdem Schluss, denn die Autorin findet keinen Verlag in Deutschland, weil sich ihre Reihen und Serien nicht in der Masse durchgesetzt haben. Wie traurig ist das denn? Deshalb hier an dieser Stelle noch einmal meine Empfehlung für die Bücher von Juliet Marillier. Und wer weiß, wenn sich jetzt alle Leser auf ihre Bücher stürzen, dann komme ich vielleicht doch noch einmal in den Genuss eines dieser raren Lesemomente... 2. MissBookarazzi empfiehlt: "Silver Linings" von Matthew Quick Mir fiel es dieses Jahr schwer, ein Buch zu finden, das mich so richtig begeistert hat. Doch mir ist schließlich eins aus dem Frühjahr eingefallen, das meiner Meinung nach zu wenig Aufmerksamkeit erhält und auf eine bestimmte Weise besonders ist! Die meisten sind durch die Oscars eher mit dem Film vertraut. Ich finde jedoch, man sollte zuerst das Buch kennen. "Silver Linings" ist ein versteckter Bücherschatz von Matthew Quick, der den Leser durch zwei eigene und verrückte Charaktere mitreißt und in die ungewöhnliche Geschichte von Pat und Tiffany entführt, die einen immer wieder überrascht und die verschiedenen Facetten des Lebens durch einen bemerkenswerten Blickwinkel sehen lässt. Das Buch ist sicherlich nicht für jeden Lesegeschmack geeignet. Aber wer ein Herz für skurrile und liebenswerte Charaktere hat, der wird Pat und Tiffany gerne auf ihrer Suche nach ihrem eigenen Happy End begleiten! 3. sarah_elise empfiehlt: "Bettler und Hase" von Tuomas Kyrö Urkomisch, verschroben und überaus liebenswürdig ist nicht nur der rumänische Antiheld Vatanescu sondern der gesamte Roman „Bettler und Hase“ des finnischen Autorenstars Tuomas Kyrö. In einer einzigartigen Manier mit fantastischen Elementen hangelt sich der rumänische Auswanderer in tiefem Vertrauen auf die westeuropäische Wohlstandsgesellschaft durch die kriminelle Unterwelt Finnlands; stets getrieben von der Sehnsucht nach finanzieller Sicherheit. Nachdem er Menschenhändler Jegor entkommen konnte, begibt sich Vatanescu auf einen Road-Trip quer durch Finnland und rettet versehentlich ein Kaninchen, das er „Hase“ tauft. Und während der treu-naive Protagonist sich schwertut, richtige Entscheidungen zu fällen, verfügt „Hase“ über den überlebenswichtigen Instinkt, bei Gefahr Reißaus zu nehmen. Auf ihrer Suche nach dem Glück trifft das komische Duo auf Gestalten der kuriosesten Facetten. Armut, Menschenhandel und organisierte Kriminalität stellen nicht die optimalen Rahmenbedingungen für ein modernes Märchen dar, doch Tuomas Kyrö schafft es mit rabenschwarzem Humor und seinem rumänischen Forrest Gump den Leser zu verzaubern. Wo Vatanescus Reise endet und welche Rolle der finnische Ministerpräsident und Facebook spielen, wird nicht verraten, doch die Lektüre unterhält und lehrt uns die Sehnsucht der Menschen nach Gerechtigkeit und Humanität in einer kapitalistischen Gesellschaft. 4. DieBuchkolumnistin empfiehlt: "Troposphere" von Scarlett Thomas Die britische Autorin Scarlett Thomas hat mit “Troposphere” ihren siebten Roman geschrieben und darin mit Ariel Manto eine weibliche Hauptdarstellerin geschaffen, die mir sympathischer nicht sein könnte: sie ist verrückt, witzig, rothaarig, im ständigen Schwanken zwischen Pessimismus und Hoffnung, stark und liebevoll und süchtig nach ständigem Wissensnachschub und Austausch über ihre verschiedenen Theorien rund um unsere Existenz. Gerade die vielen naturwissenschaftlichen und philosophischen Erläuterungen machen den Roman wahrscheinlich für viele Leser völlig untauglich – für mich machten genau diese Diskurse den Reiz aus und sie fordern jederzeit volle Aufmerksamkeit.Ein Roman, an dem sich die Geister sicherlich scheiden – ich bin sofort reingekippt und wollte nie mehr raus. Eines der Bücher, die ich immer wieder und wieder lesen will und dabei stets Neues entdecken werde, denn vorhersehbar ist hier nur eines: man ist nach dem Buch schnell ebenso süchtig wie Ariel Manto nach der Troposphäre. 5. malano empfiehlt: "Leb wohl, Schlaraffenland" von Roland Düringer und Clemens G. Arvay Man könnte sagen: "Das Buch zum Film", auch wenn es keinen Film im klassischen Sinne gibt, sondern ein Videotagebuch! Seit 2. Januar dieses Jahres hat sich der österreichische Kabarettist und Schauspieler Roland Düringer, einem interessanten Selbstversuch unterzogen und zwar: Wie wäre es in der heutigen Zeit ein Leben wie in den 70ern (seiner Kindheit) zu führen, abseits von Telefon, Internet, e-Mail, Bankomatkarte, Auto, Supermärkten und ständiger Verfügbarkeit... Roland Düringer hat also begonnen nach und nach, die Werkzeuge der heutigen Zeit zu reduzieren oder wegzulassen und beobachtet was dies für sich und sein Leben bedeutet und hat dies in Form eines Videotagebuches auf www.gueltigestimme.at festgehalten und dokumentiert. Und da mich nun dieses Videotagebuch und Düringers Experiment seit Anfang dieses Jahres begleiten, empfehle ich euch somit quasi das neu erschienene "Buch zum Film" mit dem Titel: "Leb wohl, Schlaraffenland - Die Kunst des Weglassens", oder wie in der Inhaltsangabe beschrieben: ein Leben wie früher zu führen und dabei die Zukunft zu gewinnen. 6. Kari empfiehlt: "Ich bin verboten" von Anouk Markovits In diesem Jahr hat mich ein Buch ganz besonders ergriffen, das mir sogar noch nach Monaten immer wieder ins Gedächtnis rückt. Klammheimlich schleicht es sich in meine Gedanken, während der Bahnfahrt nach Hause oder wenn ich mir gerade eine neue Lektüre aussuche. Die Rede ist von „Ich bin verboten“ von Anouk Markovits, einem Roman, der die Geschichte einer streng gläubigen jüdischen Familie vom Zweiten Weltkrieg bis in unser 21. Jahrhundert hinein erzählt. Die Autorin, welche selbst als Satmar-Chassidim, einer jüdischen Sekte, aufwuchs, berichtet von diesem streng regulierten und kontrollierten Leben, das vor allem Frauen in ihre Grenzen weist. Durch zwei weibliche Hauptfiguren, die zwar unterschiedliche Wege beschreiten, aber auf ihre Art und Weise mutig und entschlossen sind, ihr Leben zu meistern, beschreibt Anouk Markovits, wie enge Fesseln ein Leben voller Möglichkeiten zu einem ungelebten Leben werden lassen können. Ihr Erzählstil ist wie ein Sog, der den Leser diese völlig fremden Leben hautnah erleben lässt. 7. kultfigur empfiehlt: "Die letzte Generation" von Arthur C. Clarke "Die letzte Generation" von Arthur C. Clarke ist Vorlage und Inspiration für viele andere Science-Fiction Bücher, Serien und Filme (u.a. "V - Die Besucher"). Die Geschichte erzählt von der Begegnung der Menschen mit einer außerirdischen Rasse, die plötzlich mit riesigen Schiffen am Himmel über den Metropolen der Welt auftauchen. Es ist das Ende der Menschheit wie wir sie kennen. Doch was wissen wir schon ... 8. doceten empfiehlt: "Shotgun Lovesongs" von Nickolas Butler "Shotgun Lovesongs" ist inspiriert von der Lebensgeschichte und Musik von Bon Iver und damit ein toller Roman über Freundschaft und über die große Frage, was das Leben eigentlich wirklich ausmacht. Butler schafft es, im Leser Fernweh und Heimweh zugleich zu wecken. Fernweh nach der wunderbaren Natur Wisconsins, nach dem Wechsel der Jahreszeiten und dem einfachen, idyllischen Leben auf dem Lande dort. Heimweh nach der eigenen Familie und den Jugendfreunden, die zumindest in meinem Fall sehr weit weg wohnen und die für mich immer noch sehr wichtig sind. Viel wichtiger ist aber, dass das Buch die Musik von Bon Iver selbst aufgreift. Die großen Themen des Romans sind auch die Themen der Songs von Justin Vernon. "Shotgun Lovesongs" ist Bon Iver zwischen zwei Buchdeckeln - das ist toll und darin liegt auch der gelungene Geniestreich von Butler! 9. Trumans empfiehlt: "Monster" von Benjamin Maack „Monster“ von dem deutschen Autor Benjamin Maack ist mir schon im Buchladen sofort ins Auge gefallen, durch sein schlichtes, aber unglaublich stimmiges Cover: schemenhaft blickt der Betrachter in die Tiefen eines Waldes. Sonst Nichts. Wald, Autor und Titel und mein erster Eindruck wurde beim Lesen gefestigt. „Monster“ beinhaltet einzelne Erzählungen, die aber doch zusammengehören. In jeder steht eine Figur mit Namen Benjamin im Zentrum. Immer sind es Personen, die herumirren, ihren von Gewalt oder Sexualität verstörten Blick umherschweifen lassen und erschreckend Unkonventionelles tun. Maack erzählt höchst atmosphärisch und packend, überzeugend und provokant. 10. Daniliesing empfiehlt: "Wunder" von R.J. Palacio Oft lese ich Bücher und mag sie sehr gern. Doch selten lese ich ein Buch und kann nicht anders, als es wirklich zu lieben! “Wunder” liebe ich!  Die US-amerikanische Autorin Raquel J. Palacio hat mit ihrem Buch “Wunder” ein echtes Buchwunder geschaffen. Ich habe es aufgeschlagen und wollte nur mal kurz reinlesen, doch nach nur ein paar Seiten war ich schon mitten in der Welt von August, liebevoll Auggie genannt, angekommen. Ein erstaunlich gefühlvoller Jugendroman, der deutlich zeigt, wie bedeutsam es ist, wer wir wirklich sind und wie unwichtig in diesem Zusammenhang Äußerlichkeiten sind, die nur einen so geringen Teil der Persönlichkeit eines Menschen ausmachen. Seid ihr neugierig auf unsere 10 Lieblingsbücher 2013 geworden? Dann habt ihr jetzt bis einschließlich 6. Januar Zeit bei der Verlosung eines Buchpakets mit allen 10 Büchern mitzumachen. Eine kleine Anmerkung zu "Die Tochter der Wälder": Da das Buch vergriffen ist, müssen wir erstmal schauen, ob wir noch ein Exemplar auftreiben können. Alternativ wird sonst ein anderes Buch von Juliet Marillier im Paket liegen. Bitte gebt bei eurer Teilnahme außerdem an, ob ihr das Buchpaket oder den Kobo GLO gewinnen möchtet bzw. ob euch beides interessiert. Jetzt müsst ihr uns nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Welches Buch würdet ihr euch am meisten zu Weihnachten wünschen und wieso? Falls ihr erst nach Weihnachten mitmacht, erzählt uns doch stattdessen, welche Bücher ihr geschenkt bekommen habt! Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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  • Buchtipps von Autoren - Lieblingsbücher empfohlen von Autoren für Leser

    Daniliesing

    Daniliesing

    Auf LovelyBooks tummeln sich ganz viele Leser mit den unterschiedlichsten Lesevorlieben. Wir teilen hier unsere Buchtipps und tauschen uns begeistert darüber aus. An dieser Stelle möchten wir einen Platz für die Literaturempfehlungen unserer Lieblingsautoren schaffen und freuen uns, wenn sie uns diese verraten. Alle Autoren sind herzlich eingeladen, uns etwas mehr über ihr persönliches Lieblingsbuch zu erzählen. Es dürfen selbstverständlich gern auch ältere Bücher oder Geheimtipps sein. Regelmäßig am Freitag werden wir einen der Autorenbuchtipps hier auswählen und diesen auf unserer Facebookseite teilen. Unter anderem waren schon Kai Meyer, Zoë Beck und Anna Koschka mit ihren Buchempfehlungen dabei. Und wir sind schon ganz gespannt, welche Bücher euch Autoren besonders am Herzen liegen! Beschreibt doch ins 2-3 kurzen Sätzen, was euren Buchtipp zum wahren Lieblingsbuch macht. Wie eure Literaturempfehlung schon bald auf unserer Facebook-Fanpage aussehen kann, seht ihr unten am Beispiel von Anna Koschkas Tipp zu "Die Mondspielerin" von Nina George. -- We would like to collect the favourite books of our favourite authors. You are an author and would like to share your book recommendation with us? Please let us know the title and author of the book that you favor the most and summarize the most enjoyable points about it in two to three short sentences.

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  • Rezension zu "Himmel und Hölle" von Alice Munro

    Himmel und Hölle
    bernauerin

    bernauerin

    03. March 2012 um 11:07

    die letzte erzählung, der bär kam über den berg, ist meiner meinung nach die beste und weckte doch mein interesse für mehr Munro.
    diese erzählung wurde auch verfilmt, "an ihrer seite", im original erstaunlicherweise "away from her".

  • Rezension zu "Himmel und Hölle" von Alice Munro

    Himmel und Hölle
    Elocin

    Elocin

    21. September 2011 um 12:45

    Leider bin ich kein Fan von Kurzgeschichten. Auch Alice Munro konnte daran nichts ändern...

  • Rezension zu "Himmel und Hölle" von Alice Munro

    Himmel und Hölle
    wolkenbruch

    wolkenbruch

    14. August 2011 um 17:50

    Neun Erzählungen zwischen "Himmel und Hölle". Alice Munro erzählt in diesem Band von Menschen, die Lasten zu tragen haben und diese auf unterschiedliche Weise meistern, oft indem sie sich selbst aufopfern. So begleitet man als Leser für einen begrenzten Zeitraum die Charaktere und versinkt in der authentischen und gefühlsbetonten Sprache der Autorin, um dann innerhalb weniger Sätze zu erfahren, wie es mit den Charakteren weitergeht. Mir haben sowohl der Schreibstil wie auch die Kurzgeschichten selbst sehr gut gefallen, aber irgendwie hinterlässt "Himmel und Hölle" bei mir den Eindruck, dass Erzählungen eine Verschwendung für Munro's Begabung sind. Denn irgendwie ist es doch etwas anderes, einen ganzen Roman gelesen zu haben, anstatt nur eine 20seitige Kurzgeschichte, die Stoff für mehr geliefert hätte und damit vielleicht auch einen anderen Spannungsbogen hätte aufbauen können. Nichtsdestotrotz handelt es sich hier um ein empfehlenswertes Buch, das man lieber nicht in einem Zug lesen sollte, um sich selbst die Gelegenheit zu geben, über die Geschichten nachzudenken und etwas aus ihnen mitzunehmen.

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  • Lest ihr gern Kurzgeschichten? Und wenn ja, in welchem Genre?

    Miriam Pharo

    Miriam Pharo

    Lest ihr gern Kurzgeschichten? Und wenn ja, in welchem Genre?

    • 15
  • Rezension zu "Himmel und Hölle" von Alice Munro

    Himmel und Hölle
    lollebolle

    lollebolle

    20. March 2010 um 14:44

    Jede Geschichte wie ein kleiner Roman. Soviel steckt da zwischen den Zeilen. Ein buch, das ich immer wieder lesen möchte.

  • Rezension zu "Himmel und Hölle" von Alice Munro

    Himmel und Hölle
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. August 2009 um 16:58

    Eigentlich bin ich kein Fan von Kurzgeschichten. Oft fehlt es ihnen an Substanz und man hat nicht die Möglichkeit sich in die Geschichte zu vertiefen, weil sie dann gleich wieder aus ist. Anders bei Alice Munro. Sie schafft es ihren Geschichten Substanz zu verleihen. Die Geschichten sind voll von Geschehen und am besten gefällt es mir, dass Munro es schafft ihren Akteuren in so kurzer Zeit soviel an Charakter zu verleihen, als ob es ein Roman wär und man die Akteure schon immer gekannt hat. Was ich ein bisschen vermisst habe war ein bisschen Optimismus. Das Buch heißt zwar Himmel und Hölle, aber irgendwie hab ich nur von zweiterem etwas mitbekommen. Deshalb nur 3 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Himmel und Hölle" von Alice Munro

    Himmel und Hölle
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. August 2009 um 16:45

    Eigentlich bin ich kein Fan von Kurzgeschichten. Oft fehlt es ihnen an Substanz und man hat nicht die Möglichkeit sich in die Geschichte zu vertiefen, weil sie dann gleich wieder aus ist. Anders bei Alice Munro. Sie schafft es ihren Geschichten Substanz zu verleihen. Die Geschichten sind voll von Geschehen und am besten gefällt es mir, dass Munro es schafft ihren Akteuren in so kurzer Zeit soviel an Charakter zu verleihen, als ob es ein Roman wär und man die Akteure schon immer gekannt hat. Was ich ein bisschen vermisst habe war ein bisschen Optimismus. Das Buch heißt zwar Himmel und Hölle, aber irgendwie hab ich nur von zweiterem etwas mitbekommen.

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  • Rezension zu "Himmel und Hölle" von Alice Munro

    Himmel und Hölle
    Sandi

    Sandi

    09. November 2008 um 18:15

    Neun Erzählungen, die ersten gelesenen jedoch für meinen Geschmack zu träge, grauen Farben beschrieben. Ich werde es wohl nicht zu Ende lesen.... Es steht jetzt im Regal

  • Rezension zu "Himmel und Hölle" von Alice Munro

    Himmel und Hölle
    Piezke

    Piezke

    31. October 2008 um 13:38

    Wunderschöne Erzählungen. Es stimmt: Am Ende einer Kurzgeschichte denkt man, man hätte einen ganzen Roman gelesen, so vertraut sind einem die Personen geworden.

  • Rezension zu "Himmel und Hölle" von Alice Munro

    Himmel und Hölle
    Kurile

    Kurile

    30. June 2008 um 17:22

    Kurzgeschichten, die erfindungsreich sind und sehr verschieden. Immer mal wieder zwischendurch.

  • Rezension zu "Himmel und Hölle" von Alice Munro

    Himmel und Hölle
    Ajatar

    Ajatar

    27. July 2007 um 15:36

    Kurzgeschichten, einfühlsam erzählt wie aus dem realen Leben entnommen.