Alice Schwarzer Lebenslauf

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Inhaltsangabe zu „Lebenslauf“ von Alice Schwarzer

'Was hat mich geprägt?' Und: 'Was habe ich daraus gemacht?' Als im Herbst des letzten Jahres Alice Schwarzers Autobiographie 'Lebenslauf' erschien, waren die Medien voll des Lobes über die zeitgeschichtliche und literarische Qualität dieses Memoirenbandes.In großer Offenheit schreibt Alice Schwarzer in 'Lebenslauf', was sie geprägt hat – und was sie daraus gemacht hat. Über die politisierte Großmutter und den fürsorglichen Großvater, über ihr schwieriges Verhältnis zur Mutter. Über ihre Kindheit auf dem Dorf und die Jugend in Wuppertal. Über beste Freundinnen und den ersten Kuss. Über Swinging Schwabing in den 60ern und ihre Zeit als Reporterin bei pardon. Über ihr Leben als Korrespondentin und den euphorischen Aufbruch der Pariser Frauenbewegung. Über ihre frühen feministischen Aktionen gegen den § 218 und den Skandal vom 'Kleinen Unterschied' – bis hin zur EMMA-Gründung.Alice Schwarzer ist die Stimme in Deutschland für die Rechte der Frauen. Ihre Leidenschaft, ihre Konfliktfähigkeit und ihr kämpferischer Elan sind Legende. 'Sie liebt Mode. Sie schminkt sich. Sie schwärmt für James Dean. Wenn das keine Frau ist, mit der sich neue deutsche Mädchen und Postfeministinnen identifizieren können!' (Heide Oestreich, taz)

Ich bin von dem Schreibstil von Frau Schwarzer begeistert.

— Kolibri01

Genial. Unerwartet ... anders. Private Einblicke in das Leben einer intelligenten, offenen, engangierten Frau.

— Teetrinker

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  • Rezension zu "Lebenslauf" von Alice Schwarzer

    Lebenslauf

    Elocin

    18. February 2013 um 15:41

    Autobiographie einer interessanten Frau, die sich im Laufe der Jahre ein dickes Fell zulegen musste um all die Anfeindungen gegen ihre Person zu überstehen. Da ich Ende der 70er Jahre erst geboren wurde, habe ich die Anfangszeit von Alice Schwarzers Kampf für die Frauenrechte nicht live mitbekommen. Umso interessanter zu lesen wie hart die Dinge erkämpft werden mussten, die für Frauen meiner Generation selbstverständlich sind.

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  • Rezension zu "Lebenslauf" von Alice Schwarzer

    Lebenslauf

    Golondrina

    Alice Schwarzer polarisiert, wie das nur wenige Persönlichkeiten im öffentlichen Leben Deutschlands können. "Du wirst doch jetzt nicht sooo eine werden?" schlug mir entgegen bei der Ankündigung, ihre Autobiographie lesen zu wollen. Dass Frau Schwarzer schreiben kann, hat sie für mich bereits mit ihren Biographien über die Schneider, Kelly und Bastian oder Dönhoff bewiesen. Und jetzt zieht sie Bilanz über ihr Leben von 1942 in Wupperthal bis hin zu den Siebzigern mit Gründung der Emma. Und es wird klar, die Schwarzer kann auch sexy und humorvoll, liebt Männer und vorallem - sie ist frei in dem was sie tut und wofür sie kämpft, wie es die wenigsten von uns heute noch schaffen (wollen). Mitreißend geschrieben und eine Wohltat fürs eigene Gedankengebäude anstelle von Berliner Kampfmüttern, Hermanns Eva-Prinzip oder der unbeschreiblich peinlichen Kristina Schröder.

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  • Rezension zu "Lebenslauf" von Alice Schwarzer

    Lebenslauf

    Stoeckelchen

    28. November 2012 um 16:07

    Alice Schwarzers Erinnerungen dachte ich und schlug zu. Fast mein ganzes Leben hat diese Frau mich begleitet, mal konnte ich ihren Ansichten nur aus vollem Herzen zustimmen, mal fand ich sie übertrieben oder sogar an den Haaren herbeigezogen. Aber kalt gelassen hat Frau Schwarzer mich eigentlich nie. Und das ist ja schon mal sehr wichtig für eine Autorin, Journalistin und Publizistin. Auch mochte ich ihre Biografien von Gräfin Dönhoff und Gerd Bastian und Petra Kelly sehr. Hier nun wird Frau Schwarzer für mich ab und zu ein wenig zu ausführlich und manchmal mag sie es einfach zu sehr noch einen drauf zu geben. Aber insgesamt fand ich das Buch doch gelungen. Als Schilderung eines großen Stücks Zeitgeschichte ist es nicht bloß interessant sondern sogar wichtig. Von mir gibt’s dafür 4 Sterne.

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  • Rezension zu "Lebenslauf" von Alice Schwarzer

    Lebenslauf

    Lovelykathi

    17. January 2012 um 09:05

    Ein spannendes Buch über ein spannendes Leben, dass sich jedoch nicht darin erschöpft die Lebensereignisse derAutorin und Protagonistin zu erzählen, sondern das - so wie A. Schwarzer auch - politisiert. Ein Stück gelebte Geschichte zum Nachlesen. Erfrischt durch einige Bilder, die einem einen Eindruck der Zeit vermitteln wollen.

  • Rezension zu "Lebenslauf" von Alice Schwarzer

    Lebenslauf

    thursdaynext

    Ein Frauenleben Alice Schwarzer hat mich , mal mehr, mal weniger präsent , mein ganzes Frauenleben lang begleitet. Ausgelöst wurde das, noch vor meiner Sturm und Drang Zeit in der ich "Den kleinen Unterschied" und EMMA in die Finger bekam schon als kleines Mädchen dass sich beim Cowboy und Indianer spielen nicht mit den traditionell luschen Frauenrollen (die als erste ins Gras beissen mussten) zufriedengeben wollte sondern auch der Chef sein wollte . Damals waren die Kräfteverhältnisse besser verteilt. Kloppen und gewinnen half. Frau Schwarzer inspirierte dann zur intellektuellen Herausforderung. Jemand der solche Empörung und Hass auslöste schien es mir wert , sich näher mit ihm zu befassen. In ihrer Biographie gewährt sie Einblicke , wie sie zu dieser kontrovers diskutierten öffentlichen Person wurde . Es ist keine emotionale Biographie, sie bleibt immer etwas distanziert. Die professionelle Journalistin lässt sich nicht verleugnen . Aufgewachsen in einer für die damaligen Zeit sehr ungewöhnlichen Familienkonstellation, antinazionalsozialistischen Atmosphäre wured sie früh geprägt und ihr Gerechtigkeitssinn geweckt. Sie wirkt tough, pragmatisch, humorvoll und effizient. Ihr Werdegang ist konsequent. Sehr symphatisch ist ihr bodenständiger Humor. Trotz harter Arbeit und persönlichen harten Zeiten bleibt er erhalten , hilft ihr die durchzuhalten und weiterzumachen, blitzt auch immer wieder in ihren frühen journalistischen Arbeiten , auch bei ernsten, wütend machenden Themen durch. So z. B. angesichts der Zustände ( Arbeitsbedingungen ) einer Tachometerfabrik der 60 ger Jahre . Oder in der leidigen Diskussion ob frau überhaupt Feministin sein kann, wenn sie heterosexuell ist . Solche depperten Diskussionen wurden mir von ( ehemaligen) Freundinnen damals auch aufgezwungen. Damaliger Stand der Dinge war: Eine heterosexuelle Frau darf ! sich nur Emanze nennen , den schmückenderen, ehrenwerteren Begriff Feministin behalten sich die lesbischen Mädels vor . Meine persönliche Reaktion auf solche unsolidarische Idiotie war der Ausstieg aus frauenbewegten Kreisen. Diese Diskussionen waren mir zu unerträglich blöd. Frau Schwarzer die dasselbe empfunden haben muss kämpfte unbeirrt weiter . Hut ab ! Frau Schwarzer engagiert sich nicht nur für Frauen. Sie engagiert sich für Menschen . Für Freiheit ! In ihrem "Lebenslauf" schildert sie eine wenig beachtete Sichtweise auf die bundesrepublikanische Geschichte aus eben jener Perspektive der Frauenpolitik, untermalt von eigenen persönlichen Erfahrungen. Sie schreibt für Pardon , Lernt Simone de Beauvoir , Sartre , Robert Gernhardt , Jean Marc Reiser kennen. Wird in den 70 gern einer modernen Hexenjagd ausgesetzt und steht das durch, ohne zynisch und verbittert zu werden . Ihre gesunde Ironie war wohl immer ein Rettungsanker. Wie sonst hält frau solche diffamierenden persönlichen Attacken und Schlagzeilen wie: "frustrierte Tucke; hässlich wie eine Nachteule, mit dem Sex einer Strassenlaterne;Männerhasserin"; alle in renommierten Zeitungen der damaligen Zeit erschienen, aus . Auch die Gründung der EMMA war nicht unproblematisch . Widerstand und Gegenwind kamen auch aus der Frauenbewegten Szene. Vorne dran die Courage und etliche Frauengruppen. Lagermentalität. "ideologie schlägt Realität" nennt Frau Schwarzer das in ihrem Buch . Alice Schwarzer verwahrt sich übrigens vehement dagegen die Gründerin der deutschen Frauenbewegung zu sein. Nun gut es gab Vorläuferinnen. Hedwig Dohm, Clara Zetkin und viele andere . Aber , sorry Frau Schwarzer , für mich persönlich bleibt sie es . Allein ihr Kampf gegen den Paragraphen 218 mit dem Stern , das Recht auf körperliche Selbsbestimmung der Frauen , die PorNO Kampagne in der EMMA, diese Energie mit der sie für ihre Überzeugungen eintritt und ihr öffentliches Auftreten, machen sie für mich dazu. Oder an wen denkt man beim Thema Gleichberechtigung ? An die aktuelle Frauenministerin , oder eine ihrer Vorgängerinnen ? Wer jetzt kichert , dem sei das Buch wärmstens empfohlen .Ein interessantes Frauenporträt das zu zu weiterführender Lektüre animiert. Geeignet für beide Geschlechter . ;)

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