Alice Munro Zu viel Glück

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Inhaltsangabe zu „Zu viel Glück“ von Alice Munro

Es gibt kein richtiges Leben im falschen.Zuviel oder zuwenig – für das Glück gibt es kein Maß, nie trifft man es richtig. Alice Munros Heldinnen und Helden geht es nicht anders, aber sie haben das Zuviel und Zuwenig erlebt: Sie kennen die Last, von Geburt an gezeichnet zu sein, sie wissen, wie es sich anfühlt, wenn man den Mann, der die gemeinsamen Kinder getötet hat, in der Anstalt besucht.Alice Munro ist die Meisterin des Nachhalls, der einem Leben seinen besonderen Klang gibt – die Spannung und Vibration, die unserer Existenz ihre Farbe verleiht. Wie wir sie nehmen und verstehen, entscheidet, ob wir zuviel oder zuwenig Glück messen. Alice Munro macht ihre Hörer zu Komplizen dieser schwierigen Mission. Und plötzlich verstehen wir unser Leben neu.

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  • Rezension zu "Zu viel Glück" von Alice Munro

    Zu viel Glück
    Daphne1962

    Daphne1962

    30. November 2012 um 10:52

    Hörbuch von Alice Munro, zu viel Glück, gelesen von Christian Brückner. Keine kann in Shortstorys so ausführlich erzählen, wie Alice Munro. Man hat jedes Mal wieder das Gefühl, ein dickes Buch gelesen zu haben. Dabei sind es nur Kurzgeschichten, die aber punktuell erzählt werden. Es liegt an den Details, die sie erwähnt, aber die nicht überflüssig sind. So Beschreibungen, wie „Ihre Haare hatten die Farbe von Sahnebonbons braun mit goldenen Enden“ zeigt wie vortrefflich sie die Menschen beschreiben kann und man kann sich die Personen so plastisch vorstellen, als sähe man sich ein Foto an. Man muss auch trotzdem sehr konzentriert der Geschichte folgen, denn es wird ja komprimiert erzählt und nicht ausführlich, wie in einem Roman. Alice Munros Figuren zeigen innere Gefühle und Gedanken. In diesem Erzählband geht es um das Glück? Also, was der Einzelne empfindet als Glück. Das kann natürlich sehr unterschiedlich sein bei jedem Einzelnen. Wobei ich den Titel nicht so passend gewählt finde. Da gibt es den vom Vater ungeliebten Sohn, weil er mit einem Mal im Gesicht geboren wurde oder die Ehefrau, die ihren Mann in der psychatrischen Anstalt besucht, obwohl er die Kinder ermordet hat. Die Seelenzustände der Hauptpersonen kommen hier klar zur Geltung und die Nebenpersonen sind dennoch klar zu erkennen. Einfach grandios ihr literarisches Können. Alice Munro ist als Anwärterin des Literaturnobelpreises gehandelt und eine der bedeutensten Schriftstellerinnen Kanadas.

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  • Rezension zu "Zu viel Glück" von Alice Munro

    Zu viel Glück
    sanrafael

    sanrafael

    19. April 2012 um 11:07

    Enttäuschend und deprimierend Die erste Erzählung in 'Zu viel Glück' handelt von einem Vater der seine 3 Kinder tötet und seiner Frau, die versucht mit ihrem Leben danach zurrechtzukommen. Sie besucht ihn in der Psychiatrie, nimmt dafür 3 Stunden Busfahrt auf sich und hört sich seine wirren Ansichten an. Was hat diese erdrückende Geschichte mit Glück zu tun? Nichts. Die Handlung ist düster und je länger man zuhört, desto mehr zieht einen die story runter. Daher habe ich auf die restlichen Erzählungen verzichtet. Einen Stern vergebe ich für die Erzählstimme von Christian Brückner (Synchronsprecher von Robert De Niro), das Buch selbst kann ich nicht empfehlen.

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