Lebenslauf

von Alice Schwarzer 
4,4 Sterne bei28 Bewertungen
Lebenslauf
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K

Ich bin von dem Schreibstil von Frau Schwarzer begeistert.

SylviaBrandiss avatar

Tolles Buch, tolle Frau! Hut ab fuer Alice Schwarzer!

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Inhaltsangabe zu "Lebenslauf"

'Was hat mich geprägt?' Und: 'Was habe ich daraus gemacht?'
Als im Herbst des letzten Jahres Alice Schwarzers Autobiographie 'Lebenslauf' erschien, waren die Medien voll des Lobes über die zeitgeschichtliche und literarische Qualität dieses Memoirenbandes.In großer Offenheit schreibt Alice Schwarzer in 'Lebenslauf', was sie geprägt hat – und was sie daraus gemacht hat. Über die politisierte Großmutter und den fürsorglichen Großvater, über ihr schwieriges Verhältnis zur Mutter. Über ihre Kindheit auf dem Dorf und die Jugend in Wuppertal. Über beste Freundinnen und den ersten Kuss. Über Swinging Schwabing in den 60ern und ihre Zeit als Reporterin bei pardon. Über ihr Leben als Korrespondentin und den euphorischen Aufbruch der Pariser Frauenbewegung. Über ihre frühen feministischen Aktionen gegen den § 218 und den Skandal vom 'Kleinen Unterschied' – bis hin zur EMMA-Gründung.Alice Schwarzer ist die Stimme in Deutschland für die Rechte der Frauen. Ihre Leidenschaft, ihre Konfliktfähigkeit und ihr kämpferischer Elan sind Legende.
'Sie liebt Mode. Sie schminkt sich. Sie schwärmt für James Dean. Wenn das keine Frau ist, mit der sich neue deutsche Mädchen und Postfeministinnen identifizieren können!' (Heide Oestreich, taz)

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783462044560
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:464 Seiten
Verlag:Kiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum:08.11.2012
Das aktuelle Hörbuch ist am 14.09.2011 bei Argon erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Elocins avatar
    Elocinvor 6 Jahren
    Rezension zu "Lebenslauf" von Alice Schwarzer

    Autobiographie einer interessanten Frau, die sich im Laufe der Jahre ein dickes Fell zulegen musste um all die Anfeindungen gegen ihre Person zu überstehen. Da ich Ende der 70er Jahre erst geboren wurde, habe ich die Anfangszeit von Alice Schwarzers Kampf für die Frauenrechte nicht live mitbekommen. Umso interessanter zu lesen wie hart die Dinge erkämpft werden mussten, die für Frauen meiner Generation selbstverständlich sind.

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    Golondrinas avatar
    Golondrinavor 6 Jahren
    Rezension zu "Lebenslauf" von Alice Schwarzer

    Alice Schwarzer polarisiert, wie das nur wenige Persönlichkeiten im öffentlichen Leben Deutschlands können. "Du wirst doch jetzt nicht sooo eine werden?" schlug mir entgegen bei der Ankündigung, ihre Autobiographie lesen zu wollen.

    Dass Frau Schwarzer schreiben kann, hat sie für mich bereits mit ihren Biographien über die Schneider, Kelly und Bastian oder Dönhoff bewiesen. Und jetzt zieht sie Bilanz über ihr Leben von 1942 in Wupperthal bis hin zu den Siebzigern mit Gründung der Emma. Und es wird klar, die Schwarzer kann auch sexy und humorvoll, liebt Männer und vorallem - sie ist frei in dem was sie tut und wofür sie kämpft, wie es die wenigsten von uns heute noch schaffen (wollen).
    Mitreißend geschrieben und eine Wohltat fürs eigene Gedankengebäude anstelle von Berliner Kampfmüttern, Hermanns Eva-Prinzip oder der unbeschreiblich peinlichen Kristina Schröder.

    Kommentare: 1
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    Stoeckelchens avatar
    Stoeckelchenvor 6 Jahren
    Rezension zu "Lebenslauf" von Alice Schwarzer

    Alice Schwarzers Erinnerungen dachte ich und schlug zu. Fast mein ganzes Leben hat diese Frau mich begleitet, mal konnte ich ihren Ansichten nur aus vollem Herzen zustimmen, mal fand ich sie übertrieben oder sogar an den Haaren herbeigezogen. Aber kalt gelassen hat Frau Schwarzer mich eigentlich nie. Und das ist ja schon mal sehr wichtig für eine Autorin, Journalistin und Publizistin. Auch mochte ich ihre Biografien von Gräfin Dönhoff und Gerd Bastian und Petra Kelly sehr.
    Hier nun wird Frau Schwarzer für mich ab und zu ein wenig zu ausführlich und manchmal mag sie es einfach zu sehr noch einen drauf zu geben. Aber insgesamt fand ich das Buch doch gelungen. Als Schilderung eines großen Stücks Zeitgeschichte ist es nicht bloß interessant sondern sogar wichtig. Von mir gibt’s dafür 4 Sterne.

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    thursdaynexts avatar
    thursdaynextvor 7 Jahren
    Rezension zu "Lebenslauf" von Alice Schwarzer

    Ein Frauenleben

    Alice Schwarzer hat mich , mal mehr, mal weniger präsent , mein ganzes Frauenleben lang begleitet. Ausgelöst wurde das, noch vor meiner Sturm und Drang Zeit in der ich "Den kleinen Unterschied" und EMMA in die Finger bekam schon als kleines Mädchen
    dass sich beim Cowboy und Indianer spielen nicht mit den traditionell luschen Frauenrollen (die als erste ins Gras beissen mussten) zufriedengeben wollte sondern auch der Chef sein wollte . Damals waren die Kräfteverhältnisse besser verteilt. Kloppen und gewinnen half. Frau Schwarzer inspirierte dann zur intellektuellen Herausforderung.
    Jemand der solche Empörung und Hass auslöste schien es mir wert , sich näher mit ihm zu befassen.
    In ihrer Biographie gewährt sie Einblicke , wie sie zu dieser kontrovers diskutierten
    öffentlichen Person wurde .
    Es ist keine emotionale Biographie, sie bleibt immer etwas distanziert. Die professionelle Journalistin lässt sich nicht verleugnen . Aufgewachsen in einer für die damaligen Zeit sehr ungewöhnlichen Familienkonstellation, antinazionalsozialistischen Atmosphäre wured sie früh geprägt und ihr Gerechtigkeitssinn geweckt.
    Sie wirkt tough, pragmatisch, humorvoll und effizient. Ihr Werdegang ist konsequent.
    Sehr symphatisch ist ihr bodenständiger Humor. Trotz harter Arbeit und persönlichen harten Zeiten bleibt er erhalten , hilft ihr die durchzuhalten und weiterzumachen, blitzt auch immer wieder in ihren frühen journalistischen Arbeiten , auch bei ernsten, wütend machenden Themen durch. So z. B. angesichts der Zustände ( Arbeitsbedingungen ) einer Tachometerfabrik der 60 ger Jahre . Oder in der leidigen Diskussion ob frau überhaupt Feministin sein kann, wenn sie heterosexuell ist . Solche depperten Diskussionen wurden mir von ( ehemaligen) Freundinnen damals auch aufgezwungen.
    Damaliger Stand der Dinge war: Eine heterosexuelle Frau darf ! sich nur Emanze nennen , den schmückenderen, ehrenwerteren Begriff Feministin behalten sich die lesbischen Mädels vor . Meine persönliche Reaktion auf solche unsolidarische Idiotie
    war der Ausstieg aus frauenbewegten Kreisen. Diese Diskussionen waren mir zu unerträglich blöd. Frau Schwarzer die dasselbe empfunden haben muss kämpfte unbeirrt weiter . Hut ab ! Frau Schwarzer engagiert sich nicht nur für Frauen. Sie engagiert sich für Menschen . Für Freiheit ! In ihrem "Lebenslauf" schildert sie eine wenig beachtete Sichtweise auf die bundesrepublikanische Geschichte aus eben jener Perspektive der Frauenpolitik, untermalt von eigenen persönlichen Erfahrungen.
    Sie schreibt für Pardon , Lernt Simone de Beauvoir , Sartre , Robert Gernhardt , Jean Marc Reiser kennen. Wird in den 70 gern einer modernen Hexenjagd ausgesetzt und steht das durch, ohne zynisch und verbittert zu werden . Ihre gesunde Ironie war wohl immer ein Rettungsanker. Wie sonst hält frau solche diffamierenden persönlichen Attacken und Schlagzeilen wie: "frustrierte Tucke; hässlich wie eine Nachteule, mit dem Sex einer Strassenlaterne;Männerhasserin"; alle in renommierten Zeitungen der damaligen Zeit erschienen, aus . Auch die Gründung der EMMA war nicht unproblematisch . Widerstand und Gegenwind kamen auch aus der Frauenbewegten Szene. Vorne dran die Courage und etliche Frauengruppen. Lagermentalität. "ideologie schlägt Realität" nennt Frau Schwarzer das in ihrem Buch .
    Alice Schwarzer verwahrt sich übrigens vehement dagegen die Gründerin der deutschen Frauenbewegung zu sein. Nun gut es gab Vorläuferinnen. Hedwig Dohm, Clara Zetkin und viele andere . Aber , sorry Frau Schwarzer , für mich persönlich bleibt sie es . Allein ihr Kampf gegen den Paragraphen 218 mit dem Stern , das Recht auf körperliche Selbsbestimmung der Frauen , die PorNO Kampagne in der EMMA, diese Energie mit der sie für ihre Überzeugungen eintritt und ihr öffentliches Auftreten, machen sie für mich dazu. Oder an wen denkt man beim Thema Gleichberechtigung ?
    An die aktuelle Frauenministerin , oder eine ihrer Vorgängerinnen ? Wer jetzt kichert ,
    dem sei das Buch wärmstens empfohlen .Ein interessantes Frauenporträt das zu zu weiterführender Lektüre animiert. Geeignet für beide Geschlechter . ;)

    Kommentare: 3
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    K
    Kolibri01vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ich bin von dem Schreibstil von Frau Schwarzer begeistert.
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    SylviaBrandiss avatar
    SylviaBrandisvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Tolles Buch, tolle Frau! Hut ab fuer Alice Schwarzer!
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    Anmaras avatar
    Anmaravor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein authentischer Einblick in das Leben und Wirken einer unkonventionellen und mutigen Frau. Ich kann es nur empfehlen.
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    Teetrinkers avatar
    Teetrinkervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Genial. Unerwartet ... anders. Private Einblicke in das Leben einer intelligenten, offenen, engangierten Frau.
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    S
    Schokolinchenvor 5 Monaten
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren

    Gespräche aus der Community zum Buch

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