Die Farbe Lila

von Alice Walker 
4,1 Sterne bei284 Bewertungen
Die Farbe Lila
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Positiv (232):
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Für dieses Buch müsste man anstelle von fünf Sternen eigentlich tausend Tränen vergeben! Klasse Buch!

Kritisch (13):
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Inhaltsangabe zu "Die Farbe Lila"

Einer der berühmtesten Briefromane beschreibt die herzzerreissende Lebensgeschichte von Celie. Das Buch wurde mit dem Pulitzer-Preis und dem American Book Award ausgezeichnet und von Steven Spielberg mit Whoopie Goldberg in der Hauptrolle erfolgreich verfilmt.

Eines von 12 bisher vergriffenen Meisterwerken aus der ZEIT Bibliothek der verschwundenen Bücher.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783945386125
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Buch
Umfang:212 Seiten
Verlag:Eder & Bach
Erscheinungsdatum:01.10.2015

Rezensionen und Bewertungen

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    Mrs-Jasmines avatar
    Mrs-Jasminevor 2 Jahren
    Muss dieses Buch unbedingt nochmal lesen

    War 16 als ich es das erste mal gelesen habe, hab mir danach auch gleich den Film angesehen. Beides war einfach unfassbar real und ehrlich. Ich weiß auch daß ich jetzt nach sovielen Jahren, das Buch unbedingt nochmal lesen sollte! Ich bin mir sicher ich würde es mit ganz anderen Augen lesen, hat sich ja auch mein Horizont und die Sichtweise aufs Leben geändert! Ich kann diese Buch nur jedem empfehlen! War der Film schon bewegend, aber das Buch ist absolut lesenswert!

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    Mrs_Nanny_Oggs avatar
    Mrs_Nanny_Oggvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wunderbar, diesen Roman nach so langer Zeit noch einmal zu lesen - diesmal mit anderen Augen. Berührend, aufwühlend und wichtig!
    Von Frauen, Männern und Hosen

    Ich habe Alice Walkers wunderbaren Entwicklungsroman einer farbigen Frau schon kurz nach der deutschen Erstveröffentlichung gelesen - damals mit ganz anderen Augen als heute! Wieviel kraftvoller erschien er mir beim zweiten Lesen, wieviele Dinge fielen mir auf, die mir damals aus Mangel an Erfahrung verschlossen blieben!

    Die Farbe Lila ist ein wichtiger Frauenroman. Die Protagonistin Celie bekommt von Anfang eine eigene Stimme, denn sie schreibt Briefe über ihr Leben an Gott. Und sie hat eine Menge zu erzählen: Vom Stiefvater sexuell missbraucht, ihrer zwei Kinder beraubt und schließlich mit einem Mann zwangsverheiratet, der sie nicht liebt und den sie nur Mr. ... nennt. Ihr einziger Trost ist ihre kluge Schwester Nettie, von der sie aber getrennt wird und von der sie lange Zeit glaubt, sie sei tot. Ihr Leben erfährt eine neue Wendung durch das Auftauchen der glamourösen Shug Avery, einer schwarzen Sängerin. Sie ist die große Liebe von Mr....Celie empfindet mit der Zeit eine tiefe  Zuneigung und Liebe für diese Frau, mit deren Hilfe es ihr auch gelingt, sich aus ihrem dunklen, lieblosen Leben freizukämpfen und eine eigene Zukunft zu entwerfen. Ergänzt werden die Briefe an Gott, durch Briefe, die ihre Schwester Nettie ihr als Missionarin aus Afrika schreibt. Denn auf ihrer Flucht ist sie von einem netten Missionarspaar aufgenommen worden, die zufällig Celies Kinder adoptiert hatte.

    Die Sprache (black english) ist nicht nur eine Herausforderung für die Übersetzung, sondern auch für die Leserin oder den Leser. Nicht alles ist gleich erschließbar, fast erholsam sind die Passagen, in denen Nettie von ihrem Leben in Afrika in klarer Sprache erzählt.

    Dieser Roman sollte wirklich nicht nur einmal gelesen werden - und zwar nicht nur von Frauen.

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    missmisterslands avatar
    missmisterslandvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine faszinierende und emotionale Erzählung. Eine Geschichte die man nie vergisst. Starke Charaktere in einer düsteren Zeit.
    Die Farbe Lila

    Inhalt:

    Celie schreibt Briefe - an Gott. Denn nur ihm kann die junge Schwarze das leid anvertrauen, das sie durchlebt: Als Kind vom Stiefvater jahrelang missbraucht, wird sie zur Ehe mit einem Mann gezwungen, der si zu seiner Haussklavin macht. Langsam nur gelingt es Celie, sich zu befreien... (Klappentext)

    Meine Meinung:

    Auf den ersten Seiten muss man sich noch an den Stil des Buches gewöhnen. Celie schreibt Briefe an Gott. In ihrer eigenen Sprache und ungeschminkt! Celies Leben ist alles andere als einfach. Ihr Leben wird bestimmt von Männern. Misshandelt und missachtet versucht sie ihr Leben so gut es geht zu leben. Die wichtigste und einzige Vertraute ist ihre Schwester Nettie, von der sie sich recht früh in ihrem Leben verabschieden muss. Ohne Aussicht auf Glück nimmt Celie ihr trauriges Leben an.

    Mit jeder Seite wuchs meine Zuneigung zu Celie. Trotz ihrer Vorgeschichte öffnet sich Celie wieder. Sie findet neue Freunde. Sie beginnt ihr Leben nicht mehr hin zu nehmen. Sie beginnt sich ohne Fäuste zu wehrern.

    Celies Werdegang ist faszinierend und fesselnd. Und auch Nettie taucht wieder auf. Genau genommen Briefe von ihr an ihre Schwester. Netties Leben verlief völlig anders als das von ihrer großen Schwester. Ich habe ihre Geschichte ebenfalls gespannt verfolgt.

    Celie und Nettie zu begleiten ist ein emotionales Erlebnis und wird keinen Leser kalt lassen.

    Nicht nur Nettie hinterließ einen bleibenden Eindruck bei mir. Auch Shug und Sofia haben es mir sehr angetan. Starke Frauen in einer Welt in welcher "nur Männer zählen". Beide geben Celie den Stoß den sie benötigt.

    Ein weiterer Charakter war für mich sehr interessant: Samuel. Man kennt ihn ausschließlich aus Netties Briefen. Doch er wirkt wie der einzige anständige Mann in diesem gesamten Buch.

    Mein Fazit:

    Eine faszinierende und emotionale Erzählung. Eine Geschichte die man nie vergisst. Starke Charaktere in einer düsteren Zeit.

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    sommerleses avatar
    sommerlesevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Buch über menschliche Grausamkeit, Stärke und Liebe
    Slangsprache macht das Lesen nicht gerade einfach

    "*Die Farbe Lila*" von "*Alice Walker*"  aus dem "*Bastei Lübbe Verlag*" wurde von Steven Spielberg 1985 sehr erfolgreich verfilmt.

    Die Farbe Lila, das ist Celies Geschichte. Die Geschichte einer jungen Schwarzen, die von ihrem Vater jahrelang vergewaltigt und zu einer Ehe mit einem Mann gezwungen wurde, den sie nicht liebt. Aufgeschrieben in ihren verzweifelten Briefen an Gott. Die Farbe Lila hat Millionen Menschen zu Tränen gerührt.

    "Die Farbe Lila" dreht sich um das schwierige Leben von schwarzen Frauen in den Südstaaten Amerikas Anfang des 20. Jahrhunderts. Die mangelnde Bildung, häusliche Gewalt und der Glaube steht hier im Mittelpunkt des Buches.
    Im zweiten Teil des Romans erzählen Briefe von Celies Schwester Nettie, die nach Afrika zurückkehrt und dort Missionarsarbeit leistet, von der Bedrohung der Eingeborenen in den Kolonien durch das Mutterland England. 

    Celies Geschichte trifft mitten ins Herz. Sie schreibt ihre Gedanken und Wünsche in Briefen an Gott nieder. Dazu benutzt sie eine einfache Slangsprache mit Rechtschreibfehlern, denn Schulbildung hat sie kaum erhalten. Das macht den Roman sehr authentisch und man sieht ihre Sichtweise sehr realistisch vor sich. Ihre Schilderung macht betroffen, das Lesen dieses Slangs ist anfangs schwierig, man liest sich jedoch ein.

    Celies Mann hat eine Geliebte namens Shug, in die sich die selbstbewusste Celie verliebt.
    Dieses Thema ist interessant, da man sonst selten aus dieser Zeit über Bisexualität unter Frauen liest. Bei den meisten Büchern über die Südstatten wird das Hauptaugenmerk auf den Rassismus gelegt.

    Celie hat bisher schlechte Erfahrungen gemacht, aber dank Shuglernt sie liebevollen Umgang mit dem Körper eines anderen Menschen kennen. Auch die selbstbewusste Haltung Shugs macht aus Celie einen anderen Menschen.
     

    Diese Geschichte erzählt eindrucksvoll von starken schwarzen Frauen, die sich emanzipieren und lernen, ihre eigene Meinung über Gott und die Welt auch bewusst zu vertreten.  

    Kommentare: 2
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    el_lorenes avatar
    el_lorenevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Diese Geschichte ist etwas ganz besonderes! Die Art wie Alice Walker schreibt ist außergewöhnlich.
    „Die Farbe Lila“ von Alice Walker

    Ich möchte gar nicht mehr zu dem Inhalt des Buches sagen, weil man die Geschichte einfach auf sich zukommen lassen muss und die Inhaltsangabe auch schon alles sagt, was man wissen sollte. Die Handlung und der Schreibstil erscheinen auf den ersten Blick vielleicht merkwürdig bzw anders als man es gewöhnt ist. Das liegt daran da diese Buch in Briefform und Südstaaten Slang geschrieben wurde. Die Briefe sind dennoch recht kurz gehalten, ich hatte aber nicht gedacht das ich für so ein dünnes Buch so viel Zeit benötigen würde. Die Briefe, die Celie an Gott schreibt, kann man gut nachvollziehen und den Leidensweg verfolgen. Celies Geschichte trifft einen wirklich mitten ins Herz. Mir ist aufgefallen das viele von den Film überzeugt wurden. allerdings vom Buch nicht. Von daher werde ich mir diesen bald anschauen.

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    Jacynthes avatar
    Jacynthevor 3 Jahren
    "Die Farbe Lila" von Alice Walker

    Inhalt


    Celie wird in einer von Männern dominierten Welt groß, in der ihr nur Gewalt und Häme entgegengebracht werden. Doch dann lernt sie Shug Avery kennen, die mondäne Sängerin und Geliebte ihres Mannes. Durch sie entdeckt sie ihre Weiblichkeit und und die Lust an Sexualität. Sie entdeckt ihre Stärke und wird vom hässlichen Entlein zum selbstbewussten Schwan.


    Meine Meinung


    Dieser Roman lag schon längere Zeit auf meinem SuB. Ich kenne den Film seit vielen Jahren und wollte nun auch die Vorlage dazu lesen. Und ich musste feststellen: der Film ist wirklich außerordentlich gut gemacht und sehr nahe am Roman. Die fabelhafte Whoopi Goldberg glänzt in der Rolle der Celie und stellt einmal mehr ihr schauspielerisches Talent unter Beweis.

    "Die Farbe Lila" vereint viele wichtige Themen in sich. Es geht um das Leben der Schwarzen in ländlichen Gegenden der Südstaaten anfang des 20. Jahrhunderts, mit besonderem Schwerpunkt auf dem der Frauen. Mangelnde Bildung wird behandelt, häusliche Gewalt, aber auch Homosexualität, Glaube und Emanzipation. Die zweite Hälfte des Romans wird zu großen Teilen von Briefen von Celies Schwester Nettie aus Afrika eingenommen. Darin erzählt sie von der Missionarsarbeit, die sie dort verrichtet, und der zunehmende Bedrohung der Eingeborenen in den Kolonien durch das Mutterland England. Damit wird das Buch um ein weiteres Land und eine andere Gesellschaft erweitert.

    Der Roman strotzt nur so von starken Frauen. Shug Avery als das erfolgreichste Beispiel, weil sie es als Blues-Sängerin zu großer Berühmtheit gebracht hat. Dann aber auch Sofia, die zurückschlägt, wenn ihr Mann, der in ihrer Gegenwart unter Minderwertigkeitskomplexen leidet, versuchsweise die Hand gegen sie erhebt, obwohl er sie eigentlich über alles liebt und die ins Gefängnis geht, weil sie nicht das Dienstmädchen der weißen Bürgermeisterin sein will. Und auch Celies Schwester Nettie, die, nachdem sie von zu Hause vertrieben wird, als Missionarin nach Afrika geht und für eine bessere Welt kämpft.

    Im Mittelpunkt steht aber Celie, die man einfach mögen muss. Sie ist so unbeholfen und schmerzhaft unterwürfig, dass man sie meist einfach nur gerne in den Arm nehmen würde. Der Roman besteht aus Briefen, die sie an Gott schreibt und ihre mangelnde Bildung, ein Los, das sie mit den meisten Mädchen der damaligen Zeit teilt, drückt sich in ihrer Sprache und Rechtschreibung aus, was dem Roman große Authentizität verleiht. Ihre kindlich ehrlichen Erzählungen ermöglichen einen ungetrübten Blick auf die Geschehnisse um sie herum und man fühlt sich, als würde man mit der Familie unter einem Dach leben.

    Dass Celie sich in eine Frau verliebt - noch dazu in die Geliebte ihres Mannes, mit der sie sich dann gegen ihn verbündet - ist, zumindest für mich, eine ganz neue Thematik im Vergleich zu anderen Büchern dieser Art. Ich finde es sehr schön, wie Celie durch Shug erfährt, dass man auch liebevoll mit dem Körper des Partners umgehen kann. Im Film kommt dieser Aspekt nicht so gut heraus wie im Buch, denn hier wird wirklich von Liebe gesprochen und auch nicht davon, dass die bisexuelle Shug Celie mit ihrem Freiheitsdrang das Herz bricht.

    Es ist unglaublich, wie viel in diesem kleinen, nur etwas über 200 Seiten starken Büchlein verarbeitet wurde! Der ganze Roman ist durchzogen von Veränderungen und Entwicklungen. Jeder lernt, jeder erlangt Einsichten und arbeitet an sich. Ich vergebe 5 von 5 Wolken.

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    dominonas avatar
    dominonavor 4 Jahren
    berührend

    Diese Geschichte geht ganz tief und ist dabei so einfach gehalten. Auf kindliche Weise erfährt man in Briefform von Celies und später auch Netties Leben. Sie sind Schwestern und müssen getrennte Wege gehen. Beide erleben auf eigene Art Rassismus und Sexismus und suchen sich Vorbilder, um Dinge zu verändern. Als wäre das noch nicht genug, hat das Geschilderte wirklich stattgefunden - "Celie" ist Alice Walkers Tante.
    In aller Kürze (das einzige Manko) lernt man Celie kennen und lieben und wünscht ihr am Ende nichts weiter als dass sie ihr Glück findet, was schwer genug ist.

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    Keksisbabys avatar
    Keksisbabyvor 4 Jahren
    von der Unterdrückten zur Geschäftsfrau

    Von ihrem Vater missbraucht und verkauft, führt Celie ein Leben das von Arbeit und Schlägen ihres Ehemannes dominiert wird. Sie selbst hält sich für relativ bildungsresistent im Gegensatz zu ihrer Schwester Nettie. Doch dann tritt die Geliebte von ihrem Ehemann auf den Plan und Celie ist von ihr fasziniert. Ihre Ausstrahlung, ihr Freigeist, ihre Art wie ein Mann zu sagen und zu denken, was ihr beliebt. Das gibt ihr Mut, sich selbst mehr zuzutrauen und ihrem Mann die Stirn zu bieten, als sie herausfindet, dass er jahrelang die Briefe ihrer Schwester Nettie unter Verschluss gehalten hat. Mit Shug Averys Hilfe gelingt es ihr sich zu emanzipieren und die gefühlskalte Ehe hinter sich zu lassen.

     

    Keine leichte Kost, denn Celie gehört nicht zu den gebildeten Schwarzen und weil das Ganze in Form eines Briefromans, aus Celies Sicht daherkommt, fiel es mir am Anfang schwer mich mit ihrem Sprachstil anzufreunden. Doch wenn man einmal drin ist, wird man mit erschreckenden Einblicken, aber auch mit schönen Erkenntnissen belohnt. Der Teil an dem Nettie schreibt, ist dann etwas leichter verdaulich. Der Roman zeigt auf, wie es der schwarzen Bevölkerung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Amerika erging und erstaunlicherweise zeigt es auch ein Stücken der Kolonialpolitik die zu dieser Zeit in Afrika betrieben wurde. Man erfährt es aus Netties Briefen, die als Missionarin jahrelang im afrikanischen Urwald unter Eingeborenen gelebt hat und erkennen muss, dass sie als Sklaven-Nachfahrin mehr Amerikanerin ist als Afrikanerin. Aber da hat man als Schwarze schon kaum Rechte, doch als schwarze Frau ist man praktisch Freiwild, es sei denn man lernt sich zu wehren. Und das tut Celie mit Shugs Hilfe auch, sie emanzipiert sich und bekommt eine ganz neue Sicht auf Gott. Das war es auch was dieses Buch zu etwas ganz Besonderen für mich gemacht hat, die religiösen Ansichten von Shug Avery und ihrer Liebe zum Leben und allen denen sie begegnet, ohne falsche Frömmigkeit.

     

    Wem das Buch zu schwere Kost ist, sollte sich vielleicht eher an den Film halten. Ich bin froh, dass ich mir diesen Klassiker vorgenommen haben, denn ich wurde mit einer tollen Geschichte über starke schwarze Frauen belohnt, die sich über das Joch der Männer hinaus Emanzipieren und keine Furcht mehr zeigen, sich eine eigene Meinung über Gott und die Welt zu bilden.

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    vb90s avatar
    vb90vor 5 Jahren
    Sehr beeindrucktend

    Celia, ein junges Mädchen erzählt die harte Geschichte ihres Lebens.
    Mit 14 wird sie von eigenen Vater missbraucht, bringt 2 Kinder von ihm zur Welt, die sie nicht behalten darf. Dann wird sie zwangsverheiratet an einen Mann, den sie nicht mag und desssen Kinder sie betreuen soll. Sie beschreibt wie er "auf ihr drauf is.." und sie nichts dabei spürt und wie schrecklich, aber auch glücklich sie sich fühlt, als er auch noch seine Geliebte in sein Haus holt. Doch am Ende wendet sich alles zum Besseren.

    Sehr beeindruckende Geschichte, welche ich danach auch gleich als Film angeschaut habe. Ich mag die Rolle der Celia und ihrer Schwester, die Beschreibungen usw. Doch leider bin ich mit dem Stil der "Kapitel" nicht klargekommen. Es waren zwar keine zu langen Absätze, aber komisch fand ich es trotzdem...
    Trotzdem sehr empfehlenswert :)

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Die Farbe Lila von Alice Walker.

    Als ich das Buch zum ersten Mal gelesen habe, damals war ich 18 Jahre alt, habe ich es einfach nicht verstanden, nicht schätzen können, und was am schlimmsten ist – ich wollte es nicht noch einmal lesen. Aber, oberflächlich wie ich manchmal sein kann, hat mich ein schön gestaltetes Cover dazu verleitet das Buch erneut zu lesen und ich habe mich verliebt.
    Die Geschichte ist zugleich schrecklich und inspirierend; So viel Missbrauch, aber auch so viel Liebe liegt zwischen den Seiten dieses Romans. Die weiblichen Charaktere sind so gutmütig und stark, wie die männlichen oberflächlich und schwach sind, und ich bin ein absoluter Fan von Miss Celie, ihrer Schwester Nettie, Shug Avery und der Löwin, die Sofia ist.
    Das Vokabular und die Grammatik, oder deren Abwesenheit, haben mich nur für die ersten 25 Seiten gestört und danach hatte ich mich daran gewöhnt und habe die Authentizität, die dem Buch durch diese spezielle Sprache verliehen wird, genossen.
    Der Pulitzer Preis war definitiv verdient!

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