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leasbooks

vor 2 Monaten

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Inhalt:
Die sechzehnjährige Tori Spring hat das Gefühl, dass sie sich zwischen Weltschmerz, Erfolgsdruck, dem Zwang, ihre Zukunft planen, sich selbst finden und jetzt eigentlich die beste Zeit ihres Lebens haben zu MÜSSEN, verliert. Dass sie kurz davor ist, zu zerbrechen an der Gleichgültigkeit der Welt. Dass sich daran auch im neuen Jahr nichts ändern, dass wieder nichts passieren wird. Und dann passiert doch etwas: Tori trifft auf Michael Holden. Eigentlich verkörpert Michael mit seinem Enthusiasmus und der schwarzen Hipster-Brille all das, was Tori verachtet, und dennoch ist sie fasziniert von seiner überschäumenden Lebensfreude und seiner Neugier auf die Welt. Und es gibt Solitaire, eine anonyme Schülergruppe, die seit Kurzem Toris Schule in Atem hält. Anders als alle anderen fragt Tori sich, was und wer wirklich hinter Solitaire steckt.

Cover:
Das Cover ist besonders und hat auf jeden Fall Wiedererkennungswert, genauso wie das Buch an sich. Leider weiß ich noch nicht ganz, was für ein Symbol diese Zauberwürfel haben sollen, die auch manchmal als Grafiken ím Buch auftauchen.

Meinung:
Ich muss zugeben, dass ich anfangs skeptisch gegenüber dem buch war. ich war dennoch sehr gespannt auf die Umsetzung dieser Idee und der Protagonisten.
Doch ich wurde einfach nur überrascht! In dem Buch ging es um so viel mehr, als nur um Solitaire. Anfangs musste ich erstmal mit der Protagonistin warm werden, doch danach fand ich das Buch einfach nur toll. Es hat Probleme unserer heutigen Generation aufgezeigt und mich so sehr zum Nachdenken gebracht. Mir hat die Geschichte der Freundschaft zwischen Michael und Tori und der Aufdeckung von Solitaire sehr gefallen, und auch diese "Nebengeschichte" mit Toris Bruder konnte mich begeistern. Gerade das Ende fand ich super und nochmal ein Höhepunkt des Buches, wo auch ein paar Sachen passiert sind, mit denen ich nicht gerechnet hätte, auch wenn ich anfangs dachte, dass ich das Ende schon weiß.
Das einzige, was mich manchmal ein bisschen gestört hat, war dass mich Tori manchmal etwas genervt hat, weil sie manchmal Menschen, die ihr eigentlich nichts getan hat, total mies behandelt hat. natürlich war das Teil ihres pessimistischen Charakters, doch manchmal war es etwas zu viel für mich. Doch am Ende fand ich es nicht mehr so schlimm und fand, dass dieses Verhalten ausschlaggebend für das tolle Ende war.

Fazit:
Ein Buch, was einen einfach nur zum Nachdenken bringt. Eine klare Leseempfehlung!

Autor: Alice Oseman
Buch: Solitaire
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