Alice Spogis Burnout - für immer auskuriert

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Inhaltsangabe zu „Burnout - für immer auskuriert“ von Alice Spogis

Ella Brandt ist am Ende. Fertig. Den Job los. Den Mann los. Auf Juist sucht die Münsteraner Journalistin Rettung in der Dunenburg-Klinik. Rettung vor sich selbst, vor einem Leben, das sich nur noch falsch anfühlt. So schlimm wie befürchtet sind die Klinik und die anderen Patienten gar nicht. Vor allem versteht Dr. Rottmann sein Handwerk. Die Spezialtherapie des Chefarztes soll wahre Wunder wirken. Dazu das Meer, die Dünen. Und dieser Lysander hat es ihr angetan, muss sich Ella widerwillig eingestehen. Schade, dass der sich mehr für ihre depressive Tischnachbarin Mascha interessiert. Eines Morgens ist Mascha tot. Selbstmord, heißt es. Doch erst als auch noch die beste Schwimmerin unter den Patienten „ertrinkt“, wacht Ella auf: Hier stimmt etwas nicht! Wenn sie überleben will, muss sie kämpfen. Nicht nur gegen ihre eigenen Dämonen …

Lektüre abgebrochen, da viel zu langatmitg

— Frinis

Der etwas flapsige Schreibstil bewirkte bei mir eher ein Schmunzeln als dass ich mich gegruselt hätte.

— Irve

Spannend von der ersten bis zur letzten Seite! Ein packendes Debüt der Autorin!

— Line1984

Trotz schlecht gewähltem Titel und langatmigem Anfang empfehlenswert!!! Spannende Geschichte.

— GrOtEsQuE

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  • Lektüreabbruch nach zu langatmigen Auftrakt

    Burnout - für immer auskuriert

    Frinis

    01. September 2016 um 23:12

    Eine kaputte Journalistin geht auf Juist auf Kur und bekommt es mit einem Mörder zu tun. Das Ganze hat sich sehr lang hingezogen, ohne dass etwas passierte. Gut gefallen hat mir die Szene am Anfang der Geschichte, wo sie wegen der fehlenden Kreditkarte Probleme mit dem Schaffner bekommt. Leider folgen der sehr starken Szene nur wenige spannende Szenen, die über das Alltagsallerlei rausgehen. Dass Ella ganze 50 Seiten braucht, um in Duneburg anzukommen, strapaziert die Nerven des Lesers, dass es dann weitere 50 Seiten, die bis auf eine spannende Begegnung mit einer grauslichen Transe (die Szene hat mir ebenfalls gut gefallen) nichts passiert, hat zum Entschluss geführt, die Lektüre abzubrechen.Die Geschichte ist sauber geschrieben und die Szenen werden handwerklich ordentlich rausgearbeitet. Leider kommt die Autorin nicht wirklich auf den Punkt, sodass viele Szenen schlichtweg überflüssig sind und sehr zur Langeweile des Lesers beitragen.

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  • Bournout

    Burnout - für immer auskuriert

    Themistokeles

    18. June 2014 um 12:00

    Bei diesem Buch hat mich vor allen Dingen einfach der Untertitel zum Titel gereizt, da es nach einer interessanten Mischung aus Thriller und eher amüsantem Buch wirkte, die ich mir so noch gar nicht wirklich vorstellen konnte. Vollkommen Unrecht hatte ich damit eindeutig nicht, denn an einigen Stellen kam mir das Buch doch wirklich eher ein wenig amüsanter vor, als auch nur noch im Ansatz wirklich spannend, was teils auch an etwas überzogenen Darstellungen lag, die doch durchaus oft in diesem Roman vorkam. Vor allen Dingen die Patientin Danny kam mir etwas zu überzogen dargestellt, so dass manches einfach ein wenig unglaubwürdig wird, denn ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es eine solche Situation wirklich in einer Klink gäbe, wie sie in diesem Rahmen dargestellt wird. Davon abgesehen aber, ist das Buch durchaus spannend, vor allem auch, da man nicht so leicht darauf kommt, wie die ganzen Sachen wirklich zusammenhängen und wer genau dahinter steckt, da auch, wenn es mal sehr leicht und klar erscheint, immer noch eine kleine Überraschung auf einen warten kann. Ansonsten war ich nur bei den Charakteren ein wenig zwiegespalten. Zum einen waren einige sehr interessante Charaktere, wie Leander oder auch in gewissem Maß Danny, dabei, jedoch war es auch so, dass ich mit der Protagonistin Ella nur wenig anfangen konnte. Leander war zwar durchaus eher etwas undurchschaubarer, wirkte aber sehr sympathisch. Bei Ella hingegen war es so, dass sie mir oft unsympathisch wurde. Vor allen Dingen durch ihr Verhalten, zumal es auch noch so war, dass ihr psychisches Problem, der Burnout, irgendwie nicht richtig greifbar war. Ich hätte ihr wenn andere Probleme angedichtet, aber Burnout wollte für mich nicht passen, denn dafür war sie mir zu komisch von der Art her. Vor allen Dingen, da sie oftmals sehr übertrieben reagierte, was ich eher seltsam fand. Von daher, eher ein Buch, bei dem sich ein Blick auf die Nebencharaktere lohnt, die durchweg bei mir besser wegkamen vom Eindruck, sprich, ihrer Glaubwürdigkeit der Außenwirkung, als Ella selbst. Trotzdem war es ein interessanter Plot, bei dem zwar einiges auch nicht so richtig stimmig wirkte, denn die Klink machte auf mich irgendwie durchaus einen etwas zu wenig geregelten Eindruck, aber ansonsten ein durchaus spannendes Buch, das mal ein wenig anders war und nicht dem üblichen Thriller entspricht.

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  • *+* Urlaubsreif nach der Kur *+*

    Burnout - für immer auskuriert

    Irve

    05. June 2014 um 23:12

    * Urlaubsreif nach der Kur . Beschreibung: Ella Brandt ist am Ende. Fertig. Den Job los. Den Mann los. Auf Juist sucht die Münsteraner Journalistin Rettung in der Dunenburg-Klinik. Rettung vor sich selbst, vor einem Leben, das sich nur noch falsch anfühlt. So schlimm wie befürchtet sind die Klinik und die anderen Patienten gar nicht. Vor allem versteht Dr. Rottmann sein Handwerk. Die Spezialtherapie des Chefarztes soll wahre Wunder wirken. Dazu das Meer, die Dünen. Und dieser Lysander hat es ihr angetan, muss sich Ella widerwillig eingestehen. Schade, dass der sich mehr für ihre depressive Tischnachbarin Mascha interessiert. Eines Morgens ist Mascha tot. Selbstmord, heißt es. Doch erst als auch noch die beste Schwimmerin unter den Patienten „ertrinkt“, wacht Ella auf: Hier stimmt etwas nicht! Wenn sie überleben will, muss sie kämpfen. Nicht nur gegen ihre eigenen Dämonen (Quelle: Sutton Verlag) . Das Cover: Es zeigt den Juister Strand vor einem wolkenverhangenen Himmel. Das Bild ist schwarz-grau-weiß gehalten, nur der abgerissene Puppenkopf im Sand ist farbig akzentuiert. Dieses Cover machte mich sofort neugierig! . Meine Meinung: Nachdem ich das Buch ausgelesen hatte, wunderte es mich, dass es als Thriller eingruppiert wurde. Ich hätte es eher dem Genre „Kriminalroman“ zugeordnet. Größtenteils schaukelte die Geschichte in der ruhigen Nordsee, bevor im letzten Drittel endlich ein großer Sturm aufzog und das Tempo gesteigert wurde. Und auch da spürte ich beim Lesen wenig Spannung. Vielleicht lag es an der sehr konstruierten Geschichte, vielleicht aber auch an dem flaspsigen Erzählton, der mich immer wieder zum Schmunzeln brachte. . Die Rahmenhandlung dieses Krimis ist sehr plausibel, was jedoch sehr im Gegensatz zu der sehr phantastischen Story innerhalb des Klinikgeländes steht. Ich wunderte mich über die Handlungsweise vieler Charaktere, konnte oft weder das Handeln an sich noch dessen Zweck für die Geschichte nachvollziehen. Vielleicht lag es daran, dass die Figuren dieses Dramas von der Autorin eine sehr unterschiedlich Aufmerksamkeit zugeteilt bekamen. Von einigen Klinikinsassen und Insulanern erfährt der Leser sehr viel an Hintergrundwissen, bei einigen anderen hingegen wird man nur äußerst knapp informiert. So wirkten viele Charaktere auf mich ein wenig unglaubwürdig, was dem Lesespaß etwas entgegenstand. Ebenso unterschiedlich in der Ausführlichkeit wurden viele Handlungssequenzen behandelt. Einiges wird sehr in die Länge gezogen, anderes wiederum knapp behandelt. . Durch diesen wechselhaften Erzählstil las sich das Buch für mich etwas holprig. Zum Schluss waren auch nicht alle meine Fragen wirklich beantwortet, sodass dieser „Thriller“ unter´m Strich bei mir keinen runden Eindruck hinterließ. . Viele kleine Bröckchen wurden ausgestreut, die viel zu klein waren, um wirklich meine Aufmerksamkeit zu fesseln. Auch zum Legen falscher oder auch richtigen Fährten waren sie mir zu wenig konkret und vieles verlief dann auch im Sand. . Was mir hingegen sehr gut gefiel waren die zahlreichen Blicke in die menschliche Psyche. Wie seelisch kaputt doch viele Menschen sind, wie sie es verbergen und bestenfalls zu heilen versuchen, hinterließ dann doch ein unbehagliches Gefühl in mir. Da ich medizinisch und naturwissenschaftlich sehr interessiert bin, fand ich es sehr gut gelungen, wie der medizinische Hintergrund, der zu diesem speziellen Unglücksfall in der Juister Klinik führte, erklärt wurde. . Mein Fazit: Gute Idee, aus der für meinen Lese-Geschmack mehr zu machen gewesen wäre. Ich vergebe 3 von 5 Sternen. . Infos zum Buch: „BURNOUT – Für immer auskuriert“ von Alice Spongis ist im Oktober 2013 unter der ISBN-Nr. 978-3-95400-218-4 im Sutton-Verlag erschienen. Das Buch umfasst 384 Seiten und auch als Ebook erhältlich.

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  • empfehlenswert

    Burnout - für immer auskuriert

    tintenbloggerin

    26. May 2014 um 01:49

    Buchgestaltung: Ich finde das Cover wirklich extrem passend, der farblich hervorgehobene Puppenkopf spielt auch im Thriller selbst eine Rolle und der Himmel wirkt schön bedrohlich. Süß fand ich die kleinen Bildchen und auch die Karte der Dunenburgklinik. Meine Meinung: Ella ist am Ende ihrer Kraft und landet deswegen in der Dunenburgklinik auf Juist. Doch bereits auf dem Weg in die Klinik wird sie gewarnt: in der Klinik scheint etwas ungeheuerliches vor sich zu gehen. Kurz darauf wird ihr Zimmer durchwühlt, ihr Handy verschwindet und sie wird angegriffen. Als wenn dieses nicht schon seltsam genug wäre, wird ihre Zimmernachbarin tot aufgefunden. Als dann auch noch eine weitere Patientin ertrinkt, geht Ella dem ganzen auf den Grund... Bei „Burnout – für immer auskuriert“ handelt es sich um Alice Spogis Debütroman. Sie hat sich sehr viel Mühe gegeben und recherchiert, so etwas merkt man einfach. Den Schreibstil empfand ich als angenehm detailliert mit ungewohntem Wortwitz und Charme. Die Charaktere waren ebenfalls gut beschrieben, manche sehr sympathisch und andere eben nicht. Vor allem Mascha und Ella haben es mir angetan. Manchmal musste ich schmunzeln und auch nachdenken, denn das Thema Burnout und Depression ist an sich schon harter Tobak und wird trotzdem sehr einfühlsam behandelt. Ich denke, dass Spogis selbst oder jemand aus ihrem näheren persönlichem Umfeld persönlich betroffen ist, denn ansonsten kann ich mir nur schwer vorstellen, woher sie dieses Fingerspitzengefühl nimmt. Vor allem die gut ausgearbeitete Gefühlswelt von Ella hat mich direkt angesprochen, direkt am Anfang des Buches erleben wir sie schon in einer sehr hilflosen und verzweifelten Situation, wo ich echt Mitgefühl empfand und ihr am liebsten geholfen hätte ( jaja, ist ein Buch.. ich weiß :D ). Ich sah mich echt oft in ihr wieder, auch wenn ich nicht halb so mutig wäre wie sie am Ende des Buches. Und genau dieses Ende ist im übrigen ein kleiner Schwachpunkt, zumindest Ella betreffend, denn ich finde ihre Handlungen nicht passend zu ihren zuvor gezeigten Charakterzügen aber dennoch nachvollziehbar. Beschreibungen von Klinik und Umgebung sind schön plastisch dargestellt und mit einem Lageplan am Anfang des Buches untermalt. Zwischendurch dümpelte die Geschichte so vor sich hin aber das waren in der Regel nur kurze, notwendige Passagen die am Ende allesamt Sinn machen. Apropos Ende, Spogis hat mich mehrmals unglaublich gut auf die falsche Fährte gelockt. Bis zum bitteren Ende hatte ich den wahren Täter nicht einmal im Verdacht. Dadurch war der Spannungsbogen für mich echt extrem. Fazit: Wer Blut sucht ist hier falsch doch wer gerne mal einen Thriller mit unerwartetem Ende, tollem Wortwitz und viel Einfühlungsvermögen sucht, dem empfehle ich dieses Buch gerne weiter.

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  • Ein packendes Krimi Debüt!

    Burnout - für immer auskuriert

    Line1984

    24. May 2014 um 11:16

    Klappentext: Ella Brandt ist am Ende. Fertig. Den Job los. Den Mann los. Auf Juist sucht die Münsteraner Journalistin Rettung in der Dunenburg-Klinik. Rettung vor sich selbst, vor einem Leben, das sich nur noch falsch anfühlt. So schlimm wie befürchtet sind die Klinik und die anderen Patienten gar nicht. Vor allem versteht Dr. Rottmann sein Handwerk. Die Spezialtherapie des Chefarztes soll wahre Wunder wirken. Dazu das Meer, die Dünen. Und dieser Lysander hat es ihr angetan, muss sich Ella widerwillig eingestehen. Schade, dass der sich mehr für ihre depressive Tischnachbarin Mascha interessiert. Eines Morgens ist Mascha tot. Selbstmord, heißt es. Doch erst als auch noch die beste Schwimmerin unter den Patienten „ertrinkt“, wacht Ella auf: Hier stimmt etwas nicht! Wenn sie überleben will, muss sie kämpfen. Nicht nur gegen ihre eigenen Dämonen … Meine Meinung: Da ich schon einige Bücher aus dem Hause Sutton gelesen habe war ich sehr gespannt auf dieses Krimi. Bisher hat mich noch kein Buch enttäuscht dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an Burnout. So viel verrate ich schon jetzt ich wurde nicht enttäuscht! Zu beginn lernen wir Ella kennen, Ella ist völlig am Ende, alles was ihr einst wichtig war hat sie verloren. Ihre letzte Hoffnung auf Rettung sieht sie in der Dunenburg Klinik, trotz ihrer anfänglichen Skepsis erkennt sie schnell das die Klinik wie auch die anderen Patienten gar nicht so schrecklich sind. Auch die Behandlung durch Dr. Rottmann soll wunder wirken, dazu die wunderschöne Landschaft mit dem Meer und den Dünen sind Balsam für Ellas Seele. Doch schon bald ändert sich alles und plötzlich geht es nur noch um das nackte Überleben.... Einfach gesagt Wow, dieser Debüt Krimi der Autorin zieht den Leser innerhalb weniger Seiten in seinen Bann. Von der ersten Seite an baut die Autorin die Spannung auf, diese Spannung nimmt immer mehr zu, so das man nicht mehr in der Lage ist das Buch aus der Hand zu legen. Diese Buch hat absolutes Sucht Potenzial. Durch die Verwobenen Handlungen gelingt es dem Leser nicht heraus zu finden wer der wirklich Täter ist, gerade wenn man einen Verdacht hat wird dieser wieder Verworfen, das ist das was einen richtig guten Krimi für mich aus macht, der Leser tappt lange im dunklen und so sollte es auch sein. Das Cover: Das Cover fällt einem sofort ins Auge, es wirkt düster, geheimnisvoll und mysteriös. Genau das hat mich neugierig gemacht. Denn dieses Cover ist ganz klar ein absoluter Hingucker! Meine Fazit: Mit ihrem Debüt Krimi "Burnout - Für immer auskuriert" gelingt der Autorin einen spannendes und packendes Krimi Debüt,ich freue mich schon jetzt auf weitere Bücher der Autorin! Daher bekommt dieses grandiose Buch von mir 5 von 5 Sternen! Infos zur Autorin: Alice Spogis, Jahrgang 1969, hat die Juristerei fürs Schreiben an den Nagel gehängt und war jahrzehntelang in leitender Stellung als Journalistin und PR-Beraterin tätig. Seit einigen Jahren arbeitet sie ausschließlich als Autorin mit Schwerpunkt im kriminalistischen Genre. Nach zahlreichen Wettbewerbsbeiträgen und Kurzgeschichten präsentiert die „Mörderische Schwester“ nun ihren ersten Spannungsroman. Rezension von http://linejasmin.blogspot.de/

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  • Erholung auf der Inssel?

    Burnout - für immer auskuriert

    RitaLeseviel

    10. May 2014 um 20:18

    „Mit Wasser fühle ich mich seit jeher im Einklang.“Ella Brandt möchte ihre Seele retten und begibt sich wegen eines akuten Burnouts auf die Insel Juist, in die dortige bekannte Dunenburg-Klinik. Hier begegnet sie nicht nur Leidensgenossen, sondern auch einem hochkompetenten Ärzteteam. So jedenfalls glaubt Ella es, stellt aber fest, dass die Klinik und ihre Patienten Geheimnisse umgeben. Zum einen gibt es den attraktiven Lysander, der ausschließlich barfuß herumläuft, zum anderen die schwerstdepressive, sich aber auf dem Weg der Besserung befindende Mascha, welche ein Auge auf eben jenen Lysander geworfen hat. Gerade als Ella beginnt sich auf die Therapie einzulassen geschieht es. Mascha ist tot. Selbstmord. Dabei war sie doch so hoffnungsvoll gewesen. In Ella kommen immer mehr Zweifel auf, ob in der Klinik alles mit rechten Dingen zugeht. Lysander gerät mehr und mehr in ihr Fadenkreuz, denn auch die hochattraktive Mitpatientin Susann, welche ebenfalls an Lysander interessiert ist, wird tot aufgefunden. Selbstmord durch ertrinken – doch das klingt in Ellas Journalistenohren völlig verquert – Susann war bekanntlich eine hervorragende Schwimmerin. Die Farben Schwarz, Weiß und Rot beherrschen das Buchcover. Ein mit Muscheln übersäter Strand mit Blick bis zum Horizont, über dem eine bedrohliche, dunkle  Wolkendecke hängt. Einziger Farbtupfer ist der Kopf einer männlichen Puppe, der sehr verloren und ins leere blickend zwischen den Muscheln liegt. „Die meisten Menschen sind Mörder, Sie töten einen Menschen. In sich selbst.“ Zitat von Stanislaw Jerzey Lec, zu Beginn des Romans. Eine autofreie Insel. Eine gehandicapte Ermittlerin. Eine auf schwerste psychische Erkrankungen spezialisierte Klinik, in der unerwartete Selbstmorde geschehen und eine Gruppe ortsansässiger Klinik-Gegner. BURNOUT für immer auskuriert, Alice Spogis Debüt-Thriller hätte schief gehen können – ist er aber nicht. Der ehemaligen Journalistin und PR-Fachfrau ist mit eben diesen Eckpunkten ein ausgesprochen lesenswerter Roman gelungen. Gut und böse, schwarz und weiß. So einfach macht Alice Spogis es dem Leser, Gott sei Dank, nicht. Sie malt ihre Geschichte in vielen Grautönen, benutzt dabei genauso den feinhaarigen Pinsel, wie die Tapentenkleisterbürste. Es sind die Gengensätze, mit denen die Autorin spielt und die sie geschickt einzusetzen weiß. Hier und da gleitet sie ab und erzeugt Klischees, wenn beispielsweise Lysander zum ersten Mal in Erscheinung tritt: „Sein Haar passt nicht in diese Umgebung. Es ist glänzend und fast schwarz, nahezu ohne Silberfädchen, dabei schätze ich ihn bald zehn Jahre älter als mich, auf mindestens Mitte vierzig … In einer gepflegten Unbändigkeit fällt es ihm lang in den Nacken und lässt ihn zusammen mit seiner olivfarbenen Bräunung ein bisschen indianisch wirken …“. Auch wundert man sich über die körperlich doch sehr „verwundete“ Ella und ihre immer wieder aufkeimende Neugierde und Kraft sich den Dingen zu stellen, welche in Anbetracht ihrer Diagnose Burnout nicht recht passen will, aber dann doch mit einem nicht abreißen wollenden Selbsterhaltungstrieb und Überlebenswillen zu erklären ist. Wie der Sand am Strand wird auch Ella immer wieder an- und fortgespült. Gedanken um ihre Mitpatienten, ihre Vergangenheit, seltsame Begebenheiten geben dadurch der Geschichte ein ebensolches wechselndes Tempo, lassen sie mit ihrer Hauptdarstellerin und deren Malessen immer wieder fast verharren, um dann daraus mit neuen Aspekten versorgt an Spannung zuzulegen. Oftmals spielt Alice Spogis mit der Sprache. Einerseits setzt sie Statements und beschreibt Szenen glasklar und ohne Rücksicht, andererseits gibt sie sich hemmungslos ihren Gefühlen hin und fasst diese dann in fast schwelgende Worte. „Ohne dass ich darüber nachdenken muss, gleite ich in eine tröstende Selbstverständlichkeit hinein. Das Wasser umschmeichelt mich wie einen Liebhaber.  Ich lasse mich von ihm tragen, sauge Stille und Weite, die nur hier und  da von einer jagenden Möwe und zerfasernden Wolkenlandschaft am Himmel unterbrochen werden, wie einen Heiltrunk in mich ein. Für den Moment fühle ich mich erfrischt, als habe ich meine Haut abgestreift, die Wand zwischen mir und der Realität durchbrochen. Ich werde eins mit dem Wasser, lasse mich von der Gischt aufkommender Wellen liebkosen und spüre meine Augen als Fremdkörper. Wie sandgerieben brennen sie unter den Kontaktlinsen. Alles wund.“ Jeder, der das Meerwasser liebt und darin gerne schwimmt, kann die niedergeschriebenen Empfindungen nachvollziehen. Es sind diese Textpassagen, die den Leser mit der Figur verbinden, sie ihnen näher bringt als jede noch so detaillierte Personenbeschreibung es könnte. Aber zurück zum, Ursprung der Geschichte – dem Thriller. Es ist die Spannung, die Alice Spogis niemals aus den Augen verliert. Sie legt falsche Fährten, lässt Figuren über die Klinge springen und der Leser beginnt zu ahnen, dass das Ende naht. Die Lösung erweist sich hier nicht mehr als eine solche riesige Überraschung und doch baut die Autorin einen sehr interessanten Showdown auf, der mit Überraschungen aufzuwarten weiß. Fazit: Gelungen, gelungen, gelungen. Lesen, genießen, mitleiden und mitfiebern. Pluspunkt des Romans: Die schematische Zeichnung vor dem Prolog, in der die Örtlichkeiten der Dunenburg-Klinik dargestellt wurden. Eine Orientierungshilfe. Leseempfehlung? Ich bitte darum! Für wen? Uneingeschränkt für jeden, der gerne Thriller liest, welche nicht mit Seen von Blut aufwarten müssen.

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  • Debütautoren 2013 - neue Bücher entdecken, lesen & empfehlen!

    Daniliesing

    Das Jahr 2012 stand bei LovelyBooks ganz im Zeichen der deutschsprachigen Debütautoren. Mehr als 200 Leser haben bei unserer Debütautoren-Aktion die Bücher von über 140 vielversprechenden Debütautoren gelesen. Im Jahr 2013 möchten wir diese schöne Aktion fortführen und Debüts gemeinsam entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Das soll auch im neuen Jahr unsere Mission sein. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es gerade die deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestseller-Autoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen und wir möchten das gemeinsam mit euch ändern. Bestimmt werden wir gemeinsam wieder besondere Buch-Perlen entdecken können - vielleicht sind unsere Autoren ja sogar die Bestseller-Autoren von morgen. Aktuelle oder demnächst startende Aktionen: 01. November: Leserunde zu "Der Loser - Lothar Serkowzki" von Florian Gerlach 04. November: Leserunde zu "Samba tanzt der Fussballgott" von Mirco Drewes 5. November: Leserunde zu "Journeyman: 1 Mann, 5 Kontinente und jede Menge Jobs" von Fabian Sixtus Körner 5. November: Leserunde zu "Die Wahrheit ist ein Schlund" von Maria Zaffarana 06. November: Leserunde zu "... und was kann man damit mal später machen?" von Alex Burkhard 06. November: Leserunde zu "Mondscheinküsse halten länger" von Carolin Wahl 07.November: Leserunde zu "Der gekaufte Fußball" von Benjamin Best 09. November: Leserunde zu "Desert Heaven" von Oliver Haindl 10. November: Leserunde zu "Weltenreise: Durch die Flut 1" von Julia Beylouny 10. November: Leserunde zu "Lukas und das Geheimnis des Geisterwaldes" von Goetz Markgraf 11. November: Leserunde zu "Die blutroten Schuhe" von Alana Falk 14. November: Leserunde zu "Apple zum Frühstück" von Jackie A. 17. November: Leserunde zu "Nicht menschlich Inc." von Stephanie Linnhe 18. November: Leserunde zu "Hundherum glücklich" von Mara Andeck 20. November: Leserunde zu "Café der Nacht" von Susann Julieva 21. November: Leserunde zu "Die Prüfung" von Kristian Schlüter 28. November: Leserunde zu "High Heels im Hühnerstall" von Sarah Heumann Laufende und beendete Aktionen: 11. Januar: Fragefreitag mit Mara Andeck zu "Wen küss ich und wenn ja, wie viele?" 21. Januar: Leserunde zu "Paradiessucher" von Rena Dumont 08. Februar: Leserunde zu "Mädchenauge" von Christian David 08. Februar: Leserunde zu "Harte Jungs" von Florentine Joop 14. Februar: Buchverlosung zu "Glaube, Liebe, Mafia" von Mark Zak 15. Februar: Leserunde zu "Zurück nach Hollyhill" von Alexandra Pilz 15. Februar: Leserunde zu "Die Gräfin der Wölfe" von Isabela Falk 18. Februar: Leserunde zu " Strawberry Fields Berlin" von Julian Heun 21. Februar: Leserunde zu "Nachtaktiv" von Sophie Senoner 21. Februar: Leserunde zu "Pandämonium - Die letzte Gefahr" von Alexander Odin 26. Februar: Leserunde zu "Ferien mit Traumpferd" von Sonja Kaiblinger 01. März: Fragefreitag mit Florian Kessler zu "Mut Bürger: Die Kunst des neuen Demonstrierens" 02. März: Leserunde zu "Männerwirtschaft" von Florian Herb 02. März: Buchverlosung zu "Schneckenkönig" von Rainer Wittkamp 04. März: Leserunde zu "Zwischen dir und mir" von Lino Munaretto 06. März: Leserunde zu ""Die dunkle Seite des Weiss - Paranormal Berlin 1" von Yalda Lewin" 07. März: Leserunde zu "Im Land der weiten Fjorde" von Christine Kabus 05. März: Leserunde zu "MAMMON - Für deine Sünden wirst du büßen" von Matthias Jösch 11. März: Leserunde zu "Die Rose von Darjeeling" von Sylvia Lott 14. März: Leserunde zu "Ich glaub, mich tritt ein Kind" von Lisa Harmann & Caroline Rosales 17. März: Leserunde zu "Die Ordnung der Sterne über Como" von Monika Zeiner 18. März: Leserunde zu "Schattenfreundin" von Christine Drews 18. März: Leserunde zu "Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten" von Sabrina Železný 19. März: Leserunde zu "Die Nacht der Geparden" von Marina Boos 21. 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Mai: Leserunde zu "Familie, Liebe und andere Sorgen" von Claudi Feldhaus 28. Mai: Leserunde zu "Alles dreht sich" von Rosemarie Eichinger 31. Mai: Leserunde zu "Die Wanifen" von René Anour 02. Juni: Leserunde zu "Ebers Ende" von Jürgen Flenker 04. Juni: Leserunde zu "Krokofantenküsse" von Sven Ulrich 04. Juni: Leserunde zu "Kirschsommer" von Anneke Mohn 06. Juni: Leserunde zu "Das Leben ist kein Kindergeburtstag" von Daniela Nagel 10. Juni: Leserunde zu "Nachrichten an Paul" von Annegret Heinold 14. Juni: Fragefreitag zu "Hunger, Pipi, Durst!" von Anke Schipp 20. Juni: Leserunde zu "Wie ich Brad Pitt entführte" von Michaela Grünig 21. Juni: Leserunde zu "Hasenpfeffer" von Ralf Waiblinger 24. Juni: Leserunde zu "Nageln will gelernt sein" vin Ina Glückauf 26. Juni: Leserunde zu "Speisende soll man nicht aufhalten" von Patrik Stäbler 29. Juni: Leserunde zu "Das Puppenzimmer" von Maja Ilisch 03. Juli: Leserunde "Meine Nachbarin, der Künstler, die Blumen und der Revolutionär" von Martin Felder 05.Juli: Leserunde zu "Und nie sollst du vergessen sein" von Jörg Böhm 06.Juli: Leserunde zu "7 Männer für Emma" von Jo Berger 08. Juli: Leserunde zu "Wer ins kalte Wasser springt, muss sich warm anziehen" von Julia Bähr & Christian Böhm 08. Juli: Leserunde zu "Wirklich alles über Männer" von Anna Wilde 11. Juli: Leserunde zu "Schlecht aufgelegt" von Sven Stricker 15. Juli: Leserunde zu "Ich glaub, mich knutscht ein Troll" von Charly von Feyerabend 18. Juli: Leserunde zu "Nacht ohne Angst" von Angélique Mundt 18. Juli: Leserunde zu "Fucking Moskau" von Chris Helmbrecht 18. Juli: Leserunde zu "Mein wirst du sein" von Katrin Rodeit 20. Juli: Leserunde zu "Auch die Liebe hat drei Seiten" von Susann Rehlein 29. Juli: Buchverlosung zu "Das letzte Sandkorn" von Bernhard Giersche 30. Juli: Leserunde zu "Die Wächter von Avalon" von Amanda Koch 01. August: Buchverlosung zu "Ein Klick zu viel" von Ulrike Sosnitza 07. August: Leserunde zu "Blue - Gebundene Herzen" von Amelia Blackwood 10. August: Leserunde zu "Vor meiner Ewigkeit" von Alessandra Reß 12. August: Leserunde zu "Violett ist erst der Anfang" von Judith Hüller 09. August: Leserunde zu "Verliebt, verlobt, verflucht" von Melanie Neupauer 10. August: Leserunde zu "Easy going - Sydney" von Sonja Bullen 10. August: Leserunde zu "Guten Morgen, Revolution" von Kirsten Ellerbrake 16. August: Leserunde zu "Schachzug" von Rolf von Siebenthal 19. August: Leserunde zu "Verliebe dich nie in einen Rockstar" von Teresa Sporrer 20. August: Leserunde zu "Strom" von Hannah Dübgen 21. August: Leserunde zu "immeer" von Henriette Vásárhelyi 21. August: Leserunde zu "Die Kunstjägerin" von Elis Fischer 21. August: Leserunde zu "Gott ist kein Zigarettenautomat" von Matthias Gerhards 23. August: Leserunde zu "Tief im Hochwald" von Moni Reinsch 23. August: Leserunde zu "Boston Police - Flirt mit de Tod" von Jane Luc 26. August: Leserunde zu "Almuth spielt auswärts" von Tanja Kokoska 26. August: Leserunde zu "Löffelchenliebe" von Julia Kaufhold 27. August: Leserunde zu "Beutelschema" von Sebastian Lehmann 30. August: Fragefreitag zu "Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter" von Ramona Ambs 02. September: Leserunde zu "Und konnten es einfach nicht fassen" von Sabine Thomas 06. September: Leserunde zu "Wut im Quadrat" von Alexander Emmerich 12. September: Leserunde zu "Wer liebt mich und wenn nicht, warum?" von Mara Andeck 15. September: Leserunde zu "Ferdinand von Schnatter der Viertelnachzweite" von Sarah König 16. September: Leserunde zu "Das schwarze Buch der Gier" von Beile Ratut 18. September: Leserunde zu "Sokrates Lieyes Band 1" von Matthias Meyer Lutterloh 19. September: Leserunde zu "Der Tod des Landeshauptmanns" von Eugen Freund 22. September: Leserunde zu "Burnout - für immer auskuriert" von Alice Spogis 23. September: Leserunde zu "Regenbogenasche" von Anke Weber 23. September: Leserunde zu "Mama muss die Welt retten" von Ina Grütering und Caroline Rosales 23. September: "Leerer Kühlschrank, volle Windeln: Vom Single zum Papa" von Mario D. Richardt 25. September: Leserunde zu "Blow Out" von Uwe Laub 25. September: Leserunde zu "Der letzte Krieger" von David Falk 26. September: Leserunde zu "Papa" von Sven I. Hüsken 26. September: Leserunde zu "Fuck the Möhrchen" von Barbara Ruscher 08. Oktober: Leserunde zu "Fritzi und ich: Von der Angst eines Vaters, keine gute Mutter zu sein" von Jochen König 11. Oktober: Leserunde zu "Chroniken von Chaos und Ordnung. Band 1: Thorn Gandir" von J. H. Praßl 14. Oktober: Leserunde zu "Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt" von Tanja Janz 15. Oktober: Leserunde zu "Schicksalsspieler" von Tina Janik 24. Oktober: Leserunde zu "Schwanengrab" von Petra Schwarz 24. Oktober: Leserunde zu "Kotzt du noch oder lebst du schon?" von Diana Fey Ablauf der Debütautoren Aktion: Es geht darum im Jahr 2013 möglichst viele Debüts deutschsprachiger Autoren zu lesen. Unsere Partnerverlage vermitteln uns diejenigen Debütautoren, die erstmalig im Jahr 2013 ein Buch / einen Roman veröffentlichen und gerne bei der Aktion mitmachen möchten. Ihr dürft aber selbst auch sehr gern Autoren vorschlagen - am besten schickt ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen des Autors und einem direkten Kontakt. Wir stellen euch alle Debütautoren hier vor - wenn ihr dem Thema folgt, könnt ihr nichts verpassen. Pro Monat gibt es dann verschiedene Leserunden und Aktionen an denen ihr teilnehmen könnt, es werden dazu immer einige Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt, wobei sich natürlich alle Autoren freuen, wenn ihr das Buch erwerbt und damit teilnehmt :-) Die Leserunden werden von den Autoren begleitet, dann können wir diese gleich persönlich kennenlernen und ihnen Löcher in den Bauch fragen. Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 15. Januar 2014 zu lesen und zu rezensieren. Wenn ihr das schafft, bekommt ihr nicht nur den Titel 'Lovelybooks Debütautoren Trüffelschwein' ;-) für einen ganz besonderen Riecher für gute Bücher verliehen, sondern dazu noch ganz viele Punkte auf euer Karmakonto. Lasst uns gemeinsam großartige neue Autoren und Bücher entdecken! 'Debüt' bedeutet, dass der Autor bisher noch kein deutsches Buch in einem Verlag veröffentlicht hatte und im Jahr 2013 sein erstes Buch in einem Verlag erscheint. Auch Romandebüts sowie das erste Buch unter eigenem Namen zählen. Wichtig: Wir können leider keine Ausnahmen machen, wenn der Erscheinungstermin vor 2013 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint! Außerdem könnt ihr hier für eure liebsten deutschsprachigen Debütautoren nominieren und für sie abstimmen. Wie kann man mitmachen? Schreibt einfach hier einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet und ich nehme euch in die Teilnehmerliste auf. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Wenn ihr ein passendes Buch gelesen und rezensiert habt, postet ihr hier den Link zur Rezension und ich passe immer euren aktuellen Lesestand an. Weitere Informationen Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich! Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts im Jahr zu lesen und rezensieren, wird am Ende eine tolle Überraschung verlost, die natürlich zur Aktion passen wird und garantiert für Lesenachschub sorgt. Was genau es sein wird, bleibt aber bis dahin geheim! Auch ein späterer Einstieg lohnt sich, weil es im Rahmen der Debütautoren Aktion monatlich mehrere Leseaktionen wie z.B. Leserunden zu den Debüts und mit den Autoren geben wird. Dabei kann man mit etwas Glück regelmäßig Bücher gewinnen. Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen. Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & Freude! Für Autoren: Du bist Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch in einem Verlag? Du möchtest dich an der Debütautoren Aktion beteiligen? Dann schreib eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen! Auch Leser können selbstverständlich Autoren vorschlagen. Logos zum Einbau auf Blogs oder Webseiten findet ihr hier: http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_blogs.png http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_allgemein.png Teilnehmer- und Statusliste: Die Liste der Teilnehmer und der Anzahl ihrer gelesenen Bücher (Stand: 17.01.2014) kannst du dir hier herunterladen! -- PS: Natürlich darf hier auch geplaudert werden - ob über Erfahrungen, Lesewünsche oder Lieblingsautoren usw. - dazu sind alle Leser und (Debüt)Autoren herzlich eingeladen, egal wann ihre Bücher erschienen sind. Ebenso dürft ihr gern Freunde zu dieser Aktion einladen oder auch Autorenkollegen :-) Es zählen alle Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind, für die Aktion:

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    • 1618
  • spannendes Erstlingswerk.......

    Burnout - für immer auskuriert

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    02. January 2014 um 08:30

    Kurzbeschreibung Ella Brandt ist am Ende. Fertig. Den Job los. Den Mann los. Auf Juist sucht die Münsteraner Journalistin Rettung in der Dunenburg-Klinik. Rettung vor sich selbst, vor einem Leben, das sich nur noch falsch anfühlt. So schlimm wie befürchtet sind die Klinik und die anderen Patienten gar nicht. Vor allem versteht Dr. Rottmann sein Handwerk. Die Spezialtherapie des Chefarztes soll wahre Wunder wirken. Dazu das Meer, die Dünen. Und dieser Lysander hat es ihr angetan, muss sich Ella widerwillig eingestehen. Schade, dass der sich mehr für ihre depressive Tischnachbarin Mascha interessiert. Eines Morgens ist Mascha tot. Selbstmord, heißt es. Doch erst als auch noch die beste Schwimmerin unter den Patienten ertrinkt , wacht Ella auf: Hier stimmt etwas nicht! Wenn sie überleben will, muss sie kämpfen. Nicht nur gegen ihre eigenen Dämonen Meinung Mit ihrem ersten Spannungsroman hat Frau Spogis schon gewaltig Eindruck bei mir hinterlassen. Dieses Buch ist von der ersten Seite an sehr spannenden und fesselte mich sofort. Da ich schon viele Male Urlaub im Norden gemacht habe, gefiel es mir noch besser, denn ich konnte mir alles noch mehr bildlich vorstellen. Die Dünen, den manchmal sehr starken Wind, Sand unter den Zehen und einfach den Geruch vom Meer. Gleich am Anfang bekam ich Einblick in die verschiedenen Charakteren. Diese wurden sehr gut beschrieben, auch warum sie in dieser Klinkik waren. Einige waren mir sympathisch, andere wiederum nicht. Trotzdem hat mich jeder auf seine Art bewegt und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Diese Personen entwickelten sich im Laufe der Geschichte auch weiter. Durch die für mich teilweise etwas verwobenen Handlungen, konnte ich bis zum Schluß nicht ausmachen, wer der Täter war und warum eigentlich. Gekonnt verstand es die Autorin, mich auch falsche Fährten zu führen. Die ließ den Spannungsbogen natürlich noch weiter ansteigen und irgendwann konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die 381 Seiten waren schnell durch und es kam auch zu einem glücklichen, wenn auch unerwarteten Ende. Die Handlung wird aus Sicht von zwei Personen geschrieben, einmal von der Hauptprotagonistin Ella und die zweite Person bleibt mir leider verschleiert. Ich habe zwar so meine Vermutungen (ich tippe auf Lysander) aber bin mir nicht ganz sicher. Auch werden SMS von Ellas früherem Freund/Mann??? angezeigt. Der Schreibstil der Autorin ist einfach und flüssig. Aufgeteilt ist dieser Thriller in Kapitel und diese wiederum in Unterkapitel, welche allerdings keine Zahl, sondern ein gezeichnetes Bild der Klinikals Abgrenzung haben. Ganz an Anfang des Buches befindet sich auch eine Karte der Klinik. Dies fand ich ganz gut, ich konnte mich dadurch noch besser hineinversetzen und orientieren. Cover Das Cover sieht schon sehr düster aus und deutet auf einen spannendn Thriller hin. Titel und Bild beziehen sich auf die Geschichte und die Farben passen einfach perfekt dazu. Fazit Mit „Burnout – für immer auskuriert“ ist der Autorin ein spannendes Erstlingswerk geglückt. Dieser Juist-Thriller glänzt mit Spannung, Humor und einer Portion Romantik und konnte mich überzeugen. Jetzt warte ich schon gespannt auf weitere Bücher von Frau Spogis. Er erhält von mir 4 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

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  • Leserunde zu "Burnout - für immer auskuriert" von Alice Spogis

    Burnout - für immer auskuriert

    katja78

    Krimi Time ! Heute möchte ich euch das Buch von Debütautorin Alice Spogis vorstellen. Burnout - Für immer auskuriert Ella Brandt ist am Ende. Fertig. Den Job los. Den Mann los. Auf Juist sucht die Münsteraner Journalistin Rettung in der Dunenburg-Klinik. Rettung vor sich selbst, vor einem Leben, das sich nur noch falsch anfühlt. So schlimm wie befürchtet sind die Klinik und die anderen Patienten gar nicht. Vor allem versteht Dr. Rottmann sein Handwerk. Die Spezialtherapie des Chefarztes soll wahre Wunder wirken. Dazu das Meer, die Dünen. Und dieser Lysander hat es ihr angetan, muss sich Ella widerwillig eingestehen. Schade, dass der sich mehr für ihre depressive Tischnachbarin Mascha interessiert. Eines Morgens ist Mascha tot. Selbstmord, heißt es. Doch erst als auch noch die beste Schwimmerin unter den Patienten „ertrinkt“, wacht Ella auf: Hier stimmt etwas nicht! Wenn sie überleben will, muss sie kämpfen. Nicht nur gegen ihre eigenen Dämonen …Leseprobe Zur Autorin Alice Spogis ist vor über zwanzig Jahren aus dem Herzen des Ruhrgebiets ins westfälische Münster übergesiedelt. Dort hat sie ein Jurastudium abgeschlossen und sich gute anderthalb Jahrzehnte als PR-Fachfrau und Journalistin verdingt, unter anderem beim regionalen Fernsehen, als Chefin eines Printmagazins und im eigenen Unternehmen für exklusive Einrichtungen. Begleitend dazu begann sie vor zwölf Jahren mit dem Schreiben von Kurzgeschichten und reichte diese bei Wettbewerben ein. Teilweise konnte sie sich damit unter den ersten Zehn platzieren. Ende 2006 trat sie ins Netzwerk der Mörderischen Schwestern ein und veröffentlichte 2008 zwei Kurzkrimis in „criminalis – Magazin für Krimifreunde“. Neben ihrer Teilzeittätigkeit als Beraterin in Münsters einzigem Erotikfachgeschäft für Frauen konzentriert sie sich heute vollständig aufs Schreiben. „Burnout - für immer auskuriert“ ist ihr erster Roman. Quelle Ich suche nun 15 Leser, die das Buch gerne gemeinsam in einer Leserunde lesen möchen und anschließend rezensieren. Beantwortet mir als Bewerbung folgende Frage: Welche Neuerscheinung vom Sutton Verlag reizt euch noch? Ich freue mich auf eure Antworten! Eure Katja

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    • 263
  • Sensibles Thema - Gut verpackt

    Burnout - für immer auskuriert

    sarahsuperwoman

    09. December 2013 um 15:07

    Das Cover wurde in schwarzweiß gehalten, was mich total angesprochen hat, da es dadurch unheimlich und gleichzeitig nicht zu viel von sich verrät. Es wirkt wie ein Schleier darüber. Der Puppenkopf ist hier als einziges farbig erkennbar und lässt auf eine spannende Geschichte schließen. Durch den Titel “Burnout – für immer auskuriert” hat es etwas, das für mich wie eine Vollendung ankündigt. Das macht das Buch von außen interessant und man möchte unbedingt den Klappentext lesen. Es war für mich am Anfang recht schwierig in dieses Buch zu kommen, da man am Anfang die Hauptprotagonistin in einer Notsituation kennenlernt. Ich konnte mich zwar gut mit ihr identifzieren, da ich wohl vor einigen Jahren in einer solchen Situation genauso reagiert hätte. Verzweifelt und hilflos. Trotz des schwierigen Starts, machte mir die Autorin es immer leichter und spannender. Von Anfang an wird von Alice Spogis im Wechsel geschrieben. Mal aus der Sicht von Ella und mal aus der Sicht eines anderen. Ganz am Anfang dachte ich, dass der mystische Danny die andere geschriebene Sicht ist, obwohl man das nicht ganz genau versteht. Manchmal ist es sehr undurchschaubar geschrieben. Ella, die Hauptperson diesen Thrillers, versucht sich in der Klinik Dunenburg zurechtzufinden und macht sich zu Anfang keine wirklichen Freunde. Als sie dann mitbekommt, dass es in der Klinik nicht ganz koscher zugeht, sucht sie nach Spuren. Dabei fällt ihr der liebenswerte und doch geheimnisvolle Lysander in die Augen. Irgendwie haben beide Figuren ihre Art und Weise, die man einfach nur lieben muss. Auch Mascha, Susann, Berno und die anderen Klinikbesucher sind in ihrer ganz eigenen Person ausgebaut worden. Rottmann hat schon von Anfang an etwas an sich, was ich nicht beschreiben konnte. Ich fand es überaus interessant mal einen solchen Thriller zu lesen, der mehr geheimnisvoll ist als erschreckend mit viel Blut. Auch das Thema hat mich sehr angesprochen, da ich viele Menschen kenne, die unter Burnout oder etwas Ähnlichem leiden. Dass die Autorin den Mut dazu hat ausgerechnet dieses Thema anzusprechen, finde ich toll! Viele schweigen lieber darüber als sich damit aussetzen zu wollen. Die Wendung und Aufklärung hat mir zum Ende hin wirklich sehr angesprochen und gefallen. Lysanders Brief an Ella war rührend und ihn als Abschluss zu nehmen, fand ich wahnsinnig gut. Zudem möchte ich mich hiermit bei LovelyBooks bedanken, dass ich das Buch lesen und auf Herz und Niere prüfen durfte. Ich möchte mich aber auch bei der Autorin Alice Spogis bedanken, die so toll bei der Leserunde Frage und Antwort gestanden hat. Sie ist mir gegenüber eine überaus sympathische Autorin gewesen und für einen solchen Menschen, möchte ich mich bedanken!

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  • Burnout - für immer auskuriert

    Burnout - für immer auskuriert

    janaka

    02. December 2013 um 21:19

    Ella Brandt ist Journalistin, hat Job und Freund verloren, was sie in ein tiefes Krise gestürzt hat. Als sie in ihrem Leben nicht mehr weiter weiß, beschließt sie sich Hilfe in der Dunenburg Klinik auf Juist zu holen. Der Chef Dr. Rottmann hat einen guten Ruf und seine Spezialtherapie soll Wunder bewirken. Nach anfänglicher Skepsis lässt sich Ella auf die Therapie ein. Schnell lernt sie die unterschiedlichsten Menschen kennen. Da ist Mascha ein junge schutzbedürftige Frau, die unter starken Depressionen leidet. Sie habe ich gleich ins Herz geschlossen. Dann ist da noch Susann, eine strahlende Schönheit mit langen blonden Haaren. Sie wirkt auf den ersten Blick etwas unnahbar. und Lysander hat es Ella besonders angetan, er ist ziemlich geheimnisvoll und leider aber auch an Mascha interessiert. Nach dem angeblichen Selbstmord von Mascha und einem Unfall mit Todesfolge wird Ella stutzig und versucht heraus zu bekommen, was in der Klinik nicht mit rechten Dingen zu geht. Die Autorin behandelt das Thema der Depressionen und dem Burnout mit sehr viel Empathie und Fingerspitzengefühl. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass sie hierzu alles gut recherchiert hat. Der Schreibstil gefällt mir gut, die Spannung wird langsam aber stetig aufgebaut, an einigen Stellen musste ich sogar schmunzeln und andere regten mich zum Nachdenken an. Die Beschreibungen der Klinik und der Umgebung sind sehr ausführlich und schön geschrieben, hier ging mein Kopfkino gleich los. Auch wurde die Atmosphäre mit wunderbaren aber manchmal auch düsteren Worten beschrieben, die mich an einigen Stellen echt erschaudern ließen. Das düstere Cover spricht mich sehr an und passt gut zu diesem Krimi. Der lange einsame Strand mit den Gewitterwolken darüber weisen darauf hin, dass auch im Buch so langsam das Unheil naht. Dieses interessante Cover hätte mich animiert, das Buch in die Hand zu nehmen und den Klappentext zu lesen. Alice Spogis hat mit ihrem Debütroman bei mir ins Volle getroffen und ich freue mich auf ihren nächsten Krimi. 

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  • Rezension zu "Burnout - für immer auskuriert" von Alice Spogis

    Burnout - für immer auskuriert

    dorli

    06. November 2013 um 14:55

    Ella Brandt fühlt sich kraftlos und ausgebrannt. Die freie Journalistin hatte drei Jobs gleichzeitig, um über die Runden zu kommen. Eine missglückte OP macht ihr immer noch zu schaffen. Ihr langjähriger Freund hat sie betrogen. Am Rande der totalen Erschöpfung schmeißt Ella alles hin und erhofft sich Hilfe in der Rehabilitationsklinik Dunenburg auf Juist. Doch bereits auf dem Weg vom Fähranleger zur Klinik erhält sie eine Warnung. In der Klinik gehe es nicht mit rechten Dingen zu und sie solle auf sich aufpassen. Schnell merkt Ella, dass an der Warnung etwas dran sein muss: ihr Zimmer wird durchwühlt, sie wird nachts verfolgt, ihr Handy verschwindet spurlos. Als ihre Zimmernachbarin tot aufgefunden wird und kurze Zeit später eine weitere, als geübte Schwimmerin bekannte Patientin ertrinkt, steht für Ella fest, dass sie den Dingen auf den Grund muss… In „Burnout - für immer auskuriert“ schildert Alice Spogis sehr ausführlich und detailreich Ellas Aufenthalt in der Klinik Dunenburg. Durch die umfassenden Beschreibungen war ich sehr schnell mittendrin im Geschehen und konnte mir ein gutes Bild von den Schauplätzen und Vorkommnissen in dieser rätselhaften Klinik machen. Über der Dunenburg liegt von Anfang an eine sonderbare Atmosphäre. Alice Spogis lässt ihre Protagonistin durch einen wahren Strudel aus verwirrenden Emotionen und undurchsichtigen Ereignissen rauschen und es gelingt der Autorin hervorragend, dem Leser Ellas Gefühlschaos zu vermitteln. Man nimmt dabei durchweg sehr intensiv an Ellas Gedanken und an den Geschehnissen um sie herum teil. Auch wenn ich persönlich keinerlei Erfahrung mit Burnout und Depressionen habe, konnte ich ihre Ängste und Sorgen verstehen und gut nachvollziehen, wie nahe Ella sich am Abgrund bewegt. Besonders gut konnte ich ihre Panik spüren, als sie zu der Erkenntnis gelangt, dass es sich bei den Todesfällen nicht wie offiziell verkündet um einen Selbstmord bzw. Unfall handelt, sondern dass in beiden Fällen nachgeholfen wurde und sie selbst möglicherweise das nächste Opfer sein könnte. Auch wenn Ellas Probleme während der gesamten Handlung im Fokus stehen, geht Alice Spogis auch sehr ausführlich auf die Nebencharaktere ein und beschreibt auch deren persönliche Hintergründe und Schwierigkeiten und liefert damit Erklärungen für das manchmal sehr kuriose Verhalten und Handeln der Akteure. So bekommt man einen umfassenden Eindruck von den gesamten Abläufen in dieser eigenartigen Klinik. Die Spannung steigert sich kontinuierlich. Jedes weitere Puzzleteilchen, das Ella gemeinsam mit Lysander aufdeckt, macht die Handlung fesselnder. Mit einer sehr gewagten Aktion steuert die Geschichte schließlich auf ein dramatisches Finale zu. Ich konnte dabei bis zum Schluss über Täter und Tathergang grübeln und wurde am Ende von dem wirklichen Täter genauso überrascht wie Ella. Begeistert war ich von den schönen Formulierungen und kreativen Umschreibungen, die sich durch das ganze Buch ziehen. Die wortgewandte Ausdrucksweise hat mich immer wieder schmunzeln lassen und ist das i-Tüpfelchen auf diesem spannenden Thriller. Ein rundum gelungenes Debüt. Ich freue mich jetzt schon auf weitere spannende Geschichten aus der Feder von Alice Spogis.

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  • So richtig spannend wird es erst zum Schluß

    Burnout - für immer auskuriert

    Carol-Grayson

    03. November 2013 um 09:37

    In diesem Juist-Thriller lässt uns die Autorin teilhaben an dem Schicksal und den Empfindungen der Journalistin Ella Brandt, die auf der Insel wegen des Burnoutsyndroms in der Dunenburg-Klinik behandelt wird. Mit sehr viel Empathie beschreibt Alice Spogis das Seelenleben der Patientin, schildert den Klinikalltag und Erfahrungen, die Ella in dort macht. Die kleinen Querelen, Enttäuschungen, Hoffnungen und Liebeleien nicht ausgenommen. Dabei spart die Autorin nicht an wohlgesetzten Metaphern und zeichnet so ein authentisches und lebendiges Bild ihrer Protagonisten. Als eine Mitpatientin scheinbar Selbstmord verübt und eine weitere kurz darauf beim Schwimmen verunglückt, wird Ella klar, dass in dieser Klinik etwas nicht stimmt. Sie findet in Lysander Falk einen Verbündeten und die beiden schmieden einen riskanten Plan, um den Dingen auf den Grund zu gehen. Dabei gibt es mehrere Verdächtige, doch an erster Stelle liegt für sie der emotionslose Klinikdirektor Rottmann. Ella gelingt es, in sein spezielles Therapie-Programm zu kommen. Fast zur gleichen Zeit wird Lysander von der Polizei als Verdächtiger festgenommen. Ella steht nun völlig allein da und gerät in Lebensgefahr. Alles in allem ein sehr ausgereifter Krimi, nicht nur für Juist-Fans. Vier von fünf Punkten.

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  • Buchverlosung zu "Die Romantherapie" von Susan Elderkin

    Die Romantherapie

    DieBuchkolumnistin

    Es gab in meinem Leben eigentlich kaum eine Situation, bei der Bücher nicht in irgendeiner Weise geholfen hätten. Zugegeben - an manchen Problemen sind sie auch indirekt schuld, zum Beispiel am aktuellen Kontostand - aber: sie waren und sind mir immer eine Lebenshilfe! Die Autorinnen Susan Elderkin und Ella Berthoud haben diese Tatsache einmal von ihrem eigenen Leben in ein Buch übertragen und im Insel Verlag ist soeben mit Unterstützung von Traudl Bünger "Die Romantherapie - 253 Bücher für ein besseres Leben" erschienen. Kaum ein Unglück oder Gefühl, gegen das kein Buch geschrieben wurde - egal ob Liebeskummer, Fernweh, Sehnsucht, Wut, Eifersucht oder natürlich die Schlaflosigkeit und all diese werden in diesem fabelhaften Sachbuch zur unendlichen SUB-Erweiterung empfohlen! Aber Achtung: Zu Risiken und Nebenwirkungen befragen Sie Ihren Buchhändler oder den Lieblingsautor!  Wir verlosen gemeinsam mit dem Insel Verlag 10 Exemplare des Bibliophilen-Ratgebers und stellen dafür natürlich eine Aufgabe rund um Buchtipps: Zeigt uns entweder hier auf LovelyBooks oder/und auf Facebook, Twitter, Instagram und Google+ mit einem Bild Euren Buchtipp gegen: a) Liebeskummer oder b) Fernweh oder c) Wut oder d) Schlaflosigkeit oder e) Einsamkeit. Wir wollen die Buchtipps natürlich möglichst breit streuen und freuen uns deswegen, wenn Ihr den Anlass nutzt und entweder zu einem oder zu allen Gefühlen Euer Lieblingsbuch auf den sozialen Kanälen mit dem Hashtag #romantherapie postet. Das Posting dann bitte einfach hier verlinken und schon sitzt Ihr im Lostopf! :-) Hier ein Beispiel meines aktuellen Fernwehbuchs: https://twitter.com/Buchkolumne/status/394783113605550081 und http://instagram.com/p/gAkQBvKwnV/ Die Romantherapie im Netz: Website inklusive Rezept-o-mat + Die Romantherapie auf Facebook + die Romantherapie auf Twitter

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    • 107
  • Starkes Debüt für Buchgourmets

    Burnout - für immer auskuriert

    AnnaKonda

    01. November 2013 um 09:47

    Vorsicht: die Sprache der Autorin kann süchtig machen. Pointiert, selbstironisch und von vielen plastischen Bildern begleitet, demonstriert Alice Spogis die vorgeblich heile Klinikwelt auf der Nordseeinsel Juist stilistisch so gekonnt, dass ich trotz des ernsten Themas beim Lesen ein Vergnügen an den Worten hatte, wie lange nicht mehr. Erfrischend anders ist aber nicht nur ihre Sprache, sondern auch ihre untypische Heldin Ella, die so gar nicht in das Klischee einer hilflos deprimierten Frau passen will und ihre ganz eigenwillige Art am Leib hat, eine Lebenslüge nach der anderen zu entlarven, inklusive der eigenen. Die ganze Thematik ist schon recht heftig und gut recherchiert dazu. Mit 'Burnout-für immer auskuriert' ist Alice Spogis ein Thriller gelungen, der weit mehr auf intelligente Psychologie setzt, denn auf Blutrausch und reisserische Action - auch wenn es durchaus Personen gibt, die ihr Leben lassen müssen. Nach einer gekonnten Einstimmung in die Charaktere und den Ort der Handlung, steigerte sich die Spannung dermaßen, dass ich das Buch dann auch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Mein Fazit: wer sich ein bischen Zeit nimmt und darauf einlassen kann, diesen Debüt-Thriller ohne die gängige Schema-F-Krimibrille zu lesen, wird mit Sicherheit positiv überrascht werden. Für mich persönlich ist es ein absoluter Leckerbissen in der längst zu einem faden Brei verkochten Mainstream-Suppe. Einziger Wermutstropfen ist der Klappentext, der es leider nicht ansatzweise schafft, die hintergründige und spannende Atmosphäre des Romans einzufangen. Also: bloß nicht davon abschrecken lassen,- denn dieses Buch hat die volle Aufmerksamkeit verdient.

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