Alice Oseman Solitaire

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Inhaltsangabe zu „Solitaire“ von Alice Oseman

Die sechzehnjährige Tori Spring hat das Gefühl, dass sie sich zwischen Weltschmerz, Erfolgsdruck, dem Zwang, ihre Zukunft planen, sich selbst finden und jetzt eigentlich die beste Zeit ihres Lebens haben zu MÜSSEN, verliert. Dass sie kurz davor ist, zu zerbrechen an der Gleichgültigkeit der Welt. Dass sich daran auch im neuen Jahr nichts ändern, dass wieder nichts passieren wird. Und dann passiert doch etwas: Tori trifft auf Michael Holden. Eigentlich verkörpert Michael mit seinem Enthusiasmus und der schwarzen Hipster-Brille all das, was Tori verachtet, und dennoch ist sie fasziniert von seiner überschäumenden Lebensfreude und seiner Neugier auf die Welt. Und es gibt Solitaire, eine anonyme Schülergruppe, die seit Kurzem Toris Schule in Atem hält. Anders als alle anderen fragt Tori sich, was und wer wirklich hinter Solitaire steckt.

Schwache Charaktere, lahme Handlung und mittelmäßiger Schreibstil

— Paula_Schellenberg

Mal was ganz anderes, mit viel schwarzem Humor und pessimistischer Hauptprotagonistin. Kein Mainstream, aber ich LIEBE es!

— amsterdam_sarah

Ein außergewönliches Buch, was einen zum nachdenken anregt.

— leasbooks

Das Buch lohnt sich zu lesen auch wenn die Story etwas länger braucht.

— Caroglitzer

Schöne und außergewöhnliche Charaktere. Leider etwas lahme Story. D Buch lebt v.a. durch die Protagonistin u ist tatsächlich mal was Anderes

— Anne42

„Solitaire“ zeigt viele Ansätze, die mir gefallen haben. Die Inszenierung von Solitaire aber ist nicht plausibel und zu überspitzt. Schade!

— buchstabentraeumerin

Nicht ganz mein Genre aber trotzdem ein sehr gutes, lesenswertes Buch

— Maedilein_chen

3,5 Sterne Weil ich irgendwie nichts damit anfangen kann, es aber in mir nachhallt, als wollte es mir etwas sagen

— ReginaMeissner

Ich kann gar nicht richtig sagen, ob ich das Buch gut oder schlecht fand... Ich schätze ich hab einfach etwas anderes erwartet..

— _Buchliebhaberin_

Verstörend und brillant zugleich!

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  • Solitaire | Rezension

    Solitaire

    vivreavecdeslivres

    16. April 2017 um 15:30

    "Ich komme in den Oberstufenraum und weiss genau, dass die meisten Leute hier so gut wie tot sind."Solitaire erzählt die Geschichte von Tori Spring, einer Jugendlichen, in die ich mich nur zu gut hineinfühlen konnte. Auch wenn ich von mir nicht behaupten würde, pessimistisch zu sein und den ganzen Tag im Internet rumzuhängen, verband mich etwas mit Tori. Ich denke, es waren ihre Gedanken, welche auf eine Weise schon so fortgeschritten, aber dann doch wieder so naiv, fast lahm waren. Ich habe selten ein solch ehrliches Buch gelesen, dass dann aber mit gebündelter Fiktion, der man es anmerkt, hunderprozentig ausgedacht zu sein, gesprenkelt ist. Solitaire war für mich nicht ganz zu fassen. Ob es gut oder schlecht war, mich fesselte oder doch kalt liess. Ich kann es nicht ganz beschreiben. "'Jetzt?' Michael denkt über meine Frage nach. 'Jetzte feiern wir unsere Jugend und erfreuen uns an ihr. Ist das nicht das, was man von uns erwartet?'""Alle finden es okay, anderen wehzutun. Oder merken es vielleicht gar nicht, dass sie anderen wehtun. ABer ich merke es. Das Problem ist, dass niemand etwas unternimmt. Das Problem ist, dass ich nichts unternehme."  Denn Solitaire selbst war so viel. Es war nachdenklich und aufgekratzt, gelangweilt und aufregend. Ich befand mich immer in der Geschichte und fühlte mit Tori mit, gleichzeitig blieb sie mir als Protagonistin aber auf eine angenehme Weise fremd. Denn Tori macht nichts aus ihrem Leben, verspürt nach eigenen Aussagen auch keinen Drang, etwas zu tun. Und dennoch kann sie manchmal nicht stillhalten, scheint vor lauter Zwang, perfekt zu sein, erdrückt zu werden. Solitaire spiegelt meiner Meinung nach in extremen Beispielen die heutige Jugend und die Pubertät, wie ich sie erleben darf, wider. Aber vielleicht realisieren wir das erst, wenn es uns so krass vorgehalten wird. All die Zeit, die wir im Internet verbringen, auf dieser verpixelten Ebene und dort unser Leben aufbauen, anstatt dieses zu geniessen.Das Buch behandelt auch Liebe, wahrscheinlich die erste Liebe, die wirklich ist - innig und ehrlich. Kitsch ist daher fehl am Platz, denn hier wurde nichts geschönt. Allerdings schlich sich hier noch ein Widerspruch ein. Denn auch wenn die Liebe unkonventionell und anders beschrieben wurde, bleibt so einiges voller Klischees. Ich kann aber gerade gar nicht sagen, was ich davon halten soll. Natürlich ist das schade, andererseits sind heutzutage alle Bücher voller gleichen Wendungen, typischen Charaktern und allseitsbekannten Handlungen, dass ich gar nicht mehr weiss, wie wir ein Buch ohne solches aufnehmen würde. Käme es uns nicht extremst verstörend vor? Auch wenn ich Solitaire schlecht in Worte fassen kann, mochte ich die Lesestunden, die mir das Buch beschaffen hat, sehr gerne. Das Buch ist was Spezielles, aber es hat mich in einigen Punkten auch enttäuscht. Auf dem Internet schwirren viele unterschiedliche Inhaltsangaben des Buches herum, und jede machte mich gespannter, es endlich zu beginnen. Meine Erwartungen waren hoch - sie wurden nicht entäuscht, aber auch nicht vollständig erfüllt. Der etwas besondere Schreibstil verlieh dem Buch aber nochmals eine völlig neue Ansicht und insgesamt klappte ich es am Ende zufrieden und glücklich zu.http://wonderful-ne-books.blogspot.ch/2015/09/solitaire-rezension.html

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  • "Solitaire" von Alice Oseman

    Solitaire

    leasbooks

    10. April 2017 um 12:36

    Inhalt:Die sechzehnjährige Tori Spring hat das Gefühl, dass sie sich zwischen Weltschmerz, Erfolgsdruck, dem Zwang, ihre Zukunft planen, sich selbst finden und jetzt eigentlich die beste Zeit ihres Lebens haben zu MÜSSEN, verliert. Dass sie kurz davor ist, zu zerbrechen an der Gleichgültigkeit der Welt. Dass sich daran auch im neuen Jahr nichts ändern, dass wieder nichts passieren wird. Und dann passiert doch etwas: Tori trifft auf Michael Holden. Eigentlich verkörpert Michael mit seinem Enthusiasmus und der schwarzen Hipster-Brille all das, was Tori verachtet, und dennoch ist sie fasziniert von seiner überschäumenden Lebensfreude und seiner Neugier auf die Welt. Und es gibt Solitaire, eine anonyme Schülergruppe, die seit Kurzem Toris Schule in Atem hält. Anders als alle anderen fragt Tori sich, was und wer wirklich hinter Solitaire steckt.Cover:Das Cover ist besonders und hat auf jeden Fall Wiedererkennungswert, genauso wie das Buch an sich. Leider weiß ich noch nicht ganz, was für ein Symbol diese Zauberwürfel haben sollen, die auch manchmal als Grafiken ím Buch auftauchen.Meinung:Ich muss zugeben, dass ich anfangs skeptisch gegenüber dem buch war. ich war dennoch sehr gespannt auf die Umsetzung dieser Idee und der Protagonisten.Doch ich wurde einfach nur überrascht! In dem Buch ging es um so viel mehr, als nur um Solitaire. Anfangs musste ich erstmal mit der Protagonistin warm werden, doch danach fand ich das Buch einfach nur toll. Es hat Probleme unserer heutigen Generation aufgezeigt und mich so sehr zum Nachdenken gebracht. Mir hat die Geschichte der Freundschaft zwischen Michael und Tori und der Aufdeckung von Solitaire sehr gefallen, und auch diese "Nebengeschichte" mit Toris Bruder konnte mich begeistern. Gerade das Ende fand ich super und nochmal ein Höhepunkt des Buches, wo auch ein paar Sachen passiert sind, mit denen ich nicht gerechnet hätte, auch wenn ich anfangs dachte, dass ich das Ende schon weiß.Das einzige, was mich manchmal ein bisschen gestört hat, war dass mich Tori manchmal etwas genervt hat, weil sie manchmal Menschen, die ihr eigentlich nichts getan hat, total mies behandelt hat. natürlich war das Teil ihres pessimistischen Charakters, doch manchmal war es etwas zu viel für mich. Doch am Ende fand ich es nicht mehr so schlimm und fand, dass dieses Verhalten ausschlaggebend für das tolle Ende war.Fazit:Ein Buch, was einen einfach nur zum Nachdenken bringt. Eine klare Leseempfehlung!

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  • Gute Ansätze, aber nicht ganz überzeugend

    Solitaire

    buchstabentraeumerin

    18. November 2016 um 20:54

    „‚Und wer bist du, Victoria Spring?‘ Mir fällt nichts ein, was ich darauf antworten könnte, weil genau das meine Antwort wäre: nichts. Ich bin ein Vakuum. Ich bin leer. Ich bin nichts.“ (Seite 23) Ich weiß noch, wie mir dieses Cover zum ersten Mal ins Auge fiel. Ich war beeindruckt davon, denn es strahlt so viel Melancholie aus. Dies machte mir das Buch sofort sympathisch. Melancholie ist auch tatsächlich eine sehr vorherrschende Stimmung. Zugleich ist die Geschichte um Tori verrückt, traurig und romantisch. Angesichts dessen sah ich schon früh einige Parallelen zu ähnlichen Geschichten, allen voran dem Buchklassiker „Der Fänger im Roggen“ von J.D. Salinger sowie dem Film „Garden State“. Im Verlauf des Buches nimmt die Autorin dann auch Bezug zu diesen Werken, meine Assoziationen kamen also nicht von ungefähr. Ich fand es ein wenig schade, dass „Solitaire“ sich insgesamt nicht mehr von diesen Vorbildern abheben konnte. Die Geschichte folgt einem ähnlichen Muster, Tori macht eine vergleichbare Entwicklung durch wie Holden oder Andrew Largeman. Selbst Michael passt hier ins Bild: Wer „Garden State“ gesehen hat, kann sich Michael als Natalie Portman vorstellen und Tori als Zach Braff. Für mich konnte das Buch daher nicht viel mehr als eine liebevolle Neuinterpretation dieser Werke sein. Da hilft auch Solitaire, die anonyme Schülergruppe, nicht. Was anfangs noch einen gewissen Reiz ausübte, entwickelte sich ab der Mitte des Buches in eine unglaubwürdige Richtung und der Bogen wurde überspannt. Die Aktionen wurden zu extrem und als Anstoß für die Veränderungen in Tori’s Gefühlswelt und Wahrnehmung fand ich sie nicht passend. Was mir sehr gefiel, waren die tollen Referenzen zu Musik, Film und Buch. Sie intensivieren die schwermütige Stimmung der Geschichte hervorragend.Charaktere Es dauerte, bis ich mich in Tori einfühlen und ihre Welt verstehen konnte. Sie ist sehr negativ, traurig und einsam. Es wird wenig über ihr Leben und ihre Familie erzählt. Ihr Vater und ihre Mutter bleiben seltsam schemenhafte Randfiguren, zu denen man keine Nähe empfinden kann. So bleibt der Leser ebenso halt- und orientierungslos, wie Tori sich im Alltag fühlen muss. Einzig ihre Brüder stehen ihr nahe, belasten sie aber auch gleichzeitig mit ihren jeweiligen Sorgen. Obwohl sie sich ausgrenzt, sarkastisch und unfreundlich ist, mochte ich sie sehr. Sie ist ein gelungener und vielschichtiger Charakter, dem die Geschichte aber am Ende nicht gerecht wird, finde ich. Auch die anderen Charaktere öffnen sich nicht sofort. Allen voran Michael und Lucas. Erst Stück für Stück erlauben sie Einblicke in ihre Welt. Dabei stellt sich heraus, dass sie alle verletzt und verletzlich sind. Sie wirken allesamt seltsam losgelöst von stabilisierenden Elternhäusern, stehen nur für sich und tragen alle Last alleine auf ihren Schultern. Ich hätte mir für die Geschichte einen stärkeren Fokus auf die Charakterentwicklung losgelöst von Solitaire gewünscht, denn die Charaktere haben einiges an Potential.Schreibstil„Die anderen unterhalten sich, es wird gelacht, und das macht mich irgendwie traurig, so als würde ich sie von draußen durch eine schmutzige Fensterscheibe beobachten.“ (Seite 49) Der Schreibstil konnte mich komplett überzeugen. Die Dialoge sind locker und humorvoll, die Beschreibungen auf den Punkt, so dass es mir zu keiner Zeit zu langatmig erschien. Vor allem punktete Alice Oseman bei mir mit völlig unerwarteten, dem ersten Anschein nach belanglosen Aussagen, die aber überraschende Wahrheiten beinhalteten. Manchmal waren diese Zeilen so intensiv und berührend, dass sich mir die Kehle zuschnürte und ich erstmal schlucken musste.Fazit „Solitaire“ zeigt viele gute Ansätze, die mir gefallen haben. Die Charaktere sind gefühlvoll angelegt und auch der Schreibstil ist packend. Das alles konnte mich aber leider nicht darüber hinwegtrösten, dass die Inszenierung von Solitaire vor allem am Ende nicht plausibel ist. Es wurde mir zu überspitzt, so dass mich die zweite Hälfte des Buches trotz vielversprechendem Anfang folglich nicht überzeugen konnte.

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  • Solitaire

    Solitaire

    Maedilein_chen

    15. November 2016 um 16:01

    Allgemein: Das Buch ist dauerhaft halbwegs spannend…gerade so viel, dass man weiterliest, ohne gelangweilt zu werden. Es gibt nur gegen Ende mal eine Stelle, an der es richtig spannend wird. Und Solitaire hat mich an Love Letters to the Dead erinnert…aber ich finde Solitaire war besser. Cover: Das Cover des Buches finde ich sehr interessant. Es passt irgendwie zu Tori Spring und der Geschichte, etwas verrückt aber trotzdem schön…Dafür gebe ich 4 Sterne. Inhalt: Ich habe schon gemerkt, warum solche Bücher nicht mein Lieblingsgenre sind. Aber dennoch finde ich das Buch irgendwie gut. Ich finde, es behandelt zum Teil ganz interessante Themen und man hat das Gefühl, es will einem irgendwas sagen…schwer zu bewerten…3,75 Sterne… Schreibstil: Der Schreibstil ist etwas lustig und sarkastisch. Es sind ja fast nur die Gedanken etc. von Tori, die außer Unterhaltungen in dem Buch sind und Unterhaltungen kommen auch nicht so wahnsinnig viele vor… Beschreibungen von äußerlichen Aktivitäten und Situationen sind immer sehr kurz gehalten, was ich aber andererseits gut finde. Der Schreibstil bekommt 4 Sterne. Charaktere: Was ich an Tori so toll finde ist, dass sie so unperfekt ist. Victoria Spring ist alles andere als eine Heldin und trotzdem die Hauptrolle in einem fiktiven Buch. Sie hat so viele Macken und ist ziemlich verrückt. Auch viele andere Personen in dem Buch sind ziemlich bescheuert und haben Macken. Sogar die liebe Becky Allen. Und besonders Michael, der aber an sich total toll ist und nicht wie Tori oder Becky so egozentrisch. Michael ist eine ganz eigene Nummer. Von den meisten anderen Charakteren außer Tori (und Michael) bekommt man aber eigentlich nicht viel mit, weil es hauptsächlich um Tori und ihre Gedanken geht. Sie ist ein (sehr) selbstbezogenes Mädchen, das gerne in Selbstmitleid badet und sich wenig mit den Menschen um sie herum befasst. Tori ist eigentlich ein egozentrisches, pessimistisches Arschloch, aber das weiß sie auch und würde es eigentlich gerne ändern, schafft es aber nicht. Mir ist aufgefallen, dass ich mich (leider) ein bisschen mit ihr identifizieren kann... Und nicht mit ihren positiven Aspekten. Weil bei Victoria mag ich das eigentlich nicht, weil sie schon ziemlich scheiße ist… Aber sie ist gut dargestellt und wirkt wirklich echt, die Charaktere bekommen 4,5 Sterne. Fazit: Wie ihr sehen könnt geht der End-Sterne-Stand bei mir nicht nach Durchschnitt oder so, sondern nach meinem Gefühl. Denn theoretisch habe ich alles ziemlich gut bewertet. Aber praktisch gehört dieses Buch nicht zu meinen Lieblingsgenres und es konnte mich nicht zu 100% überzeugen. Dafür, dass so wenig passiert ist, war der Schreibstil nicht ganz gut genug… Aber ich habe Solitaire von Alice Oseman gerne gelesen und hatte es an 1 ½ Tagen durch. Deshalb bekommt es von mir insgesamt 3,75 Sterne.

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  • ganz nett

    Solitaire

    Kaetzin

    28. October 2016 um 11:47

    Das was ich den Rezensionen auf LB und Amazon entnehmen konnte, liebt (oder mag) man das Buch oder man hasst es. Ich würde mich der Kategorie mögen zuordnen. Ich habe nicht viel von diesem Buch erwartet und mehr oder weniger aus Langeweile und aus einer gewissen Neugierde heraus nach dem Buch gegriffen und es meinem kleinen Stapel (!!!) an Currently Reads hinzugefügt. Ich habe halt nach dem richtigen Buch zum Abschalten und um auf andere Gedanken zu kommen gesucht. Musik und Serien lenken zwar auch ganz gut ab, aber ein Buch das mich bei der Stange hält, fegt meinen Kopf besser leer und füllt ihn in der Regel auch wieder mit neuen Gedanken und dann auch mit Gedanken zum Buch, wenn es mich sehr berührt. Hat es aber nicht, es hat mich nur ganz gut unterhalten. Das war dann auch schon fast alles Gute. Fast. Charlie, Toris Bruder ist mir der liebste Charakter von allen gewesen. Ich finde, ihn kann man einfach nur lieb haben! :-)Lucas war mir unsympathisch, genauso wie Michael, sehr seltsame Typen!So. Bei Tori dachte ich, dass das ganz nett werden könnte, aber die kriegt ja auch nichts auf die Reihe außer rummeckern und sich beschweren wie böse und ignorant wir alle sind. Nur sie natürlich nicht, sie macht alles besser. Pustekuchen! Chronisch depressiv zu sein hat nichts mit Welt verbessern zu tun. Ein Besuch beim Psychotherapeuten hätte ihr sicherlich ganz gut getan, besser als alles auf einer einzelnen Person abzuladen, die Überraschung! auch Probleme hat! Das klingt jetzt vielleicht hart, aber manchmal musste ich einfach verzweifelt mit dem Kopf schütteln. Solitaire ist natürlich eine aus dem Ruder gelaufene Liebeserklärung, die mal total offensichtlich war, genauso wie der Gründer von Solitaire... Also spannend oder überraschend war das für mich nicht. Fazit: Da ich nicht in Jubelschreie ausgebrochen bin und auch keinen Tobsuchtsanfall hatte, gibt es von mir drei von fünf Sternen.

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  • Ein Buch, das anders ist, aber trotzdem wichtig ist. Für dich und für mich.

    Solitaire

    ShellyBooklove

    11. August 2016 um 11:27

    Zum Cover:Mir gefällt das Cover sehr gut. Es ist ausergewöhnlich, ganz wie das Buch. Die Farben wirken sehr ansprechend und es ist definitv ein Blickfang. Ein Cover, an das man sich erinnert. Meine Meinung:In Solitaire geht es um Victoria Spring. Victoria ist anders als andere Jugendliche. Anders als andere Menschen, denn die 16-jährige verspürt einen Weltschmerz, wie kaum ein anderer. Anfangs wusste ich nicht recht mit der Protagonisten und ihrem seltsamen, bedrückenden Weltschmerz umzugehen. Mit der Zeit brachte mich dieses Buch, aber immer mehr zum Nachdenken. Was für ein Sinn hat mein Leben? Ist nicht alles was man tut und die bloße Existenz völlig belanglos für die Welt an sich? Das sind Fragen, dir mir mitunter durch den Kopf schossen. Fragen, die mich nicht mehr losließen. Doch in Victoria Springs Leben ist nichts gewöhnlich und auch nichts belanglos. Gemeinsam mit Michael Holden, der wohl genauso sonderbar und "kaputt" wie sie ist, entdeckt Tori (Victoria), dass es Freundschaft gibt, dass es Menschen gibt, denen sie etwas bedeutet. Dann gibt es noch Solitaire, die geheime Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat Toris Schule in Aufruhr zu versetzen und da sind noch diese Gemeinsamkeiten... Diese Aktionen, die irgendwie immer wieder zu Toris Leben passen... Dieses Buch ist anders als andere Bücher. Es beschäftigt sich nicht mit dem Durchschnittsmädchen, sondern mit jenen Menschen, die nicht immer glücklich sind. Menschen, die einen Schwermut verspüren und sich vielleicht auch ab und an fragen, wieso sie jeden Morgen aufstehen und dieses Buch gibt dir etwas zurück, was kaum in Worte zu fassen ist. Ich hätte nicht gedacht, dass mich das Buch so mitreißen wird, aber das hat es getan. Danke Alice Oseman für dieses Buch, das du mit unglaublichen 17 Jahren in die Welt gesetzt hast. Fazit:"Solitaire" ist anders. Anders als andere Bücher und trotzdem wertvoll. Wertvoll für dich und mich und besonders für diejenigen, die nicht immer glücklich mit sich und dem Leben sind. Ich vergebe für dieses Buch 5 von 5 Sternen.

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  • Solitaire / Alice Oseman

    Solitaire

    MosquitoDiao

    16. June 2016 um 10:56

    Es gibt Tage, an denen ich mich gern mit Dingen beschäftige, die anderen Leuten egal sind. Das gibt mir das Gefühl, etwas Bedeutsames zu tun, vor allem deswegen, weil es sonst keiner tut. Inhalt Tori hat Freunde. Sie hat zwei Brüder. Sie hat Eltern. Aber manchmal kann sie sich einfach nicht überwinden, mit ihnen zu sprechen. Außer mit ihrem Bruder Charly, der einfach ein perfekter Mensch ist und zugleich doch nicht. Manchmal wäre es ihr viel lieber, sich nicht mit anderen Menschen beschäftigen zu müssen. Bis zu dem Tag, als sie einer Spur von Post-its folgt – von ihrem Schulspind bis zum Computerraum. Dort findet sie eine Nachricht von Solitaire, einer anonymen Schülergruppe, die seit Kurzem Toris Schule in Atem hält. Genau dort trifft sich auch Michael Holden. Mit seinem Enthusiasmus und seiner wilden Entschlossenheit, ihr Freund zu werden, verkörpert Michael eigentlich alles, was Tori verachtet. Doch genau das ist der Moment. Der Moment, in dem alles beginnt. Meinung Dieses Buch hatte so unglaublich viele gute Bewertungen, zählte sogar bei einigen unter den Jahreshighlights 2015, das auch ich es mir Anfang des Jahres endlich besorgt hab. Und ha! – knapp ein halbes Jahr später les ich es dann auch endlich mal ;) Die ersten Seiten hatten mir so sehr gefallen, dass ich gleich ganz euphorisch geworden bin. Das Gefühl hat leider immer mehr nachgelassen, nicht weil das Buch dann auf einmal schlecht wurde, sondern einfach, weil es mich persönlich nicht mehr fesseln konnte. Irgendwie konnte mich der Plot dann doch nicht wirklich mitreißen und auch an den spannenden Stellen konnte ich nicht wirklich mitfiebern. Was eigentlich lustig ist, da diese Gefühlslage ganz passend zum Inhalt ist… Ich kann durchaus verstehen, wieso es in so vielen so große Emotionen geweckt hat, bei mir ist nur leider der Funke nicht übergesprungen, dass sich meine Emotionen so allein im Kopf abspielen mussten. Trotzdem ein schönes Buch, von dem ich keinen abraten würde.

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  • Ein packendes Buch über die Seele eines Teenagers

    Solitaire

    FraeuleinZeilenliebe

    10. June 2016 um 13:15

    Eckdaten:Titel: SolitaireAutorin: Alice OsemanSeitenzahl: 368 SeitenVerlag: dtv Verlagsgesellschaft Inhalt: Die sechzehnjährige Tori Spring hat das Gefühl, dass sie sich zwischen Weltschmerz, Erfolgsdruck, dem Zwang, ihre Zukunft planen, sich selbst finden und jetzt eigentlich die beste Zeit ihres Lebens haben zu MÜSSEN, verliert. Dass sie kurz davor ist, zu zerbrechen an der Gleichgültigkeit der Welt. Dass sich daran auch im neuen Jahr nichts ändern, dass wieder nichts passieren wird. Und dann passiert doch etwas: Tori trifft auf Michael Holden. Eigentlich verkörpert Michael mit seinem Enthusiasmus und der schwarzen Hipster-Brille all das, was Tori verachtet, und dennoch ist sie fasziniert von seiner überschäumenden Lebensfreude und seiner Neugier auf die Welt. Und es gibt Solitaire, eine anonyme Schülergruppe, die seit Kurzem Toris Schule in Atem hält. Anders als alle anderen fragt Tori sich, was und wer wirklich hinter Solitaire steckt. (Quelle: Amazon) Cover: Der Schutzumschlag vom Hardcover gefällt mir sehr gut und das Buch ist auch ohne Schutzumschlag wirklich schön. Die Farbkombination mit blau und rosa finde ich klasse. Das Bild auf dem Schutzumschlag passt wirklich sehr gut und ist ansprechend. Schreibstil: Alice Oseman hat einen sehr angenehmen, flüssigen Schreibstil. Das Buch lässt sich sehr schnell und einfach lesen. Meine Meinung: Alice Oseman hat ihren Debütroman "Solitaire" mit gerade einmal 17 Jahren geschrieben. Es geht um Tori Spring, die mit einer "alles-egal" Einstellung durchs Leben geht. Sie wirkt ein wenig depressiv und sie hat auch häufig wirklich schlimme Gedanken.Als sie Michael Holden kennenlernt und zeitgleich die anonyme Schülergruppe "Solitaire" auftaucht, löst sich Toris "Starre" allmählich. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben, vor allem mit Tori und Michael, sowie Toris Familie wurde ich sehr schnell warm.  Tori ist oft traurig, wütend und versucht, nichts an sich heranzulassen. Michael hingegen ist wirklich ein sehr lustiger, lieber und netter Typ. Toris Bruder Charlie spielt ebenfalls eine große Rolle in Toris Leben und ihre Geschichte. Er ist absolut liebenswert und mein Lieblingscharakter in diesem Buch. Insgesamt hat mich die Geschichte von Anfang an gefesselt. Es ist ein Buch, das mich wirklich seit langem mal wieder gefesselt hat. Dass dieses Buch thematisch kein leichter Roman ist, hat man gleich in den ersten Kapiteln gemerkt. Tori hat so schlimme, depressive Gedanken, vor denen ich mich sogar selbst ein Stück weit distanzieren musste. Alice Oseman schreibt einfach verdammt ehrlich über die Schattenseiten des Erwachsenwerdens, über Schicksalsschläge und über das Klarkommen mit dem eigenen Leben. Damit, sich selbst anzunehmen. Und dies schreibt die Autorin nicht wörtlich, sondern das alles stand für mich zwischen den Zeilen. Man kann ein Stück weit in die Seele eines depressiven Teenagers schauen und das war oft erschreckend, und oft musste ich auch denken, wie Recht Alice Oseman hat! Fazit: Wie man unschwer erkennen kann, bin ich absolut begeistert von diesem Buch.5 von 5 Sternen

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  • Für Fans von Fangirl und Tumblr :p

    Solitaire

    archangelic

    28. March 2016 um 18:36

    Handlung Victoria – Tori – Spring ist genervt von ihrer Schule. Und so ziemlich ihrem ganzen Leben. Selbst ihren Freunden gegenüber ist sie still und behält ihre Gedanken lieber für sich. Der einzige dem sie sich öffnet ist ihr jüngerer Bruder Charlie, der aber selber auch mit genug Problemen zu kämpfen hat. Alles läuft seinen gewohnten Gang bis Tori einies Tages einen Zettel auf ihrem Schließfach findet durch den sie Michael Holden kennenlernt. Dieser scheint das komplette Gegenteil von ihr zu sein: lebensfroh, aufgedreht und immer für einen Spaß zu haben. Ab diesem Moment passieren lauter verrückte Sachen: Eine Gruppe namens „Solitaire“ scheint sich gegen die Schule zu wenden. Nach einigen Aktionen merken Tori und Michael: Sie müssen rausfinden wer hinter diesem Namen steckt. Meinung Ich habe dieses Buch zufällig im Bücherladen entdeckt und vom Beschreibungstext hat Tori mich erstmal stark an mich erinnert. Also ganz schnell mal gekauft. Um so länger ich gelesen hab, umso mehr hab ich gemerkt das Tori zwar ein paar ähnliche Gedanken hat wie ich, aber dafür ein sehr, sehr pessimistisches Weltbild (ja, schlimmer als meins!). Ich finde Alice Oseman kriegt es gut hin dem Leser in Toris Gedanken rein zu versetzen. Manchmal musste ich kurz das Buch zur Seite legen und mir klar machen, das es nur eine Geschichte ist und ich mich nicht all zu sehr reinsteigern sollte. Was ich ganz schön fand: Das Buch spiegelt die Tumblr Gesellschaft ziemlich gut wieder. Ich denke viele der Leute die oft auf Tumblr unterwegs sind werden sich gut mit den Personen aus dem Buch identifizieren können. Am meisten hat mir Michael Holdens Persönlichkeit gefallen, da man ihn immer besser kennenlernt und er einem wirklich ans Herz wächst. So eine Person könnte glaub jeder im Leben gebrauchen. Fazit Wer nach „Fangirl“ von Rainbow Rowell nach etwas ähnlichem sucht ist hier richtig. Zusätzlich zum Schulalltag kommt hier eben noch die Geschichte mit Solitaire, die einen Neugierig macht was diese Gruppe noch so alles plant und wer überhaupt dahinter steckt! Ich konnte es jedenfalls nicht so schnell weglegen.

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  • Solitaire

    Solitaire

    rainybooks

    12. March 2016 um 22:06

    Solitaire habe ich im wahrsten Sinne verschlungen. Tori Spring, die Protagonisten des Buches ist alles andere als stereotypisch. Sie ist für sich, sehr sarkastisch, schwarzmalerisch und skeptisch gegenüber allem und jeden. Sie hält sich sehr von Menschen und Beziehungen fern. Man könnte sie manchmal fast als depressiv bezeichnen.  Doch eigentlich ist sie jemand, die sich sehr viele Gedanken macht, vieles hinterfragt und nicht mit der Oberflächlichkeit des Lebens und der Gesellschaft klar kommt. Eigentlich ist sie nicht unbedingt die sympathischste Protagonistin und ich glaube das viele Leser ihre Probleme mit ihr haben. Doch ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen und ich mochte sie sehr. Trotzdem das sie so ist, wie sie ist, hat sie Freunde und Menschen um sich, die sie mögen. Eines Tages findet sie eine geheimnisvolle Botschaft im Computerraum der Schule... Eine Gruppierung die sich Solitaire nennt sorgt mit Botschaften und Aktionen für Wirbel in der Schule. Doch die Dinge eskalieren bald und statt der Schule nur einen Denkzettel zu verpassen, geraten die Dinge ausser Kontrolle und es wird gefährlich. Das Buch beeinhaltet so viel mehr als nur die Probleme in der Schule. Es geht um Homosexualität, psychischen Erkrankungen, um das eigene Selbstwertgefühl und das man Freundschaft und Liebe manchmal an unerwarteter Stelle findet. Fazit: Dieses Buch ist durch seine Protagonistin und der Nebencharaktere einfach wunderschön. Ich habe mich in dem Humor, dem Sarkasmus und die Sicht der Dinge oft wieder gefunden. Sehr empfehlungswert!

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  • Rezension "Solitaire"

    Solitaire

    Traumkatze

    06. March 2016 um 17:45

    Rezension "Solitaire" Klappentext: Die sechzehnjährige Tori Spring hat das Gefühl, dass sie sich zwischen Weltschmerz, Erfolgsdruck, dem Zwang, ihre Zukunft planen, sich selbst finden und jetzt eigentlich die beste Zeit ihres Lebens haben zu MÜSSEN, verliert. Dass sie kurz davor ist, zu zerbrechen an der Gleichgültigkeit der Welt. Dass sich daran auch im neuen Jahr nichts ändern, dass wieder nichts passieren wird. Und dann passiert doch etwas: Tori trifft auf Michael Holden. Eigentlich verkörpert Michael mit seinem Enthusiasmus und der schwarzen Hipster-Brille all das, was Tori verachtet, und dennoch ist sie fasziniert von seiner überschäumenden Lebensfreude und seiner Neugier auf die Welt. Und es gibt Solitaire, eine anonyme Schülergruppe, die seit Kurzem Toris Schule in Atem hält. Anders als alle anderen fragt Tori sich, was und wer wirklich hinter Solitaire steckt. Cover: Das Cover ist in matten Farben gehalten, die, wie ich finde,  irgendwie eher abgenutzt aussehen und trostlos. Man sieht im Vordergrund ein Mädchen, was wahrscheinlich Tori darstellem soll. Der rote Regenschirm taucht auch im Buch auf, was ich daher ziemlich gut passend finde, weil ich es liebe, wenn Elemente auf dem Cover sind, wo man die Bedeutung erst beim Lesen herausfindet. Die Würfel, die auf dem Cover herunterregnen, kann man auch im Buch bei Absätzen abgebildet finden. Mir gefällt auch der allgemeine Gestaltungsstil, sodass das Cover wie gemalt aussieht. Ich finde, dass das Cover sehr schön zum Inhalt passt, da es, wie ich finde, die Gefühle, die im Buch versteckt sind, schonmal angedeutet rüber bringt. Außerdem sieht es einfach mal anders aus, sodass es auch ausfällt. 5/5 Sterne Titel: Der Titel passt schon irgendwie zum Inhalt, da ja das "Rätsel" im Mittelpunkt des Buches ist, wer hinter der Seite "Solitaire" steckt. Das Problem ist für mich nur, dass das für mich nicht das ist, was der Mittelpunkt des Buches ist, aber dazu komme ich später nochmal genauer. So an sich hätte mich persönlich der Titel nicht angesprochen, weil er nicht mal annähernd auf die ganzen Gefühle in dem Buch hindeutet. 2/5 Sterne Umsetzung: Ich hatte aufgrund der vielen schlechten Kritiken nach dem Erscheinen des Buches das Buch wieder von meiner WuLi gestrichen...ein großer Fehler! Wieder in den Kopf ist mir das Buch beim Stöbern durch Thalia gekommen und bei Reinlesen hat es mir so so gut gefallen, dass ich es mir dann wenige Tage später gekauft habe. Ich glaube, dass das Problem, was viele mit dem Buch haben, ist, dass man die Protagonistin mögen muss. Denn wie ich finde steht sie und ihre Entwicklung, ihr Leben und ihre Gefühle im Mittelpunkt dieses Buches. Und da sind wir auch schon beim oben genannten Kritikpunkt. Nach dem Titel ist die Haupthandlung, wer hinter Solitaire steckt, doch für mich war das eher nebensächlich. Ich bin ja selber in dem Alter Protagonistin und konnte mich an einigen Stellen einfach total in der Protagonistin wieder finden und ihre Gefühle nachvollziehen, doch ich glaube, wenn man das nicht kann, dann wird man das Buch einfach blöd und langweilig finden. Vor allem ist Tori auch eine sehr starke, komplexe und außergewöhnliche Protagonistin, die aber sehr pessimistische Züge, wie ein großes Gefühlschaos und viele Probleme hat, was den Charakter natürlich sehr prägt. Ich finde jedoch, dass genau das einfach mal was anderes war und ich fand sie trotz dessen einfach sehr sympatisch. Aber das ist natürlich meine persönliche Meinung. Toll fand ich auch, dass in dem Buch viele verschiedene wichtige Themen angesprochen werden, die auch vor allem die Zielgruppe betreffen. Es zeigt viele Konflikte, die in diesem Alter auftauchen und die ich eben selber auch ähnlich erlebe. Auch werden einige schwerwiegende, tiefgründige Themen angesprochen, wie z.B. Essstörung, Mobbing/soziale Konflikte und Depressionen. Ich finde also, dass es vor allem auch für Jugendliche ein tolles Buch ist. Wenn man den ganzen Verlauf der Geschichte betrachtet, kann man auch eine große Entwicklung der Charaktere, inbesondere Tori, erkennen, was ich auch immer sehr gelungen bei solchen Romanen finde. Insgesamt finde ich, dass das Buch nicht nur eine sondern viele wichtige "Messages" rüberbringt, worüber wohl jeder mal nachdenken sollte und manche werde ich durchaus auch nicht so schnell wieder vergessen. Der Schreibstil ist ebenfalls sehr gelungen, da sich das Buch schnell lesen lässt, es aber trotzdem sehr tiefgründig ist und teilweise sogar poetische Züge hat, was ich persönlich sowieso sehr mag. 4.5/5 Sterne Zusammenfassung: Zusammenfassend kann ich sagen, dass es ein sehr gelungener Roman über das Leben und vor allem auch das Erwachsenwerden ist. Das Buch fasst viele wichtige Themen, wie z.B. Essstörung, soziale Konflikte und Depressionen, auf, die tatsächlich insbesondere auch Teenager betreffen, sodass ich es vor allem auch für die Zielgruppe empfehlen kann (im übrigen auch meine Zielgruppe). Der Mittelpunkt des Buches ist, meiner Meinung nach, nicht wie durch den Titel angedeutet, wer hinter Solitaire steckt, sondern einfach das Leben, die Gefühle und die Gedanken der Protagonistin, die man durchaus mögen sollte, da man wahrscheinlich sonst auch das Buch nicht mögen wird, wenn man nicht wirklich mitfühlen kann. 4.5/5 Sterne

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  • Ein wirklich interessantes Buch

    Solitaire

    Kunterbuntestagebuch

    24. February 2016 um 09:46

    Tori hat Freunde. Sie hat zwei Brüder. Sie hat Eltern. Aber manchmal kann sie sich einfach nicht überwinden, mit ihnen zu sprechen. Meistens wäre es ihr viel lieber, sich nicht mit anderen Menschen beschäftigen zu müssen. Bis zu dem Tag, als sie einer Spur von Post-its folgt - von ihrem Schulspind bis zum Computerraum. Dort findet sie eine Nachricht von Solitaire, einer anonymen Schülergruppe, die seit Kurzem Toris Schule in Atem hält. Genau dort trifft sie auch Michael Holden. Mit seinem Enthusiasmus und seiner wilden Entschlossenheit, ihr Freund zu werden, verkörpert Michael eigentlich alles, was Tori verachtet. Doch genau das ist der Moment. Der Moment, in dem alles beginnt. Fazit: Diees Buch hat den Anschein gemacht, als würde es sich mit einem Haufen Themen befassen - wovon eines aber deutlich im Mittelpunkt steht: sich selbst zu finden und sich treu zu bleiben. Zumindest habe ich das so aufgefasst. Die Geschichte ist etwas schwermütig, was nicht zu letzt an der Hauptprotagonistin Tori liegt, die mit sich und er Welt im Clinch liegt. Sie leidet an leichten Depressionen und wäre am liebsten ganz für sich allein. Vielleicht mal abgesehen von ihrem Bruder, mit dem sie Zeit verbringt. Doch irgendwie schafft es diese Geheimorganisation sie aus ihrer Ecke zu locken und sie wird aktiv. Will herausfinden, um wen es sich bei Solitaire handelt - und warum komischerweise die vereinzelten Aktionen was mit ihr zu tun haben sollen. Und dann ist da auch noch Michael. Eigentlich mag sie den Kerl ja gar nicht - fühlt sich aber trotzdem von ihm verstanden. Kann er es schaffen, ihr Freund zu werden? Und wer steckt wirklich hinter all dem? Das heraus zu finden hat viel Spaß gemacht. Klare Leseempfehlung von mir. Steffi G.

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  • Ein wahnsinnig tolles Buch!

    Solitaire

    CocuriRuby

    21. February 2016 um 18:13

    Ich liebe den Zynismus und Sarkasmus in diesem Buch. Alles was mit bissigem Humor zu tun hat, ist genau mein Ding. Dieses Buch steht und fällt natürlich mit der Protagonistin. Wenn man sie und ihre Art nicht leiden kann (und das könnte ich sogar verstehen), dann wird man dieses Buch vermutlich hassen. Aber ich bin ein großer Fan von Tori. Ich mag ihre ganz nüchterne, fast schon pessimistische  Art. Sie ist natürlich schon ein wenig eigen, aber ich habe viel von mir in ihr wieder gefunden. Ich mag es wie sie nach außen ihre „mir scheißegal“ Einstellung zeigt und man aber zwischen den Zeilen lesen kann, dass sie in Wirklichkeit etwas anderes denkt (nicht das wirklich ALLES was die sagt/denkt nur metaphorisch gemeint wäre). Ich finde es sehr spannend herauszulesen, was sie eigentlich gerade wirklich denkt oder fühlt. Das ist oftmals sehr subtil (vielleicht zu subtil für viele) und wird einen nicht ins Gesicht gehauen – das finde ich sehr interessant. Ich finde ihre pessimistische und zynische Art und Gedanken sehr erfrischend. Es ist eine willkommende Abwechslung zu all diesen fröhlichen-aufgedrehten weib. Hauptfiguren. Ich finde auch ihre Interaktion mit Michael sehr toll. Er ist vermeintlich das genaue Gegenteil von Tori – wodurch eine tolle Dynamik entsteht, die nicht aufgesetzt wirkt. Aber auch die anderen Figuren sind sehr plastisch und haben tatsächlich Charakter (auch wenn ich nicht grade alle mag). Ich finde es wird sehr gut das Bild von der „neuen“ Jugendgeneration eingefangen. Mit ihrer Art und Interessen. Es wirkt sehr echt und lebendig, weil viele Details mitspielen – sowohl in der Handlung selbst, als auch durch bekannte Filme, Büchern, Musik, die auftauchen. Aber es ist hier eben nicht so, wie in ganz vielen anderen Büchern, die von „Erwachsenen“ geschrieben werden und mit sowas um sich werfen und man das Gefühl hat, dass sie das kurz gegooglet haben, sondern man merkt dass die Autorin selbst noch recht jung ist. Es ist ein wenig so, als würde sie über sich schreiben –jedenfalls wirkt es  sehr authentisch. Allerdings muss man diese genannten Filme/Games/Musik etc. auch kennen, weil einem zum einen sonst etwas entgeht (auch wenn es nicht existenziell für die Geschichte ist) und zum anderen weil es fast nie erklärt wird, was damit angedeutet werden sollte oder worin die Symbolik besteht. Es werden in der Tat auch sehr ernste Themen behandelt. Es werden viele Probleme angesprochen, natürlich auch psychische Probleme und vor allem ist es nicht oberflächlich, sondern es wird ein authentisches und tiefes Bild vermittelt. Aber es geht auch viel um Freundschaft, Familie, Liebe, Homosexualität und Zugehörigkeit. Dabei schafft es das Buch, diese Themen fast so nebenbei zu besprechen, ohne dass sie zu simplen Randthemen werden. Ich muss aber sagen, dass das Buch zum Ende hin, fast ein wenig surreal wurde. Das fand ich schade, weil es davor so „echt“ wirkte. Aber dieses Buch gibt einem eine Massage mit, nämlich, dass man nicht nur passiv sein darf, nicht immer nur tatenlos zusehen darf, nicht immer nur abwarten darf, auch wenn es alle andere tun. Sondern: Tut etwas! Steht für Dinge ein. Nehmt nicht alles einfach nur hin.   Fazit Dieses Buch ist alles andere als gewöhnlich – es wird dementsprechend aber garantiert nicht jedem gefallen. Es hat viele Ebenen, viele Dinge sind sehr subtil und metaphorisch dargestellt und vor allem durch fast sowas wie eine Anti-Protagonistin erzählt. Auch wenn ich nicht behaupten möchte, dass ich dieses Buch zu 100% verstanden habe – ich liebe es!

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  • Wahnsinn ^^

    Solitaire

    Valarauco

    19. February 2016 um 21:13

    Cover Dieses Cover hat mich definitiv angesprochen und ich muss ehrlich zugeben, es war ein reiner Kauf des Covers wegen. Die vom Himmel regnenden Zauberwürfel und das Mädchen mit dem Regenschirm passen gut zum Buch selbst. Mir hat dieses Cover sehr gut gefallen. Es ist geheimnisvoll und doch hell, erfrischend und irgendwie etwas anderes. Meine Meinung Wie ich oben schon zugegeben habe, wollte ich dieses Buch nur wegen dem Cover. Der Klapptext hat mich nicht ganz so angesprochen, erst die Beschreibung im Buch selbst hat mir etwas besser gefallen. In Solitaire geht es um die sechzehnjährige Tori Spring. Sie verzweifelt an ihrem Leben. Eigentlich sollte sie jetzt gerade die beste Zeit ihres Lebens haben, doch es gibt so viele Dinge um sie herum, die sie beschäftigen. Aus dieser Starre und Verzweiflung wird sie sowohl von Michael Holden als auch der Gruppe Solitaire gerissen. Michael ist neugierig, anderes und vieles, das Tori nicht besonders hoch schätzt. Zu Beginn ist sie beinahe schon abgestoßen von ihm, je länger er jedoch bei ihr ist, desto mehr fasziniert sie Michael. Obwohl er eine Fassade der Freunde und der Zufriedenheit nach außen hin trägt, ist er innerlich jedoch genau so zerrissen wie Tori und sehr wütend. Wütend auf die Welt, die den Teenagern vorgaukelt, wie sie zu leben haben. Ich muss ehrlich gestehen, die charakterliche Tiefe von Michael hat mich absolut begeistert. Wo Tori mir manchmal fast schon zu depressiv und auch ziemlich anstrengend erschien, war Michael einfach toll, lustig und sehr liebenswert. Ich glaube auch, dass dieser Effekt gewollt ist. Denn in unserer Gesellschaft sollte es keine depressiven Teenager geben, die an ihrem “Weltschmerz zerbrechen”. Uns geht es so gut, dass wir Probleme sehen, wo es eigentlich keine gibt. Im Vergleich zu vergangenen Generationen haben wir ein ruhiges und angenehmes Leben. Manchmal habe ich so den Eindruck, das wir einfach zu viel Zeit haben, um über alles nachzudenken. So geht es auch Tori. Sie lebt praktisch im Internet, bloggt viel und verkriecht sich praktisch die meiste Zeit in ihrem Zimmer. Sie kennt es nicht anders, denn ihre Eltern (vor allem ihre Mutter) sind beinahe schon Internet-Zombies. Diesen Eindruck hatte ich als Leserin und ganz ehrlich, wenn meine Eltern so wären, hätte ich auch einen Knacks oder wäre mehr wie Tori. Das hat mich jedes Mal schockiert, wenn ich wieder zu einer Stelle mit Toris Mutter kam. Eine oder besser gesagt zwei Figuren muss man ganz besonders hervorheben. Charlie und Nick (zu den beiden gibt es auch eine extra Geschichte) sind einfach der Wahnsinn. Zwei wirklich schöne und liebenswerte Figuren, die man einfach nur in den Arm nehmen möchte. Neben Michael mochte ich die beiden am liebsten und ich werde bestimmt irgendwann ihre Geschichte auch lesen. Im Allgemeinen kann ich sagen, das mich Toris Geschichte sehr gefesselt hat. Da ich so etwas überhaupt nicht erwartet hatte, bin ich auch jetzt im Nachhinein noch ziemlich überfahren von dem Buch, aber auf eine positive Weise. Es hat mir sehr gut gefallen und ich werde es bestimmt wieder lesen. Ich mochte den jugendlichen Schreibstil und war auch nicht überrascht, als ich erfahren habe, dass die Autorin in meinem Alter ist. Das Buch beschreibt gut, wie sehr wir doch alle mit Scheuklappen durch die Gegend laufen und wie wenig wir von unserer Umgebung mitbekommen und auch sehen wollen. Während des Lesens dachte ich mir sehr oft, wie Recht die Autorin doch hatte. Solitaire hat mich sehr nachdenklich gestimmt, vieles, was im Buch beschrieben ist, stimmt und ist zugleich auch sehr erschreckend. Man bekommt einen ungewohnten Einblick in die “Seele” eines Teenagers. Mir hat es gut gefallen, wie die Autorin die Probleme und auch die sozialen Verstrickungen dargestellt hat. Das Buch beschreibt eine Tatsache, vor der wir (vor allem Erwachsene) gerne die Augen verschließen und ich finde es wichtig, dass es so ein Buch wie Solitaire gibt. Unschwer ist zu erkennen, dass ich ziemlich begeistert bin von diesem Buch. Beim Kauf hätte ich niemals etwas so Großes erwartet. Nie hätte ich gedacht, dass ich so viel und so lange über dieses Buch noch nachdenken kann. Gerade weil das so war, kann ich das Buch für Teenager sehr gut empfehlen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass es sie sehr anspricht, da identifizieren konnte. Wertung (5/5) www.valaraucos-buchstabenmeer.com

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  • Schöner, unkitschiger Jugendroman

    Solitaire

    katha_strophe

    In dem Buch geht es um die 16-jährige Tori Spring, die sehr viel Zeit im Internet und mit Filme verbringt, so gut wie nie lächelt und alles und jeden hasst (ja, hassen!). Während sie sich zu Schuljahresbeginn der Langeweile des Schulalltags hingibt, tritt die Gruppe "Solitaire" in Aktion. Die Mitglieder sind - natürlich - anonym und sie starten lustige und absurde Aktionen in der Schule, die die Lehrer (und auch Schüler) in den Wahnsinn treiben. Diese immer brisanter werdenden Aktionen werden zudem auf der Webseite der Gruppe festgehalten. Nicht nur "Solitaire" bringt Toris Leben durcheinander, sondern auch zwei neue Mitschüler. Zum einen ist das Michael Holden, auf seiner alten Schule als absoluter Spinner verschrien, der sich - für Tori - unverständlicherweise mit ihr anfreunden möchte. Zum anderen trifft sie auf ihren besten Freund aus der Grundschule wieder, der versucht, diese Freundschaft wieder aufblühen zu lassen. Im Buch spielen auch andere Charaktere wie Toris beste Freundin Becky, ihr Bruder Charlie, Harry Potter, Katniss Everdeen, Sherlock (und, und, und!) eine Rolle. Wie bereits angedeutet sind viele zeitgenössische fiktive Charaktere Bestandteil im Buch, es wird beispielsweise über Snape und Lily diskutiert. Besonders habe ich mich darüber gefreut, dass "Skins" erwähnt wurde! Weiterhin fand ich den Zynismus von Tori super, so habe ich mich selber als Jugendliche gefühlt (bzw. ich fühle mich manchmal auch im Studium noch so). Bemerkenswert finde ich, wie viel Inhalt doch in diese 360 Seiten gesteckt wurden und dass es mal nicht ein kitschiges Jugendbuch ist. Dennoch findet man - zumindest meiner Meinung nach - eine wundervolle "Liebes"geschichte darin, die einfach nur schön! ist. Aaaaußerdem freue ich mich wahnsinnig darüber, dass Alice Oseman mein Exemplar bei der Buchmesse in Frankfurt signiert hat und ich hab mir die Lesung angehört, bei der sie auch Fragen beantwortet hat. Ich werde mir definitiv das nächste Buch von ihr kaufen und freue mich schon darauf. Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass ich wegen dem Buch "Der Fänger im Roggen" gelesen habe und ich kann nicht verstehen, wie man das gut findet :D - liegt bestimmt daran, dass das so alt ist und nicht zeitgenössisch aufbereitet ist wie "Solitaire".

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