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rainybooks

vor 2 Jahren

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Solitaire habe ich im wahrsten Sinne verschlungen. Tori Spring, die Protagonisten des Buches ist alles andere als stereotypisch. Sie ist für sich, sehr sarkastisch, schwarzmalerisch und skeptisch gegenüber allem und jeden. Sie hält sich sehr von Menschen und Beziehungen fern. Man könnte sie manchmal fast als depressiv bezeichnen.  Doch eigentlich ist sie jemand, die sich sehr viele Gedanken macht, vieles hinterfragt und nicht mit der Oberflächlichkeit des Lebens und der Gesellschaft klar kommt. Eigentlich ist sie nicht unbedingt die sympathischste Protagonistin und ich glaube das viele Leser ihre Probleme mit ihr haben. Doch ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen und ich mochte sie sehr.

Trotzdem das sie so ist, wie sie ist, hat sie Freunde und Menschen um sich, die sie mögen.

Eines Tages findet sie eine geheimnisvolle Botschaft im Computerraum der Schule... Eine Gruppierung die sich Solitaire nennt sorgt mit Botschaften und Aktionen für Wirbel in der Schule. Doch die Dinge eskalieren bald und statt der Schule nur einen Denkzettel zu verpassen, geraten die Dinge ausser Kontrolle und es wird gefährlich.

Das Buch beeinhaltet so viel mehr als nur die Probleme in der Schule. Es geht um Homosexualität, psychischen Erkrankungen, um das eigene Selbstwertgefühl und das man Freundschaft und Liebe manchmal an unerwarteter Stelle findet.

Fazit: Dieses Buch ist durch seine Protagonistin und der Nebencharaktere einfach wunderschön. Ich habe mich in dem Humor, dem Sarkasmus und die Sicht der Dinge oft wieder gefunden.
Sehr empfehlungswert!

Autor: Alice Oseman
Buch: Solitaire
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